Die priesterliche Betreuung der Gesellschaft
Was ist die Homogenität von Predigt, Beichte und Handauflegen? Nach etlichen Jahren des Schulterzuckens vermag ich es nun zu sagen.
In einer Gesellschaft
Bei der Gesellschaftsgarantie handelt es sich nicht um eine Fortschrittsgarantie, sondern lediglich um eine Garantie, welche einen zivilisatorischen Standard sicherstellt, welcher die Beratschlagung in gesellschaftlichen Foren betrifft, nämlich daß sie hinreichend rational, problemorientiert und staatsdienlich erfolge, und genau das sind die Gegenstände der Predigt: Rechtschaffenheit, Friede und Verbundenheit.
Und was das Handauflegen betrifft: Es erzieht zur Passivität, wie auch die Schule und mehr noch der Arztbesuch zur Passivität erziehen, und Passivität ist die Prozedur, auf welche eine gefährdete Gesellschaft am meisten angewiesen ist, um nicht in Ansicht der Vorkehrungen, welche die übrigen treffen, selbst den Gelassensten zu seinen eigenen zu zwingen und dadurch zu zerfallen, also um in der Gefahr nicht den Kopf zu verlieren.
Die Mißbrauchsmöglichkeiten liegen wiederum auf der Hand, wobei die Kirchen selbst wohl nur die Passivität mißbrauchen, Beichte und Predigt wohl größtenteils nicht. Die Presse mißbraucht offenbar die Predigt, und die Ärzte haben während Corona die Passivität mißbraucht, ob die Rechtsanwälte die Beichte mißbrauchen, vermag ich nicht zu sagen; wenn es so wäre, zum Zwecke der Erpressung, setzte es große kriminelle Energie voraus.
In einer Gesellschaft
- wird Wissen ergänzt,
- verdrängen sich Zugänge und
- überlagern sich Mächte,
- gesellschaftlichen Betrauungen,
- Gesellschaftsverträgen und
- gesellschaftlichen Übereinkünften
- Gesellschaftsgarantien,
- Gesellschaftsauskünften und
- Gesellschaftsprozeduren,
Bei der Gesellschaftsgarantie handelt es sich nicht um eine Fortschrittsgarantie, sondern lediglich um eine Garantie, welche einen zivilisatorischen Standard sicherstellt, welcher die Beratschlagung in gesellschaftlichen Foren betrifft, nämlich daß sie hinreichend rational, problemorientiert und staatsdienlich erfolge, und genau das sind die Gegenstände der Predigt: Rechtschaffenheit, Friede und Verbundenheit.
Und was das Handauflegen betrifft: Es erzieht zur Passivität, wie auch die Schule und mehr noch der Arztbesuch zur Passivität erziehen, und Passivität ist die Prozedur, auf welche eine gefährdete Gesellschaft am meisten angewiesen ist, um nicht in Ansicht der Vorkehrungen, welche die übrigen treffen, selbst den Gelassensten zu seinen eigenen zu zwingen und dadurch zu zerfallen, also um in der Gefahr nicht den Kopf zu verlieren.
Die Mißbrauchsmöglichkeiten liegen wiederum auf der Hand, wobei die Kirchen selbst wohl nur die Passivität mißbrauchen, Beichte und Predigt wohl größtenteils nicht. Die Presse mißbraucht offenbar die Predigt, und die Ärzte haben während Corona die Passivität mißbraucht, ob die Rechtsanwälte die Beichte mißbrauchen, vermag ich nicht zu sagen; wenn es so wäre, zum Zwecke der Erpressung, setzte es große kriminelle Energie voraus.
Labels: 43, formalisierung, geschichte, gesellschaftsentwurf, gesellschaftskritik, gesetze, institutionen, rezension, sehhilfen, wahrnehmungen, zeitgeschichte, ἰδέα, φιλοσοφία