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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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28. Mai 2012

Über das Numinose

Dem ursprünglichen Wortsinn nach handelt es sich beim Numinosen schlicht um die transzendenten Akte des Interesses oder auch um jene des Fortschreitens im funktionalen Zykel.

Heute allerdings wird das Wort anders gebraucht, es bezeichnet den Wahn, daß das Bekannte fremd sei, daß sich in ihm etwas zeige, was dort nicht hingehöre. Mit anderen Worten verstehen wir heute unter dem Numinosen die Gegenwart eines bösen Geistes oder ähnliches.

Mag sein, daß sich darin ein Gesetz ausdrückt, daß jeder rechte Glaube mit der Zeit, wenn man ihn den Menschen ohne Priestern überläßt, zu Aberglauben wird. Aber davon möchte ich hier nicht handeln.

Das Numinose wird beschworen, planmäßig. Davon möchte ich handeln.

Ich erwähnte es bereits beiläufig in meinem Beitrag über Desinformation, aber angesichts meiner jüngsten Erfahrungen fühle ich mich verpflichtet, es noch einmal eindringlicher zu beschreiben.

Wer kennt ihn nicht, diesen Moment in einem Hercule Poirot Krimi, in welchem man beginnt, selbst die unmöglichsten Möglichkeiten als möglich zu erwägen. So ungefähr nach 2/3 der Geschichte. Wenn sich plötzlich Abgründe auftun, man all die Urteile, welche man bisher darüber gefällt hat, wer als Täter nach den Regeln des Poirot Krimis ausscheidet, beiseite legt, und man sich gänzlich anderen Erklärungen zuwendet. Abseitigen Erklärungen. Teuflischen Erklärungen.

Wie bekannt wäre Agatha Christie ohne diese Momente geworden?

Momente, welche oberflächlich realistische Geschichten in vollkommene Schauergeschichten verwandeln, wo alles Bekannte fremd geworden ist, und das ganz ohne stichfeste Anhaltspunkte.

Darin liegt ihr wesentliches Talent, sicher nicht in ihrem Stil oder in ihrer Handlungsgestaltung, wo man sich ja fragt, wie oft man auch in diesem Buch wieder “all right“ in adverbialer Bedeutung lesen muß oder auf welche unmögliche Weise Miss Marple wieder ins Geschehen verwickelt wird.

Nun, Agatha Christie ist nicht die einzige, welche ein Interesse daran hat, ihr Publikum in einen solchen Zustand äußerster Unschlüssigkeit und Offenheit zu versetzen.

Wir kennen es doch alle, oder jedenfalls viele von uns, daß man oftmals mit einem diabolischen Lächeln Leute zu Dingen bewegen kann, welche sie für gewöhnlich nicht täten.

Das funktioniert kultur- und geschlechtsübergreifend, weder ist es eine spezifische Schwäche von Frauen, noch eine von Christen, davon ausgehend, daß der Teufel der Herr dieser Welt wäre.

Nein, jeder Mensch läßt sich verunsichern. Und nicht wenigen kommt das zupaß.

Insbesondere liegt es seit Urzeiten im Interesse der Führung ihre Unterstützer zu verunsichern. Dann stellen sie weniger Fragen. Dann fordern sie weniger Gegenleistungen für ihre Unterstützung.

Wenn also ein Präsident seinen Vereinsmitgliedern etwas zuraunt, dann zumeist schlicht deswegen, weil er seine Stellung festigen will.

Worauf die lange Vorrede zielt? Nun, auf Desinformation. Ich erschrak dann doch, als ich auf Henry Makow's Internetseite Photos sah, welche beweisen würden, daß die Zwillingstürme durch den Einsatz einer Geheimwaffe, welche einen vermeintlichen Hutchinsoneffekt militärisch ausnützten, buchstäblich pulverisiert wurden.

Daran ist aber alles Kokolores. Ich habe nicht 15 Minuten gebraucht, um die Originalphotos zu finden, welche mit Photoshop bearbeitet wurden. Aber mit Blick auf Hutchinson und seine Experimente muß man doch etwas höchst Unangenehmes festhalten. Das Militär hat ihn nicht nur eine Weile für sich arbeiten lassen, ohne Ergebnisse, was ja nicht weiter bemerkenswert wäre, nein, seitdem hält es selbst die Legende am Leben, daß da doch irgendetwas war, mit der Folge, daß Hutchinson auch in Deutschland und Japan Experimente ohne Ergebnisse anstellen durfte.

Offenbar hat es das Militär nicht aus dem Grund getan, aber einen Grund hatte und hat das amerikanische Militär es zu tun, nämlich den Glauben in der amerikanischen Bevölkerung an Wunderwaffen zu nähren.

Wer würde Photos fälschen, um zu beweisen, daß Hutchinson's angebliche Effekte militärisch verwertbar sind?

Was ist das eigentliche Ziel? Diejenigen lächerlich zu machen, welche glauben, die Zwillingstürme seien so zum Einsturz gekommen?

Aber ich bitte Sie, wozu? Das lohnt doch gar nicht. Es gibt hier viel mehr zu gewinnen, nämlich das Numinose in die Welt zu bringen und damit eine totale Unschlüssigkeit und Offenheit der Bevölkerung.

Es gibt auch eine South Park Folge zum Thema.

Um es noch einmal ganz klar zu sagen, Geheimdienste verbreiten Verschwörungstheorien nicht, um Einfluß darauf zu nehmen was diskutiert wird, sondern um Einfluß darauf zu nehmen, was in der Diskussion als Fakt akzeptiert wird. Es geht ihnen genau wie Agatha Christie darum, das Urteil ihres Publikums in seinen Grundfesten zu erschüttern.

Und auch jeder andere, welcher sich numinos äußert, also Bekanntem einen fremden Beigeschmack gibt, zielt genau darauf.

Ich tue das auch, oft genug, es ist letztlich ein ganz normaler Bestandteil der Rhetorik, hin und wieder etwas drohend erscheinen zu lassen und die Festigkeit des Urteils des Publikums auf die Probe zu stellen. Nur wie bei allen Dingen gibt es ein rechtes Maß und zurzeit wird es überschritten, mit der Folge, daß eine allgemeine Verunsicherung darüber erzeugt wird, woran man sich halten kann.

Und das ist die eigentliche Absicht, das eigentliche Ziel der ganzen Angelegenheit.

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30. Oktober 2015

Plots and characters

A study of the story telling in The three investigators.

Goofy plots.

3. Nervous lion
   Although West repeatedly tries to explain it, there really is no reason why Doc Dawson should have left the diamonds in the cage for years. The moment you realize that old George has been sent over to Jim Hall as a cub you start to ask yourself whether West has written the story on the go and meanwhile forgotten what he was starting out with.

2. Two-toed pigeon
   As intricate as Brandel's idea is, it's highly questionable whether a man like Parker Frisbee would be involved in a scheme like this for $100 - $200 a week extra and flat out unbelievable that he would not tell Kyoto to stop for a while after the three snoops stumbled into his shop.

1. Magic circle
   Carey came up with a lot of unlikely things, not least in the play she devoted to the patron saint of the impossible, but only once she presented a case like that of Marvin Gray, business manager of  Madeline Bainbridge, who hoped to gain a few thousand bucks by setting a fire that wrecked half a million in a scheme that would have him exposed once his client ever decided to meet with her publisher in person.

