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7. November 2014

Vom Zug ins gelobte Land

Dick's Interview rechts von '79, wenn Sie dort Anempfohlene Werke sehen, ist schon ein Glanzstück.

Zunächst erklärt er dem Interviewer, daß alles Begreifen lediglich auf einzelne Aspekte zielt, um dann in einem Bogen über autoritärer Gedankenverengung zu spiritueller Gedankenerweiterung zu kommen.

Wirklich interessant finde ich hingegen den Gegensatz der Stimmen: Aus Dick's Stimme spricht ein Streben zu Gedanken zu gelangen, aus der des Interviewers hingegen der Argwohn, den eigenen Platz in der Wüste zu verlieren.

So ist's ganz allgemein: Die einen glauben an das sie Umgebende, die anderen an die Stelle, auf welcher sie stehen.

Natürlich müssen erstere im Laufe ihres Lebens ihren Glauben präzisieren, zusehen, daß sie sich auf den Weg zu diesem Ort der Verheißung machen, und dann auch auf ihre Schritte Acht geben, aber der entscheidendste Unterschied in dieser Angelegenheit ist der erste, daß sie an die Herrlichkeit des Zukünftigen glauben: Auf den Bleibenden kann der Ziehende nicht bauen.

Die Moderation des Zugs durch Wahlen, wo alles dem Übergewicht gemäß zusammenbleibt und -zieht, dient letztlich nur demjenigen, welcher sich als Moderator etabliert und das Übergewicht jeweils hervorkitzelt.

Die Zeit wird den rechten Kurs als solchen erweisen, und wer an seinem Ort verbleiben will, den drängt sie nie mehr als nur sanft voran: So nimmt der Herr selbst Rücksicht, wo seine Diener es nicht tun.

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