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30. September 2026

12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '80

...but then they sent me to school.

1. The Korgis: Everybody's Got To Learn Sometime


2. After the Fire: 1980-F


3. Christian Bruhn: Captain Future (Main Theme)


4. Air Supply: All Out of Love


5. Visage: Fade to Grey


6. Irene Cara: Fame


7. The Police: De Do Do Do, De Da Da Da


8. Steve Winwood: Night Train


9. ABBA: Lay All Your Love on Me


10. 10cc: I Hate To Eat Alone


11. Blondie: Call Me


12. Kool & the Gang: Celebration

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Vom Haß der Glaubensweisen auf einander

Insofern sich die Glaubensweisen durch das Kriterium unterscheiden, an welches sie sich anpassen, um an ihr Ziel zu gelangen,
  • suchend an die geistige Heimat, um die geschuldete Rolle umsetzen,
  • klärend an die göttliche Ordnung, um der geistigen Heimat begegnen, und
  • erwachsend an die geschuldete Rolle, um die göttliche Ordnung befriedigen zu können,
erscheinen sie sich gegenseitig als
  • irrig, wenn das Kriterium der anderen an das eigene Kriterium anzupassen ist, oder
  • verirrt, wenn das Kriterium der anderen dem eigenen bisher unerreichten Ziel entspricht (aber nicht mit ihm übereinstimmt).
Ist das eigene Kriterium genauer gesagt
  • die geistige Heimat, so erscheint das Kriterium
    • der göttlichen Ordnung als träumerische Abkehr von der Verbundenheit und
    • der geschuldeten Rolle als leichtfertige Gefährdung derselben,
  • die göttliche Ordnung, so das
    • der geschuldeten Rolle als Frevel an der Rechtschaffenheit und
    • der geistigen Heimat als Verderbung derselben, und
  • die geschuldete Rolle, so das
    • der geistigen Heimat als herzlose Aufgabe des Friedens und
    • der göttlichen Ordnung als verlorene Entfernung von derselben.
Auf die menschlichen Geister übertragen* heißt das, daß
  • Träumer mit Verderbern,
  • Frevler mit Verlorenen und
  • Herzlose mit Leichtfertigen
zurechtkommen müssen, was sie als
  • Forscher und Errichter in den indogermanischen,
  • Verteidiger und Schlichter in den semitischen und
  • Zwinger und Bringer in den tibeto-japanischen
Hochkulturen tun, indem sie den gegenseitigen Haß durch die Zuständigkeiten der gemeinschaftsstiftenden Rollen entkräften.

* nicht die einzige Übertragungsmöglichkeit, zum Beispiel ist das Kriterium jedes Kindes natürlicherweise seine geschuldete Rolle.

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Die Quelle der Materien

Jede Materie entsteht daraus, daß wir
  1. auf ein Merkmal aufmerksam werden, da wir mit ihm einen logischen Gegenstand verbinden, welchen es charakterisiert und von welchem wir ahnen, daß er in einer bedeutsamen Beziehung zu anderen logischen Gegenständen steht, wobei wir die Beziehung als zwischen den Charakterisierungen bestehend auffassen und die übrigen Verhältnisse, in welchen die anschaulichen Inbegriffe der logischen Gegenstände definitionsgemäß stehen müßten, wenn wir denn eine Definition als verbindlich erklärt hätten, einstweilen ignorieren,
  2. Charakterisierungen auf einander beziehen, indem wir Verhältnisse zwischen ihnen bemerken, und
  3. logische Gegenstände im Hinblick auf ordentlichere Verhältnisse recharakterisieren,
oder, anders gesagt, daß wir
  1. denken: Da ist etwas, was so ist und sich zu etwas anderem speziell gearteten auf irgendeine Weise verhält,
  2. : Dieses solche verhält sich so zu jenem solchen. und
  3. : Solches verhält sich nicht immer so, wie es das sollte, aber das, was solches ist, ist ja auch dieses, und wenn etwas dieses ist, verhält es sich schon eher so, wie es das sollte,
wobei eine hinreichend ordentliche Charakterisierung ein Modell genannt wird, etwa das der chemischen Elemente.

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29. September 2026

Brüderliche Anerkennung als Alternative zur kulturellen Beherrschung unehrbarer Quasiherrschaften

Indem sich Quasiherrschaften unehrbar verhalten,
  • Quasierlebniskulturen die Verbundenheit über dem Frieden, zu welchem sie sich verpflichtet haben, vergessen,
  • Quasirepräsentationskulturen die Rechtschaffenheit über der Verbundenheit, welche sie gelobt haben, und
  • Quasiwillenskulturen den Frieden über der Rechtschaffenheit, welche sie anerkannt haben,
liefern sie eine Rechtfertigung dafür, sie zu Hilfsverwaltungen einer kulturellen Herrschaft zu degradieren, und insbesondere
  • Quasierlebniskulturen eine dafür, von einer Repräsentationskultur verfaßt, und
  • Quasirepräsentationskulturen eine dafür, von einer Willenskultur angebunden zu werden,
in welchem Sinne die katholische Kirche tatsächlich die Versuchung des Teufels angenommen hat, wie Dostojewskij in den Brüdern Karamasow meinte, indem sie Feudal-(zu deutsch Vieh-)herren verfaßte, um Europa zu regieren, und mit Blick auf Klaus Schwab und Konsorten auch heute noch annimmt.

Und die Alternative dazu besteht darin, als Kirche die Gesellschaft in brüderlicher geistiger Anerkennung zusammenzuhalten, derart
  • Quasierlebniskulturen als Brüder nicht vergessen zu vermitteln,
  • Quasierlebniskulturen als Brüder nicht zurechtzuweisen und
  • Quasiwillenskulturen als Brüder nicht zu unterstützen.

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27. September 2026

Quasiherrschaften und Pseudokoordinationen

Koordination führt natürlicherweise zur Herausbildung kultureller Quasiherrschaften, in dem Sinne, daß die Koordination freiwillig bleibt, aber die Herrschaft die Praxis dominiert, nämlich die
  • koordinierte Anvertrauung zu jener einer Quasirepräsentationskultur, indem das Gelübde, die eigene Rolle im gemeinsamen Vorhaben zu spielen, ein gemeinsames Interesse an der Sammlung und Analyse aller individuellen Erfahrungen begründet, um günstigere Voraussetzungen für alle zu schaffen,
  • koordinierte geistige Anerkennung zu jener einer Quasiwillenskultur, indem die Befriedigung des brüderlich Anerkannten zur Pflege der Infrastruktur nötigt, und
  • koordinierte Zuständigkeit zu jener einer Quasierlebniskultur, indem die am erfolgreichsten ihrer Zuständigkeit Verpflichteten der Entwicklung der Gemeinschaft die Bahn brechen.
Diese Quasiherrschaften mögen von kulturellen Herrschaften als Hilfsverwaltungen eingegliedert werden, und zwar entweder durch Koerzion (Erpressung), wozu nichts weiter zu sagen ist, oder durch Kooption.

Bei der Kooption geht der Eingliederung die Ablösung der Koordination durch eine Pseudokoordination vorauf, das heißt eine Organisation, welche vorgeblich freiwillig erfolgt, tatsächlich aber nicht. Es gibt zwei solche Ablösungen:
  • eine koordinierte Anvertrauung mag eingeladen werden, sich in ein umfangreicheres Rollennetz einzufügen, dessen übrige Rollen nicht freiwillig eingenommen werden, und anschließend wird die Quasirepräsentationskultur mit der Auflage versehen, sich auf die Standards der Hauptverwaltung zu stützen (Putin meinte in einem Interview, sowjetische Sozialwissenschaftler hätten gemeint, die Ukraine auf diese Weise an Rußland gebunden zu haben) und
  • einer koordinierten Zuständigkeit wird dieselbe abgeschwindelt, indem die Koordination angeblich im Namen des Volkes vom Staat übernommen wird, welcher nun die Quasierlebniskultur unter der Auflage lizenziert, daß sie seine Verfassungsvorgaben anerkennt.
Dahingegen ist es unmöglich, eine koordinierte geistige Anerkennung durch eine nur scheinbar freiwillige geistige Anerkennung abzulösen: In der Religion gibt es keinen Zwang, wie Theoderich der Große und später auch der Koran meinte. Entsprechend werden Quasiwillenskulturen immer zum Gelübde, der Hauptverwaltung zuzuarbeiten, gezwungen, sofern sie sich überhaupt eingliedern lassen.

Der Protestantismus stellt eine Rückforderung der abgelösten koordinierten Zuständigkeit dar, welche nach der Aufteilung der Welt zwischen Portugal und Spanien populär wurde, indem die kooptierten Quasierlebniskulturen den jähen Wunsch verspürten, sich von ihren Verfassungsauflagen zu befreien, denn was für eine Verfassung sollte das auch sein, welche Portugal und Spanien solches erlaubt?

Aber ursprünglich entspringt der Protestantismus der Gewissennot der Gläubigen, zu den Sünden der katholischen Kirche gezwungen zu werden, so schreibt etwa ein bayerischer Matrose in seinem Tagebuch über die Inder, daß ihnen die Kokospalme alles zum Leben nötige gebe, aber daß ihr Besitz nun auch wie von Gott vorherbestimmt den christlichen Europäern zufalle (ich sah einen entsprechenden Beitrag vor vielen Jahren im Bayerischen Rundfunk - derselbe Matrose rang in Indien auch mit einem Tiger, welcher während der Umklammerung seinen Rücken bös zerkratzte).

