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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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21. Januar 2026

Monoton zunehmende Verfaßtheit als selbstauflösende Grundlage der persönlichen Phase des Glaubenszykels

Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich auf den gegenwärtigen Glaubenszykel.

Die dogmatische Phase des Glaubenszykels wurde von der Kirche als Art getragen, welche die gesellschaftlichen Ziele bestimmte, welche die christliche Haltung befriedigen, und die gemeinschaftliche begann damit, die Völker als Schwärme gemäß Haltung und Zielen zu fördern.

Mit der Krönung Karls des Großen zum Kaiser verschmolz die Kirche mit der Regierung zu einem Stab: Der germanische Adel wurde gefördert, bis er den Ansprüchen der Kirche genügte, und anschließend machte sich die Kirche zusammen mit ihm an die Ausgestaltung der übrigen gesellschaftlichen Rollen, wobei die Förderung vermehrt zu Unterhaltung wurde, jedoch nicht gänzlich.

Schließlich wurden die gesellschaftlichen Rollen als verbindlich erklärt und die bürgerliche Ordnung etabliert, und mit ihr die Gilden in abschließender Form, und damit begann die persönliche Phase des Glaubenszykels.

Zwar wird die gesellschaftliche Verfassung auch heute noch weiter ausgebaut, aber aus bürgerlicher Sicht in ferner Peripherie, nämlich den internationalen Beziehungen, wobei das Ziel auch dort die Etablierung von bleibenden Standards ist, welche die Möglichkeiten des einzelnen Bürgers ausweiten.

Indem der Rechtsstaat, beziehungsweise -stab, die Gilden indes durch das Recht unterhält und in ihrer Form passiv erstarren läßt, führt das akkumulative Interesse der Händlergilde zur unverantwortlichen Verstrickung der Völker, beziehungsweise Gesellschaften, welche die Regierung dazu zwingt, die bürgerliche Ordnung aufzuheben.

Anfangs standen der Kirche keine Adeligen zur Verfügung, welche ihre Vorstellungen umzusetzen bereit und fähig waren. Dies änderte sich erst mit Karl dem Großen. Die ersten sechs Siegel der Offenbarung beschreiben den Abschnitt vom Beginn der Verschmelzung von Kirche und Regierung bis zum Zurücktreten der Kirche hinter der Regierung in Form der päpstlich abgesegneten Aufteilung der Welt zwischen Spanien und Portugal. Die sieben Posaunen beschreiben die stolze Herrschaft der autonomen Regierungen, wobei die dritte die Axt an ihre Wurzel legt und der Übergang zur persönlichen Phase zwischen die dritte und die vierte fällt. Und die sieben Schalen beschreiben die Auflösungserscheinungen derselben.

Es ist alles sehr logisch durchdacht, die Aufgaben, die Hilfsmittel und der wiederkehrende Kontrollverlust.

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18. Januar 2026

Die Unwucht der Aufbewahrung als Lehrmeister der Gehießenheit

Wie gesehen können Gehießenheitsgefäße ihre Gehießenheit dadurch verlieren, daß sie von ihren konditionalen Gefäßen unterhalten werden, wofern sie zu Aufbewahrungsgefäßen der konditionalen Bildung werden, und wenn die konditionalen Gefäße selber bereits Aufbewahrungsgefäße waren, verschärft sich der Effekt. Ich möchte die Aufbewahrungsgefäße in diesem Zusammenhang der größeren Klarheit halber als
  • Gilden (sonst Schulen), welche sich aus den Ausfüllenden einer anerkannten Rolle eines Schwarms zusammensetzen, welche sie aufbewahren,
  • Stäbe (wie gehabt), welche aus den sich einer (konkreten) aufbewahrten Aufgabe einer Art verpflichtet habenden Mitstreitern bestehen, und
  • Gesellschaften (sonst Cliquen), welche sich aus den Gelobenden der aufbewahrten Entwicklung einer Tradition bilden.
Da ich die Aufbewahrungsgefäße heute lieber anders definieren würde, als im verlinkten Beitrag, sei festgehalten, daß Aufbewahrungsgefäße die reflexive Bildung der ethisch aufbewahrten durch Selbstfestlegung auf letztere, also durch totale (zweifache) Anpassung an sie, ableiten, wohingegen die ihnen entsprechenden Gehießenheitsgefäße die konditionale Bildung der ethisch gehießenen gehießen einfach an sie anpassen. In beiden Fälle bilden sich also zwei an einander angepaßte Bildungen, und zwar jeweils dieselben, jedoch geht diese Anpassung bei den Aufbewahrungsgefäßen von einer beliebig vorgegebenen Bildung aus, welche zur Basis der eigenen Bildung wird, indem letztere sie hervorzubringen hat und mit ihr zurechtkommen muß, während es bei den Gehießenheitsgefäßen eine gehießene ist, mit welcher umzugehen naturgemäß leicht fällt, wie auch sich an sie anzupassen, da die konditionale Gehießenheit der Anpassung an die ethische hilft, also
  • die Vorliebe der Anpassung an das Gewissen,
  • der (subjektive) Glaube der Anpassung an die Vorliebe und
  • das Gewissen der Anpassung an den (subjektiven) Glauben.
Damit sollte ich die Begriffe konidtional, ethisch und reflexiv hinreichend eingeübt haben, um das weitere zu verstehen.

Die totale Anpassung
  • einer Tradition an die Rolle einer Gilde läßt sie unverantwortlich werden (schandunempfindlich),
  • eines Schwarms an die Aufgabe eines Stabs ihn passiv (zuwiderheitsunempfindlich) und
  • einer Art an die Entwicklung einer Gesellschaft sie beliebig (haßunempfindlich),
und das ist schlimmer, als es ihr bloßer Unterhalt ist, beziehungsweise, im Bezug auf die genannten Beispiele, ursächlicher: ursächlicher als
  • die Verstrickung der Influencer auf YouTube ist die Gefangenschaft unter der Händlergilde (der naturgemäß größten, da generellsten),
  • die Erstarrung der Belegschaft die Blindheit unter dem Redaktionsstab (der Zensur), und
  • die Erschöpfung der Eingefahrenen die Bedrängung in mitten der Gesellschaft derjenigen, welche stets fürchten, zu kurz zu kommen.
Die ersten beiden Punkte habe ich im vorigen Beitrag genauer behandelt. und alle drei zusammen,
  • die Herrschaft der Hure über die Völker,
  • der Tunnelblick der Ämter des Tiers und
  •  die Kopflosigkeit der Massen,
stellen die drei Wehen dar, welche es der Menschheit erlauben, sich während der letzten drei Schritte der Geschichte des Abendlands zu Gewissen, Vorliebe und (subjektivem) Glauben, sich selber Wegweiser einzuschlagen, zu bekehren.

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17. Januar 2026

The Oreshnik, Ted Postol and YouTube

The Oreshnik missile is a modern day catapult and like its ancient predecessor it has been up to this day loaded with rocks, that is particularly heat resistant ceramics.

I owe this insight to two comments, written in Russian (thanks, translate.google.com), among the now 1554 on the following YouTube video.


