Die Bereitschaft, sich auf das Wesentliche zu beschränken, als praktische Grundlage der geistigen Anerkennung
Geben mag seliger als Nehmen sein, aber wer daraus folgert, daß es besser ist zu arbeiten, als Almosen zu empfangen, läuft Gefahr zu übersehen, daß auf dieser Basis niemand mehr gibt oder nimmt, sondern daß alle tauschen.
Um hier also nicht gleich im Dickicht hängen zu bleiben, möchte ich die selbstlose Gabe im Rahmen der geistigen Anerkennung, wie ich es zuletzt, oder die Koordination der Erfahrung in den Geistern Gottes, wie ich es zuvor ausgedrückt hatte, unter dem praktischen Gesichtspunkt betrachten.
Damit die einzelne selbstlose Gabe ihr Ziel erfüllen kann, muß sie das Wesentliche erkennen und bereit sein zu geben, denn wenn wir auch annehmen, daß dieselbe göttliche Ordnung von allen anerkannt wird, läßt sich doch praktisch nicht alles sogleich zum besten bestellen.
Nun weiß der Nehmende natürlich am besten, was ihm wesentlich ist, doch können wir uns nicht einfach auf sein Wort verlassen, da er dann stets versucht sein wird, mehr zu fordern. Glücklicherweise müssen wir uns diesbezüglich aber keine gewieften Kontrollmechanismen einfallen lassen, welche uns sofort ins Dickicht zögen, sondern können recht eindeutig die Situationen angeben, in welchen das Wesentliche klar ist und die Bereitschaft zu geben unter geistigen Brüdern vorhanden.
Der Einfachheit halber seien die Lagen durch die bejahten logischen Zusammenhänge gekennzeichnet. Die wesentliche Gabe für
* der lieben Symmetrie halber läßt sich eine solche Antwort als einsetzbarer Gedankengang auffassen.
** ein Mensch schuldet bei dieser Betrachtung nicht nur eine, sondern viele Rollen, von welchen etliche allen gemein, doch andere exklusiv sind.
Um hier also nicht gleich im Dickicht hängen zu bleiben, möchte ich die selbstlose Gabe im Rahmen der geistigen Anerkennung, wie ich es zuletzt, oder die Koordination der Erfahrung in den Geistern Gottes, wie ich es zuvor ausgedrückt hatte, unter dem praktischen Gesichtspunkt betrachten.
Damit die einzelne selbstlose Gabe ihr Ziel erfüllen kann, muß sie das Wesentliche erkennen und bereit sein zu geben, denn wenn wir auch annehmen, daß dieselbe göttliche Ordnung von allen anerkannt wird, läßt sich doch praktisch nicht alles sogleich zum besten bestellen.
Nun weiß der Nehmende natürlich am besten, was ihm wesentlich ist, doch können wir uns nicht einfach auf sein Wort verlassen, da er dann stets versucht sein wird, mehr zu fordern. Glücklicherweise müssen wir uns diesbezüglich aber keine gewieften Kontrollmechanismen einfallen lassen, welche uns sofort ins Dickicht zögen, sondern können recht eindeutig die Situationen angeben, in welchen das Wesentliche klar ist und die Bereitschaft zu geben unter geistigen Brüdern vorhanden.
Der Einfachheit halber seien die Lagen durch die bejahten logischen Zusammenhänge gekennzeichnet. Die wesentliche Gabe für
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die göttliche Ordnung erfolgt durch eine klare Antwort* auf eine wichtige Frage, wobei die Gefahr, mehr zu fordern, in diesem Fall überschaubar ist, da Antworten sowohl den Gebenden, als auch den Nehmenden dieselbe Zeit kosten (Ephesus),
- die geistige Heimat dadurch, daß sich Sympathische ihr Wissen austauschen, denn solche teilen dieselbe Vorliebe und wissen daher, was dem andern wesentlich ist, und trachten selber danach, es zu erforschen (Smyrna), und
- die geschuldete Rolle dadurch, daß,
- wenn die Heimat angegriffen wird, Andere in der gleichen Rolle** dem Angegriffenen beistehen (Pergamus),
- wenn die Heimat zu verbessern ist, Andere in komplementären Rollen**, welche letztere also mit ersterer teilen, dies tun (Philadelphia).
* der lieben Symmetrie halber läßt sich eine solche Antwort als einsetzbarer Gedankengang auffassen.
** ein Mensch schuldet bei dieser Betrachtung nicht nur eine, sondern viele Rollen, von welchen etliche allen gemein, doch andere exklusiv sind.
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