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29. September 2017

Die Chance zum Erweis des Heils

Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Da du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. Das sagte er aber, zu deuten, mit welchem Tode er Gott preisen würde. Und da er das gesagt, spricht er zu ihm: Folge mir nach! Petrus aber wandte sich um und sah den Jünger folgen, welchen Jesus liebhatte, der auch an seiner Brust beim Abendessen gelegen war und gesagt hatte: HERR, wer ist's, der dich verrät? Da Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: HERR, was soll aber dieser? Jesus spricht zu ihm: So ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
Was hält der Herr den Seinen bereit?

Die Chance, sich zu beweisen?

Was gilt die dreifache Verleumdung nach der eigenen Kreuzigung noch?

Das ist der offenbare Teil des Rätsels. Der andere ist: Warum muß Johannes bis zu Christi Ankunft bleiben?

Durch was beweist Johannes sich?

Für Petrus ist es Treue, was ist Johannes' höchstes Gut?

Die Herrlichkeit Christi selbst. Und also muß Johannes bleiben, bis sie wieder konkrete Gestalt annimmt, und Petrus gleich wurden auch ihm die letzten Schritte seiner Strecke offenbart.

Die Mahnung der zu früh geborenen Zwillinge hat sich erfüllt, es hat meinen Bruder erwischt, am 25. September, ich schrieb davon am 13. März, verhüllt schon lang' davor, die Geburt war für November erwartet.

Was ist meine Chance, mich zu beweisen?

Seit ich zwölf war, sah ich in der Zukunft nur den Tod. Ob ich wohl den Weg zum Leben finde? Ob er wohl beschritten wird?

Jedenfalls fürchte ich mich nicht mehr davor, meine Pflicht vergessen zu haben. Ich steh' an meiner Stelle, wie ich's sollte.

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