First off, I didn't go through 1554 comments. When I was studying the issue, there were about 150 and it took me hours then. Except for these two comments, there have been no others pointing out the central deception in Postol's argument - and it's actually the only one - namely that the Russian military would be stupid enough to shoot a material at the ground whose boiling point is lower than that of the ground.

So, instead of the projectile evaporating first, the ground evaporates first, resulting in maximal penetration.

All the other comments were about throwing shade: Yes, a plasma is formed, but it's irrelevant. Yes, those pictures are not from Oreshnik strike sites, but the best proof for that is pointing out the actual payload.

There are two layers of preventing communication here:
  1. National security. Postol doesn't want to be accused of telling the Russians how to improve the payload of the Oreshnik missile.
  2. Retard funnelling. As opposed to a message board specialised in weapons systems, where retards are soon found out and shunned, general promotion platforms like YouTube and X allow them to hide under the cover of low expectations brought about by their role as general consumers without even a special interest in the information they are consuming and without any meaningful editorial function, that is: How often do you check out the favourite videos playlists on other YouTube channels? as compared to: How often do you follow a link someone posted on a message board?
We have content creators enough. We are however in dire need of editors. This is not by accident: editors are part of the power structure, more precisely: their role in theatre is to decree what the people are to think about.

By the way, I agree with Owen Shroyer on the Renee Good situation, i.e. Play stupid games, win stupid prizes, as I think most people will, but there have been similar incidents before, I remember David Knight talking about one a couple of months ago, I think in Chicago, and that reminds me of The Augean Stables by Agatha Christie, where a faux scandal is given coverage to distract from a real one.

In that short story the distraction is justified as well, but at the same time it expresses an uneasiness with the editorial theatre, retard funnelling and the drowning of intelligent discourse. Whereas global trading relations as they are have undermined our ability to determine our own destiny - and the double think on this is shameful: On the one hand, we all profit from them, on the other, economic sanctions are supposed to destroy any regime we disapprove of - the (mostly) national communications as they are prevent us from assessing our circumstances realistically, that is: Neither can we do what we want to, nor can we even see what we need to.

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15. Januar 2026

Integre und invasive Arrangements zwischen Gruppen

Ein integres Arrangement zwischen zwei Gruppen ist ein Arrangement zwischen diesen beiden Gruppen und ein invasives ist eines zwischen einer dieser beiden Gruppen und Teilen der andern.

Es gilt der Satz der Unverträglichkeit der Arrangements. Integre Arrangements zwischen Gruppen können nur so lange bestehen, wie diese Gruppen keine gewichtigeren invasiven Arrangements eingehen.

Beweis.Wenn eine Gruppe von einem invasiven Arrangement dominiert wird, kann sie selber allenfalls noch andere invasiv dominierende oder dominierte Arrangements eingehen, aber keine integren mehr. Und wenn sie selber andere Gruppen durch invasive Arrangements dominiert, so verspricht die Verschärfung der Dominanz ab einem bestimmten Gewicht größere Vorteile als es ein integres Arrangement mit anderen Gruppen tut.

Geschichtlich stechen zwei Beispiele hervor. Als Alexander der Große den Griechen die Möglichkeit erschloß, das einstige persische Reich durch invasive Arrangements mit den Satrapen zu dominieren, lösten sich die integren Arrangements zwischen den einzelnen griechischen Staaten auf. In Oliver Stone's Film (Alexander) bricht sich der Ärger über diese Weichenstellung in einer Szene an einem indischen Hof Bahn, als einer der Mazedonier die Inder als niederträchtige Menschen beschimpft, und ich teile diesen Freiheitsinstinkt: nicht bloß, sich nicht versklaven zu lassen, sondern auch, keine Macht zu suchen, welche auf Übereinkünften mit Sklaven beruht, denn wer sie sucht, wird bald nur noch Übereinkünfte mit Sklaven und Sklavenhaltern haben.

Das zweite Beispiel betrifft die abendländische Geschichte. Indem die europäischen Kolonien an Gewicht gewannen, verloren die integren Arrangements zwischen den europäischen Staaten an selbigem, bis Napoléon sie vollends aufkündigte. Seitdem trachten die abendländischen Staaten in der Sprache Julius Caesars invasive Arrangements anzustreben, im Namen der Demokratie, des Fortschritts oder der sozialen Gerechtigkeit: strukturell besteht kein Unterschied zwischen Transatlantikern, Maharadschas und der sowjetisch oder chinesisch finanzierten Internationale.

Die Grundlage jeder echten Gemeinschaft ist die Ächtung invasiver Arrangements. Über kurz oder lang führen invasive Arrangements zu Rücksichtslosigkeit, Chaos und Ohnmacht.

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12. Januar 2026

Förderungs- und Unterhaltserscheinungen

Ich möchte den Beitrag Unterhaltene Gehießenheitsgefäße noch einmal vor dem Hintergrund der Geschichte des 20. Jahrhunderts betrachten.

Der Sozialismus pendelt zwischen ethischer
  • Trivialität, insofern er die Ethik fördert, und
  • Selbstzensur, insofern er sie (in Form der Parteilinie) unterhält,
der Amerikanismus zwischen materieller
  • Anverwandlung, insofern er die Ausstattung fördert, und
  • Klientelbildung, insofern er sie unterhält,
und das Christentum zwischen sozialer
  • Rollenausgestaltung, insofern es die Gesellschaft fördert, und
  • Rollensuche, insofern es sie unterhält.
Dem Sozialismus ist die Förderung eigentlich ganz lieb, stellen ihn triviale ethische Vorstellungen doch nicht vor Probleme, nur daß er sie sich in einer komplexen Welt nur begrenzt erlauben kann. Der Amerikanismus bewegt sich aus militärischen Gründen in Richtung Unterhalt und das Christentum aus wirtschaftlichen, doch in allen drei Fällen ist der technische Fortschritt letztlich der Grund für die Aufgabe der Förderung.

Mich interessiert vor allem der dritte Übergang, welcher aufgrund des traditionell starken ethischen Substrats in Amerika auch dort zu beobachten ist. Es herrscht hier ein Uniformitätsparadoxon, nämlich daß die ungeformte Jugend
  • uniform ihre individuellen Rollen ausgestaltet, jedoch
  • individuell eine der uniform unterhaltenen Rollen sucht,
was der Gegenstand vieler zeitgenössischer Überlegungen ist:
  • Billy Wilder warnt in The Apartment vor der elementaren Uniformität des modernen Stadtlebens,
  • Terry Pratchett erwägt in Strata, daß mit der Bevölkerungsdichte die Uniformität des Denkens zunimmt,
  • in Moving Pictures, daß der Film den Grund dafür lege, etwas aus sich machen zu wollen, und
  • verpaßt es in Soul Music ihre Rolle in diesem Zusammenhang zu erörtern, und
  • etliche meiner Schullehrer sinnierten darüber, warum unsere Generation nicht mehr in der Bewunderung der Beatles und Konsorten vereint war.
Billy Wilder hat die Sache offenbar verstanden, denn er handelte bereits 1960 von ihr:
Das christliche Gesellschaftsideal setzt eine im ursprünglichen Sinne idiotische (das heißt in ihren eigenen Vorstellungswelten lebende) Bevölkerung voraus, welche aus dieser Diversität heraus im Christentum ein gesellschaftlich verbindendes Band findet.
Und wenn sich der Staat seine Bürger zu seinen Zwecken zuschneidet, so wird die christliche Gesellschaft zerstört.

