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6. April 2025

Eine Aktualisierung meiner 100 Lieblingsfilme

D Documentations
E Expositions
F Fantasies
M Myths / Fairy tales
N Novels
R Reports

1

R Eins, Zwei, Drei (1961)
F Die unendliche Geschichte (1984)
F Scarface (1983)
E Stalker (1979)
F The New World (2005)

R Howl's Moving Castle (2004)
D Back to the Future (1985)
D Beverly Hills Cop (1984)
D Witness (1985)
R Lawrence of Arabia (1962)

F Zardoz (1974)
F Dune (1984)
D Solaris (1972)
E Blade Runner (1982)
M Star Wars (1977)

N Some Like It Hot (1959)
N Ghostbusters (1984)
R Gandhi (1982)
E Der Seewolf (1971)
N The Lord of the Rings (2001)

21

E
Kin-dza-dza! (1986)
D Ruthless People (1986)
D Ferris Bueller's Day Off (1986)
M Spirited Away (2001)
R Un long dimanche de fiançailles (2004)

R The English Patient (1996)
F The Emerald Forest (1985)
F Ponyo (2008)
E Groundhog Day (1993)
N Raising Arizona (1987)

F Le Grand Bleu (1988)
M Mononoke-hime (1997)
M Ulisse (1954)
E Alexandre le Bienheureux (1968)
D After the Thin Man (1936) ↑3

N The Return of the Pink Panther (1975) ↑76
F The Thomas Crown Affair (1968) ↑171
M The Bad News Bears (1976) ↑29
F Vertigo (1958) ↑3
F The Trouble with Harry (1955) ↑14

41

D Charley Varrick (1973) ↑78
F Plein Soleil (1960) ↑31
N Death on the Nile (1978) ↑88)
E Hot Fuzz (2007) ↓1
M The Adventures of Baron Munchausen (1988) ↑56

E The End (1978) ↑29
E Cactus Flower (1969) ↓7
E Werner: Beinhart! (1990) ↑203
N Le Jouet (1976) ↑94
M McLintock! (1963) ↑201

E La Chèvre (1981) ↑200
N Rooster Cogburn (1975) ↑199
M Les Fugitifs (1986) ↑87
R Un Flic (1972) ↓15
F Au Hasard Balthazar (1966) ↑48

F The Time Machine (1960) ↓4
D Les Égouts du Paradis (1979) ↓20
E They Live (1988) ↑5
M Wallace and Gromit in The Curse of the Were-Rabbit (2005) ↑131
E Le Dîner de Cons (1998) ↓12

61

D
Meet the Fockers (2004) ↓12
E Le Grand Blond avec une Chaussure Noire (1972) ↓12
F The Man Who Knew Too Much (1956) ↑1
E Top Secret! (1984) ↓3
N Romancing the Stone (1984) ↑63

F The Italian Job (1969) ↓30
F The Day of the Jackal (1973) ↓26
E Blow-Up (1966) ↑100
F 11 Harrowhouse (1974) ↑182
F Fearless (1993) ↓8

F Close Encounters of the Third Kind (1977) ↓6
F Superman (1978) ↑179
R His Girl Friday (1940) ↑111
M It's a Wonderful Life (1946) ↑16
M Hopscotch (1980) ↑38

N Weekend at Bernie's (1989) ↓10
M Johnny English Reborn (2011) ↑174
M Poltergeist (1982) ↑4
F Crocodile Dundee (1986) ↓7
F The Flight of the Phoenix (1965) ↑25

81

M The Sons of Katie Elder (1965) ↓22
R The Man Who Would Be King (1975) ↑18
N Harper (1966) ↑168
N Charade (1963) ↑31
F Heaven Can Wait (1978) ↓39

R The Tamarind Seed (1974) ↑165
F Forbidden Planet (1956) ↑65
E Ishtar (1987) ↑163
R Dragnet (1987) ↑162
D The Old Fashioned Way (1934) ↑161

E Water (1985) ↑160
M Willow (1988) ↑159
E Monty Python's Life of Brian (1979) ↑1
N Her Alibi (1989) ↑155
D RV (2006) ↑156

E Coneheads (1993) ↑155
M Sons of the Desert (1933) ↓46
E Les Visiteurs (1987) ↑153
N Topkapi (1964) ↓4
E Rat Race (2001) ↑151

