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6. April 2026

Die Spiritualität der Bestürztheiten

Die Bestürztheiten,
  • besessen nicht entdecken,
  • beklommen nicht einstellen und
  • betreten nicht nutzbarmachen zu können,
scheitern also an der Verfolgung
  • der Anteilnahme (im weiteren Sinne*) oder Gewahrung, beziehungsweise
  • des Erfolges oder
  • der Gunst,
* dieselbe ist identisch mit dem Interesse. Die Anteilnahme im engeren Sinne (Stolz im weiteren Sinne oder Glück) ist das Interesse am Erfolg. Den Erfolg zu verfolgen, heißt, sich bei den eigenen Vorhaben anzustrengen, erfolgreich zu sein, das Interesse am Erfolg zu verfolgen, sich anzustrengen, die eigene Erfolglosigkeit durch Anteilnahme an Erfolgsfaktoren zu überwinden.

und ergeben sich also komplementär zu
  • anteilnahmsvollen Haltungen, welche interessante Entwicklungen entdecken können,
  • geplanten Vorhaben, welche garantierende Haltungen einstellen können, und
  • konventionalen Entwicklungen, welche von konventionalen Vorhaben nutzbargemacht werden können,
wobei eine Konvention eine Haltung ist, welche eine Interaktion zwischen Rollen regelt, und bilden folglich den Glaubensweisen entsprechede Paare:
  • durch die Gehießenheit die eigene Anteilnahme zu klären und, sofern sie logisch ausgeschlossen ist, für die Gnade der Erfassung derselben betend aufzubrechen (ersteres betrifft das Gebet für die Gnade der Inspiration und letzteres jenes für die Ordnung),
  • durch gehießene Planung die eigenen Vorhaben erwachsen zu lassen und sie um das Amt ihrer Umsetzung betend zu formieren, und
  • das Gehießene in Konventionen zusammentragend zu suchen und um die Bahn ihrer Befriedigung betend auf ihnen aufzubauen,
was den Hintergrund für die
  • besessene Auslieferung im Aufbruch (und, wenn man so will, auch bei der Klärung),
  • beklommene Enthebung zur Planung und
  • betretene Unterwerfung beim Aufbauen (und, wenn man so will, auch bei der Suche)
bildet, indem der weitgehenden Profanität der Formierung Rechnung getragen wird.

Eine Bestürztheit schließt dabei eine andere nicht aus. Im Gegenteil, wer planen möchte, mag zuvor klären wollen, um bei der Planung auch alles zu berücksichtigen, woran er interessiert ist oder sein sollte. Dies ist insbesondere bei der Anwendung auf die generativen Zykel der Zeitalter zu bedenken. Beispielsweise bestünde die Art der Lehre im Zeitalter der Werke dem Muster folgend aus Erfindern, während Grundlagenforscher dem Schwarm der Teilhabe im Zeitalter der Wunder entsprächen, aber letztere sind ersteren natürlich als Mannschaften und Schulen unterzuordnen. (Vieles läßt sich selbstverständlich auf vielerlei Weise betrachten.)

Und zuletzt noch eine Bemerkung zur Besessenheit. Unsere Anteilnahme bildet unseren Bezug zur Welt und auch zu uns selbst in ihr. Ersterer ist a posteriori, letzterer a priori: Wir wissen anfangs nicht, worin Erfolge bestehen, einer der ersten etwa darin, auf zwei Beinen zu laufen, aber wir wissen sehr wohl von Anfang an, daß wir erfolgreich sein müssen. Und wenn nun die Welt fehlt, welche es uns erlaubt, unserer Anteilnahme an uns in ihr zu genügen, so fühlen wir uns von dem a priori Bekannten besessen, und dazu gehört unsere Beziehung zu Gott, welche die Welt aus ihrer Wesensfremdheit mit uns holt und eine Vermittlung auf der Basis des sie bestimmenden Geistes ermöglicht, siehe auch den Bewußtseinsmodus der Eingebundenheit.

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