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7. Januar 2026

Fortsetzung der Besinnungsbegründung der Bildungen

Noch wurden die Ansätze und Erfahrenheiten nicht auf die Besinnungen zurückgeführt. Setzen wir also den Beitrag Aussichtsversammlungen und -auf- und -abstiege fort, wozu ich indes frei rekapituliere.
Aufmerksamkeit
  -Verfolgung->
Verständnis
  -Einlösung->
Bedacht
  -Auslösung->
Aufmerksamkeit,
wobei Aufmerksamkeit Impulse (Gedankeneindrücke) weckt, welche verfolgt werden können.

Bei den Ansätzen handelt es sich um die nach den Aussichtszweckverständnissen verstandenen Aussichten, und wozu sollte man auch ansetzen, als zu einem Zweck?, bei
  •  der Verbindung um eine Aufmerksamkeit zur Verfolgung,
  •  dem Belang um ein Verständnis zur Einlösung und
  •  dem Ziel um einen Bedacht zur Auslösung.
Es folgen die schon behandelten Aussichtsversammlungsverständnisse und so verstandenen Aussicht(en)  / -sversammlungen.
  • Kurs - Einkehr (bisweilen Etappe): Verständnis zur Versammlung von Aufmerksamkeiten,
  • Sein - Eventualität: Verständnis zur Versammlung von Verständnissen, und
  • Interesse - Aspekt: Verständnis zur Versammlung von Bedachten.
Einkehren, Eventualitäten und Aspekte lassen sich als Zeitpunkte der linearen, beziehungsweise netz- oder punktförmigen Zeit verstehen,
  • Einkehren als Intervalle, welche auf einander folgen,
  • Eventualitäten als Netze, zwischen welchen sich Netze entspinnen, und
  • Aspekte als Punkte, welche zu einem Punkt verschmelzen.
Und mithilfe der so entstandenen Zeiten bilden sich Handlungshintergründe (Bildungen) als Aussichtsüberblickungsverständnissen gemäße Zuordnungen,
  • Pläne (verallgemeinert Entwicklungen) als Verständnisse für Einkehren,
  • Haltungen (verallgemeinert Materien) als Bedachte für Eventualitäten und
  • Gedankengänge als Aufmerksamkeiten für Aspekte,
wobei die so überblickten Aussichten
  • Wendungen, beziehungsweise
  • Verhaltensweisen (statt Erfordernisse) oder
  • Anhaltspunkte (insbesondere in Form reflektierter eingelöster Gedanken)
sind, und Erfahrenheiten als die nach den Aussichtszweckversammlungsverständnissen verstandenen Aussicht(en) / -sversammlungen,
  • die Gegenwart (vormals Ablauf) als diejenige Einkehr, mit welcher wir verbunden sind,
  • die Bedingung, als diejenige Eventualität, welche von Belang ist, und
  • der Ausstand:, als diejenigen Aspekte*, welche (noch) Ziele bilden.
* beziehungsweise den einen sie umfassenden komplexen Aspekt

Gegenwart, Bedingung und Ausstand lassen sich als die gegenwärtigen Zeitpunkte der linearen, beziehungsweise netz- oder punktförmigen Zeit betrachten, und
  • jede Bedingung führt zu einem sie vergegenwärtigenden Erwachen,
  • jedes Erwachen zu einem Ausstand,
  • jeder Ausstand zu einer ihn behebenden Planung,
  • jede Planung zu einer Gegenwart,
  • jede solche Gegenwart zu einer ausbauenden Substantiierung und
  • jede Substantiierung findet sich in einer Bedingung wieder,
und die ureigenen Aussichten reifen also (siehe Korrektur am Ende des Beitrags) dadurch
  • zu verweben, bis wir planen können, wozu wir aufgerufen werden,
  • zu erwägen, bis wir substantiieren können, was bedeutsam, und
  • zu bereinigen, bis erwachen kann, was sinnhaft ist.

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5. Januar 2026

Unterhaltene Gehießenheitsgefäße

  • Die Entwicklung der Tradition mag zur Basis des Schwarms werden,
  • die Haltung des Schwarms zu jener der Art und
  • die Vorhaben der Art zu jener der Tradition.
Insofern die kulturellen Herrschaften eine Bildung vorgeben, behaupten sie diese im Zykel der Gehießenheitsgefäße, wozu sie
  • dieselbe ihrer Ethik wegen im deshalb so genannten ethischen Gefäß (nicht mit dem moralischen zu verwechseln, konkret mag es jedes sein) proklamieren,
  • das ihm zyklisch voraufgehende konditionale Gefäß erziehen und
  • das ihm zyklisch folgende reflexive Gefäß entweder
    • fördern oder es
    • unterhalten.
Zur Erziehung gehört es,
  • die konditionale Art eines Schwarms weltanschaulich zu orientieren,
  • die konditionale Tradition einer Art zu trainieren und
  • den konditionalen Schwarm einer Tradition zu gewöhnen,
und zur Proklamation,
  • den Schwarm dazu zu bringen, sich auf Erfahrungen einzulassen,
  • die Art dazu, sich haltungsvoll zu zieren, und
  • die Tradition dazu, an dirigierten Vorhaben teilzunehmen.


Gefördert wird die Basis des generativen Zykels von seinen (persönlichen) Entwicklern, etwa der unterstützende Schwarm von der lehrenden Art im Zeitalter der Werke, konkret in unserem dadurch, ersteren das ihm gepredigte Christentum selbst ausformen zu lassen, und auch sonst ist es besser, das reflexive Gefäß zu fördern, als es zu unterhalten, da letzteres seine (generationale) Kontinuität und damit seine Natürlichkeit aufhebt und dem für es verantwortlichen Seelenteil schweren Schaden zufügt, indem
  • sich Traditionen in der Entwicklung des Schwarms gewissenlos verstricken, wie jene, welche ihr Geld als Influencer in einer fremden Kunstwelt verdienen,
  • Schwärme in der Haltung von Arten vorliebslos erstarren, wie jene, welchen an ihrem Arbeitsplatz die Verheißung abhanden kam, und
  • sich Arten in den Vorhaben von Traditionen erschöpfen, wie jene, deren Erwerb ihnen Scheuklappen verpaßt.
Indes, je mehr sich die Herrschaft unter dem Druck ihres zunehmend herausgeforderten Modells von der Förderung des reflexiven Gefäßes zu seiner Unterhaltung wendet, desto beklommener agiert der Bürger als Teil des Staats und desto eher wird er ihn neu verfassen wollen.

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