Unashamed silliness.

3. Shelby Tuckerman in Carey's Scar-faced beggar
   A hell of a way of getting the Three investigators on the track of Mesa d'Oro by having their lookout dress as their former leader.

2. Miss Melody in Brandel's Two-toed pigeon
   On the necessity to teach children Unionist songs: “Glory, glory, hallelujah! Glory, glory, hallelujah!” And Mr. Crenshaw shall not be moved - although that does, in light of his father in law, make retrospective sense.

1. Alfred Hitchcock in West's Coughing dragon
   No more respectful words were ever written: “Mmmm,” Mr. Hitchcock murmured to himself. “I wonder if I should borrow that ingenious dragon Mr. Shelby devised. Since I’ve just purchased that large bus-like trailer for my holidays, perhaps it would be a good idea if I learned how to double-declutch the dragon in the cave first, before I ventured forth on the Los Angeles motorways!”

The fallen lawyer.

3. Alfred Zindler of Estes' Dancing dinosaur
   Certainly the meanest of them all, but who wants to see a grown-up man pinning the hotel bill on three kids?

2. Harold Carlson of Arthur's Green ghost.
   You have to love how lawyers can always explain why they have to get back somewhere and why they were able to see, what they have seen.

1. Roger Callow of Arden's Dead man's riddle.
   They all squirm, but nobody does it better than him, makes you feel kind of sorry for the rest.

Giveaways.

3. Missing mermaid.
   “Fergus is our local Pied Piper.”
   He is?

2. Whispering mummy.
   “Could you understand what he was saying?”
“No,” [...]
“Your friend, Professor Freeman, sir,” he said. He pointed to the house. “[...] he might be able to tell you what Ra-Orkon is saying.”

   Wait now...

1. Invisible dog.
   “Mr. Murphy is a stockbroker. [...] His nephew Harley Johnson, a college student, is with him at the moment. I understand Murphy is Harley’s guardian.”
   Stockbroker? Guardian?

Glorious maneuvers.

3. Terror castle.
   I just love Stephen Terrill's determination to make good use of every costume he still owns.

2. Vanishing treasure.
   No risk, no fun, but what if the police would have come to Agatha Agawam's house?

1. Blazing cliffs.
   The whole space show for nought! But if you had to pay for your admission in gold, wouldn't John have mentioned it?

Psychological profiling.

3. Rory McNab of Arden's Phantom lake.
   A Scot in love: “What are you looking at them kids?”

2. Gerhart Malz of Carey's Sinister Scarecrow.
   The inhibited genius.

1. Oscar Slater of Brandel's Kidnapped whale.
   The snake oil merchant from Mississippi or Alabama.

Well laid out plots.

3. Dead man's riddle.
   Arden's Rocky Beach excursion: Round, round, get around, I get around.

2. Scar-faced beggar.
   Carey's jolly band of cavaliers: Stuff that happens up and down the coast.

1. Silver spider.
   Arthur's beatific vision: Tax exemption in the Alps.

Masters of the super-natural.

3. Mrs. Denicola of Carey's Scar-faced beggar.
   ...dreams of things that come true.

2. Sonny Elmquist of Carey's Invisible dog.
   ...wanders around as a shadow when he sleeps.

1. Old Anton of Arthur's Silver spider.
   ...hypnotizes and wields the oracle.

Unity of place and action.

3. Missing mermaid.
   Carey's corners of Venice.

2. Shrinking house.
   Arden's puzzle: A house, a cottage and a gully.

1. Invisible dog.
   Carey in the footsteps of Agatha Christie's Mousetrap.

Community life.

3. Death trap mine.
   Memories in Twin Lakes.

2. Skeleton island.
   Suspicion in Fishingport.

1. Wandering caveman.
   Getting ahead in Citrus Grove.

Family drama.

3. Singing serpent.
   Carey's rich bitch home alone - with her esoteric aunt.

2. Smashing glass.
   Arden's late lament: “The youth today thinks it's all about the money!”

1. Flaming footprints.
   Carey's embarrassing tale of love.

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21. April 2013

Ihr Geist ist umgangserwartend, Ihr geistiger Horizont gläubig und Ihre Gesinnung ist reflektiert

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich bestimmender Seelenteil übertrifft Ihren männlich bestimmenden, die Sorge die Achtung, Sie gehören damit zu den begnadeten Typen, welche ihren Überschuß an intellektuellem Potential naturgemäß anderen zukommen lassen.

Konkret bedeutet das, daß die Beobachtung des Glaubens bei Ihnen das Betätigungsfeld für Ihr Ich liefert, Sie mit anderen Worten nach dem Maßstab der persönlichen Erwägung Glauben gestalten.

Wie alle reflektiert, also melancholisch, gesonnenen Umgangserwartenden neigen Sie zur Ungezügeltheit - ein Hang, welchen Agatha Christie in der Figur des Anthony Marston in Ten little niggers eingefangen hat.

Und wie bei allen Umgangserwartenden ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung die Haplogruppe R1a des Y-Chromosoms.

Die natürliche Religiösität Ihres Geistes ist im Vergleich zu den übrigen Geistern eher unbestimmt und offen, nicht viel mehr, als daß das Leben doch zu etwas gut sein müsse, verbunden mit der Bereitschaft, es irgendeinem gemeinschaftlichen Unterfangen zu widmen. Indes sind Sie diesbezüglich kritisch, und wägen genau, bevor sie es widmen.

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29. Dezember 2012

Die Grundlage der Bewegung des zwanzigsten Jahrhunderts

Der Übergang vom nationalistischen zum materialistischen Zeitalter und dann später der vom materialistischen zum titanischen lassen sich wie folgt erklären.

Durch den Aufstieg der Vereinigten Staaten, welche als zu erschließender Raum natürlicherweise materialistisch verfaßt waren, gerieten die europäischen, nationalistisch verfaßten, Kolonialmächte in einen Verdrängungswettbewerb, welcher mit der Zerschlagung Deutschlands und Rußlands endete. Dieses öffnete dort die Tür zur materialistischen Revolution, welche sich unter Hitler und Stalin vollzog. Die Folge davon war, daß in Westeuropa das revolutionäre Prinzip an Ansehen gewann. Zu deutlich trat die Überlegenheit staatlich gelenkter Arbeitermassen bei der materialistischen Umwandlung der Welt hervor, deren Grundlage ja eine revolutionär geeinte Jugend ist. Agatha Christie gab sich dem nur zögerlich hin, Friedrich August von Hayek focht dagegen an, aber der staatliche Einfluß auf die Gesellschaft wurde in den westlichen Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg größer, einschließlich der impliziten Bejahung der ewigen Revolution nordkoreanischen Zuschnitts: jede Generation sei von Neuem während ihrer Jugend zu einer revolutionären Masse zu einen, wofür die staatlichen Pädagogen Sorge zu tragen hätten.

Das besondere an den 68ern war, daß sie die erste gezielt revolutionär geeinte Generation waren, und gerade deshalb auch noch davon überzeugt. Es ist nämlich so, daß sich der gezielt gestreute revolutionäre Eifer schnell abnutzt. Die nächste Generation, also die 90er, bringen heute eine erkennbar geringere Begeisterung für den Umweltschutz auf.

