Bereitschaftsbeitrag

Zur Front

19. April 2026

Zum derzeitigen Wachstum der Resilienz unter der politischen Verfolgung der Effizienz

Die bezügliche Effizienz ergibt sich antiproportional aus dem bezüglich bemessenen Aufwand zur Erreichung eines Ziels und die bezügliche Resilienz ist die bezügliche Effizienz zur Behebung eines Schadens.

Indem die Zeitspanne zur Ausbeutungen von Ressourcen (lokal zeitlich) unterdurchschnittlicher Entropie im Laufe der Zeit immer kürzer wird (gegen ein Infimum konvergiert), um die Behauptung in Life as a Manifestation of the Second Law of Thermodynamics einmal so zu fassen, nimmt die zeitliche Effizienz dieser Ausbeutung also zu, und angesichts der alltäglichen Verkürzung der Zeitspanne, welche wir für Reparaturen benötigen, .möchte ich ohne weitere Prüfung behaupten, daß auch die Zeitspanne, welche die Ressourcen, welche durch die Beschädigung der Ausbeutungsinfrastruktur entstanden sind, durch die Reparatur derselben ausbeutet, im Laufe der Zeit immer kürzer wird.

Die politische Verfolgung der Effizienz hat wenigstens drei Gründe:
  1. erhöht sie den Lebensstandard,
  2. maximiert sie (insbesondere) das (militärische) Leistungsvermögen der Gesellschaft und
  3. kontrolliert sie die Bürger dadurch, daß sie keine Reserven bilden können.
Ihr vorrangiges Mittel ist wie gesagt die Subventionierung von Krediten durch Fiatwährungen, das heißt die Gesellschaft Innovationen finanzieren zu lassen, wobei die so erzeugte Inflation desto höher ausfällt, je ertragloser letztere sind, also während Kriegen am höchsten, wobei Kriege das Bindeglied zwischen der politischen Verfolgung der Effizienz und dem Wachstum der Resilienz sind.

Es ist nämlich so, daß Menschen, welche nichts zur Effizienz beitragen, unter der politischen Verfolgung derselben eliminiert werden, Stalin, etwa, sprach von nutzlosen Essern, und das gilt nicht nur national, sondern unter den Bedingungen des freien Markts auch international, weshalb die Europäische Union ja auch auf offenen Grenzen besteht, also damit potentiell effizienten fremdländischen Arbeitern die Möglichkeit gegeben wird, sich anstelle vergleichsweise ineffizienter ansässiger in effiziente Strukturen einzugliedern anstatt rein geburtsortsbedingt eliminiert zu werden.

Freilich kommt es dabei zu einer eliminativen Rückkopplung: Je weniger Menschen, desto weniger Bedürfnisse, und je weniger Bedürfnisse, desto weniger benötigte Menschen, um sie zu befriedigen.

Je mehr also freier Markt und Freizügigkeit begrüßt werden, desto schneller vollzieht sich die Elimination unter friedlichen Umständen, was eine Motivation dafür darstellt, sie nicht zu begrüßen, und dies wiederum stellt eine Motivation für Kriege dar: Nur wer besitzt, profitiert von der Effizienz, nicht, wer nur Besitztum ist, wobei im Sozialismus diesbezüglich eine beständige Schizophrenie herrscht, welche zu Paranoia und politischen Säuberungen führt.

Im Krieg, aber, wendet sich die auf Kosten der Resilienz verfolgte Effizienz gegen sich selbst, und das gesamte System muß aufgrund fehlender bürgerlicher Reserven umgestellt werden, und in dem Maße, in welchem diese Umstellung die Effizienz senkend eine Kaskade von Systemausfällen anstößt, zwingt der Krieg es zur Berücksichtigung der Resilienz, wobei die von mir im Namen der Autonomie geforderten Industriereformen, namentlich
  • Deskalierung: kleinere Fabriken,
  • Modularisierung: möglichst frei zusammensetzbare Einzelteile und
  • Depatentierung: Aufhebung des Patentrechts,
potentiell kriegsentscheidend sind und somit infolge des Widerstands gegen die eliminative Logik der politischen Verfolgung der Effizienz eingeführt werden könnten.

