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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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28. August 2025

Die Dialektik der Schwärme

Zweckmäßige Schwärme, solche, welche der Umsetzung bestimmter Vorhaben dienen, sind Mannschaften und willensgemäße, solche, welche bestimmter Erfahrungen wegen zusammenkommen, Rotten.

Insofern die Verfassung eines Schwarms, die Haltungen, welche in seinen Rollen angenommen werden, einer übergeordneten Haltung genügt, ist er
  • einem übergeordneten Umgang genügend artig,
  • einer übergeordneten Vorhaltung genügend gebildet und
  • übergeordneten Bestrebungen / Prioritäten genügend gesinnt.
Eine Rotte, in welcher ihren Mitgliedern Rollen fest zugewiesen sind, ist ein Bund, und eine, in welcher sie sich aussuchen können, ein Volk.

Jeder Schwarm ist bestrebt, seine Verfassung zu verbessern, und darauf zielt das Sinnen des persönlichen geistigen Horizonts.

Die Verbesserung der Verfassung einer Mannschaft ist die Verbesserung der Arbeitsabläzfe.

Die Verbesserung der Verfassung eines Bundes besteht zum
  1. in der Modernisierung, der Einstellung seiner Haltung auf neue Vorhaben, und zum
  2. in der Auflockerung, dem Abbau überflüssig gewordener Festlegungen,
letzteres, da der Fortschritt der Vorhaben sie flexibler umsetzbar macht, und also gehen Bünde auch in Völker über.

Und die Verbesserung der Verfassung eines Volkes besteht zum
  1. in der Modischkeit verbesserter individueller Haltungen und zum
  2. in der Verständigung zwischen verschiedenen individuellen Haltungen,
letzteres, da sie die Grundlage spontaner (potentialer) Verbündung legt, welche die Reversion eines so gesinnten Volkes (und das sind alle) zu einem Bund im Ausnahmezustand ablöst.

Indes stehen diesen beiden Prozessen zwei andere entgegen, nämlich dem
  1. das Theater und dem
  2. der Nepotismus,
und wenn heute einerseits der Nepotismus gefördert wird (nach der alten Maxime Teile und herrsche!) und das Theater andererseits der Verfassung ihre Schlagkraft entzieht, so kann es nur außerhalb des Establishments zu spontaner Verbündung kommen, und alle, welche Teil des Establishments sind, werden der Möglichkeit, die Verfassung ihres Volkes zu verbessern beraubt und sehen sich folglich zunehmend Ausnahmezuständen gegenüber, in welchen ihnen ihre Rolle vorgeschrieben wird.

Das ist der Pfad des so genannten Globalismusses. Viel wird davon abhängen, Ausnahmezustände korrekt zu identifizieren, an der richtigen Stelle Druck auszuüben oder die Ruhe zu bewahren.

Und was meine politische Ordnung für das Zeitalter der Wunder betriff, die spontane Verbündung ihrer Gemeinden dürfte sie zwanglos aufrechterhalten.

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25. August 2025

Zur Verantwortung für die Ordnung von Gesellschaften

  • Traditionen werden dadurch geordnet, daß sie ausgestattet werdeb,
  • Schwärme dadurch, daß sie verfaßt werden, und
  • Arten dadurch, daß sie Markierungen übernehmen,
wobei das Ziel der Ordnung darin besteht, daß
  • die Ausstattung die Umsetzung der Vorhaben der Tradition in wesentlichen Erfahrungen erlaubt,
  • die Verfassung die Begegnung der Erfahrung des Schwarms in schönen Haltungen und
  • die Markierung die Befriedigung der Haltung der Art durch mächtige Vorhaben,
und
  • wesentliche Erfahrungen herzlich aufgegriffen werden, Traditionen ihre Vorhaben also herzlich umsetzen,
  • schöne Haltungen wunderbar ausgesetzt, Schwärme ihrer Erfahrung wunderbar begegnen, und
  • mächtige Vorhaben auftrumpfend eingesetzt. Arten ihre Haltung auftrumpfend befriedigen.
Insofern
  • Traditionen Vorhaben in Erfahrungen umsetzen, sind sie (mit letzteren) betraut,
  • Schwärme Erfahrungen in Haltungen begegnen, fassen sie auf, und
  • Arten Haltungen durch Vorhaben befriedigen, bewältigen sie,
und indem wir sie ordnen, sind wir dafür verantwortlich wie nahe
  •  die Betrautheit der Tradition durch ihre Ausstattung der Herzlichkeit kommt,
  •  die Auffassung des Schwarms durch seine Verfassung der Wunderbarkeit und
  • die Bewältigung der Art durch ihre Übernahme der Markierung dem Auftrumpfen,
was uns mit Scheu erfüllt, wenn wir
  • pflichtschuldig der Tradition verwandt uns angesichts ihrer Herzlichkeit verpflichten, sie auszustatten, indem wir Vorhaben vorbereiten, bis wir, uns enthebend, absichtsvolle finden und sie angehen,
  • (auf die Klärung) hoffend dem Schwarm verbunden angesichts seiner potentiellen Wunderbarkeit die wunderbarere Verfassung geloben, indem wir unsere Erfahrung klären, bis wir harmonische Erfahrungen finden, welchen wir uns die bisherige verneinend ausliefern, und
  • darauf drängend, uns vorzustellen, der Art gemäß stolz im engeren Sinne angesichts ihres Auftrumpfens ihr Urteil anerkennen und ihr, zu einer ablesenden Haltung erwachsen, deren Markierung mitgeben,
denn
  • die Dynamik der Ausstattung erlaubt und begrenzt die Herzlichkeit zugleich,
  • die Harmonie der Verfassung die Wunderbarkeit und
  • die strategische Markierung das Auftrumpfen.
Außerdem führt die Verantwortungsübernahme für die gesellschaftliche Ordnung dazu, daß uns
  • die gegenwärtigen Traditionen bis zu ihrer Ordnung arm erscheinen,
  • die gegenwärtigen Schwärme wild und
  • die gegenwärtigen Arten blind,
und dies wiederum zu dem Gefühl, auf einer langen Wanderschaft durch die Fremde zu sein, wobei
  • Traditionen dynamikendurchbrechende Ausstattungen gerne annehmen,
  • Schwärme harmonische Verfassungen grundsätzlich auch, aber nicht unter der Programmatik der Tradition, und
  • Arten strategische Markierungen sogar unter derselben,
weshalb ich mich auf diesem Blog nicht ausschließlich auf harmonische Verfassungen beschränke.

Ich muß aber sagen, daß ich es sehr schade finde, daß es so laufen muß.

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22. August 2025

Smyrnas Rolle während der allgemeinen Aktualisierung der Verbündung

Unter der allgemeinen Aktualisierung der Verbündung verstehe ich die Auflösung der bürgelichen potentialen Verbündetheit und ihre Ersetzung durch aktuale Verbünde.

Wie ich bereits sagte, besteht der Hauptgrund dieser Auflösung darin, eine Demokratie als einen Schwarm aufzufassen, um dessen Führung gebuhlt wird, und der Hauptgrund, warum sie als ein solcher aufgefaßt wird, besteht darin, daß Teilen der Bevölkerung die Bürgerlichkeit abgesprochen wird und sie somit als Barbaren betrachtet werden, mit welchen barbarisch umzugehen ist, und im Rudel um die Führung zu buhlen ist nunmal die barbarischste politische Verfahrensweise.

Also gab es seit den 1970er Jahren Bemühungen, diesen sich anbahnenden Snobismus zu überwinden, und teils auch erfolgreich, doch die Voraussetzung für diesen Erfolg war, daß es sich bei den Barbaren um nur allzu genau Bekanntes handelte, eigene Schattenseiten, welche man hinter sich lassen wollte, und welche also zu einer verzerrenden Schmähung führten, welche gerade gerückt werden konnte.

