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17. Januar 2020

Zur gefühlsmäßigen Affirmation des zweifältigen Lebens und des Heils

Bei der Betrachtung neuer Konzepte ist es ratsam, die Tafel der Symptome der Verbundenheit heranzuziehen, um einen Überblick darüber zu gewinnen, worauf sie sich beziehen, denn in dieser Tafel ist tatsächlich alles vorhanden, wem wir uns verbunden fühlen. Meine vorherige Zuordnung im Beitrag Betroffenheit, Leben und Heil ist unterkomplex, und sei wie folgt verbessert.

Die Affirmation von Beteiligung, Ordnung und Verantwortung
  • Beteiligung wird durch Gunst affirmiert,
  • Ordnung durch Sicherheit und
  • Verantwortung durch Eifer und Glück.
Die Affirmation von Erfüllung, Erleuchtung und Erweis
  • Erfüllung wird durch Wertschätzung affirmiert,
  • Erleuchtung durch Kühnheit und
  • Erweis durch Stolz.
Die Affirmation des Heils
  • Heil wird durch Liebe affirmiert.
Im Leben liegt die Affirmation also in den Händen der Achtung (sowie im Falle der Verantwortung in jenen der Sorge), vor dem Leben hingegen in den Händen der Sorge, mit Ausnahme der Erleuchtung, welche in den Händen der Achtung liegt, weil die Sorge die Gnade der Ordnung beurteilt und nicht die Gnade der Erkenntnis. Erkenntnis macht uns kühn, gibt uns die Zuversicht des Glaubens. Die Liebe hingegen gilt der Ordnung selbst, sei es unsere Ordnung durch Haltung und Begrifflichkeit, die unserer Lebensverhältnisse oder auch die naturgesetzliche Ordnung der Welt, und das Heil liegt in ihnen allen. Indem wir es als bestehend erkennen, beten wir für sein Fortbestehen. Wir haben keine Macht, etwas rein Vorgestelltes in die Welt zu bringen, sehr wohl aber, die Befestigung gefährdeter geliebter Anlagen zu erbitten, in deren Verlauf wir neue Anlagen erkennen mögen.

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