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13. Mai 2018

Die Kontextualisierung der einordnend-partizipativen Klassifizierung der Gegenstände

Aufbauend auf den Beiträgen Die Arten der Behandlung des WahrnehmbarenSeelenräume und -rollen und Parallele Einordnung möchte ich die einordnend-partizipative Klassifizierung der Gegenstände wie folgt verfeinern.

Die Verfeinerungen der Erfahrungen geschah im zuletzt aufgeführten Beitrag durch die Zulassung paralleler Erfahrungen. Die intellektuellen Prozesse, welche die Rahmenbedingungen einbeziehen, können wir so gut wie nicht steuern, also nur indirekt dadurch, daß wir auf Alkoholkonsum verzichten und dergleichen mehr. Es bleiben also die Schöpfungen, welche wir bewußt zu einander oder zu den Erfahrungen in Bezug setzen können, und die dabei entstehenden Fälle führen zu einer natürlichen Verfeinerung der Klassifizierung der Schöpfungen.

Besinnungen.
  • vom Verhältnis ausgehend: entsprechen,
  • vom Muster ausgehend: erkennen,
  • von der Pflicht ausgehend: beseelen,
wobei letzteres darin besteht einzusehen, daß eine Pflicht tatsächlich eine solche ist, also daß sie dem eigenen Willen entspricht oder äquivalent dazu Teil der eigenen Heiligkeit ist. Einen Unterschied zwischen dem Physischen und dem Phantastischen gibt es hier nicht, weil die Wirklichkeit der logischen Erfassung egal ist.

Ausmalungen.
  • vom Bild ausgehend: interpretieren,
  • von der Wechselwirkung ausgehend: deuten,
  • von der Berücksichtigung der Eigenart ausgehend: absehen,
wobei es auch hier keinen Unterschied zwischen dem Physischen und dem Phantastischen gibt.

Mutschöpfungen.
  • auf Beweis beruhend: gewiß,
  • auf Geschehen beruhend: ermächtigt,
  • auf Befehl beruhend: beseelt,
  • auf Aufführung beruhend: fokussiert,
wobei letzteres bedeutet, eine klare Vorstellung seiner Ziele zu haben.

Entfesselungen.
  • zum Beweis führend: probieren,
  • zum Geschehen führend: hinwirken,
  • zum Befehl führend: zwingen,
  • zur Auffürung führend: evozieren.
Hinwirkungen.

Unter Berücksichtigung
  • der Wechselwirkung: behandeln,
  • der Wechselwirkung und des Bildes: angleichen,
  • der Wechselwirkung und der Eigenart: umgehen,
  • der Wechselwirkung und der Assoziationen: sich hinreißen lassen,
  • des Befehls: ausleben,
  • der Aufführung: nachempfinden,
  • des Befehls und der Aufführung: verwirklichen.
Die Betrachtung von Beweis, Geschehen, Befehl und Aufführung als Bild, Wechselwirkung, Aufruf zur Berücksichtigung der Eigenart und assoziierten Vorstellungen bei der parallelen Einordnung beruht auf der Gegebenheit eines physischen Gegenstandes, also eines inneren* oder äußeren Gebildes. Weitere Kombinationen müssen nicht betrachtet werden, Angleichungen ohne Berücksichtigung der Eigenart gibt es nicht, die Berücksichtigung des Bildes oder der Eigenart schließt die Berücksichtigung der Assoziationen aus und ein Beweis braucht ein Bezugsobjekt wie ein Geschehen oder einen Befehl, um zu einer Hinwirkung zu führen, und im Falle eines allgemeinen Befehls sind etwaige mit ihm zusammenhängende Beweise unerheblich. Nachempfinden bedeutet dabei, ohne klaren Auftrag dazu seiner Phantasie (künstlerischen) Ausdruck zu verleihen, also etwa etwas zu malen oder zu komponieren, weil einem einfach danach, das heißt nach dem Vorgang selbst, als welcher unreflektiert bleibt, ist.

* Die Untersuchung der Dynamik innerer Gebilde gehört zur Physik. Die Logik beschäftigt sich einzig mit einzelnen Geisteszuständen. Wer Geisteszustände mit einander vergleichen möchte, muß sie vorher modellieren. Die Logik ist unmittelbar eingesehene Wahrheit, mit anderen Worten nichts weiter als die Verzeichnung dessen, was in unserem Geist oder auch unserer Wahrnehmung liegt.

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