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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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8. August 2026

Non sequitur

What's going on here?
A: Every person has homosexual and heterosexual tendencies.
B: That's gay enough for me.
C: Wouldn't it be that for everybody if it was true?
D: The more so when it isn't.
cf. Hiding Out.

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9. Juli 2026

Two observations about understanding

An expert is someone who knows more and more about less and less until he knows absolutely everything about absolutely nothing.

Mahoney & Kaktus extrapolating Nicholas Murray Butler
Experts make statements based on models and models must be applicable, so deeper models become either as intractable as the reality they're modelling or restricted..

One corollary of that is that I'm constantly asking myself whether I should write a substantial post about some issue concerning the notions I'm working with or a superficial one about some momentary concern.

Today I'm doing the latter, but I'll try to be witty too.
A thinker is someone who has trained himself to accept fewer and fewer certainties, until he's finally happy with the speed of his intellect.
As Schopenhauer said:  Fast progress is ecstasy and slow progress pain. And as mathematicians like to say: A mathematician must have a high frustration tolerance.

Verily, when you expect to understand when you do not, and throw out the attempt to, because your fuse is too short, you never will.

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16. Februar 2026

Kerberos' neue Kleider

Wer wahr und falsch nicht scheiden kann,
hängt sich 'ner Erzählung an.
Und wer offen das Rechte mit Füßen tritt,
reißt seine Apologeten mit.
Dieses war der erste Streich,
doch die Parade folgt sogleich.

'nem Hund an einer Kette,
da halt ich jede Wette,
wird mehr vergeben
als ging's um's eig'ne Leben.
Und die Moral von der Geschicht':

Auch dann trau Hundehaltern nicht,
wenn sie sich nicht hinter ihrem Hund verstecken,
um gesellschaftlich nicht anzuecken,
sondern jene anzuschmieren,
die ihn der Sitt' nach ehren.

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9. Februar 2026

Die Brandform schlechter Herrschaft

Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht,
die Regierung erzürnt die Regierten
bis das regierungskritische Eintreten
für Mäßigung im Namen des Gemeinwohls
nicht mehr sticht.

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17. Dezember 2025

YouTube

From 57 channels and nothing on
to 57 million channels and
you won't believe what's on!

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15. November 2025

Wesen und Grenzen der katholischen Konterrevolution

In den Schwanz beißt sich die Schlange im Schwange.
Es liegt in der Natur der Sache, daß sich die Autorität von Institutionen nicht erneuern läßt, ohne sie vorübergehend zu schwächen, einschließlich jener des Rechts, weshalb es heute wichtig ist, daran zu erinnern, daß es auch in rechtlosen Zeiten einen Kompaß gibt, welcher die Funktion des Rechts, nämlich gedeihlich mit einander auszukommen, erfüllt, und zwar Richtung und Maß der Maßnahme, nicht ob sie gerechtfertigt ist, sondern ob jene die Lage zuspitzen oder entschärfen, denn Entschärfung ist stets das Ziel jener, welche an die Freiheit glauben, wonach der Staat es seinen Bürgern überläßt, ihre Zukunft selbst zu bestimmen, sofern dies nur möglich ist und sie sich nicht selbst zu Grunde richten.

All jene, welche in einer solchen Phase moralisieren, stützen bewußt oder unbewußt den korrupten status quo. David Knight, beispielsweise, hat frei heraus gesagt, daß die Bürger von Chicago das Recht haben, die Stadt in eine gesetzlose Zone zu verwandeln, in welcher nach Belieben gemordet werden darf, und daß Donald Trump nicht das Recht habe, in einem solchen Falle einzuschreiten, und Andrew Napolitano und seine Talkrunde stimmen wahrscheinlich insgeheim zu, während sie der Auffassung sind, daß Benjamin Netanjahu keine einzige Entscheidung selbständig treffen sollte.

