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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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13. Juli 2018

Zwei Schwestern

Ich schrieb im Beitrag Charakterziele als mütterliches Erbteil, daß Männer von ihrer Mutter das Ziel für ihren charakterlichen Ansatz erhalten. Das ist in gewisser Weise zu ergebnisorientiert betrachtet. Freilich erben Männer von ihren Müttern nur jenen Teil, welcher ihrem Charakter nach für sie von Bedeutung ist, aber diese Betrachtung reduziert das Wesen der Mütter auf jeweils nur einen einzigen Aspekt, ohne es vorher im Ganzen in den Blick genommen zu haben.

Der Grund für diese Auslassung besteht darin, daß den weiblichen Zielvorstellungen nur schwer kategorisierend beizukommen ist, indes ist mir heute immerhin klar geworden, daß sie, jedenfalls in unserem Zeitalter der Werke, dies mag sich gemäß den Himmelsvorstellungen der Zeitalter ändern, der Wesentlichkeit verpflichtet sind, nicht der Schönheit und auch nicht der Macht.

Frauen betrachten sich selbst als Stützen des Wesentlichen, üblicherweise wesentlicher gesellschaftlicher Einrichtungen, wiewohl es auch Frauen engeren Horizonts gibt, welche über ihre unmittelbare Umgebung nicht hinausdenken.

Letzteres hat freilich den Vorteil, daß solche Frauen sich schwerlich über ihren Einfluß täuschen können, und insbesondere in ihren Söhnen ist das ein ganz angenehmer Zug, vorausgesetzt, daß diese über ihr eigenes Leben verfügen können.

Aber ich möchte etwas anderes in den Blick fassen, und zwar einen Gegensatz zwischen recht ähnlichen gesellschaftlichen Einrichtungen, nämlich
  1. dem Zünglein an der Waage und
  2. dem Muskel.
Beiden ist gemeinsam, daß sie in erster Linie Fakultäten sind, also Leistungserbringer, nur daß die Leistungserbringung bei der ersten Einrichtung bedingt ist, was unter dem Friedensaspekt des Gestimmten bedeutet, daß die gerechte Sache sich der Unterstützung des Gerechten sicher sein darf. Fehlt die Bedingung hingegen, so wird die Gerechtigkeit der Gesellschaft blind vorausgesetzt, und dies beschämt mich entweder, wenn ich als Sohn meiner Mutter die Überflüssigkeit meiner Einwände zugeben muß, oder aber es erschreckt mich, wenn ich sehe, daß sie nicht überflüssig sind. In jedem Falle aber stehe ich meinen so gearteten Vettern in einem gewissen Zwiespalt gegenüber: Wer sähe nicht lieber die Sonne über sich lachen?, aber was, wenn sie einmal nicht lacht?

Post Scriptum vom 15.7.2018. Subjektiv sieht sich der Muskel ebenfalls als derjenige, welcher darüber entscheidet, wem er dient und betrachtet es als selbstverständlich, daß sein Dienst allem nützt, wofür er steht, während das Zünglein an der Waage oftmals einen Anflug von Selbstgerechtigkeit verspürt, wenn es die Dinge ins Lot bringt. Diese Fassaden der Freiheit und Gerechtigkeit betreffen aber nur das Ganze, dessen Teil Muskel und Zünglein sind, und ihre Situation als einzelne Stützen ist die bereits beschriebene.

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9. Juli 2018

Man's heaven

We may be in a position where we can do everything, but that doesn't mean that we should rush to do anything. Necessity in human relations breeds respect, volition always sinks to the level on which a person will find his value asserted.

The law and the prophets outlined the way, the kingdom of God proclaimed its goal. And we are again at the point in time, when we have to reach clarity as to what our goal is as the outlines of our way dissolve.

But we are not alone and through the connexion unfolds God's idea of us as it has done since times forgotten. It is well within our reach, if we only believe that God does control the fate of the world.

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Nochmals zu den Finnen

Ich schrieb bereits vor Jahren, daß das bedingungslose Grundeinkommen der beste Weg wäre, die bestehenden Verhältnisse längstmöglich zu bewahren, aber daß ich den Preis dafür nicht zahlen wollte, nämlich die langfristige Auflösung individueller Unabhängigkeit. Zugegeben, ein etwas zweifelhafter Punkt, wenn man die Vielfalt sonstiger Abhängigkeiten bedenkt. Freilich läßt sich sagen, daß sich das bedingungslose Grundeinkommen nur unter die schon bestehenden sozialen Vorkehrungen zur Ermöglichung eines gedeihlichen Gemeinschaftslebens reiht. Und doch scheint mir genau dort die Grenze zu einer Gemeinschaft überschritten, welche ihre Mitglieder besitzt und in welcher der Sinn für  das Eigene sehr bald zum Erliegen kommen muß: Ist das bedingungslose Grundeinkommen einmal da, kann es nicht mehr abgeschafft werden, weil zu viele Menschen mit ihm rechnen, die Bestimmung seiner Höhe gerät zu einer technischen Frage gleich der der Bestimmung der effizientesten Körpertemperatur im Laufe der Evolution.