Heute handelt es sich um Barbaren du jour, Geister der vernetzten Welt. Und so kann Smyrna der Absprechung der Bürgerlichkeit nicht mehr den Boden entziehen, wiewohl es natürlich jedem freisteht, sie nicht abzusprechen. Smyrnas Glaube besteht im Klären und Verneinen oder Bejahen, denn das Verneinen geht in ein Bejahen über, wenn es zu einer Entwicklung führt, welche es uns erlaubt, unsere Vorhaben umzusetzen, geklärt wird dann, was die bewährte Haltung bedroht, an welcher so gut es geht festgehalten wird, um den Erfolg bei der Begegnung zu wiederholen, und zwar nun durch Bejahung statt Verneinung der aktuellen Entwicklung. Erlaubt die Entwicklung es einem also weiterhin, unsere Vorhaben umzusetzen, so wird der bejahende Teil Smyrnas bürgerlich verfaßte Inseln über seinem Einflußbereich schaffen, in welchen die potentiale Verbündetheit fortbesteht, und der verneinende wird sich Gedanken darüber machen, woran es liegt, daß er seine Vorhaben nicht umsetzen kann, das heißt, was an der Dynamik der gegenwärtigen Entwicklung problematisch ist.

Noch vor einer Generation gab es in Smyrna also noch Bürgerlichkeitswerber, aber der Deich, welcher der Aktualisierung der Verbündung wehrte, ist gebrochen, und nun haben sich die Bejahenden auf ihre Warften zurückgezogen und die Verneinenden sind auf nomadischer Suche.

Je kleiner dabei eine bürgerliche Insel ist, desto mehr ist sie darauf angewiesen, sich mit anderen abzustimmen, damit ihre potentiale Verbündetheit etwas zählt. Und dies sollte natürlicherweise zu einem auf eine Gesellschaftskritik gestützten Gesellschaftsentwurf führen. Eine große Insel mag hingegen lange am Bewährten festhalten, jedoch mag sie den Wert politischer Reformen auch ohne Not erkennen. Jedenfalls kann sich erst dann etwas an der allgemeinen Aktualisierung der Verbündung ändern, wenn der Wert von Gesellschaftskritiken zum Gesellschaftsentwurf erkannt wird, da wir ohne die beiden nicht von der Programmatik zur Intuition zurückkehren können.

Bisher ist es dazu aber noch nicht gekommen (außer vielleicht im Falle von Trump's Zollpolitik, wiewohl  sie einerseits auf einem alten Konzept beruht und andererseits unausgereifte Facetten aufweist, wie zum Beispiel, daß eine ausgeglichene Handelsbilanz nur bei vergleichbarer technischer Entwicklung Sinn macht, da die Preise sonst verzerrt werden, wie zum Beispiel der einstige Preis von Glas bei den Indianern, oder daß kleine Staaten sich spezialisieren sollten, um ihren Bedarf zu decken, dann aber nicht damit rechnen können, daß alle den gleichen Bedarf an ihrem speziellen Produkt haben, so daß sie natürlicherweise Handelsdefizite mit den einen und Handelsüberschüsse mit den andern haben werden. Aus derartigen Gründen schweben mir unterschiedliche Regeln für die Grund- und die Zusatzversorgung vor, um einerseits Herr über sein Schicksal zu bleiben, aber sich andererseits auch nicht unnötig Steine in den Weg zu legen. Freilich, ich denke dabei stets an Stadtstaaten von um die 30.000 Einwohnern, je größer ein Staat ist, desto weniger ist er zu irgendetwas gezwungen und insbesondere auch nicht, sich zu spezialisieren. Ergo, alles in allem, mag Trump's Zollpolitik schon der gegenwärtigen Entwicklung angepaßt sein, und ich halte sie jedenfalls für eine gute Sofortmaßnahme).

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21. August 2025

Programmatische ad hoc Gehießenheitsgefäße der jüngsten Vergangenheit

Ich hatte das Versorgen, Erhalten und Unterordnen bereits vor längerem schon einmal am Wickel, allerdings ohne den begrifflichen Rahmen der reduzierten Ehrbarkeiten und programmatischen Gehießenheitsgefäße, und da ich nun über ihn verfüge, möchte ich die damaligen Beispiele noch einmal in ihm betrachten.

Die Frage lautet also, welche programmatischen Gehießenheitsgefäße den Krieg in der Ukraine führen, beziehungsweise auf die CO2-Senkung hinarbeiten oder für die öffentliche Gesundheit Verantwortung übernahmen und zu welchen reduzierten Ehrbarkeiten dies führte, beziehungsweise führt.

De facto handelt es sich bei dem Krieg in der Ukraine wohl um den Zusammenprall zweier technizistischer Staatsapparate, das heißt zweier programmatischer Traditionen, und wie jeder Krieg würde er wohl so lange weiter geführt werden, bis eine Seite erkennt, daß sie ihn verliert, nur daß er formal nicht zwischen diesen beiden Staatsapparaten geführt wird, sondern zwischen der Ukraine und einem dieser beiden Staatsapparate, das heißt Rußland.

Also ergibt sich das Problem, daß die Ukrainer, welche ihn konkret führen, und zwar formal im Namen der Ukraine, zu einer anderen Beurteilung des Kriegsglücks kommen können als der Staatsapparat, in dessen Namen sie ihn de facto führen, und den Krieg entsprechend beilegen wollen könnten. Um dies zu verhindern wurde in der Ukraine eine programmatische Art installiert, nämlich die Anerkennung einer Verfassung, welche den Abbruch von Verteidigungskriegen und den Regierungswechsel in Kriegszeiten verbietet. Übrigens hat Putin auch schon damit angefangen, das zu kopieren und davon zu reden, daß ihm die russische Verfassung ebenfalls verbiete, einmal aufgenommene Territorien abzutreten.

Und auch außerhalb der Ukraine wird der Krieg seitens des anderen Staatsapparats als einziger Weg dargestellt, die programmatische Haltung zu befriedigen: Hitler schlecht => München schlecht => Krieg gut. Dieser Schluß ist übrigens hochgradig lächerlich: Anschluß des Saarlands gut, Remilitarisierung des Rheinlands gut, Anschluß Österreichs gut => Anschluß des Sudetenlands gut ist meiner Meinung nach der weit sicherere Schluß, und wenn die Objekte seiner Prämisse nicht gut sind, warum heißt es dann nicht, Frankreich hätte das Saarland behalten sollen, beispielsweise? Oder, um es anders zu sagen, warum genau mußte Hitler beim vierten Schritt gestoppt werden? Er wurde dann ja beim fünften gestoppt und hat sich im Rückblick über München beklagt, meinend, daß er statt Böhmen und Mähren Polen ohne Krieg hätte haben können. Freilich, erst beim vierten Schritt holte er mehr als nur Deutsche ins Reich. Aber das geschah im Handstreich und die Möglichkeit, ihm dabei militärisch Widerstand zu leiten, bestand nicht.

Es ist also alles dummes Gerede: Hätte Hitler nur das Sudetenland genommen, wäre dem Selbstbestimmungsrecht der Völker Genüge getan worden, da er aber mehr nahm, wurde sein mangelndes Rechtsbewußtsein offenbar und er wurde beim nächsten Schritt gestoppt. Das ist völlig untadelig und geradezu gesetzmäßig: Wenn es Putin um die Weltherrschaft geht, wird er auch entweder siegen oder gestoppt werden und höchstwahrscheinlich letzteres.

Unabhängig davon ist es aber natürlich vernünftig, der Verschiebung von Grenzen durch Gewalt Widerstand zu leisten, und es ist eben unabhängig, völlig unabhängig vom Münchner Abkommen.

Dieser Widerstand braucht nicht nur vom angegriffenen Land auszugehen, jedoch steht es anderen Ländern natürlich frei, den Grad ihres Widerstands nach ihrem Geschmack zu justieren. Aber das hat mit dem gegenwärtigen Krieg wenig zu tun. Die Europäische Union und die NATO haben sich bereits vor dem Krieg auf eine programmatische Art verlegt, bei welcher die Sicherheitspolitik im toten Winkel liegt, also nicht berücksichtigt wird, um die strategischen Interessen ihres Staatsapparats, den Krieg in Kauf nehmend, als rechtschaffen zu bemänteln: Die Anziehungskraft des Westens war größer als jene Rußlands und dies konnte dadurch am besten ökonomisch und militärisch ausgenutzt werden, russische Sicherheitsbedenken als illegitime Anmaßungen darzustellen: Vive la loi, vive la jurisprudence!

