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1. Mai 2014

Nochmals zur Reflexion

Nach einiger Erwägung der Sache denke ich, daß jeder fixierte Eindruck in der Form a1, ..., an fixiert wird, wobei das Komma für die logische Konjunktion steht und normalerweise n = 1 oder n = 2 ist, wenn wir Dinge in der Hand halten manchmal auch n = 3, sehr selten höher.

Die Konjunktion ist das einzige Strukturelement in Λ und die einzigen Gleichungen in Λ sind also von der Form b = a1, ..., an. Falls so eine Gleichung gilt, setzen wir bi = zi, wobei b = z1, ..., zn diejenige Gleichung mit dem höchsten n sei.

Es ist unmöglich, das relative Verhalten einer Gruppe von Eindrücken zu einander zu reflektieren, wenn diese Eindrücke nicht vorher sämtlich fixiert wurden (gegenwärtig müssen sie selbstverständlich auch sein).

Und weiterhin müssen diese Eindrücke selbstverständlich alle von einer Art sein, welche das nämliche relative Verhalten zu einander überhaupt zuläßt.

Deshalb beschreibt [Δα,ε{b1, ..., bn}] einen Eindruck, welcher vor einer Reflexion zwar nicht vorliegen muß, zu welchem man aber vor jeder Reflexion gelangen können muß, und wir tun nicht schlecht daran, jede (einzelne!) Reflexion als von diesem Eindruck ausgehend zu betrachten.

Die Fixierung dieses Eindrucks in Λ lautet Δα,ε , b1; ...; Δα,ε , bn, wobei das Semikolon unterschiedliche Elemente in Λ von einander trennt, und besagt: bi und der Begriff der Einsehbarkeit durch die Begriffe α, ε, was ein Vorgeschmack auf das weitere ist.

Wie gesagt, b1; ...; bn würde als Fixierung genügen, um das Verhalten der bi zu einander zu reflektieren, aber nur, wenn die vollständige Fixierung wenigstens gebildet werden könnte.

Die Reflexion erzeugt nun den Eindruck [Δθ,ο{[Δα,ε{b1, ..., bn}], [α/ε(b1)], ..., [α/ε(bn)]}], wobei ich diesen Ausdruck hier nur aus Gründen der Kontinuität angebe, und dazu folgende Fixierung, und zwar unabdingbar:
  • α/ε, b1; ...; α/ε, bn
Möglicherweise darüberhinaus auch, wie durch den Ausdruck suggeriert:
  • Δθ,ο, [Δα,ε{b1, ..., bn}]; Δθ,ο, α/ε, b1; ...; Δθ,ο, α/ε, bn
Allerdings halte ich das wirklich für optional und die Folge einer weiteren Reflexion, nämlich daß sich die nämlichen Eindruckspaare als Reflexion von [Δα,ε{b1, ..., bn}] verstehen lassen.

Kann man natürlich sagen: Tut nicht weh, und wir können den schon erarbeiteten Formalismus beibehalten.

Allerdings ist folgendes festzuhalten:
  • [α/ε(bi)] = α/ε, bi
Die gegenwärtige Erscheinung ist mit der fixierten identisch, es ist ein und derselbe Eindruck, einen anderen gibt es nicht.

Und folglich handelt es sich bei Δχ,β um kein elementares Objekt, sondern um eine Erfindung über der verwendeten Syntax.

Sonderlich viele auf einander bezügliche Begriffspaare bleiben nicht übrig, ich glaube auch, daß von jenen vier möglicherweise zwei, mit Sicherheit aber wenigstens eines ebenfalls überflüssig ist.

Aber das soll mich nicht stören, im Gegenteil, ich bin froh darüber, wenn sich die Dinge einfacher und damit auch klarer darstellen.

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