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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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25. März 2012

Vom Voranschreiten der Zykeln

Vor knapp drei Jahren befaßte ich mich bereits mit diesem Thema, aber ich habe einige Bemerkungen hinzuzufügen.

Die Zykeln sind wie folgt angeordnet.

Der untere Zykel ist das Drängen aus der Mischung hin zur Ordnung, wie es aus dem Entropiegesetz unter der Bedingung steter Zufuhr von Energie niedriger Entropie und Abgabe von Energie hoher Entropie resultiert. Am deutlichsten sieht man seine Wirkung in ariden Klimazonen, da Regen ein mischender Faktor ist.

Der mittlere Zykel ist das Drängen aus der Willkür hin zur Achtsamkeit, wie es sich aus der Bevölkerung eines Gebietes mit Lebewesen derselben Art, beispielsweise des Baumskelettes, welches wir Holz nennen, mit Baumfasern, ergibt, wobei die Willkür in diesem Beispiel darin besteht, relativ frei wachsen zu können.

Und der obere Zykel ist das Drängen aus der Auflösung hin zur Verbindung, wie es sich aus den allgemeinen synthetischen Kräften des Lebens ergibt, ob es sich dabei um den Austausch von Genen oder Ideen handelt. (Wird heute unter dem Stichwort Meme behandelt.)

Man kann sich diese Zykeln wie die Stellen im Dezimalsystem denken. Im Laufe der Zeit erhöht sich die Zahl unentwegt, aber die Ziffern an den einzelnen Stellen können dabei zurückgesetzt werden, wobei über dem oberen Zykel noch ein weiterer, unbekannter Zykel anzusetzen ist, um die Zurücksetzung des oberen Zykels zu erlauben.

Vermutlich treibt der untere Zykel diesen Fortschritt an, jedenfalls verlangt es das Entropiegesetz, oder anders ausgedrückt ist es die Zeit selbst, welche sich so offenbart.

Und wir als verfaßte Lebewesen, müssen ebenfalls unerbittlich in unserer Verfassung voranschreiten, also stets neue Nahrung finden, eingespielter werden und Ideen und Erbanlagen verbinden, wobei durch den Nahrungsverzehr die Entropie zwar ansteigt, die Ordnung in geeignetem Sinne aber auch, also wenn man die Fähigkeit zur Nahrungsbeschaffung als ihren Gradmesser verwendet.

Nur was tun wir, wenn wir es nicht mehr schaffen noch weitere Nahrung aufzutreiben, noch eingespielter zu werden oder Ideen (oder Erbanlagen) noch weiter zu verbinden? Es bestehen die folgenden Möglichkeiten.
  1. Wir schreiten auf dem nächsthöheren Zykel voran, wodurch unsere Position in dem betreffenden Zykel zurückgesetzt wird. Wenn wir beispielsweise Ideen neu verbinden, können wir uns größere Willkür erlauben und wenn wir achtsamer werden, stehen uns neue Nahrungsquellen offen.
  2. Wir wandern in ein Gebiet aus, in welchem wir leichter voranschreiten können.
  3. Wenn dies beides nicht möglich ist, kann auf transzendentem Wege durch Wohlwollen, Offenheit oder Verneinung eine Zurücksetzung des betreffenden Zykels erreicht werden.
Die dritte Variante findet sich übrigens schon in Platons Parabel von der irdischen und göttlichen Zeit als Wiederkehr der Götter beschrieben. Sie stellt kein antiphysisches Ereignis dar, sondern schlicht ein unerklärliches. Wie ich schon sagte, ist die herrschende Doktrin bereits zerbrochen worden und der Zykel der Verbindung und Auflösung der Ideen dadurch zurückgesetzt. Es war auch an der Zeit, beklage sich niemand. Was alles noch zerbrechen muß, das wird es auch, der innerste Zusammenhalt ist bereits verloren, die äußeren folgen ihm nach.

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13. März 2014

Römischer und iranischer Glaubenszykel in der Terminologie des I Chings

Ich hatte ja bereits zur Zeit der Niederschrift meiner Erklärung des I Chings die Hoffnung geäußert, innerhalb der Tabelle der Herrschaft über Völker historisch nachweisbare Zykeln zu finden.

Wie ich im gestrigen Beitrag bemerkte, unterscheiden sich römischer und iranischer Glaubenszykel dadurch, daß im iranischen Zykel die zweite Phase eines Glaubenszykels, also die Ersinnung von dem Glauben entsprechenden Institutionen, nicht ausreichend ausgeprägt ist, so daß sich die Auffindung eines Glaubens mit seiner vorbildlichen Umsetzung durch Repräsentanten abwechselt.

Dieser Mangel sollte im Volk begründet sein, in der Sprache des I Chings also durch Yin in der mittleren Zeile des unteren Trigramms. Und die beiden Phasen der Glaubensfindung und vorbildlichen Umsetzung, welche beide funktionale Zykel sind, erstere der eines geistlichen Ordens und zweitere der eines militärischen Clans, sollten also den Hexagrammen Anmut (Berg über Feuer) und Fülle (Donner über Feuer) entsprechen.

Im Falle des römischen Glaubenszykels haben wir eine etwas kompliziertere Überlappung, aufgrund der nur partiellen Ablösung der funktionalen Zykel.

Am Anfang steht immer die Auffindung des Glaubens. Das I Ching suggeriert hierfür, da wir es ja unzweifelhaft mit einem indogermanischen Volk zu tun haben, das Hexagramm Arbeit am Verdorbenen (Berg über Wind).

Glaubensfindung ist immer Einzelarbeit, auch wenn es später zu einer Vereinigung einzelner Resultate kommt. Jesus Christus steht für diese Vereinigung im gegenwärtigen Glaubenszykel, Johannes der Täufer war einer der einzelnen Glaubensauffinder.

Diese Auffindung fand aber nicht in einem Vakuum statt, sondern parallel zur Revolutionszeit des Römischen Reichs, welche durch das Versagen der römischen Institutionen gekennzeichnet war.

Ich kenne diese Zeit indes nicht gut genug, um genaueres über den funktionalen Zykel zu sagen, welcher damals sein Ende fand. Aber ich habe den begründeten Verdacht, daß wir uns heute in genau derselben Lage befinden, und damit wäre dieser Zykel technokratisch und nicht kirchlich gewesen, also das Hexagramm Die Quelle (Wasser über Wind).

Danach kam es also noch überlappend zur Arbeit am Verdorbenen (Berg über Wind) und dann zur Kaiserzeit, also, nach einiger Erwägung der Sache, dem Hexagramm Der Kessel (Feuer über Wind). Darauf folgte die Völkerwanderungszeit, welche dem Hexagramm Aufwärts stoßen (Erde über Wind) entsprechen sollte, und darauf die Herrschaft der katholischen Kirche, also das Hexagramm Das Sanfte (Wind über Wind), welche in die protestantische Herrschaft überging, also wiederum in das Hexagramm Aufwärts stoßen (Erde über Wind), und dann in den Versuch der säkularen Republik, also das Hexagramm Die Quelle (Wasser über Wind), womit sich der römische Glaubenszykel schließt.

Um die Sache noch einmal übersichtlicher darzustellen, gebe ich die beiden sich überlappenden Unterzykel an.

Institutioneller Zykel.
  • Die Quelle (Wasser über Wind)
  • Der Kessel (Feuer über Wind)
  • Das Sanfte (Wind über Wind)
Kapazitärer Zykel.
  • Arbeit am Verdorbenen (Berg über Wind)
  • Aufwärts stoßen (Erde über Wind)
  • Aufwärts stoßen (Erde über Wind) 
Es ist allerdings ungewiß, ob sich dieser Zykel so ohne weiteres in dieser Form wiederholen kann, siehe dazu meine Bermerkungen im Beitrag Die Abfolge der Glauben.