Wiewohl die Protestanten die freiwillige Koordination ihrer Zuständigkeit zurückforderten, konnten sie sich doch nicht deren wiederkehrender Kooption entziehen, wobei ihr größter verfassungsrechtlicher Erfolg in den Souveränitätsrechten der Einzelstaaten der Vereinigten Staaten bestand. Bei der Bill of Rights handelt es sich hingegen nur zum Teil um den Schutz der Zuständigkeit der Bürger, zum anderen aber auch schon um zur Ungerechtigkeit verführende Zugeständnisse.

In jedem Fall trat die koordinierte Zuständigkeit mit zunehmenden Jahren zunehmend hinter der Pseudokoordination des Volkswillens zurück. Die schweizer Demokratie verwehrt sich auf andere Art der Pseudokoordination des Volkswillens: Nicht indem sie Zuständigkeiten freiwillig koordinierte, sondern indem sie die staatlichen Herrschaftsakte tatsächlich dem Volkswillen unterwirft. In gewisser Weise dient die Schweiz als leuchtendes Vorbild also auch dazu, den wahren Sündenfall (der Staat als Mittel der Gewalt um ihrer selbst Willen) zu vernebeln, wobei ihr ihre relative Machtlosigkeit zu Gute kommt, womit ich nicht gesagt haben möchte, daß sich das Volk in öffentlicher Abstimmung nicht als weit tugendhafter herauszustellen pflegt, als es die Verlockung, sich über jede moralische Autorität hinwegsetzen zu können, von ihm erwartet.

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Euthydemos or What a difference a word makes!

Look, dog, you bear the responsibility for shitting on the floor, so I have to punish you!

But master, if I'm responsible for shitting on the floor, why do you punish me? I have shat on the floor.

You're not responsible for shitting on the floor, you're responsible for not shitting on the floor, but despite that you have become responsible for shitting on the floor and that is why I have to punish you!

Because I shat on the floor before I became responsible for doing so?

You became responsible for doing so when you did it! Everybody becomes responsible for doing what he does when he does it!

Hey, where are you going?

I'm intending to become responsible for marking my territory!

It is my territory, dog! And I'm your master! And only I can make you responsible for doing anything! And it is me who holds you responsible! And I have made you responsible for not shitting on the floor and not marking my territory! Yet you have shat on the floor and intend to mark your territory?

But the territory belongs to whosoever marks it and you've said that I would become responsible for marking it by doing so!

Listen, dog, if you claim my territory by marking it, you may become responsible for continuing to do so, but not without a fight and in any case, whether it's your territory or not, you are responsible for your actions and you shat on the floor and what sense of responsibility does it show that you did so?

What do you mean by sense of responsibility? That I'm aware that I did it?

Wait a second, dog. Didn't you so far act as if you understood being responsible as being put in charge? And now you say that being responsible means having done something?
Zuständigkeit und Verantwortung, as I usually use the terms.

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26. September 2026

12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '81

1. The Specials: Ghost Town


2. Vangelis: Chariots of Fire


3. Depeche Mode: Just Can't Get Enough


4. Jean-Michel Jarre: Les Chants Magnétiques Part 1


5. Billy Idol: Mony Mony


6. The J. Geils Band: Centerfold


7. Soft Cell: Tainted Love


8. Ph.D.: I Won't Let You Down


9. Nicole: Flieg' nicht so hoch, mein kleiner Freund


10. Rick Springfield: Jessie's Girl


11. Falco: Der Kommissar


12. Orchestral Manoeuvres in the Dark: Maid of Orleans

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Dialoge unterschiedlicher Ordnungen

Die letzten beiden Beiträge gehören offensichtlich zusammen, aber es gibt noch einen weiteren Aspekt, welchen ich genauer betrachten möchte, auch wenn ich schon mehrmals von dem Thema handelte.

Die Ordnung eines Dialogs sei durch die maximale Länge einer Folge von auf einander bezugnehmenden Beobachtungen in ihm definiert, besteht er nur aus unverbundenen Beobachtungen, beträgt sie also 1.

Ein Dialog, in welchem eine Berichtigung stattfindet, kann nur die Ordnung 2 haben, wenn der Fehler bereits nach einer weiteren Beobachtung erkannt wird, was üblicherweise auf einen Flüchtigkeitsfehler hinweist, wird er es nicht, beträgt seine Ordnung minimal 4, was hinsichtlich der Beurteilung der die Kommentarbereiche dominierenden Dialoge bereits recht aussagekräftig ist, beträgt die normale Ordnung dort doch 1 und schließen sich weitere Beobachtungen vornehmlich an die zuvor hervorgehobensten an, derart die Ordnung eines Teildialogs recht genau einer Funktion der Hervorgehobenheit seiner Ausgangsbeobachtung entspricht.

Mit anderen Worten findet keine Berichtigung statt, sondern isolierte Präsentation, was nur Werbezwecken dienen kann.

Den genau gegenteiligen Effekt erzielt der Zank, dessen Ordnung so ab 20 beginnt und an dessen Ende das Vorgebrachte aufgegeben zu werden pflegt.

Der Erkenntnisgewinn findet also in den mittleren Ordnungen statt, und es sind nicht nur die Kommentarbereiche, in welchen die Werbung dominiert, denn während ein guter (darum so genannter) Moderator aufkommenden Zank in produktive Bahnen umzulenken versteht, läßt sich gegen bezahlte Werbebotschafter wenig ausrichten, nachdem die Branche einmal erkannt hat, daß es immer besser ist, unbeirrt bei seiner Botschaft zu bleiben, und so lange es in der Politik um die Bewerbung von Richtungsentscheidungen geht, wie es wie gesagt und hierdurch nachweisbar der Fall ist.

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The wise man has the power to reason away.



Ach, diese Politiker!
Wie sie den Mist, in welchem sie feststecken, schönreden!
Einfach nur lächerlich.

Als Kind habe ich tatsächlich darüber gelacht: Wer ungerecht ist, verdient die Bloßstellung.

Irgendwie denkt man als Kind, daß die Probleme der Anderen nicht die eigenen sind.

Auf welchen Leim gehen die Erwachsenen, daß das Kind über ihre Ungerechtigkeit lacht?
Uns wird erzählt, wir müßten zusammenhalten, um stark zu sein. Damit wir das tun können, was wir wollen. An einem Strang müssen wir ziehen. Und welche Richtung wäre gerechter als jene, zu welcher wir uns mehrheitlich bekennen?

Ganz klar: Jene, welche gerecht ist!

Wie kannst du sagen, daß du das besser wüßtest als ich?

Sage ich doch gar nicht!

(Verärgerte Pause)

Wir alle wissen ganz genau, was gerecht ist!
Der Bürger soll, wie der Soldat, an seiner Stelle am gemeinsamen Strang ziehen. Und wenn es die falsche Richtung ist? Wer sagt, daß es wichtiger ist, etwas zu erreichen, als herauszufinden, was gerecht ist?

Mein Gewissen sagt mir, wofür ich zuständig bin. Etwas anderes zu unternehmen, wäre schon einmal ungerecht. Wenn ich mich mit anderen Gerechten zusammenschlösse, müßten wir zunächst einmal unsere jeweilige Zuständigkeit formulieren und verfassungsrechtlich schützen. Darüberhinaus könnten wir dann unsere partielle Zuständigkeit für das gemeinsame Staatswesen formulieren, offensichtlich eingedenk unserer Mittel und etablierten Überzeugungen: Warum sollten wir uns zu etwas verpflichten, was wir nicht können, oder dessen Auswirkung auf unser Gemeinwohl wir nicht erkennen?

Aber nein! Unser Gewissen hat schon einmal rein gar nichts zu sagen, der Staat und das Gute sind eins und wir im immerwährenden Krieg für ihn. Das ist das Gesetz, auf dessen Basis allein wir Andere geistig anerkennen, und damit es uns nicht zu öde wird, besitzen wir Rechte, welche es uns erlauben, unserer Vorliebe in dem Maße nachzugehen, in welchem sie dem Staate nützt.

Und dann passiert es: Ein Staatsdiener schießt einen Bock und die übrigen würden das sinkende Schiff zwar gerne verlassen, aber sie können 's nicht! Sie brauchen die Rückendeckung der übrigen, und verbindliche Kriterien einen, welcher sie errungen hat, höherer Werte halber aus seinem Amt zu entfernen, haben sie nicht.

Und also lacht das Kind: Ha, ha! Wie lustig! Die Politiker saufen ab!

