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21. März 2026

Traces of premeditation

Just as Louis XVI was right about Cardinal de Rohan, but it didn't help him much, I've been right about what's going on now, but it hasn't helped anybody either.

I've been saying since 2021 that there's a weird coalition between the US military and the Catholic Church showing itself in US health and domestic policy though they are clear adversaries, and expressed puzzlement at people like Rubio, Kennedy and Gabbard (not a Catholic, only a person of good will, I know) joining Trump's team in the context of the prevalence of Catholics in American politics, e.g. Trudeau, Biden, Flynn, Pelosi, de Blasio, Cuomo, Fauci, DeSantis, and was joking that the Catholic Church seems to want to make sure that the Beast is a Catholic.

Much can be said about where this dance is getting us to, independent of who wins which round, but right now let's just focus on the dance. By the way, I was thinking about writing this post yesterday, but I was tired and thought that its substance really isn't that much and every doofus should understand the lay of the land by now, but then I listened to a doofus this morning who didn't.

Once in a while, I better repeat it here, announcements are being published. The Freemasons published The Magic Flute and The Matrix and the Catholic Church Elysium, which foreshadowed both Mexico's most famous beer and transit during the Biden years.

I've been expecting this move since I had visited the US in 1994: A country simply built on economic opportunity didn't seem to have a sufficient foundation in my opinion and I was expecting that an attempt would be made to use Latin Americans' compliance to lay one for a more European understanding of statehood. I was also expecting since that time that it would be resisted.

Biden's actions always seemed over the top, provoking resistance. And that swept Trump back into power. So, the US military went along with the Catholic Church, getting back at it later. And now the Catholic Church has been doing that exact same thing:
  1. Somebody pulled the US' troops out of Afghanistan, so that the US couldn't surveil or interfere in northeastern Iran.
  2. Kennedy joined Trump in order to protect Fauci, Gabbard in order to prevent any insane intelligence community plays and Rubio in order to control which wars to enter.
  3. Netanyahu acted the hysteric to get the US to get the strait of Hormuz shut.
And now the Catholic Church can rally entrepreneurs world wide to impale Trump and Bessent, and at least Bessent knows it.

That's the obvious part, the one the whole world sees. Ted Postol claimed that Iran uses the Iridium satellite network to steer its drones and added after a split second of hesitation that nothing can be done about it. If true, the network has been built for military purposes under the guise of civilian use, and if in a sense true, the powers that be are fine with what Iran is doing with its drones.

So, that is that. May Larry Johnson blow smoke on Pascal Lottaz' podcast as much as he likes. Of course it doesn't matter whether I publish this post or not, but I guess that in retrospect I'll find my blog more complete with it having been published.

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20. März 2026

Zur Bedeutung eines konfessionellen Kanons für den Glauben des Volkes

Zwischen dem Glauben der Regierung und jenem des Volkes besteht ein Verhältnis, welches zwischen drei Polen angesiedelt ist, welche sich aus folgender Dialektik ergeben.

Entweder das Volk identifiziert sich mit dem Handeln der Regierung oder nicht. Im letzteren Fall hat es seinen eigenen Glauben, in welchem die Regierung lediglich einen Faktor darstellt. Wenn es sich mit ihrem Handeln identifiziert, so entweder explizit oder implizit, wobei ersteres einen Handlungskanon, eine allgemeine (schriftlich) fixierte Haltung, voraussetzt, welche Regierung und Volk bekennen. Im Falle der expliziten Identifikation handelt es sich bei der Regierung um Funktionäre, im Falle der impliziten um Führer.

Praktisch treten stets Mischformen auf, wobei der Grad, zu welchem eine Regierung lediglich als ein Faktor angesehen wird, nicht weiter interessant ist, jener des Ermessensspielraums von Funktionären hingegen sehr, denn was Männer in den Augen des Volkes groß, oder genauer gesagt interessant macht, ist die Unnachvollziehbarkeit ihres Handelns, welche dazu führt, daß seine Neugierde seine Verbundenheit zum Heiligen ersetzt und die Gunst das Gelübde, auf Gott zu vertrauen, und es beginnt, auf sie zu wetten.

Dies wird bisweilen als Vergötterung bezeichnet, treffender wäre allerdings Windschattenglauben, da das Volk praktisch den persönlichen Glauben des Führers oder der Führer übernimmt, und wo immer dies geschieht, werden die persönlichen Dramen des Führers oder der Führer zu jenen des Volkes, beispielsweise Napoléons zu jenen der Franzosen und Hitlers zu jenen der Deutschen (und zweifellos Nick Fuentes' zu jenen der Amerikaner, sollte es je dazu kommen, wonach es aber nicht aussieht).

Es heißt in der Offenbarung, 17:12-13,
Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die das Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie eine Zeit Macht empfangen mit dem Tier. Die haben eine Meinung und werden ihre Kraft und Macht geben dem Tier.
und ich frage mich schon seit längerem, wie das von Statten gehen soll: Kann es sich um eine internationale Bewegung handeln, welche auf der Basis eines Manifests durch eine koordinierte Revolution an die Macht kommt? Theoretisch schon, aber danach sieht es nicht aus. Kann es sich um einen Putsch handeln, welcher weitgehend an den Menschen vorbei geht? Das wäre wünschenswert, und es scheint mir auch wahrscheinlicher als die erste Variante, aber einstweilen immernoch unwahrscheinlich. Kann es sich um die reguläre Einsetzung von Funktionären (Ministern) handeln? Nein, das dürfte ausgeschlossen sein, alleine schon wegen der international unterschiedlichen Wahltermine. Was also bleibt, ist die graduelle Ausdehnung des Ermessensspielraums unter dem Einfluß eines weltbewegenden Ereignisses, welche aus Funktionären Führer macht.

