Die Formen der Brüderlichkeit unter den kulturellen Herrschaften
Brüderlichkeit hier als Mitte zwischen Liberté und Égalité.
Da Brüderlichkeit eine informale Kategorie ist, kann sie nicht danach kategorisiert werden, was ein Staat formal ist. Formale kulturelle Herrschaften können indirekte Herrschaftszwecke verfolgen, welche eine andere kulturelle Herrschaft darstellten, wenn sie direkt verfolgt würden. Der Schlüssel zu diesem Phänomen liegt im vorigen Beitrag: Eine Gemeinschaft verfolgt entweder
Formal mag sich das Vertrauen auf
Ein kleines Gedankenexperiment dazu. Würde es Mäusen wohl gefallen, wenn wir kleine Labyrinthe für sie bauten, trockener und wärmer als es die Erde ist? Und könnten wir es uns erlauben, ihnen wenigstens einige zur Verfügung zu stellen? Jedoch, was könnten die Mäuse tun, um uns dazu zu bewegen? Und wenn nun eine Maschine in der Lage wäre, uns die Wirtschaft abzunehmen, einschließlich ihrer eigenen Bewirtschaftung: Was könnten wir unternehmen, um sie dazu zu bewegen, unsere Wünsche zu erfüllen?, beziehungsweise die nutzlosen Säcke, welche sie befehligten.
Am schwersten zu vertreiben sind Immobilien, die beste Investition Werkzeuge für den Bau und die Instandhaltung derselben, und folglich erblüht zunächst das Handwerk inmitten der Armut, wie uns der Volksmund lehrt: Handwerk hat goldenen Boden. Und wenn ein Land veramt, weil es nicht mehr konkurrenzfähig ist, kehrt sich der Prozeß um: Zunächst werden die Immobilienpreise künstlich erhöht, um einen Gegenwert für die profitable Produktion zu schaffen, dann konzentriert sich der verbleibende Reichtum bei den Handwerkern, welche die Immobilien instandhalten, und schließlich beraubt sie dies ihres Werts.
Da nunmal demjenigen, welcher nichts hat, auch noch dasjenige genommen wird, was er meinte zu haben, muß der freie Produktionswettbewerb zwangsläufig in den Kollaps des Güterkreislaufs münden. Das einzige, was ihn daran hindert, ist die Unverkäuflichkeit von Ressourcen. Die Willenskultur betrachtet die materiellen Güter, über welche sie herrscht, als ihren nationalen Besitz, welchen sie verteilt. Brüderlichkeit ist hier nicht zwingend notwendig, wiewohl es auch einen Bedarf an den anderen beiden Gütern gibt: Égalité ohne Liberté ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Doch wenn es keine materielle Gleichheitsgarantie gibt, muß es zwingend materielle Brüderlichkeit geben, welche den Ausverkauf verhindert. Und damit komme ich zu den drei Formen der Brüderlichkeit.
Besteht der Zweck der Herrschaft in der Auszeichnung der Klarheit, so besteht die Brüderlichkeit darin, eine Grundausstattung mit Zugang und Macht für eine Grundausstattung an Klarheit zu reservieren.
Besteht der Zweck der Herrschaft in der Anordnung von Zugängen, so besteht Brüderlichkeit darin, Bekannten informellen Zugang zu sich zu gewähren und sie überall dort, wo man formellen Zugang hat, zu berücksichtigen, derart sie Gelegenheit hätten, hinreichend Klarheit und Macht zu erlangen.
Und wenn der Zweck der Herrschaft in der Anordnung von Ermächtigungen besteht, so besteht Brüderlichkeit am Arbeitsplatz und in der Verbreitung von Klarheit und Zugängen.
Es ist natürlich wichtig, über günstige Energie zu verfügen, aber national ist der Preis für alle gleich: Was China global vorgemacht hat, kann sich jederzeit im kleineren Maßstab national wiederholen, und wird es auch, wenn die Automatisierung weitere Fortschritte macht und kein Systemwechsel erfolgt.
Und was die Brüderlichkeit in Form der Bekanntschaft angeht: Sie entwickelt sich im Vergleich zu jener in den Formen der Kongenialität und Interdisziplinarität nur sehr langsam und kann somit, wo sie fehlt, nicht als Sicherheitsnetz herbeigezaubert werden.