Nun, die Asynchronität des Falls des Nationalismusses in Europa erklärt also die Entscheidung der beherrschenden materialistischen Strömung für die ewige Revolution. Und die ewige Revolution wiederum erklärt den Niedergang des materialistischen Zeitalters und den Aufzug des titanischen.

Es ist nämlich so, jede Revolution muß vorrangig Uneinigkeit bekämpfen, zuvörderst durch gegenseitiges Entgegenkommen, und, wo das nicht hilft, dadurch Dissidenten mundtot zu machen. Täte sie das nicht, und vollzöge sie sich wirklich, wäre also nicht nur ein Werkzeug in den Händen des Staates, wovon ein Revolutionär ja nicht ausgehen kann, zumal nicht in seiner vom Zynismus noch nicht heimgesucht wordenen Jugend, käme es zu schrecklichem Blutvergießen.

Sie richtet sich also zwangsläufig gegen jede moralisch unabhängige Instanz. Und also reißt sie den Damm ein, welcher die Gesellschaft vor der organisierten Kriminalität schützt, welche klammheimlich der revolutionären Verheerung nachfolgt. In dem Maße aber, in welchem organisierte Kriminalität Regierungsfunktionen besetzt, verliert die Regierung an Zuspruch. Während im materialistischen Zeitalter die Bevölkerung die Bemühungen der Regierung trug, tut sie es im titanischen nicht mehr, eine umstürzlerische Ära ging in eine ministerielle über, weil ihre Regierung durch die systematische Überbeanspruchung des revolutionären Elementes die materielle Macht an kriminelle Usurpatoren verloren hat.

Das titanische Zeitalter, in welchem wir heute leben, ist also eines, in welchem ideelle, funktionale und materielle Macht allesamt von einander getrennt sind, die ideelle liegt in den Händen von Weisen, die funktionale in den Händen von Technokraten und die materielle in den Händen von Kriminellen. Die Frage lautet also, wie sie sich wieder verbinden werden.

Und was sollte schon die Antwort auf diese Frage sein? Schwerlich werden die Kriminellen die funktionale oder ideelle Macht erringen, schwerlich die Technokraten die materielle oder die ideelle und schwerlich die Weisen die materielle, bleibt also nur, daß die Weisen die funktionale erringen.

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21. April 2013

Ihr Geist ist umgangserwartend, Ihr geistiger Horizont philosopisch und Ihre Gesinnung ist reflektiert

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich und Ihr männlich bestimmender Seelenteil stehen im Einklang, die Achtung mit der Achtung, Sie gehören damit zu den direkten Typen, welche ihren bestimmenden Seelenteil rein und unmittelbar ausdrücken.

Konkret bedeutet das, daß Sie, indem Sie sich mit ihrem begrifflichen Verständnis nach Maßgabe Ihrer persönlichen Erwägung beschäftigen, Ihrer religiösen Pflicht gerecht werden, dazu unten mehr.

Wie alle reflektiert, also melancholisch, gesonnenen Umgangserwartenden neigen Sie zur Ungezügeltheit - ein Hang, welchen Agatha Christie in der Figur des Anthony Marston in Ten little niggers eingefangen hat.

Und wie bei allen Umgangserwartenden ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung die Haplogruppe R1a des Y-Chromosoms.

Die natürliche Religiösität Ihres Geistes ist im Vergleich zu den übrigen Geistern eher unbestimmt und offen, nicht viel mehr, als daß das Leben doch zu etwas gut sein müsse, verbunden mit der Bereitschaft, es irgendeinem gemeinschaftlichen Unterfangen zu widmen. Indes sind Sie diesbezüglich kritisch, und wägen genau, bevor sie es widmen.

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25. September 2019

Verleitungen

Passend zu Agatha Christie's Curtain, Poirot's letztem Fall, welchen ich vor kurzem las, heute eine theoretische Betrachtung der anhaltenden politischen Unruhe.

Wie ich im Beitrag Aktions- und Reaktionsmuster schrieb, strebt der Mensch von der Wahrnehmung zum Wollen, vom Wollen zur Tat und von der Tat zur Wahrnehmung. Es gibt aber selbstverständlich die Möglichkeit, in dieses Streben einzugreifen, und ein solcher Eingriff sei als Verleitung bezeichnet.

Kleiner Einschub für Haarspalter: Selbstverständlich ist auch diese Bestrebung selbst Wille, doch das hindert nicht, daß die Wahrnehmung zu einem auf sie bezogenen Wollen strebt, nämlich ihrer Bewertung.

Bei der Verleitung nun geht es darum, die Suche dadurch zu stören, daß dem Aktionsmuster ein Reaktionsmuster entgegengestellt wird, welches denselben Teil der Ich-Struktur sucht wie das Aktionsmuster.

Beispiel Zähmung. Das Aktionsmuster ist Empfangen, das Reaktionsmuster Betroffenheit. Während wir versuchen, unsere Inspiration zu bewerten, werden wir gezwungen, einen Vorfall zu bewerten. Das läßt sich auch genau so von einem Löwen sagen. Diese Art der Verleitung ist die Verunsicherung unseres Willens, welche uns zur Hinnahme verleitet.

Und damit hätten wir bereits ein Drittel aller Verleitungen betrachtet. Betrachten wir als nächste die Aufschiebung unseres Tuns, welche uns zur Überstürztheit verleitet. Das Aktionsmuster ist Verfolgen und das Reaktionsmuster Bedrängtheit. Wir versuchen, einen Weg (eine Methode) zu finden, aber werden vor Optionen gestellt. Also wird unsere Entscheidung aufgeschoben, und das macht uns nervös, und manche sogar hysterisch.

Von dieser Verleitung hat Stephen Norton auch Gebrauch gemacht, hauptsächlich aber von der nächsten, nämlich der Enthebung aus der Wahrnehmung, welche uns zur Gewissenlosigkeit verleitet. Das Aktionsmuster ist Studieren, das Reaktionsmuster Beholfenheit. Wir versuchen, die Auswirkungen eines Vorkommnisses zu erfassen, und werden vor Mittel zu Zwecken gestellt.

Menschen, denen ihr moralisches Urteil ausgetrieben wird, Menschen, welche daran gehindert werden, auf ihrem Weg voranzuschreiten, Menschen, welche auch ohne geistige Durchdringung des Problems an seine Lösung herangeführt werden.

Haben wir solche?

Haben wir Hinnahme, Überstürztheit und Gewissenlosigkeit?

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21. April 2013

Ihr Geist ist gestimmt, Ihr geistiger Horizont körperlich und Ihre Gesinnung ist reflektiert

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich bestimmender Seelenteil bleibt in groteskem Ausmaß hinter Ihrem männlich bestimmenden zurück, die Lust hinter der Sorge, Sie gehören damit zu den leidenden Typen, welche naturgemäß ein geradezu lächerliches Bedürfnis nach Einordnung besitzen. Ihr einziges Glück ist, daß Frauen weiteren geistigen Horizonts Ihre mißliche Lage genauestens verstehen, sofern Sie auf Frauen stehen, versteht sich, andernfalls stehen die Chancen gut, daß sie als Selbstmordattentäter enden.