Aber vielleicht übertreibe ich, doch ist dies nicht die einzige Frage dieser Art, also ob die Lösungen, welche wir zur Bewahrung unserer Verhältnisse ergreifen, nicht zu Lasten unserer eigenen Natur gehen. Und diesbezüglich neigen die Finnen grundsätzlich dazu, der Bewahrung der Verhältnisse den Vorrang zu geben, da ihre Natur sehr diesseitig ist. Und so kommt es, daß sie sich immer weiter in technische Lösungen zurückziehen werden und ihre Opferbereitschaft keine zu verteidigenden seelischen Güter findet, bis sie schließlich die Folgen der Technisierung Schritt für Schritt am eigenen Leib, und durch diesen an ihrer Seele, erfahren werden.

Ich sah ein Mädchen in Helsinki in einem T-Shirt auf dem We are all chldren stand. Ich war geneigt and comrade Stalin is our big brother darunter zu schreiben, doch hatte ich selbstverständlich nicht die Möglichkeit dazu. Es ist uns nicht gut, Kinder zu bleiben, wir haben Verantwortung zu tragen, oder wir leben nicht. Hat der Rückzug in die kindliche Flexibilität in Finnland also schon eingesetzt? Ich denke nicht, es ist ein exotisches Ornament, wo der Geschmack der Kindlichkeit zu spürbar wird, da bäumen sich die Leute auf.

Da stehen wir also, ich und alle, die ihre Seele bereits verteidigen müssen, inmitten von Uneinsichtigen zur einen und Unbestimmten zur anderen Seite.

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Glaube als isolierte Demut

Die im vorigen Beitrag erwähnte grundsätzliche Passivität der Finnen hat einen festhaltenswerten spirituellen Effekt, nämlich daß Transzendenz natürlicherweise nicht als Wirkung, sondern als Hinterfragung aufgefaßt wird, nicht als vermachte Welt, sondern als beurteilende Einlassung.

Das wirklich Verstörende dabei ist aber nicht die Hervorhebung der Individualität der eigenen Überzeugungen, sondern die implizierte Unverbindlichkeit des Seinsgrunds: Was hätte Gott schon bestimmt, außer daß wir geprüft werden? Und was immer das echte Leben wäre, einstweilen sähen wir es nicht, sondern bloß die Fetzen unserer geistigen Ausgeburten.

Selbst als ich vor ein paar Tagen buchstäblich die Fetzen meiner geistigen Ausgeburten in den Wolken sah, betrachtete ich es als wegweisende Mahnung. Und umgekehrt fehlte in Finnland selbst menschlichen Begegnungen die Dringlichkeit des gemeinsamen Schicksals: Was sein wird, wird sein, und der Einzelne wartet, bis sich das Dringliche herausstellt.

Ich könnte es von mir selbst sagen, wie auch, daß ich rational bin. Warum nur fühle ich mich wie in einem Vakuum, wenn mich Menschen umgeben, welche es wie ich selbst halten? So war es vor 16 Jahren in Frankreich, und jetzt wieder in Finnland.

Die Antwort ist natürlich, daß alle Überlegungen, welche auf der Abweichung vom fraglichen Verhalten fußen, gegenstandslos werden, daß andere Abweichungen, welche ich zuvor mangels Anlaß dazu nicht ins Auge gefaßt hatte, bedeutsam werden. Aber im jüngsten Fall geht es um mehr als die unerwartete Übereinstimmung der Meinung, es geht um die Unbedingtheit des Vertrauens auf Gott, welches sich nur außerhalb vertrauenswerter Kollektive bildet.

Wenn dies aber allgemein werden soll, so müssen die Kollektive versagen, und kaum ein Kollektiv könnte später versagen als das finnische, da sein Anspruch so niedrig ist. Und gerade deswegen bleiben die Finnen auf ihren Felsen sitzen und betrachten die Welt als Spuk, sofern sie über das Materielle hinausgehen, bis daß sie von anderen Völkern eines besseren belehrt werden. Einstweilen aber tauchen die Vertreter anderer Völker in ihre Welt ein, sobald sie diese betreten.

Doch was heißt dies also? Doch gerade, daß Gott einzig in Erscheinung tritt, um die Hochmütigen zu stürzen.

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8. Juli 2018

The one and the many.