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4. April 2025

Heimliche Menschenführung

Einige der Menschenführungsverhältnisse können heimlich bestehen, womit ich meine, daß der Führer, wiewohl dem Geführten seine Führung nicht bekannt ist, sich ihrer Wirkung, also daß sie überhaupt eine besitzt, sicher sein kann. Wenn wir die fragliche Tafel betrachten, bequemerweise in  folgender Form,

Handlungs-
strategie
Anpassung Recht-
fertigung
behelfen
Inspektor - nutzbarmachender Rekrut Herr - begegnender Diener Investor - ausrichtender Protegé
anbieten Beherbergender - entdeckender Gast Prüfer - befriedigender Kandidat Direktion - berücksichtigender Gehorsamer
belohnen Sieger - einstellender Duldender Auftraggeber - umsetzender Auftragnehmer Abrichtender - rechenschaftgebender Gefügiger

sehen wir, daß niemand einer Belohnung Folge leistet, ohne zu wissen, daß er belohnt wird, denn auch wenn es uns manchmal scheinen mag, daß wir belohnt werden, werden wir, ohne genaueres zu wissen, dem doch nicht Folge leisten. Bei Angeboten ist es hingegen nicht nötig, daß sie uns als solche bewußt sind, um sie anzunehmen. Allerdings sind sie einem Gast stets bewußt, da das Angebot in seinem Fall in der bloßen Duldung bei Einordnung besteht, und wenn bei einer suggerierten Haltung niemand da wäre, dessen Umgang sie bedingte, ist eine Entdeckung auf ihrer Basis mehr als fraglich, da wahrscheinlich witzlos und potentiell gefährlich. Wird hingegen nur eine erwartete Befriedigung vermutet, so ist es nicht ungewöhnlich, wenn der sich als beobachteter Anwärter Wähnende sie vorsorglich befriedigt.

Und auch beim Behelfen muß es uns nicht bewußt sein, daß wir beholfen wurden, um uns behelfen zu lassen. Allerdings verzichtet ein Diener darauf, seine Erfahrung selbst zu bestimmen, und nur ein Herr, welchem er vertraut, kann ihn dazu bringen.

Es bleiben also neben dem Anwärter nur noch drei weitere gewähnte Rollen,
  • der heimliche Rekrut, welcher sich als ausgesetzten Vorkoster wähnt und sich für das Aufgreifen wappnet,
  • der heimliche Kandidat, welcher sich als beobachteten Anwärter wähnt und vorsorglich befriedigt,
  • der heimliche Protegé, welcher sich als aus eigener Kraft ohnmächtigen Spielball wähnt und sich mit einem partiellen Rückzug aus der Begegnung, und damit einhergehend aus der Berücksichtigung, abfindet, und
  • der heimlich Gehorsame, welcher sich als eingesperrtes Produkt wähnt und sich für das Einsetzen überzeugt, indem er nach jedem eingesetzten Verfahrensschritt darauf achtet, was jener für den nächsten bedeutet.
Beispiele solcher heimlich Geführten sind
  • Patienten, welche als Vorkoster ohne ihr Wissen neue Arzneimittel ausprobieren,
  • Künstler, welche als Anwärter darauf hoffen, entdeckt zu werden, oder Philanthropen, welche hoffen, daß ihnen die Mitgliedschaft in einem privaten Verein angetragen wird,
  • Katholiken, zum Beispiel Alfred Hitchcock, welcher mit seiner späteren Frau Fedora-gemäß zum Spielball des Ringens um die englischsprachige öffentliche Meinung wurde, und
  • die Crew der USS Enterprise als Produkte Kieran McDuff's in der Star Trek: The Next Generation-Episode Conundrum - ähnlichen Argwohn verspüren mittlerweile nicht Wenige gegenüber der gegenwärtigen irdischen geschichtlichen Entwicklung als Produkte deren Lenker.

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2. April 2025

Taking our welfare into our hands

Man's political confusion is due to his lacking contemplation of the general man as a consequence of which the pillars of community have been usurped by different schools of governance and put into the disarray they're currently in.

From the contemplation of the general man springs the understanding of the welfare of mankind, the latter being the only object worthy to behold in truth as the truth of every individual man's existence is a miserable dying.

And whatever our concerns, from mankind's welfare must we take our share. Hence he who can grasp it, provides a glimpse of the axis around which we circle and glimpsing it we can align it with our needs, thus confirming the exaltedness of our course.