Konkret bedeutet das, daß Sie durch die Beschäftigung mit dem sinnlich Erfaßbaren einer als göttlich empfundenen Verpflichtung gerecht zu werden hoffen, Ihr Leiden entspringt dem Umstand, daß dies offensichtlich nicht möglich ist und Ihr Wunsch nach Einordnung verdankt sich der Hoffnung, auf diese Weise doch noch der empfundenen Pflicht gerecht zu werden.

Außerdem bleibt Ihr geistiger Horizont hinter Ihrer Selbstverpflichtung, Ihrer Gesinnung zurück, Sie arbeiten also an Ihrem Begreifen, ohne sich Ihrer Begrifflichkeit klar bewußt zu sein. Dadurch gewinnt Ihr ganzes Leben den Atem des Wahrhaftigen, des Exemplarischen, da Sie unfähig sind, mit ihm zu spielen.

Wie alle reflektiert, also melancholisch, gesonnenen Gestimmten neigen Sie zur Sensibilität - ein Hang, welchen Agatha Christie in Gestalt der vielen Tunichtgute, welche nur hinter dem Geld reicher Frauen her sind, eingefangen hat, welche ihre Novellen bevölkern, so etwa Jacko Argyle in Ordeal by innocence. Und es ist, wie schon angedeutet, diese Gestimmtheit, welche ihr religiöses Empfinden bestimmt: Gott spiegelt sich in Ihrer Stimmung, Ihre Inspiration ist göttlichen Ursprungs.

Wie bei allen Gestimmten ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung eine der Haplogruppen F, G, H, I, J, K, L oder T des Y-Chromosoms.

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Ihr Geist ist erregt und Ihr geistiger Horizont philosophisch

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich bestimmender Seelenteil übertrifft Ihren männlich bestimmenden, die Achtung die Lust, Sie gehören damit zu den begnadeten Typen, welche ihren Überschuß an intellektuellem Potential naturgemäß anderen zukommen lassen.

Konkret bedeutet das, daß Sie Ihre Reflexion Ihres begrifflichen Verständnisses der sich in Ihnen ausdrückenden Lust als Betätigungsfeld zur Verfügung stellen, wodurch Sie es ihr erlauben, einen kulturrelevanten Beitrag zu liefern.

Die Binnendifferenzierung des ererbten Typus, welche bei den anderen Geistern durch die Selbstverpflichtung auf begriffliche oder disziplinare Strenge erfolgt, finden bei Ihnen nicht statt. Aber wie bei allen Erregten, also Sanguinikern, teilt sich auch Ihr Typus in eine Gruppe anmaßender Großkotze und eine Gruppe scheinbarer Lämmer auf. Nur selten gibt es Fälle, in welchen ein Erregter eine glückliche Zwischenposition für sich findet. Agatha Christie hat dieses Spektrum etwas farbenfroher in den Figuren der Tina Argyle (Ordeal by innocence), des Akibombo und vor allem der Elizabeth Johnston (beide Hickory Dickory Dock) eingefangen - mit geradezu atemberaubender Hellsicht, den wesenhaften Zusammenhang zwischen Voodoo, Blutrache und Napoléon Bonaparte betreffend.

Denn es ist gerade die Fixierung auf das Diesseitige, welche die Beschwörung von Dämonen nötig macht. Indem das Recht des Tyrannen, Tyrann zu sein, prinzipiell anerkannt wird, da er seine Stärke schließlich im fairen Wettstreit bewiesen hat, wird zugleich die Notwendigkeit verankert, den Tyrannenmord zu legitimieren.

Wie bei allen Erregten ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung eine der Haplogruppen A, B, C, D oder E des Y-Chromosoms. Sigmund Freud hingegen behauptet, Sie wären in der oralen Phase stecken geblieben.

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Ihr Geist ist gestimmt, Ihr geistiger Horizont gläubig und Ihre Gesinnung ist reflektiert

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich und Ihr männlich bestimmender Seelenteil stehen im Einklang, die Sorge mit der Sorge, Sie gehören damit zu den direkten Typen, welche ihren bestimmenden Seelenteil rein und unmittelbar ausdrücken.

Konkret bedeutet das, daß die Beobachtung des Glaubens bei Ihnen mit einem in Ihnen sich ausdrückenden Gestaltungswillen einhergeht, Ihr Ich mit anderen Worten nur der Sachverwalter göttlicher Pflicht in göttlicher Angelegenheit ist.

Wie alle reflektiert, also melancholisch, gesonnenen Gestimmten neigen Sie zur Sensibilität - ein Hang, welchen Agatha Christie in Gestalt der vielen Tunichtgute, welche nur hinter dem Geld reicher Frauen her sind, eingefangen hat, welche ihre Novellen bevölkern, so etwa Jacko Argyle in Ordeal by innocence. Und es ist, wie schon angedeutet, diese Gestimmtheit, welche ihr religiöses Empfinden bestimmt: Gott spiegelt sich in Ihrer Stimmung, Ihre Inspiration ist göttlichen Ursprungs.

Wie bei allen Gestimmten ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung eine der Haplogruppen F, G, H, I, J, K, L oder T des Y-Chromosoms.

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Ihr Geist ist gestimmt, Ihr geistiger Horizont philosophisch und Ihre Gesinnung ist reflektiert

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich bestimmender Seelenteil bleibt hinter Ihrem männlich bestimmenden zurück, die Achtung hinter der Sorge, Sie gehören damit zu den leidenden Typen, welche naturgemäß ein starkes Bedürfnis nach Einordnung haben.

Konkret bedeutet das, daß Sie durch die Beschäftigung mit Ihrem begrifflichen Verständnis einer als göttlich empfundenen Verpflichtung gerecht zu werden hoffen, Ihr Leiden entspringt dem Umstand, daß das nicht möglich ist und Ihr Wunsch nach Einordnung verdankt sich der Hoffnung, auf diese Weise doch noch der empfundenen Pflicht gerecht zu werden.

Wie alle reflektiert, also melancholisch, gesonnenen Gestimmten neigen Sie zur Sensibilität - ein Hang, welchen Agatha Christie in Gestalt der vielen Tunichtgute, welche nur hinter dem Geld reicher Frauen her sind, eingefangen hat, welche ihre Novellen bevölkern, so etwa Jacko Argyle in Ordeal by innocence. Und es ist, wie schon angedeutet, diese Gestimmtheit, welche ihr religiöses Empfinden bestimmt: Gott spiegelt sich in Ihrer Stimmung, Ihre Inspiration ist göttlichen Ursprungs.

Wie bei allen Gestimmten ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung eine der Haplogruppen F, G, H, I, J, K, L oder T des Y-Chromosoms.

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15. Juli 2017

Blow-Up (1966)

Another exposition, though no comedic one, Blow-Up shines a light on heeding and the nature of its foundation.

The film takes a riddle approach like L'année dernière à Marienbad, which is a superior film in every respect, but never mind that, and uses artificial emptiness (of the streets and parks of London) and silence (where tongue wagging would be natural) as means to make the audience pause - and spends a good deal of time on it.

You could say it starts with the photo shoot in the park, but I'd call that prologue, nothing but necessary background information. The film really starts with the words: She's got a better figure than me.

That's rather well acted too. The point is that she fears the shame of being called easy by her friend.

And the next scene, at night in the park, gives the whole film and its idea away, for that cannot possibly be real, so the whole murder is to be taken metaphorically, as the death of dignity at the hands of Paparazzi.