It's been some time since I've last been to Finland, just came back from my fourth visit to the country. Not much has changed, the same curiosity and need to explain itself of the peripheral nation. The same focus on the necessities that allow for a good life. The same mimicry of cosmopolitanism.

And yet, looking at the lot climbing the rock for their leisure, I couldn't help but think that they've made a decision to stay out of it, to let the whirlwind blow somewhere else. Everyone sees what's in his line of view, their view is that history is coming to them, rather than making it themselves, and they see turmoil.

One thing that did change since my last visit was the omnipresence of non-Europeans, mostly Asians, some Africans as well. And most of those, virtually everybody who wasn't from west Africa, seemed rather bewildered, some wary, some aloof. They could have been tourists, as far as their demeanour went. I guess the wary ones leaned towards the understanding that they were objects of exhibition whereas the aloof ones were still occupying themselves with observation. West Africans, of course, are always doing some job, I saw a courier - of whatever it may have been.

Somebody orchestrated this, the Finns put up with it, no real harm done, no sense of danger, not even burdening, no hatred on either side. No sense of clashing cultures, just different demeanours, occasionally though there is a Finn who's inwardly shaking his head at all of this. But that is it, the circumstances are strange - and seem to beg questions.

But the all-encompassing answer for the Finns is to wait.

Perhaps because of this, the Baltic Sea seemed to me on my way back in the harbour of Helsinki as a border, behind which promises await. But isn't it likewise a warning how easily man may be cut off from the thread that weaves his history?

The French understand rationality and the Finns understand lying in wait, both qualities that I have often found lacking in other peoples, but the command of them is paid for with the mental sterility that comes with a cleaned up interior.

Verily, some fall for madness, others opt out of the whole thing, and in all this cacophony of humans' freedom to choose their ways history is being woven. It begs the question how to find one's way through the spiritual edifices with which societies have plastered the planet.

But then again, as long as one perceives his environment and chooses his steps accordingly, he may have all the guidance he needs.

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4. Juli 2018

Vom weltlichen Gottvertrauen

Transzendente Akte (Gebete) können konkrete Ziele haben, daß etwas sei, oder aber sie bleiben unbestimmt, daß etwas gedient sei.

Gebete letzterer Art, welche darum bitten, daß unserem Wohlergehen gedient sei, nenne ich weltliches Gottvertrauen.

Weltliches Gottvertrauen gibt es auf allen drei Ebenen unserer Seele, und zwar besteht es für
  • die Sorge darin, daß unsere Mitmenschen uns darin weisen, was wir verstanden haben,
  • die Achtung darin, daß unsere Herrscher uns darin weisen, was sich recht betragen heißt, und
  • die Lust darin, daß uns die Welt weist, wie wir unser Auskommen finden.
Diesbezüglich ist es nun so, daß sich einer entweder weisen läßt, oder aber nicht. Wer immer sich weisen läßt, kann darauf zählen, daß Gott ihn auf vielfache Weise unterstützen wird, doch für jede solche Unterstützung muß er dann dankbar sein und flexibel in der entsprechenden Frage.

Also erhalten wir die folgenden drei gegensätzlichen Paare.
  • Der Absolutist und der Relativist,
  • der Militarist und der Pazifist,
  • der Wolf und das Schaf.
Ich persönlich bin ein Absolutist, denn ich mag mir nicht von meinen Mitmenschen sagen lassen, was wahrhaftig sei, und ich bin ein Militarist, denn ich mag mir nicht von meinen Herrschern vorbestimmen lassen, was eine gerechte Ordnung sei, aber ich bin ein Schaf, denn die Welt ist zu reich, um nicht darauf zu vertrauen, daß sie mich auf die eine oder andere Weise ernähre, was nicht heißt, daß ich leichtsinnig wäre, doch flexibel schon.

Letzteres heißt natürlich auch, daß meine Vorstellungen des Wahrhaftigen mich nicht dazu zwingen, mein Auskommen auf eine bestimmte Weise sicherzustellen. Dies könnte anders sein, und diesbezüglich möchte ich die folgenden drei Klassen danach unterscheiden, wie sie sich in eine Gesellschaft fügen.
  • Wer Gott auf niedrigeren Ebenen weltlich vertraut, auf höheren aber nicht, der ist für eine Gesellschaft kohäsiv,
  • wer ihm auf keiner Ebene weltlich vertraut, der ist für sie viskos und
  • wer ihm auf höheren Ebenen weltlich vertraut, auf niedrigeren aber nicht, der ist subversiv in ihr.
Das Wohlergehen einer Gesellschaft hängt wesentlich vom Mischungsverhältnis dieser Klassen ab.

