Gemeinschaftliche Entwicklung ureigener Aussichten und Reformen derselben
Wo Gemeinschaften zugleich verschiedene Gehießenheitsgefäße bilden, werden gemeinschaftlich ureigene Aussichten gebildet wie im vorigen Beitrag gesehen, umgekehrt sowieso und kraft des erzeugten gesellschaftsdynamischen Moments auch in dieser Richtung.
Doch um was handelt es sich bei den reformierenden Eingriffen der Aufgleisung, Indoktrination und Betrauung?
Die gemeinschaftliche Entwicklung der ureigenen Aussichten erfolgt wie folgt:
Die unter Karl dem Großen erfolgte Indoktrination baute auf der von den Kirchenvätern akzeptierten ureigenen Betrachtung Jesu Christi auf, und eine vorherige Indoktrination hat es nicht gegeben, denn in dem Fall hätten die indoktrinierten Griechen und Römer in ihren Fundierungsprozessen aus der Doktrin ausscheren müssen und zu ureigenen Betrachtungen kommen müssen, was aber nicht geschehen ist, was sofort erhellt, wenn man etwa Augustinus' Schriften oder jene Damaskios' betrachtet, denn beide kommentieren das Christentum aus vorchristlich antiker Perspektive.
Wiewohl die abendländische Indoktrination also auf Christi Fundierung aufbaut, fängt sie zugleich die germanisch-slawische auf, und stellt sich also später gegen das Ausscheren der Böhmischen Brüder.
Entsprechend baut die im Vertrag von Saragossa fixierte Betrauung auf der iberischen Ordnung auf, wohingegen sie jene Nord- und Osteuropas auffängt und sich also später gegen die Aufgabe der mittelalterlichen Verpflichtungen seitens insbesondere der Holländer und Engländer stellt.
In diesen beiden Fällen ist es nicht ganz klar, was die katholische Kirche zu diesen Eingriffen motivierte: Angst vor den Barbaren oder Zufriedenheit mit ihrer ureigenen Aussicht, zunächst Christi Betrachtung und später der iberischen Entschiedenheit? (Ich fürchte im ersten Fall Angst und im zweiten Zufriedenheit.)
Was hingegen den dritten Eingriff angeht, die globalistische Aufgleisung, sie erfolgt offensichtlich aus Angst vor jeder weiteren Modernisierung, denn bisher ist noch keine abgeschlossen worden, mit welcher jemand zufrieden sein und auf ihr aufbauen könnte, was hingegen damit zusammenhängt, daß wir der Logik des generativen Zykels des Zeitalters der Werke und nicht jener jenes der Wunder folgen, denn letztere sucht den Frieden nicht durch Geräte, sondern durch Ratschläge herzustellen.
Übrigens ist es nicht so, daß die globalistische Aufgleisung einen besonderen Einfluß auf die sich zeigende Oberflächlichkeit der Verbundenheit bei den sie erschütternden Modernisierungen hätte: Jede Modernisierung seit 1970 bringt erschreckende Oberflächlichkeit der Verbundenheit zum Vorschein, gleich welche Verfassung sie erschüttert, selbst wenn der einzelne Modernisierer anderes im Sinn gehabt haben mag, denn gerade das zeichnet den Geist der '70er Jahre aus, daß die Moderne, soweit es die Ansprüche des Volks betrifft, an ihr Ziel kam, so daß also jede weitere Modernisierung nichts mehr für das Volk zu leisten vermag (demgemäß denn auch Flipper zu den beliebtesten Computerspielen gehört).
Als ich noch an der Universität Hamburg studierte, bemerkte ich dieses Phänomen in Form des Gegensatzes zwischen den so genannten langweiligen Seminaren, in welchen es nur um die Entwicklung von Verständnissen mathematischer Sachverhalte ging, und den so genannten interessanten, bei welchen technische Anwendungsmöglichkeiten dazu motivierten, denn letztere erfüllte ein spürbar oberflächlicherer Geist, das heißt, sie erfüllte ein oberflächlicher Geist, während die Teilnehmer der ersteren eher verschlossen waren - nur sehr wenige Mathematikprofessoren und -studenten sprühen vor Freude an der Erkenntnis (Peter Slodowy etwa, welchen ich zwei Jahre vor seinem Tod beim Gedenken zu Emil Artins 100. Geburtstag sah, dessen Sohn auch da war und mich mit Star Trek-Termini im Bereich der nicht-kommutativen Algebra nervte.)
