Bereitschaftsbeitrag

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20. Februar 2026

Die Dialektik der Rollenentwicklungseingriffe

Im Zentrum steht eine Mannschaft, ein Schwarm, dessen Verfassung der Umsetzung eines Vorhabens dient, welche ihre Rolle im Laben entwickelt, wobei das Vorhaben darin besteht, diese Rolle ausfüllend zu leben. In diese Rollenentwicklung können nun Andere eingreifen, und dieser Beitrag nimmt die Dialektik ihrer Klassifizierung vor.

Zunächst fragen wir danach, ob der Eingriff die Mannschaft reicher oder ärmer an Gütern macht. Einen Eingriff, welcher sie ärmer macht, wird eine rollenentwickelnde Mannschaft nie akzeptieren, weshalb ihr vorgegaukelt werden muß, daß ihr Reichtum nicht gelitten hat, und wer also in ihre Rollenentwicklung eingreift, unterminiert sie und ist ihr Feind.

Wird die Mannschaft hingegen reicher, so fragen wir als nächstes, um welches Gut es dem Eingreifenden geht. Geht es ihm um die Ordnung der Mannschaft als solche, so handelt es sich bei ihm um eine Kirche.

Geht es ihm um seine Beziehung zur Mannschaft, so ist er ihr Nachbar.

Und wenn es ihm um materielle Güter geht, so fragen wir weiter, was er ihr anbietet, um in ihre Entwicklung einzugreifen. Sind es ebenfalls materielle Güter, so fungiert er als eine Bank.

Bietet er ihr die Mitgliedschaft in einem Verein an, so gleicht er einem Zöllner.

Und wenn er ihr seinen Rat anbietet, wirkt er als Berater, wobei alle Eingriffe die Mannschaftshierarchie ändern, indem jene, welche Güter empfangen, die erwünschte Gegenleistung organisieren, was im Falle der Unterminierung bewußten oder unbewußten Verrat an der Mannschaft darstellt und auch sonst die Übereinkunft ihrer Mitglieder, ihre Rolle im Leben zu entwickeln, und damit ihren Zusammenhalt in Frage stellt, da es nun andere tun.

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