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5. Dezember 2012

Kritik der transzendenten Akte

Ich denke, ich sollte dies ruhig offen legen. Es gibt Schwierigkeiten, die transzendenten Akte so zu ordnen, wie ich es getan habe.

Die so genannten transzendenten Akte des materiellen Zykels bereiten dabei noch die geringsten Schwierigkeiten, einmal erzwingt man seinen Erfolg, ein ander Mal segnet man eine Pflanze oder etwas ähnliches, das eine Mal verscheucht man die Wolken, das andere ruft man sie.

Erfolg, das heißt ein Spiel gewinnen, einen Zug noch kriegen, unverletzt aus einem Unfall herauskommen.



Das ist das rechte Gottvertrauen.

Es ist in beiden Fällen eine Entscheidung, ein Mal sich selbst affirmierend, das andere sich selbst aufhebend.

Man tritt in eine Entwicklung ein.

Nun gut, sagen Sie was Sie wollen, ich weiß genau, wovon ich spreche.

In diesen Fällen läßt sich kaum jemals etwas beweisen, aber dafür ist der Rahmen, in welchem sich diese Akte vollziehen, klar.

Was die Akte des funktionalen Zykels betrifft, so ist das lediglich bei den Akten des Interesses der Fall, welche darüber hinaus auch noch den Vorteil besitzen, sich relativ leicht beweisen zu lassen. Es tut nicht Not, dieses Thema hier in seiner Gänze zu wiederholen, in allen Fällen geht es um Telepathie, um spontane gedankliche Gleichzeitigkeit.

Indes gibt es einen Spezialfall dieser Akte des Interesses, welchen ich bisher nicht eigens behandelt habe, weshalb ich dies hier kurz nachholen möchte. Es geht um spontane Kooperation, ein Interesse daran, ein gemeinsames Anliegen voranzubringen. Es ist, wie wenn man begreift, was jemand meinte, als er einem zuzwinkerte. Ich hatte dieses zuletzt Harold Camping und Mitt Romney gegenüber verspürt, ohne daß ich im Detail sagen könnte, warum deren Wirken nun segensreich gewesen sein sollten, aber so viel ist mir doch klar, daß sie Feuer in die Finsternis geworfen haben, Boten einer kommenden Wende sind.

Aber kommen wir jetzt zum kritischen Teil. Sind transzendente Akte der Öffnung überhaupt vorstellbar? Akte der spontanen Auflösung sozialer Strukturen?

Sicher, hin und wieder kommt es zu gesellschaftlichen Erweckungen, dies würde derartige Akte aber sehr einschränken, und kaum jemals würden also zwei solcher Akte zu Lebzeiten eines Mannes stattgefunden haben.

Wenn ich an mein eigenes Leben denke, so gibt es in ihm sicherlich eine Situation, in welcher ich eine bewußte Entscheidung zur Loslösung von meinen damaligen Lebensumständen gewählt habe, und diese verlief auch mit geradezu magischem Erfolg, ich entkam sehr gründlich den Beziehungen, an welchen ich litt, und fand, was mir zuvor nur Gegenstand von Erzählungen und Märchen zu sein schien. Aber natürlich hat sich nichts wirklich aufgelöst, ich wechselte nur den Bezugsrahmen.

Wie sollte man das nennen? Wie es mit einer gesellschaftlichen Erweckung vergleichen?

Die Lage, in welcher sich eine Gruppe von Menschen befindet, generiert einen Geist, und da kaum zwei Lagen identisch sind, haben verschiedene Orte auch verschiedene Geister. Sich wie ein Samenkorn in den Wind zu werfen, um einen günstigen Geist zu finden, ist sicherlich ein persönliches Zurücksetzen des funktionalen Zykels, immerhin. Und so muß man es wohl auch allgemein begründen, daß niemand für andere eine Entscheidung in dieser Angelegenheit fällen kann, sondern daß gesellschaftliche Erweckungen ihre Dynamik daraus beziehen, daß sich Viele zugleich dem Wind überlassen.

Nun gut, damit wäre das immerhin einigermaßen konsistent gefaßt, wobei allerdings auch so noch kaum ein Mann den funktionalen Zykel für sich mehr als einmal zurücksetzen dürfte, wohingegen sich ständig Akte des Interesses ereignen.

Bleibt noch die schicksalshafte Verquickung der menschlichen Lebenslinien. Diese ähnelt den transzendenten Akten des materiellen Zykels in sofern, als daß sie unabhängig davon existiert, ob man im funktionalen Zykel voran- oder zurückschreitet, lediglich ihr Wesen dabei ändert, einmal ins Konzept passend, das andere bereichernd. Es muß sich dabei um eine sekundäre Funktion handeln, etwas, was uns in der einen oder anderen Form abhängig von unseren den funktionalen Zykel betreffenden Entscheidungen begleitet.

Vielleicht gehört sie auch ganz eigentlich zum materiellen Zykel, als eine Form der Zuarbeit zum funktionalen.

Halten wir jedenfalls fest, Voranschreiten im funktionalen Zykel bewirkt gedankliche Gleichzeitigkeit, Zurückschreiten das Einfließen neuer, relevanter, Informationen. Interessanterweise bedeutet dieses Zurücksetzen beim Menschen den Eintritt ins Paarungsalter. Nun, in sofern interessant, als es ein deutliches Bekenntnis der Natur zum learning by doing ist.

Kommen wir nun zum ideellen Zykel. Hier wird es etwas schwierig, weil sich die Auswirkungen der transzendenten Akte nicht direkt erfassen lassen. Ich weiß dennoch, daß es Akte der Zurücksetzung, also der Auflösung von Verbindungen gewisser Ideen, gibt. Darüber kann ich allerdings nicht frei sprechen. Immerhin, so viel kann ich sagen, daß ich weiß, wie sich ein transzendenter Akt anfühlt, nämlich wie eine Entscheidung, und daß ich natürlich auch weiß, worauf sich diese Entscheidung bezieht. Bei den transzendenten Akten des materiellen Zykels sind das unterschiedliche Varianten möglichen Geschehens, bei den Akten des funktionalen Zykels unterschiedliche Varianten gedachten Geistes. Und beim idellen Zykel sind das unterschiedliche Varianten möglicher Existenz als Bewußtsein.

Eine solche Variante wäre die des Beobachters, welcher wähnt zu handeln, wo er doch nur folgt. Und gegen die habe ich mich entschieden. Und ja, das geht, in einem Akt der Transzendenz, welcher mir durch ein begleitendes, symbolisches Ereignis als solcher bewußt wurde. Ein Ereignis übrigens, welches in direktem spirituellen Zusammenhang zum Zweiten Irakkrieg steht, in sofern es die natürlichen Maßstäbe wieder zum Vorschein brachte.

Nun, ich habe mich ja seit gestern mit dem heiligen Geist als Geist der Befreiung auseinandergesetzt, so gesehen nähme es wenig Wunder, wenn sich Gott auch in seinen symbolischen Akten gegen den menschlichen Gestaltungswillen einer Zeit richtete, wie es George Walker Bush damals sicherlich widerfahren ist.

Das war aber nur der Startschuß, das Omen zum verfluchten Plan, welcher sich heute zunehmend entfaltet. Immerhin, Viele in Bush's Lager haben ihn gehört, da sie Christen sind. Hätte damals ein Demokrat regiert, wäre es bedeutungslos gewesen, da er Gott nicht für sich vereinnahmt hätte. Seien wir also froh darüber, wie es gelaufen ist. Die Ungläubigen können so lange spotten wie sie wollen, sinnvoller würden sie ihre Zeit eh nicht zubringen.

