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31. März 2026

Glaubensverwahrlosung infolge seiner Erzwingung

Die drei Glaubensweisen, zu vertrauen, gewiß zu sein oder zu hoffen, verwahrlosen dadurch, daß wir unsere Vorliebe, unseren (subjektiven) Glauben oder unser Gewissen durch Alternativen zu zwingen trachten, also indem wir uns fragen:
  • Ist mir dieses oder jenes lieber?,
  • Ist dies oder jenes wahrscheinlicher? oder
  • Sollte ich dieses oder jenes zurechtbringen?,
was uns, wenn wir uns darauf einlassen, sie zu beantworten, was wir freilich bisweilen müssen, etwa wenn wir einzig diesen oder einzig jenen aus einem brennenden Haus retten können,
  • oberflächlich,
  • risikobereit oder
  • einseitig
macht und bisweilen zu einem solchen Grad, daß es zum Heulen ist, etwa heute im Hinblick auf die Oberflächlichkeit, welche sich daraus ergibt, sich einen Lebensunterhaltserwerb aus den angebotenen zu wählen, ist unser System doch bewußt so gestaltet worden, daß kein Gewerbe seinen Verantwortungsbereich überschreiten kann, so daß seine Teile die Ordnung des Ganzen nicht stören können und man dazu verdammt ist, sehenden Auges in die Katastrophe zu gehen, wonach denn auch die eigene Verbundenheit mit der Position in ihm ist.

Mir sind diese Leute, so beklagenswert sie sind, ein Greuel, denn ihre Verwahrlosung schmiedet die Ketten, mit welchen sie uns alle reinreiten: Wer seinen eigenen Weg aufgibt, wird zur Fahrbahnbegrenzung der Übrigen.

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