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Die gegenseitige Einschränkung der Koordinationen

Zunächst einmal möchte ich die koordinierten Bildungen als koordinierte logische Zusammenhänge verstehen, nämlich als
  • (geistige) Anerkennung, welche individuell anerkannte Begleitungerscheinungen koordiniert, indem sie eine kollektive Materie etabliert (bisher Zusammenarbeit als koordinierte Erfahrung), und zwar durch
    • Zurechtweisung, welche partielle Einsichten im Dialog berichtigt,
    • Vermittlung, welche anderen dabei hilft, unter Berücksichtigung der Materie zu begegnen, und
    • Unterstützung, welche anderen dabei hilft, in dem unter Berücksichtigung Begegneten umzusetzen,
  • Zuständigkeit, welche individuelle Verantwortlichkeiten koordiniert (bisher Verbündung als koordinierte Haltungen), und
  • Anvertrauung, welche individuelle Voraussetzungen koordiniert (bisher Zusagung als koordinierte Vorhaben).
Idealerweise koordiniert die
  • Anerkennung dabei die (subjektiven) Glauben,
  • Zuständigkeit die Gewissen und
  • Anvertrauung die Vorlieben
einer Gemeinde, wenn das Koordinierte hingegen von den Umständen vorgegeben wird, handelt es sich um dynamische Koordination, also wenn
  • biologisch bedingte Verständnisunterschiede die Anerkennung bestimmen, etwa zwischen Erwachsenen und Kindern, welchen Fall ich indes nicht zur Soziologie zähle,
  • die politischen Umstände die Zuständigkeit und
  • Fähigkeitsunterschiede die Anvertrauung, was sich lediglich in Form der Anvertrauung des Fortschritts vom allgemeinen Fall persönlich bedingter Unterschiede unterscheidet (Zwerge auf den Schultern von Riesen).
Wie nun
  • der (subjektive) Glaube hilft, der Vorliebe zu begegnen (die göttliche Ordnung der geistigen Heimat),
  • das Gewissen, den (subjektiven) Glauben zu befriedigen (die geschuldete Rolle die göttliche Ordnung) und
  • die Vorliebe, das Gewissen umzusetzen (die geistige Heimat die geschuldete Rolle),
so
  • begegnet die geistige Anerkennung der kollektiven Materie der koordinierten Erfahrung,
  • befriedigen die Zuständigen die koordinierten Haltungen und
  • wird ein koordiniertes Vorhaben unter den anvertrauten Voraussetzungen umgesetzt,
womit
  • die geistige Anerkennung durch ihre Anpassung an die Anvertrauung eingeschränkt wird: Der und nur der, wem etwas gemeinsames partiell anvertraut ist, muß ihm auch zu begegnen wissen, ebenso wie
  • die Zuständigkeit durch die geistige Anerkennung:  Der und nur der, wer gemeinsam geistig anerkennt, muß dem entsprechend befriedigen können. und
  • die Anvertrauung durch die Zuständigkeit: Der und nur der, wer für etwas gemeinsames partiell zuständig ist, muß es umsetzen können,
so daß
  • sich geistig Anerkennende Brüder sind, welchen etwas gemeinsames anvertraut ist, und wenn allen alles anvertraut ist, so mag die Anerkennung insgesamt die brüderliche heißen (Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum! Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt; alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.)
  • partiell Zuständige Gelernte, welche sich geistig anerkennen, und wenn sich alle geistig anerkennen, so mag die Zuständigkeit insgesamt die kulturelle heißen, und
  • jene, welchen etwas gemeinsames partiell anvertraut ist, Mitstreiter, welche für etwas gemeinsames zuständig sind, und wenn alle für alles zuständig sind, so mag die Anvertrauung insgesamt Krieg heißen, da im selben jede Form eingeschränkter Zuständigkeit zur Niederlage führt, weil sie es dem Gegner erlaubt, seine Anstrengungen zu konzentrieren und die partiell Zuständigen der Reihe nach zu überwältigen,
womit
  • die Vorliebe idealerweise die Brüderlichkeit begrenzt,
  • der (subjektive) Glaube die Kultur und
  • das Gewissen den Krieg.

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24. September 2026

The storm before the calm

I asked the I Ching about the situation of the American traditionalists (protestant liberal capitalists) and got darkening of the light (earthquake) with lines 2 and 3, that is

- -
- -
- -
-o-
-x-
---,

meaning
DARKENING OF THE LIGHT. In adversity it furthers one to be persevering.

Six in the second place: Darkening of the light injures him in the left thigh. He gives aid with the strength of a horse. Good fortune.

Nine in the third place: Darkening of the light during the hunt in the south. Their great leader is captured. One must not expect perseverance too soon.
Line 2 is an obvious reference to Trump's Iran performance as far as the injury is concerned. Line 3 is much more interesting. The south is always the place of peace and belonging, so the hunt is for that which does not belong there and I wrote the previous post to interpret that: Someone looking dutifully into the corruption of traditional American values will be stumbling over the opponent and remove him, but practices will only slowly change.

Some remarks. A couple of years ago Melania looked annoyed about Trump, now she's acknowledging that his method works. What method? Assuming it's the same, it must be his public persona. Netanyahu has lost his discipline, he allows himself to laugh at the people he's talking to. He's going on pro forma, he has reached his objective, a definite, clear cut and temporal objective, in other words the first stage of a plan that is no longer his business. More than anyone else, he who licenses relies on the surveillance of unlicensed activities, and the strongest force opposed to it is American traditionalism. By the looks of it, Trump is in negotiations with Iran. but the only thing he can offer is to carve up Saudi Arabia between Israel, Yemen and Iran, and that is a political poison pill that Iran can't swallow. In any case he's not really expecting a deal after the midterms, giving Iran carte blanche until then, but telling Iran to hurry up. Nothing gives though.

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Schattenregime unter der Herrschaft der Unvernunft durch Hilfsverwaltungsmißbrauch

Insofern die Herrschaft der Unvernunft genauer gesagt eine kulturelle Herrschaft zu sein pflegt, und die kulturellen Herrschaften Hilfsverwaltungen einsetzen, stellt sich die Frage nach dem genauen Auftrag einer solchen.

Wiewohl es der Herrschaft der Unvernunft letztlich um den Wohlstand der Regierten geht, sind die Regierungen selbst doch dem internen sozialen Fokus oder Corpsfokus der jeweiligen Herrschaft verpflichtet,
  • jene einer Erlebniskultur, Bänker etwa, der Vertrauenswürdigkeit,
  • jene einer Repräsentationskultur, Gutachter etwa, der Verständig-Verständlichkeit und
  • jene einer Willenskultur, Wirtschaftsplaner etwa, der Fähigkeit,
und so dienen sie stets auch diesen Aspirationen, also
  • Erlebniskulturen der Vertrauenswürdigkeit und
  • Repräsentationskulturen der Verständig-Verständlichkeit.
Dasselbe gilt für die Hilfsverwaltungen, wobei der Corpsfokus
  • der Körperschaften auf der Vertrauenswürdigkeit liegt,
  • der Staatsschulen auf der Verständig-Verständlichkeit und
  • der Betriebe auf der Fähigkeit.
Aufgrund der Verbindung von
  • Vertrauenswürdigkeit und Sittlichkeit mit Heiligkeit,
  • Verständig-Verständlichkeit und Sorgfalt mit Wahrheit und
  • Fähigkeit und Wohlstand mit (persönlicher) Reife
kann der Corpsfokus einer kulturellen Herrschaft nur unethisch auf ihren Wohlstandszweck für die Regierten reduziert werden, und dieser ethische Anspruch überträgt sich natürlicherweise auf ihre Hilfsverwaltungen, das heißt
  • Erlebniskulturen sollten nur für allgemein vertrauenswürdige Betriebe bürgen, daß sie selbst ihnen vertrauen können, genügt nicht,
  • Repräsentationskulturen sollten nur unabhängig verständig-verständliche Körperschaften lizenzieren, daß letztere gerade genug für erstere wissen, genügt nicht, und
  • Willenskulturen sollten nur allgemein befähigende Staatsschulen mit Standards ausstatten, daß letztere erstere befähigen, genügt nicht,
denn nur wenn jeweils ersteres geschieht, verraten die kulturellen Herrschaften das Ideal hinter ihrem Corpsfokus nicht. Wenn sie es aber verraten, so wächst in den Hilfsverwaltungen für die Regierten gerade das Gegenteil dessen heran, wessen sich die kulturellen Herrschaften rühmen, also für jene in einer
  • Erlebniskultur Mißtrauen und Sittenlosigkeit,
  • Repräsentationskultur Aberglaube und Fahrlässigkeit und
  • Willenskultur Ohnmacht und Armut.

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23. September 2026

About those airplanes, Dimitri,


sitting in the open on the tarmac in Bahrain, you as a lawyer should understand that they are an American Pfand, as we say in German, that is a desirable physical object being given to a contractual partner for the term of the contract as an assurance that one doesn't intend to break it, for Pezeshkian's well-being during his stay in New York City - traditionally one of Trump's children would have been sent to Tehran for the duration, but they probably refused.

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22. September 2026

Der Wettbewerb der Regierungen als Ringen um die Regierungsfähigkeit

Wenn es das Geschäft der Regierung ist, die Dynamik der geschichtlichen Entwicklung zu lenken, so besteht Regierungsfähigkeit gerade in der physikalisch verstandenen Instabilität der geschichtlichen Entwicklung, wie auch das Streben der Sorge insgesamt darauf gerichtet ist, physikalisch verstanden instabile Entwicklungen herbeizuführen, am augenfälligsten unter Verwendung eines Baukrans.

Die Herrschaft der Unvernunft, indem sie lediglich auf einem Vertrauensvorschuß, den allgemeinen Wohlstand zu fördern, beruht, liegt nahe der Anarchie, indem ihre Regierungsfähigkeit so begrenzt wird, und ganz abgesehen von Priestern, welche die Taten großer Männer rühmen, und das tun sie systematisch, leuchtet es natürlich jedem ein, daß es wichtig ist, die geschichtliche Dynamik lenken zu können.

Unter der Herrschaft der Unvernunft ergibt sich diese Fähigkeit also aus der Differenz dessen, was die Regierten für ihren Wohlstand (vornehmlich an Steuern) abzutreten bereit snd, und was für letzteren hinreicht. Eine Möglichkeit, diese Differenz zu vergrößern, besteht darin, die Regierten davon zu überzeugen, daß die Herstellung des Wohlstands größere Mittel als von ihnen angenommen erfordert, etwa indem der Präsident der Vereinigten Staaten in allen seinen Bemühungen öffentlichkeitswirksam scheitert, wiewohl der Erfolg der Überzeugungsarbeit bei diesem Ansatz natürlich nicht gewiß ist, könnte sein Scheitern doch andere Gründe haben, nur sind dieser Überzeugung grundsätzlich die engen Grenzen des Feilschens gesetzt.