Nun denn, es gab noch einige kleinere Ereignisse seitdem, welche möglicherweise, mit Sicherheit kann ich das nur von zwei von ihnen sagen, mit transzendenten Akten der Auflösung der Verbindung von Ideen zusammenhängen, soweit es mich betrifft. Manchmal schien es mir auch so, als ob ich in einen solchen Akt eines anderen hineingezogen würde, eine Anspannung, welche sehr deutlich fühlbar war. So war es insbesondere während des Hurricane's Sandy, welcher den letzten US-Wahlen voranging. Hurricane Katrina habe ich hingegen nicht gefühlt.

Die Ausgangslage hier ist also recht problematisch, erstens sind diese Akte selten, zweitens verheerend und drittens eng an das Wirken des Geistes der Befreiung gebunden.

Immerhin kann ich aber von ihnen sagen, was ich gesagt habe. Was nun die Akte des Voranschreitens im Zykel der Ideen betrifft, so sind ihre Auswirkungen gänzlich vor uns verborgen, so daß sie reine Spekulation bleiben zu müssen scheinen.

Ich habe aber das Gefühl, daß sie sich aus dem Bewußtsein, daß alles so sein muß, wie es ist, ergeben, aus einem bejahten inneren Gleichgewicht, welches sich in die Welt fortsetzt, und daß ihre Wirkungen verdeckten Karten gleich einst aufgedeckt werden, ein vollkommenes Muster im tiefsten Grund.

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12. November 2007

Inhaltsverzeichnis

(Ursprüngliche, unvollständige Version. Eigentlicher Überblick folgt im Anschluß.)

Einleitung
Von den Unterschieden in den Dingen und im Menschen
Heutige metaphysische Probleme(*)
Das denkende Ich
Vom Werte der Bildung(*)
Vom vernünftigen Urteile
Die Arten und Grenzen des Begreifens
Von der Gegebenheit der Gegenstände
Besinnung
Verkörperung, Spiel und Routine
Mathematik am Beispiel des Satzes des Pythagoras
Endstadium Aushöhlung (*)
Vorläufiger Entwurf der künftigen Gesellschaftsform (*)
Von der Verständigung
Die Vergegenständlichung der Verständnisse
Einige Definitionen
Vom subjektiven Auffassen der Gegenstände
Von der Kontinuität des Bewußtseins
Von den Anfängen des Wissens und Kennens
Von der Absicht des Möglichen
(*) Polemiken


