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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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23. Oktober 2026

Präparationen und Metapolitik

Vorbereitung muß nicht selbständig, sondern kann auch angeleitet erfolgen, statt durch
  • Bemerken durch Orientierung an einer Ordnung, etwa dem Play nach dem Play Call beim American Football,
  • Entstören durch Einübung einer Rolle und
  • Sicherstellen durch Gewöhnung an eine Heimat,
und letztere Prozesse möchte ich als Präparationen bezeichnen.

Abgesehen davon, daß wir durch sie fähig werden,
  • Heimaten zu begegnen,
  • Ordnungen zu befriedigen und
  • Rollen umzusetzen,
bestimmen sie auch,
  • wohin wir uns ausrichten,
  • wodurch wir berücksichtigen und
  • worüber wir uns Rechenschaft geben,
und also haben kulturelle Herrschaften ein Interesse daran, ihre Bürger zu präparieren,
  • Erlebniskulturen daran, sie für die vorgesehene Heimat zu orientieren,
  • Repräsentationskulturen daran, sie für die vorgesehene Ordnung einzuüben, und
  • Willenskulturen daran, sie für die vorgesehene Rolle zu gewöhnen,
was ich auch schon vormals am Wickel hatte. Ich weiß allerdings nicht, ob ich schon früher darauf hingewiesen habe, daß
  • Amerikas politisches Drama, sein Kampf um die Freiheit, welche von allen Seiten bedroht wird, um die Bürger für ihr anstehendes Gewand zu orientieren,
  • Europas heilige Pflicht, seinen Kurs zu halten, welche die Bürger in zunehmend staatstragenderen Rollen (sozusagen als Ehrenbeamtete) einübt, und
  • Rußlands Bedrohung, welche seine Bürger an Störungen und Ausfälle gewöhnt,
von der jeweiligen kulturellen Herrschaft bedingt parallel nebeneinander her laufen, ohne große Aussicht, sich über ihren jeweiligen Geltungsbereich hinaus auszudehnen. Und es mag durchaus sein, daß sich Offenbarung 12:17 darauf bezieht, also auf den Frust, propagandistisch nicht mehr zu erreichen.

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22. Oktober 2026

Selbst- und verwaltungsausrichtendes Wissen in den generativen Zykeln der Zeitalter

  • Suchen und Aufbauen bildet Techniken,
  • Klären und Aufbrechen Fazite und
  • Erwachsen und Formieren Begleitungswissen.
Warum? Weil
  • Techniken das Fortsetzungswissen sind, welches die geschuldete Rolle umschreibt,
  • Fazite das Erreichungswissen, welches die geistige Heimat umschreibt, und
  • Begleitungs- das Ableitungswissen, welches die göttliche Ordnung umschreibt.
Die sich im generativen Zykel Ausliefernden streben nach dem Himmel ihrer Kindheit,
  • die Teilhabenden nach der Rolle der Gewährung, wozu sie suchen und aufbauen,
  • die Lehrenden nach der Heimat der Unterstützung, wozu sie klären und aufbrechen, und
  • die Aufgabenbewältigenden nach der Ordnung der Anerkennung, wozu sie erwachsen und sich formieren,
und dabei richtet
  • die Teilhabenden ihr Fortsetzungswissen,
  • die Lehrenden ihr Erreichungswissen und
  • die Aufgabenbewältigenden ihr Ableitungswissen
aus, doch nehmen sie die Herbeiführung ihrer idealen Basis nicht selbst in die Hand, sondern überlassen das
  • zur Umsetzung ihrer Rolle förderliche Erreichungswissen der Bildung, damit diese der fraglichen Heimat begegne,
  • zur Begegnung ihrer Heimat förderliche Ableitungswissen der Kultur, damit diese die fragliche Ordnung befriedige, und
  • zur Befriedigung ihrer Ordnung förderliche Fortsetzungswissen der Partnerschaft, damit diese die fragliche Rolle umsetze.
Die Aufgabe der Verwaltung besteht also darin,
  • als Bildung ihren (subjektiven) Glauben zu befriedigen und damit zur fraglichen Heimat aufzubrechen, welche die Umsetzung der regenerierten gewährenden Rolle erlaubt,
  • als Kultur ihr Gewissen umzusetzen und sich damit der fraglichen Ordnung nach zu formieren, welche die Begegnung der regenerierten unterstützenden Heimat erlaubt, und
  • als Partnerschaft ihrer Vorliebe zu begegnen und darauf die fragliche Rolle aufzubauen, welche die Befriedigung der regenerierten anerkannten Ordnung erlaubt,
wobei den sich Ausliefernden nur übrig bleibt, dafür zu beten, daß ihre jeweilige Verwaltung
  1. das auch tut und die Vorleistungen der sich Ausliefernden nicht übergeht, indem sie ihren eigenen Sorgen folgt und in Widerspruch zu jenen ersterer gerät,
  2. es überhaupt tun kann, indem sich die an den individuellen kindlichen Himmel angepaßte Basis gesamtgesellschaftlich als gehießen betrachten läßt und nicht als eine egozentrische Monstrosität angesehen werden muß.
Der Wunsch, alles auf Knopfdruck bestimmen zu können, ist natürlich eine solche Monstrosität. Und doch stellte seine Erfüllung ein Gegengift zu all den anderen Monstrositäten dar, auf welchen unsere Gesellschaft beruht, wenn auch nur im Sinne eines Giftes, welches Gifte angreift (oder eines Belzebubes, welcher Teufel austreibt).

Ich gehorche dem Begriff, welcher mir das Leben durch das Licht gibt, welches er stiftet. Das ist offensichtlich die Rolle des Bewußtseins. Der Mensch ist von Natur aus frei, jener zu sein, welcher ihm recht erscheint. Und wenn etwas erhellt wird, so zeigen sich etliche rechte Wege. Wer hingegen alles unter eine monströse Ordnung zwingt, wird daselbst viele Teufeleien finden. Ist das die rechte Obhut?

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21. Oktober 2026

Ideale und empirisch gewachsene logische Zusammenhänge

Es ist oftmals nützlich, den bejahten logischen Zusammenhängen die empirisch gewachsenen gegenüberzustellen, also
  • der geistigen die resultierende Heimat,
  • der göttlichen oder angemessenen die angepaßte Ordnung und
  • der geschuldeten die bewährte Rolle.
Insbesondere führt der Erfolgsdruck auf die Verwaltung in den generativen Zykeln der Zeitalter dazu, daß ihre Basen gefabrlaufen, instrumentalisiert zu werden, nämlich im Zeitalter der
  • Wunder jener auf die Bildung zu Etablierung und Modernisierung, wodurch die Gewährung gefahrläuft, zu einer Disziplin der Bildung in bewährter statt geschuldeter Rolle zu werden,
  • Wacht jener auf die Partnerschaft zu Vertrautwerdung und Einweihung, wodurch die Anerkennung gefahrläuft, zu Analysten der Partnerschaft zu werden und eine angepaßte statt der göttlichen Ordnung anzuerkennen, und
  • Werke jener auf die Kultur zunächst zu (Kapital konzentrierender) Pflege und dann zu Verschwörungen, wodurch die Unterstützung gefahrläuft, zur Mannschaft der Kultur in der resultierenden statt ihrer geistigen Heimat zu werden,
und daran gehen die Zeitalter schließlich auch zu Grunde, also daß sie ihre Basis nicht mehr bejahen können, sondern sie (persönlich) entwickeln müssen. Philadelphia verdient indes die Liebe des Herrn.

