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21. Januar 2026

Monoton zunehmende Verfaßtheit als selbstauflösende Grundlage der persönlichen Phase des Glaubenszykels

Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich auf den gegenwärtigen Glaubenszykel.

Die dogmatische Phase des Glaubenszykels wurde von der Kirche als Art getragen, welche die gesellschaftlichen Ziele bestimmte, welche die christliche Haltung befriedigen, und die gemeinschaftliche begann damit, die Völker als Schwärme gemäß Haltung und Zielen zu fördern.

Mit der Krönung Karls des Großen zum Kaiser verschmolz die Kirche mit der Regierung zu einem Stab: Der germanische Adel wurde gefördert, bis er den Ansprüchen der Kirche genügte, und anschließend machte sich die Kirche zusammen mit ihm an die Ausgestaltung der übrigen gesellschaftlichen Rollen, wobei die Förderung vermehrt zu Unterhaltung wurde, jedoch nicht gänzlich.

Schließlich wurden die gesellschaftlichen Rollen als verbindlich erklärt und die bürgerliche Ordnung etabliert, und mit ihr die Gilden in abschließender Form, und damit begann die persönliche Phase des Glaubenszykels.

Zwar wird die gesellschaftliche Verfassung auch heute noch weiter ausgebaut, aber aus bürgerlicher Sicht in ferner Peripherie, nämlich den internationalen Beziehungen, wobei das Ziel auch dort die Etablierung von bleibenden Standards ist, welche die Möglichkeiten des einzelnen Bürgers ausweiten.

Indem der Rechtsstaat, beziehungsweise -stab, die Gilden indes durch das Recht unterhält und in ihrer Form passiv erstarren läßt, führt das akkumulative Interesse der Händlergilde zur unverantwortlichen Verstrickung der Völker, beziehungsweise Gesellschaften, welche die Regierung dazu zwingt, die bürgerliche Ordnung aufzuheben.

Anfangs standen der Kirche keine Adeligen zur Verfügung, welche ihre Vorstellungen umzusetzen bereit und fähig waren. Dies änderte sich erst mit Karl dem Großen. Die ersten sechs Siegel der Offenbarung beschreiben den Abschnitt vom Beginn der Verschmelzung von Kirche und Regierung bis zum Zurücktreten der Kirche hinter der Regierung in Form der päpstlich abgesegneten Aufteilung der Welt zwischen Spanien und Portugal. Die sieben Posaunen beschreiben die stolze Herrschaft der autonomen Regierungen, wobei die dritte die Axt an ihre Wurzel legt und der Übergang zur persönlichen Phase zwischen die dritte und die vierte fällt. Und die sieben Schalen beschreiben die Auflösungserscheinungen derselben.

Es ist alles sehr logisch durchdacht, die Aufgaben, die Hilfsmittel und der wiederkehrende Kontrollverlust.

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