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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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12. September 2026

Die deutsche Verwirrung

Laut Hitler besteht die global ordnende Tugend in blindem Gehorsam der lokalen Herrschaft gegenüber, was die natürliche Meinung der Erregten sein dürfte. Allerdings kam ihm hierbei die deutsche Verwirrung entgegen, welche mit der deutschen religiösen Identität, Christi Vorbild im Alltag zu beachten, zusammenhängt, nämlich
Christi Worte nicht als Hilfestellung zur sorgfältigen Klärung zu verstehen, sondern als universelle Ordnung, der gegenüber Gehorsam eine Tugend ist,
so daß die Deutschen die Verständig-Verständlichkeit allzu oft nicht durch ein klärendes Fazit, sondern durch die Verständigung auf eine herrschaftskonforme Haltung herzustellen suchen, ohne dabei zu erwägen, daß die bloße, selbst als christlich verstandene, Landeskindschaft, nur zu einer marginalen Rolle führt und nichts durch sie versammelt wird, was nicht schon versammelt war.

Deshalb blieb Deutschland kleinstaatlich. Deshalb bildeten sich weder Versammlungen, noch Vertretungen, noch einzelne Wettbewerber, welche die Struktur seiner Gesellschaft geändert hätten, wiewohl Deutschland den Holländern und Engländern im Handel nicht nachstand, wie die Hanse belegt.

Dieser konservative Zug ist indes offen für neue Doktrinen, welche es fortan zu konservieren gilt, wobei die beiden klarsten Brüche dieser Art, verkörpert in der NSDAP und den Grünen, beide auf demselben Trick beruhten, nämlich vorzugeben, daß eine radikal anders geartete Ideologie rückwärtsgewandt sei und verlorene Normen wiederherstellen würde - man denke etwa an die strickenden Grünen im Bundestag.

Ähnliche rückwärtsgewandte Neubegründungen stellen wie gesagt der Zionismus und der Wahhabismus dar, ebenfalls der Gesellschaften konservativer Völker, wobei der Grund ihres Konservatismusses aber (selbstverständlich) nicht in der deutschen Verwirrung besteht.

Wie fexibel die Deutschen dabei in ihrem Verlangen, sich auf christlich herrschaftskonforme Verständig-Verständlichkeit zu verständigen, sind, sieht man heute etwa daran, daß niemand darauf hinweist, daß das Treibhausgas Wasserdampf in Form von Dunst und Wolken vor der direkten Sonnenstrahlung schützt, wiewohl es des Nachts diese Hitzeeinbuße natürlich mehr als wettmacht. Läge ein tatsächliches Verständnisverlangen vor, löste ein solcher Hinweis wissensdurstigen Eifer aus, doch wie es steht, nur böse Blicke.

Übrigens, wenn dieses Jahr einen Anhaltspunkt bildet, würde hier in Estland nordöstlich der mitteleuropäischen Wüste ein Regenwald entstehen, mit sehr gleichmäßigen Temperaturen und Bilderbuchjahreszeiten, was gerade nichts Gutes für den 21. September verheißt. (Heute ist aber noch Altweibersommer.)

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9. September 2026

Vorbehaltende und anreichernde Vergewisserungen

Wie die Bestürztheiten uns erleben lassen, daß logische Zusammenhänge nicht zur Berichtigung taugen,
  • die Betretenheit, daß die Voraussetzungen Ausrichtungsschwierigkeiten bereiten,
  • die Beklommenheit, daß die Gesetzmäßigkeiten Berücksichtigungsschwierigkeiten bereiten, und
  • die Besessenheit, daß die Verantwortlichkeiten Rechenschaftsgebungsschwierigkeiten bereiten,
lassen uns die Ungewißheiten erleben, daß wir sie nicht hinreichend als solche verstehen,
  • die Perplexität als Voraussetzungen,
  • die Überrumpelung als Gesetzmäßigkeiten und
  • die Verunsicherung als Verantwortlichkeiten,
und wie die Revisionsanknüpfungen den Bestürztheiten abhelfen, so auch den Ungewißheiten,
  • das Verwenden der Perplexität, indem wir ein Fazit ziehen,
  • das Entdecken der Überrumpelung, indem wir (Begleitungs-)Wissen bilden, und
  • das Einstellen der Verunsicherung, indem wir eine Technik finden,
und so gesehen handelt es sich bei ihnen und den zugehörigen Handlungsstrategien um Vergewisserungen.

Insbesondere können wir, während wir einer Handlungsstrategie folgen, ungewiß werden, wobei ich dieselben durch ihre Herbeiführungen und Beachtungen kennzeichne,
  • beim Anwenden durch Verunsicherung, welche sein Ziel unter Vorbehalt stellt,
    • beim Nutzbarmachen durch Überrumpelung, welche den Weg ärmlich erscheinen läßt,
  • beim Aufdecken durch Perplexität, welche sein Ziel unter Vorbehalt stellt,
    • beim Erforschen durch Verunsicherung, welche den Weg ärmlich erscheinen läßt,
  • beim Sichfassen durch Überrumpelung, welche sein Ziel unter Vorbehalt stellt, und
    • beim Aktualisieren durch Perplexität, welche den Weg ärmlich erscheinen läßt,
und also mögen wir sie unterbrechend abschweifen und uns durch eine andere vergewissern,
  • beim Anwenden durch vorbehaltendes Einstellen,
    • beim Nutzbarmachen durch anreicherndes Entdecken,
  • beim Aufdecken durch vorbehaltendes Verwenden,
    • beim Erforschen durch anreicherndes Einstellen,
  • beim Sichfassen durch vorbehaltendes Entdecken und
    • beim Aktualisieren durch anreicherndes Verwenden.
Insbesondere führt der Symmetriebruch im vorigen Beitrag zur Verlockung
  • der Verwendenden, für Kandidaten fürsorgend anreichernd zu entdecken und
  • der Entdeckenden, sich der Auftragnehmer bemächtigend vorbehaltend zu verwenden,
von ersterer Verlockung ich vornehmlich im Rahmen der kulturellen Verbindung der Gestimmten und Umgangsefordernden schrieb, wiewohl sie grundsätzlich auch im Rahmen der übrigen kulturellen Verbindungen der Gestimmten besteht, welche sich nur allzu leicht in der vormundschaftlichen Rolle den Menschen des körperlichen geistigen Horizonts (delegierte Haltung) gegenüber wiederfinden, unabhängig davon, ob gleich eine Herrschaft der Abgemessenheit vorliegt oder nur ein persönliches Arrangement. Über die dem entsprechende sich der Bindenden (delegierte Vorhaben) bemächtigende Verlocktheit der Erregten habe ich hingegen kein Wort verloren (Herodes' Verlockung durch Salome?), und als kulturelle Kraft ließe sie sich nur in satirischer Absicht in Erwägung ziehen (ein Kater, welcher sich für das Wohl devoter Mäuse einsetzt). Mit anderen Worten besitzt die Bemächtigungsverlockung im Gegensatz zur Fürsorgungsverlockung keine maßgebliche persönliche Komponente, sondern besteht vornehmlich soziodynamisch, ökonomisch oder militärisch.

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8. September 2026

Die Organisationsformen der Glaubensgegenstände

Wir glauben entweder an
wobei
  • erstere ihre Glaubensweise der Herrschaftsform so weit wie nötig anpassen, also unter jenen der
    • Rücksichtslosigkeit und Achtung eine Technik suchen, um in ihrer geschuldeten Rolle mit ihr aufzubauen,
    • Unvernunft und Sorge in einem Fazit klären, um ihm gemäß zu ihrer geistigen Heimat aufzubrechen, und
    • Abgemessenheit und Lust zu einem (Begleitungs-)Wissen erwachsen, um die göttliche Ordnung durch es in ihrer Haltung zu formieren,
    doch sie soweit es ihnen darüberhinaus möglich ist, ihrem Geist nach verfolgen, indem
    • Fordernde eine Technik suchen, um in ihrer geschuldeten Rolle mit ihr aufzubauen,
    • Gestimmte in einem Fazit klären, um ihm gemäß zu ihrer geistigen Heimat aufzubrechen, und
    • Erregte zu einem (Begleitungs-)Wissen erwachsen, um die göttliche Ordnung durch es in ihrer Haltung zu formieren, und
  • zweite sich im Kleinen und Großen
    • als Diener vertrauenswürdigen Herren unterstellen, welche eine Technik suchen, um sorgfältig mit ihr aufzubauen,
    • als Auftragnehmer fähigen Auftraggebern*, welche in einem Fazit klären, um ihm gemäß zu Wohlstand aufzubrechen, und
    • als Kandidaten verständigen Prüfern*, welche zu einem (Begleitungs-)Wissen erwachsen, um die göttliche Ordnung durch es in ihrer Haltung zu formieren,
und die Organisationsform
  • ersterer besteht einzig durch den sie heißenden Gott (ohne daß ich hier groß auf filioque zu sprechen kommen möchte: Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und ich lebe um des Vaters willen, also, wer mich isset, der wird auch leben um meinetwillen. - sicher, aber es ist weiterhin der Vater, welcher es fortgesetzt heißt), denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter,
  • zweiter in der hierarchischen Delegation des Glaubens und
  • letzterer darin, die bejahten logischen Zusammenhänge zu koordinieren,
    • die geschuldeten Rollen statisch und dynamisch in der Koordination der Vorhaben, welche ihr Zusammenspiel bestimmt,
    • die geistigen Heimaten dynamisch in jener der Erfahrung, welche sie freundschaftlich verbindet, indem sie ihre Voraussetzungen allen zu Gute kommen läßt, und
    • die göttlichen Ordnungen statisch in jener der Haltung, welche ihre Zuständigkeiten bestimmt.
* der Symmetriebruch ergibt sich daraus, daß der soziale Fokus der Herrschaft der Unvernunft die Fähigkeit und jener der Herrschaft der Abgemessenheit die Verständig-Verständlichkeit ist.