Nun mag man einwenden, daß die empirisch gewachsenen logischen Zusammenhänge doch so schlecht nicht sein können, da man ja in ihnen lebt, und das stimmt auch in dem Sinne, daß sie selbst einer gewissen Qualitätskontrolle unterliegen, jedoch wenn
  • wir in der resultierenden Heimat auch eine gewisse Verbundenheit besitzen,
  • manches an der angepaßten Ordnung auch liebenswert ist und
  • die bewährte Rolle auch einen gewissen Frieden stiftet,
so erwächst aus der
  • resultierenden Heimat doch zunehmend Unfrieden,
  • angepaßten Ordnung zunehmend Unverbundenheit und
  • bewährten Rolle zunehmend Häßlichkeit,
so daß im obigen Beispiel
  • die Lieblichkeit für die Bildenden zu Lasten jener für die Gewährenden geht,
  • die Verbundenheit für die Partner zu Lasten jener für die Anerkennenden und
  • der Frieden für die Kulturstifter zu Lasten jenes für die Unterstützenden.

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17. Oktober 2026

Das wahr Scheinende

Die militärische Realität der Satellitenüberwachung und Raketentechnik wird das korporalistische System schließlich zur Reform seiner Lieferketten im Rahmen der Rückkehr der Machtpolitik bewegen.

Indes ist die Art der von Trump ausgelösten Krise nicht systemisch, sondern willkürlich, was das korporalistische System einstweilen darin bestärkt zu versuchen, sie auszubügeln.

Im Rahmen der Machtpolitik werden die Vereinigten Staaten die künstliche Intelligenz am aggressivsten adaptieren, und auch Europa und China werden unter der Annahme, daß die Situation analog zur industriellen Revolution im 19. Jahrhundert ist, ihr Heil in deren Adaption suchen, was für China kurz- und mittelfristig auch vorteilhaft ist, da es China hilft, Amerikas Einfluß zurückzudrängen.

Die beste Chance, die Welt dazu zu bewegen zu beschließen, ihre Verfassungen dahingehend zu ändern, daß sie dem machtpolitischen Einsatz der künstlichen Intelligenz vorbeugen, besteht in einer übereilten und alle Lebensbereiche betreffenden Adaption, von welcher sich die Menschen befreien wollen und welche ihnen darüberhinaus klar macht, daß es unverantwortlich wäre, ähnliche Entwicklungen irgendwo auf der Welt zuzulassen.

Israel wird de facto von den Vereinigten Staaten besetzt werden, bis die machtpolitische Zuspitzung überwunden werden wird.

Historisch betrachtet handelt es sich bei unserer Gegenwart also um das, was im sogenannten Vorfeld der kommenden Ereignisse geschieht, deren beide einschneidendste der systemische Einzug und die Überwindung der Machtpolitik darstellen.

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11. Oktober 2026

Vom Verhältnis verschiedener Herrschaften der Sorge zu einander

Die Herrschaft der Sorge ist die einzige Herrschaftsform des I Ching's, welche auf gleichgestellte autonome Partner verteilt werden kann, dem Prinzip folgend, daß jeder seine (eigenen) Pappenheimer am besten kennt*.

Allerdings mag stattdessen auch Konkurrenz zwischen zwei Herrschaften der Sorge bestehen, und ich verstehe Johannes 11:48-50 in diesem Sinne (Woher weiß Johannes eigentlich von diesem Wortwechsel? Muß er nicht Sympathisanten unter den Hohepriestern und Pharisäern gehabt haben?),
Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben; so kommen dann die Römer und nehmen uns Land und Leute. Einer aber unter ihnen, Kaiphas, der desselben Jahres Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisset nichts, bedenket auch nichts; es ist uns besser ein Mensch sterbe für das Volk, denn daß das ganze Volk vernichtet werde
denn wenn Kaiphas unter vernichtet werden dasselbe verstanden hätte wie die übrigen, nämlich von den Römern entrechtet oder gar verschleppt zu werden, wieso echauffiert er sich dann darüber, daß sie nichts wissen und bedenken? Mit anderen Worten denke ich, daß Kaiphas mit vernichtet werden den Verlust des Glaubens der Juden an Gott gemeint haben muß, und daß diese Gefahr größer ist, als von den Römern entrechtet oder gar verschleppt zu werden.

Vielleicht sind diese Worte so gefallen und wurden Johannes so berichtet und Johannes hat analog zu meinem Gedankengang geschlußfolgert: Aber damit sagt er doch, daß es besser ist, Christus zu haben als den Tempel!, und entlang dieser Trennlinie mögen die Juden damals gespalten gewesen sein.

Doch kehren wir zur allgemeinen Dialektik zurück. Wenn zwei autonome Herrschaften der Sorge gleichgestellte Partner sind, mag es sein, daß sie versuchen, über die von ihnen Regierten, Einfluß auf andere Herrschaftsformen zu nehmen, so daß die von ihnen Regierten der Versuchung ausgesetzt werden, sich auf die Seite der Herrschaften zu schlagen, welche sie beeinflussen sollen, was die Partnerschaft der beiden Herrschaften der Sorge zu einer heiklen Angelegenheit macht, welche beide Partner auf den Zehenspitzen sein läßt, einerseits die Verläßlichkeit der Herrschaftsform der Sorge schätzend, andererseits die Unverläßlichkeit der vom Partner Regierten fürchtend, und diese drei,
  • Konkurrenz,
  • verläßliche und 
  • heikle Partnerschaft,
bilden die Verhältnisse der Herrschaften der Sorge zu einander, wobei die Heikelkeit auch allgemeiner bei schwachen Herrschaften besteht, jedoch nicht als Dauerzustand.

* zuvor müssen sich potentielle Partner natürlich auf hinreichende Gelübde, (logische) Anerkennungen und Verpflichtungen einigen, um der eigenen Sorge genug zu tun.

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13. September 2026

Freie und genötigte Stationierung

sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wenn er posaunen wird, soll vollendet werden das Verborgene Gottes, wie er hat verkündigt seinen Knechten, den Propheten.

Und der siebente Engel posaunte: und es wurden große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unsers HERRN und seines Christus geworden, und er wird bis zu den Zeitaltern [des Verständnisses] der Zeitalter regieren.
Was wird (vollendet)?

Entweder wir betreten eine stationierende Leiter, weil wir es wollen, oder weil wir es müssen, und einmal werden wir uns also nicht hindern lassen wollen und das andere nicht zwingen.