Wie gesagt, ich halte die gegenwärtige Situation für retardierend, da sie dazu angetan ist, Häresien und Fehlentwicklungen als solche zu brandmarken. Aber zugleich möchte ich nicht verschweigen, wie weit diese schon gediehen sind.

Doug Wilson ist eine ironische Figur, insofern er das Christentum durch die Autorität der mosaischen Gesetze zu festigen sucht: Faktisch erzeugt er dadurch eine Einstellung, welche da lautet: Ich kann machen, was ich will, da die mosaischen Gesetze von niemandem eingehalten werden (Kinder, welche sich weigern, ihr Zimmer aufzuräumen, müssen von der örtlichen Gemeinde gesteinigt werden. Städte in Israel, welche nicht alle mosaischen Gesetze durchsetzen, müssen bekämpft und ihre Einwohner getötet werden.) und die Bindung durch Christi Vorbild durch diese selektive Berufungspraxis relativiert wird. (Als ob Rechtsverdreher eine sicherere zivilisatorische Grundlage bildeten als der Neue Testament.)

Ich finde es auch ironisch, daß sich dieser Ansatz am Umgang mit der Homosexualität entzündet: Daß Moses dieselbe verboten hat, muß man als Beleg für Moses' Weisheit werten, denn es läßt sich leicht zeigen, daß Homosexuelle in Kirchen und in der Politik geächtet werden müssen, um Seilschaften, welche nicht der Sache dienen, vorzubeugen, und heutzutage gleichfalls an Universitäten, wiewohl nicht mit derselben Dringlichkeit, da alle diese Institutionen hauptsächlich von Männern getragen werden: Wie kann man den gemischt geschlechtlichen Unterricht ablehnen, da er die Schüler vom Lernen abhält, aber Homosexuelle in staatstragenden Institutionen zulassen? Gut, so lange sie die öffentliche Moral nicht durch ihren Hedonismus untergraben, kann man die Sache ignorieren, aber gleich wie es aus naheliegenden Gründen keine Gefängnisstrafen im mosaischen Recht gibt (Nomadentum und Gefängnisstrafen vertragen sich nicht), konnte Moses auch schlecht zwischen Privat- und Beamtenrecht unterscheiden (wenn man einmal von den seinen Bruder Aaron und dessen Nachkommen betreffenden Vorschriften absieht, aber es hätte ja auch nicht gereicht, ihnen die Homosexualität zu verbieten).

Nein, auf Doug Wilson zu bauen, heißt offensichtlich auf Sand zu bauen, wer Häresien sucht, wird viele finden, aber wer sich aufgrund der Schwächen seiner Gegner überlegen fühlt, obwohl er ihren Stärken nicht gewachsen ist, ist dem Wesen nach ein Giftzwerg und wird mehr Unheil stiften, als das Wohl der Menschheit zu befördern.

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17. März 2026

Menschen- und Regierungsvertrauen und Ehre

Nach der Definition im vorigen Beitrag zeichnet sich Ehre dadurch aus, daß die ihr entspringenden Taten den prüfenden Blicken Anderer standhalten, und das mag zu der irrigen Ansicht führen, daß sich Ehre durch Kontrolle  erzeugen läßt.

Zwar ist es sinnvoll, sie auslotenden Kindern ihre Grenzen aufzuzeigen, und gegebenenfalls auch so vorgehenden Erwachsenen, aber der Wert der Ehre ist ihr Mehrwert gegenüber dem Geforderten, welcher konkret der persönlichen Gehießenheit entspringt.

Zurückhaltung bei der Sittenberichtigung, wie sie in der Marktwirtschaft üblich ist, zeugt von einem Vertrauen auf die bürgerliche Reife der Menschen, welches ihnen erst den Spielraum verschafft, Ehrbares zu tun. Deshalb fordert Christus dazu auf, im Verborgenen zu beten und nicht mit den eigenen Verdiensten zu prahlen, damit sich die Gesellschaft nicht des Gehießenen bemächtigt und es zur Norm macht und es damit abtötet. Wo dieses Vertrauen nicht besteht, fürchten sich die Menschen vor Freiräumen und möchten alles möglichst reguliert sehen, da ihnen dies die beste Variante einer Sittenberichtigung zu sein scheint, bei welcher der Einzelne ihr Eigeninteresse verfolgenden Zusammenrottungen schutzlos ausgeliefert ist, das heißt indem sie als Mitglied des gesetzgebenden Kollektivs agieren, was entweder natürlichem Mißtrauen entspringt oder mit Hilfe von Kampf- und Kritiksitzungen anerzogen wird.

Fehlt das gesetzgebende Kollektiv und bilden sich die sittlichen Beziehungen nach dem Eigeninteresse, so sind wir wieder im bereits im vorigen Beitrag betrachteten Fall des Anreizes zum Attentat, aber, wie dort gesehen, kann auch dieser ehrbegünstigend gestaltet werden.

Und um dies alles zusammenzufassen:
  • herrschaftliche Ehre
    • verkommt durch Propaganda,
    • wird imitiert durch Sozialismus,
    • zeichnet sich durch Menschen- und Regierungsvertrauen aus, nach dem Satz: Wie der Herr, so das Geschär,
  • bürgerliche Ehre
    • verkommt durch Egoismus,
    • zeichnet sich (im Falle eines Falles) durch Widerständigkeit aus.
Solidarität ist ein problematischer Begriff: Eine Gewerkschaft mag sich unter Umständen nicht anders als Tributfordernde verhalten, also aus einer  Zusammenrottung von Egoisten bestehen. Oder es handelt sich um eine sozialistische Einrichtung. Oder es handelt sich um eine Form des Widerstands. Nur im letzteren Fall wäre die Solidarität eine Tugend, und da sie ja eine Tugend sein soll, möge sie als eine solche Form festgesetzt sein.