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1. September 2026

Die geistigen Heimaten der geistigen Horizonte

Erwartungsgemäß bildet die geistige Heimat
  • des gläubigen Horizonts eine angeleitete Art,
  • des philosophischen und persönlichen einen verfaßten Schwarm und
  • des körperlichen geistigen Horizonts eine ausgestattete Tradition,
wobei
  • der soziale Fokus der Tradition auf der Fähigkeit,
  • jener des Schwarms auf der Vertrauenswürdigkeit und
  • jener der Art auf der Verständig-Verständlichkeit liegt
und dies deshalb, weil
  • der gläubige geistige Horizont darin besteht, den Wert der Verständig-Verständlichkeit für die Sorgfalt zu erkennen, mit welcher wir unserer Glaubensweise folgend Handlungsstrategien verfolgen,
  • der persönliche darin, den Wert der Haltungsgemäßheit oder äquivalent der Vertrauenswürdigkeit für die Sittlichkeit oder Koordiniertheit der Gesellschaft, und
  • der körperliche darin, den Wert der Fähigkeit für den Wohlstand,
- in dem Maße, in welchem wir unserer Gehießenheit als solcher (sie liebend) bewußt sind, vermissen wir eine Anleitung, welche es uns ermöglichte, unserer Sorgfaltspflicht ihr gegenüber nachzukommen, und entsprechend für das Maß, in welchem wir der Vorzüge der Sittlichkeit und der Anteilnahme am Wohlstand bewußt sind.

Die menschlichen Geister, hingegen, unterscheiden sich dadurch, welchen Wert sie den letzteren beimessen, insofern
  • Gestimmte die Sorgfalt priorisieren,
  • Fordernde die Sittlichkeit und die Sorgfalt nach ihrem Niederschlag in der Sittlichkeit bewerten und
  • Erregte den Wohlstand und Sorgfalt und Sittlichkeit nach ihrem Niederschlag im Wohlstand,
so daß
  • Gestimmte klären, um zu einer angeleiteten Art aufzubrechen, welche der Sorgfaltspflicht ihrer Gehießenheit gegenüber gerecht wird,
  • Fordernde suchen, um in der geschuldeten Rolle aufzubauen, welche zugleich die sittliche Verfaßtheit ihres Schwarms begründet, und
  • Erregte erwachsen, um sich der göttlichen Ordnung nach zu formieren, und dadurch zugleich  den Wohlstand ihrer Tradition zu mehren,
wobei die Verfolgung des höheren Anspruchs (um seiner selbst Willen) langfristig auch für den niedrigeren mehr abwirft als dessen Verfolgung, worauf Christus an mehreren Stellen (etwa Matthäus 6:22-23+32-33) hinweist und weshalb ich von Aufrichten und Errichten sprach und von Verfall und Absturz.

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30. August 2026

Soziale Foki

Insofern unsere Mitmenschen in logischen Zusammenhängen zu uns stehen. liegt es nahe, sie nach ihnen zu bewerten, also unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten, wie
  • vertrauenswürdig sie und von ihnen abhängig zu sein sind,
  • verständig-verständlich sie sind, lassen sich erratische Manöver doch nicht verstehen, und
  • sehr ihre Fähigkeit unsere Verantwortlichkeit bedingt,
und dies legt das Fundament der Herrschaftsformen des I Ching's, insofern unter der Herrschaft 
  • der Vernunft die Verständig-Verständlichkeit der Bürger im sozialen Fokus steht,
  • der Achtung ihre Vertrauenswürdigkeit,
  • der Lust ihre Fähigkeit,
  • der Unvernunft ihre Fähigkeit,
  • der Rücksichtslosigkeit ihre Vertrauenswürdigkeit und
  • der Abgemessenheit ihre Verständig-Verständlichkeit,
so daß in der Folge der Herrschaftsformen
  • der indogermanischen Hochkulturen der Fortschritt der sozialen Foki antizyklisch oder errichtend-verfallend ist (wie bei Alexander oder Karl den Großen), indem
    • der Verständig-Verständlichkeit unter der Herrschaft der Vernunft
    • die Vertrauenswürdigkeit unter den Herrschaften der Rücksichtslosigkeit und Achtung folgt und jener
    • die Fähigkeit unter der Herrschaft der Unvernunft, nach welcher sich der Kreis schließt,
  • der tibeto-japanischen Hochkulturen derselbe zyklisch oder abstürzend-aufrichtend (wie bei Sisyphos), indem
    • der Fähigkeit unter der Herrschaft der Lust
    • die Vertrauenswürdigkeit unter den Herrschaften der Rücksichtslosigkeit und Achtung folgt und jener
    • die Verständig-Verständlichkeit unter der Herrschaft der Abgemessenheit, nach welcher sich der Kreis schließt, und
  • der semitischen Hochkulturen derselbe azyklisch oder errichtend-abstürzend (wie bei Echnaton), indem
    • der Verständig-Verständlichkeit unter den Herrschaften der Vernunft und Abgemessenheit
    • die Fähigkeit unter den Herrschaften der Lust und Unvernunft folgt, nach welchen sich der Kreis schließt.
Die Begründung für den jeweiligen Fokus ergibt sich daraus, daß
  1. der größte Mangel herrscht und
  2. , wofern alles hinreicht, die größte Verheißung,
allerdings mit Ausnahme der Verständig-Verständlichkeit, deren Mangel keine Herrschaft begründet, und welche bereits, wenn sie hinreicht, sich selber verheißt.

Die Situation unter der Herrschaft der Unvernunft, etwa, ist die folgende:
  • Verständig-Verständlichkeit mangelt,
  • Vertrauenswürdigkeit reicht hin und
  • Fähigkeit verheißt.
Indem ich, etwa, zur Verständig-Verständlichkeit beitrage, ergeben sich drei mögliche Szenarien:
  1. die Verständigkeit wird unter dem Fähigkeitsfokus in Fähigkeiten überführt und diese verschieben den Fokus durch den dadurch enstehenden Mangel auf die Vertrauenswürdigkeit:
    • Verständig-Verständlichkeit hinreichend und verheißend,
    • Vertrauenswürdigkeit mangelnd und
    • Fähigkeit (nur den Kurzsichtigen Gutes) verheißend,
  2. der Fokus verschiebt sich auf die Vertrauenswürdigkeit und die Verständigkeit wird zur Feststellung derselben verwendet - nur blöd bei zu verbreitetem negativen Befund:
    • Verständig-Verständlichkeit hinreichend und verheißend,
    • Vertrauenswürdigkeit mangelnd und
    • Fähigkeit hinreichend und 
  3. der Fokus verschiebt sich auf die Verständig-Verständlichkeit:
    • Verständig-Verständlichkeit hinreichend und verheißend,
    • Vertrauenswürdigkeit hinreichend und
    • Fähigkeit hinreichend.
Das dritte ginge einigermaßen glatt in das Zeitalter der Wunder über, die anderen beiden werden die Welt in Blut ersäufen. Mehr als darauf hinweisen kann ich aber auch nicht - immerhin wurde mein Gebet, dies zu verstehen, erhört. Ich selbst habe Fähigkeiten und Vertrauenswürdigkeiten stets als hinreichend empfunden, aber die Verständig-Verständlichkeit als mangelnd, allerdings ganz im Gegensatz zu meiner Umwelt. Hoffen wir, daß das letzte Wort nicht Dumm gelaufen. heißt.

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16. August 2026

Geborene Führer

Bisweilen kommt es dahin, daß sich das Volk selbst
  • perfektionistisch an der Verschleppung der historischen Chance,
  • puristisch an der Verwahrlosung der Staatsdoktrin oder
  • idealistisch an der sklavischen Aufgabe der Staatsinteressen
stört und dann schlägt die Stunde der geborenen Führer, welche
  • sich als Fordernde hyänisch in der historischen Chance verbeißen wie Alexander der Große oder Oliver Cromwell,
  • sich als Gestimmte schlangengleich winden, bis sie der Staatsdoktrin genau entsprechen, wie Maximilien François Marie Isidore de Robespierre oder Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili, oder
  • als Erregte löwengleich unerschrocken auf das Staatsinteresse losgehen wie Napoleone di Buonaparte oder Adolf Hitler.
Würde ich mich als Deutscher fühlen, ich fühle mich als holsteinischer Bauernsohn als (Nieder-)Sachse, würde ich mich nicht für Hitler fremdschämen, sondern dafür, das Staatsinteresse bis zu dem Punkt aufgegeben zu haben, an welchem Hitler als natürliche Lösung erschien.