Das Tao (3 Not to value and employ...) betrachtet den ersteren Fall als Problem (für den Herrscher). Um das freie Betreten von stationierenden Leitern zu hindern, gibt es zwei Möglichkeiten:
  1. selber die
    • Rolle vorzugeben, zu welcher sich die Vertretung verpflichtet,
    • Heimat, welche die Versammlung gelobt, und
    • Ordnung, welche der Wettbewerb anerkennt, oder
  2. die
    • Rollen unabhängiger Vertretungen zu ersetzen,
    • Heimaten unahängiger Versammlungen aufzumischen und
    • Strukturen unabhängiger Wettbewerbe aufzubrechen.
Die Antwort des Intendanten auf den popkulturellen Zykel besteht wie gesagt darin, nach einer
  • ideologischen Niederlage praktisch zu beschwichtigen und also die Rollen der Vertreter einer unerwünschten Ideologie zu ersetzen,
  • praktischen Niederlage sozial zu beschwichtigen und damit die Heimaten der Versammlung einer unerwünschten Praxis aufzumischen, nämlich mit Blick auf die europäische Geschichte (Napoléon und Hitler) dadurch, sie zunächst zu imitieren (Napoléon die parlamentarische Verfassung Englands und Hitler die industrielle der Vereinigten Staaten) und dann zu überlagern, und
  • sozialen Niederlage ideologisch zu beschwichtigen, und damit die Strukturen des Wettbewerbs eines unerwünschten Milieus aufzubrechen, nämlich mit Blick auf die europäische Geschichte (Vormärz und Hippies) durch Herausstellung ihrer militärischen Untauglichkeit,
was beweist, daß die europäischen Kulturwächter sich auch an's Tao halten, wiewohl der popkulturelle Zykel dessen ungeachtet voranschreitet.

Und damit komme ich zum entscheidenden Punkt dieses Beitrags: In einer Welt, in welcher die freie Stationierung effektiv gehindert würde, bestünde die Aufgabe darin, sich dessen ungeachtet zu stationieren und dadurch geschichtlich voranzuschreiten und den auf Stillstand bedachten Herrscher zur Anpassung zu zwingen, wiewohl dieselbe natürlich unerwünscht ist, und die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus kämen also gegen den Widerstand des vorherigen Herrn dieser Welt zu Stande, aber, wiewohl es sich bisher tatsächlich so abgespielt hat, besteht das Problem heute nicht mehr darin, daß wir am Betreten der Leitern gehindert, sondern darin, daß wir zu ihm genötigt werden, und nicht dadurch werden die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus vollendet, daß wir dem bisherigen Herrn dieser Welt eine ideologische Niederlage zufügen, welche ihn dazu anstiftete, unsere Rollen (durch künstliche Intelligenz) zu ersetzen, sondern eine solche, welche uns der Nötigung widerstehen läßt, welche sich aus dem (potentiellen) Mißbrauch der Freiheit ergibt; wir haben den Freiraum und das Potential, doch wir müssen noch mit dieser Lage fertig werden und mit jenen brechen, welche wie bisher weitermachen wollen.

Und wenn der siebte Engel posaunt, ist es erreicht, weil die Nötigung im Namen des Wohlstands erfolgt und derselbe auch die große Stadt schirmt, deren Ende des Engels Posaune besiegelt.

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12. September 2026

Die Glaubensweisen als stationierende Leitern

Eine Gemeinschaft, welche einer Glaubensweise folgt, wird sich auf eine von jener abhängenden Weise organisieren, in welchem Sinne die Glaubensweisen ihre Gemeinschaftsmitglieder in ihrer Organisation stationieren.

Jede Glaubensweise durchläuft dabei drei logische Zusammenhänge,
  • ihren Einsatz,
    • die sittliche göttliche Ordnung, welche die Suche anleitet,
    • die sorgfältig zu klärende geschuldete Rolle,
    • die geistige Heimat, in deren Wohlstand ihre Anhänger erwachsen,
  • ihr (Verbindungs-)Kriterium,
    • die geistige Heimat, auf welcher ihre Anhänger aufbauen,
    • die göttliche Ordnung (die enge Pforte) und
    • die geschuldete Rolle, und
  • ihre Verbindung,
    • die geschuldete Rolle,
    • die geistige Heimat, zu welcher ihre Anhänger aufbrechen, und
    • die zu formierende göttliche Ordnung (welche hier freilich mehr als natürliche erscheint),
und diese Durchläufe bilden also die stationierenden Leitern, namentlich
  • die (lokale) Vertretung (global ordnender Tugenden),
  • die Versammlung (kongenialer Anhänger) und
  • der Wettbewerb (um die lokale Herrschaft).

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8. September 2026

Die Organisationsformen der Glaubensgegenstände

Wir glauben entweder an
wobei
  • erstere ihre Glaubensweise der Herrschaftsform so weit wie nötig anpassen, also unter jenen der
    • Rücksichtslosigkeit und Achtung eine Technik suchen, um in ihrer geschuldeten Rolle mit ihr aufzubauen,
    • Unvernunft und Sorge in einem Fazit klären, um ihm gemäß zu ihrer geistigen Heimat aufzubrechen, und
    • Abgemessenheit und Lust zu einem (Begleitungs-)Wissen erwachsen, um die göttliche Ordnung durch es in ihrer Haltung zu formieren,
    doch sie soweit es ihnen darüberhinaus möglich ist, ihrem Geist nach verfolgen, indem
    • Fordernde eine Technik suchen, um in ihrer geschuldeten Rolle mit ihr aufzubauen,
    • Gestimmte in einem Fazit klären, um ihm gemäß zu ihrer geistigen Heimat aufzubrechen, und
    • Erregte zu einem (Begleitungs-)Wissen erwachsen, um die göttliche Ordnung durch es in ihrer Haltung zu formieren, und
  • zweite sich im Kleinen und Großen
    • als Diener vertrauenswürdigen Herren unterstellen, welche eine Technik suchen, um sorgfältig mit ihr aufzubauen,
    • als Auftragnehmer fähigen Auftraggebern*, welche in einem Fazit klären, um ihm gemäß zu Wohlstand aufzubrechen, und
    • als Kandidaten verständigen Prüfern*, welche zu einem (Begleitungs-)Wissen erwachsen, um die göttliche Ordnung durch es in ihrer Haltung zu formieren,
und die Organisationsform
  • ersterer besteht einzig durch den sie heißenden Gott (ohne daß ich hier groß auf filioque zu sprechen kommen möchte: Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und ich lebe um des Vaters willen, also, wer mich isset, der wird auch leben um meinetwillen. - sicher, aber es ist weiterhin der Vater, welcher es fortgesetzt heißt), denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter,
  • zweiter in der hierarchischen Delegation des Glaubens und
  • letzterer darin, die bejahten logischen Zusammenhänge zu koordinieren,
    • die geschuldeten Rollen statisch und dynamisch in der Koordination der Vorhaben, welche ihr Zusammenspiel bestimmt,
    • die geistigen Heimaten dynamisch in jener der Erfahrung, welche sie freundschaftlich verbindet, indem sie ihre Voraussetzungen allen zu Gute kommen läßt, und
    • die göttlichen Ordnungen statisch in jener der Haltung, welche ihre Zuständigkeiten bestimmt.
* der Symmetriebruch ergibt sich daraus, daß der soziale Fokus der Herrschaft der Unvernunft die Fähigkeit und jener der Herrschaft der Abgemessenheit die Verständig-Verständlichkeit ist.