Wan sollte man sich zum Vormund eines Andern machen und wann nicht? Die Verteidiger des status quo sagen schlicht, daß sie der Vormund sind und sein sollten, und was sollte man auch anderes von ihnen erwarten? Die Antwort darauf ist aber nicht zu sagen, daß man selbst einen besseren Vormund kenne, wie es Nick Fuentes tut, sondern darauf hinzuweisen, daß man eine Regierung gewähren lassen kann, so lange sie die Lage nur genügend schnell in die richtige Richtung schiebt, und wenn ein Volk zu blöd ist, das zu kapieren, und sich stattdessen in unsinnigen Diskussionen aufreibt, während sich das internationale Machtgleichgewicht ändert, wird jenen, welche für letzteres Verantwortung tragen, nichts anderes übrig bleiben, als die Zügel strammer anzuziehen.

Mit anderen Worten: Wer in der heutigen Situation den Einfluß der Öffentlichkeit auf die politischen Entscheidungen bewahren möchte, muß den öffentlichen Diskurs unter den Regeln der Zeit ergebnis- und nicht konformitätsorientiert führen. Und insbesondere beweist es Unreife, sich über Donald Trump das Maul zu zerreißen, bevor er überhaupt etwas getan hat, denn Maß und Richtung einer Maßnahme lassen sich erst bewerten, nachdem sie getroffen wurde.

Leider läßt sich der Grundfehler, welchen Träumer wie Nick Fuentes machen, nicht leicht als solchen erkennen, nämlich aus der Begeisterungsfähigkeit der Massen zu schließen, daß die Regierung sie sinnvoll begeistern könne. Der Grund, warum das nicht geht, ist, daß sie bereits begeistert wurden, nämlich
  1. vom christlichen Ideal,
  2. von der freiheitlichen, dem christlichen Ideal dienenden, staatlichen Verfassung, und
  3. von ihrem persönlichen Beitrag zu diesem Staat,
wobei nur der letztere in Frage steht und eben gerade nicht von der Regierung vorgegeben werden kann.

Die Regierungen selbst sind heute bereit, das christliche Ideal aufzugeben und die staatliche Verfassung unter technokratischen Gesichtspunkten zu modifizieren, und das Problem dabei ist, was die Griechen als Gegensatz zwischen den Titanen und Göttern beschrieben haben, nämlich daß die Natur des Systems und des Menschen naturgemäß divergieren, weshalb die Griechen die menschliche Natur in Göttern und Daimonen verabsolutierten und die Menschen damals die Konsequenzen daraus tragen mußten, während uns Christus als unser Erlöser gerade von dieser Last erlöst hat, wozu wir uns indes geschmeidig und nicht auf unseren eigenen Empfindungen und insbesondere der Rachlust bestehend in ein System fügen müssen, dessen titanische Tendenz uns schließlich verdirbt, derart uns nur übrig bleibt, unsere Rolle in der Welt von Grund auf neu zu bedenken, nicht so sehr, was das Gute ist, nämlich dem Menschen die Möglichkeit zu geben, an es glaubend sein Leben zu leben, was eine viel stringentere Bedingung ist, als es der vermeintliche logische Zirkel nahelegt, da Gott uns selbst über es aufklärt, sondern wodurch ihm gedient ist, angefangen mit den menschlichen Tugenden.

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5. Juli 2025

Die Klarheit der Not

Die Notwendigkeit beraubt das Gute seiner Verzichtbar-
und das Schlechte seiner Erträglichkeit:
Was schön gewesen wäre, wird zur Pflicht
und was doch eigentlich schade sein würde, willkommen.

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29. Juni 2025

Trost in verbiesterter Zeit

Wer nichts Gutes tut, ist ein Tunichtgut.
Den Inkompetenten erscheint das heute zu hart
und den Kompetenten zu weich.
Doch wer sich nicht daran messen läßt,
ist ein Hochstapler und nicht König.

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23. April 2025

Komöödia ja tragöödia vahe

Savisaar: Eesti kontrollis, rahulikud venelased.
Läänemets: Venemaa kontrollis, pahased venelased.