Emotional betroffen werde ich hingegen von Robespierre, über dessen Darstellung in Les Visiteurs: La Révolution ich aus dem Lachen nicht mehr herauskam (Hiermit sei beschlossen, daß fortan jeder Zeitungsredakteur auf seine charakterliche Übereinstimmung mit Robespierre hin überprüft werde.) und Stalin, dessen wändepflasternde Photographien im nämlichen Raum des Museums für estnische Geschichte im ehemaligen Bischofssitz in Kuressaare mich jedesmal unwillkommen fühlen lassen, wiewohl ich auch über von Stalin überlieferte Anekdoten lachen kann, wie folgender:
Nachdem Bulgakow Meister und Margarita geschrieben hatte, beschwerte sich der Schriftstellerverband der UdSSR bei Stalin über ihn, woraufhin Stalin Bulgakow zu sich rief und ihm mitteilte, daß er hinfort keine Erwachsenenliteratur mehr schreiben dürfe, daß er ihn aber persönlich schätze und ihn deshalb zum Chefzensor für Kinderbücher mache.
Wie gesagt, bisweilen kommt es dahin, daß Journalisten, welche Ähnlichkeiten ihres Chefredakteurs mit Robespierre entdecken, ihn aufrichtig als Kanzler- oder Präsidentschaftskandidaten vorschlagen, aber bis es dahin gekommen ist, ist ein solches Robespierre oder Stalin'sches Verhalten gesellschaftlicher Selbstmord, wessen Stalin sich auch stets akut bewußt war, weshalb er jedesmal, wenn er wieder einmal das getan hatte, was er seinem eigenen Urteil nach für richtig hielt, etwa erstmal Lemberg anzugreifen, bevor es weiter nach Warschau geht, und damit seine Vorgesetzten brüskierte, seinen Rücktritt anbot.

Mein Sohn hat in der Grundschule übrigens auch schon Stalin ähnliche Züge gezeigt, als er auf die gegen Wanderzirkusse gerichtete Tirade hin entgegnete, daß es schon schlimm für die Tiere sei, er sich aber trotzdem darauf freue, hinzugehen, woraufhin die Lehrerin murmelte Rahva suu rääkis (Volkes Stimme hat gesprochen.)

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Gehießenheitsvergewisserungen

Der vorige Beitrag legt den Schluß nahe, daß
  • Erregte besonders holzschnittartig wären,
  • Fordernde besonders generisch und
  • Gestimmte besonders konform,
aber so ist es ganz und gar nicht. Dem entgegen stehen die Gehießenheitsvergewisserungen, also die Neigung, sich der jeweils dominanten Gehießenheit dadurch zu vergewissern, daß die an sie angepaßte Bildung ihr nicht widerspricht, namentlich im Falle
  • des Perfektionismusses die umsetzende Entwicklung nicht der Vorliebe,
  • des Purismusses die begegnende Haltung nicht dem (subjektiven) Glauben und
  • des Idealismusses die befriedigenden Vorhaben nicht dem Gewissen,
wobei der Purismus darin besteht, das Gefühl zu haben, auf dem falschen Weg zu sein, wie Buffalo Springfield hier:


Da also
  • Erregte zum Perfektionismus neigen,
  • Fordernde zum Purismus und
  • Gestimmte zum Idealismus,
entspricht die epische Glaubensweise zwar ihrer, aber oftmals nicht der Glaube. Und wenn sie sich dem epischen Glaubensgefäß also unverbunden fühlen,
  • die holzschnittartige Hoffnung als mitschleppend empfinden,
  • die generische Hinwendung als verwahrlost oder
  • das konforme Bekenntnis als versklavend,
so wenden sie sich verständigerweise dem bittenden des generativen Zykels des Zeitalters zu und versuchen
  • auf vorgezogenen Entwicklungen aufzubauen,
  • aus ihrem (subjektiven) Glauben entsprechenden Haltungen aufzubrechen oder
  • ihrem Gewissen genehme Vorhaben zu formieren,
so daß die Unverbundenheit mit dem epischen zur Triebfeder der Entwicklung des bittenden Glaubensgefäßes wird.

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9. August 2026

Granulare und ganzheitliche Seinsauffassung

Es mag verwundern, warum ich im vorletzten Beitrag nicht geschrieben habe:
  • uns gemäß durch einen Schwierigkeitszusammenhang erleichterten Haltungen uns in ihm bewegend fassen können.
Der Grund hierfür besteht darin, daß ich der ganzheitlichen Seinsauffassung anhange, welche darin besteht, eine Haltung für das ganze Sein anzunehmen, was auch Einfalt genannt wird.

Es ließen sich aber auch je nach Lage unterschiedliche Haltungen annehmen: When in Rome, do as the Romans do. oder But when the blast of war blows in our ears, Then imitate the action of the tiger: Stiffen the sinews, conjure up the blood, Disguise fair nature with hard-favoured rage: Then lend the eye a terrible aspect; Let it pry through the portage of the head, Like the brass cannon; let the brow o'erwhelm it As fearfully as doth a galled rock O'erhang and jutty his confounded base, Swill'd with the wild and wasteful ocean. Now set the teeth and stretch the nostril wide; Hold hard the breath and bend up every spirit To his full height.

Nun mag man einwenden, daß es sich bei diesen nicht unbedingt um gesonderte Haltungen handelt, sondern lediglich um Spezialfälle einer, aber das müssen wir hier nicht entscheiden, sie könnten gesonderte sein, das genügt, und wenn sich Haltungen widersprechen, müssen sie gesonderte sein.

Nach kurzer Reflexion wird man finden, daß es genau genommen nicht die Lage ist, nach welcher unterschiedliche Haltungen angenommen werden, sondern die Rolle, oder gleichbedeutend damit, die eigene Funktion, um welche naturgemäß eine Blase aus Parametern und möglichen Funktionswerten besteht, welche die Eventualitäten der Haltung bestimmt, und welche ich Funktionsblase nennen möchte - Rollenblase führte nur zu schlimmstenfalls tagelangen Spekulationen darüber, wie sich Seifenblasen wohl rollen ließen.

Diese Funktionsblasen also bilden das granulare Sein der granularen Seinsauffassung, und sie erklären, warum der Abgrund in den Einfaltslosen blickt, wenn der Einfaltslose in ihn blickt, nämlich weil der Abgrund jenseits der Funktionsblase liegt und sich die Funktion des Einfaltslosen ändert, wenn er sich mit Gegenständen außerhalb seiner Funktionsblase beschäftigt.

Ich denke, es ist besser, die der granularen Seinsauffassung Anhangenden einfaltslos zu nennen als etwa schizophren oder vielfältig.

Grundsätzlich schätzen wir Menschen nach ihrer Haltung ein, einschließlich, wenn auch zu einem geringeren Grade, uns selbst, und so kommt es bei Einfaltslosen zu Selbst- und Fremdbildtransformationen, worüber ich im vorigen Beitrag gescherzt habe: B und D sind einfältig, C ist es nicht und A trachtet, letzteres auszunutzen.

Das Sprichwort: Was ich selber denk' und tu', das trau' ich auch den andern zu.  macht sich allgemein über diese Transformationen lustig, also daß die bloße Verdächtigung des Andern ausreicht, den Einfaltslosen in das zu verwandeln, wessen er den Andern verdächtigt, indem sich seine Funktionsblase ändert - in Gedanken wird ihm stets ein: wenn noch nicht jetzt, so doch bald! hinzugefügt, was auch seine Reduktion auf Was ich selber mach' und tu', das trau' ich auch den andern zu. erklärt.

Betrachten wir exemplarisch zwei nahe verwandte, doch grundsätzlich verschiedene Selbst- und Fremdbildtransformationen infolge des Ukrainekriegs, nämlich
  1. Demokraten verteidigen die Demokratie,
  2. indem sie die russische Regierungsmafia bekämpfen.
Daß sich eine Mafia am besten mit Mafiamethoden bekämpfen läßt, ist eine vertretbare These, welche ein Einfältiger unterstützen mag, wiewohl sie den Einfaltslosen natürlich in einen Mafioso verwandelt, aber kein Einfältiger, welcher ein prinzipientreuer Demokrat ist, würde ein Volk jemals zwingen, seine Freiheit zu verteidigen, selbst wenn sie tatsächlich auf dem Spiel stünde. Er wird es vielmehr als gegeben ansehen, daß Freiheit Voraussetzungen besitzt und Opfer erfordert, und zu einem entsprechend vorsichtigen Vorgehen raten, siehe auch meinen nun schon 13 Jahre alten Beitrag zur Gesellschaftspsychologie der Marktwirtschaft. Mit anderen Worten können jene, welche es dennoch tun, entweder keine prinzipientreuen Demokraten gewesen sein, oder sie sind einfaltslos. In letzterem Falle wären sie vor kurzem noch Demokraten gewesen, aber jetzt sind sie es nicht mehr.

Die interessante Frage ist natürlich, wie hoch der Anteil der Einfaltslosen an der Bevölkerung ist, welche ich einstweilen nicht beantworten kann, da es gesellschaftlich akzeptiert wird, diesbezügliche Verdachtsmomente nicht auszuräumen, so daß sich viele aus Bequemlichkeit widersprüchlich verhalten. Das müßte sich zunächst ändern, uns müßte die Wichtigkeit der Einfalt bewußt werden und dann müßten wir unsere Politiker auf sie hin überprüfen.

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29. Juli 2026

Regressive und progressive Herbeiführungsweisen

Insofern die
  • Kursvollendung zu einer aufgedeckten Position,
  • Seinsherstellung zu einer verfassenden Ordnung und
  • Einfallsverwirklichung zu einer angewandten Funktion
führt, und also von der vorgefundenen fort, läßt sich die Annahme machen, daß letztere nicht hinreichend vorbereitet wurde, wobei
  • Gleichgültigkeit und Bedeutsamkeit die Begegenbarkeit einer Position mit einer Ordnung,
  • Verdruß und Eifer die Befriedigbarkeit einer Ordnung durch eine Funktion und
  • Ungunst und Gunst die Umsetzbarkeit eines Vorhabens in einer Position
beurteilen.