Dialektische Durchdringung des menschlichen Bewußtseins
21.9.2015
Aussagen und Haltungen
20.9.2015
Der Raum unserer Erfahrung
21.8.2015
Wertempfinden [Fundamente der Zeitalter]
16.8.2015
Die Wahrnehmung der geistigen Horizonte [Verantwortlichkeit, Sollen und Erwartung als immer vortrefflichere Haltungsgründe]
13.8.2015
Chimären
7.8.2015
Formen der Bekanntheit
6.8.2015
Analytische und synthetische Wahrnehmungen oder die Untergliederung der Wahrnehmung [Erwachsen der Einsichten]
5.8.2015
Von Selbstzucht zum Weltopfer [Abkehr von der Bedingtheit durch die eigene Verfassung hin zum weltlichen Niederschlag]
5.8.2015
Logische Wahrnehmungen
26.7.2015
Profane Stimmungen
20.7.2015
Haltung und Stimmung der Menschheit [Überzeitliche Gemahnungen]
15.6.2015
Geschick und Charakter
11.6.2015
Die sieben Feuer des Gerichts
10.6.2015
Entscheidungen und die Rechenschaften der begründenden Ideen [Ergebnisse der etablierenden Betreffe]
9.6.2015
Seelische Schmerzen und Wege ihrer Auflösung
8.6.2015
Ideen und die Überpersönlichkeit der Seele [Betreffe und Kollisionen mit dem Beschlossenen]
28.5.2015
Eine Erkundung des menschlichen Geschicks
27.5.2015
Geisteszustandserfassungen
13.5.2015
Regungen
12.5.2015
Die zurückführenden Stimmungen
11.5.2015
Die Stimmungen des Waltens der Sorge
10.5.2015
Tafel der heranleitenden Stimmungen
12.4.2015
Vom Träumen [Traum als Spiel mit Glauben]
10.3.2015
Geist in Tieren und Menschen
1.3.2015
Urdisziplin und Urklarheit
25.2.2015
Die Flanken der Rechtleitung
13.2.2015
Die drei Ebenen der Meditation und ihr Zusammenspiel
4.2.2015
Magie [Kosten der Transzendenz]
31.1.2015
Eine andere Beschreibung der Lage [In den Augen eines Hirten]
27.1.2015
Zur anderen Hälfte [Geschwister in Jesu]
25.1.2015
Seelische Attraktoren [der Zeitalter]
14.1.2015
Trinitäten
4.1.2015
Gottesbilder [der Zeitalter]
30.12.2014
Informative Transzendenz und Heiligkeit des Seienden [Spirituelle Warnungen als Wächter]
27.12.2014
Inspirationsverschiebungen [Gefallendes der Zeitalter]
26.12.2014
Die Protagonisten der drei Zeitalter
26.12.2014
Die Schüler Jesu
21.12.2014
Das I Ching als Ahnungsverstärker
21.12.2014
Die drei Aspekte des Seins [Klärung der partiellen Bewußtheit]
11.12.2014
Partielle Bewußtheit
14.11.2014
Spirituelle Warnungen
31.10.2014
Stationen der Spiritualität [Erkenntnis, Erhörung und Aufgehobenheit]
11.10.2014
Jenseitigkeit [Heilswirkung und Einbezogenheit]
8.8.2014
Von den haltungsbestimmenden Ahnungen [Ahnung der menschlichen Bestimmung]
30.7.2014
Das Spektrum des Lichts [Ästhetische Objekte und ihre Vereinigungen]
7.7.2014
Zeichen [Aufkommen, Vergehen und Schlaf der Wunder]
20.6.2014
Vom Fortschreiten und Zurücksetzen der drei Zykeln
19.6.2014
Von der dreifaltigen Dienerschaft [Bewegtheit zum Wesentlichen, Mächtigen und Schönen]
4.6.2014
Das Wesentliche, das Mächtige und das Schöne
25.5.2014
Zum Vornehmen
24.5.2014
Διαλεκτική
21.5.2014
Von Ursprung und Ziel der Erwartungen im eigentlichen Sinne [Bewußtsein der unreflektierten Entscheidungen, bevor wir sie ergreifen]
14.5.2014
Transzendenz im Detail [Transzendenz als Opferung des Gewährten oder Versprochenen]
7.5.2014
Gedanken zum Gegensatz zwischen Menschensohn und Götterhimmel
7.5.2014
Parmenides: Über die Natur
9.4.2014
Kleiner Nachtrag zur Jugendliebe
8.4.2014
Zur Jugendliebe
3.4.2014
Gefühle
1.4.2014
Tafel der menschgewordenen Ideen (2) [Ansprüche der Frauen]
26.3.2014
Zur Charakterisierung des Menschen [Menschliche Bedingtheit]
21.3.2014
Zur Definition des Begriffs: Glauben
18.2.2014
Begegnungen Gottes
13.1.2014
Kleiner Nachtrag zur bezeichnenden Kommunikation [Gedanken zu bookian]
20.12.2013
Verzweigungspunkte [Erwachen des eigenen Charakters]
17.12.2013
Παντοκράτωρ
1.12.2013
Tafel der menschgewordenen Ideen [Qualitäten der Männer]
24.11.2013
Sexuelle Blockaden
7.10.2013
Erwachen [Mondgedanken]
24.9.2013
Scham
21.9.2013
Zwei Fragen zu ideellen transzendenten Akten [Wesen des Einschnitts]
17.9.2013
Ekstasen
31.7.2013
Und nochmals zur Gesinnung
30.7.2013
Geistige Horizonte als erlösende Erkenntnisse [Erkenntnis des höheren Wächters]
30.7.2013
Geistige Horizonte und die Erkenntnis von Zusammenhängen [von Wacht und Gerichtetheit]
30.7.2013
Technische Ergänzungen zur Wirkung der Achtung und Sorge
29.7.2013
Nochmals zum Geschäft der Vernunft [Seelenteile als Wächter]
24.7.2013
Wohin es uns treibt [Unser Platz in der Welt]
22.7.2013
Eine kleine Spekulation über die Menschwerdung [Vernunft als Weiterentwicklung einer schwankenden Haltung]
19.7.2013
Funktions- und Ich-Assoziation [Seelenteile als eigene Iche]
11.7.2013
Freiheit, Unfreiheit und der Zykel der Lust [Wachstumsstufen der Freiheit]
29.6.2013
Gesinnung, geistiger Horizont und Lebenswerk
26.6.2013
Der Lebenszyklus des Betens [Wachstumsstufen des Betens]
14.6.2013
Entwicklung und Wesen bewußter Existenz [Vom Einzeller bis heute]
15.5.2013
Nochmals zu den transzendenten Akten des ideellen Zykels [Unterscheidung der Wunder nach den Bereichen, in welchen sie geschehen]
14.5.2013
Zykeln im Inneren und Äußeren [Individuelles Voranschreiten und Zurücksetzen und gesellschaftliche Zykel]
27.3.2013
Eine Revision der Begrifflichkeit der menschlichen Hauptklassen
16.3.2013
Zeit zur Lebensreform
12.3.2013
Transzendentes Leben als Durchlauf des Zykels der Lust [Wachstumsstufen des Betens]
27.2.2013
Treiben und Warten [Warten der höheren Stufe auf das Ende des Treibens der niederen zur gemeinsamen Zurücksetzung]
25.2.2013
Verführung durch die eigenen Werke [Polsterung nachfolgender Generationen]
23.2.2013
Die drei Herrschaftsideale der Teile der Seele
17.2.2013
Konkretisierung des Glaubens im ideellen Zykel [Phasen des ideellen Zykels]
16.2.2013
Bewegung im funktionalen Zykel in den Horizonten der Achtung [Geheiligte Achtung im funktionalen Zykel]
15.2.2013
Wandel der Kommunikation im funktionalen Zykel [Phasen des funktionalen Zykels]
12.2.2013
Bewußtseinsentwicklung durch Rückkoppelung [Vom Einzeller bis heute]
8.2.2013
Nach ihrem Bilde [Verdunstung der menschlichen Natur im Zeitalter der Werke]
3.2.2013
Bewegung im materiellen Zykel im sinnlichen Horizont [Zusammenfassung der geheiligten Lust im materiellen Zykel]
1.2.2013
Die Seele des Bösen [Form geheiligter Lust im materiellen Zykel]
29.1.2013
Erzwungene Formen [Gleißnerei]
27.1.2013
Gelöstheit [Form geheiligter Lust im materiellen Zykel]
27.1.2013
Unterhaltung [Form geheiligter Lust im materiellen Zykel]
26.1.2013
Geworfenheit: Wunsch nach Verständnis und Aufbäumen [Ausbruch aus der Geworfenheit und Aufbruch zur geheiligten Lust, Beginn des Wachstums]
26.1.2013
Freundschaft [Form geheiligter Lust im materiellen Zykel]
24.1.2013
Archetypisches Bewußtsein [Form geheiligter Lust im materiellen Zykel]
21.1.2013
Betrautheit [Form geheiligter Lust im materiellen Zykel]
19.1.2013
Feinheit [Form geheiligter Lust im materiellen Zykel]
3.1.2013
Tetrachromatie beim Menschen [Phasen des materiellen Zykels]
3.1.2013
Von der transzendenten Sorge um die Verfassung [Aufgaben der transzendent wirkenden Seelenteile]
30.12.2012
Von der Notwendigkeit der Änderung unserer Bedingtheit [Transzendenz und Bedingtheit (mit der bequemen Gleichung verstandesmäßige Erfassung = Formen sozialer Kooperation)]
20.12.2012
Natürliche Autorität
10.12.2012
Depression und Sinnfindung
5.12.2012
Kritik der transzendenten Akte [Notwendigkeit der Annahme von Zuarbeit]
23.11.2012
Verkörperung [des Göttlichen]
1.11.2012
Erläuterungen zu den gestern vorgestellten Symbolen
31.10.2012
Das menschliche Bewußtsein [Symbol]
31.10.2012
Die Vernunft [Symbol]
31.10.2012
Das Ich [Symbol der Achtung, Ich-Struktur als Teil der Achtung]
31.10.2012
Die Lust [Symbol]
31.10.2012
Die rechte Haltung [Symbol]
28.10.2012
Formen des Abfalls vom Glauben [des Jugendlichen und des Reifen]
20.10.2012
Wesen und Grenzen der Transzendenz [Gebet im Rahmen der (eigenen) Natur]
18.10.2012
Erweiterungen des Bewußtseins des Wollens [Zusammenhang von Lust, Achtung und Sorge mit Anschauung, Verstand und Vernunft]
17.10.2012
Erkenntnis [Zum Finden des Sinns des Lebens]
23.9.2012
Das Paarungen Kapitel im jetzigen Licht
30.8.2012
Eine Bemerkung zum Verhältnis zwischen Gesinnung und geistigem Horizont [Leiden unter für den Geist zu niedrigem geistigen Horizont]
28.8.2012
Depression als evaluative Inkongruenz
19.8.2012
Die drei Zeugen [Vernunft, Ich und Wille als Zeugen der Ideen, Kooperation und Wirklichkeit]
4.8.2012
Transzendenz in Bildern
5.7.2012
Einige Ergänzungen zu den Geistern, in welchen man lebt. [Regression als Mangelerscheinung in Spiel und Routine]
12.6.2012
Versuche im Freien [Übernehmnung]
25.5.2012
Die Geister der Lebenden und der Toten [Verdunstung der menschlichen Natur im Zeitalter der Werke]
9.4.2012
Das Ich [Das Ich als Wahrnehmendes und Entscheidendes, ergo Achtendes]
8.4.2012
Das Räderwerk der Seele [Lust als Vorschlagendes, Achtung als Entscheidendes und Sorge als Widersprechendes]
8.4.2012
Der Führer des Gespanns [Das Ich als Stimmungsachtendes]
7.4.2012
Motivation und Existenzebenen [Geburtswehen von Lust, Achtung und Sorge]
7.4.2012
Erwartungen, Interessen und Transzendenz im allgemeinen [Ahnung und Mitbestimmung des Beschlossenen]
6.4.2012
Vom Widerwillen [Eindeutige Haltungskorrektoren]
3.4.2012
Lebensgefühle des Durchlaufens der drei Zykeln [Persönliche Konkretisierung des Glaubens und stufenweise aufsteigende Erkenntnis der Notwendigkeit des Neuanfangs]
2.4.2012
Ein Nachtrag zu den drei Zykeln und den transzendenten Akten [Schwierigkeit der Erkennbarkeit transzendenter Akte]
31.3.2012
Von der Erkenntnis des Wachens und der transzendenten Akte [Wahrnehmung der Unterteilung der Wahrnehmung durch Erfassung (des Vorsatzes nach der Entscheidung)]
30.3.2012
Vom Auftreten der Handlungen in unserem Bewußtsein [Unterteilung der Wahrnehmung durch Erfassung (des Vorsatzes nach der Entscheidung)]
29.3.2012
Existenzebenen und geistige Horizonte
29.3.2012
Von einer fundamentalen Zweiteilung der Philosophie [Ideen und Wehrnehmungen]
26.3.2012
Platonismus [Eine unterschiedslose, und daher inhärent widersprüchliche, Betrachtung charakterlichen und geschickgeschuldetem Wollens]
25.3.2012
Von den drei Ebenen des Existierens [Knapp an der Erkenntnis des Geschicks als des Verbundenen vorbei]
25.3.2012
Vom Voranschreiten der Zykeln
24.3.2012
Eine Zusammenführung [Materieller Determinismus und Jenseitsglaube als Eckpfeiler des Zeitalters der Werke?]
18.3.2012
Eine Klarstellung zu den Seelenpflichten [Bekenntnis zur menschlichen Bestimmung]
17.3.2012
Von den Verbindungsinteressen [Gleichförmige Verbindungen]
15.3.2012
Vom Leben [Transzendenz als wesentliche Dimension des Lebens]
5.3.2012
Würde
4.3.2012
Vom vierten Bewußtseinshorizont [Schwierigkeit der richtigen Haltung im vierten Bewußtseinshorizont]
23.2.2012
Einige (persönliche) Bemerkungen zu unterschiedlichen Interessen [Anlehnungsinteressen]
21.2.2012
Transzendenz und Stellung zur Welt [Eine andere Ordnung der transzendenten Akte]
17.2.2012
Rechter Glaube, Aberglaube, Unglaube
5.2.2012
Resignativer Materialismus
29.1.2012
Von der sexuellen Anziehung zu den vier Geistern
11.12.2011
Pflichten der Seele gegenüber [In seiner Rolle der Welt zu nützen]
2.12.2011
Vom transzendenten Durchschreiten des Lebens [Erkundung, Prägung, Gerichtetheit]
4.11.2011
Und es war gut so.
30.10.2011
Eine Galerie der menschlichen Hauptklassen
18.8.2011
Epistemologisches [Blindheit des monokausalen Denkens]
5.8.2011
Was zeichnet einen kritischen Geist aus? [Unersetzbarkeit eigener Fragen]
16.7.2011
Von der Verhandlung unserer Existenz [Einordnung einiger möglicher transzendenter Akte]
14.7.2011
Sexuelle Reduktion
13.7.2011
Religiöse Ahnungen und Täuschungen
27.3.2011
Sinnlichkeit, Gemüt, Vernunft und Seinssinn in der aktuellen Architektur [Geistige Horizonte und Gesinnungen]
24.3.2011
Einige, wohl notwendige, Klarstellungen zum gestrigen Beitrag [Die Teile der Seele als Gänze des Bewußtseins]
23.3.2011
Handlungen (zum wiederholten Male) [und nicht zum letzten]
15.3.2011
Zur grundlegenden Architektur [Geistige Horizonte]
14.1.2011
Vom dritten Akt letzten Vertrauens [Zurücksetzung des funktionalen Zykels]
8.1.2011
Von den letzten Akten des Vertrauens [Dunkle Annäherung an die ideellen transzendenten Akte]
16.12.2010
Sexiness and sexual liberation
16.9.2010
Pflicht, Zwang, Gestalt, Vertrauen, Harmonie und Enthebung [Eines Menschen Weg zur Begründung der eigenen Haltung im Beschlossenen]
3.9.2010
Verantwortung [Verantwortung als Bewußtsein der Gerichtetheit]
22.8.2010
Eine kleine Verbesserung [Transzendenz als Gegenstand des vierten geistigen Horizonts]
4.6.2010
Vorläufiger Umriß des Bewußtseins [Gehversuche]
20.5.2010
Verbesserung bezüglich der Gesinnungen und Geisteshorizonte
17.4.2010
Von der rechten Gestalt des Apollinischen und Dionysischen
14.3.2010
Von der weiblich passiven Gestalt der Schicksale [Beschreibung der Ansprüche der Frauen nach geistigem Horizont und selbstgewählter Aufgabe]
7.2.2010
Dieses und jenes zum Thema Liebe [Liebe als Entwicklungshilfe]
1.7.2009
Zusammenhänge [Bedingtheit]
9.6.2009
Von der dreifaltigen Einheit unseres Bewußtseins [Die ersten drei geistigen Horizonte oder auch Anschauung, Verstand und Vernunft]
17.5.2009
Von den vollständigen Wahrnehmungen [unseres Daseins]
1.5.2009
Schicksale und Abschlußpunkte des Bewußtseins [Selbstgewählte Aufgaben und geistige Horizonte]
26.4.2009
Von der Entstehung der Welt [Materielle, funktionale und ideele Seinsebene, Änderung des Schicksals des Menschen vom Dienst am Schönen zum Dienst am Wesentlichen]
6.4.2009
Beleuchtung eines Streites zwischen Immanuel Kant und Arthur Schopenhauer bezüglich der Dummheit der Masse des Volkes
30.12.2008
Die drei Wege [der Gesinnten]
19.10.2008
Von den grundsätzlichen Seinslagen allen Seiendens [Bedeutungen der Gefühle]
27.4.2008
Zum Wesen des Fetischismus