Nun, nicht jede Form des Widerstands ist Solidarität. Offensichtlich beinhaltet Solidarität Menschenvertrauen. Es handelt sich also um eine Form des Widerstands unter herrschaftlicher Ehre, aber natürlich nicht gegen dieselbe, mit anderen Worten also um eine sittliche Berichtigung, welche den bürgerlichen Freiraum nutzt, um ihn zu beschützen, wenn Andere ihren mißbrauchen, um ihn anzugreifen, und die Herrschaft dies versäumt, jedoch ohne den Angriff unterbinden zu können, sondern ihn lediglich zu vereiteln suchend, bis er sich erschöpft oder sich die Herrschaft bemüßigt fühlt, Frieden zu stiften. Letzteres mag für den Erfolg der Solidarität ausschlaggebend sein, da durchaus Augriffe auf die bürgerliche Freiheit vorstellbar sind, deren solidarische Vereitelung den Angreifer stärkt, etwa wenn Rechtsanwälte einen Weg fänden, um dafür zu sorgen, daß es zu mehr Klagen kommt, um ihre Auftragslage zu verbessern, und die Menschen daraufhin solidarisch spendeten.

Mit anderen Worten ist die so beschränkte Solidarität nur dann in jedem Falle eine bürgerliche Tugend, wenn die Herrschaft, unter welcher sie besteht, ihr Regierungsvertrauen verdient.

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15. März 2026

Pergamus

It is well they don’t have days of fog in the Latin countries — the countries of assassination.

Sir Arthur Conan Doyle: The Adventure of the Bruce-Partington Plans
Ein Attentat ist ein Mord mit dem Ziel, eine Person aus einer Rolle zu entfernen, und desto sinnvoller ist es, je stärker die Ausfüllung der Rolle von der Person abhängt, und dieses wiederum hängt davon ab, wie sehr ihre persönliche Ausfüllung unter dem prüfenden Blick Anderer erfolgt, was die Grundlage für den Gegensatz zwischen Attentaten und Ehre darstellt, nämlich daß das allgemeine Bemühen um ehrenwertes Verhalten Attentaten die motivationale Grundlage entzieht, oder, um es anders zu sagen, was Attentate in die Gefilde der Hinterlist verbannt, in welchen die Sonne der Ehre die Schwaden derselben nicht durchdringt.

Ich weiß nicht, ob Goebbels der erste war, der die prüfenden Blicke der britischen Öffentlichkeit als verblendet bezeichnet hat und in dieser Verblendung die Grundlage der Macht der britischen Elite gesehen hat, aber darin besteht natürlich die Funktion von Propaganda, also darin, die prüfenden Blicke der Öffentlichkeit zu verblenden, und je erfolgreicher sie dies tut, desto höher steigen Attentate wieder im Kurs, wobei es von der Allgemeinheit der propagandistischen Verblendung abhängt, ob die Attentate mehr den propagandistisch ummantelten Rollenausfüllenden oder den Propagandisten selbst gelten werden.

Jedenfalls verwandeln Dreistigkeit, Dummheit und Gefühlsduselei, letztere des öfteren in einem krankhaft übersteigerten Mißtrauen allen Fremdem gegenüber vereint: Trump's Erklärung, die Iraner hätten die Mädchenschule selbst in die Luft gesprengt, wirkte nicht sehr überzeugend, aber wenn ein britischer Minister das gestreut hätte, hätte er wahrscheinlich Zweifel gesät, den Segen geprüfter Transparenz in den Fluch undurchsichtiger Propagandaschlachten - und ja, sie sind auch dann grundsätzlich undurchsichtig, wenn eine Seite freiwillig Einblick in ihr Handeln gewährt (und oftmals gerade dann).

Und wenn es dahin gekommen ist, stellt sich dir Frage, ob eine solche Prüfung überhaupt noch besser ist als gar keine, insofern dann an die Stelle eines verblödeten Ehrbegriffs ein tyranneibegrenzender Widerstandsimperativ tritt, welcher sich gegen überzogene Anmaßungen verwehrt, und einen solchen Ansatz kodifiziert natürlich der Koran, welcher sich in weiten Teilen des einstigen Römischen Reichs durchgesetzt hat, um Sir Arthur Conan Doyle's Einschätzung die ihr gebührende Ehre zu geben.

Ein wesentlicher Teil des islamischen Widerstandsimperativs ist es, sich nicht an Greueln gegenüber anderen Muslimen zu beteiligen, was Omar Sharif in Lawrence of Arabia mit den Worten God help the men who lie under that. zum Ausdruck bringt, woran auch Peter O'Toole mit den Worten They're Turks. nichts zu ändern vermag, und mir ist auch kein Fall in der islamischen Geschichte bekannt, in welchem die Bevölkerung eine Erbfeindschaft wie zwischen Deutschen und Franzosen akzeptiert hätte, wenn man Fälle wie den Unabhängigkeitskrieg Bangladeschs einmal auf dezidiert unislamische Einflüsse zurückführt, so daß sich innermuslimische Kriege, ähnlich wie im europäischen Mittelalter, für die Bevölkerungen darauf beschränken, welchen Tyrann sie zu dulden haben, und eine in der Bevölkerung verwurzelte Regierung ist vor diesem Hintergrund unbesiegbar.

Mit anderen Worten: Wo das Abendland vom Feudalismus zum Totalitarismus aufgebrochen ist, sei es jener Napoléons, Lenins oder Hitlers, indem es das Vorrecht des Adels durch Propaganda ersetzt hat, hält die muslimische Welt am religiösen Widerstandsimperativ fest und schützt dadurch populäre Regierungen vor der propagandistischen Verblendung der Bevölkerungen anderer, oder, um es anders zu sagen: Während das Christentum lediglich bewirkt hat, daß sich Wölfe nun, da sie öffentlichen Ansprüchen genügen müssen, in Schafspelze kleiden, zwingt die islamische Distanz zur Regierung die dortigen Herrscher zunehmend, sich an einander zu messen: Anstatt alles Gute auf Erden als eigenes Verdienst ausgeben zu können, welches mit Treue zu bezahlen ist, müssen sie Verdienste vorweisen, um im Amt zu bleiben.

