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2. Februar 2026

Die erweckenden Interessen der Gedanken

Die Beiträge Die höheren Grade der Bewußtheit und Fortsetzung der Besinnungsbegründung der Bildungen zusammenführend halten wir fest, daß
  • Anstreben erwachen, wenn uns ein Verhalten (ein Bedachtsbegriff) in interessante Umstände versetzt,
  • Abhängigkeitserlebnisse, wenn interessante Umstände ermöglicht werden,
  • Gültigkeitserlebnisse, wenn interessante Zustände erfaßt werden,
  • Verantwortlichkeitserlebnisse, wenn ein relevanter Einstand einer interessanten Auswirkung einübend zugeordnet wird,
  • Verbindungen, wenn ein interessanter Gegenstand evoziert wird, und
  • Entsprechungen, wenn ein interessantes Verhältnis bezogen wird.
Befinden wir uns beispielsweise in einem dunklen Raum, so erwacht
  1. daß es uns das Umlegen eines Lichtschalters ermöglicht zu sehen,
  2. daß es uns das Abtasten der Wände ermöglicht, einen Lichtschalter zu finden,
  3. daß uns vorsichtiges (nun ja...) Vorantasten in Kontakt mit einer Wand versetzt,
  4. daß uns das Abtasten der Wände in Kontakt mit einem Lichtschalter versetzt und
  5. daß uns das Umlegen des Lichtschalters in einen hellen Raum versetzt.
Möchten wir einem anderen etwas mitteilen, so müssen wir es sprachlich evozieren. Ist dabei alles benannt, so kommt er dabei ohne Bezüge aus, andernfalls muß er sich etwa bequemen, die Oberste auf die Schubladen und diese auf den Schreibtisch zu beziehen, wobei es theoretisch natürlich auch möglich wäre, die oberste algorithmisch per Definitionsabgleich festzustellen, aber praktisch dürfte sich wohl jeder eine oberste Schublade vorstellen, welcher die reale entspricht.

Die oberste als solche zu kennzeichnen, beruht auf Erfassen.

Die Einübung des Übergangs von der Auswirkung (der Absicht, dem Bedacht, dem Ziel) zum Einstand (dem Zuneigen zum selben, dem Impuls, der Anspannung) durch Zuordnung ermöglicht denselben nicht, wiewohl es uns ohne die Zuordnung schwerfiele, uns zu versetzen.

Überdies, wiewohl Zuordnen ein Spezialfall des Anstrebens ist: Interessant erscheint uns nicht die Zugeordnetheit des Einstandes, sondern die Auswirkung, welcher er zugeordnet wird.

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