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Von der Sünde

Wahrhaftig beruft sich nur der auf ein Prinzip, wer daran glaubt, daß des Lebens Weg nur über es verläuft.
Frevelt er dann an ihm, so muß er den Riß im Geflecht seines Glaubens ertragen oder es aufgeben.
Doch nur wer daran glaubt, daß der Weg des Lebens nur über es verläuft, kann darauf hoffen, daß Gott es und ihn, der auf es baut, schützt.

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1. Juli 2018

Behemoth und Leviathan

Siehe den Behemoth, den ich neben dir gemacht habe; er frißt Gras wie ein Ochse. Siehe seine Kraft ist in seinen Lenden und sein Vermögen in den Sehnen seines Bauches. Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder; die Sehnen seiner Schenkel sind dicht geflochten. Seine Knochen sind wie eherne Röhren; seine Gebeine sind wie eiserne Stäbe. Er ist der Erstling der Wege Gottes. Der ihn gemacht hat, der greift ihn an mit seinem Schwert. Die Berge tragen ihm Kräuter, und alle wilden Tiere spielen daselbst. Er liegt gern im Schatten, im Rohr und im Schlamm verborgen. Das Gebüsch bedeckt ihn mit seinem Schatten, und die Bachweiden umgeben ihn. Siehe, er schluckt in sich den Strom und achtet's nicht groß; läßt sich dünken, er wolle den Jordan mit seinem Munde ausschöpfen. Fängt man ihn wohl vor seinen Augen und durchbohrt ihm mit Stricken seine Nase?

Kannst du den Leviathan ziehen mit dem Haken und seine Zunge mit einer Schnur fassen? Kannst du ihm eine Angel in die Nase legen und mit einem Stachel ihm die Backen durchbohren? Meinst du, er werde dir viel Flehens machen oder dir heucheln? Meinst du, daß er einen Bund mit dir machen werde, daß du ihn immer zum Knecht habest? Kannst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel oder ihn für deine Mädchen anbinden? Meinst du die Genossen werden ihn zerschneiden, daß er unter die Kaufleute zerteilt wird? Kannst du mit Spießen füllen seine Haut und mit Fischerhaken seinen Kopf? Wenn du deine Hand an ihn legst, so gedenke, daß es ein Streit ist, den du nicht ausführen wirst. Siehe, die Hoffnung wird jedem fehlen; schon wenn er seiner ansichtig wird, stürzt er zu Boden. Niemand ist so kühn, daß er ihn reizen darf; wer ist denn, der vor mir stehen könnte? Wer hat mir etwas zuvor getan, daß ich's ihm vergelte? Es ist mein, was unter allen Himmeln ist. Dazu muß ich nun sagen, wie groß, wie mächtig und wohlgeschaffen er ist. Wer kann ihm sein Kleid aufdecken? und wer darf es wagen, ihm zwischen die Zähne zu greifen? Wer kann die Kinnbacken seines Antlitzes auftun? Schrecklich stehen seine Zähne umher. Seine stolzen Schuppen sind wie feste Schilde, fest und eng ineinander. Eine rührt an die andere, daß nicht ein Lüftlein dazwischengeht. Es hängt eine an der andern, und halten zusammen, daß sie sich nicht voneinander trennen. Sein Niesen glänzt wie ein Licht; seine Augen sind wie die Wimpern der Morgenröte. Aus seinem Munde fahren Fackeln, und feurige Funken schießen heraus. Aus seiner Nase geht Rauch wie von heißen Töpfen und Kesseln. Sein Odem ist wie eine lichte Lohe, und aus seinem Munde gehen Flammen. Auf seinem Hals wohnt die Stärke, und vor ihm her hüpft die Angst. Die Gliedmaßen seines Fleisches hangen aneinander und halten hart an ihm, daß er nicht zerfallen kann. Sein Herz ist so hart wie ein Stein und so fest wie ein unterer Mühlstein. Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken; und wenn er daherbricht, so ist keine Gnade da. Wenn man zu ihm will mit dem Schwert, so regt er sich nicht, oder mit Spieß, Geschoß und Panzer. Er achtet Eisen wie Stroh, und Erz wie faules Holz. Kein Pfeil wird ihn verjagen; die Schleudersteine sind ihm wie Stoppeln. Die Keule achtet er wie Stoppeln; er spottet der bebenden Lanze. Unten an ihm sind scharfe Scherben; er fährt wie mit einem Dreschwagen über den Schlamm. Er macht, daß das tiefe Meer siedet wie ein Topf, und rührt's ineinander, wie man eine Salbe mengt. Nach ihm leuchtet der Weg; er macht die Tiefe hellgrau. Auf Erden ist seinesgleichen niemand; er ist gemacht, ohne Furcht zu sein. Alles Hohe sieht er; er ist ein König über alle Stolzen.
Als Prinzip steht der Behemoth für die Willkür und der Leviathan für die Folgen, aber vornehmlich bezeichnen diese beiden herrschaftliche Auswüchse derselben, der Behemoth die Dynamik geballter Macht und der Leviathan die Statik vernetzter Interessen.

