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8. Februar 2023

Die Formen der Vorbereitung und die erwählend-erwägenden Daimonen

Da wir im Rahmen der Reaktionsmuster beholfen, bedrängt und belohnt werden, liegt es nahe, uns unter Umständen selbst zu behelfen, zu bedrängen oder zu belohnen und uns somit vorzubereiten.

Die Formen der Vorbereitung sind also
  • die Positionierung,
  • die Überzeugung und
  • die Wappnung.
Die technischen Details.

Bei der Positionierung finden wir uns zurecht und richten uns dann aus, um eine bessere Ausgangslage zu finden. Anschließend geben wir uns den Weg zu ihr vor, und wenn wir uns dann Rechenschaft darüber geben, ob wir tatsächlich eine bessere Lage erreicht haben, haben wir uns günstigenfalls beholfen.

Bei der Überzeugung beschäftigen wir uns damit, uns von einer Beschäftigung zu überzeugen, und berücksichtigen dazu, wovon wir abhängig sind. Anschließend finden wir uns in unseren Abhängigkeiten zurecht, und wenn wir uns in ihnen zur ursprünglichen Beschäftigung zurückkehrend ausrichten, haben wir uns aufgerufenenfalls bedrängt.

Und noch eine technische Betrachtung dazu. Normalerweise entspricht der Besinnungszykel, Verfolgung, Einlösung, Auslösung dem Rechtfertigungszykel, Zurechtfinden/Rechenschaftsgeben, Beschäftigen/Ausrichten, Vorgeben/Berücksichtigen, wenn nicht Phase für Phase, so doch in seiner Reihenfolge. Hier allerdings entspricht
  • dem Beschäftigen die Verfolgung,
  • dem Berücksichtigen die Einlösung,
  • dem Zurechtfinden eine zweite Verfolgung und eine zweite Einlösung und
  • dem Ausrichten die Verfolgung,
wiederum, wenn nicht Phase für Phase, so doch der Reihenfolge nach.

Bei der Wappnung geben wir uns vor, uns zu wappnen, und geben uns dann Rechenschaft über sie. Anschließend beschäftigen wir uns mit der Anpassung der ursprünglichen Vorgabe an die erworbene Wappnung, und wenn wir diese dazu berücksichtigen, werden wir uns eifrigenfalls belohnt haben.

So, und da wir das nun haben, kommen wir zu einem damit zusammenhängenden Phänomen. Es gibt genau drei daimonische Ausprägungen der pythagoräisch-christlichen Lebensweise, welche sich in einem spezifischen Gegensatz des Ausdrucks des linken und rechten Auges ausdrücken: das linke erwählt etwas, und das rechte erwägt dessen Folgen.

Was dabei erwählt und erwogen wird, entspricht dem Zurechtfinden, Beschäftigen und Vorgeben, nämlich Lagen, Ausdrücke (der eigenen Persönlichkeit) und Taten. Und die drei erwählend-erwägenden Daimonen sind
  • der Lagen erwählende und Taten erwägende, wobei es zur Wahl der Lage gehört, sich zu positionieren,
  • der Ausdrücke erwählende und Lagen erwägende, wobei es zur Wahl des Ausdrucks gehört, sich zu überzeugen, und
  • der Taten erwählende und Ausdrücke erwägende, wobei es zur Wahl der Tat gehört, sich zu wappnen.
Der erste ist betretend, der zweite verwickelnd und der dritte versetzend.

Ein verwickelnder Daimon:

und noch einer:

Ein versetzender:

und ein betretender:

Offensichtlich helfen betretende Daimonen in Betretenheit, verwickelnde in Besessenheit und versetzende in Beklommenheit. Einzelne Daimonen sind nicht erblich, die erwählend-erwägende Daimonität als solche mag es hingegen schon sein.

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