Entwicklung eines Formalismusses für das menschliche Denken.
21.9.2015
Aussagen und Haltungen [Kodependenz von Bezeichnung und Haltung, Anschauungen als Zeichen]
20.9.2015
Der Raum unserer Erfahrung [Aspekte des Daseins, Herleitung der Kategorien des Denkens (Wahrnehmung, Vorstellung, Erinnerung, Gesetz, Haltung) aus den Gegenständen der geistigen Horizonte]
16.8.2015
Die Wahrnehmung der geistigen Horizonte [Verantwortlichkeit, Sollen und Erwartung als Gegenstände der geistigen Horizonte]
7.8.2015
Formen der Bekanntheit [Zusammenhang von Anschauungen, Identitäten und impressiven/kategorischen Verhältnissen]
6.8.2015
Analytische und synthetische Wahrnehmungen oder die Untergliederung der Wahrnehmung [Rolle der Wahrnehmung und Vorstellung/Erinnerung bei Einsichten]
5.8.2015
Logische Wahrnehmungen [Fixierung, Bezeichnung durch Eindrücke des Auftretens]
6.8.2014
Erscheinungsweisen als antipodische Ahnungen [Spekulativer Ursprung der Verhältniseindrücke]
21.7.2014
Von der Synthese von Eindrücken (2) [(Spekulative) Verstandesinterna]
19.7.2014
Von der Synthese von Eindrücken [(Spekulative) Verstandesinterna]
25.6.2014
Zum Ansatz bei der Formalisierung des Denkens [Anschauungen als Zeichen, Platonische Ideen als Einsichten]
15.6.2014
Ein erster Überblick über das Denken [Verstandesinterna]
9.6.2014
So, das war's wohl!
6.6.2014
Zur Formalisierung des Denkens: Ein Lagebericht [Ein Formalismus für das menschliche Denken]
29.5.2014
Zwei Beispiele übergeordneter Besinnung, antipodischer und pseudoholistischer Kalkül [Konkrete Spezifikation von Bewußtseinsinhalten]
28.5.2014
Zur Frage der Einsicht in die Bestätigung
27.5.2014
Zur Frage der Einsicht in das uneigentliche Erwarten [τ: voraufgegangene Lage (daraus der spätere Hintergrund), τ0: voraufgegangene Absicht von Verwirklichbarem, Behauptung von Einsehbarem oder relative Auszeichnung von Entsinnbarem]
25.5.2014
Zum Vornehmen [Notwendigkeit der Einsicht des Sollens zur Entscheidung]
22.5.2014
Auszeichnungen von Themen und Thematisierungen [Formalisierung von Verhältnisassoziationen durch Bewußtseinsinhaltspezifikation]
20.5.2014
Erwartungen im eigentlichen Sinne, übergeordnete Reflexion und im Raum Sein [Aspekte des Daseins]
19.5.2014
Besinnung, Themenwechsel und übergeordnete Reflexion [Erfassungsbestimmung mit Hilfe von Verhältnisassoziationen]
18.5.2014
Spontane und angeleitete Geisteszustände [Behauptung als vorgegebene Einsicht und Entsinnen als umgekehrte Reflexion]
15.5.2014
Begriffe und Formeln
13.5.2014
Handlungen und Verantwortlichkeit
12.5.2014
Erfassungen und Auffassungen [Klassifikation der Bedingungen von Erwartungen nach der Natur des jeweils Erwarteten]
12.5.2014
Offene und abgeschlossene analytische Fixierungen
12.5.2014
Bedingte Erwartungen
11.5.2014
Übernahme von Teileindrücken und Bestätigbarkeit
11.5.2014
Synthetische Eindrücke
10.5.2014
Besinnungen
9.5.2014
Begriffe, Verhaltensmuster, Ideen [Assoziation]
7.5.2014
Die Definition der Unterschiedlichkeit und der Gleichheit [Identität des gänzlich Gleichen]
5.5.2014
Besinnung und Verneinung [Erwartung der Unmöglichkeit, Parmenides'sches Sein des Nicht-Seins]
3.5.2014
Kleine technische Bemerkung zum letzten Beitrag
2.5.2014
Erwartung und Bestätigung
1.5.2014
Nochmals zur Reflexion [Von Verhältniseindrücken begleitete Gruppen von Eindrücken]
27.4.2014
Entscheidungen [Vergegenwärtigung: Besinnung auf eine Vorstellung/Erinnerung; Thematisierung: Erfassung; Klärungsversuch: Besinnung auf eine Einsicht; Verwirklichung: Anspannung]
26.4.2014
Zur Formalisierung der Gedanken (2)
25.4.2014
Vom Kommen und Gehen unserer Wahrnehmungen
24.4.2014
Zum Einsichtsvermögen
22.4.2014
Das Denkvermögen
2.4.2014
Verhältnisse