Die regressiven Herbeiführungsweisen bestehen dann darin, auf eine hinreichend vorbereitete Position, Ordnung oder Funktion zurückzugreifen, was Ersatzstolz im weiteren Sinne spendet, namentlich
  • die Willkür darin, einen bedeutsamen Kurs um seiner Stolz im engeren Sinne spendenden Bedeutsamkeit Willen zu vollenden, wie etwa wenn Kinder aus Langeweile Dinge zerbrechen,
  • die Unbeirrbarkeit darin, ein eifererlaubendes Sein um seines Genugtuung spendenden Eifers Willen herzustellen, wie etwa wenn Kinder sich weigern, etwas neues zu probieren, und beim Altbekannten bleiben, und
  • der Eskapismus darin, einen begünstigten Einfall um seiner Freude spendenden Begünstigung Willen zu verwirklichen, wie etwa wenn Kinder zu unsichtbaren Freunden sprechen oder Erwachsene zu einem Glas Rotwein und einer Schallplatte greifen,
wobei es natürlich auch zu Apathie statt Regression kommen kann, womit die vier Temperamente vollständig wären:
  • willkürliche Sanguiniker,
  • unbeirrte Choleriker,
  • eskapadische Melancholiker und
  • apathische Phlegmatiker.
Und die progressiven Herbeiführungsweisen beruhen darauf, ihren Sinn zu erkennen, namentlich
  • das Erwachsen darauf, daß die der Formbarkeit wehrende Gleichgültigkeit der Ordnung sich durch eine entstörte eifrige Funktion auflösen mag, etwa jener, wenn der Regen den Lehm aufweicht, gleich was man tut, das Feuer eifrig immer heißer zu schüren, bis der Backstein ihm widersteht,
  • das Suchen darauf, daß die der Erhabenheit wehrende Verdrießlichkeit der Funktion es durch eine sicherstellende günstige Position tun mag, etwa jene einen Speer zu werfen durch jene auf einem Hügel, und
  • das Klären darauf, daß die der Unerschöpflichkeit wehrende Ungunst der Position es durch eine begegnende bedeutsame Ordnung tun mag, etwa jene fortwährender Blutfehden durch jene eines Rechtssystems.
Die reflektierende (philosophische) Phase der Glaubensweisen führt also zu den existentiellen Bedingungen, nach welchen die Gesinnungen streben,
  • das Erwachsen zum Kurs des formenden Wissens, wobei es wie gesagt meist unwillkürlich erfolgt,
  • das Suchen zum Sein des erhabenen Maßstabs, und sei es in einer Folge von Schritten, bei welcher die Erleichterung in einer Position benutzt wird, um weitere erleichternde Voraussetzungen zu finden, wie es sich beispielsweise in der Mathematik und Physik beobachten läßt, und
  • das Klären zum Interesse der Funktion des unerschöpfenden Fazits, indem die Ordnung erkannt wird, nach welcher der Mensch sich selbst im Wege steht oder nicht.
Im übrigen ist
  • die Anwendung der Ordnung resonant, so daß das Versprechen einer bedeutsamen Ordnung infolge einer eifrigen Funktion davon abhängt, daß in der ausgelösten Position etwas neues anklingt (erwacht),
  • die Formulierung der Funktion determiniert, so daß das Versprechen einer eifrigen Funktion infolge einer günstigen Position nur von der passenden Einlösung der erwachten Ordnung abhängt, und
  • der Übergang zu einer Position inkrementell, derart das Versprechen einer günstigen Position infolge einer bedeutsamen Ordnung von der vorgesehenen Auslösung der eingelösten Funktion abhängt,
und hinsichtlich der Charaktere ergibt sich, daß
  • Erregte an progressive Kursvollendung oder die Formbarkeit glauben,
  • Fordernde an progressive Seinsherstellung oder die Erhabenheit und
  • Gestimmte an progressive Einfallsverwirklichung oder die Unerschöpflichkeit.
Die im vorigen Beitrag betrachtete oberflächliche Positionsbejahung stellt also in ihrer ostentativen Begünstigtheit für apathische und eskapadische Gestimmte eine schmerzvolle Mahnung dar, und für klärende oder aufbrechende eine erschreckende Leere und zugleich Grenze der als unerschöpflich angenommenen Menschlichkeit.

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24. Juli 2026

Natürliche und willkürliche Lagen

Die Lagen, Stände, Verlegenheiten und Gesetzmäßigkeiten, werden von den Rückschauen, Verantwortlichkeiten, Abhängigkeiten und Gültigkeiten gebildet, wobei ich die Gültigkeiten auch als Gesetze oder Begleiterscheinungen bezeichne und die Abhängigkeiten kontextuell auch als Voraussetzungen.

Infolge der Herbeiführungsweisen im Rahmen des generativen Zykels des entsprechenden Zeitalters werden die natürlichen Lagen um einen willkürlichen Teil erweitert: infolge
  • der Einfallsverwirklichung die natürliche Verantwortlichkeit um die willkürliche dem entwickelten Fazit geschuldete, wobei eine Verantwortlichkeit genau dann willkürlich ist, wenn das Ziel, welchem sie gilt, kein unwillkürliches ist,
  • der Kursvollendung die natürlichen Voraussetzungen um die willkürlichen dem entwickelten Wissen verdankten und
  • der Seinsherstellung die natürlichen Gesetze um die willkürlichen die entwickelten Maßstäbe reflektierenden,
und diese Erweiterungen erlauben die allmähliche Erweiterung der Basen der Zeitalter, die willkürlichen
  • Verantwortlichkeiten jene der Gewährung,
  • Gesetze jene der Anerkennung und
  • Voraussetzungen jene der Unterstützung.
derart die basalen Kulturbeachtungen die Herbeiführungsprobleme schrittweise reformulieren,
  • das die weitere Fazitentstörung (Einfallsverwirklichung) angehende Erforschen jenes des Aufspürens,
  • das die bisherigen Maßstabssicherstellungen (Seinsgeleitungen) studierende Aktualisieren jenes des Sichfassens und
  • das mit den bisherigen Wissensreflexionen (Kurseinkehren) umgehende Implementieren jenes des Aufdeckens,
wobei Verwenden
  • beachtend
    • Nutzbarmachen mit Blick auf die Entwicklung und
    • Implementieren mit Blick auf die Vorhaben und
  • herbeiführend
    • Aufspüren mit Blick auf die Entwicklung und
    • Anwenden mit Blick auf die Vorhaben heiße.
Die Herbeiführungsweisen entsprechen dabei den Gesinnungen (Reihenfolge hier: materialistisch, engagiert, reflektiert), welche sich auch als Fortschrittswillen verstehen lassen, 
  • die Einfallsverwirklichung der reflektierten (ursprünglich philosophischen), welche den Fortschritt durch entdeckte Verantwortlichkeiten,
  • die Seinsherstellung der engagierten (ursprünglich heroischen), welche den Fortschritt durch befolgte Gesetze, und
  • die Kursvollendung der materialistischen, welche den Fortschritt durch geschaffene Voraussetzungen sucht,
wobei der Fortschrittswille
  • der Unerschöpflichkeit der (durch Fazite) zu überblickenden Entwicklung,
  • der Erhabenheit der (nach Maßstäben) zu läuternden Vorhaben und
  • der Formbarkeit der (durch Wissen) zu durchdringenden Materie verbunden ist.
Ich nahm gestern derer zwei wahr, zunächst die Erhabenheit der Musik des 77-jährigen Sängers und Komponisten Tõnis Mägi, welcher über seine Gebrechlichkeit scherzte, aber Töne und Tasten traf, und später am Abend, als die Sonne unterging, die Unerschöpflichkeit der Zeit im Anblick des leichten Blautons der Johanneskirche in Viljandi und auf dem Turm auf der anderen Straßenseite gegenüber dem Ugala Theater, sowie auf den Blättern einiger alter Weiden: stumme Zeugen eines anderen, mir verwandten Willens.

Bisweilen wird der Fortschrittswille personalisiert, etwa
  • die Erforschung von Verantwortlichkeiten (erlaubenden Entwicklungen) in der Biographie eines Gurus und Siddhartha Gautamas im besonderen,
  • die Implementierung von Gesetzen (entsprechenden Vorhaben) in Heldenepen, der Odyssee und auch Alexander des Großens,
aber, wiewohl es auch im Zeitalter der Werke Personalisierungsbeispiele gibt, werden sie dort lieber beschwiegen, denn die Aktualisierung von Voraussetzungen (schaffenden Haltungen), damit die Form der Welt Gefallen finde, etwa Blutgruppe, Haut-, Haar- und Augenfarbe der Menschen, wirft kein gutes Licht auf diesen Willen, wenn sie in einer einzelnen Person erfolgt, was natürlich daran liegt, daß
  • des Gurus Wissen jedermanns Wissen ist,
  • des Helden Zugang auch den Seinen offensteht, aber
  • des Herrschers Macht nur widerstrebend abgegeben wird.
Zu sagen, daß es jedoch in Ordnung geht, wenn die Aktualisierung in einem Computerprogramm erfolgt, oder, was dasselbe ist, gemäß einer Formel, welche auf der natürlichen Ordnung der Welt eine künstliche baut, entzogen jeglichen menschlichen Zutuns und Dafürhaltens, ist die Art von Lösungsvorschlag, welche die Decke 10000 Mal einstürzen läßt, bevor sie einen Weg aus dem Verlies findet.