W. F. war auch da - was ich damals bereits komponiert hatte, drückt die Betretenheit aus, in einem oberflächlich verbunden verfaßten Schwarm eine persönliche Beziehung zu einem anderen Zweck als dem strategisch-technischen Fortschritt knüpfen zu wollen: Wiewohl ich damals noch an dessen tiefere Bedeutung glaubte, war mir doch klar, daß es eine solche unmöglich inmitten von Oberflächlichkeit geben könne. Andererseits hatte ich bereits 11 Jahre vorher angesichts Tschernobyls den Schluß gezogen, daß, wenn es auch eine solche geben sollte, sie doch nicht politisch protegiert wird, sondern allenfalls, wie Unkraut, zwischen den Fliesen gedeihen kann.
Nun, die Chinesen haben einen optimistischeren Technikbezug, da sie noch nicht am Ziel der Moderne waren, aber auch sie sind sehr oberflächlich in ihrem Modernismus, wiewohl ein bißchen weniger, und ich denke, daß sie genau deswegen auch sinnvollere Innovationen studieren als der Westen: Es gibt schon noch hier und da Abhängigkeiten, welche es in schwieriger Lage im Namen des Volks zu überwinden gilt, was uns indessen nicht betrifft, da wir letztere nicht erleiden, sondern in sie zwingen, und diesbezügliche Fortschritte würden uns schließlich alle autarker machen. Aber brauchen tun wir diese Dinge nur für den Übergang und vielleicht noch zur Stabilisierung der neuen Verfassung.
Doch um was handelt es sich bei den reformierenden Eingriffen der Aufgleisung, Indoktrination und Betrauung?
Die gemeinschaftliche Entwicklung der ureigenen Aussichten erfolgt wie folgt:
- Traditionen modernisieren die ureigene Schöpfung,
- Schwärme fundieren die ureigene Betrachtung (durch ihre Erfahrung) und
- Arten ordnen die ureigene Entscheidung,
- Modernisierung führt zur Erschütterung von Schwärmen,
- Fundierung zum Ausscheren aus Arten (daher etwa das Verbrüderungsverbot für Besatzungstruppen) und
- Ordnung zur Aufgabe von Traditionen.
Die unter Karl dem Großen erfolgte Indoktrination baute auf der von den Kirchenvätern akzeptierten ureigenen Betrachtung Jesu Christi auf, und eine vorherige Indoktrination hat es nicht gegeben, denn in dem Fall hätten die indoktrinierten Griechen und Römer in ihren Fundierungsprozessen aus der Doktrin ausscheren müssen und zu ureigenen Betrachtungen kommen müssen, was aber nicht geschehen ist, was sofort erhellt, wenn man etwa Augustinus' Schriften oder jene Damaskios' betrachtet, denn beide kommentieren das Christentum aus vorchristlich antiker Perspektive.
Wiewohl die abendländische Indoktrination also auf Christi Fundierung aufbaut, fängt sie zugleich die germanisch-slawische auf, und stellt sich also später gegen das Ausscheren der Böhmischen Brüder.
Entsprechend baut die im Vertrag von Saragossa fixierte Betrauung auf der iberischen Ordnung auf, wohingegen sie jene Nord- und Osteuropas auffängt und sich also später gegen die Aufgabe der mittelalterlichen Verpflichtungen seitens insbesondere der Holländer und Engländer stellt.
