Kulturelle Herrschaft durch Vermittlung willkommener politischer Aussichten
Die kulturellen Herrschaften mögen der politischen (ureigenen) Aussichtsbildung dienen:
- Wenn die politische Entscheidung erwogen wurde, bis sie das politische Ordnungsideal befriedigt, kann die Herrschaft nach dem Modell einer Willenskultur durch Planung einer gemeinschaftlichen Routine, auf derem Kurs sie umgesetzt wird, in ihrem Namen und zu ihrem Zweck willkommen erfolgen,
- so lange die politische Schöpfung bereinigt wird, um die Umsetzung der Vorhaben der Bürger zu ermöglichen, kann die Herrschaft nach dem Modell einer Erlebniskultur als Bereinigungsspiel, bei welchem das Interesse darin besteht, durch Bereinigung im Interesse Anderer Zugang zur politischen Entwicklung zu gewinnen, in ihrem Namen und zu ihrem Zweck willkommen erfolgen, und
- wenn die politische Betrachtung verwoben wurde, bis sie der politisch erwünschten Entwicklung begegnet, kann die Herrschaft nach dem Modell einer Repräsentationskultur durch hierarchisch angeordnete Verkörperung der Reife der Betrachtung in ihrem Namen und zu ihrem Zweck willkommen erfolgen,
- das politische Ordnungsideal im Mittelpunkt steht, chaotisch (politische Beklommenheit),
- die Vorhaben der Bürger im Mittelpunkt stehen, abgeschnitten (politische Betretenheit) und
- die politische Entwicklung im Mittelpunkt steht, gelähmt (politische Besessenheit) sind,
Labels: 42, formalisierung, geschichte, gesellschaftsentwurf, gesetze, institutionen, sehhilfen, wahrnehmungen, ἰδέα, φιλοσοφία