Da Brüderlichkeit eine informale Kategorie ist, kann sie nicht danach kategorisiert werden, was ein Staat formal ist. Formale kulturelle Herrschaften können indirekte Herrschaftszwecke verfolgen, welche eine andere kulturelle Herrschaft darstellten, wenn sie direkt verfolgt würden. Der Schlüssel zu diesem Phänomen liegt im vorigen Beitrag: Eine Gemeinschaft verfolgt entweder
- eine statische Gemeinschaftsstrategie,
- eine dynamische oder
- gar keine,
- der Klarheit (vormals Wissen),
- dem Zugang oder
- der Macht
- Befriedigbarkeit besteht in Klarheit,
- Begegenbarkeit im Zugang und
- Umsetzbarkeit in Macht,
Formal mag sich das Vertrauen auf
- die Macht als Repräsentations-, Erlebnis- oder Willenskultur einkleiden, der Zweck der Herrschaft ist aber stets, Ermächtigungen anzuordnen,
- den Zugang als Repräsentations- oder Erlebniskultur, wobei der Zweck der Herrschaft aber stets in der Anordnung der Zugänge besteht, und
- die Klarheit einzig als Repräsentationskultur, wobei der Zweck der Herrschaft in der bewertenden Anordnung (Auszeichnung) der Klarheiten besteht.
Ein kleines Gedankenexperiment dazu. Würde es Mäusen wohl gefallen, wenn wir kleine Labyrinthe für sie bauten, trockener und wärmer als es die Erde ist? Und könnten wir es uns erlauben, ihnen wenigstens einige zur Verfügung zu stellen? Jedoch, was könnten die Mäuse tun, um uns dazu zu bewegen? Und wenn nun eine Maschine in der Lage wäre, uns die Wirtschaft abzunehmen, einschließlich ihrer eigenen Bewirtschaftung: Was könnten wir unternehmen, um sie dazu zu bewegen, unsere Wünsche zu erfüllen?, beziehungsweise die nutzlosen Säcke, welche sie befehligten.
Am schwersten zu vertreiben sind Immobilien, die beste Investition Werkzeuge für den Bau und die Instandhaltung derselben, und folglich erblüht zunächst das Handwerk inmitten der Armut, wie uns der Volksmund lehrt: Handwerk hat goldenen Boden. Und wenn ein Land veramt, weil es nicht mehr konkurrenzfähig ist, kehrt sich der Prozeß um: Zunächst werden die Immobilienpreise künstlich erhöht, um einen Gegenwert für die profitable Produktion zu schaffen, dann konzentriert sich der verbleibende Reichtum bei den Handwerkern, welche die Immobilien instandhalten, und schließlich beraubt sie dies ihres Werts.
Da nunmal demjenigen, welcher nichts hat, auch noch dasjenige genommen wird, was er meinte zu haben, muß der freie Produktionswettbewerb zwangsläufig in den Kollaps des Güterkreislaufs münden. Das einzige, was ihn daran hindert, ist die Unverkäuflichkeit von Ressourcen. Die Willenskultur betrachtet die materiellen Güter, über welche sie herrscht, als ihren nationalen Besitz, welchen sie verteilt. Brüderlichkeit ist hier nicht zwingend notwendig, wiewohl es auch einen Bedarf an den anderen beiden Gütern gibt: Égalité ohne Liberté ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Doch wenn es keine materielle Gleichheitsgarantie gibt, muß es zwingend materielle Brüderlichkeit geben, welche den Ausverkauf verhindert. Und damit komme ich zu den drei Formen der Brüderlichkeit.
Besteht der Zweck der Herrschaft in der Auszeichnung der Klarheit, so besteht die Brüderlichkeit darin, eine Grundausstattung mit Zugang und Macht für eine Grundausstattung an Klarheit zu reservieren.
Besteht der Zweck der Herrschaft in der Anordnung von Zugängen, so besteht Brüderlichkeit darin, Bekannten informellen Zugang zu sich zu gewähren und sie überall dort, wo man formellen Zugang hat, zu berücksichtigen, derart sie Gelegenheit hätten, hinreichend Klarheit und Macht zu erlangen.
Und wenn der Zweck der Herrschaft in der Anordnung von Ermächtigungen besteht, so besteht Brüderlichkeit am Arbeitsplatz und in der Verbreitung von Klarheit und Zugängen.
Es ist natürlich wichtig, über günstige Energie zu verfügen, aber national ist der Preis für alle gleich: Was China global vorgemacht hat, kann sich jederzeit im kleineren Maßstab national wiederholen, und wird es auch, wenn die Automatisierung weitere Fortschritte macht und kein Systemwechsel erfolgt.
Und was die Brüderlichkeit in Form der Bekanntschaft angeht: Sie entwickelt sich im Vergleich zu jener in den Formen der Kongenialität und Interdisziplinarität nur sehr langsam und kann somit, wo sie fehlt, nicht als Sicherheitsnetz herbeigezaubert werden.
Labels: 42, formalisierung, geschichte, gesellschaftsentwurf, gesellschaftskritik, gesetze, institutionen, sehhilfen, wahrnehmungen, zeitgeschichte, ἰδέα, φιλοσοφία