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5. September 2026

Zutrauen und Hintergrund der Anspruchsgenüge einer Herrschaft

Die Herrschaftsformen des I Ching's gehen wie beschrieben mit sozialen Foki und Ansprüchen einher,
  • jene der Vernunft und Abgemessenheit damit, die Gesetzmäßigkeiten einzusehen, welche Verständigkeit und Sorgfalt erfordern,
  • jene der Achtung und Rücksichtslosigkeit damit, die Voraussetzungen zu beachten, welche Vertrauenswürdigkeit und Sittlichkeit erfordern, und
  • jene der Lust und Unvernunft damit, verantwortlich zu werden, wie es Fähigkeit und Wohlstand erfordern,
doch während es bei den übrigen Herrschaftsformen keinen inhärenten Gegensatz zwischen der zugetrauten Anspruchsgenüge und der tatsächlichen des (Handlungs-)Hintergrundes (der Bildungen) gibt,
  • der Fromme zeichnet sich leicht genug als fromm aus,
  • der Disziplinierte leicht genug als diszipliniert und
  • der König wird und bleibt es nur durch Fähigkeit und den Wohlstand, welchen sie bringt,
können sie bei der Herrschaft der Unvernunft, welche ja explizit auf Zutrauen basiert, divergieren, und dies ist insbesondere bei der korporalistischen Erlebniskultur der Fall, bei welcher
  • Zutrauen ἐξουσία ist und
  • ihr Hintergrund δύναμις (in Bezug auf Offenbarung 13:2):
das Zutrauen gilt ihr, also daß sie als Investorending Wohlstand schafft, aber im Gegensatz zu den mitttelalterlichen Feudalherren hängt sie bei der Erfüllung ihrer Aufgabe vom Staat ab, insofern dieser die Infrastruktur pflegt, welche sie voraussetzt, und insbesondere das Militär.

Indem Trump im Namen der Nation regiert, schädigt er natürlich mittlerweile ihren Ruf, aber zugleich mindert er das Zutrauen dem korporalistischen Globalismus gegenüber, und das in einer Situation, in welcher es glaubwürdige Alternativen zu ihm zur Wohlstandmehrung gibt.

Je desaströser Trump bis zu den Kongreßwahlen im November dasteht, desto eher läßt sich Amerika wieder auf Linie bringen, aber das prinzipielle Problem besteht fort: die Attraktivität des Globalismusses beruht auf dem selbstlosen Dienst der Nation, welche allein den nötigen Hintergrund zur Anspruchsgenüge besitzt, und somit liegt ein Mechanismus vor, welcher verschiedene Nationen schlagartig auf ein anderes Gleis zu bringen vermag - wahrscheinlch infolge irgendeiner Verschärfung, welche Geduld und Hoffnung teuer werden läßt.

Taktisch mag gerade ein Sieg gegen Johannis Vorhersage errungen werden, aber phänomenologisch betrachtet kommen wir ihr immer näher.

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1. September 2026

Die geistigen Heimaten der geistigen Horizonte

Erwartungsgemäß bildet die geistige Heimat
  • des gläubigen Horizonts eine angeleitete Art,
  • des philosophischen und persönlichen einen verfaßten Schwarm und
  • des körperlichen geistigen Horizonts eine ausgestattete Tradition,
wobei
  • der soziale Fokus der Tradition auf der Fähigkeit,
  • jener des Schwarms auf der Vertrauenswürdigkeit und
  • jener der Art auf der Verständig-Verständlichkeit liegt
und dies deshalb, weil
  • der gläubige geistige Horizont darin besteht, den Wert der Verständig-Verständlichkeit für die Sorgfalt zu erkennen, mit welcher wir unserer Glaubensweise folgend Handlungsstrategien verfolgen,
  • der persönliche darin, den Wert der Haltungsgemäßheit oder äquivalent der Vertrauenswürdigkeit für die Sittlichkeit oder Koordiniertheit der Gesellschaft, und
  • der körperliche darin, den Wert der Fähigkeit für den Wohlstand,
- in dem Maße, in welchem wir unserer Gehießenheit als solcher (sie liebend) bewußt sind, vermissen wir eine Anleitung, welche es uns ermöglichte, unserer Sorgfaltspflicht ihr gegenüber nachzukommen, und entsprechend für das Maß, in welchem wir der Vorzüge der Sittlichkeit und der Anteilnahme am Wohlstand bewußt sind.

Die menschlichen Geister, hingegen, unterscheiden sich dadurch, welchen Wert sie den letzteren beimessen, insofern
  • Gestimmte die Sorgfalt priorisieren,
  • Fordernde die Sittlichkeit und die Sorgfalt nach ihrem Niederschlag in der Sittlichkeit bewerten und
  • Erregte den Wohlstand und Sorgfalt und Sittlichkeit nach ihrem Niederschlag im Wohlstand,
so daß
  • Gestimmte klären, um zu einer angeleiteten Art aufzubrechen, welche der Sorgfaltspflicht ihrer Gehießenheit gegenüber gerecht wird,
  • Fordernde suchen, um in der geschuldeten Rolle aufzubauen, welche zugleich die sittliche Verfaßtheit ihres Schwarms begründet, und
  • Erregte erwachsen, um sich der göttlichen Ordnung nach zu formieren, und dadurch zugleich  den Wohlstand ihrer Tradition zu mehren,
wobei die Verfolgung des höheren Anspruchs (um seiner selbst Willen) langfristig auch für den niedrigeren mehr abwirft als dessen Verfolgung, worauf Christus an mehreren Stellen (etwa Matthäus 6:22-23+32-33) hinweist und weshalb ich von Aufrichten und Errichten sprach und von Verfall und Absturz.

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27. August 2026

To blaze or to smolder.

If you want to be given a chance,
you must be ready to fight those, who abuse theirs.

And if you're given none,
none shall be spared the resolution.

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17. August 2026

Bloody Do-Gooders

15. August 2026

Bittende und epische Verbundenheit

Ich mußte den vorigen Beitrag in einem Punkt berichtigen, ich hatte Stäbe und Cliquen vertauscht, und werde ihn nun unter einem anderen Aspekt erweitern.