Und diesbezüglich besteht ein zweites, Formungsparadoxon:
Jene, welche dem Fernsehen Form gaben, die so genannten Baby Boomer, sind selber nicht durch es geformt und verstehen deshalb jene Generationen nicht, welche durch es geformt wurden und als Reaktion auf die verlorenen eigenen Vorstellungswelten kein Band mehr spüren, welches sie verbände, sondern nur noch ihre individuelle Rolle suchen, welche es ihnen erlaubt, in der zentral vorgegebenen Orthodoxie ihr Auskommen zu finden.
Manchen ist der geisttötende Charakter des Fernsehens natürlich unerträglich, mir etwa, Pomfret wohl auch,

aber das hilft uns auch nicht weiter, denn damit stehen wir alleine auf weiter Flur: Uns sind unsere eigenen Vorstellungswelten heilig, den meisten sind sie nur Kleider, welche sie tragen, und kein Kleid könnte vorteilhafter sein, als das vom Fernsehen geadelte. Aber um diese Adelung zu verstehen, muß man mit ihr groß geworden sein. Wie gesagt, ich nehme an, daß Hodgson das verstanden hat: we both know that we're right, aber sehr viele, die allermeisten seiner Generation, verstehen es bis auf den heutigen Tag nicht.

England ist ein interessanter Fall. Nach dem Zweiten Weltkrieg hielten es viele wie Agatha Christie und dachten sich: Na, dann tanzen wir halt nach der Musik unserer Verwandten aus Übersee (One, Two, Buckle My Shoe) und aus dieser Haltung heraus förderte die BBC etwa Eric Clapton mit dem Hintergedanken, daß es der englischen Vorstellungswelt ja nur gut tun könne, wenn Engländer sie an die amerikanische anpaßten. Natürlich hat es schon immer Theater gegeben, aber das weite Schleudern von Zaubersprüchen dieser Art (broad casting) im Gegensatz zum engen in Theatern, erzeugt einen Metaeffekt hinsichtlich der Einschätzung der Gesellschaft, in welche man hineingeboren wurde (Hilfe, ich bin von gehirngewaschenen Somnambulen umgeben!), welcher die vermittelten Vorstellungen in den Schatten stellt.

Übrigens läßt sich das Ende der Baby Boomer auch an der Geschichte der Rockmusik festmachen, und zwar genauer gesagt an jenen Liedern, bei welchen die Gunst im Vordergrund steht, denn die Gunst ist das bestimmende Gefühl der ungeformten Jugend, und der Übergang von Lynyrd Skynyrd's Nette Mädel! zu Kraftwerks Nette Autobahn! ist charakteristisch, erstere sind halt noch da, weil sie noch verbunden sind, letztere, ebenso wie die Disco oder die homosexuelle Beziehung zwischen Geschäftspartnern, ist eine Einrichtung des Aufbruchs zu einer erst noch zu findenden Rolle - jedenfalls 1974, 1933 war sie selbstverständlich eine gemeinschaftliche Institution, und wenn jemand ein Musikvideo zu Kraftwerks Autobahn schnitte, welches mit einem spatenstechenden Hitler begänne, dann ein paar Autos am Chiemsee vorbeifahren zeigte, später Helmut Schmidt den Elbtunnel einweihen und noch später die Querung des Öresunds und zu guter Letzt den Ausbau der Autobahn von Warschau nach Kaunas, dann schwänge wohl ein gerüttet Maß an teleologischer Verunsicherung mit.

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10. Januar 2026

Die drei Bewußtseinsformen

Ich habe die drei Aussichten, Aufmerksamkeit, Verständnis und Bedacht, im Bezug auf die drei Besinnungen, Verfolgung, Ein- und Auslösung, bestimmt, wenn auch nicht so explizit wie die drei Ansätze, Verbindung, Belang und Ziel. Im vorigen Beitrag habe ich diesen Bezug zur Definition der gegenwärtigen Zeitpunkte, Gegenwart, Bedingung und Ausstand, herangezogen, und hier nun möchte ich mich explizit von ihm lösen, indem ich die Frage stelle: Was tun wir mit der Gegenwart, der Bedingung und dem Ausstand, wenn wir nicht vorhaben, uns zu besinnen?

Nun, wir sind uns ihrer bewußt, und zwar indem wir
  • die Gegenwart erfahren,
  • die Bedingung gewahren und
  • uns dem Ausstand zuneigen,
und diese drei Bewußtseinsformen bleiben auch erhalten, wenn die gegenwärtigen Zeitpunkte fehlen, welches Bewußtsein herzustellen Meditation genannt wird, also
  • in einer Erfahrung zu versinken, etwa einen Anblick auf sich wirken zu lassen, ohne daß Impulse erwachen oder gar verfolgt werden, und die Zeit zu vergessen,
  • zu gewahren zu gewahren und sich in der Gewißheit des eigenen Bewußtseins von allen Fragen und aller Bedingtheit zu lösen, und
  • eine Neigung in der Schwebe zu halten, wie es wäre, etwa Muskeln anzuspannen oder die eigene Körpertemperatur zu steigern, ohne bewußt etwas auszulösen, wobei sich die meisten Muskeln nur bewußt auslösen lassen, sich die Körpertemperatur und der Herzschlag indes auch ohne bewußte Auslösung in Folge der Neigung ändern können, wie auch der lokale Blutdruck in folge veränderter Aderdurchmesser, was sich insbesondere im Winter bemerkbar macht, wenn etwa die Fingerkuppen plötzlich erbleichen.

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7. Januar 2026

Fortsetzung der Besinnungsbegründung der Bildungen

Noch wurden die Ansätze und Erfahrenheiten nicht auf die Besinnungen zurückgeführt. Setzen wir also den Beitrag Aussichtsversammlungen und -auf- und -abstiege fort, wozu ich indes frei rekapituliere.
Aufmerksamkeit
  -Verfolgung->
Verständnis
  -Einlösung->
Bedacht
  -Auslösung->
Aufmerksamkeit,
wobei Aufmerksamkeit Impulse (Gedankeneindrücke) weckt, welche verfolgt werden können.

