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9. Februar 2015

Von den letzten Dingen des Glaubens

Ich glaube, daß jeder Mensch eine Herberge einer bestimmten Art ist, und es an ihm ist, aus Christi Fülle den ihm vorbestimmten Teil zu nehmen, daß er, wenn er Christi Vorstellung seines eigenen Lebens sieht, durch diese Erkenntnis das ewige Leben sowohl in dem Sinne erhält, daß seine Suche ein Ende gefunden hat und er weiß, auf welche Weise er zu leben und zu sterben hat, daß sein Herz, seine Hoffnungen im gefundenen Tag aufgehen, welcher darum der jüngste ist, als auch in dem Sinne, daß er ein wahrer Vertreter der Art seiner Herberge auf Erden ist und die Geschichte ihres ewigen Lebens fortschreibt.

Biblische Bezugsstellen:
In meines Vaters Behausung sind viele Herbergen, wenn aber nicht, ich hätte euch versichert zu folgen, um euch jenen Ort zu bereiten. (Johannes, 14:2)
Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. (Johannes, 1:16)
Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. (Johannes, 17:3)
Das sagte er aber, zu deuten, mit welchem Tode er Gott preisen würde. Und da er das gesagt, spricht er zu ihm: Folge mir nach! (Johannes, 21:19)
Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! denn ich bin dein Mitknecht und deiner Brüder, der Propheten, und derer, die da halten die Worte dieses Buchs. Bete Gott an! (Offenbarung, 22:9)
In den Himmel zu kommen bedeutet, in Seinem Namen auf Erden zu dienen, denn seine Diener sind es, welche ewig leben, und wenn man ihnen erlaubt, in einem selbst, hier in unserer Zeit, während der eigenen Lebensspanne, lebendig zu werden, so hat man Kraft dieser Vereinigung ihr ewiges Leben.

Es handelt sich dabei nicht um abstrakte Rollen, sondern um Teile des heiligen Geistes, durch welchen Gott alles menschliche Leben gestaltet.

Unsere innerste Hoffnung ist die Vereinigung mit ihm, daß er uns nicht nur leite, sondern daß wir an seinem Leben teilnehmen dürfen, je nach der Art, welche unserem Wesen angemessen ist, daß wir dieses Wesen nicht enttäuschen, indem wir uns ihm nicht gewachsen zeigen.

Dies glaube ich, und ich bin wissend genug zu wissen, daß im glauben selbst die Hürde liegt, welche es zu nehmen gilt.

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