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22. Dezember 2024

Zur Realität der Zurückdrängung des Leviathans

Die von Donald Trump angekündigte Wirtschaftspolitik, insbesondere das Ziel, das Außenhandelsdefizit der Vereinigten Staaten zu senken, entspricht, so weit ich es absehen kann, tatsächlich der Repriorisierung des staatlichen gegenüber dem Handelsinteresse.

China benutzt das Handelsinteresse in seinem staatlichen, und möglicherweise auch noch andere Staaten, aber für Europa, beispielsweise, ist es eine giftige Krücke, deren Giftigkeit die Vereinigten Staaten eben zum Umdenken bewogen hat, wiewohl erst nach der Entscheidung des Handels, die Regierung als Waffe gegen das Volk zu richten oder jedenfalls richten zu lassen, denn die zentralen Personen der Biden Regierung scheinen mir allesamt von fraglicher Loyalität.

Übrigens, um an dieser Stelle einige meiner früheren Einschätzungen zu kommentieren: Statt Assad hat Biden gleich Putin die Stirn geboten, weshalb Assad einstweilen davonkam, doch nach dem 7. Oktober letzten Jahres ist er Iran zu nah, um nicht von Trump mit hineingezogen zu werden, weshalb die Armee sich mit den neuen Verhältnissen arrangierte. Und was die Wahl des eigenen Geschlechts betrifft, so ist sie amerikanischer, als ich es zunächst meinte, jedoch wohl nicht gänzlich natürlichen Ursprungs. Wie mir nämlich klar wurde, als ich wieder einmal The 40 Year Old Virgin sah:
Die amerikanische Lebensauffassung besteht darin, in geforderte Rollen zu schlüpfen, um Geld zu verdienen, und Geld auszugeben, um in selbstgewählte Rollen schlüpfen zu dürfen.
Es ist ein böser Witz der Geschichte: Der französischen Professionalität wurde ein Anreiz für die verstockten Nordeuropäer beigesellt - und nicht nur für sie, wie Mel Brooks hinsichtlich der spanischen Inquisition in History of the World: Part I ausführt (der einzige relevante Teil des Films).

Wenn Trump nun also ernst macht, bieten sich den Europäern zwei Möglichkeiten, nämlich es ihm entweder gleich zu tun, und ihre staatlichen Interessen zu priorisieren, oder die Handelsinteressen zu verteidigen und einen Handelskrieg gegen die Vereinigten Staaten zu führen, wozu sie aber auf China und andere Produzenten angewiesen sind.

Entscheiden sie sich für letzteres, wonach es bisher aussieht, werden die Vereinigten Staaten, wo sie nur können, sicherheitspolitische Aspekte hervorkehren, um Chinas wirtschaftliche Unterstützung dieses Kurses zu erschweren, und China wird nach Wegen suchen, aus sicherer Distanz zu drohen. Die Weltwirtschaft zerfällt dabei in zwei Sphären: den direkten Handel mit China und den über ausländische Unternehmen vermittelten, wobei China zugleich Gegner der Handelsinteressen mit ersterer lockt, wie gegenwärtig Rußland, und die Handelsinteressen zu seinen eigenen Zwecken benutzt.

Die Vereinigten Staaten befinden sich also bei einer Repriorisierung in der Rolle des Angreifers und China in der Rolle des Verteidigers, und Europa verdrängt diese Aussicht und erwartet weiterhin auch von den Vereinigten Staaten, für die Hintanstellung seiner staatlichen Interessen belohnt zu werden, doch das Gegenteil wäre der Fall.

Übrigens, wenn Musk was twittert, will er meistens etwas provozieren, und Deutschland mag durchaus als Feindbild aufgebaut werden, was Merz ganz offensichtlich nicht versteht.