Bei den Ansätzen handelt es sich um die nach den Aussichtszweckverständnissen verstandenen Aussichten, und wozu sollte man auch ansetzen, als zu einem Zweck?, bei
  •  der Verbindung um eine Aufmerksamkeit zur Verfolgung,
  •  dem Belang um ein Verständnis zur Einlösung und
  •  dem Ziel um einen Bedacht zur Auslösung.
Es folgen die schon behandelten Aussichtsversammlungsverständnisse und so verstandenen Aussicht(en)  / -sversammlungen.
  • Kurs - Einkehr (bisweilen Etappe): Verständnis zur Versammlung von Aufmerksamkeiten,
  • Sein - Eventualität: Verständnis zur Versammlung von Verständnissen, und
  • Interesse - Aspekt: Verständnis zur Versammlung von Bedachten.
Einkehren, Eventualitäten und Aspekte lassen sich als Zeitpunkte der linearen, beziehungsweise netz- oder punktförmigen Zeit verstehen,
  • Einkehren als Intervalle, welche auf einander folgen,
  • Eventualitäten als Netze, zwischen welchen sich Netze entspinnen, und
  • Aspekte als Punkte, welche zu einem Punkt verschmelzen.
Und mithilfe der so entstandenen Zeiten bilden sich Handlungshintergründe (Bildungen) als Aussichtsüberblickungsverständnissen gemäße Zuordnungen,
  • Pläne (verallgemeinert Entwicklungen) als Verständnisse für Einkehren,
  • Haltungen (verallgemeinert Materien) als Bedachte für Eventualitäten und
  • Gedankengänge als Aufmerksamkeiten für Aspekte,
wobei die so überblickten Aussichten
  • Wendungen, beziehungsweise
  • Verhaltensweisen (statt Erfordernisse) oder
  • Anhaltspunkte (insbesondere in Form reflektierter eingelöster Gedanken)
sind, und Erfahrenheiten als die nach den Aussichtszweckversammlungsverständnissen verstandenen Aussicht(en) / -sversammlungen,
  • die Gegenwart (vormals Ablauf) als diejenige Einkehr, mit welcher wir verbunden sind,
  • die Bedingung, als diejenige Eventualität, welche von Belang ist, und
  • der Ausstand:, als diejenigen Aspekte*, welche (noch) Ziele bilden.
* beziehungsweise den einen sie umfassenden komplexen Aspekt

Gegenwart, Bedingung und Ausstand lassen sich als die gegenwärtigen Zeitpunkte der linearen, beziehungsweise netz- oder punktförmigen Zeit betrachten, und
  • jede Bedingung führt zu einem sie vergegenwärtigenden Erwachen,
  • jedes Erwachen zu einem Ausstand,
  • jeder Ausstand zu einer ihn behebenden Planung,
  • jede Planung zu einer Gegenwart,
  • jede solche Gegenwart zu einer ausbauenden Substantiierung und
  • jede Substantiierung findet sich in einer Bedingung wieder,
und die ureigenen Aussichten reifen also (siehe Korrektur am Ende des Beitrags) dadurch
  • zu verweben, bis wir planen können, wozu wir aufgerufen werden,
  • zu erwägen, bis wir substantiieren können, was bedeutsam, und
  • zu bereinigen, bis erwachen kann, was sinnhaft ist.

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5. Januar 2026

Unterhaltene Gehießenheitsgefäße

  • Die Entwicklung der Tradition mag zur Basis des Schwarms werden,
  • die Haltung des Schwarms zu jener der Art und
  • die Vorhaben der Art zu jener der Tradition.
Insofern die kulturellen Herrschaften eine Bildung vorgeben, behaupten sie diese im Zykel der Gehießenheitsgefäße, wozu sie
  • dieselbe ihrer Ethik wegen im deshalb so genannten ethischen Gefäß (nicht mit dem moralischen zu verwechseln, konkret mag es jedes sein) proklamieren,
  • das ihm zyklisch voraufgehende konditionale Gefäß erziehen und
  • das ihm zyklisch folgende reflexive Gefäß entweder
    • fördern oder es
    • unterhalten.
Zur Erziehung gehört es,
  • die konditionale Art eines Schwarms weltanschaulich zu orientieren,
  • die konditionale Tradition einer Art zu trainieren und
  • den konditionalen Schwarm einer Tradition zu gewöhnen,
und zur Proklamation,
  • den Schwarm dazu zu bringen, sich auf Erfahrungen einzulassen,
  • die Art dazu, sich haltungsvoll zu zieren, und
  • die Tradition dazu, an dirigierten Vorhaben teilzunehmen.


Gefördert wird die Basis des generativen Zykels von seinen (persönlichen) Entwicklern, etwa der unterstützende Schwarm von der lehrenden Art im Zeitalter der Werke, konkret in unserem dadurch, ersteren das ihm gepredigte Christentum selbst ausformen zu lassen, und auch sonst ist es besser, das reflexive Gefäß zu fördern, als es zu unterhalten, da letzteres seine (generationale) Kontinuität und damit seine Natürlichkeit aufhebt und dem für es verantwortlichen Seelenteil schweren Schaden zufügt, indem
  • sich Traditionen in der Entwicklung des Schwarms gewissenlos verstricken, wie jene, welche ihr Geld als Influencer in einer fremden Kunstwelt verdienen,
  • Schwärme in der Haltung von Arten vorliebslos erstarren, wie jene, welchen an ihrem Arbeitsplatz die Verheißung abhanden kam, und
  • sich Arten in den Vorhaben von Traditionen erschöpfen, wie jene, deren Erwerb ihnen Scheuklappen verpaßt.
Indes, je mehr sich die Herrschaft unter dem Druck ihres zunehmend herausgeforderten Modells von der Förderung des reflexiven Gefäßes zu seiner Unterhaltung wendet, desto beklommener agiert der Bürger als Teil des Staats und desto eher wird er ihn neu verfassen wollen.

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31. Dezember 2025

Die transzendente Beseeltheit in der Ordnung der Gefühle

Unsere Gefühle sind entweder immanent und beziehen sich nur auf unser eigenes Bewußtsein oder sie sind transzendent und beziehen sich auf die transzendenten Einheiten Gott (oder Heil), Lebenskreis und Sein, welche ich hier als transzendente Sorge, Achtung und Lust verstehe, wobei die transzendenten die Grundlagen der zeitlichen Betrachtungen und der grammatikalischen Modi bilden.

Die Gefühle der Lust bilden die Komponenten der punktförmigen Zeit,
  • (körperliche) Verfassung, bestehend aus Leid, Erschöpfung und Übelkeit,
  • Erwartung und
  • Begehren,
wobei die ersteren beiden den Rahmen bilden, in welchem sich das letztere vollzieht, und die Erwartung die transzendente Lust erfaßt.

Die Gefühle der Achtung stellen Widmungen (Modell 1, 2) der linearen Zeit dar, wobei sich die Adäquanz unter anderem der transzendenten Achtung widmet, und zwar gemäß den funktionalen transzendenten Akten.

Genauer gesagt bestehen innerhalb des Lebenskreises die folgenden konstitutiven Selbstfestlegungen,
  • Gemeinsamkeitsgelübde,
  • Vorbildsanerkennung und
  • Erwiderungsverpflichtung,
und im Rahmen dessen empfinden wir als
  • bedeutsam, was ein anderer als gesetzmäßig versteht,
  • sinnhaft, was einem anderen erlaubte, seine Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, und
  • aufrufend, was ein anderer bedenkt,
was somit transzendente Adäquanz heißen möge. Neben derselben gibt es aber auch noch die sorgenkonforme, welche den Selbstfestlegungen entspringt: Dadurch, daß der Mensch Vernunft besitzt, kann er ihre Gebote an die Stelle jener des Rudels stellen oder auch die Gebote des Rudels konfigurieren, in welchem Fall ich von der Verfassung eines Schwarms spreche.

