Bereitschaftsbeitrag

Zur Front

9. November 2023

Handlungskontinuität, -freiheit und -zwang

Ich bin mit der Unterscheidung von ansatzlosen und ansetzenden Rechtfertigungen unzufrieden: Rechtfertigungen sollten sinngemäß stets ansetzen, und ansonsten handelt es sich um Handlungsschritte, nämlich um
  • zurechtfinden,
  • beschäftigen und
  • vorgeben.
Die Handlungskontinuität besteht darin, daß sich mikroskopisch Aussichten und makroskopisch Bildungen in einander niederschlagen, was sich in den Revisionen ausdrückt, nämlich der Niederschlag
  • der Verständnisse in Aufmerksamkeiten, bzw. der Haltungen in  Erfahrungen im 2. Schritt des Freilegens,
  • der Bedachte in Verständnissen, bzw. der Vorhaben in Haltungen im 2. Schritt des Einsetzens und
  • der Aufmerksamkeiten in Bedachten, bzw. der Erfahrungen in Vorhaben im 2. Schritt des Aufgreifens. 
Da wir diesem Niederschlag gegenüber nicht gleichgültig sind, versuchen wir, ihn unseren Bedürfnissen anzupassen (ich sprach von Rechtfertigungen im Bezugskontext), indem wir
  • Aufmerksamkeiten durch Verständnisse, bzw. Erfahrungen durch Haltungen begegnen,
  • Bedachte nach Verständnissen, bzw. Vorhaben nach Haltungen einordnen oder
  • Bedachte in Aufmerksamkeiten, bzw. Vorhaben in Erfahrungen umsetzen,
was aber nur möglich ist, wenn wir die Freiheit dazu haben und nicht von
  • Komplikationen zum Berücksichtigen gezwungen werden, und also Ausführungsfreiheit genießen, beziehungsweise
  • Mißgeschicken zum Rechenschaftgeben, und also Planungsfreiheit genießen, oder
  • Gefahren zum Ausrichten, und also Beschäftigungsfreiheit genießen.
Wenn wir aber eine dieser Freiheiten genießen, so können wir uns durch die möglich gewordene Anpassung weiter befreien, und darum handelt es sich bei den Vorbereitungen, nämlich beim
  • Positionieren um den Erwerb von Beschäftigungsfreiheit durch Begegnen,
  • Überzeugen um den Erwerb von Ausführungsfreiheit durch Einordnen und
  • Wappnen um den Erwerb von Planungsfreiheit durch Umsetzen.
Die Qualitäten, welche die Aussichten, beziehungsweise Bildungen auszeichnen, welche die Freiheiten gewähren sind
  • Voraussicht des Verständnisses, bzw. der Haltung im Falle der Ausführungsfreiheit,
  • Eingeübtheit des Bedachts, bzw. der Vorhaben im Falle der Planungsfreiheit und
  • Bereitschaft gegenüber dem Gegenstand der Aufmerksamkeit, bzw. der Erfahrung im Falle der Beschäftigungsfreiheit,
und solche liegen den Basen der generativen Zykel der drei Zeitalter wiederum zu Grunde, nämlich
  • die Voraussicht des Teufelskreises der Sünde Beschäftigungsfreiheit und Unterstützung im Zeitalter der Werke,
  • die Eingeübtheit des Handwerks Ausführungsfreiheit und Anerkennung im Zeitalter der Wacht und
  • die Bereitschaft der Verfaßtheit der Gemeinde Planungsfreiheit und Gewährung im Zeitalter der Wunder.
Indes ist die Freiheit als solche rein negativ bestimmt. Positiv geht es uns darum, das uns von unserer Vorliebe, unserem (subjektiven) Glauben und unserem Gewissen Gehießene zu entfalten, wobei die Entfaltungen auf revidierenden Handlungsmusterverknüpfungen beruhen, nämlich
  • die Einstellung auf die Vorliebe auf Nutzbarmachen aufgreifendem Lenken (Aufgreifen des Nutzbarmachens ist zugleich Studieren des Lenkens),
  • die Bewährung des (subjektiven) Glaubens auf Entdecken freilegendem Nutzbarmachen (Freilegen des Entdeckens ist zugleich Empfangen des Nutzbarmachens) und
  • die Entsprechungsfindung nach dem Gewissen auf Lenken einsetzendem Entdecken (Einsetzen des Lenkens ist zugleich Angehen des Entdeckens),
womit die Bildungen sich wie folgt entfalten:
  • auf die Lieblingserfahrung stellen sich die eingestellten Vorhaben ein und auf jene der eingestellte Umgang,
  • die Glaubensvorhaltung bewährt sich in der erweisenden Erfahrung und jene wiederum in den erweisenden Vorhaben und
  • die Gewissensvorhaben finden ihre Entsprechung in den entsprechenden Bestreben und jene wiederum in der entsprechenden Erfahrung.
Es ließe sich auch sagen: Bei der Einstellung geht es uns darum, uns unserem Gefallen anzuschmiegen, bei der Bewährung darum, unser Wesen zu behaupten, und bei der Entsprechungsfindung darum, unserer Aufgabe zu erwachsen.

Labels: , , , , , , , , , , , ,