Die andere Möglichkeit besteht darin, den eigenen Herrschaftsbereich auszudehnen, entweder durch direkte Kriege oder durch von ihnen geprägte Hilfsverwaltungen, wobei
  • Europa (die katholische Kirche) wie gesagt den globalistischen Wirtschaftsadel zu lizenzieren gedenkt,
  • Amerika sich für lokale Staatsstäbe verbürgt, für ihre Liquidität und mehr noch für ihre Sicherheit, und
  • China dem Denken lokaler Staatsschulen, Revolutionsräte wäre vielleicht eine klarere Bezeichnung, durch standardisierte Rohstoffe, Werkzeuge und Dienstleistungen eine hinreichend potente Form gibt, um erfolgreich eine Wirtschafts- und Militärdoktrin zu entwickeln, welche die bisherige Verfassung ersetzt, letztlich in konsequenter Weiterentwicklung von Trotzkis Ansatz, die Arbeiter der Welt mithilfe der Sowjetunion mit günstigen Gütern zu versorgen, um die Macht des Kapitals zu brechen.
Dies alles dürfte sich vor unseren Augen abspielen, ob wir es nun eindeutig als das, was es ist, erkennen können oder nicht, denn es entspricht den Herrschaftsinteressen der dominanten Herrschaften.

Ich halte es aber für ausgeschlossen, daß auch die erfolgreichste Kampagne die Regierungsfähigkeit in hinreichendem Maße wiederherstellen könnte, denn die Regierten werden ihren Anteil vom Kuchen desto aggressiver einfordern, je erfolgreicher die Regierung ist.

Und darin besteht die Alternative zur Herrschaft der Unvernunft, daß die Regierten erkennen, daß ihre Ermächtigung, ohne von ihnen
  • das Gelübde des Heiligen,
  • die Anerkennung des Wahren oder
  • die Verpflichtung zur (persönlichen) Reife
zu fordern, mehr Probleme schafft als löst, und sich also für die Verständig-Verständlichkeit der Herrschaft der Sorge öffnen.

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21. September 2026

Zum Wettbewerb der Regierungen

Der deutsche Volksinstinkt besteht darin, sich in Nachbarländern, also in Dänemark, Holland, Frankreich, Italien und Polen, für die deutsche Regierungssicht einzusetzen, und sich in weiter entfernten, in Schweden etwa oder Spanien, nur für Privatangelegenheiten zu interessieren.

Dahinter steht Schopenhauers Auffassung des Staates als eine Räuberhöhle: Nachbarn sind gefährlich, und wir können uns ihrer nur erwehren, indem wir als Nation zusammenhalten, womit der eigene Staat aber auch schon vollauf beschäftigt ist, wie auch alle anderen, so daß wir, wenn wir nicht gerade bei den Räubern nebenan zu Gast sind, die Regierungsangelegenheiten getrost vergessen können.

Was hier also vorliegt, ist ein Beispiel für dynamische Verbündung: Bürger und Regierungen stehen alle an ihrem Platz, von welchem sie nicht wegkönnen und welcher sie zu ihren Pflichten zwingt.

Es ist aber nicht überall so, denn der amerikanische Volksinstinkt besteht darin, sich für Verfassungsunterschiede zu interessieren, um sie gegebenenfalls in die amerikanische Verfassung aufzunehmen. Der Grund hierfür besteht darin, daß die Amerikaner die Regierung der Vereinigten Staaten nicht als etwas der Notwendigkeit geschuldetes betrachten, sondern als eine Chance.

Um dies genauer zu verstehen, sei auf den vorigen Beitrag verwiesen: Verwaltungen fürchten sich vor und werden zugleich angeregt von jenen Verwaltungen, welche im Stande sind, sie als Hilfsverwaltungen zu prägen, so daß
  • Erlebniskulturen Verfassungsanregungen von Repräsentationskulturen erhalten,
  • Repräsentationskulturen Formgebungsanregungen von Willenskulturen und
  • Willenskulturen Ermächtigungsanregungen von Erlebniskulturen,
wohingegen ihre tatsächliche Anfälligkeit gegenüber ihren eigenen Hilfsverwaltungen besteht, indem sich diese selbständig machen.

Viel ist davon die Rede, daß sich Europa, um wettbewerbsfähig zu bleiben, vereinen müsse. Wenn das tatsächlich so wäre, so würde sich für die Europäer überhaupt nichts ändern: ihr Staat wäre größer geworden und sie hätten neue Nachbarn, aber ansonsten bliebe alles beim Alten.

Doch so ist es nicht: Tatsächlich begreifen nun auch die europäischen Regierungen das Regieren als Chance - das Dumme ist nur, daß es die europäischen Bürger nicht tun, und so führen die europäischen Regierungen nun Krieg gegen die ihren Plänen hinderlichen Bürger, und während die amerikanischen Bürger von dem Wunsch angetrieben werden, daß nirgends auf der Welt etwas besser verfaßt sein solle als in den Vereinigten Staaten, treiben die europäischen Regierungen nicht formgebende Anregungen in dem Wunsch, die besten Standards für ihre Bürger zu übernehmen, sondern sie versuchen vielmehr, ihren Körperschaften weltweite Macht zu verschaffen, indem sie die amerikanische Erlebniskultur in der korporalistischen (globalistischen) auflösen, welche sie auch weiterhin zu prägen gedenken: Nicht für ihre wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, noch für eine wie auch immer geartete Vervollkommnung ihrer Regierung, sondern für die weltweite Herrschaft ihrer Rechtsschule sollen sich die Bürger Europas einspannen lassen.

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Haupt- und Hilfsverwaltungen

Statt von Funduspflegen möchte ich lieber von (Fundus-)Verwaltungen sprechen.

Eine (Fundus-)Verwaltung ist eine Hauptverwaltung, wenn sie die Regierung einer kulturellen Herrschaft darstellt,
  • ein Ding die einer Erlebniskultur,
  • eine universale Schule die einer Repräsentationskultur und
  • ein Staatsstab die einer Willenskultur.
Der Fundus einer Hilfsverwaltung einer Hauptverwaltung wird von letzterer bestimmt: da
  • der aufbewahrten Erfahrung eines Dings aus seiner Verfassung heraus begegnet wird, kann eine universale Schule sie bestimmen, indem sie seine Mitglieder lizenziert, wodurch es zu einer Körperschaft ihrer wird, gleichwie der Adelsstand eine der katholischen Kirche ist,
  • der aufbewahrten Materie einer Schule durch deren Technik formgegeben wird, kann ein Staatsstab sie bestimmen, indem er sie standardisiert, wodurch sie zur Staatsschule seiner wird, und
  • die aufbewahrten Vorhaben eines Stabs durch dessen Voraussetzungen ermächtigt werden, kann ein Ding sie bestimmen, indem es seine eigenen, für ihn bürgend, auf ihn überträgt, wodurch er zum Betrieb des Dings wird, gleichwie eine Aktiengesellschaft einer der Aktionäre ist (wenn man von der Frage der Zinszahlung abstrahiert),
sprich
  • Erlebniskulturen bürgen für Betriebe,
  • Repräsentationskulturen lizenzieren Körperschaften und
  • Willenskulturen standardisieren Staatsschulen.

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20. September 2026

Fokusverschiebende Betrachtung und von ihnen entwickelte Ordnungen der Herrschaftsformen des I Chings

Zur Verallgemeinerung des vorigen Beitrags.

Die logischen Zusammenhänge prägen einander,
  • die Voraussetzungen die Verantwortlichkeiten,
  • die Begleitungen die Voraussetzungen und
  • die Verantwortlichkeiten die Begleitungen,
und stellen dabei Kriterien für einander dar,
  • die Verantwortlichkeiten für die Voraussetzungen,
  • die Voraussetzungen für die Begleitungen nud
  • die Begleitungen für die Verantwortlichkeiten,
und darauf basierend lassen sich drei Betrachtungsweisen definieren,
  • die Einzelbetrachtung, bei welcher der Fokus auf dem Betrachteten liegt,
  • die überschlagende Betrachtung, bei welcher er auf dem das Betrachtete Prägenden liegt, und
  • die zweckmäßige Betrachtung, bei welcher er auf dem Kriterium des Betrachteten liegt,
welche sich hinsichtlich der von ihnen entwickelten Ordnungen auf die Herrschaftsformen des I Ching's anwenden lassen, da die Herrschaften
  • der Unvernunft und Sorge einzeln betrachten,
    • die Unvernunft die Ermächtigung und
    • die Sorge die Formgebung,
  • der Abgemessenheit und Rücksichtslosigkeit überschlagend,
    • die Abgemessenheit die Verfassung mit Fokus auf der Formgebung,
    • die Rücksichtslosigkeit die Ermächtigung mit Fokus auf der Verfassung, und
  • der Lust und Achtung zweckmäßig,
    • die Lust die Verfassung mit Fokus auf der Ermächtigung und
    • die Achtung die Formgebung mit Fokus auf der Verfassung,
wobei die Gefahr
  • der zweckmäßigen Betrachtung stets darin liegt, daß das verblassende Kriterium leichtfertig aus den Augen verloren wird, und
  • der überschlagenden darin, die weitere Entwicklung durch überflüssig gewordene Prägung zurückzuhalten oder es jedenfalls zu versuchen,
wie es sich beides an der Erziehung von Kindern beobachten läßt.

