Bereitschaftsbeitrag

Zur Front

10. Januar 2020

Zur Reifung des Glaubens

Die Modi der Affektion, Mitwirkung, Ausharrung und Aneignung, Verpuppung, Errettung, gehen mit Vorstellungen des gerechten Lebens, beispielhaft dessen, was Christus ist, einher. Und zwar ist Christus
  • bestritten, bis er nicht nur bestritten ist,
  • gewiesen, bis er nicht nur gewiesen ist,
  • erhoben, bis er nicht nur erhoben ist,
  • und schließlich eingeordnet,
wobei
  • der Bestrittene auch selber streitet,
  • der Gewiesene auch selber weist,
  • der Erhobene auch selber erhebt und
  • der Eingeordnete auch selber ordnet.
Dabei
  • verteidigt der Bestrittene die Ehre Gottes,
  • erfleht der Gewiesene die Inspiration,
  • stützt der Erhobene durch Gelübde das Gebet und
  • begründet der Eingeordnete die Einheit der Zeit, die Vereinigung der Gebete, die Tradition.
Gleichzeitig muß
  • der Bestrinnene aber schließlich erkennen, daß er keine Freunde hat und der Weisung bedarf,
  • der Gewiesene, daß er keinen Auftrag hat und Gelübde und Gebet bedarf und
  • der Erhobene, daß er keine Ruhe hat und der Einordnung bedarf.
Dies ist das Gesetz. Wer vergißt, daß er bestritten wird, hat zugleich das Heil vergessen, wer seine Widersache seine Freunde nennt. Wer vergißt, daß er gewiesen wird, hat zugleich das Gebet vergessen, wer irdische Belange seinen Auftrag nennt. Und wer vergißt, daß er erhoben ist, hat zugleich das göttliche Gesetz, die Einheit der Gebete vergessen, wer seine irdische Ruhe sein Ziel nennt.

Der Grund, warum man nie von ihm was hört, ist, daß heutzutage kaum jemand erhoben ist, kaum jemand glaubt.

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