In diesen beiden Fällen ist es nicht ganz klar, was die katholische Kirche zu diesen Eingriffen motivierte: Angst vor den Barbaren oder Zufriedenheit mit ihrer ureigenen Aussicht, zunächst Christi Betrachtung und später der iberischen Entschiedenheit? (Ich fürchte im ersten Fall Angst und im zweiten Zufriedenheit.)
Was hingegen den dritten Eingriff angeht, die globalistische Aufgleisung, sie erfolgt offensichtlich aus Angst vor jeder weiteren Modernisierung, denn bisher ist noch keine abgeschlossen worden, mit welcher jemand zufrieden sein und auf ihr aufbauen könnte, was hingegen damit zusammenhängt, daß wir der Logik des generativen Zykels des Zeitalters der Werke und nicht jener jenes der Wunder folgen, denn letztere sucht den Frieden nicht durch Geräte, sondern durch Ratschläge herzustellen.
Übrigens ist es nicht so, daß die globalistische Aufgleisung einen besonderen Einfluß auf die sich zeigende Oberflächlichkeit der Verbundenheit bei den sie erschütternden Modernisierungen hätte: Jede Modernisierung seit 1970 bringt erschreckende Oberflächlichkeit der Verbundenheit zum Vorschein, gleich welche Verfassung sie erschüttert, selbst wenn der einzelne Modernisierer anderes im Sinn gehabt haben mag, denn gerade das zeichnet den Geist der '70er Jahre aus, daß die Moderne, soweit es die Ansprüche des Volks betrifft, an ihr Ziel kam, so daß also jede weitere Modernisierung nichts mehr für das Volk zu leisten vermag (demgemäß denn auch Flipper zu den beliebtesten Computerspielen gehört).
Als ich noch an der Universität Hamburg studierte, bemerkte ich dieses Phänomen in Form des Gegensatzes zwischen den so genannten langweiligen Seminaren, in welchen es nur um die Entwicklung von Verständnissen mathematischer Sachverhalte ging, und den so genannten interessanten, bei welchen technische Anwendungsmöglichkeiten dazu motivierten, denn letztere erfüllte ein spürbar oberflächlicherer Geist, das heißt, sie erfüllte ein oberflächlicher Geist, während die Teilnehmer der ersteren eher verschlossen waren - nur sehr wenige Mathematikprofessoren und -studenten sprühen vor Freude an der Erkenntnis (Peter Slodowy etwa, welchen ich zwei Jahre vor seinem Tod beim Gedenken zu Emil Artins 100. Geburtstag sah, dessen Sohn auch da war und mich mit Star Trek-Termini im Bereich der nicht-kommutativen Algebra nervte.)
W. F. war auch da - was ich damals bereits komponiert hatte, drückt die Betretenheit aus, in einem oberflächlich verbunden verfaßten Schwarm eine persönliche Beziehung zu einem anderen Zweck als dem strategisch-technischen Fortschritt knüpfen zu wollen: Wiewohl ich damals noch an dessen tiefere Bedeutung glaubte, war mir doch klar, daß es eine solche unmöglich inmitten von Oberflächlichkeit geben könne. Andererseits hatte ich bereits 11 Jahre vorher angesichts Tschernobyls den Schluß gezogen, daß, wenn es auch eine solche geben sollte, sie doch nicht politisch protegiert wird, sondern allenfalls, wie Unkraut, zwischen den Fliesen gedeihen kann.
Nun, die Chinesen haben einen optimistischeren Technikbezug, da sie noch nicht am Ziel der Moderne waren, aber auch sie sind sehr oberflächlich in ihrem Modernismus, wiewohl ein bißchen weniger, und ich denke, daß sie genau deswegen auch sinnvollere Innovationen studieren als der Westen: Es gibt schon noch hier und da Abhängigkeiten, welche es in schwieriger Lage im Namen des Volks zu überwinden gilt, was uns indessen nicht betrifft, da wir letztere nicht erleiden, sondern in sie zwingen, und diesbezügliche Fortschritte würden uns schließlich alle autarker machen. Aber brauchen tun wir diese Dinge nur für den Übergang und vielleicht noch zur Stabilisierung der neuen Verfassung.
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