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28. Oktober 2017

Der Thron

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Himmel unter dem Donner.

Gewachsene Fülle der eigenen Lust.
Macht in den Zehen. Fortzufahren führt zu Mißgeschick. Das ist mit Sicherheit wahr.
Die einzigen Geformten unter der Herrschaft der Lust sind der Throninhaber und der Thronfolger, wobei sie beide anfangs letzteres sind. Der Rat läuft also darauf hinaus, den Alten bloß nicht durch präpotentes Auftreten zu ärgern.

Gewachsene Fülle der eigenen Achtung.
Beständigkeit führt zu günstigem Geschick
Warten zu können ist nicht unwichtig für Thronfolger.

Gewachsene Fülle der eigenen Sorge.
Der unterlegene Mann wirkt durch Macht. Der überlegene Mann wirkt nicht so. Fortzufahren ist gefährlich. Eine Ziege rammt eine Hecke und bekommt ihre Hörner nicht mehr los.
Doch wenn es so aussieht, daß es der Alte nicht mehr lange macht, wird der Junge ungeduldig. Er sollte aber wissen, daß ein König nicht durch Gewalt König ist, sondern durch die Zustimmung seiner Untertanen zu ihm. Prescht er vor, will der die Dinge beschleunigen, verstimmt er seine Untertanen, welche Besseres von ihm erwarten, und gefährdet damit die Grundlage seiner eigenen Herrschaft.

Gewachsene Fülle der umgebenden Lust.
Beständigkeit führt zu günstigem Geschick. Reue schwindet. Die Hecke öffnet sich. Es gibt keine Verwicklung. Macht hängt von der Achse eines großen Wagens ab.
Der Alte hat ins Gras gebissen. Jetzt gilt es, die Vasallen an Bord zu holen.

Gewachsene Leere der umgebenden Achtung.
Er verliert die Ziege mit Leichtigkeit. Keine Reue.
Wer auf dem Thron sitzt, gibt bald das Meckern auf.

Gewachsene Leere der umgebenden Sorge.
Eine Ziege rammt gegen eine Hecke. Sie kann nicht zurückgehen, sie kann nicht vorangehen. Nichts dient dazu weiterzuführen. Wenn man die Schwierigkeit bemerkt, führt es zu günstigem Geschick.
Der Kreis schließt sich: Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.

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