Bei der Verbundenheit im Bau und in der Gegenwärtigkeit handelt es sich um bittende Verbundenheiten, insofern
  • die an einer Gruppe Teilhabenden ein Bekenntnis teilen und die gewährten Vorhaben klärend entstören und
    • die Schule der Bildung aus diesen Bekenntnissen heraus aufbricht,
  • die eine Aufgabe Erfüllenden eine Hinwendung teilen und mithilfe der anerkannten Gesetze die beste Technik suchend begegnen und
    • die Clique der Partnerschaft aus diesen Hinwendungen heraus aufbaut und
  • die eine Lehre Bildenden ein Hoffnung teilen und aus der unterstützten Entwicklung heraus durch Planung im (Begleitungs-)Wissen erwachsend umsetzen und
    • der Stab der Kultur (die Banken) dieselbe aus diesen Hoffnungen heraus formiert,
und bei der Verbundenheit in der ersten Phase des generativen Zykels der drei Zeitalter handelt es sich um eine epische im das bittende Glaubensgefäß versehenden epischen, wobei
  • die Hinwendung der Gewährung das Bekenntnis der Teilhabe mit aufbauenden Vorhaben versieht,
  • die Hoffnung der Anerkennung die Hinwendung der Aufgabe mit formierten Haltungen / Gesetzen, siehe Wirkung und Entfaltung und
  • das Bekenntnis der Unterstützung die Hoffnung der Lehre mit aufgebrochenen Entwicklungen,
und die Epik
  • der Hinwendung der Gewährung auf der Generizität beruht, welche sicherstellt, daß das Vorhaben, zu welchem wir uns hingewandt haben, umgesetzt wird, das heißt darauf, daß seine Voraussetzungen stets in erreichbarer Entfernung liegen,
  • der Hoffnung der Anerkennung auf der moralischen Eindeutigkeit, welche sicherstellt, daß die hoffnungspendende Haltung befriedigt wird, das heißt darauf, daß die Welt so in Schwarz und Weiß eingeteilt ist, daß stets klar ist, was zu tun ist, und
  • des Bekenntnisses der Unterstützung auf der Konformität, welche sicherstellt, daß der bekannten Entwicklung begegnet wird, das heißt darauf, daß die Erreichung des (Karriere-)Ziels nur davon abhängt, durch alle nötigen Reifen zu springen, so daß es sich bei diesem Bekenntnis also um die Obrigkeitshörigkeit oder um jenes zur staatlichen Ordnung handelt, wie es die sogenannten Radfahrer, nach oben buckeln und nach unten treten, aufweisen.
Also, um es noch einmal explizit zu sagen: Der generative Zykel der drei Zeitalter beruht auf einem epischen Glaubensgefäß als seiner Basis, welche das bittende Glaubensgefäß, welche ihn entwickelt, mit dem episch Gebildeten versieht, und die beiden Glaubensphasen des bittenden bilden die zweite und dritte Phase des Zykels, wobei die dritte mehrere alternative zweite zusammenführt.

Theoretisch lassen sich auch die beiden Phasen des epischen Gefäßes so unterscheiden, also in unserem Zeitalter in Karriereratsuchende und -durchlaufende, aber sonderlich interessant ist das nicht.

Wir haben also die im Potentialen und die im Aktualen herausgefordert Verbundenen, sowie die in Sicherheit Verbundenen, und letztere bilden das Volk, von welchem Johannes in 11:52 spricht.

Das Problem mit der Verletzung der Privatsphäre, von welchem Herr Greenwald hier spricht,

besteht darin, die Gewichte zwischen der Regierung, dem Volk und den Kindern Gottes zu verschieben:
  1. nimmt die Regierung an Gewicht zu, was
  2. das Volk strafft, in dem Sinne, daß es versteht, daß es der Regierung immer leichter fällt, zu jedem Volksgenossen ein Verbrechen zu finden, so daß es sich entsprechend bei ihr anbiedert, um auf der sicheren Seite zu stehen, und
  3. die Verantwortung der Kinder Gottes beschneidet, indem die Regierung mehr und mehr aktual Erfaßtes reguliert und weniger und weniger Raum für potential Gebildetes läßt.
Es ist durchaus keine Verschrobenheit, welche mich zu diesen doch sehr komplexen Zusammenstellungen bringt, sondern die Notwendigkeit der platonisch dialektischen Aufbereitung, um die wesentliche Perspektive nicht zu verlieren, beziehungsweise das Wesentliche nicht aus den Augen, aber je näher ich dabei der praktischen Anwendung komme, desto umfangreicher werden die zu berücksichtigenden Zusammenhänge.

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13. August 2026

Verbundenheit im Bau und in der Gegenwärtigkeit

beziehungsweise im Potentialen oder Aktualen.

Das erste Mal, daß ich ein Hemd trug, war zur goldenen Hochzeit meiner Großeltern mütterlicherseits, ich war 6 Jahre alt und empfand Ehrfurcht gegenüber dem die Zeiten überbrückenden Werk, auch wenn ich mich damit beschäftigte, durch die Schwingtür des Lokals in den Festsaal zu laufen, ohne sie mit den Händen aufzustoßen, was damit endete, daß ihre Scheibe zerbrach und ich eine Narbe auf der Wange unter dem rechten Auge davontrug - Ehrfurcht ist eine Sache, Langeweile die andere.

Als ich später Mathematik studierte, trug ich wieder Hemd als Uniform der Ehrung des Zeitenüberbrückenden.

Auch heute trage ich Hemden, wenn ich unter Leute gehe: Es ist eine Erinnerung daran, im Bau am Zeiten überbrückenden Werke verbunden zu sein.

Allgemein betrachtet sind Menschen entweder im Aktualen oder im Potentialen verbunden, und letztere Verbundenheit besteht darin, zum Bau von etwas beizutragen. In dem Sinne sagt Johannes:
und nicht für das Volk allein, sondern daß er auch die Kinder Gottes, die zerstreut waren, zusammenbrächte,
also daß Christus den Grundstein für einen Bau gelegt hat, in welchem die Kinder Gottes verbunden sind, gleichsam als idealisiertes Muster, welches der Geist Gottes werden läßt, indem er sagt: Es sei! (man übersehe nicht den gestrigen Nachtrag dazu).

Im Kern besteht die Verbundenheit im Bau stets in der Auslieferung im Rahmen des generativen Zykels eines Zeitalters, also sich auszuliefern, um im Zeitalter der
  • Wunder das Fazit aus der Teilhabe mitzuteilen,
  • Wacht die Technik in der Aufgabe und
  • Werke das (Begleitungs-)Wissen der Lehre,
wobei eine Katastrophe die Menschen lokal zeitweilig in ein früheres Zeitalter zurückversetzen mag und der Kern zumeist von lokalen Einrichtungen umgeben wird, in unserem Zeitalter etwa dem Ruhm von Universitäten und dem nationalen Lebensstandard, an welchen mitgebaut wird.

So wichtig ist es Menschen, im Bau verbunden zu sein, daß die Regierenden bisweilen eine bloße Hülle idealisieren, das nationale Prestige, getragen von modischen Einrichtungen und Leistungen zur Schau, und sei es im Sport, an welchen die Menschen bitte mitbauen möchten.

Aber auch dafür gibt es stets einen wahren Grund, welcher nur eben nicht in der Verbundenheit im Potentialen, sondern in jener im Aktualen besteht.