Natürlich ist nicht jede Regierung, welche sich auf Propaganda stützt, notwendig totalitär, aber im Rahmen der hiesigen Betrachtung handelt es sich dabei lediglich um eine Frage des Grades und das Extrem verdeutlicht das Wesen einer solchen am besten.

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14. März 2026

To Ray McGovern

Dear Ray McGovern,

when you were telling Larry Johnson that he was assuming that US intelligence was less well informed than he, I exclaimed: Exactly!

As far as I'm concerned you don't have to explain anything: An analyst analyses facts and doesn't trade in rumours and rather than listening to Marco Rubio I'd assume that we're watching a play that isn't about Iran.

The beauty of having no connections at all is to be free to start from the likely outcome, to next deduce motivations and finally the powers at work.

The likely outcome now is that the Republicans lose the midterms, the US their military presence in the Persian gulf, that illegal immigrants in the US receive amnesty, that Trump's tariffs are revoked and looking a little further down the road that Asia becomes its own theatre, with Japan and South Korea joining the party later, and the Americas and Europe closer integrated while Africa's position remains as yet undetermined.

My guess is that Cory Booker will be the next US president, because he will make it easiest to mend relations with Europe while attacking toxic whiteness domestically.

So, the tariffs have been an attack on trade in the name of national security and a new international security structure more open to trade than nationalism is emerging. One may leave it at that: Trump's Jewish friends turned out to be globalists. One may also go one step further and state that the western block will be dominated by the Catholic Church and the eastern by China.

I don't feel a high when I'm writing this, but I enjoyed it when you affirmed my belief in analytical principledness.

A chip off the old block of reason

P.S. I guess I would like to light a fire under somebody's ass concerning this, simply because I categorically prefer understanding to guide actions, but at this point that would result in New York City being nuked and Trump exposing himself as the modern day Nero, and that I don't call for, though, since God is enforcing his judgment anyway and in particular on when it's time, I'd consider it his will, if such a consequence materialised.

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13. März 2026

Vorkehrungen

Eine Vorkehrung bezeichne die Einschränkung einer Bildung, um die Anpassung an sie zu erleichtern. Weiterhin sei die zunächst angepaßte Bildung bei einer totalen Anpassung als passend bezeichnet, die sich daran anschließende als geeignet, gemäß B paßt zu A und B ist für f angewendet auf A geeignet, wobei f die erste Anpassung vertritt, und die Bildung, an welche sie angepaßt werden, als angestammt.

Die Vorkehrung für die
  • Umsetzung ist die Verträglichkeit der sicherzustellenden strategischen Voraussetzungen mit einander,
  • Begegnung die Eingeteiltheit der zu erkundenden Dynamik und
  • Befriedigung die Priorisierung einzelner Punkte der zu entstörenden Verwicklung,
und diese sind Teil der generativen Zykel der Zeitalter: Im Zeitalter der
  • Wunder verpflichten wir uns zum angestammten Vorhaben der Gewährung, zu welchem eine eingeteilte Dynamik paßt, für welche die Haltung der Bildung geeignet ist,
  • Wacht erkennen wir die angestammte Haltung der Anerkennung an, zu welcher verträgliche strategische Voraussetzungen passen, für welche die Entwicklung der Partnerschaft geeignet ist, und
  • Werke geloben wir die Entwicklung der Unterstützung, zu welcher eine Priorisierung einzelner Punkte einer Harmonie paßt, für welche die Vorhaben der Kultur (einer Technologie) geeignet sind.
Die Idee im letzten Fall ist, daß klare Prioritäten Dissonanzen, welche entstört werden können, überhaupt erst zulassen, weshalb Christus auch wiederholt zur Entschiedenheit auffordert, und die Offenbarung buchstabiert es dann eben aus:
  • ohne die rechte Vorhaltung der Gesetzmäßigkeiten enden Unternehmen katastrophal: das sind die Siegel,
  • ohne das rechte Bestreben, Verantwortung zu übernehmen, streiten verschiedene Unternehmen mit einander: das sind die Posaunen, und
  • ohne den rechten Umgang mit Abhängigkeiten verstricken Unternehmen sich: das sind die Schalen des Zorns Gottes,
was der Preis der Entwicklung der Haltung ist, deren Befriedigung den versprochenen Frieden bringt.

Man sieht hieran auch exemplarisch, daß die Vorkehrung des Zeitalters der Wunder, die Einteilung der Dynamik, das zuletzt im Zeitalter der Werke aufgeworfene Problem, die Verstrickung, löst und den rechten Umgang ermöglicht. Entsprechend löst die Verträglichkeit der Vorhaben das zuletzt aufgeworfene Problem im Zeitalter der Wunder und die Priorisierung der Bestreben jenes im Zeitalter der Wacht.

Außerdem erlaubt diese Betrachtung die Beschreibung des unterschiedlichen Charakters der Gesetze oder Institutionen in den Zeitaltern: Die Institutionen im Zeitalter der
  • Wunder sind (umstands-)bedingt und in der gesellschaftlichen Dynamik verankert, welche sie einteilen,
  • Wacht angestammt und im Geist der Menschen verankert und
  • Werke vorstoßend und in Entwürfen verankert,
was erklärt, warum Platons Nomoi und Politeia so großen Wert auf die Charakterformung legen, wohingegen unsere Gesetze Ordnungsideale ausdrücken und meine Bemühungen auf veränderte Dynamiken zielen.