Die Gefühle der Sorge bilden die Komponenten des Schlüssels zur netzförmigen Zeit,
  • (geistige) Verfassung, bestehend aus Vergessenheit,
  • Betrachtung, bestehend aus Wertschätzung, Liebe und Anteilnahme, und
  • Einsicht,
wobei sich die letztere im Rahmen der ersteren beiden vollzieht und
  • Wertschätzung die Möglichkeiten der Anpassung an das Geliebte betrachtet und
  • Anteilnahme den Erfolg derselben.
Transzendent sind die Betrachtungen, wenn das Geliebte gehießen wurde,
  • das Verbundene von der Vorliebe,
  • das Geliebte im engeren Sinne vom (subjektiven) Glauben und
  • der Friede vom Gewissen,
was im Falle der Stimmung, beispielsweise, nur bei der heiligen Stimmung (Heiligkeit) der Fall ist.

Es gibt also drei transzendente Quellen, Erwartung, transzendente Adäquanz und Gehießenheit, und zu letzterer noch zwei weitere, indirekte, Zugänge über die Wertschätzung und Anteilnahme, und da unser Denken naturgemäß über unser Bewußtsein hinausstrebt, wendet es sich naturgemäß diesen fünf Zugängen zu, und ebenso naturgemäß ist es dann, wenn wir zu fünf grammatischen Modi greifen, um unsere Gedankengänge auszudrücken.

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26. Dezember 2025

The birthing and the three subsequent deaths of Gen X

When the prices of gold and oil were challenged
and the gold standard died and the oil standard born
economy replaced will and within three years disco folk.
Familiarity died
and once everything had its price
the whore took the reins.
After five years of her disinterest
vice had turned into excess
and the outlook black over it
or the remedy proposed.
Five more years of bitter struggle
and the crowd dissolved,
and with it the world it shared,
retreating to perceptive self-indulgence
- and cynicism has ruled ever since.

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25. Dezember 2025

Zum imperialen Aspekt des generativen Zykels

Der imperiale Aspekt des generativen Zykels ergibt sich aus der Delegation der Herrschaft, nämlich wenn
  • Unternehmer nicht zur Befriedigung der Seinsideale von Forschern, sondern der Herrscher, ausgestattet werden,
  • Organe nicht zut Umsetzung der Interessen von Schaffenden, sondern der Herrscher, verfaßt und
  • Steuermänner nicht zum Halten des Kurses von Aufbrechenden, sondern der Herrscher, orientiert.
Es handelt sich um einen Aspekt, da die Herrschenden ihn nach Belieben ihrer Amtsführung beimischen können, und er also zu verschiedenen Graden in allen Bereichen auftreten kann.

Forscher heißt ihr (subjektiver) Glaube, Schaffende ihr Gewissen und Aufbrechende ihre Verbundenheit, und diese Geheiße gilt es zu ehren. Sind die Forscher, Schaffenden oder Aufbrechenden in Form einer Repräsentations-, beziehungsweise Willens- oder Erlebniskultur selber an der Macht, können sie als Zivilisationsbringer den imperialen Aspekt auch zum Guten verwenden, indem sie fremde Gruppen auf ihren Stand bringen, und das ist in Europa auch in der Zeit nach 800 nach Christus passiert.

Und selbst heute noch gibt es Experten, welche diese Behandlung Teilen der Welt angedeihen lassen wollten, wenn es ihnen nur möglich wäre. Hier besteht indes eine hartnäckige Bigotterie: Der imperiale Aspekt wird mehr oder weniger unverblümt von persönlichen Interessen bestimmt, doch wenn es darum geht, ihm fremde Gruppen zu unterwerfen, werden gerne derartige Experten als vermeintliche Zivilisationsbringer aus dem Ärmel gezogen.

Das ist indes eine humanistische Geschichte, welche Gene Roddenberry's Evangelium folgt. Die Kirchen spielen in der persönlichen Phase des Glaubenszykels keine offen politische Rolle mehr, das heißt sie mischen sich nicht öffentlich in die Ausstattung von Unternehmern ein, wiewohl ich nicht daran zweifle, daß die katholische Kirche bemüht ist, dieselbe verdeckt zu kontrollieren.

Eine solche Kontrolle erfolgte entweder durch die Kontrolle des Vorfelds, also der Forschung, oder der Herrschenden. Letztere findet meines Erachtens zweifellos statt, aber damit möchte ich mich hier nicht beschäftigen. Das Ziel der ersteren Variante besteht darin, ideologisch nicht herausgefordert zu werden, und es ist nur zu verständlich, wenn die eigene Ideologie darauf verzichtet, politisch öffentlich in Erscheinung zu treten.

Johannes schreibt, Offenbarung 11:1-2:
Und es ward mir ein Rohr gegeben, einem Stecken gleich, sagend: Errichte und miß den Tempel Gottes und den Altar und die darin anbeten. Aber den Vorhof außerhalb des Tempels wirf hinaus und miß ihn nicht; denn er ist den Völkern gegeben, und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate.
was bedeutet, daß es die Aufgabe des Heiligen ist, das Heilige zu erforschen und die Heiligen, um es beizeiten zu verwirklichen, nicht aber den Kurs der Herbeiführung der Zeit.

Die letzte moralisch aufgeladene, kirchlich abgesegnet möchte ich nicht sagen, politische Ausstattung war die Ausstattung der Juden mit dem Staat Israel, aber nicht, damit sie etwas mit ihm anfingen, sondern damit sie ein persönliches Interesse an der gegenwärtigen politischen Ordnung entwickeln und, statt wie Karl Marx politische Alternativen zu erforschen, zu politischen Aktivisten dieses Interesses würden.

Der Tempel, von welchem Johannes spricht, ist eine politisch-religiöse Ordnung. Die Klagemauer verweist auf eine ehemalige Staatlichkeit. Der Fokus des Judentums gilt nunmehr ihrer Wiedererlangung, die Metapher, der Vorhof außerhalb des Tempels, ist auf buchstäbliche Weise lebendig geworden, jedoch im Trotze, konzentrieren sich die Juden doch auf ihm und vor ihr ihren Kopf neigend auf die notwendigen Schritte zur Erlangung der Macht und nicht auf die zu etablierende politisch-religiöse Ordnung.

Und indem sie dies tun, vermindert sich die ideologische Herausforderung der bestehenden.

Johannes läßt den Tempel nicht aus einer übermenschlichen Anstrengung heraus entstehen, sondern aus einer zweiundvierzig Monate währenden Versagensfolge. Man kann nicht sagen, daß die Juden mitspielen, noch kann man sagen, daß die katholische Kirche mitspielt. Die Geschichte entscheidet sich aber nicht nach persönlichen Interessen, sondern nach dem in der menschlichen Natur begründeten gemeinmenschlichen.

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24. Dezember 2025

Zeitliche Betrachtungen und grammatische Modi

Ich schlage vor, die Einteilung der grammatische Modi in reale und irreale durch jene in
  • objektive und
  • subjektive
zu ersetzen. Die einzigen Fälle des objektiven Modus' sind dann
  • Präsens und
  • Präteritum,
da die Zukunft nur in der Vorstellung existiert und das Perfekt ein subjektives Urteil über seinen Erfolg beinhaltet.