Die Verbundenheit in der Gegenwärtigkeit besteht zwischen den Verantwortungsübernehmenden und betrifft dasjenige Gut, welches im jeweilen Zeitalter die Verantwortungsübernahme erlaubt, derart es sie im Zeitalter der
  • Wunder in einer schulmäßigen Aristokratie um das entwickelte Wissen um Fazite herum verbindet,
  • Wacht in einer cliquenmäßigen Timokratie um den entwickelten Zugang zu Techniken herum und
  • Werke in einer stabsmäßigen Oligarchie um die entwickelte Macht infolge des (Begleitungs-)Wissens herum,
wobei
  • die aristokratische Schule jenes Voraussetzungs- oder Umgangswissen aufbewahrt,
  • die timokratische Clique die Organisationspläne jener Zugänge und
  • der oligarchische Stab die jene Macht besitzenden Vorhaben
und
  • eine Aristokratie dadurch definiert sei, daß diejenigen herrschen, von welchen bekannt ist, daß sie es am besten können, also im Zeitalter der Wunder die Ältesten, weil sie die größte Erfahrung besitzen,
  • eine Timokratie dadurch, daß diejenigen herrschen, von welchen befürchtet wird, daß sie es am besten tun, also im Zeitalter der Wacht die überzeugendsten Führer, und
  • eine Oligarchie dadurch, daß diejenigen herrschen, welche über die größte Macht verfügen, also im Zeitalter der Werke die Reichsten oder Vermögendsten.
Insbesondere handelt es sich beim Feudalismus um eine solche Oligarchie, wobei der materieller Reichtum zwar ein Klasseninteresse begründet, aber nicht geteilt wird, während die Führungsschicht einer Polis gemeinsam von deren technischer Versiertheit profitiert.

Deshalb hält die katholische Kirche den Feudalismus eben auch für kontrollierbar: weil er nur über einen schwachen Zusammenhalt verfügt und sie mit der Einigkeit der im Bau Verbundenen sprechen kann - theoretisch, sofern dem nicht nationale Vereinnahmungen des Baus entgegenstehen, weshalb sie eben seit 1763 versucht, sämtliche nicht katholischen christlichen Staaten zu vernichten, von welchen die Vereinigten Staaten von Amerika nun als letzter an der Reihe sind.

Sie handelt formulaisch, nach dem gleichen Rezept wie seit 2000 Jahren - und leugnet die Existenz verschiedener Zeitalter. Daß sie dabei ebenfalls Hüllen idealisiert, etwa in Form der Klimarettung, abgesehen davon, daß Philadelphias Tür für immer offen steht, da es auf immer Arme geben wird, zeigt indes, daß sie ihre Macht über die Kinder Gottes verloren hat, was erklärt, warum sie dem Marxismus ideologisch nichts entgegenzusetzen hat.

Letztlich habe ich es seit dem Anfang meines Blogs gesagt: Es gibt keinen überzeugenden Zukunftsentwurf mehr, welcher uns in eine bessere Zukunft führte. Alles, woran die Alten denken, ist, daß die Jungen verwöhnt sind, und man es ihnen nur übel genug zurichten muß, damit sie das Leben wieder schätzen - und wenn sie's nicht tun, tun's halt die Armen aus aller Herren Länder. Es ist nicht unbedingt ein gutes Omen, wenn diese Sicht regiert.

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4. August 2026

Zur passiven Besinntheit

Unser Geist äußert sich durch unser Besinnen, und wenn wir also passiv besinnt würden, so durch einen anderen Geist.

Dieser andere Geist mag indes in gewisser Weise die Grundlage unseres eigenen sein, und dabei können wir es hier belassen. Ich werde alle möglichen Fälle behandeln, aber nur jene, welche ich selbst erfahren habe, akzeptieren.

Bevor wir hingegen damit beginnen können, muß ich präzisieren, was eine Einsicht ist.

Eine Einsicht ist die Folge einer erwachten Entsprechung, bei welcher Verfolgung und Einlösung zusammen erfolgen, das heißt, bei welcher wir nicht erst wissen, wem etwas zu entsprechen hat, sondern wir das Entsprechende und Entsprochene gleichzeitig erkennen.

Damit lassen sich folgende Besinnungen unterscheiden:
  • Erwachen (die Verfolgung ist in gewisser Weise immer passiv, aber wenn das erwacht, was sich darauf bezieht, was unsere Sinne wahrnehmen, dürfen wir davon ausgehen, daß unser Geist es erweckt hat und wir es dann zur es reflektierenden Besinnung bringen, wobei es bei letzterem irrelevant ist, welcher Geist es bewirkt),
  • Einlösung,
  • Auslösung,
  • Einsicht und
  • Ausmalung
und wenn diese jeweils passiv erfolgen handelt es sich um
  • transzendente Verfolgung, welche drei Formen annimmt,
    • Prospathie: Einfühlen in die Folgen eines eingeschlagenen Kurses, insbesondere als Reaktion auf einen zubewegenden funktionalen Akt,
    • Telepathie: Verfolgung von etwas räumlich entfernten, insbesondere seiner Bedeutung für Voraussetzungen infolge eines merkenden, und
    • Epipathie: Angeregt werden durch ein Verantwortlich geworden Sein auf der Grundlage der vorliegenden Umstände, insbesondere infolge eines nachvollziehenden (welchen man freilich immer annehmen kann, was aber nicht heißt, daß er auch immer stattgefunden hat),
  • Holognostik: das Erfahren einer Offenbarung, wie auch von Bernadette Soubirous und Philip Kindred Dick dargestellt,
  • Xenospastik: mehr der Gegenstand von Komödien (siehe auch Johnny English), wenn sich der rechte Arm, etwa, selbständig macht, und von Horrorfilmen à la Der Exorzist als eine erfahrbare passive Besinntheit, welche, wenn sie existierte, die Folge eines ideellen oder materiellen Gebets sein könnte (und damit eines telekinetischen), wobei es eine fatalistische Gebanntheit durchaus gibt, welche aber eine Form der Prospathie darstellt,
  • Prosdokie: die Erwartung, welche als transzendente Einsicht auf einer telepathischen Verfolgung und holognostischen Einlösung beruht,
  • ein Mißverständnis, denn Träume kommen, wie Homer ganz richtig sagt, durch Tore, und während es stets wir sind, welche träumen, mag das Erwachte, auf welchem der Traum beruht, transzendent sein, wobei
    • Elfenbein eine Metapher unseres Charakters, des knochenstarren Inneren, ist, welcher angeregt wird, sich durch Taten zu entsprechen (technisch: seine Haltung zu befriedigen), wie ein erzürnter Elephant mithilfe seiner Stoßzähne, also der Epipathie, und
    • Horn eine des zweckmäßig Gewachsenen (Fingernägel werden stärker, wenn man mit den Händen gräbt, Fußsohlen, wenn man barfuß läuft), also der Prospathie, und
    • Ingo Swann's Remote Viewing auf telepathisch angeregter Phantasie beruht, genauer gesagt bewußt gesteuerten Ausmalungen des telepathisch Erwachten, wobei mir schon klar ist, daß Ingo Swann Telepathie als Gedankenlesen definiert, wohingegen ich auch das plötzliche Bemerken einer entfernten Entwicklung, und insbesondere einer folgenreichen, so nenne.
Angesichts dieser Definition der Erwartung liegt es nahe, sie der Sorge statt der Lust zuzurechnen, aber verständiger scheint es mir zu sagen, daß die Sorge darin besteht, sich von dem Einen und Feststehenden zu lösen, an welchem alle Sorge verschwendet ist, worauf Lukas 10:41-42 doch anspielt.