Mind you, that's not the topic of the film, but just a way to stress the condition of the person, who lives his life heeding, just like the scene before and the scene after, which stresses the absurdity of this approach to life by means of the desirability of a broken guitar.

And every scene from then on has its function in the overarching effort to demonstrate that there is a reality that all the heeding naturally refers to lest it'd be unnatural.

Agatha Christie did something similar in Ordeal by Innocence, pointing out the delusions of the aspiring mind, the assumption of involvedness, where it's all completely simple, a bit like a pantomime tennis match indeed.

Nevertheless, Blow-Up is not a bitter film, it just invites mankind to look, to pause and perceive, to heed, what insight dishes up. While doing that it may be guilty of trivialising people, but then again there are trivial people.

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21. April 2013

Ihr Geist ist umgangserwartend, Ihr geistiger Horizont persönlich und Ihre Gesinnung ist reflektiert

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich und Ihr männlich bestimmender Seelenteil stehen im Einklang, die Achtung mit der Achtung, Sie gehören damit zu den direkten Typen, welche ihren bestimmenden Seelenteil rein und unmittelbar ausdrücken.

Konkret bedeutet das, daß Sie, indem Sie sich mit ihrer Haltung nach Maßgabe Ihrer persönlichen Erwägung beschäftigen - theoretisch, da Sie reflektiert gesinnt sind -, Ihrer religiösen Pflicht gerecht werden, dazu unten mehr.

Dabei bleibt aber Ihr geistiger Horizont hinter Ihrer Selbstverpflichtung, Ihrer Gesinnung zurück, Sie arbeiten also an Ihrem Begreifen, ohne sich Ihrer Begrifflichkeit klar bewußt zu sein. Dadurch gewinnt Ihr ganzes Leben den Atem des Phantastischen, da Sie unfähig sind, Ihr Lebensziel klar zu erfassen.

Wie alle reflektiert, also melancholisch, gesonnenen Umgangserwartenden neigen Sie zur Ungezügeltheit - ein Hang, welchen Agatha Christie in der Figur des Anthony Marston in Ten little niggers eingefangen hat.

Und wie bei allen Umgangserwartenden ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung die Haplogruppe R1a des Y-Chromosoms.

Die natürliche Religiösität Ihres Geistes ist im Vergleich zu den übrigen Geistern eher unbestimmt und offen, nicht viel mehr, als daß das Leben doch zu etwas gut sein müsse, verbunden mit der Bereitschaft, es irgendeinem gemeinschaftlichen Unterfangen zu widmen. Indes sind Sie diesbezüglich kritisch, und wägen genau, bevor sie es widmen.

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Ihr Geist ist umgangserwartend, Ihr geistiger Horizont körperlich und Ihre Gesinnung ist reflektiert

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich bestimmender Seelenteil bleibt hinter Ihrem männlich bestimmenden zurück, die Lust hinter der Achtung, Sie gehören damit zu den leidenden Typen, welche naturgemäß ein starkes Bedürfnis nach Einordnung haben.

Konkret bedeutet das, daß Sie durch die Beschäftigung mit dem sinnlich Erfaßbaren ihrer religiösen Pflicht, dazu unten mehr, gerecht zu werden hoffen, Ihr Leiden entspringt dem Umstand, daß es nicht möglich ist und Ihr Wunsch nach Einordnung verdankt sich der Hoffnung, auf diese Weise doch noch der empfundenen Pflicht gerecht zu werden.

Außerdem bleibt Ihr geistiger Horizont hinter Ihrer Selbstverpflichtung, Ihrer Gesinnung zurück, Sie arbeiten also an Ihrem Begreifen, ohne sich Ihrer Begrifflichkeit klar bewußt zu sein. Dadurch gewinnt Ihr ganzes Leben den Atem des Wahrhaftigen, des Exemplarischen, da Sie unfähig sind, mit ihm zu spielen.

Wie alle reflektiert, also melancholisch, gesonnenen Umgangserwartenden neigen Sie zur Ungezügeltheit - ein Hang, welchen Agatha Christie in der Figur des Anthony Marston in Ten little niggers eingefangen hat.

Und wie bei allen Umgangserwartenden ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung die Haplogruppe R1a des Y-Chromosoms.

Die natürliche Religiösität Ihres Geistes ist im Vergleich zu den übrigen Geistern eher unbestimmt und offen, nicht viel mehr, als daß das Leben doch zu etwas gut sein müsse, verbunden mit der Bereitschaft, es irgendeinem gemeinschaftlichen Unterfangen zu widmen. Indes sind Sie diesbezüglich kritisch, und wägen genau, bevor sie es widmen.

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15. Oktober 2012

Nochmals zu den vier weltpolitisch relevanten Ideen des Zusammenlebens

Mit Ausnahme der baltischen Staaten sind sämtliche Staaten der Welt entweder von einem Geist dominiert oder von einer der folgenden vier Verbindungen zweier Geister, suchend-ringend, achtend-ringend, achtend-suchend, suchend-versuchend.

Die letzteren beiden Verbindungen sind funktional motivierte Verbindungen, welche auch in einem transzendenten Akt des Interesses wurzeln. Es ist bei ihnen jeweils so, daß der erstgenannte Part aufgrund der Einschränkungen seiner Lebensweise, bei den Achtenden ist es ideologische Starrheit und bei den Suchenden mangelnder Traditionssinn, Bedürfnisse hat, welche durch die Natur des zweitgenannten Parts befriedigt werden, nämlich ideologische Anleitung bei den Achtenden und gemeinschaftliche Integration bei den Suchenden, welche ja geradezu Anliegen der Suchenden, bzw. der Versuchenden sind.

Dabei bestimmt der bedürftige Part als der nachfragende, wie sonst auch, den Umfang des in Anspruch genommenen Angebots. Allerdings ist sich der Bedürftige für gewöhnlich der Unangemessenheit dieser Macht bewußt und verhält sich entsprechend zuvorkommend.

Dahingegen handelt es sich bei den ersten beiden Verbindungen um materiell motivierte Verbindungen. Ringende lassen sich gerne aushalten, ein Punkt, welchen Agatha Christie in Ordeal by Innocence sehr schön herausgearbeitet hat, wie übrigens auch das Wesen von Achtenden und Suchenden, ja, man kann sagen, daß alleine in diesem einen Buch schon meine ganze Charakteranalyse enthalten ist, mit Ausnahme der Versuchenden, welchen sie nirgends ganz gerecht wird (in Ansätzen in Ten Little Niggers), und Suchenden gefällt die väterlich gönnerische Rolle. Kommen die beiden so zusammen, so wird man geradezu zwangsläufig etwas Arabisches an ihrem Verhalten erkennen. Achtende wiederum verherrlichen oftmals kriegerische Tugenden, welche sie aber erst noch erwerben müssen, während Ringende bereits so geboren sind. Aus diesem Grunde sind Ringende für Achtende oftmals willkommene Vorbilder, welche als solche wiederum ausgehalten werden. Kommen Achtende und Ringende so zusammen, so wird man dieses Mal, wenn auch nicht ganz so zwangsläufig, etwas Japanisches an ihrem Verhalten erkennen können.

Natürlich dominiert hierbei derjenige Part die Beziehung, welcher den anderen aushält.