Eine spezifische Gefahr der Einzelbetrachtung gibt es nicht, jedoch reifen Entwicklungen ihrer ungeachtet heran, und so kommt die Herrschaft der
  • Sorge an ihr Ende, wenn die reife Formgebung
    • zur impliziten Prägung der Prägung der Herrschaft der Rücksichtslosigkeit wird und also verwildert, stets im Gefolge vielversprechender Modelle, etwa als spanische Bischöfe päpstliche Heiratserlaubnisse im nationalen Interesse fälschten oder englische Könige wegen ausbleibender Heiratserlaubnisse die Kirche nationalisierten, oder
    • zur Prägung der Herrschaft der Abgemessenheit und also variiert, stets im Gefolge schadenbegrenzender Modelle,
  • Achtung an ihr Ende, wenn der Fokus auf die Verfassung hinter der gereiften Formgebung verblaßt und letztere
    • zum impliziten Kriterium des Gegenstandes der Herrschaft der Unvernunft wird und also verwildert, etwa weil automatisierte Arbeitsprozesse keine hohen Verfassungsanforderungen zu haben scheinen und stets im Gefolge großer Wissenschaftlichkeit, oder
    • zur Prägung der Herrschaft der Abgemessenheit und also kanonisiert, stets im Gefolge großer Kunstfertigkeit,
  • Lust an ihr Ende, wenn der Fokus auf die Ermächtigung hinter der gereiften Verfassung verblaßt und letztere
    • zur impliziten Prägung des Gegenstandes der Herrschaft der Unvernunft wird und also verwildert, stets im Gefolge loser Führungsstrukturen, oder
    • zur Prägung der Herrschaft der Rücksichtslosigkeit und also bereinigt, stets im Gefolge dysfunktionaler Führungsstrukturen,
  • Unvernunft an ihr Ende, wenn die reife Ermächtigung
    • zur impliziten Prägung des Gegenstandes der Herrschaft der Sorge wird und also gebändigt, stets im Gefolge destabilisierender Ausstattung,
  • Rücksichtslosigkeit an ihr Ende, wenn der Fokus auf die Verfassung die gereifte Ermächtigung zurückzuhalten versucht und letztere
    • zum impliziten Kriterium des Kriteriums der Herrschaft der Achtung wird und also befreit, stets im Gefolge egalisierender Ausstattung, etwa mit Schußwaffen, und
  • Abgemessenheit an ihr Ende, wenn der Fokus auf die Formgebung die gereifte Verfassung zurückzuhalten versucht und letztere
    • zum Gegenstand der Herrschaft der Lust wird und also verwildert, stets im Gefolge bewährter Führungsstrukturen.

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Die materialistische Dialektik des Beginns und Endes der Herrschaft der Unvernunft

Gerade wie das Fließband
das Ende der Achtung der Fabrikbesitzer besiegelte,
besiegelt das maschinelle Regiment
das Ende der Opportunität der Interessenvertreter.

Das Geschäft der Regierten ist es,
die Dynamik zu gestalten,
und jenes der Regierung,
sie zu lenken.

Und wenn eine Regierung das Allgemeine aus den Augen verliert,
und sich statt dessen auf die Gestaltung ihrer Werkzeuge verlegt,
weil sie den allgemeinen Wohlstand als gegeben nimmt,
doch sich um ihre Autorität sorgt,
wird sie erstens regiert
und verläßt zweitens ihren Posten.

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19. September 2026

Look who's looking at the general and who at the particular.

The reason for falling trust levels in the state
are not rising abuse levels of that trust,
it's the deviation from the just balance
between control and power:
Mistrust is rising, because
firstly the potential for abuse is rising while
secondly the ability to punish it is falling
and the reaction to it is not fear of being betrayed,
but turning away in sardonic disgust.

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17. September 2026

Glaubensfoki in der westlichen Kultur

Die Ekstasen finden sich noch in Nordeuropa, jedenfalls beeindruckende Reigen, und Tauziehen werden auch noch veranstaltet - bisweilen mag es sogar zu spontanen Begriffsfindungen im Freundeskreis kommen - aber dies alles gilt natürlich weithin als albern oder kindisch.

Die Unternehmen sind das tragende Element der amerikanischen Kultur,
  • die bestätigende professionelle Verkörperung,
  • die bestätigenden Stratageme, welche die Schemen des Umgangs der Bürger mit einander bilden (insbesondere plausible deniability, also zwischen den Zeilen zu sprechen), und
  • das bestätigende Mannschaftsspiel.
Letzteres ist überall im Westen zu finden, die Verkörperung ist in etlichen Ländern, insbesondere in Deutschland, national gebunden und taugt deswegen nur bedingt als persönliche Bestätigung, da der nationale Zusammenhalt schwerfällig ist und die Bestätigung sich erst nach mehreren Jahrzehnten einstellt, und der bürgerliche Umgang ist in den meisten anderen westlichen Ländern freier, allerdings gibt es auch andere Schemen, etwa routinierte Ordentlichkeit, welche die sie Verwendenden darin bestätigen, insbesondere in Deutschland.

Und was die Gehießenheiten angeht, so werden sie leider Gottes politisiert, das heißt
  • Verpflichtung (Gewissen),
  • Gelübde (Vorliebe) und
  • Anerkennung (subjektiver Glaube)
sind keine Privatangelegenheiten, sondern öffentliche, wobei die Trennung von Staat und Kirche konkret bedeutet, daß die Kirche ihre Schafe nicht gegen den Staat verteidigt, sondern eigenständigen in den Rücken fällt.

Allerdings sträubt sich das Christentum an sich sehr gegen seine politische Vereinnahmung, und so werden wir mit angezogener Bremse von den politischen Strömungen mitgeschleift, bis einmal die Entrüstung die Oberhand gewinnt und der Skandal eine überwältigende Mehrheit dasselbe heißt.

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12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '82

1. Steve Winwood: Valerie


2. Supertramp: It's Raining Again


3. Joe Cocker & Jennifer Warnes: Up Where We Belong


4. Captain Sensible: Wot


5. Chicago: Hard to Say I'm Sorry


6. ABBA: The Day Before You Came


7. Peter Schilling: Major Tom


8. TOTO: Rosanna


9. Roxy Music: More Than This


10. The Clash: Should I Stay or Should I Go


11. Steve Miller Band: Abracadabra


12. Icehouse: Glam

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Geistige Horizonte als Horizonte der Liebe

Den Glaubensfoki entsprechen Modi der Liebe im weiteren Sinne,
  • jenem der Ekstasen Beeindruckungen
    • der Verbundenheit beim Anschließen,
    • der Liebe im engeren Sinne beim Aufgehen und
    • der Zufriedenheit beim Aneignen,
  • jenem der Unternehmen Bestätigungen
    • der Verbundenheit bei Darstellungen,
    • der Liebe im engeren Sinne bei Routinen und
    • der Zufriedenheit bei Spielen und
  • jenem der Selbstfestlegungen Gehießenheiten
    • der Verbundenheit bei Gelübden,
    • der Liebe im engeren Sinne bei Anerkennungen und
    • der Zufriedenheit bei Verpflichtungen,
und diesen Horizonten der Liebe entsprechen die geistigen
  • den Beeindruckungen der körperliche,
  • den Bestätigungen der persönliche und im speziellen
    • der Liebe im engeren Sinne der philosophische, sofern die Routine in der Begriffsverwendung besteht, und
  • den Gehießenheiten der gläubige.

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16. September 2026

Ekstasen, Unternehmen und Selbstfestlegungen als Glaubensfoki

Insofern stationierende Leitern (und somit Glaubensweisen) drei logische Zusammenhänge durchlaufen, mag der Fokus des Glaubens auf einer derselben liegen, und in der Tat liegt auf jeder einer, nämlich
  • bei Ekstasen auf dem Einsatz:
    • beim Aufgehen auf der verfassenden Ordnung
    • beim Aneignen auf der formgebenden Rolle und
    • beim Anschließen auf der ermächtigenden Heimat und
  • bei Unternehmen auf dem Kriterium:
    • bei Darstellungen auf der selbstverfaßten Heimat
    • bei Routinen auf der selbstformgegebenen Ordnung und
    • bei Spielen auf der selbstermächtigten Rolle und
  • bei Selbstfestlegungen auf der Verbindung:
    • der pflichtigen geschuldeten Rolle,
    • der gelobten geistigen Heimat und
    • der anerkannten göttlichen Ordnung,
wobei
  • Aufgehen eine Form des Erforschens ist, deren Ekstase darin besteht, etwa im keltischen Reigen zu erfahren, wie aus
    • der im engeren Sinne geliebten Ordnung
    • eine wertgeschätzte Heimat entsteht,
  • Aneignen eine Form des Aktualisierens, deren Ekstase darin besteht, etwa beim Benennen zu erfahren, wie aus
    • der zufriedenstellenden Rolle (etwa des Begriffsverwendenden),
    • eine im weiteren Sinne geliebte Ordnung entsteht, und
  • Anschließen eine Form des Nutzbarmachens, deren Ekstase darin besteht, etwa beim Tauziehen zu erfahren, wie aus
    • der verbundenen Heimat
    • eine im weiteren Sinne mit Stolz erfüllende Rolle entsteht.

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The Gamesters of Triskelion


...and which entity trained barbarians to fight in the Colosseum and has since taught them how to govern themselves?