Ich bin natürlich befangen, bedeuten mir doch Erhabenheit und Formbarkeit wenig, aber ich überblicke die Entwicklung.

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19. Juli 2026

A Matter of Racial Pride


Postscript from the following day. I came across this picture of Stéphanie de Monaco and couldn't help it. But there's less irony involved here than I originally thought, for this look announces that you've got a mind of your own and that really is a matter of racial pride or rather that of paternal descent, provided the latter's connected with the character (originally suchend, since gestimmt).

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19. Juni 2026

Bekenntnisvermittlung durch landessippliche Darstellung

Die Landessippe besteht aus
  • Landesvater,
  • Landesmutter und
  • Landeskindern,
wobei
  • die Verkörperung der erkorenen Herrlichkeit dem Landesvater,
  • der Reigen des begnadeten Umgangs der Landesmutter und
  • gesegnete Ergebenheit den Landeskindern obliegt.
Diese drei Verhaltensweisen entsprechen den darstellenden Lebensmodellen, nämlich
  • die Herrlichkeitsverkörperung der menschlichen,
  • der begnadete Reigen der himmlischen und
  • die segenempfangende Ergebenheit der zweckmäßigen Darstellung,
oder, anders gesagt,
wobei sich die Ehrbarkeiten (oder Geister Gottes) in den begnadeten Umgangsformen niederschlagen und der Segen der Landeskinder ihrem Bemühen, sich durch ihre Verpflichtungen als würdige Kandidaten zu erweisen, entspringt - freilich, es ließe sich einwenden, daß sie nicht ihren Segen, sondern ihr Los empfangen, und letzteres fällt in der Tat mehr ins Gewicht, wenn die landesväterlich verkörperte Herrlichkeit mangelhaft ist. Traditionell ist sie allerdings so unkontrovers, daß es mehr auf die jeweiligen Bemühungen der Landeskinder ankommt, den Landesvater stolz zu machen.

Damit dies wahrhaftig dargestellt werden kann, muß
  • der Landesvater also den gläubigen geistigen Horizont,
  • die Landesmutter den philosophischen oder persönlichen und
  • müssen die Landeskinder also den körperlichen geistigen Horizont
besitzen, aber da wir hier von einem Zeremoniell sprechen, wollen wir diesem Punkt besser kein ungebührliches Gewicht verleihen: Eine Gesellschaft wählt ihr Bekenntnis und erinnert sich an es als Gemeinschaft - um mehr geht es nicht.

Es ist ganz interessant, daß mein sexuelles Interesse von jeher nur solchen Frauen galt, welche bereit waren, sich als Landesmütter oder -kinder in die landessippliche Darstellung einzufügen, und bei Männern ist es ihre Bereitschaft, den Landesvater zu geben, welche sie mir sympathisch macht.

Mir ist Prinz Edward nicht gänzlich unsympathisch. Verfolgen wir einmal zurück, welchen Wurzeln die Teilnahme an der landessipplichen Darstellung bei ihm entspringt (wie es mir scheint, ich bin vielleicht etwas parteiisch).
Der Vater gibt das Landeskind, verfolgen wir lieber die Mutter weiter.
Schwierig. Ich sehe da in beiden Fällen Potential, aber wenig aktualisiert. Beginnen wir mal mit der Großmutter und sehen, was sich Interessantes findet.
Ich hab' mich da mal für den Urgroßvater entschieden, weil ich Eiszicke nicht als Landesmutter durchgehen lasse. Aber ich muß schon sagen:  Zwei Männer nach meinem Geschmack! Von Alexander II aus extrapolierend ließe sich vermuten, daß Elenas Urgroßvater Zeus persönlich war. Aber verfolgen wir lieber Marinas Vater weiter.
Das Ideal ist hier weit weniger jovial als auf Marinas mütterlicher Seite, mehr ein fürsorgliches Haushalten, wie es auch Edward, mit einer Note der mütterlichen Abfälligkeit, ins Gesicht geschrieben steht. Es wird schwierig, Christian IX noch weiter zurückzuverfolgen, da es um die dänischen Porträtisten nicht sonderlich gut bestellt ist, aber es lohnt dennoch.
Ich würde an dieser Stelle Friedrich Wilhelms Mutter weiterverfolgen, da mir Friedrich Karl Ludwig in erster Linie gierig scheint, aber weitere Wikipedia-Einträge gibt es nicht. Was sie selbst angeht, drückt sie in der Tat ein sehr warmes und fürsorgliches Ideal aus, welches sie als Gastgeberin gewiß auch zur Norm des Umgangs ihrer Gäste mit einander erhob.

Ich würde folgende Genese postulieren:
  1. Friederike Amalie: fürsorglich,
  2. Friedrich Wilhelm - Georg I: erst draufgängerisch, später fürsorglich,
  3. Elena: unterdrückt,
  4. Marina: abfällig und
  5. Edward: fürsorglich abfällig;
Nicholas kann ich nicht einschätzen. Natürlich läßt sich George nicht außenvor lassen, aber hinsichtlich Edwards spezieller Ambitionen mag diese Genese den familiengeschichtlichen Hintergrund bilden.

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16. Juni 2026

Die endzeitliche Verhofschranzung

Lukas 14:12
Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde noch deine Brüder noch deine Gefreunden noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf daß sie dich nicht etwa wieder laden und dir vergolten werde.
drückt im Grunde genommen eine Trivialität aus, nämlich daß soziale Anerkennung darin besteht, daß sich andere von einem abhängig machen, und daß man also die soziale Anerkennung derer suchen sollte, welchen man am meisten dient.

Bisweilen steht aber nicht die soziale Anerkennung im Zentrum des Interesses, sondern von Reichen vergebene Güter, wobei jene, welche sie
  • von Etablierten zu erlangen trachten, Höflinge sind,
  • von Autoritäten,  Streber, und
  • von Souveränen, Handlanger,
wobei
  • sich Höflinge dadurch, daß ihnen Etablierte Zugang gewähren, selber (als Hoflieferanten) etablieren, aber
  • Streber nicht unbedingt durch das verliehene Wissen selber zu Autoritäten und
  • Handlanger nicht unbedingt durch ihre Ermächtigung selber souverän werden.
Daß Höfling, Streber und Handlanger dabei einen schlechten Klang haben, liegt also daran, daß man diesen Reichen weniger dient als den einfachen Leuten (insbesondere Klassenkameraden), welche sie leiten, wobei das Konzept der Peer-Gruppe die (scheinbare) Abweichung der Gruppe derjenigen, deren soziale Anerkennung gesucht wird, vom christlichen Ideal, also daß nicht der Dienst an ihnen, sondern ihre Affinität im Mittelpunkt steht, betont, und nicht ihre relative Nähe zu ihm im Vergleich zu dem Umwerben Reicher.

Natürlich ist es kein Laster, gelehrig zu sein, sondern eine Tugend. Es sollte einem aber klar sein, daß sie hinsichtlich der sozialen Anerkennung zunächst einmal nichts einbringt.

Auch ist es so, daß die soziale Anerkennung den Fordernden mehr gilt als den anderen menschlichen Geistern, was aber nicht hindert, daß letztere ihren Wert auf Umwegen ebenfalls erkennen.

Die endzeitliche Industrieskalierung betrifft sachlogischerweise nicht alle Güter im gleichen Maße, sondern den Bedarf der Masse, während jener des Hofs (des Establishments) ein Refugium für im Vergleich zu Maschinen teure menschliche Arbeiter darstellt, ob nun als Physiker im Auftrag des Militärs oder als Influencer zur Verbreitung von Talking Points oder woran auch immer der Hof Bedarf hat.

Und es ist diese Verhofschranzung, diese Abkehr von der sozialen Anerkennung, welche Fordernde asozial macht, was in diesem Ausmaß in der bekannten Geschichte ein Novum ist und entsprechende Irregularitäten bedingt.