Die subjektiven Modi entsprechen den zeitlichen Betrachtungen auf elementare Weise:
  • das Futur der Aktualisierung,
  • die ist zu+Infinitiv-Konstruktion der Vergegenwärtigung (Scharniere sind zu ölen),
  • der Konjunktiv (außer in imperativer* Bedeutung: es werde Licht, es heiße subjektiver Modus, x bezeichne eine reelle Zahl) der Fatalisierung,
  • der Optativ der Ermessung,
  • der (altgriechische) Aorist und das Perfekt der Evaluierung und
  • der Imperativ einer an die Ermessung gekoppelten Fatalisierung (Ich habe ermessen, und wenn du mir nicht gehorchst, enttäuschst du mich),
und die übrigen irrealen Beispiele auf die damit kanonische, insbesondere
  • der Renarrativ einer offen gelassenen Fatalisierung (Wenn du ihm glaubst und das für wahr hältst...)
* wobei man sich im Unterschied zum Imperativ selbst gehorcht.

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Zeitliche Betrachtungen

Wir können Gegenstände daraufhin anschauen, wie sie in den drei Zeitformen erscheinen, und zwar durch
  • Aktualisierung, welche danach fragt, was wir in bezug auf sie erwarten,
  • Vergegenwärtigung, welche danach fragt, was in bezug auf sie adäquat ist, und
  • Innehaltung, welche danach fragt, wie wir in bezug auf sie sorgend beurteilen,
wobei Innehaltung also aus
  • Fatalisierung, der Frage nach den im Bezug zu ihnen stehenden wertgeschätzten Abhängigkeiten,
  • Ermessung, der Frage nach den im Bezug zu ihnen stehenden geliebten Gesetzmäßigkeiten, und
  • Evaluierung, der Frage nach den im Bezug zu ihnen stehenden an ihnen anteilgenommenen Verantwortlichkeiten besteht.
Die Einfühlungen sind Fatalisierungen, und ebenso ist es die Stimmung, wiewohl eine stete, unaufgeforderte, wie auch die Haltung stet und unaufgefordert ist.

Wut und Zorn beruhen auf Ermessungen des Ärgerlichen und Ver- und Zutrauen auf Aktualisierungen des Wertgeschätzten.


Bei ihrer Vergegenwärtigung wird uns bewußt, was hinsichtlich einer Sache zu tun ist, bei ihrer Fatalisierung, wohin sie führt, und bei ihrer Aktualisierung, was hinsichtlich ihrer geschehen wird. Evaluierungen bestimmen, wie weit wir im Hinblick auf sie gekommen sind, und Ermessungen, was sie uns bedeutet, das heißt, mit welchen Anpassungen an sie wir bereit sind, sie zu ehren.


Alle zeitlichen Betrachtungen beruhen also auf der fortgesetzten Aufmerksamkeit auf Gefühle, und andere als die genannten gibt es nicht. Unter Vergegenwärtigung werde ich indes auch weiterhin die Vorstellung anderer Umstände verstehen: Zur Unterscheidung sei die hier besprochene die zeitliche und jene die imaginäre.

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20. Dezember 2025

A hitherto ignored angle on the absurdity of free will?

If it were up to Tucker Carlson and the writings of the by ,now deceased Terry Pratchett to settle the question of the accuracy of the vulgar understanding of free will, I'd fear the worst.

I've just recently written about the subject and ever since I was 30 years old I understood that the freedom of our own will has absolutely no relevance for our own life, for what do we care, whether we were always supposed to be what we are or not? What I do care about is, whether my awareness of the world has a role to play in its mechanics or not and not whether that role is my creation (totally blasphemous, by the way) or not.

So, let's assume there would be something in us that would not be responding in a predefined way to what we perceive. How then could it respond at all? Where would the content of the response come from and what could justify it? All our thoughts are awakened responses to stimuli and represent strategies to address them. These strategies may evolve over time, but that evolution is again driven by thoughts that are awakened responses, this time to thinking, that represent strategies to address it. And for us to elect a thought to shape our intentional actions, we must have a reason to do so, we must have something in us respond to it affirmatively. That, what decides, our conscious will, decides based on its nature responding to thoughts, which arose based on our unconscious will addressing our perceptions according to strategies that it has acquired following other strategies, quite possibly repeating this kind of evolution for several layers. That is, what it is.

If our nature were undefined, are we then supposed to think that chance determined whether we'd find Christ's message appealing? Or a spontaneous event in the moment, an intrusion of something from another plane, but not as a perception, but as a sudden response to perceptions? A hitherto unknown leaning, like when you're falling in love for the first time? Of course, that wouldn't prove that it wasn't there before and just never responded,  but who has ever described coming to Christ like that? Not that I want to give people ideas.

In any case, whether it's chance or some intruding entity that eventually defines the undefined and activates it thus, gives it the shape that allows it to respond to stimuli, that of a function evaluating their desirability and thus determining our decision, it's something foreign and not us, for if we defined it, the definition would have already existed within us and it weren't undefined in the first place.

A person who says You could be anything, you have free will. means I understand the nature of your will so well that I can make you do anything. - or at least that's his aim.

So, by the very fact that we are, we are predefined responses to stimuli. Everything in the universe is like that. That is what existence means: to co-exist based on a function that determines the co-existence of the next moment based on that of the current. It happens to the impressions of our awareness, whether they pertain to our outside or inside. And it is from those on the inside that we derive a model of what we are and what we are is the rule governing them.

I do not try to convince you, I just look out of the window and describe what I see.

What makes a man believe that he has free will is his unawareness of the impressions to which his will responds with impressions of which he is aware. That's all.

Well, I guess I'll continue with Good Omens and when I'm through with that, by the way, I hated The Amazing Maurice and His Educated Rodents, I may read some more VALIS. This post was written while listening to Shawn Phillips. Guess, I'll add him to my music cathedral at some point too.

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19. Dezember 2025

Komplexe Entscheidungsgefühle

Die Erwägungsprozesse sind das
  • Positionieren, bei welchem Verheißungsvolles,
  • Sammeln, bei welchem Klares, und
  • Überschlagen, bei welchem Verwandtes erwogen wird,
und die Lust trägt der Entscheidung für das erstere und letztere zu:
  • Verheißungsfülle&Erwartung: Vertrauen
  • Verwandtheit&Erwartung: Zutrauen
Ich hatte Vertrauen ursprünglich als Zuversicht (Modus der Adäquanz) verstanden, und dieselbe mag den Ausschlag bei der Entscheidung für das Erwogene geben, in welchem Falle wir ihm in gewisser Weise auch vertrauen. Zuletzt hatte ich Vertrauen aber stets im Zusammenhang mit vertrauenswerten Abhängigkeiten gebraucht, und daran knüpft die hiesige Bezeichnung an. Zutraulichkeit bei Tieren ist natürlich etwas anderes, nämlich in erster Linie das Fehlen von Angst und in zweiter das Wahrnehmen einer Gunst, das heißt sie trauen einem nicht wirklich zu, sich um sie zu kümmern. Und auch bei Menschen ist es so, daß eine Positionierung nicht notwendig stattfindet und insbesondere dann nicht, wenn es gar keine Wahl zu geben scheint.