Leider kann man diese vier Verbindungen nicht zirkulär darstellen, da in einer zirkulären Darstellung jeder Geist zwei Nachbarn hat, mit welchen er sich nur verbinden kann, während die Suchenden hier gleich dreimal verbunden sind. Mein Kulturenkompaß ist also in dem Punkt zwangsläufig etwas unvollständig..

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23. Januar 2023

Transparenz und Intransparenz

Daß es neben der sichtbaren Welt noch eine andere gibt, bestehend aus den Gedanken der Menschen, lenkt die Phantasie derselben darauf, dort etwas zu verbergen und dort nach Verborgenem zu suchen.

Wenn wir nun transparent wären, und unsere Gedanken offen zu Tage lägen, stellte sich immernoch die Frage, wessen Gedanken von wem in welchem Umfang eingesehen würden. Und wenn wir diese maximal transparent beantworteten, alle aller von allen, so gelangten wir zu der Einsicht, daß wir es nicht ertrügen, nicht vor einander verborgen zu sein. Doch wenn wir hier Einschränkungen machen, und es einigen erlauben, sich zu verbergen, während andere von ihnen nach Herzenslust durchleuchtet werden, so gerät etwas aus dem Gleichgewicht.

So lange unsere Gedanken verborgen sind, enthüllen sie sich auf zwei Weisen: durch Worte und Taten, durch das, was andere hören, und das, was sie sehen. Und wiederum stellt sich die Frage, wer was von wem in welchem Umfang hört oder sieht.

Was wir hören, können wir nur annehmen, was wir sehen, überzeugt uns. Und also offenbaren sich Gedanken in Worten nur als solche, aber nicht ihrem Wahrheitsgehalt nach. Dazu bedarf es ihrer Überprüfung durch das, was wir (ein)sehen, und wenn sie die Absichten eines andern betreffen, die Beobachtung seiner Taten.

Wird er von dieser befreit, indem er stets nur in einem bestimmten Licht erscheint, gerät etwas aus dem Gleichgewicht, wird er nicht seinen Absichten gemäß behandelt. Übrigens, daß Christus befiehlt, im Stillen zu beten und Almosen zu geben, bedeutet, daß sich die Absichten eines Menschen an diesen Taten nicht zeigen, sie aber gerne zur Verschleierung vorgeschützt werden.

Indem wir also unsere Taten sehen, begrenzen wir den möglichen Schaden verborgener Gedanken und erlauben uns zugleich, in ihrer Verborgenheit zu existieren. Das ist der Inhalt der Captain Future-Folge Der Zauberer vom Mars, die Frage der Gleichgewichtsstörung dessen, was wir hören, wirft sie nicht auf, aber soweit es Berichte über die Taten anderer (einschließlich Naturereignisse) betrifft, hängt sie natürlich unmittelbar mit der Frage, was wir sehen, zusammen, und wenn es um die reine Mitteilung von Einsichten geht, läßt sich auf die Folge Das Geheimnis der sieben Steine verweisen. Was dann noch bleibt*, sind Willensbekundungen und Phantasien. Die Verbreitung letzterer ist wohl nicht der Erörterung wert, zumal sich gegen Gerüchte auch nichts zu machen lassen scheint, abgesehen davon, was Agatha Christie in The Labors of Hercules: The Augean Stables vorschlägt, wahrscheinlich sogar die ursprüngliche Bedeutung der Metapher treffend, nun ja, wohl etwas allgemeiner, daß der Strom der Ereignisse, wenn die nächste Sau durch's Dorf getrieben wird, die Vorstellungskraft auf anderes richtet, und was die Anhörung von Willensbekundungen betrifft, so ist sie eine Frage des politischen Systems, sowie des Vertrauens.

* kleiner Hinweis zum theoretischen Hintergrund hier, weil er's wert ist: Abhängigkeiten werden als Willensbekundungen mitgeteilt, Gültigkeiten folgen aus Einsichten, Verantwortung tragen wir für Taten im Rahmen des weltlichen Geschehens und Phantasien entspringen der Ausmalung.

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21. April 2013

Ihr Geist ist gestimmt, Ihr geistiger Horizont persönlich und Ihre Gesinnung ist reflektiert

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich bestimmender Seelenteil bleibt hinter Ihrem männlich bestimmenden zurück, die Achtung hinter der Sorge, Sie gehören damit zu den leidenden Typen, welche naturgemäß ein starkes Bedürfnis nach Einordnung haben.

Konkret bedeutet das, daß Sie durch die Beschäftigung mit Ihrer Haltung - der theoretischen, da Sie reflektiert gesinnt sind - einer als göttlich empfundenen Verpflichtung gerecht zu werden hoffen, Ihr Leiden entspringt dem Umstand, daß das nicht möglich ist und Ihr Wunsch nach Einordnung verdankt sich der Hoffnung, auf diese Weise doch noch der empfundenen Pflicht gerecht zu werden. Allerdings ist dies bei Ihnen von allen leidenden Typen am wenigsten der Fall, da einerseits die Kenntnis einer guten Haltung Ihrer wahren Pflicht recht nahe kommt und andererseits Ihre reflektierte Gesinnung ein stoisches Aushalten kleinerer praktischer Mißstände begünstigt.

Außerdem bleibt Ihr geistiger Horizont hinter Ihrer Selbstverpflichtung, Ihrer Gesinnung zurück, Sie arbeiten also an Ihrem Begreifen, ohne sich Ihrer Begrifflichkeit klar bewußt zu sein. Dadurch gewinnt Ihr ganzes Leben den Atem des Phantastischen, da Sie unfähig sind, Ihr Lebensziel klar zu erfassen.

Wie alle reflektiert, also melancholisch, gesonnenen Gestimmten neigen Sie zur Sensibilität - ein Hang, welchen Agatha Christie in Gestalt der vielen Tunichtgute, welche nur hinter dem Geld reicher Frauen her sind, eingefangen hat, welche ihre Novellen bevölkern, so etwa Jacko Argyle in Ordeal by innocence, und auch Richard Strauss hat ihn - wahrscheinlich in eigener Sache - in der Gegenüberstellung der Liebeleien Octavians mit denen des Barons Ochs auf Lerchenau thematisiert. Es ist, wie schon angedeutet, diese Gestimmtheit, welche ihr religiöses Empfinden bestimmt: Gott spiegelt sich in Ihrer Stimmung, Ihre Inspiration ist göttlichen Ursprungs.

Wie bei allen Gestimmten ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung eine der Haplogruppen F, G, H, I, J, K, L oder T des Y-Chromosoms.

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17. Juni 2026

Zur staatlichen Brotausgabe

Ich hatte gesagt, daß die Wissenschaft den Haltungsfundus einer Gemeinschaft darstellt, aber neben der aufbewahrten gibt es auch eine einstweilige gemeinsame Haltung, welche traditionell (tägliches) Brot genannt wird, und welche ich ebenfalls traditionell im Rückgriff auf den Hêliand (Tages-)Rat nennen möchte.

Der modernen Politikwissenschaft ist dieses Konzept als Information bekannt, welche in verschiedenen Informationssphären besteht, über welche verschiedene Staaten Hoheit beanspruchen. Ich denke, Tagesrat stellt einen ganz guten Kompromiß zwischen diesen beiden Extremen dar, Nachrichten mißfällt mir in seiner beamtendeutsch höhnenden Zweideutigkeit, welche der von In-Formation in nichts nachsteht.