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27. Mai 2026

Leitungsprobleme

Das im vorigen Beitrag betrachtete Souveränitätsproblem ist nur eines von drei Leitungsproblemen, welche darin bestehen, daß die Verwaltung den es kennzeichnenden Ansatz der Menschen bestimmt, nämlich beim
  • Souveränitätsproblem ihre Ziele, indem sich letztere für ersterer Souveränität verpflichten,
  • Etabliertheitsproblem ihre Aufmerksamkeit, indem letztere geloben, sich von der Etabliertheit ersterer abhängig zu machen, und
  • Autoritätsproblem ihre Belange, indem letztere die Autorität ersterer anerkennen,
wobei die jeweilige Leitung gerade darin besteht, daß die ihr entsprechende Selbstfestlegung erfolgt, derart
  • der Segen der Menschen nicht mehr von ihrem Gewissen, sondern den Zielen des Souveräns abhängt,
  • ihre Gnade nicht mehr von ihrer Vorliebe, sondern der Aufmerksamkeit des Establishments, und
  • ihr Los nicht mehr von ihrem (subjektiven) Glauben, sondern den Belangen der Autorität.
Und die Lösungen der Leitungsprobleme bestehen entsprechend darin, daß der Gemeinde
  • Verfassung an die Umsetzung der individuellen Gewissen angepaßt ist, also die Gehießenheit unterstützt,
  • Markierung den individuellen Vorlieben begegnet, also deren Rollen anerkennt, und
  • Ausstattung die (subjektiven) Glauben befriedigt, also Konfessionen Selbständigkeit gewährt,
und darin besteht gerade die Rolle der Unterstützung, beziehungsweise Anerkennung oder Gewährung im generativen Zykel der Zeitalter, wobei die im vorigen Betrag behandelten Instinkte der Völker die eigene Gehießenheit in vier der behandelten Fälle ihrer charakterlichen Zusammensetzung nach unterstützen, nämlich
  • die Selbstjustiz der Muslime das Gewissen der Gestimmten, genauer gesagt ihren Verantwortungssinn für die gesellschaftliche Ordnung,
  • die Traditionalität der Katholiken die Profilierungsvorliebe der Leistungsfordernden und den (subjektiven) Fortschrittsglauben der Gestimmten,
  • die Zurückhaltung der Germanen dieselben beiden und zusätzlich die lokale Anpassungsvorliebe der Umgangsfordernden, und
  • die Miteinbeziehung der Slawen letztere und die Gehießenheit der Gestimmten als solche.
Daß die politische Ordnung im Zeitalter der Wunder so verfaßt ist, daß das Souveränitätsproblem nicht mehr besteh (sondern durch das Autoritätsproblem ersetzt wurde), ist dabei eine sie kennzeichnende notwendige Bedingung.Die Lösung des Etabliertheitsproblems erfolgte natürlich durch das Pantheon des Zeitalters der Wacht, indem es verschiedene Vorlieben heiligte (als daimonisch, also distinguierend zugewiesen) und dadurch den irdisch leitenden Patronen himmlisch leitende gegenüberstellte.

Indem der Fortschrittsglaube an Plausibilität verliert, verschärft sich das Souveränitätsproblem, und der traditionalistische Ansatz fällt auf eine frühere Entwicklungsstufe zurück, indem er die Entwicklung von Standards aufgibt und die entwickelten Gewerbe zu erhalten sucht, weshalb ich etwas flapsig meinte, daß ich heute nur noch von Daimonen Besessenen trauen würde, also weil jene von altersher das Korrektiv zum Establishment bilden, oder, um es moderner auszudrücken, weil die Natur das Korrektiv zur Kultur ist.

Übrigens, Rerum Novarum hat nicht eine denkbare technische Monstrosität verhindert, was also wohl Magnifica Humanitas ausrichten wird? Es ist, wie es ist.

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25. April 2026

Glaubenstugenden und -verhandlungen

Insofern
  • Wertung (auch Gespür) auf gunstgenießenden Vertiefungen,
  • Weisheit (auch Rechtschaffenheit) auf anteilnahmsvollen Zeugnissen und
  • Stärke (auch Können) auf erfolgreichen Aufgeboten beruht,
handelt es sich bei diesen dreien um die (rekonstruierten) Glaubenstugenden, welche uns mit Wertschätzung, beziehungsweise Liebe oder Stolz im weiteren Sinne erfüllen.

Und wenn wir eine einer anderen wegen mindern, handelt es sich um eine Glaubensverhandlung, wobei die Weisheit allerdings unverhandelbar ist. Stärke wird durch Großzügigkeit verhandelt und Wertung dadurch, sich zu öffnen oder zu verschließen, indem wir die Wertung aufweichen oder verschärfen, was sie in beiden Fällen beeinträchtigt, und wir tun es
  • der Wertung wegen aus dynamischen Gründen,
  • der Weisheit wegen aus harmonischen und
  • der Stärke wegen aus strategischen,
so daß sich die folgenden neun Fälle ergeben:
  • Öffnen / Verschließen aus
    • dynamischen Gründen: Integrieren / Duplizieren,
    • harmonischen Gründen: Abschütteln / Abschirmen und
    • strategischen Gründen: Bitten / Abpressen und
  • Großzügigkeit aus
    • dynamischen Gründen: Zünglein (an der Waage spielen),
    • harmonischen Gründen: Schmiere (stehen...) und
    • strategischen Gründen: Steigbügel (halten),
wobei beim Öffnen und Verschließen alle drei Motive zusammenfallen mögen, aber nicht notwendigerweise alle zusammen befriedigt werden; bei der Großzügigkeit dürfte die Lage klar genug sein.

Das heißt, wenn sich jemand dazu entschließt, seine Wertung aufzuweichen, so mag er dadurch integrieren, abschütteln oder bitten, aber möglicherweise tut er auch nichts von alledem, ebenso wie jemand, welcher sie verschärft, dadurch duplizieren, abschirmen oder abpressen mag, aber möglicherweise auch nichts von alledem tun.

In Werner Bergengruens Sammelband Der Tod von Reval werden die Esten in einer Geschichte (jener mit dem Aalköder) etwa als verschlossen dargestellt, welche anderen unterstellen, ihnen etwas abzupressen, was duplizierend dazu führt, daß sie es selber versuchen, sobald sich ihnen die Möglichkeit dazu bietet. Die Kehrseite davon ist, daß, wenn sie sich derart in die Nesseln gesetzt haben, sie sich auf den Reichtum an Schönheit in der Armut besinnen.

Ich selbst habe meine Wertung aufgeweicht, um meine Verhältnisse abzuschütteln, aber ich bin von Natur aus offen und integriere andersartiges, statt meine Art zu duplizieren, und lieber bitte ich als abzupressen.

Ebenso besteht der imperiale Ansatz darin, Gesellschaften zu integrieren, aber nicht wenige Völker verschließen sich bewußt, um unter ihnen gleichwertigen Nachbarn zu leben, so etwa die Griechen vor Alexander dem Großen oder die Wikinger, und ich halte es für möglich, daß der Unterschied zwischen den Leistungs- und Umgangsfordernden genau daraus erwachsen ist, wobei es natürlich möglich ist, sich in einem Bereich, etwa um die eigene Souveränität zu wahren, zu verschließen, und in einem anderen zu öffnen, etwa als Mitglied einer Liga, wobei es allerdings wichtig ist, daß innerhalb einer Liga eine hinreichende Homogenität besteht, um in Fragen der Liga mit einer Stimme zu sprechen, so daß die kommunale Duplikation also einen höheren integrativen Zweck verfolgen mag, wie auch umgekehrt globale Integration bei globaler Heterogenität die lokale Homogenität auflösen mag, so daß Einigkeit also stets im Verschiedenartigen zu suchen ist und nie durch Ausblenden seiner Unterschiede hergestellt werden kann.

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24. März 2026

Geist, Eingebundenheitsverständnis und Glaubensweise

Und also schicke ich mich an, Klarheit in die charakterlichen Unterschiede zu bringen.

Ich behaupte, daß die charakterlichen Unterschiede, soweit sie den Geist betreffen, letztlich daher rühren, daß wir den eingebundenen Bewußtseinsmodus unterschiedlich verstehen, nämlich
  • Gestimmte als Eingebundenheit als Erfassende in eine größere Erfassung (jene Gottes),
  • Fordernde als Eingebundenheit als Entfaltende in eine größere Entfaltung (jene des Lebenskreises) und
  • Erregte als Eingebundenheit als Wirkende in eine größere Wirkung (jene des Seins),
was sich etwa dadurch rechtfertigen läßt, daß
  • die Liebe der Wertschätzung und jene der Anteilnahme im Rahmen der Anerkennung dient,
  • die Wertschätzung der Anteilnahme und jene der Liebe im Rahmen des Gelübdes und
  • die Anteilnahme der Liebe und jene der Wertschätzung im Rahmen der Verpflichtung,
und daß es sich so verhält, sind gerade die Glaubensweisen, also daß
  • die durch die Anerkennung des (subjektiven) Glaubens geklärte Haltung taugt, im Rahmen der Entdeckung ausgesetzt zu werden, um zur gelobten vorgezogenen Entwicklung aufzubrechen (vormals die nicht vorgezogene zu verneinen),
  • die durch ihre Gelobung gesuchte (vormals vorbereitete) vorgezogene Entwicklung taugt, im Rahmen der Nutzbarmachung aufgegriffen zu werden, um die pflichtigen gewissenhaften Vorhaben auf ihr aufzubauen (vormals in ihr anzugehen - aus ihr heraus zu ihnen aufzubrechen beruht auf einer fehlerhaft angenommenen Symmetrie) und
  • die durch gewissenhafte Verpflichtung erwachsenen Vorhaben taugen, im Rahmen der Einstellung eingesetzt zu werden, um eine dem anerkannten (subjektiven) Glauben entsprechende Haltung durch sie zu formieren (vormals sie einer solchen mitzugeben).
Mit anderen Worten bedeuten die Glaubensweisen nichts anderes, als daß
  • der (subjektive) Glaube der Begegnung der Vorliebe dient (Fokus der Gestimmten),
  • die Vorliebe der Umsetzung des Gewissens (Fokus der Fordernden) und
  • das Gewissen der Befriedigung des (subjektiven) Glaubens (Fokus der Erregten),
und dieses zu glauben heißt,
  • des (subjektiven) Glaubens gewiß zu sein (Klarheit & Erwartung),
  • der Vorliebe zu vertrauen (Verheißungsfülle & Erwartung) und
  • auf das Gewissen zu hoffen (vormals ihm zuzutrauen) (Verwandtheit & Erwartung),
wobei sich die Gesinnungsvariante der Gestimmten und Fordernden aus ihrer Glaubensphase ergibt:
  • klärende Gestimmte sind reflektierend und
  • aufbrechende engagiert und
  • suchende Fordernde sind reflektierend und
  • aufbauende engagiert,
und im Einklang mit all dem
  • klären wir, bis wir uns sammelnd gewiß sind und bereit aufzubrechen,
  • suchen wir, bis wir uns positionierend vertrauen und bereits sind aufzubauen und
  • wachsen wir, bis wir unsere Fähigkeiten überschlagend hoffen und bereit sind, sie zu formieren.
Insofern
  • Gestimmte ihre Eingebundenheit auf Gott beziehen und ihr Leben als Erfassen verstehen, sind sie an Anderen von Natur aus nur zum Zwecke des Erfahrungsaustauschs oder der Ordnungsetablierung interessiert,
  • Fordernde ihr Leben als Entfaltung im Rahmen des Lebenskreises verstehen, betrachten sie Andere entweder als Späher oder als Richtungsbestimmende, und
  • Erregte ihr Leben als Wirken im Rahmen des Seins verstehen, betrachten sie Andere als potentielle Verbündete oder Kontrahenten..
Mit anderen Worten betrachten
  • Gestimmte ihnen Verwandte als Funktionäre,
  • Fordernde sie als Führer und Geführte und
  • Erregte sie als Koalitionspartner (oder Faktoren),
wobei die gemeinschaftsstiftenden Erzählungen sie in heterogenen Gesellschaften verbinden:
  • die indogermanische Funktionäre (Brüder) als Forscher mit den Führern / Geführten (Gliedern) als Errichtern,
  • die semitische Funktionäre als Schlichter mit den Faktoren (starken Männern) als Verteidigern und
  • die tibeto-japanische Führer / Geführte als Zwinger mit den Faktoren als Bringern,
und mir der diesbezügliche Spielraum mittlerweile allgemein in allen seinen Formen überschaubar scheint, wiewohl ich hier keinen Überblick geben möchte und nur auf das bisher dazu Gesagte [1, 2] verweisen kann.