Die Entscheidung für sie hängt aber nicht nur von der erwogenen Entwicklung ab, sondern auch von den Entscheidungskriterien, und im Falle des Ärgers über eine Entwicklung, trägt die Liebe in Form des Hasses auf ihre Verletzung der Entscheidung für die Beseitigung des Ärgernisses zu, und zwar in Form von
  • Ärger&Verbundenheit: Wut und
  • Ärger&Frieden: Zorn.
Als ich in der dritten Klasse war, ich vermute mit acht, vielleicht auch schon mit neun Jahren, bemerkte ich zum ersten Mal, daß es Menschen gibt, welche nicht ihrer Gehießenheit, Vorliebe, (subjektivem) Glauben und Gewissen, folgen, sondern sich verblenden, im speziellen Fall auf den Rat eines zynischen und abfälligen Vaters, und seitdem habe ich mich ihnen nur noch eingeschränkt verbunden gefühlt, was bemerkenswert ist, wenn man bedenkt, was ich zuvor schon alles miterleben mußte. Zweifellos ist die Verbundenheit schützenswert, ebenso wie der Friede: Wer die erstere nicht schützt, verliert seine Perspektiven, und wer die letztere nicht schützt, den Boden unter seinen Füßen. Seine Perspektiven kann man freilich beschneiden, aber den Boden unter den eigenen Füßen braucht man: Wut läßt sich fortschicken, Zorn klopft immer wieder bei einem an.

Kinder deuten alles, so gut es sich nur irgend deuten läßt, immer nehmen sie das Beste an, und das ist auch dringend notwendig, denn es erlaubt ihnen, eine Reise auch noch im dunkelsten Tal zu unternehmen. Des Lenzens Blätterpracht fällt schließlich ab und das winterliche Geäst beäugend kommt man zu dem Schluß: Immerhin hast du etlichen Umständen Rechnung gezollt und dich etwas von ihnen gelöst.

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18. Dezember 2025

Übergangsgefühle

Die elementaren Gefühle verbinden sich in manchen Fällen zu komplexen. Hier behandle ich die mit Übergängen zusammenhängenden.

Wechselgefühle
  • Gunst->Ungunst: Verpaßtheit
  • Adäquanz->Inadäquanz: Überholtheit
  • Eifer->Verdruß: Frustriertheit
  • Verheißungsfülle->Verheißungsöde: Enttäuschung
  • Verheißungsöde->Verheißungsfülle: Überwältigung
  • Verwandtheit->Fremdheit: Trauer
  • Fremdheit->Verwandtheit: Rührung
Belastungsgefühle
  • Angst&Gunst: Aufregung
  • Angst&Adäquanz: Nervosität
  • Angst&Eifer: Hast
Auflösungsgefühle
  • Schrecken&Verpaßtheit: Verblüffung
  • Schrecken&Überholtheit: Ernüchterung
  • Schrecken&Frustriertheit: Erschütterung
Widerstandsgefühle
  • Gunst&Überholtheit: Verstohlenheit
  • Gunst&Ernüchterung: Selbstdistanzierung
  • Gunst&Frustriertheit: Unverzagtheit
  • Gunst&Erschütterung:: (Selbst-)Demütigung
  • Adäquanz&Verpaßtheit: Unbeirrtheit
  • Adäquanz&Verblüffung: Gefaßtheit
  • Adäquanz&Frustriertheit: Sturheit
  • Adäquanz&Erschütterung: Grausamkeit
  • Eifer&Verpaßtheit: Ansporn
  • Eifer&Verblüffung: Verdrängung
  • Eifer&Überholtheit: Trotz
  • Eifer&Ernüchterung: Grimm

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17. Dezember 2025

YouTube

From 57 channels and nothing on
to 57 million channels and
you won't believe what's on!

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Zum Kampf zwischen Nationalismus und Globalismus

Der Beitrag Zur Delegation der Herrschaft in den drei Zeitaltern erlaubt es mir, das Herrschaftsmodell der Spätphase des Zeitalters der Werke im Detail zu beschreiben.

Es handelt sich um eine hierarchische, komplexe und beklommene Ordnung, wobei eine politische Ordnung beklommen heiße, wenn sie sich müht, die passende Haltung zu finden, um ihre Entwicklung fortzusetzen. In jeder hierarchischen komplexen Ordnung gibt es Kompetenzstreitigkeiten, so daß es sinnvoll ist, sie im Hinblick auf die Kompetenzen zu analysieren. Außerdem hat die Beklommenheit im Falle des Herrschaftsmodells des generativen Zykels des Zeitalters der Werke im Laufe der Zeit zur Unmenschlichkeit der Ordnung geführt, wovon ich des öfteren hier auf diesem Blog gehandelt habe.

Im heutigen Herrschaftsmodell sind
  • Forscher für das Auffinden einer Haltung zur Fortsetzung der technischen Entwicklung verantwortlich,
  • Entscheidungsträger (Kulturstifter) für die Auswahl einer sie überzeugenden Haltung und die Ausstattung von Unternehmern, welche die ihrgemäße Fortsetzung der technischen Entwicklung übernehmen, indem
  • Unternehmer für die Modernisierung der Ausstattung der Gesellschaft verantwortlich sind
  • Volksvertreter für deren Verfassung.
Die kulturellen Herrschaften ergeben sich heute also daraus, um wen es sich bei den Entscheidungsträgern handelt: Im Falle der
  • Repräsentationskultur sind es Forscher,
  • Erlebniskultur Unternehmer und
  • Willenkultur Volksvertreter und sonst
  • handelt es sich um eine viertbestimmte Herrschaft (üblicherweise durch den Geheimdienst einer fremden Herrschaft oder eine andere kriminelle Vereinigung).
Es gibt zwei Formen der allgemeinen Kompetenzstreitigkeiten, und bei beiden schreitet der Untergeordnete ein: bei der
  • Beschlagnahme der Volksvertreter gegen die Verfassungsvorgaben des Unternehmertums und
  • Verselbständigung der Unternehmer gegen die Orientierung durch die Entscheidungsträger.
Beim Militär handelt es sich um einen Unternehmer, welcher darüber hinaus noch auf eine andere Weise einschreiten kann, nämlich indem er Entscheidungsträger mit Kriegskosten belastet (Prinzip self-licking ice cream cone), wobei im Unterschied zur Verselbständigung die zivilen Strukturen bestehen bleiben.

Nach dieser analytischen Zurüstung können wir nun die Kampf zwischen National- und Globalismus beschreiben. Sowohl ersterer, als auch letzterer verwendet das beschriebene Herrschaftsmodell, lediglich ersterer auf nationaler und letzterer auf globaler Ebene. Da es zunehmend unmenschlich wird, muß es ersetzt werden, und es ist offensichtlich leichter, es auf nationaler, als auf globaler Ebene zu ersetzen, weshalb ich den gegenwärtigen nationalen Feldzug begrüße, wiewohl er in die Herrschaft des Tiers münden muß und diese überwunden.