Es gibt zwei Weisen, auf welche eine Gemeinschaft ihren Tagesrat erhalten kann, entweder
  • sie berät sich oder
  • sie wird beraten,
und entsprechend versteht sich ihre Regierung entweder als
  • forum- oder
  • ratgewährend,
wobei die Hol- und Engländer traditionell an letzteres gewöhnt sind.

Ich habe im vorigen Beitrag die Abfälligkeit des Begriffs Peergruppe gegenüber seinen Gegenständen gestreift, und zurselben möchte ich hier weiter ausführen.

Ein nicht unwesentliches Problem der Ratgewährung besteht darin, daß der Tagesrat unter Umständen wesentlich der Aufrechterhaltung derselben gilt. Betrachten wir dazu die letzten 80 Jahre der britischen Geschichte.

Der Bedeutungsverlust Großbritanniens gegenüber den Vereinigten Staaten hatte 1946 einen Grad erreicht, welcher die britische Klassengesellschaft gefährdete, was bereits zuvor zu einem gewissen Defätismus geführt hatte, wie ihn etwa Agatha Christie in One, Two, Buckle My Shoe zu Markte trägt und wie er sich auch in A Matter of Life and Death (1946) (Stairway to Heaven...) und SOS Pacific (1959) niederschlägt, nämlich daß das viktorianische Zeitalter nun wirklich vorbei war.

Und weil das verstanden wurde, machte sich Prinz Edward, Herzog von Kent, daran, die britische Jugend in die Swinging Sixties zu führen, in der Hoffnung, die britische Klassengesellschaft und ihre Ratgewährung aus der Schußlinie des amerikanischen Tagesrats zu nehmen, darauf spekulierend, daß die derart akklimatisierten Briten eine kulturelle Brücke zu den Vereinigten Staaten bauen würden, anstatt schlicht überzulaufen.

Ich möchte mich nicht über die dadurch entstandene musikalische Landschaft beschweren, aber die britische Regierung selbst wurde ihres Werkes nicht froh. Bereits in den `50ern zeichnete sich ab, siehe etwa I'm Alright Jack (1959), daß die vorhandenen öffentlichen Foren, sprich die Diskussion in bürgerlichen Peergruppen, die Gesellschaft nach links trieben, bis 1979 denselben unter wirtschaftlichem und bald auch militärischen Druck der Kampf angesagt wurde, indem Expertenmeinungen aufgewertet wurden. Hatte David Niven den Engländern eine himmlische Zukunft an Amerikas Seite vorausgesagt, so hatte sich nun herausgestellt, daß England nicht amerikanischer geworden war, sondern sowjetischer und obendrein ein sowjetisches Einfallstor nach Amerika - wohl gemerkt, aus Sicht der britischen Klassengesellschaft.

Um nun längerfristig sicherzustellen, daß die Engländer keine unerwünschten Tagesräte mehr unterhalten würden, griff die britische Regierung zu zwei Maßnahmen, nämlich
  1. Immobilienverteuerung, um der materiellen Seite des Lebens mehr Gewicht zu verleihen, und
  2. Peergruppenproblematisierung im Rahmen von Bullying oder Mobbing und der Gefahr der Sittenverderbung infolge von Kontakten mit derben Milieus, und der Herbeiführung all dessen durch wirtschaftlichen und militärischen (einschließlich sozialbehördlichen) Druck.
Und nun, nachdem die britische Gesellschaft das alles ertragen hat, ändert sich die Arbeitswelt auf eine Art und Weise, welche das Verdienst an anderen, sich darum zu bemühen, ihr Vertrauen zu gewinnen, auf die Oberschicht beschränkt.

Und alles nur deswegen, weil sich die Regierung als Autor des Heils der Regierten versteht und diese Rolle aus diesem Grunde nicht abgeben mag. Das ist der einzige Vorteil, welchen die römisch katholische Welt besitzt: Sie achtet Foren.

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12. Januar 2026

Förderungs- und Unterhaltserscheinungen

Ich möchte den Beitrag Unterhaltene Gehießenheitsgefäße noch einmal vor dem Hintergrund der Geschichte des 20. Jahrhunderts betrachten.

Der Sozialismus pendelt zwischen ethischer
  • Trivialität, insofern er die Ethik fördert, und
  • Selbstzensur, insofern er sie (in Form der Parteilinie) unterhält,
der Amerikanismus zwischen materieller
  • Anverwandlung, insofern er die Ausstattung fördert, und
  • Klientelbildung, insofern er sie unterhält,
und das Christentum zwischen sozialer
  • Rollenausgestaltung, insofern es die Gesellschaft fördert, und
  • Rollensuche, insofern es sie unterhält.
Dem Sozialismus ist die Förderung eigentlich ganz lieb, stellen ihn triviale ethische Vorstellungen doch nicht vor Probleme, nur daß er sie sich in einer komplexen Welt nur begrenzt erlauben kann. Der Amerikanismus bewegt sich aus militärischen Gründen in Richtung Unterhalt und das Christentum aus wirtschaftlichen, doch in allen drei Fällen ist der technische Fortschritt letztlich der Grund für die Aufgabe der Förderung.

Mich interessiert vor allem der dritte Übergang, welcher aufgrund des traditionell starken ethischen Substrats in Amerika auch dort zu beobachten ist. Es herrscht hier ein Uniformitätsparadoxon, nämlich daß die ungeformte Jugend
  • uniform ihre individuellen Rollen ausgestaltet, jedoch
  • individuell eine der uniform unterhaltenen Rollen sucht,
was der Gegenstand vieler zeitgenössischer Überlegungen ist:
  • Billy Wilder warnt in The Apartment vor der elementaren Uniformität des modernen Stadtlebens,
  • Terry Pratchett erwägt in Strata, daß mit der Bevölkerungsdichte die Uniformität des Denkens zunimmt,
  • in Moving Pictures, daß der Film den Grund dafür lege, etwas aus sich machen zu wollen, und
  • verpaßt es in Soul Music ihre Rolle in diesem Zusammenhang zu erörtern, und
  • etliche meiner Schullehrer sinnierten darüber, warum unsere Generation nicht mehr in der Bewunderung der Beatles und Konsorten vereint war.
Billy Wilder hat die Sache offenbar verstanden, denn er handelte bereits 1960 von ihr:
Das christliche Gesellschaftsideal setzt eine im ursprünglichen Sinne idiotische (das heißt in ihren eigenen Vorstellungswelten lebende) Bevölkerung voraus, welche aus dieser Diversität heraus im Christentum ein gesellschaftlich verbindendes Band findet.
Und wenn sich der Staat seine Bürger zu seinen Zwecken zuschneidet, so wird die christliche Gesellschaft zerstört.