To delegate the alignment of our course to anyone is a crime, for it is our business that no-one can take over in our stead. The idea of organised religion is to find a platform on which one can come together, thus facilitating the further alignment and its organisation.

Attention has been paid to Christians' desires in shaping our societies until their crowning achievement, individual freedom, but in it necessarily lies the dormancy of continued alignment, for it cannot be done by free individuals lest they've matured enough to comprehend their place as individuals in the world and in particular their individual-general dual nature and, as a reflection of this, constitute themselves on the basis of their best understanding of their generalised welfare in a council that aims to establish it.

So, first we demand to hold such council, then we look out for the kind of counsel that furthers its aims, while staying in control of our self-constitution every step of the way. Verily, I suffer under the immature freedom of man and his conceit that as a special man he can be greater than the general man, for they aren't contributing to our development anymore.

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1. April 2025

Eusoziale Selbstfestlegungen, Pflichten der kulturellen Herrschaften und ihre Umdeutungen

Die eusozialen Selbstfestlegungen bestehen darin, die Anpassungsfähigkeit durch soziales Verhalten zu verbessern,
  • die Verwicklung der Befriedigung durch die Verpflichtung zur Selbstversorgung, daß sich niemand um einen sorgen muß,
  • die Strategie der Umsetzung durch das Gelübde, seinen Mitbürgern zu glauben, und
  • die Dynamik der Begegnung durch die Anerkennung der Staatlichkeit als dem Gemeinwohl dienendes Organisationsprinzip.
Die Verbesserung der Anpassungsfähigkeit beruht dabei darauf, daß
  • die Verpflichtung zur Selbstversorgung eine Eröffnung nachvollziehbar macht, von welcher geglaubt wird, daß sie die Befriedigung erleichtert, beziehungsweise Voranschreiten neutralisiert,
  • das Gelübde zu glauben eine Versetzung, von welcher geglaubt wird, daß sie die Umsetzung erleichtert, beziehungsweise Eingreifen überflüssig macht, und
  • die Anerkennung der Staatlichkeit eine Einrichtung, von welcher geglaubt wird, daß sie die Begegnung erleichtert, beziehungsweise Betroffenheit aufhebt.
Durch die eusozialen Selbstfestlegungen öffnen wir uns den kulturellen Herrschaften, durch
  • die Verpflichtung zur Selbstversorgung der Erlebnis-,
  • das Gelübde zu glauben der Repräsentations- und
  • die Anerkennung der Staatlichkeit der Willenskultur,
und folglich betrachten die kulturellen Herrschaften die sich ihnen öffnenden eusozialen Selbstfestlegungen als Beiträge zu ihrer Existenz. Allerdings öffnen sich die eusozial Selbstfestlegenden nicht nur den kulturellen Herrschaften, sondern
  • die sich zur Selbstversorgung Verpflichtenden auch der koordinierten Erfahrung,
  • die zu glauben Gelobenden auch der Verbündung und
  • die die Staatlichkeit Anerkennenden auch den koordinierten Vorhaben,
und jene nennen sie mit gleichem Recht Beiträge zu ihrer Existenz.

Die kulturellen Herrschaften fordern also, daß diese Beiträge zu ihrer Existenz geleistet werden, und diese Beiträge verbinden sich mit weiteren Selbstfestlegungen,
  • die Verpflichtung zur Selbstversorgung mit dem Gelübde, der Entwicklung der Erlebniskultur zu vertrauen,
  • das Gelübde zu glauben mit der Anerkennung der Haltung der Repräsentationskultur und
  • die Anerkennung der Staatlichkeit mit der Verpflichtung zu den Vorhaben der Willenskultur,
und die Schnittstelle der Verbindung fordern die kulturellen Herrschaften als ihren Preis,
  • Erlebniskulturen eine ihrer Dynamik begegnende Haltung,
  • Repräsentationskulturen ihre Verwicklung befriedigende Vorhaben und
  • Willenskulturen eine ihre Strategie umsetzende Erfahrung.
Im Falle von Repräsentationskulturen heißen die Beiträge Ehrungen und die Preise Opfer, im Falle von Erlebnis- und Willenskulturen haben sie keine gesonderten Namen, in jedem Falle aber bilden die Beiträge und Preise die Pflichten der kulturellen Herrschaft.

