Die drei Bewußtseinsformen
Ich habe die drei Aussichten, Aufmerksamkeit, Verständnis und Bedacht, im Bezug auf die drei Besinnungen, Verfolgung, Ein- und Auslösung, bestimmt, wenn auch nicht so explizit wie die drei Ansätze, Verbindung, Belang und Ziel. Im vorigen Beitrag habe ich diesen Bezug zur Definition der gegenwärtigen Zeitpunkte, Gegenwart, Bedingung und Ausstand, herangezogen, und hier nun möchte ich mich explizit von ihm lösen, indem ich die Frage stelle: Was tun wir mit der Gegenwart, der Bedingung und dem Ausstand, wenn wir nicht vorhaben, uns zu besinnen?
Nun, wir sind uns ihrer bewußt, und zwar indem wir
Nun, wir sind uns ihrer bewußt, und zwar indem wir
- die Gegenwart erfahren,
- die Bedingung gewahren und
- uns dem Ausstand zuneigen,
-
in einer Erfahrung zu versinken, etwa einen Anblick auf sich wirken zu lassen, ohne daß Impulse erwachen oder gar verfolgt werden, und die Zeit zu vergessen,
- zu gewahren zu gewahren und sich in der Gewißheit des eigenen Bewußtseins von allen Fragen und aller Bedingtheit zu lösen, und
- eine Neigung in der Schwebe zu halten, wie es wäre, etwa Muskeln anzuspannen oder die eigene Körpertemperatur zu steigern, ohne bewußt etwas auszulösen, wobei sich die meisten Muskeln nur bewußt auslösen lassen, sich die Körpertemperatur und der Herzschlag indes auch ohne bewußte Auslösung in Folge der Neigung ändern können, wie auch der lokale Blutdruck in folge veränderter Aderdurchmesser, was sich insbesondere im Winter bemerkbar macht, wenn etwa die Fingerkuppen plötzlich erbleichen.
Labels: 42, formalisierung, gesetze, institutionen, sehhilfen, wahrnehmungen, ἰδέα, φιλοσοφία