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11. August 2026

Zum Anstreben

Es fehlt, was ich bisher zum Anstreben geschrieben habe, die letztgültige Klarheit.

Der Belang des Anstrebens ist das Werdenlassen in Bezug auf ein ideales Muster, welches unsere Aussichten beschreibt, genauer gesagt
  • unsere Aufmerksamkeit  in Form von Foki,
  • unser Verständnis in Form von Belangen und
  • unseren Bedacht in Form einer Absicht,
wobei dies alles auch durch verstandene Eventualitäten bedingt werden kann, nämlich
  • die Aufmerksamkeit in Form der Benennung von Gegenständen und Abläufen,
  • das Verständnis in Form der Benennung von Anschauungsformen und Begriffen und
  • der Bedacht in Form der Haltung,
wiewohl es nicht immer ganz einfach ist, die Benennungen auseinaderzuhalten, also etwa Heiß! als Benennung von etwas Heißem und Heiß... als Benennung eines Begriffs (insbesondere im medizinischen Kontext), und der Einstand, welcher ein ideales Muster werden läßt, wird unter den Worten Es sei! ausgelöst, woran sich im Falle des Bedachts die Frage anschließt, welche Entwicklung ihm in ihm mündend entspricht, während etwaige Entsprechungen in den übrigen Fällen, also der Aufmerksamkeit und des Verständnisses, nicht kanonisch sind.

Generell ist die Erfassung des durch Aufgriffe aufgegriffenen Belangten beliebig in dem Sinne, daß es sich auch anders hätte erfassen lassen, und somit eine Auffassung seiner, aber willkürlich ist nur die Auffassung des Idealen als Angestrebtes, vom eigenen Werdenlassen durch den Einstand des Es sei! zu  verwirklichend Belangtes.

Nachdem es aber geworden ist, wird es wiederum beliebig aufgefaßt.