Charakterrelativismus.
14.8.2015
Ius naturale
9.9.2014
Martin Rhonheimer: Töten im Namen Allahs (2014)
3.9.2014
Le lys [Die Gemäßheit des Schönen]
19.8.2014
Kulturschwanken [Folgen der Nachgiebigkeit]
30.7.2014
Das Spektrum des Lichts [Ästhetische Objekte und ihre Vereinigungen]
26.7.2014
Das Ringen zwischen Frankreich und dem Islam in Afrika
3.7.2014
Insignien [Rollenbekundende Monumente]
3.7.2014
Von den subjektiven Sichtweisen auf die Herrschaftsformen [Ausgegrenztheit]
3.7.2014
Gemeinschaftsstiftende Erzählungen
14.4.2014
Gemeinschaftskulturen [Rolle des Einzelnen in der Gesellschaft]
13.12.2013
Heureka! [Definition der unterschiedlichen Herrschaftsformen]
2.12.2013
Schaubild der kulturstiftenden Paarungen
17.7.2013
Nochmals zur Unvereinbarkeit aller Seelenteile in einer Kultur
2.7.2013
Nochmals zu Phaidros [Christentum und Islam bei Platon]
25.4.2013
Zum Wesen von Völkern [Instabilität der Dreierbeziehung]
1.4.2013
Über das Verhältnis zum Kriege [Rechtfertigungen des Krieges]
6.3.2013
Verhalten der vier Geister im Kriege [Ausbruchsformen der Rechtlosigkeit]
11.12.2012
Von wirklichen und vermeintlichen Revolutionen [Geteilter und nicht geteilter Glaube]
8.11.2012
Vier gesellschaftliche Garantien [Gewissensgegensätze]
15.10.2012
Nochmals zu den vier weltpolitisch relevanten Ideen des Zusammenlebens [Wie schon Agatha Christie schrieb.]
23.9.2012
Das Paarungen Kapitel im jetzigen Licht [Erotischer Ursprung der Hochkulturen]
12.9.2012
Diskurskontrolle durch Wahlgestaltung [Kultur wider Natur]
29.4.2012
Von den anvertrauten Pfunden [Christentum und Islam bei Platon]
23.2.2012
Einige (persönliche) Bemerkungen zu unterschiedlichen Interessen [Erotischer Urpsrung der Hochkulturen]
12.2.2012
Lernen sich selbst zu lieben [Kultur wider Natur]
12.2.2012
Von den Mechanismen der Gemeinschaftsstiftung der vier Geister
29.1.2012
Von der sexuellen Anziehung zu den vier Geistern [Erotischer Ursprung der Hochkulturen]
17.1.2012
Kulturenkompaß
14.12.2011
Komparative Spiritualistik
2.12.2011
Gebäude des Glaubens [Kultur gemäß Natur]
17.11.2011
26 Jahre Zorin [Kultur wider Natur]
10.7.2011
Öffentliches und privates Gesellschaftsleben
4.7.2011
Zur bürgerlichen Sättigung
26.6.2011
Nochmals zum Einfluß der vier Geister auf Gesellschaften
12.6.2011
Versuch der Charakterisierung der europäischen Völker basierend auf der Variation des Y-Chromosoms
24.9.2010
Vom Unsinn des Universalismusses