Daß der Dritte Weltkrieg einen möglichen Übergang zum Zeitalter der Wunder darstellt, habe ich freilich schon früher gesagt, nur wünschen tue ich ihn mir nicht. Die derzeitige Dummheit ist indes atemberaubend:
  • eine ganze Generation wurde zu Selbstdarstellern erzogen,
  • die Automatisierung des Urteilens wird als Qualitätsgarantie begrüßt,
  • zum Schutz vor dem globalen Freihandel werden immer größere Handelsunionen gegründet, welche intern den Freihandel durchsetzen,
  • bis sie ihre Interessen in Kriege gegeneinander treiben, da sie sich endlich stark genug fühlen, sie zu führen,
  • wobei sich bei der Wahl der Angriffsziele allerdings wieder grenzenlose Dummheit zeigt,
  • so daß es den Anschein hat, daß nur zur Entvölkerung krieggeführt wird.
Das Geschäft der Pharisäer, Männer für die Durchsetzung ihrer Ordnungsvorstellungen zu gewinnen, oftmals tatkräftige, deren Taten sie bedrücken, ist der Pferde- oder Hundezucht nicht unähnlich, und was sind unsere Adelshäuser anderes als ihre Rassen?, wobei sie allerdings seit Ende des 17. Jahrhunderts davon abgekommen sind, sich auf jene zu konzentrieren, so daß sich natürlicherweise die Frage stellt, welche Qualitäten zur Durchsetzung dieser Vorstellungen von ihnen angestrebt werden.

Nach meiner Interpretation der Bibel bezieht sich die Ernte am Ende unseres Zeitalters primär auf das in ihm von uns Entwickelte, und eine weitere Auslese findet nur in dem Maße statt, wie es das Zeitalter der Wunder von dem in ihm Lebenden fordert, aber wer sich als Menschenfischer versteht, wird es anders sehen und eine bestimmte Art Mensch ernten wollen, um auf ihrer Basis eine neue Gesellschaft zu begründen. Haben unsere Geistlichen einen Menschenschlag gezüchtet, welchem es vorrangig um Effizienz geht? Ja, und wohl auch absichtlich. Um aber dann was auf ihm zu begründen?

Ich sagte, daß die Vereinten Nationen so angelegt seien, daß sie idealerweise in eine Willenskultur mündeten. Nun, diese Willenskultur wäre ein Abbild der Sternenflotte Gene Roddenberry's, welche der leidigen Eliminierung der Ineffizienten durch die Unendlichkeit des Weltraums entgeht, in welchem sich noch ein Planet für jeden Dussel findet. Das ist aber nicht die Welt, in welcher wir heute leben.

Unsere Geistlichen glauben denn auch nicht, daß die Ernte erst am  Ende des Zeitalters kommt. Sie sagen, sie käme am Ende der Welt und beträfe die Menschen, welche gen Himmel fahren, und sie glauben, daß sie in jeder Generation von neuem stattfindet und immer effizientere Menschen heranzüchtet bis zum Ende der Welt, da es sich aus den oben genannten drei Gründen bei der Effizienz um eine wundersame und unter allen Umständen zu begrüßende Qualität handelt.

Für sie wäre die gegenwärtige Wiederkehr Christi monströs, denn die in derem Rahmen erfolgende Ernte bedeutete in ihrem Verständnis, alle Menschen zu töten, welche nicht für die Kolonisierung des Weltraums taugen, bis zu welcher es aber noch ein bißchen hin ist, und wenn sie ansteht, wird sich alles schon zivilisiert regeln lassen.

Das ist ihre Welt. In der realen bereitet uns die Automatisierung indes ein Problem, welches sie nicht sehen und Johannes indes sehr wohl gesehen hat, indem er die Verformung des Lebens unter dem Gewicht der Technik sah.

Vielleicht ist es ganz gut, daß ich nie Freunde hatte. Einen anderen Menschen würde es wahrscheinlich um den Verstand bringen zu sehen, wie er dafür, daß er auf einen selbstzerstörerischen Zug hinweist, angefeindet wird, wohingegen ich, seit ich drei Jahre alt war, die Welt nur als ein trauriges Ärgernis betrachtet habe, soweit es die Verfassung der Menschen betrifft. Was kann ich schon tun, außer mich darüber zu freuen, wenn einmal die Sonne scheint?

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