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3. Februar 2026

Die Gedanken als Aussichtsversammlungsermöglichungen und -aktualisierungen

Es läßt sich erstaunlich viel Ordnung in den vorigen Beitrag bringen.

Die Gedanken bilden drei Paare, jeweils ein Erlebnis und ein anderer, wobei das Erlebnis eine Aussichtsversammlung ermöglicht und der andere sie aktualisiert:
  • das Abhängigkeitserlebnis ermöglicht die Versammlung von Einkehren in einem Kurs und das Anstreben aktualisiert sie,
  • das Gültigkeitserlebnis ermöglicht die Versammlung von Eventualitäten als Muster im Sein und die Entsprechung aktualisiert deren Merkmale in ihr, wobei das Muster als Ganzes auch ein Merkmal seiner bildet, und
  • das Verantwortlichkeitserlebnis ermöglicht die Versammlung von Aspekten als einander zugeordnet* im Interesse und Bedacht (die Aussicht erlaubt hier bereits ihre eigene Versammlung) und die Verbindung aktualisiert sie vorstellend.
* genau dadurch wird ein Eindruck dem anderen zugeordnet, daß wir dafür verantwortlich sind, uns, nachdem wir uns den anderen vorgestellt haben, den einen zu ihm hinzu vorzustellen, unter Umständen in einem Bedacht, etwa wenn wir sprechen und unseren Begriffen Worte zuordnen und unseren Worten Anstrengungen, sie zu formen, jedoch nicht, wenn wir etwa einer Tasse ihren Besitzer zuordnen, während wir sie lediglich betrachten:. Wir können Vorstellungen sozusagen auf Vorrat halten, um sie durch Ansammlung weiterer Aspekte in Bedachte zu überführen, und der scheinbare Kreisschluß, die Zuordnung durch Zuordnung zu ermöglichen, findet seine Auflösung durch die Spezifikation einer ursprünglich spontanen Zuordnung, welche sich im Benennungsakt Es heiße, x sei... durch die Menschheitsgeschichte zieht.

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