Die Formen der Anschauung und des Verständnisses
Seit vielen Jahren, den ersten Versuch, die Frage zu beantworten, machte ich 2014, drücke ich mich vor der Frage, wie wir Zeitspannen wahrnehmen, und auch hinsichtlich des Wesens des Vorstellens weiche ich seit jener Zeit aus.
Durch Verfolgen, Einlösen und Auslösen können wir uns zyklisch voranschreitend auf Aufmerksamkeiten, Verständnisse und Bedachte besinnen, und die Aufmerksamkeit ist natürlich die Anschauung und das Verständnis die unreflektierte verstandes-(begriffs-)mäßige Erfassung. Daß ich dies etwas verschleiert habe, liegt in erster Linie daran, daß ich nicht recht zu sagen wußte, um was es sich beim Bedacht handelt. Sicher, um einen Angriff, welcher es einem erlaubt, Muskeln anzuspannen, und um eine Absicht, welche es einem erlaubt, Handlungen mit ihr abzugleichen, aber was ist der Ursprung und das Wesen dieser Eindrücke?
Ich habe meinen Blick einmal wieder von einem Daumen zum andern schweifen lassen, und mir ist dabei aufgefallen, daß die Bewegung meiner Augen eine bewußte Auslösung darstellt, welche, sobald sie erfolgt ist, eine Art Erschrecken darüber auslöst, sich auf einen anderen Ort zu konzentrieren, welches wir je nachdem als (Begriffs-)Eindruck des Näheren oder Weiteren deuten, und, dies ein paar Mal wiederholend, bin ich mir darüber klar geworden, daß es sich dabei um eine auf einen Verstandesbegriff reduzierte Absicht handelt, welcher sich von dem Verstandesan-(oder zu-)griff, welcher die Augen ausrichtet, unterscheidet, und welcher sich verstärkt, sobald sich die Augen ausgerichtet haben.
Alle unsere Begriffe sind von dieser Art: Sie beschreiben Zustandsänderungen, daß etwas wird, was vorher nicht war und nun gilt. Das (Geworden-)Seinsverständnis ist eine unwillkürliche Reaktion unseres Verstandes auf unsere Anschauung, während das Werdensverständnis aus willkürlichen Verstandeseindrücken besteht, welche wir den Punkten einer vorgestellten Zeitstrecke anschaulich zuordnen, derart wir einen Begriff davon formen, was sich während ihres Ablaufs ändern muß, um der Absicht zu entsprechen.
Wir besitzen also einerseits die natürliche Anschauung des Augenblicks und das zugehörige Seinsverständnis und andererseits die künstliche Vorstellung einer Zeitstrecke und das zugehörige Werdensverständnis, und der Grund, warum wir uns Klänge vorstellen können, besteht darin, daß die zeitliche Variation ihrer augenblicklichen Begriffe genügt, um sie zu identifizieren, wobei uns im Falle von Klängen die mit dem Begriff verbundene Zustandsänderung nicht immer klar ist, wiewohl ein dumpfes Krachen auf einen fallenden Baum hinweist, ein Summen auf das Schwirren von winzigen Flügeln und dergleichen mehr.
Auch ist es so, daß, wenn wir den Wipfeln dabei zuschauen, wie sie sich im Wind wiegen, wir unser Seinsverständnis in ein Werdensverständnis einer parallel vorgestellten Zeitstrecke übersetzen, weshalb uns diese später durch die uns dabei markant erschienen seienden Zustands- (im Beispiel Richtungs-) Änderungen gegliedert im Gedächtnis bleiben, wie auch, wenn wir anderen zuhören, wobei für mich die Versfüße ebenso eine markante Markierung sind, wie die Sprachmelodie, weshalb ich auch keine Sprachen mag, welche zu strenge rhythmische oder tonale Vorgaben machen.
Durch Verfolgen, Einlösen und Auslösen können wir uns zyklisch voranschreitend auf Aufmerksamkeiten, Verständnisse und Bedachte besinnen, und die Aufmerksamkeit ist natürlich die Anschauung und das Verständnis die unreflektierte verstandes-(begriffs-)mäßige Erfassung. Daß ich dies etwas verschleiert habe, liegt in erster Linie daran, daß ich nicht recht zu sagen wußte, um was es sich beim Bedacht handelt. Sicher, um einen Angriff, welcher es einem erlaubt, Muskeln anzuspannen, und um eine Absicht, welche es einem erlaubt, Handlungen mit ihr abzugleichen, aber was ist der Ursprung und das Wesen dieser Eindrücke?
Ich habe meinen Blick einmal wieder von einem Daumen zum andern schweifen lassen, und mir ist dabei aufgefallen, daß die Bewegung meiner Augen eine bewußte Auslösung darstellt, welche, sobald sie erfolgt ist, eine Art Erschrecken darüber auslöst, sich auf einen anderen Ort zu konzentrieren, welches wir je nachdem als (Begriffs-)Eindruck des Näheren oder Weiteren deuten, und, dies ein paar Mal wiederholend, bin ich mir darüber klar geworden, daß es sich dabei um eine auf einen Verstandesbegriff reduzierte Absicht handelt, welcher sich von dem Verstandesan-(oder zu-)griff, welcher die Augen ausrichtet, unterscheidet, und welcher sich verstärkt, sobald sich die Augen ausgerichtet haben.
Alle unsere Begriffe sind von dieser Art: Sie beschreiben Zustandsänderungen, daß etwas wird, was vorher nicht war und nun gilt. Das (Geworden-)Seinsverständnis ist eine unwillkürliche Reaktion unseres Verstandes auf unsere Anschauung, während das Werdensverständnis aus willkürlichen Verstandeseindrücken besteht, welche wir den Punkten einer vorgestellten Zeitstrecke anschaulich zuordnen, derart wir einen Begriff davon formen, was sich während ihres Ablaufs ändern muß, um der Absicht zu entsprechen.
Wir besitzen also einerseits die natürliche Anschauung des Augenblicks und das zugehörige Seinsverständnis und andererseits die künstliche Vorstellung einer Zeitstrecke und das zugehörige Werdensverständnis, und der Grund, warum wir uns Klänge vorstellen können, besteht darin, daß die zeitliche Variation ihrer augenblicklichen Begriffe genügt, um sie zu identifizieren, wobei uns im Falle von Klängen die mit dem Begriff verbundene Zustandsänderung nicht immer klar ist, wiewohl ein dumpfes Krachen auf einen fallenden Baum hinweist, ein Summen auf das Schwirren von winzigen Flügeln und dergleichen mehr.
Auch ist es so, daß, wenn wir den Wipfeln dabei zuschauen, wie sie sich im Wind wiegen, wir unser Seinsverständnis in ein Werdensverständnis einer parallel vorgestellten Zeitstrecke übersetzen, weshalb uns diese später durch die uns dabei markant erschienen seienden Zustands- (im Beispiel Richtungs-) Änderungen gegliedert im Gedächtnis bleiben, wie auch, wenn wir anderen zuhören, wobei für mich die Versfüße ebenso eine markante Markierung sind, wie die Sprachmelodie, weshalb ich auch keine Sprachen mag, welche zu strenge rhythmische oder tonale Vorgaben machen.
Labels: 42, formalisierung, formalismus, gesetze, institutionen, intelligenz, sehhilfen, wahrnehmungen, ἰδέα, φιλοσοφία