Ich würde mir in der jetzigen Situation eine deutsche Regierung wünschen, welche versteht, daß Deutschland gefahrläuft, zu einem bloßen Werkzeug in einem Ringen um Vermessenes zu werden, eine Regierung, welche ihre außenpolitischen Richtlinien unerschrocken formuliert und auf den gesunden Menschenverstand zurückführen kann und insbesondere auf gesundes Eigeninteresse, Sachdienlich- und Verhältnismäßigkeit, aber auch das Vertrauen auf den Menschen und seine Geschichte. Niemand wird sich in der gegenwärtigen Situation mit Ruhm bekleckern, sondern allenfalls mit der Anerkennung künftiger Erfahrung.

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4. Dezember 2024

O Tempora, O Mores!

Wären die Ärzte die Offiziere im Krieg gegen Corona,
und hätte das Deutsche Heer dieselbe Pflichtauffassung wie die heutigen Richter gehabt,
so hätte Erich Ludendorff Hermann von François nach Tannenberg wegen Befehlsverweigerung erschießen lassen.
Indem die Regierenden sich nicht darum sorgen,
ob das, was sie sagen, stimmt, sondern nur darum,

daß ihnen nicht öffentlich widersprochen wird,
gewinnt die populistische Auffassung,
daß sie die Handlanger der Konzerne,

welche sie finanzieren, sind, an Zulauf, und
sittenstrenge konzernfreundliche Parteien werden durch sittenstrenge konzernskeptische ersetzt.

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3. Dezember 2024

Die grundlegende Gabelung der Sozialität

Ich habe mir auf Roger Köppels Anregung hin Botho Strauss' jüngsten politischen Beitrag Der letzte Deutsche durchgelesene, und er hat mich daran erinnert, daß ich etwas zum Thema unter die Mörder fallen oder auch böse Weingärtner schreiben wollte, was ich indes angesichts der Banalität des Themas sein ließ. Doch nun, da es einigen offenbar große Verständnisschwierigkeiten bereitet, wenigstens folgender Lehrsatz.
Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit herrschen genau dort, wo sie sich auszahlen.

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15. Mai 2024

The imperial condition

2. Mai 2024

Die Taktik der Unreife

Das Kind zerbricht das Werkzeug, um zu sehen, wie es repariert wird,
gerade wie der Jugendliche sich aufdrängt, um zu hören, was er beachten muß.

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1. Mai 2024

Getting steamed

Libertinism: The swim jet for prohibitionists.

from banning to keeping the faith in four short decades

I know thy works: behold, I have set before thee an open door, and no man can shut it: for thou hast a little strength, and hast kept my word, and hast not denied my name. Behold, I will make them of the synagogue of Satan, which say they are Jews, and are not, but do lie; behold, I will make them to come and worship before thy feet, and to know that I have loved thee.

I know thy works, and where thou dwellest, even where Satan's seat is: and thou holdest fast my name, and hast not denied my faith, even in those days wherein Antipas was my faithful martyr, who was slain among you, where Satan dwelleth. But I have a few things against thee, because thou hast there them that hold the doctrine of Balaam, who taught Balac to cast a stumblingblock before the children of Israel, to eat things sacrificed unto idols, and to commit fornication. So hast thou also them that hold the doctrine of the Nicolaitanes, which thing I hate. Repent; or else I will come unto thee quickly, and will fight against them with the sword of my mouth.

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25. April 2024

Zufrieden mit weniger

Was Deutschland einst vorgeworfen wurde,
und heute den Vereinigten Staaten,
es besser als alle andern zu wissen,
ist seit Jahrhunderten der Halt der jüdischen Diaspora.

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26. März 2024

Jacobinism

Make youth tall
and let the order fall.
Let the order fall
and make sombreness tall.
Make sombreness tall
and let reluctance fall.

But if the youth's precedes the order's fall,
the latter's defence's is made tall.

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7. Juni 2023

Einschüchterung

Überschätzt zu werden hilft, Kriege zu vermeiden,
unterschätzt zu werden, sie zu gewinnen.

Da Schwache Kriege sowieso verlieren, nützt es ihnen also gegebenenfalls, überschätzt zu werden, aber für alle anderen ist es immer ein Fehler zu versuchen, ihre Gegner einzuschüchtern, da sie sich durch dieses offene Bekenntnis zum Vorrang der Macht vor dem Recht nur entschiedenere Feinde machen.