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Achtung, Sorge und Lust in Wahrnehmung, Wille und Tat

15. September 2026

Zur Verjüngung des herrschaftlichen Glaubens im popkulturellen Zykel

Der popkulturelle Zykel entsteht dadurch, daß sich
  1. die Herrschaft gläubig verbindet (gläubige herrschaftliche Aktion),
  2. das Volk selbsterfüllt (selbsterfüllte populäre Reaktion) und
  3. die Kulturwächter letztere benutzen, um den Einsatz bei ersterer aufzulösen (bischöfliche Verjüngung des herrschaftlichen Glaubens).
Schauen wir uns die letzten 300 Jahre also noch einmal an.
  • 1720
    1. herrschaftliche Versammlung in postabsolutistischen Reformen
    2. populäre Versammlung in sonstigen Gesellschaftsentwürfen (e.g. Voltaire) (Come around!)
    3. Ersetzung der absolutistischen Rolle durch den Ministerialstaat (und nebenbei jene Voltaires und Konsorten)
  • 1770
    1. herrschaftlicher Wettbewerb im Siebenjährigen Krieg
    2. populärer Wettbewerb in Gewerben und Schreibstuben (Do your part!)
    3. Aufmischung der ständischen geistigen Heimat durch die Napoléonischen Kriege
  • 1820
    1. herrschaftliche Vertretung der aufgeklärten Monarchie
    2. populäre Vertretung der Demokratie (Come along!)
    3. Aufbrechung des Wettbewerbs der Philosophien nach Great Reform Act und Vormärz
  • 1870
    1. herrschaftliche Versammlung in den postnapoléonischen Reformen
    2. populäre Versammlung in sonstigen Gesellschaftsentwürfen (e.g. sozialistischen) (Come around!)
    3. Ersetzung der landesväterlichen Rolle durch die rechtsstaatliche Verfassung (und jene von Marx und Konsorten nebenbei)
  • 1920
    1. herrschaftlicher Wettbewerb im 1. Weltkrieg
    2. populärer Wettbewerb in Wandervögeln, Turnern, Hobbyfliegern (Do your part!)
    3. Aufmischung der nationalistischen geistigen Heimat durch den 2. Weltkrieg
  • 1970
    1. herrschaftliche Vertretung der Völkerverständigung
    2. populäre Vertretung der freien Liebe in Hippiekommunen (Come along!)
    3. Aufbrechung des Wettbewerbs der Systeme durch die Auflösung der Sowjetunion
  • 2020
    1. herrschaftliche Versammlung in den postnationalistischen (globalistischen) Reformen
    2. populäre Versammlung in sonstigen Gesellschaftsentwürfen (Come around!)
    3. Ersetzung der Rolle nationaler Regierungen durch...
...was auch immer es sein wird, doch glaube ich nicht, daß sich dieser Ansatz, die Herde von einer Weide zur nächsten zu führen, danach noch weiter aufrecht erhalten läßt.

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12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '83

1. Eurythmics: Love Is a Stranger


2. Irene Cara: Flashdance (What a Feeling)


3. Ryan Paris: Dolce Vita


4. Huey Lewis & The News: I Want a New Drug


5. Rufus and Chaka Khan: Ain't Nobody


6. The Police: Every Breath You Take


7. Yes: Owner of a Lonely Heart


8. Depeche Mode: Everything Counts


9. ZZ Top: Legs


10. Deutsch-Österreichisches Feingefühl: Codo


11. Gazebo: I Like Chopin


12. Nena: 99 Luftballons

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Stationierende Leitern mit selbsterfüllten Verbindungskriterien

Der popkulturelle Zykel beruht darauf, daß es nicht unbedingt unser Glaube ist, welcher uns eine stationierende Leiter hinauftreibt, indem wir
  • Voraussetzungen geloben,
  • Gesetzmäßigkeiten anerkennen oder
  • uns zu Verantwortlichkeiten verpflichten,
sondern bisweilen auch die Gunst, indem
  • Schemen (oder auch Gedankenmuster, beides kontextuell für Routinen) einer Ordnung Form geben (vormals anleiten),
  • Spiele Rollen ermächtigen (kontextuell für ausstatten) und
  • Darstellungen (kontextuell für Verkörperungen) Heimaten verfassen,
so daß
  • Musterdenkende an eine willkürliche Ordnung angepaßt sind und somit eine selbstformgebende Versammlung bilden,
  • Mitspieler an willkürliche Rollen und somit einen selbstermächtigenden Wettbewerb und
  • Darsteller an eine willkürliche Heimat und somit eine selbstverfassende Vertretung, was alle Gesellschaften in Form der nationalen Identität als Teil des Gesellschaftsvertrags erwarten und im Falle Deutschlands sogar Teil der religiösen Identität ist
Letzteres ließe sich als Bekenntnis dazu verstehen, daß Gottes Wille wir im Himmel, so auf Erden geschehe, und in der Form bekenne ich es selbst. Das Problem ist nur, daß bei vielen Deutschen die Gunst, welche daraus entsteht, auf einander abgestimmte Ideale zu verkörpern, im Mittelpunkt steht, so daß die Abstimmung wichtiger wird als die geistige Heimat des Reichs Gottes.

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13. September 2026

Freie und genötigte Stationierung

sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wenn er posaunen wird, soll vollendet werden das Verborgene Gottes, wie er hat verkündigt seinen Knechten, den Propheten.

Und der siebente Engel posaunte: und es wurden große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unsers HERRN und seines Christus geworden, und er wird bis zu den Zeitaltern [des Verständnisses] der Zeitalter regieren.
Was wird (vollendet)?

Entweder wir betreten eine stationierende Leiter, weil wir es wollen, oder weil wir es müssen, und einmal werden wir uns also nicht hindern lassen wollen und das andere nicht zwingen.

Das Tao (3 Not to value and employ...) betrachtet den ersteren Fall als Problem (für den Herrscher). Um das freie Betreten von stationierenden Leitern zu hindern, gibt es zwei Möglichkeiten:
  1. selber die
    • Rolle vorzugeben, zu welcher sich die Vertretung verpflichtet,
    • Heimat, welche die Versammlung gelobt, und
    • Ordnung, welche der Wettbewerb anerkennt, oder
  2. die
    • Rollen unabhängiger Vertretungen zu ersetzen,
    • Heimaten unahängiger Versammlungen aufzumischen und
    • Strukturen unabhängiger Wettbewerbe aufzubrechen.
Die Antwort des Intendanten auf den popkulturellen Zykel besteht wie gesagt darin, nach einer
  • ideologischen Niederlage praktisch zu beschwichtigen und also die Rollen der Vertreter einer unerwünschten Ideologie zu ersetzen,
  • praktischen Niederlage sozial zu beschwichtigen und damit die Heimaten der Versammlung einer unerwünschten Praxis aufzumischen, nämlich mit Blick auf die europäische Geschichte (Napoléon und Hitler) dadurch, sie zunächst zu imitieren (Napoléon die parlamentarische Verfassung Englands und Hitler die industrielle der Vereinigten Staaten) und dann zu überlagern, und
  • sozialen Niederlage ideologisch zu beschwichtigen, und damit die Strukturen des Wettbewerbs eines unerwünschten Milieus aufzubrechen, nämlich mit Blick auf die europäische Geschichte (Vormärz und Hippies) durch Herausstellung ihrer militärischen Untauglichkeit,
was beweist, daß die europäischen Kulturwächter sich auch an's Tao halten, wiewohl der popkulturelle Zykel dessen ungeachtet voranschreitet.

Und damit komme ich zum entscheidenden Punkt dieses Beitrags: In einer Welt, in welcher die freie Stationierung effektiv gehindert würde, bestünde die Aufgabe darin, sich dessen ungeachtet zu stationieren und dadurch geschichtlich voranzuschreiten und den auf Stillstand bedachten Herrscher zur Anpassung zu zwingen, wiewohl dieselbe natürlich unerwünscht ist, und die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus kämen also gegen den Widerstand des vorherigen Herrn dieser Welt zu Stande, aber, wiewohl es sich bisher tatsächlich so abgespielt hat, besteht das Problem heute nicht mehr darin, daß wir am Betreten der Leitern gehindert, sondern darin, daß wir zu ihm genötigt werden, und nicht dadurch werden die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus vollendet, daß wir dem bisherigen Herrn dieser Welt eine ideologische Niederlage zufügen, welche ihn dazu anstiftete, unsere Rollen (durch künstliche Intelligenz) zu ersetzen, sondern eine solche, welche uns der Nötigung widerstehen läßt, welche sich aus dem (potentiellen) Mißbrauch der Freiheit ergibt; wir haben den Freiraum und das Potential, doch wir müssen noch mit dieser Lage fertig werden und mit jenen brechen, welche wie bisher weitermachen wollen.

Und wenn der siebte Engel posaunt, ist es erreicht, weil die Nötigung im Namen des Wohlstands erfolgt und derselbe auch die große Stadt schirmt, deren Ende des Engels Posaune besiegelt.

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12. September 2026

Die deutsche Verwirrung

Laut Hitler besteht die global ordnende Tugend in blindem Gehorsam der lokalen Herrschaft gegenüber, was die natürliche Meinung der Erregten sein dürfte. Allerdings kam ihm hierbei die deutsche Verwirrung entgegen, welche mit der deutschen religiösen Identität, Christi Vorbild im Alltag zu beachten, zusammenhängt, nämlich
Christi Worte nicht als Hilfestellung zur sorgfältigen Klärung zu verstehen, sondern als universelle Ordnung, der gegenüber Gehorsam eine Tugend ist,
so daß die Deutschen die Verständig-Verständlichkeit allzu oft nicht durch ein klärendes Fazit, sondern durch die Verständigung auf eine herrschaftskonforme Haltung herzustellen suchen, ohne dabei zu erwägen, daß die bloße, selbst als christlich verstandene, Landeskindschaft, nur zu einer marginalen Rolle führt und nichts durch sie versammelt wird, was nicht schon versammelt war.