Ich halte es für ein dreckige und verantwortungslose Vorgehensweise, nun, was geschehen ist, ist geschehen, und in der jetzigen Lage ist das einzige, was für meine Unterstützung der Ukraine entscheidend ist, ob diejenigen, welche für die Ukraine bluten, den Kampf weiterführen wollen. Daß dies nur die Ukrainer selbst sind, war von Anfang an Teil des Kalküls beider kollidierender Staatsapparate, und die politische Unerfahrenheit der Ukrainer ist ein wesentlicher Grund, warum sie sich in der gegenwärtigen Lage befinden. So weit es mich betrifft, haben Rechtsanwälte kein Recht, fremdes Blut zu vergießen.

Also, zusammengefaßt, beim Krieg in der Ukraine ist das programmatische Gefäß die Art und die reduzierte Ehrbarkeit der Friede, welcher nur Friede sein darf, wenn er mit der Verfassung harmoniert.

Bei der CO2-Senkung ist das programmatische Gefäß die Tradition der so genannten Umweltindustrie und die Ehrbarkeit, welche vorrangig reduziert wird, die Verbundenheit, welche der Umweltindustrie zu nutzen hat. Dies ist nicht bei allen so, manche sind fanatischer, aber die meisten nicht, wie der Vergleich mit dem nächsten Beispiel zeigt.

Denn bei der öffentlichen Gesundheit ist das programmatische Gefäß der Schwarm der um ihr Leben Ringenden und die vorrangig reduzierte Ehrbarkeit die Rechtschaffenheit, von welcher nur noch erwartet wird, daß sie an die Bedrohungslage angepaßt ist, und sonst nichts, insbesondere auch nicht, ob die Verfassung des Schwarms notwendig oder verhältnismäßig ist.

Die Programmatik verhindert also im ersten Beispiel den Frieden im üblichen Sinne, im zweiten Chancen außerhalb der Umweltindustrie wahrzunehmen und im dritten das Gleichgewicht bei der Abwägung verschiedener Güter zu halten, und es sind unsere Regierungen, welche beständig zu diesem Mittel greifen.

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20. August 2025

Intuitive und programmatische Gehießenheitsgefäße

Ich quäle mich nun schon seit einiger Zeit mit einer Frage, ohne sie frontal angegangen zu sein. Etliches wurde bereits gesagt, aber dem klareren Zugang halber bereite ich es noch einmal auf.

Unser Fortschritt ist entweder prospektiv, irgendwo hinzugehen und uns zu fragen, was uns nützt, oder programmatisch, abzuleiten, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, und diese zu erfüllen, indem wir wiederum deren Voraussetzungen ableiten, bis wir auf etwas stoßen, dessen Voraussetzungen erfüllt sind.

Je nachdem, bezüglich welcher Bildung wir fortzuschreiten gedenken, stehen sich also
  • Versetzung und Versorgung,
  • Einrichtung und Erhaltung, sowie
  • Eröffnung und Unterordnung
prospektiv und programmatisch gegenüber, wobei prospektiv wiederum enger gefaßt werden kann, so daß es von intuitiv abgegrenzt wird, wobei die Intuition durch die Gehießenheiten gegeben ist, bei welchen wir an den Wert der Ehrbarkeiten zur Ehrung der übrigen glauben, derart die
  • Versetzung dem Glauben an die Rechtschaffenheit zur Begegnung der Verbundenheit durch Klären und Verneinen  gegenübersteht,
  • Einrichtung jenem an den Frieden zur Befriedigung der Rechtschaffenheit durch Erwachsen und Mitgeben und
  • Eröffnung jenem an die Verbundenheit zur Umsetzung des Friedens durch Vorbereiten und Angehen,
und wenn wir nun fragen, auf welche Weise ein Gehießenheitsgefäß fortschreiten kann, so lautet die Antwort: Nur auf die programmatische oder die intuitive, da die Gemeinschaft bei der prospektiven nach jedem Schritt weiter in spezielle Interessen zerfällt, so daß es also zwei Klassen von Gehießenheitsgefäßen gibt, die programmatischen und die intuitiven, wobei ich letztere bereits als smyrnische, ephesische und pergamonische Gemeinden betrachtet hatte.

Intuitive Gemeinden unterliegen dabei einem natürlichen Prozeß der Programmatisierung, welcher dadurch zu Stande kommt, daß wir mit wachsender Erfahrung Heuristiken bilden, welche unsere Intuitionen als unbewußte Ableitungen von Voraussetzungen auffassen, derart der intuitive Fortschritt zunehmend als ein programmatischer erscheint. Wiederum hatte ich dies bereits am Beispiel der mathematischen Forschung, welche hauptsächlich darin besteht, die jüngsten Forschungsergebnisse mithilfe allgemeiner Theorien in Beziehung zu einander zu setzen, erläutert. Und wie man insbesondere an diesem Beispiel sieht, werden dabei die Ehrbarkeiten reduziert: Welche mathematischen Sätze durch den Beweis erreichbar werden, ob wir ihnen mehr oder weniger verbunden sind, wird nebensächlich, jeder durch ihn zugängliche Satz gilt das Gleiche.

Intuitive Gehießenheitsgefäße koexistieren ohne gegenseitige Beeinträchtigungen, programmatische aber nicht: Ginge es nach den Professoren, würde niemals eine praktisch relevante Frage untersucht, wenn sie nicht zufällig bei der verwendeten Heuristik aufträte. Und bei den anderen Gehießenheitsgefäßen ist es nicht besser, auch sie strecken ihre Tentakel aus, derart
  • Smyrna zur Mannschaft der programmatischen Tradition,
  • Ephesos zu den Analysten des programmatischen Schwarms und
  • Pergamos zum Fach der programmatischen Art
wird, wie im vorigen Beitrag im Beispiel der technizistischen Tradition und des umbuhlten Schwarms, wobei
  • umbuhlter Schwarm,
  • hinweisende Art und
  • probierende Tradition
nur sehr eingeschränkt als Gehießenheitsgefäße betrachtet werden können, da sie üblicherweise kurzlebig sind, eine probierende Tradition etwa einen Nachmittag andauern mag und selten länger, als es braucht, ein Baumhaus zu bauen (freilich, bei Hobbycomputerprogrammierern deutlich länger), Smyrna zur Planmäßigkeit gelobenden Mannschaft und Ephesos zu Interessenverbindungen anerkennenden, das heißt Koalitionsverhandlungen führenden, Analysten.

Es ist aber wichtig festzuhalten, daß das einzelne intuitive Gehießenheitsgefäß zwar bald eine Heuristik seiner Intuition entwickelt, eine gemeinsame Heuristik des Ineinandergreifens dreier intuitiver Gehießenheitsgefäße wie im generativen Zykel eines Zeitalters hingegen kaum jemals entwickelt wurde, wiewohl das I Ching einen brauchbaren Stereotyp darstellt, und daß der Wert intuitiver Gehießenheitsgefäße beim Gesellschaftsentwurf also nicht unterschätzt werden darf.

Post Scriptum vom folgenden Tag. Mir ist bei der Definition der naiven Ehrung ein Fehler unterlaufen, da die geehrte Ehrbarkeit nicht die einzige ist, an welche wir bei ihr glauben, sondern zunächst an diejenige, welche sie vorbereitet und dann erst an sie selbst als die dritte vorbereitend, beim
  • Verneinen an die Rechtschaffenheit und beim Bestimmen an die Verbundenheit,
  • Mitgeben an den Frieden und beim Reiten an die Rechtschaffenheit und
  • Angehen an die Rechtschaffenheit und beim Gefaßtsein an den Frieden.
Ich habe die betroffenen Beiträge [1],[2],[3] entsprechend korrigiert, derart im Falle
  • Smyrnas die gemeinsame Erfahrung die Bestimmbarkeit ist und die auszeichnende Haltung die Klarheit,
  • Ephesos' die gemeinsame Haltung die reitende ist und die auszeichnenden Vorhaben die erwachsenen und
  • Pergamos' die gemeinsamen Vorhaben die gefaßten sind und die auszeichende Erfahrung die Vorbereitetheit,
wobei das Gemeinsame freilich ersehnt und nicht bereits gegeben ist. Indes beweist die hiesige Gedankenführung, daß dies in der Tat die richtigen Definitionen der Gehießenheitsgefäße sind, da es keine weiteren geben kann.

