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4. Juli 2026

Epik

Wenn man den Übergang von meinen ursprünglichen Glaubensmodi zu den gegenwärtigen Glaubensweisen betrachtet, Klären blieb Klären, Verneinen wurde Aufbrechen, muß man befürchten, daß das Bejahen aus der Systematik herausgefallen ist.

Glücklicherweise ist dem nicht so. Es gibt zwei Möglichkeiten,
  1. entweder
    • aufzubauen erfordert ein Gebet um die Bahn,
    • aufzubrechen eines um die Gnade und
    • zu formieren eines um das Amt
  2. oder
    • wir können ohne es aufbauend umsetzen,
    • aufbrechend begegnen und
    • formierend befriedigen.
Die letzteren drei Varianten entsprechen dem Glaubensmodus der Bejahung und seien als
  • episches Aufbauen oder Triumphieren,
  • episches Aufbrechen oder Verteidigen und
  • episches Formieren oder Präsentieren
bezeichnet.

Als Beispiel möchte ich die Schwierigkeit, die priesterliche Betreuung zu verteidigen, betrachten.

Die priesterliche Betreuung zu verteidigen heißt, das Licht
  • der Beichte,
  • der Predigt und
  • des Handauflegens
zu erkennen. Nun ist es aber so, daß Kinder
  • es pervers finden, dem Schulhofpeiniger die Beichte abzunehmen, anstatt ihm eine reinzuhauen, eine Vorliebe, welche sich mit zunehmendem Alter wandelt: mit 8 finden es noch alle pervers, mit 80 niemand mehr,
  • den Wert der Predigt, undankbar wie sie sind, unterschätzen, und
  • den Wert des Handauflegens in Form des Aufmunterns durchaus erkennen und verteidigen können, jedoch normalerweise später erkennen, daß ihnen nicht die Mittel zur Verfügung stehen, um tatsächliche Sicherheit herzustellen.
Ich mußte beispielsweise mit 8 erkennen, daß ich meine verdorbenen Mitschüler nicht die Furcht Gottes lehren konnte, indem ich ihren Spott gleich dem Wirbelwind den Staub aufwirbelte, und seitdem ist mein Leben kaum jemals episch gewesen.

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