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14. April 2026

Aussichten und Besinnungen in der zeitenüberbrückenden Wahrnehmung

Die drei Zeiten lassen sich nicht nur durch teleologische Verständnisse verbinden, sondern auch in zeitenüberbrückender Wahrnehmung, in welcher die Aussichten als
  • Basis, die Aufmerksamkeit,
  • Ordnung, das Verständnis, und
  • Bemühung, der Bedacht,
erscheinen und die Besinnungen als
  • Zuwendung zur Bemühung, die Verfolgung,
  • Beziehung auf die Basis, die Einlösung, und
  • Verwirklichung der Ordnung, die Auslösung,
wobei wir
  • uns friedlichen Bemühungen zuwenden, also verfolgen, was sie auslösen,
  • uns auf uns verbundene Basen beziehen, also einlösen, was sich aus ihrer Verfolgung ergab, und
  • rechtschaffene Ordnungen verwirklichen, also auslösen, was sich aus ihrer Einlösung ergab,
und dies bildet die Grundlage für unser Gehießensein, also
  • uns dem Gewissenhaften zuzuwenden,
  • uns auf das Vorgezogene zu beziehen und
  • das (subjektiv) Geglaubte zu verwirklichen,
welches uns, wenn wir es erfahren und reflektieren, oder gleich als Abhängigkeit erleben, selbst wieder verbunden ist, derart wir gebietend für diese Basis beten, also daß sich uns die Welt uns heißend öffnen möge, wobei Gott das Verbindungsglied ist, welches dies ermöglicht, indem er das Existente und dessen Aufgreifen auf einander ab- und damit die Bedingungen bestimmt, und es ist die Freude über diese Abstimmung, welche ein fünfjähriges Kind erfüllt, wenn es die ersten Kräuter im Frühling keimen sieht und den gelben, zu Heu gewordenen Flor abgestorbener Halme dem frischen Grün des sprießenden Teppichs weichen.

Dort also liegt der Ursprung jenes Glaubens, wie wir auch
  • allgemein gebietend, beziehungsweise sie verfolgend für den Bezug auf uns verbundene Basen beten,
  • unsere Haltung in ihnen spiegelnd für die Verwirklichung rechtschaffener Ordnungen, wobei Gott die Haltung mit dem Freigelegten ab- und damit ihre Bedeutung bestimmt (wie gesagt, kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort), und
  • dieselben behütend für die Zuwendung zu friedlichen Bemühungen, wobei Gott die Einwirkung bestimmt (der Symmetrie folgend indem die Vorhaben mit der aufbauenden Haltung abgestimmt werden, was allerdings zwar nicht notwendig falsch, jedoch wenig erhellend ist, wohl weil sich die Einwirkung auf eine Materie und nicht auf eine Haltung bezieht).
Spiegeln tut sich unsere Haltung in jeder von uns abhängigen Ordnung (Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus), und der Sinn künstlicher, also menschlicher Ordnungen besteht darin, einen Rahmen für die natürliche, also göttliche Ordnung zu setzen, welchen die ihnen Unterworfenen nicht verlassen können, so lange die künstliche Ordnung aufrecht erhalten wird.

Ich möchte dazu an dieser Stelle nur bemerken, daß ein solcher Rahmen, wenn er zu eng wird, dazu führt, daß die Einsicht, etwas besser ordnen, beziehungsweise die natürliche Ordnung durch entsprechende Haltungen besser ausnutzen zu können, folgenlos bleibt und man also sehenden Auges in unheilvolle Dynamiken hineingezogen wird.

Andererseits weiß ich, daß Gott in der Tat über Bedingungen, Bedeutungen und Einwirkungen gebietet, und daß wir ihm verbunden sind, im doppelten Sinne.

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