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19. August 2025

Gehießenheitsverwirrung am Beispiel der potentialen Verbündetheit

Sich je nach Sachlage verbünden zu können, aus freien Stücken, entspricht meiner Vorliebe und einer Gesellschaft, welche dies gelobend die dazu nötige bilaterale Verhandlung des Umgangs zweier Bürger mit einander achtet, so daß sich jeder mit seinem Umgang identifizieren und ihn aus seiner Sicht rechtfertigen kann, bin ich verbunden.

Nun läßt sich zwar nicht sagen, daß die potentiale Verbündung unnütz für die Umsetzung des Friedens wäre, aber sie spielt eine untergeordnete Rolle, welche sich auf Umsetzungsanomalien, also Katastrophen, beschränkt, und in sicher scheinenden Zeiten mag sie dabei schon einmal in Vergessenheit geraten und durch das Gelübde eines planmäßigen Ablaufs ersetzt werden.

Aber es gibt auch noch eine andere weit verbreitete Ersetzung ihrer, nämlich das Staatswesen als aktual zum Zwecke der Verfolgung präsentierter Gedanken verbündeten Schwarm zu betrachten und den Wahlkampf als das Buhlen um diese gelobte Verfolgung, was freilich sehr unreif ist: Als ob es natürlich wäre, ständig alles mitzumachen, was ein Leithammel vorschlägt, nur weil er die Wahlen gewonnen hat, oder überhaupt Wahlen zu diesem Zweck abzuhalten. (Es führt auch zu anmaßendem Verhalten: Das Erkämpfen und spätere Einklagen von allen möglichen Rechten, in Deutschland zuvörderst Tempo-30-Zonen, wie mir klar wurde, als ich mich fragte, welche Altersgruppe am stärksten von dieser Betrachtung geformt wurde.)

In beiden Fällen mag der die potentiale Verbündung gewährende bürgerliche Umgang mit einander also zerstört werden, und er wird es durch keine Verordnung, sondern durch Verbundenheits- und Vorliebeverwirrung infolge von Staatsdeutungen, und also handelt es sich bei dem Schwarm, in welchem wir eine gemeinsame Entwicklung geloben, um ein sehr zerbrechliches Gehießenheitsgefäß.

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17. August 2025

Aktuale und potentiale Verbündung

Aktual sind Menschen statisch oder dynamisch verbündet, indem sie sich Rollen zuweisen oder natürlicherweise Rollen einnehmen. Ob sie sich indes überhaupt verbünden, hängt von den Umständen ab, und deshalb ist ihre Bereitschaft, es zu tun, ein wesentlicher Bestandteil ihrer Verlegen- und politischen Freiheit.

Die Frage stellt sich nur, worauf die potentiale Verbündung beruht, und die Antwort lautet: Auf der gesellschaftlichen Anerkennung des bürgerlichen Anspruchs, den bürgerlichen Umgang mit einander zu autorisieren, das heißt darauf, daß es unter den Bürgern einer Gesellschaft als ausgemacht gilt, den Umgang mit einander auf der Basis der persönlichen Zustimmung zu und Identifikation mit ihm zu verhandeln, denn dann und nur dann, wenn der bürgerliche Umgang von den Bürgern in Eigenregie bestimmt wird, werden sie sich je nach Sachlage verbünden.

Wo der Bürger erzogen werden soll, wird ihm die Autorität, seinen Umgang nach seinen Vorstellungen zu gestalten, abgesprochen, und wo sich die Leute nicht mit ihrem Umgang mit einander identifizieren können, da sind die Verbünde erzwungen: Der Sinn der Pathologisierung bürgerlichen Verhaltens ist stets, den Bürger als Bundesgenossen des Bürgers und damit die Souveränität der Bürger auszuschalten.

Freilich, nicht nur lassen sich Bürger auf diese Weise ihre potentiale Verbündung nehmen, bisweilen benehmen sie sich ihrer selbst, indem aktuale Bündnisse die Verhandlung des Umgangs mit einander überschatten, was einerseits bei kulturellen Gegensätzen, welche die Bürger beider Lager im Umgang mit einander zu Parteigängern machen, auftritt, andererseits aber auch in Gesellschaften, welche willkürliche Gewalt, insbesondere in Form von Kampf- und Kritiksitzungen, akzeptieren, da es nötig ist, sich zum Schutz vor ihr zu verbünden und im Falle letzterer konkurrierende Rechtsauffassungen im Keim zu ersticken.

Ist eine Gesellschaft dann hinreichend in Lager gespalten, sei es durch kulturelle Eigenheiten oder willkürliche Gewalt, kann sich der Einzelne nicht mehr frei verbünden, sieht er sich also gezwungen Verbündeten gegenüber, welche ihn selber zur Verbündung zwingen.

Es ist, wo es staatstragend ist, ein perfides Kalkül der Selbstorganisation der Gesellschaft durch Anpassung an willkürliche Gewalt, welche potentiale Verbündungen beseitigt, siehe auch die Gesellschaftspsychologie der Marktwirtschaft und des real existiert habenden Sozialismusses oder den Film Pascali's Island.

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15. August 2025

Rekursive Anpassungen

Die naiven Ehrungen führen auf verzahnte Handlungsstrategien, die naive Ehrung
  • der Verbundenheit durch Klären und Verneinen auf Versetzung,
  • der Rechtschaffenheit durch Erwachsen und Mitgeben auf Einrichtung und
  • des Friedens durch Vorbereiten und Angehen auf Eröffnung,
und die planerischen entsprechend auf rekursive Anpassungen, die planerische
  • der Verbundenheit durch Geloben auf Versorgung,
  • der Rechtschaffenheit durch Anerkennen auf Erhaltung und
  • des Friedens durch Verpflichten auf Unterordnung,
wobei das
  • Versorgen das Sicherstellen für die Befriedigung für die Begegnung der gelobten Erfahrung ist,
  • Erhalten das Begegnen für die Umsetzung für die Befriedigung der anerkannten Haltung und
  • Unterordnen das Entstören für die Begegnung für die Umsetzung der zu ihnen verpflichteten Vorhaben
und die rekursiven Anpassungen Binnenanpassungen sind, wenn die betroffene Bildung geeignet ist, an sich selbst angepaßt zu werden, also wenn
  • eine Entwicklung sich selbst versorgt,
  • eine Haltung sich selbst erhält und
  • eigene Vorhaben einander untergeordnet sind,
und andernfalls Fremdanpassungen, wobei
  • eine fremdversorgte Erfahrung ein Ausflug ist,
  • eine fremd erhalten werdende Haltung normal, das heißt fremde Normen im Gegensatz zu Gesetzen anerkennend ist, insbesondere bei Kindern, und
  • fremde unterordnende Vorhaben Verwendungen sind.
Im Laufe der Zeitalter wird also
  • in der Teilhabe das versetzt, was die Partnerschaft später versorgt,
  • in der Aufgabe das eröffnet, was die Kultur später unterordnet, und
  • in der Lehre das eingerichtet, was die Bildung später erhält.