Offensichtlich versuchen kulturelle Herrschaften, die ihnen entsprechende Glaubensweise zu formen, indem
  • Repräsentationskulturen die Klärung steuern* und unabhängige Aufbrüche auszureden versuchen,
  • Erlebniskulturen die Richtung der Suche vorgeben** und unabhängiges Aufbauen zu erschweren trachten und
  • Willenskulturen das Erwachsen steuern und unabhängiges Formieren zu unterdrücken suchen,
und dies stellt einen möglichen Angriffspunkt dar:
  • der Klärung kann Gegensteuer gegeben werden und zu unabhängigen Aufbrüchen Ansporn,
  • der Suche Gegensteuer und unabhängigem Aufbauen Unterstützung und
  • dem Erwachsen Gegensteuer und unabhängigen Formierungen Freiräume,
was jedoch nur von China und Rußland gemacht zu werden scheint (beziehungsweise allgemeiner von Altkommunisten), während es sonst darauf hinausläuft, den Gegner als einen Teil des eigenen Herrschaftsbereichs zu betrachten, welcher nur noch nicht weiß, daß er einer ist. Das heißt, eine Ausnahme gibt es wohl: Die Zerrüttung des Erwachsens und der Formierung unabhängig von der kulturellen Herrschaft, welche als reaktionäre Subversion des Liberalismus seit Jahrhunderten geschürt wird, das heißt genauer gesagt seit 1789.

* oftmals durch Begriffsverwirrung, etwa wenn Tucker Carlson suggeriert wird, daß eine Strategie jeden Schritt konkret und unbedingt, und nicht etwa abstrakt oder bedingt, vorherbestimmen müsse (beziehungsweise dürfe). Ich möchte behaupten, daß ein Stratege genau dann, wenn er auf sein Ziel zusteuert, den Eindruck vermitteln wird, daß es sich um einen Zufall handelt, sofern es sich um ein unbeliebtes Ziel handelt, damit er nicht am Ende als dessen Nutznießer als sein Autor erkannt wird, und dazu taugen scheinbare Spieler und Verrückte - ja, sogar echte, wiewohl die Dinge dann etwas aus dem Ruder zu laufen pflegen.

** üblicherweise durch Aufwertung des Annehmlichen gegenüber politischen Mitgestaltungsmöglichkeiten: Patente gut, Gewerkschaften schlecht und so weiter, wobei Zölle, so lange die herrschende Klasse noch national war, gut waren, seitdem sie aber international ist, schlecht sind.

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3. März 2026

Die daimonischen Verpflichtungen für rollenentwickelnde Mannschaften angesichts des funktionalen Entwicklungsgrades ihrer Mitglieder

Am kontroversesten dürfte die Beurteilung der erwähnten Verpflichtungen als daimonisch sein, aber auch wenn sie sich auf die gewissenhafte Entwicklung der eigenen Rolle im Leben oder die Vorliebe für die Mitgliedschaft in einer sie für sich entwickelnden Mannschaft zurückführen lassen, verweist der Automatismus, mit welcher sie sich einstellen, auf ihre daimonische Natur.

Die vier Phasen des funktionalen Zykels lassen sich auf die Mitglieder einer ihre Rolle im Leben entwickelnden Mannschaft beziehen:
  • die Verwaltung der vorhandenen Ressourcen auf die Bewältigung der Umstände,
  • die Selbstdarstellung der Organisation auf die Verfeinerung der Bewältigung durch die eigene Lebenserfahrung,
  • ihr parasitärer Befall auf die Prüfung in der eigenen Rolle und
  • ihr chaotischer Kollaps auf die Isolation,
insofern sich ihre Mitglieder sich in der jeweiligen Phase wie folgt verpflichtet fühlen: Während der
  • Bewältigung dazu, Erfahrungen zu vermitteln und zu verbinden: Was denkst du dazu?,
  • Verfeinerung dazu, auf ihrer Basis zu innovieren: Was haltet ihr davon, wenn wir das machen?,
  • Prüfung dazu, die Mannschaft und ihre Ordnung zu verteidigen, und
  • Isolation dazu, sich ihrer Ordnung zu verweigern und an ihrem Idealbild festzuhalten,
wobei ein Mitglied, welches
  • bewältigt, Bewältigender heiße und etwa so,
  • verfeinert, gewieft ist und etwa so,
  • geprüft wurde, imposant ist und etwa so,
  • und isoliert ist, Isolierter heiße und etwa so aussieht,
und ich noch anfügen sollte, daß eine Rolle auszufüllen, welche einem nichts abverlangt, sich nicht von der eigenen Isolation unterscheidet, da man in nichts, welches einem wichtig ist, mannschaftlich verbunden ist.

Mit anderen Worten läßt sich ohne weiteres feststellen, in welcher Phase des funktionalen Zykels sich eine rollenentwickelnde Mannschaft befindet, auch wenn einzelne Studienexemplare dazu natürlich nicht ausreichen.

Was das letztere angeht muß ich der vollständigen Betrachtung halber darauf hinweisen, daß der popkulturelle Zykel ebenfalls genau diese Typen hervorbringt: In seiner
  • ideologischen Phase Bewältigende,
  • praktischen Phase Gewiefte und
  • sozialen Phase Imposante,
welche die staatliche Reife indes nur partiell beeinflussen, da sich der Staat als Intendant einmischt und
  • Vermittlung und Verbindung in begrenzten Reformen seiner Staatslehre auffängt,
  • Innovationen in Rückständigkeit ausmerzenden Kriegen verwendet und dadurch unabhängige Innovationsgelegenheiten beseitigt und
  • subkulturelle Strukturen bekämpft.
Ich hatte die Situation während des chaotischen Kollapses bereits im Beitrag Die vier Haltungen im Falschen behandelt, und auf die Isolierten bezogen stellt sie sich so dar:
  • ausharrend verweigern sie sich der moribunden Ordnung,
  • sich zurückziehend lenken sie sich von ihr ab,
  • überlaufend finden sie sich mit ihr ab oder verspotten sie als Parasiten und
  • sie angreifend bewältigen sie das Chaos durch eine neue Ordnung,
wobei der Schritt von der Verweigerung zur Bewältigung erfolgt, wenn die Verspottung Überhand nimmt.

Dies ist den Mächtigen natürlich alles bekannt, und da sie skrupellos genug sind, um es auch anzuwenden, halten sie dies alles auch für handhabbar. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf eine Anomalie hinweisen, welche sich schon heute beobachten läßt: Zwar gibt es einige Personen in der Informationstechnologiebranche, welche gewieft sind, aber keine imposanten: Eine Standardisierung ihrer Rolle ist bis heute nicht erfolgt. Dies sollte nicht so sein: Es kündigt an, daß es eine solche Rolle überhaupt nicht gibt, daß hier etwas heranwächst, was unser Rollenverständnis ersetzt.

Technische Bemerkung. Ich bleibe dabei, jegliche Betrachtungen zur Wesensvielfalt der Menschen unter das Label charaktere zu stellen, auch wenn es sich nicht um eine charakterlich bedingte handelt. Zur Verteidigung dieser Praxis möchte ich einwenden, daß es auch zum Charakter gehört, sich für ein gegebenes Verhaltensmuster zu entscheiden.

