Mehr läßt sich nicht mit Sicherheit sagen. Angenommen, unsere Vorstellung und unser Verstand funktionieren körperlich, wogegen in der Regel nichts spricht, also so lange wir keine passive Besinntheit betrachten, oder, um dies gleich davon zu unterscheiden, sie funktionieren auf der körperlichen Ebene, so besteht zwischen Gegenständen verschiedener Begriffe die gleiche Andersartigkeit, welche zwischen den Fasern verschieden harter Hölzer besteht: diese erzeugen unterschiedliche Erfassungen, wenn sie auf den Verstand treffen, und jene unterschiedliche Teile, wenn sie die Axt trifft.
Insofern dies gesetzmäßig erfolgt, können wir die Gesetze erforschen und versuchen, das Verhalten der Materie auf sie zurückzuführen. Alle körperlichen Gemeinsamkeiten beruhten danach auf der Anwendung dieser Gesetze auf geeignet erfaßte Körper, und diese zusammen, Gesetze und abstrahierte Eigenschaften, bildeten das physikalische Modell, dessen Vorhersagen das Begreifen unserer Vorstellungen ersetzten wie der Gregorianische Kalender das Beobachten der Sonne und in welchem aus der erfaßten Gemeinsamkeit eine rechnerisch abgeleitete wird.
Die letztere Auffassung ist die Platonische, welche das unbewegt Bewegende sucht, die mittlere Aristoteles' Hylomorphismus und die erstere der deutsche Idealismus, der Ockham'sche Konzeptualismus oder auch die Parmenides'sche.
Gott in der Substanz zu suchen, als etwas, was sie göttlich macht, kann nur einem Schüler Aristoteles' einfallen: Es ist von atemberaubender Verbohrtheit.
Post Scriptum vom folgenden Tag.
- Die Parmenides'sche Betrachtung läßt sich auch als unmittelbare,
- die Aristoteles'sche auch als externalisierende und
- die Platonische auch als theoretische (der externalisierenden) bezeichnen,