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11. August 2025

Die Ehrbarkeitsreduktionen der planerischen Ehrung

Insofern
  • Verbundenheit die Umsetzung des Friedens zu ihr aufrufend begünstigt,
  • Rechtschaffenheit für die Begegnung der Verbundenheit bedeutsam ist und
  • Frieden die Befriedigung der Rechtschaffenheit sinnhaft erscheinend mit Eifer erfüllt,
stellen die Ehrbarkeiten sowohl Quellen unbestimmter Güter, als auch bestimmte Güter dar, und die naive Ehrung trägt dem Rechnung, indem sie sich einerseits sich um sie sorgend von ihnen zur Anpassung an sie bewegen läßt, und andererseits allgemein an sie glaubend sie zur Annäherung an ihr unvollständig bestimmtes Ziel heranzieht, bei der naiven Ehrung
  • der Verbundenheitan an die Rechtschaffenheit glaubend erwartet, durch entstörendes Klären dem begegnenden Verneinen näherzukommen, welches es ihr erlaubt zu bestimmen,
  • der Rechtschaffenheit an den Frieden glaubend, durch sicherstellendes Erwachsen dem befriedigenden Mitgeben, welches es ihr erlaubt zu reiten, und
  • des Friedens an die Verbundenheit glaubend erwartet, durch kennenlernendes Vorbereiten dem umsetzenden Angehen näherzukommen, welches es ihr erlaubt, gefaßt zu sein,
Bei der planerischen Ehrung fällt dieser zweite Ansatz weg und nur die Ehrbarkeit, welche unserer Selbstfestlegung zu Grund liegt, bleibt als bestimmtes Gut erhalten, wohingegen die übrigen beiden reduziert werden, nämlich beim
  • die Verbundenheit gelobenden Reiten
    • die Rechtschaffenheit zur angepaßten Haltung und
    • der Friede zu
      • unverfänglichen Vorhaben in bezug auf die Haltung und
      • unaufwendigen in bezug auf die Erfahrung
  • die Rechtschaffenheit anerkennenden Gefaßtsein
    • der Friede zu harmonischen Vorhaben und
    • die Verbundenheit zu einer
      • friedlichen Entwicklung in bezug auf die Vorhaben und
      • zugänglichen in bezug auf die Haltung,
  • sich dem Frieden verpflichtenden Bestimmen
    • die Verbundenheit zu einer strategisch nützlichen Entwicklung und
    • die Rechtschaffenheit zu
      • einer praktischen Haltung in bezug auf die Entwicklung und
      • verträglichen Vorhaben, welche die Haltung fordert.
Wenn wir die Welt also etwa als bestimmbar betrachten, wie wir es heutzutage tun, so sind wir nur dem Nützlichen verbunden und unser Rechtschaffenheitsbegriff beschränkt sich darauf, daß unsere Theorien praktisch sein mögen und unsere Vorhaben mit einander verträglich. Oder wenn wir, wie es heute manchenorts auch vorkommt, meinen, die Zeit reiten zu können, so beschränkt sich unser Rechtschaffenheitsbegriff auf das unseren Verhältnissen Angepaßte und unser Friede besteht darin, daß unsere Vorhaben unverfänglich und unaufwendig sein mögen, so à la You'll own nothing and be happy, was auch durchaus plausibel ist, wenn man für einen Stundenlohn von 250 Euro einen Monat lang arbeitet und den Rest des Jahres den TUI-Katalog vor Ort überprüft.

Unser politisches System ist dem Frieden auf planerische Weise verpflichtet und besitzt von Staats wegen den entsprechenden Verbunden- und Rechtschaffenheitsbegriff. Genauer gesagt stellt der Staat den Traditionsnexus dar, welcher sich mit den ihm zugestandenen Steuereinnahmen um den Frieden, das heißt das Gemeinwohl kümmert. Soweit es ihn betrifft, entspricht nur das Nützliche der Verbunden- und das Praktische und Verträgliche der Rechtschaffenheit, und da er ja nur machtgestützt operiert, also auf der materiellen Ebene, ist dies auch nur natürlich.

Hüter der Verbundenheit ist der Schwarm und der Rechtschaffenheit die Art, und theoretisch beauftragt die selbstentsprechende Art der Bürger eines Staates denselben damit, Gesetze zu erlassen, welche ihren Rechtschaffenheitsbegriff widerspiegeln, und nicht nur damit, ihnen gesetzeskonform einen bestimmten Steuersatz abzuknöpfen und ihn auf den Landesfrieden zu verwenden.

Jedoch erleidet der Rechtschaffenheitsbegriff der Bürger eines so verfaßten Staates dieselbe Reduktion wie er selbst, denn sie akzeptieren ihn ja. Daß gefälligst nicht ihr Geld den Landesfrieden finanzieren solle, da sie wenige seiner Leistungen in Anspruch genommen haben, ist das einzige systemische Gegengewicht, welches die Rechtschaffenheit dem Frieden zu bieten hat, und nur proportional zur Zahl der sich ungerecht behandelt Fühlenden.

Wahre Rechtschaffenheit zeichnet sich durch ihre Bedeutsamkeit für die Verbundenheit aus. Diese müßte zunächst studiert werden, also welche Haltungen Dynamiken erzeugen, welche die Verbundenheit erhalten, und welche sie zerstören. Von solchen Studien habe ich indes noch nicht einmal etwas gehört, wiewohl ich vermute, daß es vor 3000 Jahren welche gab. Und dann müßte die zuständige Art freiwillig und verbindlich die geeigneten Haltungen annehmen, was unser politisches System schlicht nicht zu leisten vermag.

Wenn eine Haltung als verbundenheitsauflösend erkannt wird, etwa kulturübergreifende Zentralstaaten zu bilden, und das ist ein grotesk offensichtliches Beispiel in dieser Hinsicht, muß sie selbst bei weitverbreiteter Erkenntnis der Sache auf Schritt und Tritt bekämpft werden, wenn sie als praktisch gilt, um etwas nützliches zu erreichen. Freilich, ich bin der Letzte, welcher nicht an eine Verständigung mit den Allermeisten glaubt, aber zu derselben gehört es, einander Selbstbestimmungsräume zu lassen, einschließlich naiver Rechtschaffenheitsehrung.

Wie es ist, verdammen wir uns zur Agenda der Machterringung, überzogen mit akzeptablen Lebensbedingungen, so lange es die Arbeitsabläufe zulassen. So wie es ist, sind wir nicht die Herren unseres Schicksals, sondern Motoren, welche eingesetzt wurden, um eine bestimmte Dynamik voranzutreiben.

Unsere Begriffe taugen dabei so wenig wie unsere Institutionen. Unsere Staaten überziehen die Agenda der Machterringung mit akzeptablen Lebensbedingungen, mehr Überzugsbemühung heißt links, weniger rechts, die Rechte verfehlt wie geschildert die Rechtschaffenheit und die Linke gaukelt den Frieden nur vor, indem letztlich die Sachlogik bestimmend bleibt, welche die menschlichen Friedensvorstellungen zerfrißt: Die Zufriedenheit, welche die Menschen mit ihren Lebensumständen empfinden, beruht stets darauf, daß sie eine systemische Zwangsläufigkeit bisher nicht eingeholt hat, und so mag es auch für alle Zeiten bleiben, abgesehen davon, daß wir das System mit Blick auf seine Zwangsläufigkeiten bewußt wählen können, anstatt seiner unbewußt in ihm zu funktionieren - unsere naive Ehrung kommt ohne Bewußtsein ihrer aus, aber unsere Natur ist auch Teil eines vollkommeneren Systems als es unsere Systeme sind.

Post Scriptum vom folgenden Tag. Da die Ehrbarkeitsreduktionen mit den Anpassungskonsequenzen einseitiger Ehrung einhergehen, werden sie üblicherweise als Vernunftgebote akzeptiert und nicht als Freiheitseinschränkungen bekämpft. Indes setzt dies voraus, daß das fragliche Gehießenheitsgefäß seine verordnete Rolle bei der einseitigen Ehrung noch akzeptiert. In unserem Zeitalter arbeitet die Verwaltung auf den Frieden hin. Dennoch wurde die Verbundenheit lange Zeit nicht reduziert, weil sie als christliche Verbundenheit der Gemeinde geheiligt wurde. Dies ist mittlerweile einer strategischeren Auffassung gewichen, vorangetrieben durch die Reaktion des Adels auf die napoléonische Massenmobilisierung, und so hat sich mittlerweile das über Smyrna Gesagte erfüllt: Ich weiß deine Werke und deine Trübsal und deine Armut (du bist aber reich) und die Lästerung von denen, die da sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern sind des Satans Schule.