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10. März 2026

Strukturelle Voraussetzungen von Erlebnis- und Repräsentationskulturen

Der vorige Beitrag vergegenwärtigte mir, daß ich die von der katholischen Kirche im Jahre 800 A.D. getroffenen Entscheidungen noch nicht hinreichend verstanden hatte.

Damit eine kulturelle Herrschaft durch die Vorgabe einer Bildung herrschen kann, muß sie dazu natürlich in der Lage sein, das heißt
  • eine Willensherrschaft muß über Macht verfügen,
  • eine Erlebnisherrschaft über Zugang und
  • eine Repräsentationsherrschaft über Wissen
oder anders gesagt
  • eine Willensherrschaft muß bei Interessengegensätzen verbindlich vermitteln können,
  • eine Erlebnisherrschaft Gelegenheiten erschließen können und
  • eine Repräsentationsherrschaft Lösungen aufzeigen können.
Die strukturellen Voraussetzungen für die Willenskultur sind also trivial, nämlich daß die Regierung über die militärische Hoheit verfügt, wie von Mao ganz richtig festgehalten, und die übrigen beiden Kulturen lassen sich in gewissem Sinne als Erweiterungen der Willenskultur verstehen, indem
  • die Erlebniskultur die Entwicklung vorgibt, in welcher sich vorhandene Interessen umsetzen lassen, und
  • die Repräsentationskultur die Haltung, aus welcher eine solche Entwicklung entspringt,
was uns erlaubt, jeweils zwei Fälle zu unterscheiden, nämlich ob die Regierten die ihnen nützende Bildung unabhängig oder abhängig übernehmen.

Damit sie sie von einer Erlebnisherrschaft unabhängig übernehmen, muß deren Erschließung günstig für sie sein, und damit sie es abhängig tun, muß sie ihnen unmöglich sein. Erlebniskulturen tun also gut daran, ihren Regierten günstige Bedingungen zu erschließen und sich exklusive Fähigkeiten zu bewahren.

Und was nun die Repräsentationsherrschaft angeht: Unabhängig die aufgezeigte Haltung übernehmen tun nur Regierte, welche eine Ahnung ihres Loses haben, wofern sie ein gutes Los ahnen. Abhängig tun sie es hingegen nur, wenn ihr Los sie andernfalls eines besseren belehrt und sie, wie man recht treffend sagt, zu Kreuze kriechen.

Der Adelsstand ist, wie bereits im vorigen Beitrag halb erkannt, ein Schmiermittel, um das zu Kreuze Kriechen weniger blutig zu gestalten: Indem Adelige ständig um Titel konkurrieren, kann sie die katholische Kirche gegen einander ausspielen, und auf diese Weise sicherstellen, daß es Adeligen, welche schlechte Christen sind, auch schlecht ergeht, wobei die Vorrechte des Standes gegenüber dem gemeinen Volk (feudal und Vieh gehen etymologisch auf dieselbe Wurzel zurück), es also wie Vieh (mit christlichen Seelen) behandeln zu können, es als Preis ihrer Streitigkeiten aus denselben heraushalten.

Wie es 800 A.D. völlig unmöglich gewesen sein mag, das Christentum auf andere Weise in Europa zu verbreiten, ist es heute unmöglich, ihm so weitere Geltung zu verschaffen, da das gemeine Volk als Vieh ähnlich hoch im Kurs steht wie Feuerholz zur Energiegewinnung, mit anderen Worten eher als Gefahr und Beschwer betrachtet wird, denn als Ressource.

Bleibt nur die ehrliche Anerkennung der staatlichen Haltung wie von mir propagiert, wenn es sich um eine Repräsentationskultur handeln soll.

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8. März 2026

Heuristik und Intelligenz im Wirken koordinierter Mannschaften

Mit den koordinierten Mannschaften verweise ich auf Konsortien, Gremien und Ensembles, Heuristik bezeichne eine Vorgehensweise, welche die Erreichung eines Ziels begünstigt, und Intelligenz das Verständnis, wie ein Ziel zu erreichen ist.

Was das Konsortium betrifft, besteht das hier betrachtete Ziel in der Aufteilung der gemeinsamen Verantwortung, bei Gremien besteht es in ihrer Zusammensetzung und bei Ensembles besteht es in der Umsetzung des Plans, womit nicht gesagt ist, daß Planung und Ensemblezusammensetzung keine zu erreichenden Ziele darstellen, doch möchte ich hier von Planungsschwierigkeiten abstrahieren, und was die Frage der Unterwanderung von Ensembles angeht, so wirkt die allgemeine Entwicklung ihr wie im folgenden geschildert entgegen.

Die kulturellen Herrschaften bilden kein sinnvolles Gremium, da ihre Ansätze mit einander unvereinbar sind, sondern allenfalls ein Konsortium, über dessen Dynamik ich lediglich folgendes sagen möchte: Erlebniskulturen sind aus systemischen Gründen untereinander monopolistisch, die heutigen Repräsentationskulturen sind es aus historischen und Willenskulturen sind es lediglich in der Phantasie von Darwinisten.

Der Grund für die Ähnlichkeit der heutigen Repräsentationskulturen untereinander und mit der heutigen Erlebniskultur besteht in der Institution des feudalen Gremiums, worunter ich ein Gremium verstehen, dessen Mitglieder alle das Interesse haben, daß ihnen die Menschen dienen. Ursprünglich bestand es aus dem belehnten Adelsstand, welcher sich zur Landesverteidigung vereinte, heute aus Unternehmensinhabern, wobei der Dienst der Menschen darin besteht, ihre Produkte zu kaufen und für das erwirtschaftete Geld Dienste zu leisten.

