Kollektiver Industrialismus und liberaler Soldatenstaat
Die korporalistische Erlebniskultur stellt eine Form des kollektiven Industrialismus dar, insofern sie die Gesellschaft in deren eigenem Namen zu profitabler Arbeit zwingt, was ihr in Friedenszeiten allenfalls durch die Geschwindigkeit des Wandels, welchen sie dabei erzeugt, erschwert wird.
Andererseits bewirkt die Automatisierung des Krieges im Gegensatz zu jener der Arbeit, welche für die zunehmende Menschenfeindlichkeit des kollektiven Industrialismus verantwortlich ist, einen Rückfall in die militärische Lage von Marken: Die allgemeine Bevölkerung ist ständig feindlichen Überfällen ausgesetzt und nur die Soldaten in ihren Befestigungen sind einigermaßen geschützt.
Da die Soldaten sich in ihren Befestigungen verschanzen und die allgemeine Bevölkerung sich selbst überlassen, verhalten sie sich ihr gegenüber natürlicherweise liberal nach dem Prinzip, daß, wer wenig garantiert, auch wenige Ansprüche hat: Eine Mark war seit jeher ein wilder Raum und wird es auch immer bleiben, einst ein Vorposten der Staatlichkeit und heute ihre Nachhut.
Allerdings eine Nachhut, welche wächst, indem die korporalistische Erlebniskultur die klassische Staatlichkeit zertrümmert, und zwar nicht nur absolut, sondern auch im Vergleich zu ihr.
Der Grund dafür besteht darin, daß die Menschen mit jedem weiteren Fortschritt der Automatisierung zu immer weicheren Zielen werden, welche immer umfassenderen Schutzes bedürfen, und gleichzeitig die effizienteste industrielle Verfassung immer weniger Menschen ihrer Art entsprechend einsetzen kann.
Außerdem werden konkurrierende kollektivistische Industriestaaten Soldatenstaaten immer nützlicher finden, um militärischen Druck auf einander auszuüben.
Und so werden wir einerseits Zuckerbrot und Peitsche gegenüber der allgemeinen Bevölkerung im Einsatz für kollektivistische Industriestaaten sehen und andererseits von liberalen Soldatenstaaten ausgehende Überfälle im Einsatz gegen sie - ein Szenario, welches die postapokalyptische Science Fiction, etwa Mad Max: Beyond Thunderdome (naja, so ungefähr), beherrscht, wiewohl es in Wirklichkeit nicht dem Mangel an staatlicher Ordnung entspringt, sondern der automatisierten Zuspitzung derselben als Teil einer die Automatisierung priorisierenden übergeordneten, deren Achillesferse ihre durch Konformität erworbene Sicherheitsgarantie darstellt.
Andererseits bewirkt die Automatisierung des Krieges im Gegensatz zu jener der Arbeit, welche für die zunehmende Menschenfeindlichkeit des kollektiven Industrialismus verantwortlich ist, einen Rückfall in die militärische Lage von Marken: Die allgemeine Bevölkerung ist ständig feindlichen Überfällen ausgesetzt und nur die Soldaten in ihren Befestigungen sind einigermaßen geschützt.
Da die Soldaten sich in ihren Befestigungen verschanzen und die allgemeine Bevölkerung sich selbst überlassen, verhalten sie sich ihr gegenüber natürlicherweise liberal nach dem Prinzip, daß, wer wenig garantiert, auch wenige Ansprüche hat: Eine Mark war seit jeher ein wilder Raum und wird es auch immer bleiben, einst ein Vorposten der Staatlichkeit und heute ihre Nachhut.
Allerdings eine Nachhut, welche wächst, indem die korporalistische Erlebniskultur die klassische Staatlichkeit zertrümmert, und zwar nicht nur absolut, sondern auch im Vergleich zu ihr.
Der Grund dafür besteht darin, daß die Menschen mit jedem weiteren Fortschritt der Automatisierung zu immer weicheren Zielen werden, welche immer umfassenderen Schutzes bedürfen, und gleichzeitig die effizienteste industrielle Verfassung immer weniger Menschen ihrer Art entsprechend einsetzen kann.
Außerdem werden konkurrierende kollektivistische Industriestaaten Soldatenstaaten immer nützlicher finden, um militärischen Druck auf einander auszuüben.
Und so werden wir einerseits Zuckerbrot und Peitsche gegenüber der allgemeinen Bevölkerung im Einsatz für kollektivistische Industriestaaten sehen und andererseits von liberalen Soldatenstaaten ausgehende Überfälle im Einsatz gegen sie - ein Szenario, welches die postapokalyptische Science Fiction, etwa Mad Max: Beyond Thunderdome (naja, so ungefähr), beherrscht, wiewohl es in Wirklichkeit nicht dem Mangel an staatlicher Ordnung entspringt, sondern der automatisierten Zuspitzung derselben als Teil einer die Automatisierung priorisierenden übergeordneten, deren Achillesferse ihre durch Konformität erworbene Sicherheitsgarantie darstellt.
Labels: 43, formalisierung, geschichte, gesetze, institutionen, sehhilfen, wahrnehmungen, zeitgeschichte, ἰδέα, φιλοσοφία