Indes ist das beglaubigte Ziel der Verwaltung weiterhin der Friede und die Gemeinde, der smyrnische Schwarm, welcher die Rolle der Unterstützung in unserem Zeitalter innehat, akzeptiert die scheinbar gerechtfertigte Reduktion der Verbundenheit weiterhin wenigstens partiell als politikbestimmend, was sich aber ändern wird, wenn die Verwaltung erkennt, daß sie ihre Vorhaben verantwortlich zurücksetzen muß, den Friedensüberzug aufgibt und die Gemeinde zu technischen Mannschaften degradiert.

Die Ehrbarkeitsreduktionen stellen also ein Paradebeispiel für dieVerschiebung des Overton-Fensters dar, an welchem sich einerseits die negativen Auswirkungen der Aufweichung von Standards, andererseits aber auch die Grenzen einer solchen Aufweichung studieren lassen.

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Trump's Ultimatum...

...scheint sich ja in Luft aufgelöst zu haben, aber ich hatte was in Deutschland zu tun und fragte das I Ching, ob ich meine Reise angesichts seiner frühest möglich unternehmen sollte und erhielt
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Das gelbe Licht in der zweiten Zeile habe ich als Ampelfarbe auf mich bezogen, und ich hatte in der Tat viel Glück, insbesondere mit dem Wetter. Die oberste Zeile läßt sich allerdings nur auf Trump beziehen, wiewohl es nicht klar ist, von welchen Führern die Rede ist. In Gefangenschaft geraten scheinen indes japanische und europäische Konzerne zu sein.

Nun, ich sah zwischen Frankfurt und Warschau wohl ein halbes Dutzend Autos mit britischem Nummernschild, alles junge Männern, meistens alleine im Wagen, manchmal zu zweit, derbes Aussehen, irgendwo zwischen Hooligan und Söldner, würde mich also nicht wundern, wenn da wieder was in der Vorbereitungsphase ist. Wenn Trump im Namen der Vereinigten Staaten russische Gebietsansprüche in der Ukraine anerkennte, würde es angesichts der Aufrüstungsvereinbarungen mit der Europäischen Union auch wieder nur Kosten verlagern. Wenn er das täte, bräuchten wir in Europa besser gestern als heute wieder Politiker, welche ihre Fahne nicht nur in den Wind hängen. Es ist aber auch möglich, daß sich die Episode mit Soleimani wiederholt, wo es Trump nach eigener Verlautbarung interessant fand, seine Ermordung Xi brühwarm mitzuteilen, ja, vielleicht geht er sogar einen Schritt weiter, wie die Briten damals mit Heß.

Aber wie gesagt, es ist nicht klar, von welchen Führern die Rede ist. Was die internationale Rechte angeht, so würde ich sie in drei Fraktionen unterteilen: die republikanische, die katholische und die nationalistische, welche sich freilich biweilen überlappen. Dennoch ist erstere den letzteren beiden ein Dorn im Auge, da sie deren Bewegungsfreiheit einschränkt, und die katholische ist davon überzeugt, die nationalistische zu überdauern, und also bereit, sich ihr wie vor 90 Jahren zeitweilig zu unterstellen.

Nun, sobald Trump anfängt, die Dinge in Bewegung zu versetzen, wird es klar werden, wo er steht.

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5. August 2025

Voranschreiten und Zurücksetzen der drei Zykeln als Bildungsanpassungen

Zunächst ein paar Definitionen, welche die Bewegung in der netzförmigen Zeit betreffen.

Eine Annahme anzunehmen heiße Formierung, Konsequenzen aus ihr zu ziehen Probieren und eine Annahme durch eine andere angesichts der Konsequenzen der ersteren zu ersetzen Reformierung.

Das Voranschreiten in den materiellen, funktionalen und ideellen Zykeln ist ein Probieren und sie zurückzusetzen eine Reformierung.

Genauer gesagt schreiten wir im
  • materiellen Zykel voran, indem wir unter der Annahme, daß unsere Vorhaben es wert seien, uns an sie anzupassen, sie umsetzend die an sie angepaßten Erfahrungen probieren,
  • funktionalen, indem wir unter der Annahme, daß unsere Erfahrung es wert sei, uns an sie anzupassen, ihr begegnend die an sie angepaßte Haltung probieren und
  • ideellen, indem wir unter der Annahme, daß unsere Haltung es wert sei, uns an sie anzupassen, sie befriedigend die an sie angepaßten Vorhaben probieren,
und setzen den
  • materiellen zurück, indem wir angesichts einer probierten Erfahrung unsere Vorhaben unsere Haltung befriedigend reformieren,
  • funktionalen, indem wir angesichts einer probierten Haltung unsere Erfahrung unsere Vorhaben umsetzend reformieren und
  • ideellen, indem wir angesichts eines probierten Vorhabens unsere Haltung unserer Erfahrung begegnend reformieren.
Damit durchschreiten also
  • Traditionen den materiellen Zykel,
  • Schwärme den funktionalen und
  • Arten den ideellen,
und zwar entweder frei oder von einem anderen Gefäß eingespannt abgesteckt, also indem
  • Traditionen Mannschaften organisieren, welche der Umsetzungserfahrung begegnen,
  • Schwärme Analysten erziehen, welche die Begegnungshaltung befriedigen, und
  • Arten Fächer gründen, welche die Befriedigungsvorhaben umsetzen.
Reformierungen in einem abgesteckten Zykel entspringen einem Freiheitsstreben, jene im freien
  • materiellen der strategischen Überholtheit der Vorhaben,
  • funktionalen der dynamischen Verödung der Erfahrung und
  • ideellen der harmonischen Verwaisung der Haltung.
Zur Befriedigung des Glaubens des Glaubenszykels eines Zeitalters gehört indes dreierlei, nämlich
  • die Markierung seines Glaubens in der dogmatischen Phase,
  • die Verfassung der Schwärme, in welche seine Art zerfällt, in der gemeinschaftlichen und
  • die Ausstattung der Traditionen, in welche seine Art zerfällt, in der persönlichen,
und alle diese Ordnungen müssen frei objektiviert werden,
  • Glaubensmarkierungen durch harmonische Vorhaben,
  • Schwarmverfassungen durch dynamisierende Haltungen und
  • Traditionsausstattungen durch strategische Erfahrungen.
Die letzten drei Reformationen der Geschichte des Abendlands ergeben sich nun wie folgt,
  1. die Ausstattung der Traditionen gemäß dem generativen Zykel des Zeitalters der Werke wird überholt und somit unverantwortlich,
  2. die Einspannung der vormalig freien Bürger in Mannschaften der zweckmäßig reformierten Tradition wird als unfreie Abhängigkeit empfunden und
  3. die Einspannung der vormals Gewissensfreien als Analysten der provisorisch reformierten Schwärme wird als unfreie Gesetzesverkennung empfunden.

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4. August 2025

Eine persönliche Bemerkung

Ich leide seit ungefähr einem Jahr an den Folgen einer Vergiftung durch verschimmelten Fisch, im Februar war es am schlimmsten, ich habe es mit Alkohol und Honig versucht, und es hat marginal geholfen, hauptsächlich der Honig, Wärme hat auch geholfen, aber die Verbesserung war hauptsächlich temporär und langfristig sehr allmählich. Ich habe es dann vor ungefähr zwei Monaten mit etwas anderem versucht, und die Folgen sind mittlerweile stabil genug, um es meiner Furcht vor Gitte Hænning, welche mich seit meiner Kindheit begleitet, zum Trotz als Mittel gegen Krämpfe der Beckenmuskulatur zu empfehlen, nämlich Natriumbicarbonat, auch wenn es keine medizinische Neuheit ist.

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Nochmals zu Fiatwährungen

Die Generation meiner Großeltern war ein großer Feind von Fiatwährungen und die Generation meiner Eltern ein großer Freund, und diese Freund-, beziehungsweise Feindschaft beruht auf den intendierten und den Nebenwirkungen von Fiatwährungen.