Ich habe an anderer Stelle auf die besondere Bedeutung des Handels als größter Branche hingewiesen, aber hier möchte ich alles möglichst einfach halten.

Der Adelsstand war einerseits ein militärischer Kontrollapparat, andererseits aber auch ein heuristisch reguliertes Gremium, dessen Ziel letztlich darin bestand, die Zivilbevölkerung als erbeutbare Ressource vor militärischen Verwüstungen zu bewahren, an welchen die Mitglieder des feudalen Gremiums aufgrund ihres Selektionskriteriums kein Interesse haben konnten.

Und bei dem modernen feudalen Gremium verhält es sich ebenso, wobei der Staat wie gehabt als Marktbetreiber Teil des Gremiums ist: Niemand hat ein Interesse an wirtschaftlicher Verelendung.

Allerdings sind beliebte Produkte flüchtigere Lehen als die eigentlichen seinerzeit, und deshalb verwendet das Gremium diverse Anstrengungen darauf, die Produktionslandschaft zu kontrollieren, und das führt unter anderem zu einem ausgeprägten Gegensatz zwischen Starensembles, welchen eine wesentliche Rolle im Produktionsprozeß zukommt, und gewöhnlichen, insofern erstere intelligent an Unternehmen gebunden werden und letztere durch standardisierte Arbeitsabläufe an heuristisch regulierte Kontrollapparate, das heißt erstere finden sich bald in einem Club wieder, welchen sie sich nicht wieder zu verlassen trauen, und letztere müssen bei ihrem Vorgesetzten Meldung machen, wenn das Kartenlesegerät nicht funktioniert.

Übrigens, da ihm eine gewisse weltgeschichtliche Bedeutung zukommt: Die heutigen Repräsentationskulturen werden zur Erlebniskultur mutieren, wenn ihre Autoritäten ihre Autorität durch Bestechung und Täuschung untergraben lassen, und die Erlebniskultur wird umgekehrt zu einer Repräsentationskultur mutieren, wenn die Ablehnung von Bestechung und Täuschung zu einer Verfassungsänderung führt, welche unbestechlichere und schwieriger täuschbare Autoritäten einsetzt.

Gleich welche Herrschaft, einschließlich der Willenskultur, moderne Gesellschaften haben ein gewisses heuristisches Gepräge, dessen Ziel die Eingliederung der Menschen in die bestehenden Strukturen ist, und ich möchte hier festhalten, daß dieses Gepräge noch von menschlicher Intelligenz bekämpft werden kann, indem Konsortien Verantwortung intelligent aufteilen, sich Gremien bilden, das heißt intelligente Allianzen, und Ensembles intelligent ihrer Aufgabe nachkommen, jedoch abhängig davon, wie sehr die Menschen auf heuristisch regulierte Kontrollapparate angewiesen sind und wie sehr diese mit einander konkurrieren.

Insbesondere beweist die Verbindung von Drohnen über Glasfaserkabel mit Menschen, daß die menschliche Intelligenz auf dem Schlachtfeld noch etwas zählt, andernfalls autonome heuristisch regulierte Systeme mit größerer Raumdurchdringungstiefe eingesetzt würden.

Angesichts der Flüchtigkeit dieses waffentechnischen Moments und der Lösung des feudalen Gremiums von seinem grundlegenden heuristischen Zweck stellt sich die Frage, ob der Augenblick für einen Butlerian Jihad bereits gekommen ist.

Andererseits fehlt das entsprechende Problembewußtsein weiterhin, auch wird es zur Zeit von anderen Problemen überlagert, was Scheinlösungen provoziert, was nicht heißt, daß die gegenwärtige Krise nicht auch tiefere Fehlentwicklungen offenlegen mag.

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5. März 2026

Die drei Bewußtseinsmodi als vertikale Ordnung der Tafel der Gefühle

Die drei Bewußtseinsmodi sind
  • gestörtes Bewußtsein,
  • eingebundenes Bewußtsein und
  • losgelöstes Bewußtsein,
wobei die Eingebundenheit gestört wird.

Im losgelösten Bewußtsein gilt das Interesse dem Zustandekommen einer losgelösten Erfahrung, sei sie begehrt, von Neugierde oder Kühnheit angepriesen oder handele es sich um die Reflexion und das abstrakte Festhalten einer Einsicht.

