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28. Juni 2017

Des Gewohnten Begradigung

Wenn das, was uns ein gnädiger Wink einsehen ließ,
beginnt, die Form dessen, was wir erwarten, zu bestimmen,
beginnt für uns die Zeit, uns aufzurichten,
und den Staub der uns tarnenden Gewohnheit abzuschütteln.

Markus.
Und sie kamen zu einem Hofe mit Namen Gethsemane. Und er sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis ich hingehe und bete. Und nahm Petrus und Jakobus und Johannes und fing an, zu zittern und zu zagen. Und sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet! Und ging ein wenig weiter, fiel auf die Erde und betete, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde vorüberginge, und sprach: Abba, mein Vater, es ist dir alles möglich; überhebe mich dieses Kelchs; doch nicht, was ich will, sondern was du willst! Und kam und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Simon, schläfst du? Vermochtest du nicht eine Stunde zu wachen? Wachet und betet, daß ihr nicht in Versuchung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Und ging wieder hin und betete und sprach dieselben Worte. Und kam wieder und fand sie abermals schlafend; denn ihre Augen waren voll Schlafs, und sie wußten nicht, was sie ihm antworteten. Und er kam zum drittenmal und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr nun schlafen und ruhen? Es ist genug; die Stunde ist gekommen. Siehe, des Menschen Sohn wird überantwortet in der Sünder Hände. Stehet auf, laßt uns gehen. Siehe, der mich verrät, ist nahe!
Lukas.
Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Sehet an den Feigenbaum und alle Bäume: wenn sie jetzt ausschlagen, so sehet ihr's an ihnen und merket, daß jetzt der Sommer nahe ist. Also auch ihr: wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß es alles geschehe. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht. Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit Sorgen der Nahrung und komme dieser Tag schnell über euch; denn wie ein Fallstrick wird er kommen über alle, die auf Erden wohnen. So seid nun wach allezeit und betet, daß ihr würdig werden möget, zu entfliehen diesem allem, das geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn.
I Ching.

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THE TAMING POWER OF THE GREAT. Perseverance furthers. Not eating at home brings good fortune. It furthers one to cross the great water.

To hold firmly to great creative powers and store them up, as set forth in this hexagram, there is need of a strong, clear-headed man who is honored by the ruler. The trigram Ch'ein points to strong creative power; Kên indicates firmness and truth. Both point to light and clarity and to the daily renewal of character. Only through such daily self-renewal can a man continue at the height of his powers. Force of habit helps to keep order in quiet times; but in periods when there is a great storing up of energy, everything depends on the power of the personality. However, since the worthy are honored, as in the case of the strong personality entrusted with leadership by the ruler, it is an advantage not to eat at home but rather to earn one's bread by entering upon public office. Such a man is in harmony with heaven; therefore even great and difficult undertakings, such as crossing the great water, succeed.

NINE IN THE SECOND PLACE MEANS: The axletrees are taken from the wagon.

Here advance is checked just as in the third line of THE TAMING POWER OF THE SMALL..However, in the later the restraining force is slight; thus a conflict arises between the propulsive and the restraining movement, as a result of which the spokes fall out of the wagon wheels, while here the restraining force is absolutely superior; hence no struggle takes place. One submits and removes the axletrees from the wagon -in other words, contents himself with waiting. In this way energy accumulates for a vigorous advance later on.

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