Die intendierte Wirkung unter Hjalmar Schacht war die Förderung der deutschen Industrie, und sein Erfolg war prägend für die Generation meiner Eltern, wohingegen sich die Nebenwirkungen daraus ergeben, daß der Erfolg wirtschaftlicher Unternehmungen wesentlich vom Umfang der zur Verfügung gestellten Mittel abhängt, was es Großinvestoren erlaubt, auf Kosten der kleineren zu leben, indem sie für ihre Beteiligung einen Vertrauensaufschlag fordern können, ohne sich zu binden, siehe The Million Pound Note, was insbesondere zu Wirtschaftskriegen zur Vermeidung potenter Konkurrenz, wie nach dem Ersten Weltkrieg infolge des Aufstiegs der Vereinigten Staaten, und zur Immobilienverteuerung führt, da diese weniger der Konkurrenz ausgesetzt, monopolophiler, wenn man so will, sind als andere Investitionen.

Es ist also kein explizit böser Wille, welcher zu den von Richard Werner benannten Schattenseiten einer Fiatwährung führt, sondern schlicht die Verfügbarkeit von Kredit. Und was die Form der industriellen Produktion betrifft, so wird sie insbesondere durch die Skalierungseffizienz bestimmt, welche große Märkte und niedrige Produktionskosten ausnutzt.

Aus diesen Kräften heraus ist die Deindustrialisierung des Westens erwachsen und seine Gleisnerei und Überwachungskultur. Kriege, indem sie Immobilien und Fabriken zerstören, einen die Investitionsprioritäten, und führen damit zu sicheren und allgemein akzeptierten Kreditvergaben. Wenn diese Einheit dann an ihr Ende kommt, verschieben sich die Investitionen in die Erhaltung und den Ausbau der eigenen Vormachtstellung, was wiederum zu Kriegen führt, daher Open the gates and let prosperity wash the pillars away, shut the gates and let audacity take their place.

Wir sind offensichtlich wieder einmal an der Abbiegung in den Krieg angelangt: Was immer unsere Großeltern (im Falle meiner Großväter Jahrgang 1906 und 1909) an fiskalischer Zurückhaltung gelernt haben mögen, haben unsere Eltern (Jahrgang 1941 und 1942) beiseite gewischt, und nun geht ihre Saat auf.

Indes stellt der Aufstieg Chinas eine sicherheitspolitische Anomalie dar, insofern die Wahrung dieser Interessen seiner Investoren ungewiß scheint. Zölle als staatliches Mittel der Berichtigung des eingeschlagenen Kurses sind das naheliegendste, wobei die sich abzeichnende Trennung der Märkte mit Blick auf die Skalierungseffizienz auch grundsätzlich zu begrüßen ist. Nur, eine Einheit der Investitionsprioritäten besteht heute nicht, und wenn eine Finanzaufsicht die Forderung erhöbe, Kredite bevorzugt an Fabriken zu vergeben, würden die gewählten Produkte trotzdem bevorzugt der Erhaltung und dem Ausbau der eigenen Vormachtstellung dienen, insbesondere indem sie die Welt unsicherer machten und ihr Sicherheit versprächen.

Es stimmt, daß die Zeugung der Investitionsgelegenheit durch den Krieg der Motor unseres Fortschritts ist, aber das dabei verfolgte Ziel, die Steigerung der Effizienz der aus Besitzstandswahrungsfesseln befreiten Wirtschaft, ist nicht voraussetzungslos unser Ziel, sondern eben nur so lange das Zeitalter der Werke anhält.

Wird die Menschheit Krieg darüber führen, ihre Zukunftsaussichten verlieren zu dürfen? Elon Musk sieht sich erklärtermaßen an der Spitze dieser Bewegung. Was ich in letzter Zeit gesehen habe, Israels Versuch, die Vereinigten Staaten  in einen Krieg gegen den Iran zu verwickeln, Trump's Übernahme der Epstein-Affäre, die Ersetzung des Hilfswerks der Vereinten Nationen, zielt alles in eine Richtung, nämlich auf die Frustration der amerikanischen Wähler, und wer weiß, was da in den nächsten Tagen noch kommt. Gäben sie auf, so gelangte die Democratic Party wohl wieder an die Macht, das heißt die etablierte politische Elite, wohingegen Trump's Kalkül darin besteht, die wirtschaftliche Lage der amerikanischen Arbeiter hinreichend schnell zu verbessern.

Übrigens ist es ein böser Hohn, daß, wie Claudius und Nero antraten, das Römische Reich gegen den zersetzenden Einfluß des Christentums zu verteidigen, Trump heute antritt, um die Vereinigten Staaten vor der von Epiphanios von Salamis im Panarion geschilderten Gnosis zu retten, welcher die etablierte politische Elite scheinbar zum Durchbruch verhelfen will: Künstlicher, an den Haaren herbeigezogener, könnte eine kulturelle Konfrontation nicht sein, und ich neige dazu, Trump zuzustimmen, wenn er die Advokaten dieser Neuerungen wahnsinnig (lunatic) nennt, wobei aber auch dies einen Vorläufer hat: Als Theoderich der Große die Gewalt über Italien errang, verteidigte ihn die katholische Kirche sinngemäß damit, daß die physische Kraft und Schönheit der Goten ihren Mangel an Gesetzesachtung wettmache, wobei jene, welche die Gesetze nicht achten, natürlich schon zu Caesars Zeiten die Feinde Roms waren, aber zu Theoderichs gesellte die katholische Kirche dem noch den Rassenhaß auf die nordischen Übermenschen bei, und Hitler errang damit die moralische Überlegenheit des Katholizismus über ganz Europa, sowie noch eine Reihe anderer Preise. 1919 ging es Deutschland, Rußland und England an den Kragen, heute sind, mit etwas Verspätung - 1763, 1776, 1789, 1815, 1919, 2023 - die Vereinigten Staaten d'ran, welche auch der Auslöser des Ganzen waren. Indes, in diesen Sumpf hinabzusteigen täte der Menschheit auch nicht besser als der Krieg um der Maschinenherrschaft Willen, und wiederum scheint es mir unplausibel, daß sie ihr Heil darin suchen wird: In beiden Fällen konzentrieren sich die Befürworter auf relativ wenige Nutznießer.

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1. August 2025

In Stahlgewittern

Nichts neues seit Ernst Jünger. Der Krieg verleitet weiterhin zur Unprofessionalität, sozusagen der Boah, ey!-Effekt.

Auch ist es nicht das erste Mal, daß private Hilfsorganisationen ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind.

Als ich die Szene (48:07) sah, mußte ich an meinen Gruppenführer denken, wie er uns erzählte, daß die Rekruten in der Wehrmacht unter Maschinengewehrfeuer hindurchlaufen mußten.

Natürlich kommt die Munition irgendwo wieder 'runter. Aber Krieg verblödet eben.

Man sollte sich grundsätzlich vorsehen, Fehler von einer Gruppe auf eine andere zu übertragen, nur weil sie organisationell zusammengefaßt sind. Beispielsweise waren die 200 Priester, welche während dem Septembermassaker starben, nicht darum an ihrem Tod mitschuldig, weil Kardinal de Rohan eine erhebliche Mitschuld an der französischen Revolution trug, indem er den König in die würdelose Halsbandaffäre verwickelte.

Die Unprofessionalität der amerikanischen Hilfsorganisation verglichen mit jener der Vereinten Nationen sagt nichts über den Wert der Zweistaatenlösung aus, offensichtlich besteht die beste Lösung für den Gazastreifen darin, an Ägypten zurückgegeben zu werden: Es genügte, daß Israel und Ägypten dies unter der Bedingung daß Hamas kapituliert, ankündigten, um Hamas dazu zu zwingen. Eine partielle Rückgabe des Westjordanlandes an Jordanien wäre auch denkbar. Die Zweistaatenlösung, hingegen, gewährt eine Autonomie ohne wirtschaftliche Grundlage und verewigt den militärischen Konflikt.

Gleichzeitig setzt Trump Rußland ein Ultimatum bis zum 9. August, genau 1260 Tage vor dem Ende seiner Amtszeit am 20. Januar 2029. Und in Deutschland testen sie weiterhin jedesmal, wenn sie an der Festtafel zusammenkommen, wer den besten politischen Riecher hat, indem sie die Nachrichten kommentieren. Früher führten manche noch ihre eigenen Gedanken aus, heute haben sie sich darauf verlegt, mit ihren Argumenten bestimmte Ecken auszukehren, Herren ihrer Winkelzüge, Schweinchen Schlau, wie Angela Merkel oder Paul Ronzheimer. Nicht nur ein Computer tut nicht, was man von ihm will, sondern was man ihm sagt, mit der Volkserziehung verhält es sich ganz genauso: Die Zucht des Menschen ist vermessen.