Das Militär der Vereinigten Staaten hat sich verselbständigt, indem es über Bande (Soros et alii) den politischen Diskurs in eine ihm genehme Gestalt gebracht hat, was es Trump erlaubt hat, sich auf alternative Medien zu stützen und eine nationalistische Wirtschaftspolitik zu betreiben. Zum einen muß diese erfolgreich sein, damit globalistische Volksvertreter nicht wieder ans Ruder kommen, und zum andern müssen sich auch die alternativen Medien behaupten.

Die Globalisten versuchen also, das Militär zu reintegrieren, wozu ihnen Israel dient (die Globalisten sind die Katholiken und Israel Juden, und letztere dienen ersteren seit 2000 Jahren; es sollte also niemanden überraschen): Entweder Trump unterstützt Israel und wird für Netanjahus Entscheidungen mitverantwortlich, oder er tut es nicht und entpuppt sich als Judenhasser. In Deutschland kennen wir das Spiel als: Katholiken (Hitler, Göbbels, Himmler) befehlen die Vergasung von Juden und die preußische Kultur ist schuld, siehe auch den Umgang mit dem Holocaust im größeren Zusammenhang.

Alles, was die katholische Kirche braucht, ist Unlogik: Wenn es sowohl böse ist, Juden zu unterstützen, als auch, es nicht zu tun, regiert derjenige, welcher einzig über die Autorität verfügt, dieses Dilemma zu lösen. Deswegen ist Maria wieder zur Jungfrau geworden, nachdem sie Jesus geboren hatte und so weiter. Alles ist sowohl, als auch, schwierig zu entscheiden, differenziert zu betrachten und also besser den moralischen Autoritäten zu überlassen.

Nun denn, besonders beeindruckend sind die alternativen Medien nicht, und die Katholiken, ob sie nun Napolitano, Shroyer oder Fuentes heißen, knurren und schnappen nach Trump, wobei sich Napolitano immerhin nicht als Nationalist bezeichnen würde. Diese Bastion wird Trump nur schwer halten können.

Andererseits ist der Krieg in der Ukraine eine Last, welche der Westen tragen muß, ebenso wie ein etwaiger in Lateinamerika, ob nun gegen Sozialisten oder Drogenbarone. Es ist also nicht besonders weit hergeholt zu vermuten, daß das Militär der Vereinigten Staaten von der Verselbständigungs- zur Belastungsstrategie übergehen könnte, was die Erklärung für Offenbarung 17:12-13 sein mag: Zehn Gleichgesinnte stellen sich an die Seite des Tiers und empfangen dort königsgleiche Macht, in einer oder für eine Stunde oder auch beides - würden sie dies auch tun und würde ihnen dies auch geschehen, wenn ihnen bloß ein Vorschlag unterbreitet würde und sie nicht vor einem fait accompli stünden? Sie werden die Vereinten Nationen hassen und New York City nuklear auslöschen, dem Anschein nach zu Beginn ihrer Herrschaft, wiewohl 10:7, 11:15 und 16:10+19 etwas anderes suggerieren, jedoch würden sich dazu heute tatsächlich welche verbünden? Oder wird es sich später so ergeben, nachdem etwas passiert ist, was einen Teil der Welt dazu gebracht hat, sich auf die nationalistische Seite Amerikas zu schlagen?

Freilich, es ist schon jetzt etwas passiert, was den Europäern die Freude am Globalismus vergällt, doch zugleich verlieren die Amerikaner ihre am Nationalismus, und deshalb mag bald eine zusätzliche militärische Last hinzukommen.

Es ist ärgerlich die Menschen zu sehen, wie sie sich ins Zeug legen, ohne zu begreifen, wohin sie den Karren ziehen. Meistens ist es so, daß alles, was schiefgehen kann, schiefgehen muß, bevor es klar wird, wie es richtig anzustellen ist. Was soll ich sagen?

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14. Dezember 2025

Accelerationism

The Revelation's main part, chapters 2-20, describes the social dynamics of Christianity including specific events in which they play out.

If the dominance of a particular dynamic is particularly undesirable, it is not to be strengthened, and resisting it strengthens it, for dominance is a question of development and the more a phase is resisted, the more it matures.

A mature rule of the beast is in nobody's interest.

So, if the rule of the beast came about perchance, that would be good luck. Bad luck it would be, if it came about after a long hard struggle as a necessity. Actually, that would be life on earth endingly catastrophic.

We are still in the early days, the nuclear destruction of New York City doesn't appear necessary yet and America's national interest demands its re-industrialisation only to counterweight China.

However, a curious situation has arisen: Trump needs to keep the public in the dark about his goals, in order to be able to advance towards them, for he's facing several damned if you do, damned if you don't dilemmas. On the other hand a large part of his base demands candour. Conceivably that might fracture the foundation he's standing on.

If so, things might either accelerate or be postponed - it all becomes conjecture. Generally speaking though, the unlikely is prevented by the likely in the early days and the likely by the unlikely in the late, and hence the acceleration of events would require to take out by default all likely obstacles, whereas taking out unlikely ones is likely to accomplish it only in the late days.

How, though, does one remove all likely obstacles in a situation where hindrance is likely, where the alternative hasn't matured yet? So, even if acceleration is desirable, it's hard to help the immature arise before its time, and more likely by fostering the unlikely than by preventing the likely.

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13. Dezember 2025

Zur metaphorischen Bedeutung des Fegefeuers

Wir erinnern uns, Benedikt XVI schaffte die Vorhölle ab und in den Redaktionen knallten die Sektkorken. Ich sagte damals, daß es nicht klug sei, das Fegefeuer abzuschaffen, aber das hat Benedikt auch gar nicht getan, denn Vorhölle und Fegefeuer sind nicht dasselbe.

Über das Konzept der Vorhölle möchte ich keine weiteren Worte verlieren, aber das Bild des Fegefeuers ist weiterhin relevant.

Ich sage das Bild, weil das Fegefeuer in erster Linie ein Bild und kein Konzept ist, soll heißen, es erzeugt in den Menschen eine Vorstellung, welche keiner päpstlichen Erklärung bedarf, nämlich daß auf dem Weg zum Guten bisweilen Schlechtes getan wird, welches aber nicht notwendig hindert, doch noch zum Guten zu gelangen.

Es handelt sich also um eine Metapher dafür, daß nicht jede Sünde zum Tode führt. Ihre heutige Relevanz rührt daher, daß, je weiter unsere Technologie vorangeschritten ist, desto unentschuldbarer es wird, auf dem Weg zum Guten Schlechtes zu tun, da die Handlungsmöglichkeiten zunehmen.

Dies ist soweit richtig gedacht, nur übersieht es, daß Schlechtes nicht nur daraus erwächst, zu Opfern gezwungen zu werden, sondern auch daraus, sich zu irren, und indem die Akzeptanz der Fehlbarkeit abnimmt, wird es zugleich auch erschwert, Irrtümer anzusprechen, da sie nicht nur sachliche, sondern auch personelle Konsequenzen haben, was die Wahrheitsfindung
  1. feindschaftlich,
  2. parteiisch und
  3. zum letzten Mittel der Politik

macht, so daß mit der weißen Weste der Unfehlbarkeit also der politische Terror einzieht.

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