Bereitschaftsbeitrag

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29. Juli 2026

Regressive und progressive Herbeiführungsweisen

Insofern die
  • Kursvollendung zu einer aufgedeckten Position,
  • Seinsherstellung zu einer verfassenden Ordnung und
  • Einfallsverwirklichung zu einer angewandten Funktion
führt, und also von der vorgefundenen fort, läßt sich die Annahme machen, daß letztere nicht hinreichend vorbereitet wurde, wobei
  • Gleichgültigkeit und Bedeutsamkeit die Begegenbarkeit einer Position mit einer Ordnung,
  • Verdruß und Eifer die Befriedigbarkeit einer Ordnung durch eine Funktion und
  • Ungunst und Gunst die Umsetzbarkeit eines Vorhabens in einer Position
beurteilen.

Die regressiven Herbeiführungsweisen bestehen dann darin, auf eine hinreichend vorbereitete Position, Ordnung oder Funktion zurückzugreifen, was Ersatzstolz im weiteren Sinne spendet, namentlich
  • die Willkür darin, einen bedeutsamen Kurs um seiner Stolz im engeren Sinne spendenden Bedeutsamkeit Willen zu vollenden, wie etwa wenn Kinder aus Langeweile Dinge zerbrechen,
  • die Unbeirrbarkeit darin, ein eifererlaubendes Sein um seines Genugtuung spendenden Eifers Willen herzustellen, wie etwa wenn Kinder sich weigern, etwas neues zu probieren, und beim Altbekannten bleiben, und
  • der Eskapismus darin, einen begünstigten Einfall um seiner Freude spendenden Begünstigung Willen zu verwirklichen, wie etwa wenn Kinder zu unsichtbaren Freunden sprechen oder Erwachsene zu einem Glas Rotwein und einer Schallplatte greifen,
wobei es natürlich auch zu Apathie statt Regression kommen kann, womit die vier Temperamente vollständig wären:
  • willkürliche Sanguiniker,
  • unbeirrte Choleriker,
  • eskapadische Melancholiker und
  • apathische Phlegmatiker.
Und die progressiven Herbeiführungsweisen beruhen darauf, ihren Sinn zu erkennen, namentlich
  • das Erwachsen darauf, daß die der Formbarkeit wehrende Gleichgültigkeit der Ordnung sich durch eine entstörte eifrige Funktion auflösen mag, etwa jener, wenn der Regen den Lehm aufweicht, gleich was man tut, das Feuer eifrig immer heißer zu schüren, bis der Backstein ihm widersteht,
  • das Suchen darauf, daß die der Erhabenheit wehrende Verdrießlichkeit der Funktion es durch eine sicherstellende günstige Position tun mag, etwa jene einen Speer zu werfen durch jene auf einem Hügel, und
  • das Klären darauf, daß die der Unerschöpflichkeit wehrende Ungunst der Position es durch eine begegnende bedeutsame Ordnung tun mag, etwa jene fortwährender Blutfehden durch jene eines Rechtssystems.
Die reflektierende (philosophische) Phase der Glaubensweisen führt also zu den existentiellen Bedingungen, nach welchen die Gesinnungen streben,
  • das Erwachsen zum Kurs des formenden Wissens, wobei es wie gesagt meist unwillkürlich erfolgt,
  • das Suchen zum Sein des erhabenen Maßstabs, und sei es in einer Folge von Schritten, bei welcher die Erleichterung in einer Position benutzt wird, um weitere erleichternde Voraussetzungen zu finden, wie es sich beispielsweise in der Mathematik und Physik beobachten läßt, und
  • das Klären zum Interesse der Funktion des unerschöpfenden Fazits, indem die Ordnung erkannt wird, nach welcher der Mensch sich selbst im Wege steht oder nicht.
Im übrigen ist
  • die Anwendung der Ordnung resonant, so daß das Versprechen einer bedeutsamen Ordnung infolge einer eifrigen Funktion davon abhängt, daß in der ausgelösten Position etwas neues anklingt (erwacht),
  • die Formulierung der Funktion determiniert, so daß das Versprechen einer eifrigen Funktion infolge einer günstigen Position nur von der passenden Einlösung der erwachten Ordnung abhängt, und
  • der Übergang zu einer Position inkrementell, derart das Versprechen einer günstigen Position infolge einer bedeutsamen Ordnung von der vorgesehenen Auslösung der eingelösten Funktion abhängt,
und hinsichtlich der Charaktere ergibt sich, daß
  • Erregte an progressive Kursvollendung oder die Formbarkeit glauben,
  • Fordernde an progressive Seinsherstellung oder die Erhabenheit und
  • Gestimmte an progressive Einfallsverwirklichung oder die Unerschöpflichkeit.
Die im vorigen Beitrag betrachtete oberflächliche Positionsbejahung stellt also in ihrer ostentativen Begünstigtheit für apathische und eskapadische Gestimmte eine schmerzvolle Mahnung dar, und für klärende oder aufbrechende eine erschreckende Leere und zugleich Grenze der als unerschöpflich angenommenen Menschlichkeit.

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