Im eingebundenen Bewußtsein gilt das Interesse dem Zustandekommen einer Bildung (einem Handlungshintergrund) ausgehend von einer (einem) anderen:
  • die Erwartung hält dem Vorhaben die Entwicklung vor, welche tatsächlich eintreten wird, und zwar aus punktförmiger Perspektive, das heißt das Vorhaben ist nicht mehr als eine Anstrengung und die Entwicklung ist lediglich ein Augenblick,
  • die Gunst mißt die Angepaßtheit der Entwicklung an ein Vorhaben (einen Gedankengang),
  • die Adäquanz die Angepaßtheit einer Haltung an eine Entwicklung:
    • die Aufgerufenheit die Angepaßtheit ihres ausrichtenden Umgangs mit ihr,
    • die Bedeutsamkeit die Angepaßtheit ihrer berücksichtigen Vorhaltung für sie und
    • die Sinnhaftigkeit die Angepaßtheit ihres rechenschafterhaltenden Bestrebens in ihr,
  • der Eifer die Angepaßtheit eines Vorhaben (eines Gedankengangs) an eine Haltung (daß es (er) sie befriedigt, daß es glatt geht),
  • die Wertschätzung die Anpaßbarkeit der Bildungen (Haltungshintergründe) an einander:
    • die Verheißungsfülle jene der Haltung an die Entwicklung,
    • die Klarheit jene der Vorhaben (Gedankengänge) an die Haltung,
    • die Verwandtheit jene der Entwicklung an die Vorhaben (Gedankengänge),
  • die Liebe (im weiteren Sinn) die Anzupassenheit der Bildungen (Haltungshintergründe) an einander:
    • die Verbundenheit jene der Haltung an die Entwicklung,
    • die Liebe (im engeren Sinne) jene der Vorhaben (Gedankengänge) an die Haltung,
    • der Friede jene der Entwicklung an die Vorhaben (Gedankengänge),
  • der Stolz (im weiteren Sinne) den Anpassungserfolg der Bildungen (Haltungshintergründe) an einander:
    • die reflexive Freude jenen der Haltung an die Entwicklung,
    • der Stolz (im engeren Sinne) jenen der Vorhaben (Gedankengänge) an die Haltung und
    • die Genugtuung jenen der Entwicklung an die Vorhaben (Gedankengänge).
Im eingebundenen Bewußtsein fühlen wir uns also stets auf dem Weg zu etwas, das Bewußtsein selbst scheint von etwas anderem hervorgebracht worden zu sein, um zu etwas zu gelangen, und wir spüren, daß uns unser momentanes Streben von ihm aufgeladen wurde und daß unsere Existenz nur als sein Vehikel einen Sinn erfüllt, und aus dieser Betrachtung heraus löst sich der Widerspruch auf, Gott darum zu bitten, einen zu töten, wenn er nicht in die Welt eingreifen mag: Das unser Bewußtsein hervorbringende und beladende Etwas, nennen wir es unser Leben, ist uns unverzichtbar und erfüllt nur einen Sinn, wenn die es lenkende Liebe (im weiteren Sinn), im Einklang mit dem schöpferischen Prinzip des Universums steht, sein Wille durch sie hindurchfließt.

Im gestörten Bewußtsein wird
  • die Gunst von Leid- und Ärgerfaktoren gestört,
  • die Adäquanz von Erschöpfungs-, Angst- und Vergessenheitsfaktoren, und
  • der Eifer von Übelkeits- und Schreckenfaktoren.
Der Teufel steht wie immer nackt da.

Und noch einmal zur vergleichenden Übersicht die Tafel der Gefühle:


entfaltungs-
bezogen
erfassungs-
bezogen
bewirkungs-
bezogen
gestörtes
Bewußtsein
Ärger
Leid
Vergessenheit
Angst
Erschöpfung
Schrecken
Übelkeit
eingebundenes
Beweußtsein
Wertschätzung
(i.a.S.)

Gunst
Liebe (i.a.S.)
Adäquanz
Anteilnahme
Eifer
Erwartung
losgelöstes Bewußtsein
Einsicht
Neugierde
Begehren
Kühnheit
wobei die Farben den Bewußtseinsformen entsprechen:
  • Gewahren,
  • Erfahren und
  • Zuneigen..

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3. März 2026

Die daimonischen Verpflichtungen für rollenentwickelnde Mannschaften angesichts des funktionalen Entwicklungsgrades ihrer Mitglieder

Am kontroversesten dürfte die Beurteilung der erwähnten Verpflichtungen als daimonisch sein, aber auch wenn sie sich auf die gewissenhafte Entwicklung der eigenen Rolle im Leben oder die Vorliebe für die Mitgliedschaft in einer sie für sich entwickelnden Mannschaft zurückführen lassen, verweist der Automatismus, mit welcher sie sich einstellen, auf ihre daimonische Natur.

Die vier Phasen des funktionalen Zykels lassen sich auf die Mitglieder einer ihre Rolle im Leben entwickelnden Mannschaft beziehen:
  • die Verwaltung der vorhandenen Ressourcen auf die Bewältigung der Umstände,
  • die Selbstdarstellung der Organisation auf die Verfeinerung der Bewältigung durch die eigene Lebenserfahrung,
  • ihr parasitärer Befall auf die Prüfung in der eigenen Rolle und
  • ihr chaotischer Kollaps auf die Isolation,
insofern sich ihre Mitglieder sich in der jeweiligen Phase wie folgt verpflichtet fühlen: Während der
  • Bewältigung dazu, Erfahrungen zu vermitteln und zu verbinden: Was denkst du dazu?,
  • Verfeinerung dazu, auf ihrer Basis zu innovieren: Was haltet ihr davon, wenn wir das machen?,
  • Prüfung dazu, die Mannschaft und ihre Ordnung zu verteidigen, und
  • Isolation dazu, sich ihrer Ordnung zu verweigern und an ihrem Idealbild festzuhalten,
wobei ein Mitglied, welches
  • bewältigt, Bewältigender heiße und etwa so,
  • verfeinert, gewieft ist und etwa so,
  • geprüft wurde, imposant ist und etwa so,
  • und isoliert ist, Isolierter heiße und etwa so aussieht,
und ich noch anfügen sollte, daß eine Rolle auszufüllen, welche einem nichts abverlangt, sich nicht von der eigenen Isolation unterscheidet, da man in nichts, welches einem wichtig ist, mannschaftlich verbunden ist.

Mit anderen Worten läßt sich ohne weiteres feststellen, in welcher Phase des funktionalen Zykels sich eine rollenentwickelnde Mannschaft befindet, auch wenn einzelne Studienexemplare dazu natürlich nicht ausreichen.