Der Behemoth verleibt sich schwierigkeitslos Strömungen ein, und der Leviathan wacht aus seiner selbsterleuchteten Tiefe über die Hohen. Beiden gefällt es oftmals, die Menschen als Spielzeuge zu verachten, aber zugleich steckt in beiden auch oftmals die Möglichkeit zu politischer Korrektur, nämlich wenn die Menschen unter dem jeweils anderen unter Selbstgefälligkeit, beziehungsweise Knechtung leiden und sie ihnen also Freiheit, beziehungsweise Gerechtigkeit versprechen.

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30. Juni 2018

Wer gegen wen?

Wenn ich alles zusammengenommen betrachte, gelange ich zu zwei Machtblöcken, welche die Welt auf unterschiedliche Weisen zu beherrschen suchen:
  1. Die Vereinigten Staaten,
  2. Europäische Financiers.
Ad 1. Der erste Block wird durch die Stichworte US Army, CIA, Kissinger, Soros umrissen. Die CIA ist für die schmutzige Arbeit der US Armee zuständig, Kissinger und Soros stehen für den ideologischen Kampf für den Individualismus westlicher Prägung. US Armee und Kissinger sagen offen, wofür sie stehen, CIA und Soros hingegen spielen über Bande, wobei es Soros' Markenzeichen ist, ideologische Gegenpositionen durch Unterstützung ihrer groteskesten Karrikaturen in Verruf zu bringen.

Diese suchen die Welt von der Spitze aus führend zu beherrschen, wozu ihnen militärische Macht und die damit zusammenhängende globale Leitwährung zuvörderst dienen. Auch ist es so, daß ihnen die Vereinten Nationen als Institution in praktischen Angelegenheiten nützlicher sind als ihren Rivalen, indes als Leitgedanke nicht.

Ad 2. Denn der zweite Block, bestehend aus europäischen Kapitalinteressen, versucht die Welt durch ein Netz von Abhängigkeiten zu beherrschen, welches die eingebundenen Partner zum Interessenabgleich zwingt. Seine Mittel sind Besteuerung, Subventionen und verschleierter Protektionismus durch Natur- und Verbraucherschutz. Insbesondere ist er darauf angewiesen, China als Gegengewicht zu den Vereinigten Staaten zu mästen und die politische Linke in Europa zur Aufrechterhaltung der Regulationskraft der europäischen Staaten zu päppeln.

Die Vereinten Nationen nützen ihm als Arena wenig, um seine Ziele zu erreichen, außer denn als Podium, um Israel in Verruf zu bringen, um die islamischen Partner zu beruhigen. Indes als Abbild des Ideals der angestrebten Weltregierung sind sie für ihn ideologisch bedeutsam.

Gemeinsame Betrachtung. Israel ist ein Kristallisationspunkt dieses Gegensatzes, da es der islamischen Welt ein Dorn im Auge ist. Es gehört zur Anerkennung des Führungsanspruches der Vereinigten Staaten, Israel mit anzuerkennen, und umgekehrt gehört es zur Anerkennung des Prinzips der Einbindung aller, die lokalen Klagen gegen Israel anzuhören.

Es scheint, daß selbst die Familie Rothschild in dieser Frage zerstritten ist. Jedenfalls hat sich Jacob Rothschild einer israelischen Journalistin gegenüber dahingehend geäußert. Es scheint, daß er verhalten den ersten Block unterstützt und Alexandre de Rothschild vehement den zweiten.

Freilich kommt es dabei zu verwirrenden Erscheinungen. So gehört es ja durchaus zur Strategie des zweiten Blockes, auch Israel gewisse Machtpositionen einzuräumen, nur halt gegen einen gesellschaftspolitischen Preis. Und während es seit jeher zur Strategie des ersten Blockes gehört, zuverlässige Vasallen mit besseren Beziehungen zu belohnen, ist auch dieser Block seit neuestem dazu übergegangen, gesellschaftspolitische Vorgaben zu erlassen.

