Laut shipnext.com geht es in Fujairah geschäftig zu, und dies hat einige interessante Aspekte.
- Da der Hafen in Reichweite von Irans Artillerie liegt, kann Iran die dort anlegenden Schiffe derselben Behandlung aussetzen, wie jene, welche die Straße von Hormus passieren, was dazu führen würde, daß auch sie nicht mehr versichert würden. Iran könnte indes auch heimlich Schutzgeld kassieren, insofern keine der beiden Seiten ein Interesse an der Offenlegung der Praxis hat, was dazu führen würde, daß sich die globale Versorgungslage normalisieren würde und Iran seine Reparationen erhält.
- Unabhängig davon, ob dabei Schutzgeld an den Iran gezahlt wird oder nicht, würde ein Florieren des Umschlageplatzes Fujairah keinen Zweifel an der Strategie der Vereinigten Staaten lassen, wenn die Energieinfrastruktur Irans bombardiert wird und die der gesamten Golfregion infolgedessen zerstört - möglicherweise abzüglich jener Staaten, welche bis dahin ihre Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten aufkündigen.
- Es ist also möglich, daß zwei der Bedingungen Irans, Reparationen und ein Abzug des Militärs der Vereinigten Staaten aus der Region, wenn auch mit Ausnahme der Vereinigten Arabischen Emirate, vor dem Hintergrund einer aufrecht erhaltenen Drohkulisse erfüllt werden, jedoch mit dem Makel, daß die Weltwirtschaft dabei fortgesetzt in Geiselhaft gehalten wird, und zwar von beiden Seiten, woran die Welt nicht das geringste Interesse haben sollte, wahrscheinlich aber darauf hofft, die Zeit bis zu den Wahlen im November auf diese Weise zu überbrücken.
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