Bereitschaftsbeitrag

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23. November 2014

Try it out versus Hayling

Vielen Dank an Frau Berg für den Anstoß.

Totensonntag gemäß möchte ich meine Untersuchung der psychologischen Wirkung von Tonintervallen, welche ich mit Quarte aufwärts, große Sekunde abwärts begonnen habe, heute mit zwei jenseitig anmutenden Stücken fortsetzen, nämlich mit

Try it out von Skrillex + Alvin Risk:



und Hayling von FC Kahuna:



Der echolotartige Klang in Hayling wechselt zwischen do-la und re-si, der WUB-Klang in Try it out wiederholt si-do-re, Ausrutscher nicht mitgezählt.

Interessanter ist allerdings das Glockenspiel am Anfang: Re-si-sol-re-sol-si-re-si beziehungsweise Do-la-fa#-re-fa#-la-do-la.

Don't think about all those things you fear, just be glad to be here. ist Do-sol-fa-fa-sol-fa-fa-mib-sol-sol-fa-fa-mib-mib-do.

Alle diese Beispiele beziehen ihren speziellen Reiz aus der Kombination einer großen Sekunde abwärts, welche wir bereits mit gelöstem Schwärmen identifizieren konnten, und einer kleinen Terz abwärts, welche ich nicht besser als durch keusch zu beschreiben weiß.

Die Jenseitigkeit der beiden Stücke ergäbe sich also daraus, daß sie keusches gelöstes Schwärmen evozieren.

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