Letztlich entscheidend bei der Beurteilung dieser beiden Herrschaftsweisen sind indes nicht die angehäuften Häßlichkeiten, sondern die grundsätzlichen Stellungen zur Beseeltheit des Menschen. Der erste Block versucht sie auszunutzen, der zweite sie vorzuschreiben, und wenn der erste Block auch in eine Phase großer Verfehlungen eintritt, so läßt sich doch im Rahmen seiner natürlichen Entwicklung die Korrektur derselben angehen, wohingegen der zweite Block in seiner Systemorientiertheit Zeit seines Bestehens nur vor der einen Frage steht, ob das System zu Lasten seiner einzelnen Teile bewahrt bleibt oder nicht, und das ist wahrlich keine günstige Entwicklungsperspektive.

Wenn die Vereinten Nationen ersetzt werden werden, so wird dies vornehmlich der symbolischen Kraft wegen geschehen, als Zeichen, daß der zweite Block besiegt ist. Ehrlich gesagt erscheint der ganze Prozeß von der Warte der prophezeiten Zukunft aus betrachtet als eine Art Aufführung, welche uns zur Berücksichtigung des menschlichen Herzens bringt, indem die Bitterkeit der Wasser, von Kredit und Geist, in ein warnendes Gleichnis aus alter Zeit überführt wird.

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27. Juni 2018

Morgentau

Einst legte sich die Hoffnung der Furchtsamen, die Gewalten gegen einander zu richten, um in ihrer Mitten Frieden zu finden, auf die von ihren Aufwendungen, das Leben zu kontrollieren, erschöpfte Welt - gleich Tau am Morgen. Und heut' harr' ich der Hoffnung der Ohnmächtigen, Gottes Schöpfung in die Welt zu heben, auf daß sie daselbst lebten.

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Ein zu öffnend' Buch

Unter all meinen Eindrücken, erst der Verlorenheit, dann der Fremdheit, dann der Abgeschiedenheit, dann des Zerfalls um mich herum, auch schließlich meiner Freiheit in der Einfachheit der Fremde, liegt die Erwartung, daß die Zeit der Beleihung vorüber ist.

Und wahrlich, es ist ein Anderes, ein Werkzeug seiner Schaffenskraft halber zu entwickeln, als für das Wohl der Völker.

Die Völker, sie sind teils schon vor langem zu ihrer Reife gelangt, und auch jene, welche auch die letzte Strecke noch gehen mußten zur Erneuerung ihrer Selbstkenntnis, daß sie sähen, was sie schüfen, wenn sie losgelassen, haben ihrem Widerhall genug gelauscht.

Die Welt ist zurechtgemacht - und damit dem Menschen als sein Zeugnis entzogen. Es gibt keine Menschen auf der Welt, welche ernstlich dem zuwider glaubten. Alle wissen, daß sie in sich nichts zu ihrem weiteren Erblühen fänden. Die Kulisse steht, und damit auch die bange Frage an, was nun vor ihr aufgeführt werden wird.

Aber es ist genau diese Furcht vor dem Verschlossenen, welche Wege findet, es zu öffnen.

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26. Juni 2018

Das Ende der internationalen Regulation

Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, da die Hure sitzt, sind Stämme und Massen und Völker und Sprachen. Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie einsam machen und bloß und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen. Denn Gott hat's ihnen gegeben in ihr Herz, zu tun seine Meinung und zu tun einerlei Meinung und ihr eigenes Recht zu herrschen dem Tier zu überlassen, bis daß vollendet werden die Worte Gottes. Und das Weib, das du gesehen hast, ist die große Stadt, die das Recht hat über die Herrscher der Erde zu herrschen.
Wieder einmal ist Johannes um etliches präziser als es sich Luther vorstellen konnte.

Im Grunde genommen hätte man die internationale Politik der letzten 70 Jahre aus diesen vier Versen der Offenbarung ableiten können, denn was Johannes hier beschreibt ist eine übliche Figur:
  1. Der Primus inter Pares richtet ein Schiedsgericht ein 
  2. Das Schiedsgericht vernachlässigt die Partner und entscheidet zu Gunsten Außenstehender.
  3. Die Partner flüchten sich unter den Schirm des Primi.
Oder, um es volkstümlicher zu fassen: Den Alten weisen, bis er weiß, wo sein Platz ist.

Und wie es sich heute gestaltet, wie könnte man nicht einer Meinung mit Gott sein, daß sich mit Bedeutungsgeklingel, damit, auf der Weltbühne mitzuspielen, keinerlei faßbare Vorteile verbinden, wo die Weltbühne nur zur Verdrehung von Tatsachen mißbraucht wird und nicht dazu dient, sich auf einen gemeinsamen Weg voran zu einigen, sondern dazu, Beihilfe beim Ausmanövrieren Dritter zu honorieren.

Als Macron gewählt wurde, hatte er noch nicht das Auftreten eines Rüpels. Mittlerweile schon. Es fügt sich alles, gleich ob es weiß wie. Und Merkel erinnert mich zunehmend an eine alte Jungfer, welche sich über unziemliches Auftreten in guter Gesellschaft entsetzt. Wahrlich, was ist's, was die Welt im Innersten zusammenhält?

