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12. Januar 2015

Die Art der Verheißung des Glücks

Man könnte mein gesellschaftliches Ideal so zusammenfassen, daß es mir primär darum geht, unter Menschen zu leben, welche sich nicht so wichtig nehmen und sich das auch leisten können.

Also Menschen, welche Gewicht haben, aber ihm keine große Beachtung schenken.

Nun ja, bis zu einem gewissen Grad ergibt sich das von selbst, wenn man Gewicht besitzt, man sucht ja stets das, was einem fehlt.

Und doch, es gibt diesbezüglich schon Unterschiede zwischen den Menschen. Die einen also sagen mir zu und die anderen nicht, wobei es allerdings nicht mehr bedarf als genügend vieler angenehmer Bekannter, so lange die anderen auch unter sich bleiben.

Banalitäten. Und noch nicht einmal diese wagte ich zu fordern. Glück, allerdings, wäre gerade das.

Aber wer bescheiden ist, und nur fordert, was er wirklich braucht, hat gute Aussichten, glücklich zu werden.

Freilich, es ist nicht wenig, was wir brauchen.

Man mag mich übersensibel nennen, das ist ein Lob, welches mich nicht erzürnte, ein Lob, von welchem der Lobende nicht weiß, daß es eines ist: Nichts anderes als ein Seismograph will ich auch sein. Wenn die Zeit kommt, wann sie alle an die Tränke des Glaubens stürmen, wird leitende Ordnung eine Gnade sein, die letzte des Zeitalters der Gnade.

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