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1. März 2026

Grundlegende Abhängigkeiten

Es ist keinesfalls notwendig, die eigenen Abhängigkeiten auf eine grundlegende zurückzuführen, aber der sich über seine Rolle in der Welt klar zu werden versuchende Mensch versucht es, und es gibt nur zwei akzeptable Kandidaten:
  • Entweder wir machen uns letzten Endes von der steten Schöpfung abhängig, welche sich uns zuvörderst in unserem Innenleben darstellt,
  • oder wir machen uns letzten Endes von der Wirkung einer Materie abhängig, und die einzige, welche wir dabei bereit zu akzeptieren sind, ist die Behandlung durch eine Gesellschaft.
Insofern die stete Schöpfung in uns wirkt und eine Gesellschaft aus vielen von uns besteht, läßt sich argumentieren, daß beide Fundamente gleich grundlegend seien, was aber nur so lange gilt, wie sich Volk und Verwaltung an Zeugen orientieren.

In der Tat nähert sich das Volk der Gnade der Zeugen nur zu dem Grade an, zu welchem es bereit ist, sich von der steten Schöpfung abhängig zu machen, denn
  1. besteht das materielle im Gegensatz zum formulaischen Verständnis gerade darin zu verstehen, warum analogistische, rechtliche, sittliche, charakterliche und daimonische Gesetze gelten, was die Gnade der Zeugen ausmacht, und
  2. ist es unvereinbar damit, sich letztlich von der Behandlung durch eine Gesellschaft abhängig zu machen, da es deren Abhängigkeiten versteht.
Das formulaische Verständnis entspricht dabei der kindlichen Form der Erzählung des LEGO-Films und das materielle der hohen, und wenn jemand, für welchen eine Gesellschaft das Fundament seiner Abhängigkeit ist, ihrer Behandlung seiner vertraut, so handelt es sich um einen abstrakt Verblendeten, von welchen es insbesondere in Spanien viele gibt, in der Hauptsache Frauen, doch wenn er es nicht tut, wie es insbesondere bei solchen der Fall ist, welche die Nähe zu einer fremden, fundamental scheinenden suchen, so verhält er sich daimonisch beipflichtend als formulaischer Zauberlehrling. Ich sagte, ich würde daimonisch Handelnden grundsätzlich vertrauen, weil sie mit der Welt unzufrieden seien, aber das gilt nur für Gläubige, also jene welche sich letztlich von der steten Schöpfung abhängig machen.

Ich habe in der letzten Zeit viele Fragen erörtert, deren Erörterung mir sehr zuwider war, aber ich mußte es tun, so lange es sich noch um Warnungen handelte. Mittlerweile sind die Würfel gefallen, und die Entwicklung der nächsten paar Jahre dürfte feststehen, wobei die Hybris auf allen politischen Seiten unbegründet ist, lediglich auf einer ersichtlicher als auf den andern. Es ist jetzt an den Katholiken, ihr Spiel aufzuziehen. Die Chance einer weichen Kurskorrektur wurde vertan, und mehr noch, die Chance, selber das Drehbuch zu schreiben, auch. Weder das eine, noch das andere ist wirklich überraschend. Übrigens, die Nonne, welche Tucker Carlson hier interviewt, lügt: Auf dem 1. Konzil von Konstantinopel ging es nicht um die tausendjährige Herrschaft der Heiligen, siehe http://www.papalencyclicals.net/councils/ecum02.htm. Und was für eine lächerliche Lüge es ist, als ob 381 A.D. die tausendjährige Herrschaft bereits begonnen oder geendet haben könnte. Hat Tucker aber nicht weiter interessiert. Seine Geschiche, von einem Dämon angegriffen worden zu sein, seine Gäste übrigens auch nicht, sonst hätte ihn einer darum gebeten, sein Hemd auszuziehen und seine Narben zu zeigen. Da ist Kasper und da das Krokodil. Nun ja, jetzt also guter Jude, böser Jude. Böser Jude: Hurra, das Evangelium ist wahr! Guter Jude: Hurra, das Himmelreich ist da! Eine Win-Win-Situation.

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16. Februar 2026

Reflektierte Fordernde und engagierte Gestimmte

Und noch eine Nachbetrachtung zum gestrigen Beitrag.

Die Bedingungen, welche Fordernde dazu veranlassen, sich nicht zu engagieren, sondern zu reflektieren, beziehungsweise Gestimmte, nicht zu reflektieren, sondern sich zu engagieren, lassen sich präzise angeben.

Fordernde reflektieren nur, wenn die Entwicklungen, welche sie somit anstoßen, protegiert werden, sei es als
  • Künstler von Vermarktern (Mäzenen, Verlegern et cetera),
  • Wissenschaftler von Investoren (Staaten, Unternehmen et cetera) oder
  • Strategen vom Militär.
Und Gestimmte engagieren sich nur, wenn bereits eine Entwicklung angestoßen wurde, welche die gegenwärtige Ordnung verbessert, und ihre Zeit gekommen ist, also während einer Reform, sei es eine
  • der persönlichen Verhältnisse (Armut, Ungebildetheit et cetera),
  • der nationalen (Rückständigkeit im Vergleich zu anderen Nationen) oder
  • der kulturellen im allgemeinen (Umsetzung eines neuen Paradigmas).
Man vergleiche dies mit den von mir angegebenen Beispielen,
wobei natürlich von Anfang an ein entsprechendes Vorurteil mitgeschwungen haben mag.

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15. Februar 2026

Zur Verflechtung der Existenzebenen durch die überschlagenden Verdeutlichungen

Ich werde die formumgehend charakterisierenden Aufgriffe fortan überschlagende Verdeutlichungen nennen, also die
  • Ehrungseinfühlung,
  • Rollenausmessung und
  • Effektausmalung.
Die transzendenten Einheiten, Gott / Heil, Lebenskreis / -teilnahme und Sein, entsprechen der ideellen, funktionalen und materiellen Existenzebene, wobei ich die Gegenstände der ideellen als Ordnungen und jene der funktionalen als Entwicklungen bezeichnen werde, um die Verflechtung der Existenzebenen durch die überschlagenden Verdeutlichungen zu studieren.

Die Ordnung bei der
  • Ehrungseinfühlung ist entwicklungsunabhängig,
  • Rollenausmessung wird hinsichtlich ihrer Entwicklungsrelevanz ermessenen.
wohingegen die
  • Effektausmalung ermißt, wie entwicklungsbestimmend die Rollen einer Ordnung sind,
und der Sinn der
  • Ehrungseinfühlung besteht darin zu ermessen, ob eine Entwicklung durch eine Selbstfestlegung angestoßen werden sollte, nämlich wenn die erste angepaßte Ordnung bei der totalen Anpassung liebenswert genug ist:
    • die Gnade des Gelübdes, also die Haltung, welche seiner Entwicklung begegnet,
    • das Los der Anerkennung, also die Vorhaben, welche seine Haltung befriedigen, und
    • der Segen der Verpflichtung, also die Entwicklung, welche seine Vorhaben umsetzt,
  • Rollenausmessung darin zu ermessen, ob die gegenwärtige Entwicklung einer Ordnung nach gesteuert werden sollte, nämlich wenn dies eine wichtige Rolle verspricht, und
  • Effektausmalung darin zu ermessen, ob es ratsam ist, die Rolle einer Ordnung auszufüllen, um in der gegenwärtigen Entwicklung zu bestehen, nämlich wenn die Rolle einen entscheidenden Effekt hat.
Die menschlichen Geister teilen sich das Leben also wie folgt auf:
  • die Gestimmten sinnen, welche Entwicklungen hinsichtlich der Ordnung des Lebens angestoßen werden sollten,
  • die Fordernden, welcher Ordnung Zeit gekommen ist, die Gegenwart zu steuern, und
  • die Erregten, welcher Ordnung Rollen am mächtigsten sind,
was wieder auf Schönheit, Wesentlichkeit und Mächtigkeit als orientierende Ideale führt, streng genommen der Gesinnungen und nicht der Geister, aber wo sie nicht feststeht, neigt der entsprechende Geist doch stark zu ihr, also der erregte zur reflektiven und der fordernde zur engagierten.

Ich sagte, daß der Geist New York's ein kalter, berechnender sei, der das Wasser liebe, aber die Gezeiten hasse, der alles dadurch zu kontrollieren sucht, daß es austauschbar und sein Verlust wettmachbar werde. Die Fordernden machen das Leben dynamisch, die zweite Zeile der Trigramme des I Chings ist der Abgrund - oder auch das Wasser. Die Zentren der Macht können sie nicht zu nahe kommen lassen, da dann auch ihre Strukturen vom Wandel betroffen wären. Und indem die Entwicklung der Technologie die zur Stabilität der Regierung notwendige Kontrolle immer weiter in das Leben der Regierten verschiebt, strecken die Machtzentren ihre Tentakel immer weiter aus, wobei Fordernde bezahlt werden, um gegen Windmühlen zu kämpfen, und Erregte, um die bestehende Ordnung zu stützen, doch indem ihnen so die Sicherheit des Systems anvertraut wird, wird ihnen natürlich nicht gestattet, selbst ein Sicherheitsrisiko darzustellen, weshalb sie auf Schritt und Tritt überwacht und instruiert werden, einschließlich der Schritte, in welchen sich ihr Haß auf diese Einrichtung entlädt. Sollte sich das Abendland als unfähig erweisen, diese Entwicklung aus eigener Kraft zu überwinden, wird sie China von außen überwinden. Der Grund hierfür besteht darin, daß
  1. der Freie vitaler ist als der Knecht,
  2. der Gehorsame weniger Fesseln braucht als der Aufrührerische und
  3. die Chinesen im Durchschnitt gehorsamer sind als die Abendländer.

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