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5. März 2026

Die drei Bewußtseinsmodi als vertikale Ordnung der Tafel der Gefühle

Die drei Bewußtseinsmodi sind
  • gestörtes Bewußtsein,
  • eingebundenes Bewußtsein und
  • losgelöstes Bewußtsein,
wobei die Eingebundenheit gestört wird.

Im losgelösten Bewußtsein gilt das Interesse dem Zustandekommen einer losgelösten Erfahrung, sei sie begehrt, von Neugierde oder Kühnheit angepriesen oder handele es sich um die Reflexion und das abstrakte Festhalten einer Einsicht.

Im eingebundenen Bewußtsein gilt das Interesse dem Zustandekommen einer Bildung (einem Handlungshintergrund) ausgehend von einer (einem) anderen:
  • die Erwartung hält dem Vorhaben die Entwicklung vor, welche tatsächlich eintreten wird, und zwar aus punktförmiger Perspektive, das heißt das Vorhaben ist nicht mehr als eine Anstrengung und die Entwicklung ist lediglich ein Augenblick,
  • die Gunst mißt die Angepaßtheit der Entwicklung an ein Vorhaben (einen Gedankengang),
  • die Adäquanz die Angepaßtheit einer Haltung an eine Entwicklung:
    • die Aufgerufenheit die Angepaßtheit ihres ausrichtenden Umgangs mit ihr,
    • die Bedeutsamkeit die Angepaßtheit ihrer berücksichtigen Vorhaltung für sie und
    • die Sinnhaftigkeit die Angepaßtheit ihres rechenschafterhaltenden Bestrebens in ihr,
  • der Eifer die Angepaßtheit eines Vorhaben (eines Gedankengangs) an eine Haltung (daß es (er) sie befriedigt, daß es glatt geht),
  • die Wertschätzung die Anpaßbarkeit der Bildungen (Haltungshintergründe) an einander:
    • die Verheißungsfülle jene der Haltung an die Entwicklung,
    • die Klarheit jene der Vorhaben (Gedankengänge) an die Haltung,
    • die Verwandtheit jene der Entwicklung an die Vorhaben (Gedankengänge),
  • die Liebe (im weiteren Sinn) die Anzupassenheit der Bildungen (Haltungshintergründe) an einander:
    • die Verbundenheit jene der Haltung an die Entwicklung,
    • die Liebe (im engeren Sinne) jene der Vorhaben (Gedankengänge) an die Haltung,
    • der Friede jene der Entwicklung an die Vorhaben (Gedankengänge),
  • der Stolz (im weiteren Sinne) den Anpassungserfolg der Bildungen (Haltungshintergründe) an einander:
    • die reflexive Freude jenen der Haltung an die Entwicklung,
    • der Stolz (im engeren Sinne) jenen der Vorhaben (Gedankengänge) an die Haltung und
    • die Genugtuung jenen der Entwicklung an die Vorhaben (Gedankengänge).
Im eingebundenen Bewußtsein fühlen wir uns also stets auf dem Weg zu etwas, das Bewußtsein selbst scheint von etwas anderem hervorgebracht worden zu sein, um zu etwas zu gelangen, und wir spüren, daß uns unser momentanes Streben von ihm aufgeladen wurde und daß unsere Existenz nur als sein Vehikel einen Sinn erfüllt, und aus dieser Betrachtung heraus löst sich der Widerspruch auf, Gott darum zu bitten, einen zu töten, wenn er nicht in die Welt eingreifen mag: Das unser Bewußtsein hervorbringende und beladende Etwas, nennen wir es unser Leben, ist uns unverzichtbar und erfüllt nur einen Sinn, wenn die es lenkende Liebe (im weiteren Sinn), im Einklang mit dem schöpferischen Prinzip des Universums steht, sein Wille durch sie hindurchfließt.

Im gestörten Bewußtsein wird
  • die Gunst von Leid- und Ärgerfaktoren gestört,
  • die Adäquanz von Erschöpfungs-, Angst- und Vergessenheitsfaktoren, und
  • der Eifer von Übelkeits- und Schreckenfaktoren.
Der Teufel steht wie immer nackt da.

Und noch einmal zur vergleichenden Übersicht die Tafel der Gefühle:


entfaltungs-
bezogen
erfassungs-
bezogen
bewirkungs-
bezogen
gestörtes
Bewußtsein
Ärger
Leid
Vergessenheit
Angst
Erschöpfung
Schrecken
Übelkeit
eingebundenes
Beweußtsein
Wertschätzung
(i.a.S.)

Gunst
Liebe (i.a.S.)
Adäquanz
Anteilnahme
Eifer
Erwartung
losgelöstes Bewußtsein
Einsicht
Neugierde
Begehren
Kühnheit
wobei die Farben den Bewußtseinsformen entsprechen:
  • Gewahren,
  • Erfahren und
  • Zuneigen..

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