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26. Juli 2026

Die Ausrichtung des Menschen an der Welt

Die Menschenführungsanstöße beruhen auf unseren existentiellen Bedingtheiten,
  • das Anbieten auf unserer kognitiven Versetztheit,
  • das Belohnen auf unserer zeitlichen Betroffenheit und
  • das Behelfen auf unserer situativen Beholfenheit,
welche wir uns für die Herbeiführungsweisen bewußt machen, unsere
  • kognitive Versetztheit für die Seinsherstellung,
  • zeitliche Betroffenheit für die Einfallsverwirklichung und
  • situative Beholfenheit für die Kursvollendung,
insofern uns unsere
  • kognitive Versetztheit auf die ideale (von uns bedachte) Ordnung,
  • zeitliche Betroffenheit auf unsere ideale Funktion und
  • situative Beholfenheit auf unsere ideale Position
führt, wobei jene
  • Ordnung ideal ist, welche die Formulierung von im Mittel idealen Funktionen,
  • Funktion ideal ist, welche den Übergang zu im Mittel idealen Positionen, und
  • Position
    • mittelbar ideal ist, welche die Anwendung von im Mittel idealen Ordnungen erlaubt, und
    • unmittelbar ideal ist, in welcher wir am liebsten verweilen (vergleiche Sokrates' und Agathons Auffassung der Liebe im Symposion),
derart wir uns also an der Welt ausrichten, wobei Mittel je nach Kontext als langfristiges und/oder gesellschaftliches zu verstehen ist.

Das Zeitalter der
  • Wunder strebt also zu den idealen Funktionen unserer Leben,
  • Wacht zu den idealen von uns bedachten Ordnungen und
  • Werke zu unseren idealen mittelbaren und unmittelbaren Positionen,
wobei die letztere Dichotomie für die Entzweiung von Recht und Macht verantwortlich ist:
Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.

Matthäus 23:11-12

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17. Juli 2026

Zur Vollendung des göttlichen Willens auf Erden

Der Kern der Frage von Christi Herrschaft über die Welt steckt in Johanni Anfrage
Bist du der da kommen soll oder sollen wir auf einen anderen warten?
und Christi Antwort
Die Blinden sehen und die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein und die Tauben hören, die Toten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt.
Mit anderen Worten, sie ist ein Prozeß, welcher Christo gemäß abläuft.

Dies führt augenblicklich auf die nächste Frage, nämlich ob es alle Zeit so sein wird.

Vieles von dem, was Christus gesagt hat, ist zeitlos. Soweit es das betrifft, können wir die Frage getrost bejahen. Und manches läßt sich als stets zyklisch wiederkehrend interpretieren, etwa daß derjenige, welcher seinen Auftrag vergessen hat, gestraft werden wird, wenn dessen Relevanz wiederkehrt.

Andererseits habe ich im vorigen Beitrag gezeigt, daß eine imperiale oder explizit imperial dienliche Kirche nur nach Vollendung des Zeitalters der Wacht im Zeitalter der Werke bestehen kann.

Und die Verlegung von Christi Herrschaft ins Geistliche ist natürlich nicht unabhängig von der imperialen Praxis, sondern dient vielmehr dem Zweck, einen interpretativen Verteidigungsring um sie zu ziehen.

Wären wir zufrieden, so bräuchten wir keinen weiteren Fortschritt, und wenn wir nimmer satt sind, so wird unser Fortschritt die Hölle entfesseln. Wie, also, kann unser Fortschritt immer währen?

Es ist vor diesem Hintergrund nicht nur zulässig, sondern logisch erforderlich, die Erreichung des göttlichen Vorbilds auf Erden zu bekennen, um den Grundstein für die nächste Entwicklungsphase zu legen, sofern es noch eine weitere gibt.

Es nicht zu tun, heißt zu predigen, daß das Ziel des Fortschritts die Zerstörung der Welt ist, und daß Christus und die Heiligen im Himmel und die Kirche hier auf Erden darüber wachen, daß dieses Ziel auch erreicht wird.

Ich habe keinen Zweifel daran, daß es sich nicht so verhält. Und niemand, der die Offenbarung unvoreingenommen liest, kann einen daran haben.

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16. Juli 2026

Die Herbeiführungsweisen während der gewerblichen Phasen des I Chings

Bei den gewerblichen Phasen des I Chings handelt es sich um die Zeilen des oberen Trigramms, namentlich um
  • die Schicksalslenkung (oberste Zeile),
  • die Umfeld- oder Wegessuche (5. Zeile) und
  • die Gesetzesausfüllung (4. Zeile).
Das Gesetz im Sinne des ethischen Sollzustands wurde in der obersten Zeile des unteren Trigramms, also in der 3., bestimmt, und der es anerkennende junge Mann versucht, sich ihm gemäß zu fassen, wobei er bereit ist, es mit diversen Haltungen zu probieren, was ihn anfällig für (beispielsweise der von Tucker Carlson projizierten) Daimonie macht. Wenn er den Maßstab des Gesetzes hingegen nicht aus den Augen verliert, wird er sich der Lösung des (Sich-)Fassungsproblems gemäß überlegen, welche Fundierung das gesetzgemäße Sein erfordert und in wiefern die erwogene Haltung ihm ent- oder widerspricht, wie ich es am Beispiel im vorigen Beitrag vorgeführt habe.

Hat er schließlich genügend viele passende Teilhaltungen gefunden, um das Gesetz in seiner gewerblichen Gesamthaltung das gesetzgemäße Sein geleitend zu substantiieren, so kann er das Fazit ziehen, inwiefern sein Umfeld sein Gewerbe begünstigt und gegebenenfalls ein günstigeres suchen, wozu er seine Einfälle verwirklicht und die von ihnen geschaffenen Umfelder bewertet, bis er ein ihm genehmes aufgespürt hat.

Und nachdem er also weiß, wie er sein Umfeld zu wählen hat, stellt er sich dem Problem, das beste aufzudecken, wozu er erforscht, wie Umfelder aufgedeckt werden können, bis er Kurse planen kann und ihre Einhaltung überprüfen und davon abhängig den ausstehenden einschlagen und somit sein Schicksal lenken.

Mit anderen Worten liefert
  • das Gesetz den Maßstab, welcher dem Gewerbe ein gewissenhaftes Los bescheidet,
  • das Gewerbe das Fazit, welches seinem Betreiber ein erfahrenes (und somit vorzügliches) Los bescheidet und
  • die Erfahrenheit die Fragen, deren sie beantwortendes Wissen ihm ein glaubenserfüllendes Los bescheidet,
und das ist die natürliche Hierachie:
  1. sei gewissenhaft, damit du
  2. erfahren werden kannst und dies seiend
  3. deinen Glauben in Erfüllung gehen sehen,
wobei Christus im besonderen darauf hingewiesen hat, daß man sich dabei nicht unbedingt einem Gewerbe widmen muß, sondern daß sich der gewerbliche Aspekt, wenn man es richtig anstellt, nebenbei ergibt, wobei man wiederum ehrlicherweise sagen sollte, daß dies
  1. ein Marschbefehl ist und
  2. für gewöhnlich als Kriegserklärung empfunden wird,
so daß die Gangbarkeit dieses Weges tatsächlich in Gottes Händen und in Gottes Händen alleine liegt, wobei Gott ihn freilich auf vielfältige Weise öffnen kann.