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25. Juni 2018

For we are laws of motion.

A man's sense of his nature is built on his purpose,
for purpose alone sets his will in motion.

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24. Juni 2018

Oh, wie sie hold lächeln!

Wenn Frauen zwischen Interessengegensätzen vermitteln und Staatsdiener den Ehrbegriff der Gesellschaft, dann herrscht Frieden.

Und wenn's umgekehrt ist?

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23. Juni 2018

Nous

Einem Menschen, bleiben ihm Freunde verwehrt,
das Leben freudvolle Träume beschert,
und wo große Sorgfalt zu Haus,
da bleiben die Freunde aus.

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21. Juni 2018

The structure of my unhinged life.

The six lines of the hexagrams of the I Ching divide our lives into six phases,
  1. the acquiring of skill,
  2. the making of friends,
  3. the consideration of one's prospects,
  4. the demonstration of one's abilities,
  5. the finding of one's place and
  6. the leaving of one's footprint,
and as all people, I'm on my way through them. A way however, that has led from one terrain to another.

My fate was firmly rooted in the age of works, following the ideal of beauty, living in a state of trepidation (in der Bestürztheit der Beklommenheit), seeking the necessary tools to handle the challenges of the future.

I acquired some skill, didn't make many friends and didn't see many prospects, but deep down inside I kept my pride and my hopes and when the time had come to demonstrate my abilities I met Wiebke and I could see that she had similar notions about the shape of the six phases of life and how to advance through them, though I was afraid that they were not quite similar enough to mine.

In any case I was forced on a path of demonstration that didn't quite demonstrate the abilities that I would have had to demonstrate, in order to proceed according to my notions, not because I followed her and not because I didn't follow her either, it was unavoidable, my notions were unrealistic and so were hers.

I got stuck, things grinded to a halt: What good is it to advance in a life that isn't yours? I tried it with humility, but the world slapped it in my face. I offered to do my duty and pursue my hopes in my spare time, but the world wanted not only my service, but also my soul. It can't have it and I couldn't have another world.

Thus went the years by until I accepted another fate, namely that I'm in God's hands, receiving whatever he has in store for me (die Bestürztheit der Besessenheit). I was still in the phase of demonstrating my abilities though and the change in fate didn't alter my progression through the phases of life. But now I needed to demonstrate that being in God's hands was not the end and so I prayed for Him to make it so, to demonstrate the power that He has to help those, who ask Him.

I was 30 years old and it was Christmas. I figured it was my last chance. Well, and since I've been working in my way to find my place, that is orient myself and then see how it fits in with what other people have professed.

So, there you have it, time can stand still, but it does not flow backwards, and looking at its flow is quite different from floating in it, as he understands, who truly remembers and finds the world empty, bereft of all loose ends.

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Trump's Twitter Feed

This is what we're talking about: twitter.com/realDonaldTrump.

The purpose of this post is analysis, to observe what can be readily observed.

Estimating things, over time the impression has taken on shape in my mind that Trump's Twitter feed is one of the best contemporary news sources.

As far as I can see, this is for three reasons, ordered by increasing importance.
  1. When Trump brings up a talking point you get it there first, and the other news sources' responses are predictable and boring.
  2. When other news sources bring up a talking point, Trump's response will actually judge its merit, and even though you'll learn about it a little later, you do get its decisive turn first again.
  3. In all substantial matters other news sources offer constructive criticism at best, but it is patently obvious that in the confrontational setting that Trump has chosen for his presidency world events are being framed in Poker terms and in Poker terms Trump is the one calling and his opponents are the ones raising, and when Trump eventually sees he's in a weaker position, he'll adjust, while his opponents double down to the bitter end, and so it is little wonder that the eyes of the curious are on Trump.
The result of this is of course that decision makers in the US economy increasingly align themselves with Donald Trump, so that he's increasingly able to throw his weight around.

I can't deduce more so far, but it seems clear to me that Trump is successfully developing his platform.

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20. Juni 2018

At the table

Drawn by the current,
ever circling the eternal: time,
chasing our prospects we forget:
union isn't won.

You feel a fool,
reaching, but whither?
Keep still, from your belief
you've sprung.

He is,
verily: He is!
and so are we
in the center of ol' time.

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19. Juni 2018

Die! Mannschaft... a case study.

Wie könnte ich mir eine solche Überschrift verkneifen? Aber es soll mir in diesem Beitrag allgemeiner um das neue Deutschland gehen, welches Herrn Löws Mannschaft allerdings auch verkörpert.
Die Kerle denken: Die Regel taugt!
und die Weiber: Alles ein Witz!
Ich habe solches zu meiner Jugendzeit nicht gekannt, und ich gedenke nicht, es zu akzeptieren.