Dies gilt sowohl zwischen den Nationen, wo starke Nationen also froh über ihre relative Stärke sein sollten und unnötige Auf- und Anstachelungen vermeiden, als auch innerhalb von Gesellschaften, wo das offene Bekenntnis zum Vorrang der Macht vor dem Recht zum Ausschluß vom rechtlichen Schutz führt.

Allerdings, wenn eine Fraktion verdeckte Gewalt einsetzt, so muß man die Lage genauer betrachten. Ist die Gewalt so bemessen, daß nur die Betroffenen sie als solche begreifen, also ohne Unbetroffene einzuschüchtern, so kann sich die betroffene Partei nur auf ebensolche Weise zur Wehr setzen, da sie andernfalls selbst öffentlich als ihr Auslöser dastünde, und wenn eine Fraktion öffentlich als ihr Auslöser dasteht, selbst wenn, oder besser gesagt, gerade wenn sich ihre Verstrickung nicht vor Gericht beweisen läßt, ihre Urheberschaft aber eindeutig ist, muß sie damit rechnen, zu einem militärischen Ziel zu werden, und ganz bestimmt, wenn es sich bei der einschüchternden Fraktion um einen Teil eines Staatsapparats handelt, denn in dem Fall besteht die Wahl zwischen einem allgemeinen Krieg gegen den nämlichen Staat und einem Enthauptungsschlag gegen die nämliche Fraktion, möglicherweise auch indirekt durch Zerstörung ihrer Machtbasis.

Ich habe das Gefühl, daß die Lage in den Vereinigten Staaten nicht in eine Art Sezession mündet, in welcher die einzelnen Staaten zunehmend verbissen ihre Rechte gegenüber der Zentralregierung durchsetzen, wie es etwa Ron DeSantis vorgemacht hat und wie es die Rechtssprechung des obersten Gerichtshofs nahelegt. Ich denke, daß dies nicht akzeptiert werden wird, sondern daß extremistische Strömungen auf beiden Seiten des politischen Spektrums bereits seit einiger Zeit gefördert werden, um den flächendeckenden Eindruck einer soziologischen Ausnahmesituation zu erwecken. Wenn diese dann aber zur Begründung von Beschlüssen herangezogen wird, welche der Einschätzung der Bürger widersprechen, so wird das ganze Spiel doch durchschaut und als durch Gewaltandrohung erzwungene Entrechtung erkannt werden. Jedenfalls ist das der Verlauf, welchen ich absehe, und wenn es zu ihm kommt, so tritt statt föderalen Rechtsdisputen der militärische Konfliktfall ein. Es ist nicht direkt so, daß ich ihn erwarte, das wäre zu viel gesagt, aber ich habe noch nie gesehen, daß die Vereinigten Staaten von Amerika vorsichtig agiert hätten, und ich sehe es auch jetzt nicht. Unverändert gilt der Eisenhower'sche Grundsatz: If you can't solve a problem, make it bigger, beziehungsweise der Alexandersche: Wenn du einen Knoten nicht lösen kannst, schlag ihn durch. Die Weisheit eines solchen Vorgehens besteht aber im entschiedenen Beiseitewischen von Kleinlichkeiten, und das setzt eine höhere Warte voraus, welche heute fehlt (und auch im Falle Alexanders nur theoretischer Art war).

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11. August 2022

Fruits of one tree

Isn't it funny that David Knight says, he prefers to hear clearly biased opinions,
when the only people with clearly biased opinions are... stakeholders?

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18. Dezember 2021

Die (Un-)Weisheit der Bevormundung

Während der Weise sich durch dessen Bevormundung
vor dem Ehrgeiz des Narren schützt,
gibt der Bruder, welcher den Bruder bevormundet,
die vernünftige Verständigung auf.


Ich hätte es beispielsweise noch vor zwei Jahren für unmöglich gehalten, sich in geselliger Runde für den Einsatz von selbständigen Killerrobotern einzusetzen.

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