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11. Oktober 2009

Überflüssige Fragen

Es ist ja sonst nicht meine Art, aber hier werde ich doch kurz mal Herrn Enzensberger seine Frage beantworten, welche er hier gestellt hat.

Wie kann es sein, daß die Mathematik so bewundernswert an die wirklichen Dinge angepaßt ist?

Nun könnte man einwenden, daß Schopenhauer das schon getan hat, unser Verstand versteht die Welt durch Relationen, welche, das kann man ja hier bei mir studieren, und folglich ist die Mathematik als Wissenschaft der möglichen Relationen diejenige, welche jeder Weltbeschreibung ihre Form gibt.

Aber offensichtlich ist das zu kompliziert, um es zu verstehen. Also sage ich das noch einmal in zugespitzter Form.

Jedes menschliche Denken ist Mathematik, und da man durch Denken die wirklichen Dinge besser verstehen kann als durch nicht Denken, sind jene ersterem selbstverständlich angepaßt.

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