Sie irren beide, und die Zeit wird sie's lehren. Mich befremdet gleich zweierlei: daß sich eine Elite stillschweigend bilden sollte, ohne daß ihre Mitglieder
  1. die Notwendigkeit sähen, sich zu rechtfertigen und
  2. Inventur zu machen.
Es erscheint mir nicht deutsch: Kein Adel, keine Verantwortung, dafür Tollkühnheit.

Wollte ich einen Film über nordseegermanische Seeräuber zu spätrömischen Zeiten drehen, die Besetzung fänd' ich wohl, dem Anschein nach... und mehr ist es natürlich auch nicht, nur eine Maske, welche der moderne Glücksritter zu Markte trägt.

Warum sollte man Fußballspielern nicht ihre Gefühle ansehen? Ihren Ehrgeiz, ihre Geltungssucht, ihre Erleichterung, ja Erlösung, die Leidensstrecke, welche hinter ihnen liegt? Ja, warum nur nicht?

Es hat einmal ein Autokonzern erfolgreich seine Autos unter dem Slogan Das Auto an den englischsprachigen Mann und seine Frau gebracht.

Und jetzt verkaufen wir unsere Nationalmannschaft? An wen?

Gut, wir sind Weltmeister. Wenn wir uns're Jungs The Team nennen wollen, dürfen wir's wohl, aber man muß doch nicht alles machen, was man darf! Wie sieht das aus! Und heute spielt die brasilianische Mannschaft gegen die Mannschaft. Womöglich schon im Achtelfinale...

Wirklich... 's is a bisserl hochmüt'g, net wahr?

Und dann die unglückliche Einfügung in den englischen Sprachfluß: Rolls Royce hat seinen Silver Mist nicht unter dem Namen in Deutschland verkauft. Da hatten sie noch alle Tassen im Schrank. Als Vogel und seine Brüder Lies! plakatierten, da hab' ich schon daran gezweifelt. Die Mannschaft has to improve its performance, if it wants to survive the group stage. Genial, nicht wahr?

Nun gut, daraus muß man wirklich keinen Elephanten machen, aber es ist doch bezeichnend, wie blöd im ursprünglichen Sinne des Wortes (Hinauf zur Warte, du blöder Wicht! Was so hell und licht ich sehe, daß das dir nicht entgehe!) die modernen Zauberlehrlinge sind.

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17. Juni 2018

Zur Fußball-WM in Rußland

Wenn Sie wissen wollen, was gerade in Rußland abgeht, in puncto Stimmung und so, sollten Sie bei Instagram vorbeischauen: https://www.instagram.com/explore/tags/fifafanfest/.

Es ist schon lächerlich, ich habe gestern ungefähr vier Stunden gebraucht, um die üblichen Bilder von Fans mit Landesfarben im Gesicht und Flaggen zu finden. Die Bilder sind da, aber Google leitet einen nicht hin. Ehrlich gesagt wird mir zunehmend mulmig, wenn ich daran denke, zu was genau sich Google entwickelt. (Einen Eindruck davon, was es stattdessen sein könnte, gewinnen Sie hier.)

Nun denn, wie minimal auch immer sich die Medien als Katalysator daran beteiligen werden, die angereisten Fans sind jedenfalls vor Ort und erleben die Atmosphäre dort rund um Johanni, die weißen Nächte, den wasserfarbenen Himmel, die spielzeughafte Traditionslosigkeit der Städte, die Weite der Wolga.

Es findet etwas Unerhörtes statt: Der finanzgetränkte Circus Maximus tropft mit seiner dionysischen Schar auf unbestellten Boden, und was ich Würde nannte, wird Zehntausenden aus aller Welt offenbar, wir erleben das große Pfingsten der Offenbarung der geistigen Segnung der Armen, daß der Herr die voll macht, welche sich, weil sie nichts in der Welt zu erhaschen hoffen, auf ihre grundsätzliche Lage als Menschen besinnen.

Nicht, daß es keine Russen gäbe, welche etwas zu erhaschen hofften, aber es gibt genug, welche es nicht tun, und in jedem Falle gerät der Hunger der dionysischen Schar selbst für ein paar Wochen aus dem Takt, und die Seele öffnet sich and'rer Nahrung.

Es ist ja dem Unterhaltungssüchtigen das Unbegreiflichste, daß er überhaupt keine Unterhaltung braucht. Wer weiß, wer am Ende meine Prioritäten teilt:
  1. denken,
  2. lesen,
  3. anschau'n und -hören.

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