Schicksalsrelativismus.
10.10.2015
An der Wand zum Wunder [Einheit der Voranschreitenden]
9.10.2015
Die Natur Christi
21.8.2015
Wertempfinden [Fundamente der Zeitalter]
16.7.2015
Orientierende Zeichen [Monumente der Zeitalter]
4.7.2015
Remagnetisierung [Momentane Einebnung der Dissidenz]
1.7.2015
Glaubenslagen [Dissidenz]
21.6.2015
Aufruhr [Ahnung des Übergangs]
16.6.2015
Die Bedeutung der christlichen Schismen [Zurückbleiben in den Werken]
15.6.2015
Geschick und Charakter
11.6.2015
Die sieben Feuer des Gerichts
9.6.2015
Seelische Schmerzen und Wege ihrer Auflösung
29.5.2015
Das Pantheon der urbildlichen Verhaltensformen [Heiligtümer der Wacht]
28.5.2015
Eine Erkundung des menschlichen Geschicks
15.5.2015
Die Furcht Gottes [Es ist, was ist.]
12.5.2015
Die zurückführenden Stimmungen
10.5.2015
Tafel der heranleitenden Stimmungen
4.3.2015
Wahrheit und Leben [Ewiges Leben]
26.2.2015
Ideenstädte [Fähren des Übergangs]
23.2.2015
Die Bedeutung der Offenbarung [Prophezeiung unseres Zeitalters]
22.2.2015
Neue Himmel [Prophezeiungen der Zeitalter]
11.2.2015
Drei Stationen [auf dem Weg vor uns]
9.2.2015
Wieder Gesellschaftsentwurf [Problem der Bändigung der Wunder]
4.2.2015
Kirchen und Klöster
4.2.2015
Magie [Problem der Bändigung der Wunder]
31.1.2015
Eine andere Beschreibung der Lage [Schule Jesu]
30.1.2015
Die Auferweckung des Lazarus [Natur Christi]
27.1.2015
Zur anderen Hälfte [Schule Jesu]
14.1.2015
Trinitäten
5.1.2015
Shivas Plan [des Übergangs]
4.1.2015
Gottesbilder [der Zeitalter]
3.1.2015
Annehmlichkeit, Bestand, Freiheit [Ergründung der ästhetischen Ideale]
27.12.2014
Inspirationsverschiebungen [Ergründung der ästhetischen Ideale]
26.12.2014
Die Protagonisten der drei Zeitalter
26.12.2014
Die Schüler Jesu
26.12.2014
Lob des Heilands [Natur Christi]
6.12.2014
Vom Glauben [der Zeitalter]
25.11.2014
Rand und Zentrum [Peripheres Reservoir]
20.11.2014
Unsere Sache [Leichtsinn]
24.10.2014
Vom Vorrang Gottes [Rahmenbedingungen der Gestaltung der Werke]
22.9.2014
Nochmals zur Bereitschaft [Gleitende Abkehr von den Werken]
17.8.2014
Zum jüngsten Gericht
11.8.2014
Die vier Haltungen im Falschen [Formen des Einbringens des Rechten]
22.7.2014
Rituelle Zurücksetzung gesellschaftlicher Zykeln
20.6.2014
Vom Fortschreiten und Zurücksetzen der drei Zykeln [Massenhaftes subjektives transzendentes ideelles Fortschreiten (Auslieferung an das Schöne, Wesentliche oder Mächtige) als Übergang zu einem neuen Glaubenszykel]
17.6.2014
Hierarchien [Gehorsamkeiten der ästhetischen Ideale]
4.6.2014
Das Wesentliche, das Mächtige und das Schöne [Ästhetische Ideale]
7.5.2014
Gedanken zum Gegensatz zwischen Menschensohn und Götterhimmel [Abstieg vom und Aufstieg zum Geist der Wacht]
20.4.2014
Vom Wandel der List im Zykel des Glaubens [Leitungsmöglichkeiten]
11.2.2014
Zur Einordnung der vorigen Beiträge über das menschliche Schicksal [Erklärung beschränkter Haftung]
9.2.2014
Die Abfolge der Glauben
8.2.2014
Der wahre Fortschritt der letzten 2000 Jahre [Endlichkeit der Werke]
3.2.2014
Die primäre metaphysische Wahrheit [Selbstgenügsamkeit der Welt]
17.12.2013
Παντοκράτωρ [Natur Christi]
29.8.2013
Ideen, Abstimmung und das wiederkehrende Scheitern der Sorge an sich selbst [Endlichkeit der Werke]
25.8.2013
Ein paar Worte zur Reminiszenz [Peripheres Reservoir]
25.8.2013
Zeit und Klima [Lokale Zyklizität]
3.3.2013
Von der Unmöglichkeit, Gutes zu tun. [Fesselung durch die Werke]
18.2.2013
Christliche Fehlentwicklungen und Lebensfülle [Gleitende Abkehr von den Werken]
21.10.2012
Zur Problematik mythischen Grundbewußtseins in der heutigen Zeit [Gleitende Abkehr von den Werken]
5.3.2012
Würde [Ausdörrung durch die Werke]

Kategorienlisten.

Charaktere und Identitäten
Institutionen und Wahrnehmungen
Gesellschaftsentwurf und Sehhilfen

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3. April 2012

Lebensgefühle des Durchlaufens der drei Zykeln

Ein Mensch, welcher im Zykel der Ordnung und Mischung voranschreitet, sorgt nicht nur dafür, daß seine Umwelt seinen Vorstellungen entspricht, sondern betrachtet sich auch selbst unter dem Aspekt des Entsprechens, arbeitet also an sich.

Wer hingegen im Zykel der Achtsamkeit und Willkür voranschreitet, verbringt die meiste Zeit damit, den vermeintlichen Vorstellungen seiner Mitmenschen nachzulaufen, in der Hoffnung dadurch Teilhabe zu erlangen.

Nun mag man einwenden, daß es zu den Vorstellungen der Mitmenschen gehören mag, daß man an sich arbeitet, aber subjektiv würde diese Arbeit unterschiedlich empfunden, einmal unter dem Druck, den Anforderungen zu genügen und das andere Mal unter dem Druck, seinen Teil beizusteuern.

Und wer im Zykel der Verbindung und Auflösung voranschreitet, ist schlicht anhänglich.

Es fällt auf, daß wir in unserer Kindheit zunächst im oberen Zykel voranschreiten, dann im mittleren, wenn wir beginnen mit anderen Kindern zu spielen, und schließlich im unteren, wenn wir anfangen, uns beweisen zu wollen, daß wir erwachsen sind.

Natürlich ist ein Voranschreiten in einem höheren Zykel nicht möglich, ohne zugleich auch in den niederen Zykeln voranzuschreiten. Die vorangegangene Aussage ist also so zu verstehen, daß unser bewußter Fokus auf der entsprechenden Ebene liegt oder, anders ausgedrückt, daß wir uns zunächst um das große Ganze kümmern und dann im Laufe der Zeit in die Einzelheiten hinabsteigen.

Nachdem wir also hinabgestiegen sind, schließt sich indes bei manchen ein Wiederaufstieg an, welcher sich dadurch auszeichnet, daß wir uns der unterschiedlichen Ebenen als solcher bewußt werden und damit zugleich die Fähigkeit erwerben, den entsprechenden Zykel zurückzusetzen.

Außerdem erlangen wir zusätzliche Lebensgefühle, nicht des Voranschreitens, sondern der Bereitschaft zur Zurücksetzung, welche sich einstellt, wenn uns unser Leidenswille nicht weiter in den Zykeln vorantreibt.

Die Bereitschaft zur Zurücksetzung des Zykels der Ordnung und Mischung äußert sich als Freigiebigkeit und die Bereitschaftschaft zur Zurücksetzung des Zykels der Achtsamkeit und Willkür als Neigung zur Ermunterung.

Die Bereitschaft zur Zurücksetzung des Zykels der Verbindung und Auflösung schließlich zeigt sich als Überdruß an irdischen Dingen, Schmerzunempfindlichkeit der Begrenzung des eigenen Schicksals gegenüber und herzliche Freude über die Entstehung und Verkörperung der Ideen.

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10. Mai 2024

Kulturspezifische Anerkennungen des generativen Zykels

Der vorletzte Beitrag führt auf die Frage, wie sich die verschiedenen Hochkulturen für den generativen Zykel begeistern ließen, welcher, ebenso wie die Seele, durch den Dreischneuß symbolisiert wird.

Ich bin der Antwort auf diese Frage bereits recht nahe gekommen, aber bei der semitischen und tibeto-japanischen Hochkultur habe ich einen Aspekt übersehen.
  • Der Stand, welcher sich bewährt, heiße Wohlstand,
  • die Abhängigkeit, welche sich bewährt, verläßlich, und
  • das Gesetz, welches sich bewährt, überzeugend,
und
  • Erregte begeistert der Wohlstand,
  • Fordernde die Verläßlichkeit und
  • Gestimmte die Überzeugendheit,
und also muß der generative Zykel in der
  • indogermanischen Hochkultur den Forschern überzeugend und den Errichtern verläßlich erscheinen,
  • semitischen Hochkultur den Schlichtern überzeugend und den Verteidigern wohlstandsbringend und
  • tibeto-japanischen Hochkultur den Zwingern verläßlich und den Bringern wohlstandsbringend.
In der indogermanischen Hochkultur ist das automatisch der Fall, da der generative Zykel die Gestimmten auf natürliche Weise überzeugt und sich die Fordernden in ihrer Rolle als Errichter dessen, was die Forscher erforschen, bereits auf den generativen Zykel verlassen, wobei sie sich konkret an eine spezifische Norm halten, welche für sich in Anspruch nimmt, das Fortschreiten des generativen Zykels zu gewähren, in Deutschland etwa, die Anordnungen der Autoritäten zu befolgen, und in den Vereinigten Staaten, einander auf die Sprünge zu helfen.