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16. Juni 2026

Die endzeitliche Verhofschranzung

Lukas 14:12
Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde noch deine Brüder noch deine Gefreunden noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf daß sie dich nicht etwa wieder laden und dir vergolten werde.
drückt im Grunde genommen eine Trivialität aus, nämlich daß soziale Anerkennung darin besteht, daß sich andere von einem abhängig machen, und daß man also die soziale Anerkennung derer suchen sollte, welchen man am meisten dient.

Bisweilen steht aber nicht die soziale Anerkennung im Zentrum des Interesses, sondern von Reichen vergebene Güter, wobei jene, welche sie
  • von Etablierten zu erlangen trachten, Höflinge sind,
  • von Autoritäten,  Streber, und
  • von Souveränen, Handlanger,
wobei
  • sich Höflinge dadurch, daß ihnen Etablierte Zugang gewähren, selber (als Hoflieferanten) etablieren, aber
  • Streber nicht unbedingt durch das verliehene Wissen selber zu Autoritäten und
  • Handlanger nicht unbedingt durch ihre Ermächtigung selber souverän werden.
Daß Höfling, Streber und Handlanger dabei einen schlechten Klang haben, liegt also daran, daß man diesen Reichen weniger dient als den einfachen Leuten (insbesondere Klassenkameraden), welche sie leiten, wobei das Konzept der Peer-Gruppe die (scheinbare) Abweichung der Gruppe derjenigen, deren soziale Anerkennung gesucht wird, vom christlichen Ideal, also daß nicht der Dienst an ihnen, sondern ihre Affinität im Mittelpunkt steht, betont, und nicht ihre relative Nähe zu ihm im Vergleich zu dem Umwerben Reicher.

Natürlich ist es kein Laster, gelehrig zu sein, sondern eine Tugend. Es sollte einem aber klar sein, daß sie hinsichtlich der sozialen Anerkennung zunächst einmal nichts einbringt.

Auch ist es so, daß die soziale Anerkennung den Fordernden mehr gilt als den anderen menschlichen Geistern, was aber nicht hindert, daß letztere ihren Wert auf Umwegen ebenfalls erkennen.

Die endzeitliche Industrieskalierung betrifft sachlogischerweise nicht alle Güter im gleichen Maße, sondern den Bedarf der Masse, während jener des Hofs (des Establishments) ein Refugium für im Vergleich zu Maschinen teure menschliche Arbeiter darstellt, ob nun als Physiker im Auftrag des Militärs oder als Influencer zur Verbreitung von Talking Points oder woran auch immer der Hof Bedarf hat.

Und es ist diese Verhofschranzung, diese Abkehr von der sozialen Anerkennung, welche Fordernde asozial macht, was in diesem Ausmaß in der bekannten Geschichte ein Novum ist und entsprechende Irregularitäten bedingt.

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5. Juni 2026

Zu was die Apologetik der Offenbarung führt

Ich habe in den letzten beiden Beiträgen viele moralisch fragwürdig scheinende Dinge geschrieben, wobei der letzte Beitrag den vorletzten ins rechte, unschuldige Licht rückt, was die generationalen Veränderungen betrifft, zum Ende aber auch wieder moralisch fragwürdig erscheint.

Der Grund dafür besteht in beiden Fällen in der Annahme, daß erkannte Dynamiken änderbar sind.

Daß es sich beim popkulturellen Zykel anders verhält, soweit es den Übergang von seiner vorigen sozialen Phase zur gegenwärtigen ideologischen betrifft, dürfte nach dem vorigen Beitrag klar sein. Sprechen wir also hier über die Auslegung oder Verteidigung der Offenbarung und sehen, wie es sich bei ihr verhält.

Zunächst folgende, einfachere Betrachtung. Angenommen es besteht eine Übereinkunft zwischen Partnern, welche alle Seiten zufriedenstellt. Also kooperieren sie. Wenn sie sie nun nicht mehr zufriedenstellt, beginnen sie miteinander zu streiten, und weil sie ihre Kräfte dabei von einander subtrahieren, statt sie zu addieren, wird es umso schwieriger, zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

Es ist dasselbe Prinzip wie bei einer chinesischen Fingerfalle: Das Bemühen, die eigene Position zu verbessern, verschlechtert sie und erschwert die Verbesserung.

In dieser Formulierung läßt sich das Problem als materiell annehmen:: Die Ressourcen sind begrenzt, und wenn sie nicht mehr friedlich geteilt werden können, werden sie kriegerisch verschwendet - von einem wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen.

Nehmen wir nun zusätzlich an, daß es einen Weg gibt, die Kooperation so umzugestalten, daß alle Seiten weiterhin zufriedengestellt werden. Wenn dieser nun propagiert wird, so entwickelt das Problem eine ideelle Komponente, da es moralisch falsch ist, die vernünftige Lösung auszuschlagen.

Und auch diesbezüglich entwickeln sich die Dinge wieder wie bei der chinesischen Fingerfalle:: Je länger die vernünftige Lösung ausgeschlagen wird, desto klarer wird das Unrecht und desto schwieriger wird es, sie auszuschlagen.

Der Witz nun ist, daß die Offenbarung die tatsächliche Lösung enthält und diese häßlich ist. Indem sie verteidigt wird, muß der höhere Zweck dieser Häßlichkeit herausgearbeitet werden, das heißt die vernünftige Lösung, welche also propagierbar wird und den sich durch Rückschläge verstärkenden Effekt auslöst, welchen ich im vorigen Absatz beschrieben habe, und von welchem wir bereits wissen, bis zu welcher Eskalationsstufe er sich aufschaukeln wird.

Wenn ich also sage, unangenehme Prophezeiungen müssen vage bleiben, um sich zu erfüllen, so bewahrheitet sich dies im Falle der Offenbarung dadurch, daß sie erst ernstgenommen werden wird, wenn die Lösung hinreichend häßlich geworden sein wird.

Und zugleich ist diese Häßlichkeit der Kontrast, in welchem Christus wiederkehrt. Würde also ich oder sonstwer dafür sorgen, daß die Offenbarung vorher ernstgenommen wird, würde die Häßlichkeit abgewendet, welche die Wahrheit als solche bezeugt.

Aus meiner Sicht heißt das, daß es nicht falsch sein kann, die vernünftige Lösung zu propagieren, aber auch wenn dies so ernsthaft getan wird, wie es nur möglich ist, wird es die weitere Eskalation nicht verhindern, sondern bis zu dem Grade begründen, welcher nötig ist, um der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen.

Wenn ich also, wie ich im vorigen Beitrag schrieb, den Fettsack in dieser Frage nicht angreife, so nicht deshalb, weil ea klug ist, die Bedeutung der Offenbarung zu verheimlichen, sondern weil sie bis zur fraglichen Zeit unüberzeugend scheinen wird.

Was darüberhinaus geht, die genauen Umstände, welche die Hure und später der Tier zu Fall bringen, ist uns sowieso nicht bekannt

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