Und diesbezüglich besteht ein zweites, Formungsparadoxon:
Jene, welche dem Fernsehen Form gaben, die so genannten Baby Boomer, sind selber nicht durch es geformt und verstehen deshalb jene Generationen nicht, welche durch es geformt wurden und als Reaktion auf die verlorenen eigenen Vorstellungswelten kein Band mehr spüren, welches sie verbände, sondern nur noch ihre individuelle Rolle suchen, welche es ihnen erlaubt, in der zentral vorgegebenen Orthodoxie ihr Auskommen zu finden.
Manchen ist der geisttötende Charakter des Fernsehens natürlich unerträglich, mir etwa, Pomfret wohl auch,

aber das hilft uns auch nicht weiter, denn damit stehen wir alleine auf weiter Flur: Uns sind unsere eigenen Vorstellungswelten heilig, den meisten sind sie nur Kleider, welche sie tragen, und kein Kleid könnte vorteilhafter sein, als das vom Fernsehen geadelte. Aber um diese Adelung zu verstehen, muß man mit ihr groß geworden sein. Wie gesagt, ich nehme an, daß Hodgson das verstanden hat: we both know that we're right, aber sehr viele, die allermeisten seiner Generation, verstehen es bis auf den heutigen Tag nicht.

England ist ein interessanter Fall. Nach dem Zweiten Weltkrieg hielten es viele wie Agatha Christie und dachten sich: Na, dann tanzen wir halt nach der Musik unserer Verwandten aus Übersee (One, Two, Buckle My Shoe) und aus dieser Haltung heraus förderte die BBC etwa Eric Clapton mit dem Hintergedanken, daß es der englischen Vorstellungswelt ja nur gut tun könne, wenn Engländer sie an die amerikanische anpaßten. Natürlich hat es schon immer Theater gegeben, aber das weite Schleudern von Zaubersprüchen dieser Art (broad casting) im Gegensatz zum engen in Theatern, erzeugt einen Metaeffekt hinsichtlich der Einschätzung der Gesellschaft, in welche man hineingeboren wurde (Hilfe, ich bin von gehirngewaschenen Somnambulen umgeben!), welcher die vermittelten Vorstellungen in den Schatten stellt.

Übrigens läßt sich das Ende der Baby Boomer auch an der Geschichte der Rockmusik festmachen, und zwar genauer gesagt an jenen Liedern, bei welchen die Gunst im Vordergrund steht, denn die Gunst ist das bestimmende Gefühl der ungeformten Jugend, und der Übergang von Lynyrd Skynyrd's Nette Mädel! zu Kraftwerks Nette Autobahn! ist charakteristisch, erstere sind halt noch da, weil sie noch verbunden sind, letztere, ebenso wie die Disco oder die homosexuelle Beziehung zwischen Geschäftspartnern, ist eine Einrichtung des Aufbruchs zu einer erst noch zu findenden Rolle - jedenfalls 1974, 1933 war sie selbstverständlich eine gemeinschaftliche Institution, und wenn jemand ein Musikvideo zu Kraftwerks Autobahn schnitte, welches mit einem spatenstechenden Hitler begänne, dann ein paar Autos am Chiemsee vorbeifahren zeigte, später Helmut Schmidt den Elbtunnel einweihen und noch später die Querung des Öresunds und zu guter Letzt den Ausbau der Autobahn von Warschau nach Kaunas, dann schwänge wohl ein gerüttet Maß an teleologischer Verunsicherung mit.

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17. Januar 2026

The Oreshnik, Ted Postol and YouTube

The Oreshnik missile is a modern day catapult and like its ancient predecessor it has been up to this day loaded with rocks, that is particularly heat resistant ceramics.

I owe this insight to two comments, written in Russian (thanks, translate.google.com), among the now 1554 on the following YouTube video.


First off, I didn't go through 1554 comments. When I was studying the issue, there were about 150 and it took me hours then. Except for these two comments, there have been no others pointing out the central deception in Postol's argument - and it's actually the only one - namely that the Russian military would be stupid enough to shoot a material at the ground whose boiling point is lower than that of the ground.

So, instead of the projectile evaporating first, the ground evaporates first, resulting in maximal penetration.

All the other comments were about throwing shade: Yes, a plasma is formed, but it's irrelevant. Yes, those pictures are not from Oreshnik strike sites, but the best proof for that is pointing out the actual payload.

There are two layers of preventing communication here:
  1. National security. Postol doesn't want to be accused of telling the Russians how to improve the payload of the Oreshnik missile.
  2. Retard funnelling. As opposed to a message board specialised in weapons systems, where retards are soon found out and shunned, general promotion platforms like YouTube and X allow them to hide under the cover of low expectations brought about by their role as general consumers without even a special interest in the information they are consuming and without any meaningful editorial function, that is: How often do you check out the favourite videos playlists on other YouTube channels? as compared to: How often do you follow a link someone posted on a message board?
We have content creators enough. We are however in dire need of editors. This is not by accident: editors are part of the power structure, more precisely: their role in theatre is to decree what the people are to think about.

By the way, I agree with Owen Shroyer on the Renee Good situation, i.e. Play stupid games, win stupid prizes, as I think most people will, but there have been similar incidents before, I remember David Knight talking about one a couple of months ago, I think in Chicago, and that reminds me of The Augean Stables by Agatha Christie, where a faux scandal is given coverage to distract from a real one.

In that short story the distraction is justified as well, but at the same time it expresses an uneasiness with the editorial theatre, retard funnelling and the drowning of intelligent discourse. Whereas global trading relations as they are have undermined our ability to determine our own destiny - and the double think on this is shameful: On the one hand, we all profit from them, on the other, economic sanctions are supposed to destroy any regime we disapprove of - the (mostly) national communications as they are prevent us from assessing our circumstances realistically, that is: Neither can we do what we want to, nor can we even see what we need to.

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21. April 2013

Ihr Geist ist erregt und Ihr geistiger Horizont körperlich

Wahrscheinlicher Vertreter Ihres Typus.



Ihr weiblich und Ihr männlich bestimmender Seelenteil stehen im Einklang, die Lust mit der Lust, Sie gehören damit zu den direkten Typen, welche ihren bestimmenden Seelenteil rein und unmittelbar ausdrücken.

Konkret bedeutet das, daß Sie Ihre Lust sich ungestört auf das sinnlich Erfaßbare richten lassen.

Die Binnendifferenzierung des ererbten Typus, welche bei den anderen Geistern durch die Selbstverpflichtung auf begriffliche oder disziplinare Strenge erfolgt, finden bei Ihnen nicht statt. Aber wie bei allen Erregten, also Sanguinikern, teilt sich auch Ihr Typus in eine Gruppe anmaßender Großkotze und eine Gruppe scheinbarer Lämmer auf. Nur selten gibt es Fälle, in welchen ein Erregter eine glückliche Zwischenposition für sich findet. Agatha Christie hat dieses Spektrum etwas farbenfroher in den Figuren der Tina Argyle (Ordeal by innocence), des Akibombo und vor allem der Elizabeth Johnston (beide Hickory Dickory Dock) eingefangen - mit geradezu atemberaubender Hellsicht, den wesenhaften Zusammenhang zwischen Voodoo, Blutrache und Napoléon Bonaparte betreffend.

Denn es ist gerade die Fixierung auf das Diesseitige, welche die Beschwörung von Dämonen nötig macht. Indem das Recht des Tyrannen, Tyrann zu sein, prinzipiell anerkannt wird, da er seine Stärke schließlich im fairen Wettstreit bewiesen hat, wird zugleich die Notwendigkeit verankert, den Tyrannenmord zu legitimieren.

Wie bei allen Erregten ist Ihre erwartungsgemäße väterliche Abstammung eine der Haplogruppen A, B, C, D oder E des Y-Chromosoms. Sigmund Freud hingegen behauptet, Sie wären in der oralen Phase stecken geblieben.

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