Im Falle der semitischen Hochkultur ist in der Anerkennung des Schlichters die Anerkennung des generativen Zykels jedoch noch nicht enthalten, und deshalb muß an seine Anerkennung ein Wohlstandsversprechen in Form einer irdischen Belohnung dafür, den Gestimmten Kulturhoheit zu gewähren, geknüpft werden, sei es in Form von Gottes Segen für die Einhaltung seiner Gesetze oder in jener des Elia, welcher dem Messias den Weg ebnet.

Und im Falle der tibeto-japanischen Kultur gibt es, da die Gestimmten fehlen, nur die Lehre, welcher die Zwinger vertrauen und von welcher sich die Bringer Wohlstand versprechen müssen, und genau das sucht der Buddhismus zu erreichen, indem er die Glückseligkeit vollkommener Ordnung betont.

Am Ende eines Zeitalters gerät sein generativer Zykel in eine Krise, in welcher die persönliche Entwicklung zum Problem für die gemeinschaftliche wird, im Zeitalter der Werke also die Forschung für die Modernisierung, da die Innovationen zunehmend destabilisierend wirken, was dazu führt, daß die Verwaltung danach trachtet, die Forschung zu kontrollieren, und weil das Gesetz, welches ihr dabei vorschwebt, nicht überzeugt, verfällt sie zunehmend auf Verläßlichkeits- und Wohlstandsversprechen im tibeto-japanischen und semitischen Stil, also glücklich über die vollkommene Ordnung zu sein oder auf den überwältigenden Nutzen im Geheimen vollzogener Forschungsprojekte zu wetten.

Dahinter steht aber selbstverständlich nicht der Versuch, dem generativen Zykel Anerkennung zu verschaffen, sondern lediglich der eigenen Verwaltung, und das führt auf den zweiten Blickwinkel auf den Dreischneuß, nämlich daß er deshalb in Klöstern und Tempeln anzutreffen ist, weil hinter Klöstern und Tempeln die Idee steht, daß wir überzeugende Gesetze, verläßliche Abhängigkeiten und Wohlstand nicht der Qualifikation eines Königs oder einer Verwaltung zu verdanken haben, sondern einer mit diesen Dingen befaßten Schule, und wir sehen heute also, daß sich unsere Verwaltungen wieder dem Kulturstiftungsverständnis der Bronzezeit zuwenden und darin nur von der Erinnerung an die kulturellen Errungenschaften der letzten 3600 Jahre gestoppt werden werden.

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9. Oktober 2018

Geistiger Horizont und Bewegung der Zykeln

So trivial die folgende Aussage auch sein mag, so bedenkenswert ist sie doch:
Bewegung im materiellen, funktionalen oder ideellen Zykel findet stets durch die Beschäftigung mit ihren jeweiligen Gegenständen im körperlichen oder persönlichen und philosophischen oder gläubigen geistigen Horizont statt.
Das Streben nach Harmonie in weltlichen Dingen läßt den materiellen Zykel atmen. Das Streben nach Nachwirkung in den gesellschaftlichen Verbünden läßt den funktionalen Zykel atmen. Und das Streben nach Wesentlichkeit vor Gott läßt den Glaubenszykel atmen.

Fehlt eine dieser Beschäftigungsweisen, so stagniert der entsprechende Zykel. Zwar ist es möglich, daß sich die Beschäftigung mit den Gegenständen eines niedrigeren Zykels gegen die Einrichtungen eines höheren wendet, aber diese Zerstörung aus Unachtsamkeit vollzieht sich niemals in freiem Belieben, denn es ist die Aufgabe der Erdverbundeneren die Einrichtungen der höher Fliegenden entweder anzunehmen oder zu verwerfen, und zwar auf der Grundlage des Gedeihens ihrer eigenen Beschäftigung, also als deren Rahmenbedingungen, und deshalb kann sich die Beschäftigung mit den Gegenständen einer niedrigeren Zykels nur so lange gegen die Einrichtungen eines höheren wenden, bis sie bemerkt, daß sie sich selber schadet, und da sie unfähig ist, im höheren Zykel irgendetwas auszubessern, wird dies stets früher oder später geschehen. Mit anderen Worten sind die Einrichtungen eines höheren Zykels, welche einmal von den Erdverbundeneren eines niedrigeren Zykels angenommen wurden, als Ast, auf welchem jene sitzen, vor unachtsamem Kappen geschützt.

Wenn ein höheren Zykel allerdings durch die höher Fliegenden, welche sich mit seinen Gegenständen beschäftigen, soweit vorangetrieben wurde, daß er an die Grenzen der in ihm entwickelten Einrichtungen stößt und bald zurückgesetzt werden muß, nimmt die Verwerfung dieser Einrichtungen durch die Erdverbundeneren in einem Maße zu, welches den Zug zu seiner Zurücksetzung unaufhaltbar macht.

Für den körperlichen geistigen Horizont zählt dabei die Harmonie der eigenen Umwelt, oder anders gesagt der eigene Wohlstand. Und für den persönlichen und philosophischen geistigen Horizont zählt ein glaubwürdiges Fortschrittsversprechen, in dessen Rahmen die eigene Nachwirkung eingeht. Sobald dieses nicht mehr gegeben ist - und es ist heute nicht gegeben - wird die, zumindest in christlichen Gesellschaften beträchtliche, Masse von Personen des persönlichen und philosophischen geistigen Horizontes zu einer großen, scheinbar gänzlich irrationalen, Abrißbirne.

Nichts anderes besagt das Hexagramm Abgrund unter dem See, Herrschaft der Unvernunft über die Achtung: Die Austrocknung.

Sowohl die katholische Kirche, als auch die Freimaurer, kümmern sich beflissentlich um allgemeinen, weltweiten Wohlstand, aber beide reagieren geradezu allergisch gegenüber dem Anspruch auf ein glaubwürdiges Fortschrittsversprechen, woraus allein ich den Schluß zu ziehen wage, daß die Freimaurer ein Ableger der katholischen Kirche sein müssen: Gäbe es eine Religion, welche forderte, daß Flugzeugkapitäne mit ihren Flugzeugen abstürzen müssen, und kämen dann Flugzeuge ohne Schleudersitz auf den Markt, was würde ich von ihren Herstellern denken?

Das letzte von katholischer Seite anerkannte Fortschrittsversprechen, wenngleich unter ungeheuerlichem selbstverleugnerischen Theater, gipfelnd in der Plünderung der Vatikanischen Bibliothek, war der Code Napoléon. Seitdem haben weder Freimaurer, noch katholische Kirche irgendein neu ersonnenes Fortschrittsversprechen gut geheißen, was freilich nicht heißt, daß sie nichts mit derartigen politischen Bewegungen zu tun gehabt hätten. Genauer gesagt versuchen beide seitdem, das Ersinnen solcher Versprechen selbst nach Kräften zu ersticken und wo dies nicht gelingt, es zu vergiften, beziehungsweise abzulenken.

Freilich, angesichts des Eifers, mit welchem amerikanische Institutionen die Offenbarung in die Tat umsetzen, kann ich nicht gänzlich ausschließen, daß die Freimaurer dort insgeheim ein anderes Drehbuch befolgen. Aber was das angeht, kann ich es auch bei der katholischen Kirche nicht gänzlich ausschließen. Irritierend ist es aber doch, vor allem bei der katholische Kirche:

Der Papst gibt jeden katechonischen Anspruch auf,
aber die Endzeit ruft er nicht aus.
Glaubt euren Augen, nicht euren Ohren. Oder wie soll man es deuten?

Nun denn, ich hätte formal mehr herausarbeiten können, doch die (nicht) erreichte Genauigkeit genügt mir, das Schwatzen anfangen will ich aber auch nicht - so beende ich den Beitrag hier.

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