Zwischen den eusozialen Selbstfestlegungen besteht eine natürliche, problembedingte Abfolge:
  • wird die Selbstversorgung zu schwierig, bietet sich die Anerkennung der Staatlichkeit als Ausweg an,
  • wird die Staatlichkeit übertrieben, ist sie überdimensioniert, bietet sich das Gelübde zu glauben als Ausweg an, und
  • läßt sich nur Unglaubwürdigen glauben, bietet sich die Verpflichtung zur Selbstversorgung als Ausweg an,
welche das Entstehen und Vergehen von Imperien beschreibt:
  • sie erwachsen aus Widrigkeiten,
  • weichen unter unnötig gewordenen Regelungen auf und
  • zerfallen von Scharlatanen zerfressen.
Und dem entsprechend deuten kulturelle Herrschaften ihre Beiträge samt deren Preisen um,
  • Erlebniskulturen das Gelübde zu glauben als selbstversorgungsgefährdende Unkritischheit und die Anerkennung der Staatlichkeit als drohende Dynamikabkehr,
  • Repräsentationskulturen die Anerkennung der Staatlichkeit als überdimensioniertes Diktat und die Verpflichtung zur Selbstversorgung als drohende Opfer zur Verwicklungsvermeidung-Verweigerung, und
  • Willenskulturen die Verpflichtung zur Selbstversorgung als gemeinwohlhemmendes Investitionshindernis und das Gelübde zu glauben als drohende Strategieinformalisierung.
Zentralbanken sind ein willenskulturelles Instrument der Investitionssteuerung, welches, wenn sie sich in privatem Besitz befinden und füglich nur noch Notenbanken heißen können, zu einem Teil von Erlebniskulturen wird, welche dadurch aber nur bedingt in die Lage versetzt werden, mit der Innovationskraft von Willenskulturen zu konkurrieren, insofern letztere sich vor dem Gemeinwohl rechtfertigen und erstere vor jenem der Notenbankbesitzer, welches die Selbstversorgung der sich zu ihr Verpflichtenden nicht erleichtert, so daß es in gewisser Weise keinen großen Unterschied macht, ob die Zentralbank gleich in sozialistischer Weise wirkt oder die Notenbanken in oligarchischer wirken und damit die Öffnung der Bürger für die Oligarchie untergraben.

Der nicht über Kolonien verfügende Teil Europas hat sich bereits vor einem Jahrhundert zum eigenen Behuf den Willenskulturen zugewandt. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs drängen die Vereinigten Staaten aus Furcht vor ihrer Attraktivität die willenskulturellen Elemente in Europa zurück, greifen zugleich aber auch die repräsentationskulturellen an, weil sie die Beiträge zu ihrer Kultur entwerten. Umgekehrt beginnen die Repräsentationskulturen Europas zunehmend damit, die Selbstversorgung, zumal mit Informationen, anzugreifen, da sie deren Attraktivität fürchten, ebenso wie die erlebniskulturellen Elemente von den so genannten autokratischen Willenskulturen angegriffen werden, weil sie wiederum die Beiträge zu ihnen entwerten. Auch dürften sie Grund haben, die Attraktivität des Gelübdes zu glauben zu fürchten, welches die Europäische Union in den letzten Jahrzehnten hat wachsen lassen - das einzige, was im Geflecht all dieser Beziehungen verdächtig fehlt, ist die Furcht der europäischen Repräsentationskulturen vor der Entwertung der Beiträge zu ihnen durch willenskulturelle Elemente.

Zwar kann man einzelne Erfolge für die Verpflichtung zur Selbstversorgung verbuchen, und auch das Gelübde zu glauben besitzt weiterhin einen Anreiz, aber die Erfolge ersterer gingen vervielfacht zu Lasten letzteres, derart die Anerkennung der Staatlichkeit der klare Gewinner ist und Willenskulturen das wahrscheinliche Ziel der politischen Gezeiten, jedoch, in Abwesenheit einer ihnen angemessenen Not, verhindern sie bestenfalls doch bloß eine selbstzerstörerische Gesellschaftsdynamik, welche sie schlimmstenfalls auf die internationale Ebene umleiten und befeuern, werden die so geschlüpften Imperien nicht von langer Dauer sein und die Menschen erkennen, worin sie einander glauben können.

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