Deshalb blieb Deutschland kleinstaatlich. Deshalb bildeten sich weder Versammlungen, noch Vertretungen, noch einzelne Wettbewerber, welche die Struktur seiner Gesellschaft geändert hätten, wiewohl Deutschland den Holländern und Engländern im Handel nicht nachstand, wie die Hanse belegt.

Dieser konservative Zug ist indes offen für neue Doktrinen, welche es fortan zu konservieren gilt, wobei die beiden klarsten Brüche dieser Art, verkörpert in der NSDAP und den Grünen, beide auf demselben Trick beruhten, nämlich vorzugeben, daß eine radikal anders geartete Ideologie rückwärtsgewandt sei und verlorene Normen wiederherstellen würde - man denke etwa an die strickenden Grünen im Bundestag.

Ähnliche rückwärtsgewandte Neubegründungen stellen wie gesagt der Zionismus und der Wahhabismus dar, ebenfalls der Gesellschaften konservativer Völker, wobei der Grund ihres Konservatismusses aber (selbstverständlich) nicht in der deutschen Verwirrung besteht.

Wie fexibel die Deutschen dabei in ihrem Verlangen, sich auf christlich herrschaftskonforme Verständig-Verständlichkeit zu verständigen, sind, sieht man heute etwa daran, daß niemand darauf hinweist, daß das Treibhausgas Wasserdampf in Form von Dunst und Wolken vor der direkten Sonnenstrahlung schützt, wiewohl es des Nachts diese Hitzeeinbuße natürlich mehr als wettmacht. Läge ein tatsächliches Verständnisverlangen vor, löste ein solcher Hinweis wissensdurstigen Eifer aus, doch wie es steht, nur böse Blicke.

Übrigens, wenn dieses Jahr einen Anhaltspunkt bildet, würde hier in Estland nordöstlich der mitteleuropäischen Wüste ein Regenwald entstehen, mit sehr gleichmäßigen Temperaturen und Bilderbuchjahreszeiten, was gerade nichts Gutes für den 21. September verheißt. (Heute ist aber noch Altweibersommer.)

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Die Glaubensweisen als stationierende Leitern

Eine Gemeinschaft, welche einer Glaubensweise folgt, wird sich auf eine von jener abhängenden Weise organisieren, in welchem Sinne die Glaubensweisen ihre Gemeinschaftsmitglieder in ihrer Organisation stationieren.

Jede Glaubensweise durchläuft dabei drei logische Zusammenhänge,
  • ihren Einsatz,
    • die sittliche göttliche Ordnung, welche die Suche anleitet,
    • die sorgfältig zu klärende geschuldete Rolle,
    • die geistige Heimat, in deren Wohlstand ihre Anhänger erwachsen,
  • ihr (Verbindungs-)Kriterium,
    • die geistige Heimat, auf welcher ihre Anhänger aufbauen,
    • die göttliche Ordnung (die enge Pforte) und
    • die geschuldete Rolle, und
  • ihre Verbindung,
    • die geschuldete Rolle,
    • die geistige Heimat, zu welcher ihre Anhänger aufbrechen, und
    • die zu formierende göttliche Ordnung (welche hier freilich mehr als natürliche erscheint),
und diese Durchläufe bilden also die stationierenden Leitern, namentlich
  • die (lokale) Vertretung (global ordnender Tugenden),
  • die Versammlung (kongenialer Anhänger) und
  • der Wettbewerb (um die lokale Herrschaft).

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9. September 2026

Vorbehaltende und anreichernde Vergewisserungen

Wie die Bestürztheiten uns erleben lassen, daß logische Zusammenhänge nicht zur Berichtigung taugen,
  • die Betretenheit, daß die Voraussetzungen Ausrichtungsschwierigkeiten bereiten,
  • die Beklommenheit, daß die Gesetzmäßigkeiten Berücksichtigungsschwierigkeiten bereiten, und
  • die Besessenheit, daß die Verantwortlichkeiten Rechenschaftsgebungsschwierigkeiten bereiten,
lassen uns die Ungewißheiten erleben, daß wir sie nicht hinreichend als solche verstehen,
  • die Perplexität als Voraussetzungen,
  • die Überrumpelung als Gesetzmäßigkeiten und
  • die Verunsicherung als Verantwortlichkeiten,
und wie die Revisionsanknüpfungen den Bestürztheiten abhelfen, so auch den Ungewißheiten,
  • das Verwenden der Perplexität, indem wir ein Fazit ziehen,
  • das Entdecken der Überrumpelung, indem wir (Begleitungs-)Wissen bilden, und
  • das Einstellen der Verunsicherung, indem wir eine Technik finden,
und so gesehen handelt es sich bei ihnen und den zugehörigen Handlungsstrategien um Vergewisserungen.

Insbesondere können wir, während wir einer Handlungsstrategie folgen, ungewiß werden, wobei ich dieselben durch ihre Herbeiführungen und Beachtungen kennzeichne,
  • beim Anwenden durch Verunsicherung, welche sein Ziel unter Vorbehalt stellt,
    • beim Nutzbarmachen durch Überrumpelung, welche den Weg ärmlich erscheinen läßt,
  • beim Aufdecken durch Perplexität, welche sein Ziel unter Vorbehalt stellt,
    • beim Erforschen durch Verunsicherung, welche den Weg ärmlich erscheinen läßt,
  • beim Sichfassen durch Überrumpelung, welche sein Ziel unter Vorbehalt stellt, und
    • beim Aktualisieren durch Perplexität, welche den Weg ärmlich erscheinen läßt,
und also mögen wir sie unterbrechend abschweifen und uns durch eine andere vergewissern,
  • beim Anwenden durch vorbehaltendes Einstellen,
    • beim Nutzbarmachen durch anreicherndes Entdecken,
  • beim Aufdecken durch vorbehaltendes Verwenden,
    • beim Erforschen durch anreicherndes Einstellen,
  • beim Sichfassen durch vorbehaltendes Entdecken und
    • beim Aktualisieren durch anreicherndes Verwenden.
Insbesondere führt der Symmetriebruch im vorigen Beitrag zur Verlockung
  • der Verwendenden, für Kandidaten fürsorgend anreichernd zu entdecken und
  • der Entdeckenden, sich der Auftragnehmer bemächtigend vorbehaltend zu verwenden,
von ersterer Verlockung ich vornehmlich im Rahmen der kulturellen Verbindung der Gestimmten und Umgangsefordernden schrieb, wiewohl sie grundsätzlich auch im Rahmen der übrigen kulturellen Verbindungen der Gestimmten besteht, welche sich nur allzu leicht in der vormundschaftlichen Rolle den Menschen des körperlichen geistigen Horizonts (delegierte Haltung) gegenüber wiederfinden, unabhängig davon, ob gleich eine Herrschaft der Abgemessenheit vorliegt oder nur ein persönliches Arrangement. Über die dem entsprechende sich der Bindenden (delegierte Vorhaben) bemächtigende Verlocktheit der Erregten habe ich hingegen kein Wort verloren (Herodes' Verlockung durch Salome?), und als kulturelle Kraft ließe sie sich nur in satirischer Absicht in Erwägung ziehen (ein Kater, welcher sich für das Wohl devoter Mäuse einsetzt). Mit anderen Worten besitzt die Bemächtigungsverlockung im Gegensatz zur Fürsorgungsverlockung keine maßgebliche persönliche Komponente, sondern besteht vornehmlich soziodynamisch, ökonomisch oder militärisch.

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8. September 2026

Die Organisationsformen der Glaubensgegenstände

Wir glauben entweder an
wobei
  • erstere ihre Glaubensweise der Herrschaftsform so weit wie nötig anpassen, also unter jenen der
    • Rücksichtslosigkeit und Achtung eine Technik suchen, um in ihrer geschuldeten Rolle mit ihr aufzubauen,
    • Unvernunft und Sorge in einem Fazit klären, um ihm gemäß zu ihrer geistigen Heimat aufzubrechen, und
    • Abgemessenheit und Lust zu einem (Begleitungs-)Wissen erwachsen, um die göttliche Ordnung durch es in ihrer Haltung zu formieren,
    doch sie soweit es ihnen darüberhinaus möglich ist, ihrem Geist nach verfolgen, indem
    • Fordernde eine Technik suchen, um in ihrer geschuldeten Rolle mit ihr aufzubauen,
    • Gestimmte in einem Fazit klären, um ihm gemäß zu ihrer geistigen Heimat aufzubrechen, und
    • Erregte zu einem (Begleitungs-)Wissen erwachsen, um die göttliche Ordnung durch es in ihrer Haltung zu formieren, und
  • zweite sich im Kleinen und Großen
    • als Diener vertrauenswürdigen Herren unterstellen, welche eine Technik suchen, um sorgfältig mit ihr aufzubauen,
    • als Auftragnehmer fähigen Auftraggebern*, welche in einem Fazit klären, um ihm gemäß zu Wohlstand aufzubrechen, und
    • als Kandidaten verständigen Prüfern*, welche zu einem (Begleitungs-)Wissen erwachsen, um die göttliche Ordnung durch es in ihrer Haltung zu formieren,
und die Organisationsform
  • ersterer besteht einzig durch den sie heißenden Gott (ohne daß ich hier groß auf filioque zu sprechen kommen möchte: Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und ich lebe um des Vaters willen, also, wer mich isset, der wird auch leben um meinetwillen. - sicher, aber es ist weiterhin der Vater, welcher es fortgesetzt heißt), denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter,
  • zweiter in der hierarchischen Delegation des Glaubens und
  • letzterer darin, die bejahten logischen Zusammenhänge zu koordinieren,
    • die geschuldeten Rollen statisch und dynamisch in der Koordination der Vorhaben, welche ihr Zusammenspiel bestimmt,
    • die geistigen Heimaten dynamisch in jener der Erfahrung, welche sie freundschaftlich verbindet, indem sie ihre Voraussetzungen allen zu Gute kommen läßt, und
    • die göttlichen Ordnungen statisch in jener der Haltung, welche ihre Zuständigkeiten bestimmt.
* der Symmetriebruch ergibt sich daraus, daß der soziale Fokus der Herrschaft der Unvernunft die Fähigkeit und jener der Herrschaft der Abgemessenheit die Verständig-Verständlichkeit ist.

