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24. Juli 2026

Natürliche und willkürliche Lagen

Die Lagen, Stände, Verlegenheiten und Gesetzmäßigkeiten, werden von den Rückschauen, Verantwortlichkeiten, Abhängigkeiten und Gültigkeiten gebildet, wobei ich die Gültigkeiten auch als Gesetze oder Begleiterscheinungen bezeichne und die Abhängigkeiten kontextuell auch als Voraussetzungen.

Infolge der Herbeiführungsweisen im Rahmen des generativen Zykels des entsprechenden Zeitalters werden die natürlichen Lagen um einen willkürlichen Teil erweitert: infolge
  • der Einfallsverwirklichung die natürliche Verantwortlichkeit um die willkürliche dem entwickelten Fazit geschuldete, wobei eine Verantwortlichkeit genau dann willkürlich ist, wenn das Ziel, welchem sie gilt, kein unwillkürliches ist,
  • der Kursvollendung die natürlichen Voraussetzungen um die willkürlichen dem entwickelten Wissen verdankten und
  • der Seinsherstellung die natürlichen Gesetze um die willkürlichen die entwickelten Maßstäbe reflektierenden,
und diese Erweiterungen erlauben die allmähliche Erweiterung der Basen der Zeitalter, die willkürlichen
  • Verantwortlichkeiten jene der Gewährung,
  • Gesetze jene der Anerkennung und
  • Voraussetzungen jene der Unterstützung.
derart die basalen Kulturbeachtungen die Herbeiführungsprobleme schrittweise reformulieren,
  • das die weitere Fazitentstörung (Einfallsverwirklichung) angehende Erforschen jenes des Aufspürens,
  • das die bisherigen Maßstabssicherstellungen (Seinsgeleitungen) studierende Aktualisieren jenes des Sichfassens und
  • das mit den bisherigen Wissensreflexionen (Kurseinkehren) umgehende Implementieren jenes des Aufdeckens,
wobei Verwenden
  • beachtend
    • Nutzbarmachen mit Blick auf die Entwicklung und
    • Implementieren mit Blick auf die Vorhaben und
  • herbeiführend
    • Aufspüren mit Blick auf die Entwicklung und
    • Anwenden mit Blick auf die Vorhaben heiße.
Die Herbeiführungsweisen entsprechen dabei den Gesinnungen (Reihenfolge hier: materialistisch, engagiert, reflektiert), welche sich auch als Fortschrittswillen verstehen lassen, 
  • die Einfallsverwirklichung der reflektierten (ursprünglich philosophischen), welche den Fortschritt durch entdeckte Verantwortlichkeiten,
  • die Seinsherstellung der engagierten (ursprünglich heroischen), welche den Fortschritt durch befolgte Gesetze, und
  • die Kursvollendung der materialistischen, welche den Fortschritt durch geschaffene Voraussetzungen sucht,
wobei der Fortschrittswille
  • der Unerschöpflichkeit der (durch Fazite) zu überblickenden Entwicklung,
  • der Erhabenheit der (nach Maßstäben) zu läuternden Vorhaben und
  • der Formbarkeit der (durch Wissen) zu durchdringenden Materie verbunden ist.
Ich nahm gestern derer zwei wahr, zunächst die Erhabenheit der Musik des 77-jährigen Sängers und Komponisten Tõnis Mägi, welcher über seine Gebrechlichkeit scherzte, aber Töne und Tasten traf, und später am Abend, als die Sonne unterging, die Unerschöpflichkeit der Zeit im Anblick des leichten Blautons der Johanneskirche in Viljandi und auf dem Turm auf der anderen Straßenseite gegenüber dem Ugala Theater, sowie auf den Blättern einiger alter Weiden: stumme Zeugen eines anderen, mir verwandten Willens.

Bisweilen wird der Fortschrittswille personalisiert, etwa
  • die Erforschung von Verantwortlichkeiten (erlaubenden Entwicklungen) in der Biographie eines Gurus und Siddhartha Gautamas im besonderen,
  • die Implementierung von Gesetzen (entsprechenden Vorhaben) in Heldenepen, der Odyssee und auch Alexander des Großens,
aber, wiewohl es auch im Zeitalter der Werke Personalisierungsbeispiele gibt, werden sie dort lieber beschwiegen, denn die Aktualisierung von Voraussetzungen (schaffenden Haltungen), damit die Form der Welt Gefallen finde, etwa Blutgruppe, Haut-, Haar- und Augenfarbe der Menschen, wirft kein gutes Licht auf diesen Willen, wenn sie in einer einzelnen Person erfolgt, was natürlich daran liegt, daß
  • des Gurus Wissen jedermanns Wissen ist,
  • des Helden Zugang auch den Seinen offensteht, aber
  • des Herrschers Macht nur widerstrebend abgegeben wird.
Zu sagen, daß es jedoch in Ordnung geht, wenn die Aktualisierung in einem Computerprogramm erfolgt, oder, was dasselbe ist, gemäß einer Formel, welche auf der natürlichen Ordnung der Welt eine künstliche baut, entzogen jeglichen menschlichen Zutuns und Dafürhaltens, ist die Art von Lösungsvorschlag, welche die Decke 10000 Mal einstürzen läßt, bevor sie einen Weg aus dem Verlies findet.

Ich bin natürlich befangen, bedeuten mir doch Erhabenheit und Formbarkeit wenig, aber ich überblicke die Entwicklung.

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