Was das letztere angeht muß ich der vollständigen Betrachtung halber darauf hinweisen, daß der popkulturelle Zykel ebenfalls genau diese Typen hervorbringt: In seiner
  • ideologischen Phase Bewältigende,
  • praktischen Phase Gewiefte und
  • sozialen Phase Imposante,
welche die staatliche Reife indes nur partiell beeinflussen, da sich der Staat als Intendant einmischt und
  • Vermittlung und Verbindung in begrenzten Reformen seiner Staatslehre auffängt,
  • Innovationen in Rückständigkeit ausmerzenden Kriegen verwendet und dadurch unabhängige Innovationsgelegenheiten beseitigt und
  • subkulturelle Strukturen bekämpft.
Ich hatte die Situation während des chaotischen Kollapses bereits im Beitrag Die vier Haltungen im Falschen behandelt, und auf die Isolierten bezogen stellt sie sich so dar:
  • ausharrend verweigern sie sich der moribunden Ordnung,
  • sich zurückziehend lenken sie sich von ihr ab,
  • überlaufend finden sie sich mit ihr ab oder verspotten sie als Parasiten und
  • sie angreifend bewältigen sie das Chaos durch eine neue Ordnung,
wobei der Schritt von der Verweigerung zur Bewältigung erfolgt, wenn die Verspottung Überhand nimmt.

Dies ist den Mächtigen natürlich alles bekannt, und da sie skrupellos genug sind, um es auch anzuwenden, halten sie dies alles auch für handhabbar. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf eine Anomalie hinweisen, welche sich schon heute beobachten läßt: Zwar gibt es einige Personen in der Informationstechnologiebranche, welche gewieft sind, aber keine imposanten: Eine Standardisierung ihrer Rolle ist bis heute nicht erfolgt. Dies sollte nicht so sein: Es kündigt an, daß es eine solche Rolle überhaupt nicht gibt, daß hier etwas heranwächst, was unser Rollenverständnis ersetzt.

Technische Bemerkung. Ich bleibe dabei, jegliche Betrachtungen zur Wesensvielfalt der Menschen unter das Label charaktere zu stellen, auch wenn es sich nicht um eine charakterlich bedingte handelt. Zur Verteidigung dieser Praxis möchte ich einwenden, daß es auch zum Charakter gehört, sich für ein gegebenes Verhaltensmuster zu entscheiden.

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1. März 2026

Grundlegende Abhängigkeiten

Es ist keinesfalls notwendig, die eigenen Abhängigkeiten auf eine grundlegende zurückzuführen, aber der sich über seine Rolle in der Welt klar zu werden versuchende Mensch versucht es, und es gibt nur zwei akzeptable Kandidaten:
  • Entweder wir machen uns letzten Endes von der steten Schöpfung abhängig, welche sich uns zuvörderst in unserem Innenleben darstellt,
  • oder wir machen uns letzten Endes von der Wirkung einer Materie abhängig, und die einzige, welche wir dabei bereit zu akzeptieren sind, ist die Behandlung durch eine Gesellschaft.
Insofern die stete Schöpfung in uns wirkt und eine Gesellschaft aus vielen von uns besteht, läßt sich argumentieren, daß beide Fundamente gleich grundlegend seien, was aber nur so lange gilt, wie sich Volk und Verwaltung an Zeugen orientieren.

In der Tat nähert sich das Volk der Gnade der Zeugen nur zu dem Grade an, zu welchem es bereit ist, sich von der steten Schöpfung abhängig zu machen, denn
  1. besteht das materielle im Gegensatz zum formulaischen Verständnis gerade darin zu verstehen, warum analogistische, rechtliche, sittliche, charakterliche und daimonische Gesetze gelten, was die Gnade der Zeugen ausmacht, und
  2. ist es unvereinbar damit, sich letztlich von der Behandlung durch eine Gesellschaft abhängig zu machen, da es deren Abhängigkeiten versteht.
Das formulaische Verständnis entspricht dabei der kindlichen Form der Erzählung des LEGO-Films und das materielle der hohen, und wenn jemand, für welchen eine Gesellschaft das Fundament seiner Abhängigkeit ist, ihrer Behandlung seiner vertraut, so handelt es sich um einen abstrakt Verblendeten, von welchen es insbesondere in Spanien viele gibt, in der Hauptsache Frauen, doch wenn er es nicht tut, wie es insbesondere bei solchen der Fall ist, welche die Nähe zu einer fremden, fundamental scheinenden suchen, so verhält er sich daimonisch beipflichtend als formulaischer Zauberlehrling. Ich sagte, ich würde daimonisch Handelnden grundsätzlich vertrauen, weil sie mit der Welt unzufrieden seien, aber das gilt nur für Gläubige, also jene welche sich letztlich von der steten Schöpfung abhängig machen.

Ich habe in der letzten Zeit viele Fragen erörtert, deren Erörterung mir sehr zuwider war, aber ich mußte es tun, so lange es sich noch um Warnungen handelte. Mittlerweile sind die Würfel gefallen, und die Entwicklung der nächsten paar Jahre dürfte feststehen, wobei die Hybris auf allen politischen Seiten unbegründet ist, lediglich auf einer ersichtlicher als auf den andern. Es ist jetzt an den Katholiken, ihr Spiel aufzuziehen. Die Chance einer weichen Kurskorrektur wurde vertan, und mehr noch, die Chance, selber das Drehbuch zu schreiben, auch. Weder das eine, noch das andere ist wirklich überraschend. Übrigens, die Nonne, welche Tucker Carlson hier interviewt, lügt: Auf dem 1. Konzil von Konstantinopel ging es nicht um die tausendjährige Herrschaft der Heiligen, siehe http://www.papalencyclicals.net/councils/ecum02.htm. Und was für eine lächerliche Lüge es ist, als ob 381 A.D. die tausendjährige Herrschaft bereits begonnen oder geendet haben könnte. Hat Tucker aber nicht weiter interessiert. Seine Geschiche, von einem Dämon angegriffen worden zu sein, seine Gäste übrigens auch nicht, sonst hätte ihn einer darum gebeten, sein Hemd auszuziehen und seine Narben zu zeigen. Da ist Kasper und da das Krokodil. Nun ja, jetzt also guter Jude, böser Jude. Böser Jude: Hurra, das Evangelium ist wahr! Guter Jude: Hurra, das Himmelreich ist da! Eine Win-Win-Situation.

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