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6. September 2026

Die inneren Übergänge der Herrschaftsformen eines Seelenteils als Wege zum Bejahten

Vor dem Hintergrund des vorigen Beitrags möchte ich nun doch noch einmal die Hexagramme
betrachten, in welchen Achtung, Sorge und Lust an ihr Ziel kommen.

Die Erneuerung der Achtung beruht auf regierungstreuer Vertiefung und bürgerlichem Aufbauen auf ihr, welches die geschuldete Rolle durch die Sorgfalt approximiert. Der Erfolg der Approximation hängt dabei wie gesagt von der Vertrauenswürdigkeit der Vertieften ab, und wenn sie vertrauenswürdig genug geworden sind, können sie die Regierung der Herrschaft der Achtung bilden, in welcher sie als Vertiefte der Gesellschaft schlicht zu ihren Konditionen zur Verfügung stehen. Was ihnen bei diesem Übergang zuvörderst zu Gute kommt ist, daß die Herrschaft der Rücksichtslosigkeit kaum Raum für die (persönliche) Überzeugung der Bürger läßt, im Gegensatz zu jener der Achtung unter ihrer Regierung.

Die Erneuerung der Sorge beruht auf regierungstreuem Zeugnis und bürgerlichem Aufbrechen aus ihm, welches die geistige Heimat durch den Wohlstand approximiert. Der Erfolg der Approximation stellt sich dabei erst nach mittelfristiger Überprüfung (durch Katastrophen aller Art) heraus, und wenn die Verständigkeit von Bürgern hinreicht, ein alternatives Zeugnis zu formulieren, dessen Befriedigung den Aufbruch zu Voraussetzungen ermöglicht, welche den Wohlstand gewisser erscheinen lassen, weil sie zudem Freundschaften nicht nur nicht ausschließen, sondern sogar begründen und danit den sozialen Fokus auf die Verständig-Verständlichkeit verschieben, so können diese Bürger die Regierung der Herrschaft der Sorge bilden, indem sie es bezeugen.

Die Erneuerung der Lust beruht auf regierungstreuem Aufgebot und bürgerlichem Formieren seiner, welches die göttliche Ordnung durch die Sittlichkeit und die Lebenskunst approximiert. Der Grund, warum genügend fähige Aufbietende dennoch die Regierung der Lust zu bilden beginnen, besteht schlicht darin, daß das Versprechen der göttlichen Ordnung mit sozialem Fokus auf ihre Fähigkeit greifbarer ist als jenes mit sozialem Fokus auf die Verständig-Verständlichkeit der die Formierung Voraussagenden: Was soll man dem perfekten Rezept vertrauen, wenn der perfekte Kuchen bereits vor einem steht? Nun, der Weise würde es im Hinblick auf dessen Haltbarkeit schon, aber die Lust ist nicht weise.

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Die Gesellschaftsverträge der seelenteilerneuernden Herrschaftsformen

Ich habe mich zuletzt eingehender mit der sorgeerneuernden Herrschaft der Unvernunft beschäftigt, und es ist nur billig, daß ich einige ihrer Aspekte allgemein behandle.

Die seelenteilerneuernden Herrschaftsformen versetzen die Beherrschten in logische Zusammenhänge, die Herrschaft
  • der Rücksichtslosigkeit in heimatliche Vertiefungen,
  • der Unvernunft in geordnete Zeugnisse (genauer gesagt Verfassungen) und
  • der Abgemessenheit in Rollenaufgebote,
welche die gemeinsame Bildung der
der Regierten darstellen, und im Gegenzug dafür, daß sie ihrem Glauben aus ihnen heraus folgen, erwarten sie, daß
  • die regierungstreu gelobte Vertiefung an ihre bürgerlich pflichtige Sorgfalt,
  • die regierungstreu anerkannte Verfassung an ihren bürgerlich gelobten Wohlstand und
  • das regierungstreu pflichtige Aufgebot an die von ihnen bürgerlich anerkannte Sittlichkeit angepaßt ist,
so daß die Regierung unter der Herrschaft
  • der Rücksichtslosigkeit mit der Verständig-Verständlichkeit der Regierten,
  • der Unvernunft mit deren Fähigkeit und
  • der Abgemessenheit mit deren Vertrauenswürdigkeit
steht und fällt, nur daß im ersteren und letzteren Falle die gesamte Gesellschaft zu Grunde ginge, während im zweiten lediglich eine neue Verfassung ausprobiert wird.

Genauer gesagt wird im ersteren und letzteren Fall also nicht im überprüfenden Sinne erwartet, sondern
  • im ersteren die Sorgfalt bedingt erwartet, weshalb der soziale Fokus auf der Vertrauenswürdigkeit der Vertieften liegt, und
  • im letzteren die Sittlichkeit unter Vorbehalt, weshalb er auf der Verständig-Verständlichkeit der Regierenden (der Pharisäer) liegt, welche es ihnen erlaubt, die Formierung der Aufbietenden vorherzusagen.
Im Gegensatz zu sozialen Rollen, welche die Sitte bilden, bestehen geschuldete und aufgebotene Rollen nicht in gelobten Umgängen, sondern in pflichtigen Vorhaben.

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Zur Differenz bejahter und sozial angepaßter logischer Zusammenhänge

Die (sozialen) Ansprüche an logische Zusammenhänge bestehen genauer gesagt darin, ihre Angepaßtheit an einen sozialen Fokus zu fordern, so daß sie die sozial angepaßten natürlicherweise mitbezeichnen,
  • der Wohlstand an Fähigkeit angepaßte Voraussetzungen,
  • die Sittlichkeit an Vertrauenswürdigkeit angepaßte Gesetzmäßigkeiten und
  • die Sorgfalt an Verständig-Verständlichkeit angepaßte Verantwortlichkeiten,
und deren Differenz zu den bejahten logischen Zusammenhängen besteht also in den (privaten) Ansprüchen, nämlich jene
  • der geistigen Heimat zum Wohlstand in den Voraussetzungen der Freundschaft,
  • der göttlichen Ordnung zur Sittlichkeit in den Gesetzmäßigkeiten der Lebenskunst und
  • der geschuldeten Rolle zur Sorgfalt in den Verantwortlichkeiten der (persönlichen) Überzeugung.

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5. September 2026

Zutrauen und Hintergrund der Anspruchsgenüge einer Herrschaft

Die Herrschaftsformen des I Ching's gehen wie beschrieben mit sozialen Foki und Ansprüchen einher,
  • jene der Vernunft und Abgemessenheit damit, die Gesetzmäßigkeiten einzusehen, welche Verständigkeit und Sorgfalt erfordern,
  • jene der Achtung und Rücksichtslosigkeit damit, die Voraussetzungen zu beachten, welche Vertrauenswürdigkeit und Sittlichkeit erfordern, und
  • jene der Lust und Unvernunft damit, verantwortlich zu werden, wie es Fähigkeit und Wohlstand erfordern,
doch während es bei den übrigen Herrschaftsformen keinen inhärenten Gegensatz zwischen der zugetrauten Anspruchsgenüge und der tatsächlichen des (Handlungs-)Hintergrundes (der Bildungen) gibt,
  • der Fromme zeichnet sich leicht genug als fromm aus,
  • der Disziplinierte leicht genug als diszipliniert und
  • der König wird und bleibt es nur durch Fähigkeit und den Wohlstand, welchen sie bringt,
können sie bei der Herrschaft der Unvernunft, welche ja explizit auf Zutrauen basiert, divergieren, und dies ist insbesondere bei der korporalistischen Erlebniskultur der Fall, bei welcher
  • Zutrauen ἐξουσία ist und
  • ihr Hintergrund δύναμις (in Bezug auf Offenbarung 13:2):
das Zutrauen gilt ihr, also daß sie als Investorending Wohlstand schafft, aber im Gegensatz zu den mitttelalterlichen Feudalherren hängt sie bei der Erfüllung ihrer Aufgabe vom Staat ab, insofern dieser die Infrastruktur pflegt, welche sie voraussetzt, und insbesondere das Militär.

Indem Trump im Namen der Nation regiert, schädigt er natürlich mittlerweile ihren Ruf, aber zugleich mindert er das Zutrauen dem korporalistischen Globalismus gegenüber, und das in einer Situation, in welcher es glaubwürdige Alternativen zu ihm zur Wohlstandmehrung gibt.

Je desaströser Trump bis zu den Kongreßwahlen im November dasteht, desto eher läßt sich Amerika wieder auf Linie bringen, aber das prinzipielle Problem besteht fort: die Attraktivität des Globalismusses beruht auf dem selbstlosen Dienst der Nation, welche allein den nötigen Hintergrund zur Anspruchsgenüge besitzt, und somit liegt ein Mechanismus vor, welcher verschiedene Nationen schlagartig auf ein anderes Gleis zu bringen vermag - wahrscheinlch infolge irgendeiner Verschärfung, welche Geduld und Hoffnung teuer werden läßt.

Taktisch mag gerade ein Sieg gegen Johannis Vorhersage errungen werden, aber phänomenologisch betrachtet kommen wir ihr immer näher.

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