Bereitschaftsbeitrag

Zur Front

12. April 2026

Das elementare Verständnis der gegenwärtigen Zeitpunkte der drei Zeiten und das es teleologisch verbindende

Ein umständliches Verständnis der gegenwärtigen Zeitpunkte der drei Zeiten habe ich etwa hier angegeben.

Das elementare, also, besteht darin, den gegenwärtigen Zeitpunkt
  • der linearen Zeit durch Umstände zu erfassen, das heißt durch die Konjunktion linear gleichzeitiger Aufgriffe,
  • der netzförmigen Zeit durch Zustände, das heißt die Konjunktion netzförmig gleichzeitiger Begriffe, und
  • der punktförmigen Zeit durch Einstände, das heißt die Konjunktion punktförmig gleichzeitiger Angriffe,
wobei Umstände und Zustände stets auf einander bezogen werden müssen, um nicht zu Erfassungen à la das, dies und jenes oder eines ist größer als ein anderes zu gelangen, und Einstände zu ihrer Fixierung auf beide.

Das elementare Verständnis teleologisch verbindende Verständnis besteht hingegen darin, die voraufgehende Vergangenheit antizyklisch einzubeziehen, also
  • die vorigen Zustände in die gegenwärtigen Umstände in Form ihrer Bedeutung für letztere,
  • die vorigen Einstände in die gegenwärtigen Zustände in Form ihrer Einwirkung auf letztere und
  • die vorigen Umstände in die gegenwärtigen Einstände in Form der Bedingungen für letztere, welche erstere bilden.
Natürlich läßt sich dies auch auf die Handlungshintergründe und deren Anpassungen an einander beziehen, also in Form der
  • Bedeutung, welche die Materie für die Begegnung der Entwicklung hat,
  • Wirkung, welche die Vorhaben hinsichtlich der Befriedigung der Materie haben, und
  • Bedingungen, welche die Entwicklung für die Umsetzung der Vorhaben schafft,
und entsprechend
  • halten wir uns die Bedeutung vor,
  • streben die Wirkung an und
  • gehen mit den Bedingungen um.
Am natürlichsten, aber,  ist der Bezug auf die Glaubensweisen: Wir
  • fassen im Verständnis auf, um eine Bedeutung zu klären,
  • entheben uns im Bedacht, um eine Einwirkung zu probieren (vormals erwachsen zu lassen), und
  • öffnen uns in der Aufmerksamkeit, um Bedingungen zu suchen,
womit die Spiritualität der Bestürztheiten nun auch um diesen Aspekt symmetrisch erweitert wurde, wobei sich Auffassung, Enthebung und Öffnung natürlicherweise auf die Welt beziehen, in welcher wir bestürzt unserem Glauben folgen, also an
  • die Klärung der Bedeutung glaubend auffassen, weil wir besessen, oder
  • das Probieren von Einwirkungen glaubend uns entheben, weil wir beklommen, beziehungsweise
  • die Suche von Bedingungen glaubend uns öffnen, weil wir betreten sind,
wobei die Klärung der Bedeutung dieses Sachverhalts darauf führt, daß Glaube die daimonische Antwort auf Bestürztheit ist, was wohl auch jeder ahnt, also daß derjenige, welcher keine Schwierigkeiten damit hat zu entdecken, sich einzustellen oder nutzbarzumachen, auch an nichts glaubt, wobei die Schwierigkeit aus dem Mißverhältnis zwischen Können und Wollen erwächst, und, wenn man dieses kulturgeschichtlich betrachtet, so läßt es sich, aufgrund des Wachstums des Könnens innerhalb eines Zeitalters, auf das ihm nicht entsprechende Wachstum des Wollens zurückführen, derart der Glaube eines Zeitalters an der Gleichgültigkeit gegenüber der ihm entsprechenden Handlungsstrategie stirbt, im Zeitalter der
  • Wunder gegenüber dem Entdecken,
  • Werke gegenüber dem Einstellen und
  • Wacht gegenüber dem Nutzbarmachen:
Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's mit ihnen verziehen? Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?

Lukas 18:7-8
Post Scriptum vom selben Tag. Ich sollte der Flüssigkeit des Textes halber nicht übergehen, daß der hier betrachtete Glaube die ideellen Gebete im besonderen betrifft und die übrigen nicht und auch nicht den Glauben an Gott als solchen. In jedem Falle aber ist der Glaube in Form von Verhaltensmustern in uns angelegt.

Labels: , , , , , , , , , , ,