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29. Juli 2025

I present now my story, full of mystery and intrigue - rich in irony, and most satirical.

Again one of the more intelligent advocates of Trump's moderately localist course on Tucker's show.

I think I understood what he said just fine, but he seems to be open to the idea that banks should be able to issue their own currencies, which I don't think would be such a terrific idea, since, as it is, there's at least some control over the issuance by the depositing of collateral (e.c. treasury bonds) at the Federal Reserve Banks.

Still, this is very instructive and mostly common sense. The whole accounting aspect of it is of course incongruent from the start: You accept my conditions and I pledge for you. is the nature of the deal, and of course such an arrangement doesn't translate neatly into numbers.

In my opinion it's better to handle the advancement of trust without a profit motive, because what trust is there among those who seek profit? What are the schemes that they would vow not to engage in amongst themselves? Also, if the trust is warranted: Would it be given more readily by someone motivated by profit? And consequently: Do we need institutions to prevent trust too readily given?

If Trump were to pursue this, deregulating issuance, demanding investment in new technologies instead, he would on the one hand stay in line with the role of the banks in the generative cycle of the age of works and on the other, like with the tariffs, replace global dynamics with local responsibility, and that's all fine as such, but in order to escape the dynamic of our time it is not enough to assert responsibility: If instruments are being used without reflecting their consequences, we become slaves to the dynamics they cause, but they themselves have developed in a larger one, if you turn a blind eye to a fissure in a dam, it will break, but it is the pressure from too much water that is causing fissures, the one and potentially many others.

The reason we need institutions to prevent trust too readily given is to prevent tribal conflicts, in the words of the Revelation: the third part of the waters became wormwood; and many men died of the waters, because they were made bitter, that is to say we have to act professionally, and the entirety of the global control grid grows out of the same necessity, which, at this point, is divorcing itself from the good it seeks to protect.

Still, what is an administration supposed to do? In the absence of a social movement it can only regulate private affairs. Also, I don't believe in the communist approach of trusting pain to shape acceptance: Acceptance is not to be shaped, but dug up, cleansed from all the obstacles that prevent it, but some of them, like hubris, may demand pain and hence it can't be denounced categorically.

Thus things can go wrong in many ways at this juncture, but fortune may indeed favour the bold, as a successful march towards a new paradigm within the existing institutional framework may already have begun.

By the way, concerning research and artificial intelligence, the actual research practice of seeking connections between the most recent results and proven stepping stones could undoubtably be more aptly pursued by an artificial intelligence as Eric Schmidt suggested, but this practice is another example of an instrument creating its own dynamic, which is mirrored in the complaints of dilettantes bemoaning science's apparent stagnation, which arise almost regularly given that such connections cannot easily be communicated to people outside their field and hence remain unnoticed.

Artificial intelligence would undoubtably be better, that is worse, in that regard too, but the real question is, whether science's applicability is correlated with the questions that people intuitively pursue. For instance, nobody not mesmerised by the existence of an apparent continuum would come up with something like
A topological space consists of a space X and a topology O on it consisting of so called open subsets of X, fulfilling the conditions
  1. X is open, the empty set is open,
  2. any union of open sets is open,
  3. any intersection of finitely many open sets is open,
and a topological space X is called connected, if X and the empty set are the only open sets whose complement is also open.
No matter how intelligent the artificial intelligence is, its chances of coming up with this equal those of a bunch of monkeys playing with typewriters coming up with a Shakespeare, unless it had an inbuilt notion of connectedness of areas consisting of infinitely many constituents, which are separated by a distance greater than zero from one another, which it was trying to define.

To allow a scientist to pursue his intuitive questions becomes of course ever more wasteful, because those questions tend to be the same amongst people and thus have an increasing likeliness of having already been asked and answered. And hence the current practice of research shuns them. But at the same time, if there is a correlation between them and the applicability of research, this steers the latter away from the former.

Well, this blog is full of intuitive questions of mine, and Eric Schmidt, explaining why artificial intelligence should be good at mathematics, points to the limitedness of its vocabulary. He does not mention the term normal form though. I already stated two years ago that a normal form for human thought would push the intellectual abilities of the already existing large language model artificial intelligences beyond our own, so much for the applicability of my intuitive question what the nature of our thinking is: It is quite literally the holy grail of artificial intelligence.

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Doug Casey thinks that assassinating the top people is a good idea.

I think it’s a good idea, frankly, because the miscreants that run governments should be afraid for their own lives and not feel insulated from the bad things they do.
It of course depends on who is meant by top people, and Casey conflates this, since it is long established that punishing your own military, be it by general decimation or execution of unfit commanders, for instance during the 1941 Red Army Purge, inflicts only negligible harm while substantially adding to its discipline.

Of course, if you consider yourself a soldier of God and believe that God is in control of all things, then any military defeat becomes a form of divine discipline, and this doesn't only effect those who consider themselves His soldiers.

The Christian separation of church and state allows both of them to judge as they see fit, because each is setting limits to the execution of the other's judgment: the church can condemn, but not kill, and the state can kill, but not condemn.

These days of course the role of the church has been taken over by the media, but the general separation of judgment still exist.

When people are assassinated, because they are condemned, whether it's Darya Dugin, Brian Thompson or Hassan Nasrallah, the responsibility to kill shifts from the state to those who are ideologically opposed to the assassination the very instant the state representing those opponents stops enforcing its monopoly on killing.

So, assassinations of political leaders make it impossible for their political competitors to rule in the name of the former's supporters, because they can't credibly enforce the states monopoly.

When politicians die under suspicious circumstances like Uwe Barschel or Jürgen Möllemann and nothing happens that is only because they have no real supporters. Basically, what Doug Casey advocates for is the modern equivalent of a witch trial:
Let's assassinate the guy: If that makes his faction stronger and more belligerent, then he was innocent of usurpation, and if it makes it weaker, then he had no legs to stand on in the first place.
By doing this, you'll either strengthen the government or provoke it into exaggerated harshness that is causing dissention, but that mistake is its to make.

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27. Juli 2025

Subjektivität und Objektivität der Bildungen

Die Bildungen wie im vorigen Beitrag als routinierte Besinnungen evozierende Evokantenbündel zu verstehen heißt sie subjektiv als besinnend zu verstehen, welches sich aber nicht von den durch die Besinnungen bewußt gewordenen Objekten lösen läßt.

Gemein ist den Klassen besinnter Objekte der Routinenevokanten, daß sie einerseits das Evozierte abdecken und andererseits dasjenige, woraus die Evokantenbündel erwachsen, jedoch tun sie dies auf unterschiedliche Weise.

Im Falle der Erfahrungen mögen die Evokantenbündel Bekanntschaften heißen, wenn sie den objektiven Erfahrungen gegenübergestellt werden, und letztere zerfallen in vier Klassen, namentlich
  • erinnerte Erfahrungen und
  • vorgestellte Erfahrungen, welche eingelöst werden und als exemplarische Abgleichserfahrungen prägender der Gewöhnung zu Grunde liegen können,
  • erkannte Erfahrungen, welche eingelöst werden und als ausgerichtete Teilerfahrungen prägender der Gewöhnung zu Grunde liegen können, und
  • prägende Erfahrungen, welche der Gewöhnung zu Grunde liegen.
Im Falle des Verhaltens mag das subjektive auslösend heißen, wenn es objektiven gegenübergestellt wird, und letztere zerfallen in vier Klassen, namentlich
  • objektives Verhalten im engeren Sinne, welches ausgelöst wird, der eigenen Haltung nicht entspricht und weder der Angewöhnung, noch der Haltungsannahme zu Grunde liegt,
  • aufgefaßtes Verhalten, welches ausgelöst wird und der eigenen Haltung entspricht,
  • prägendes Verhalten, welches ausgelöst wird und der Angewöhnung zu Grunde liegt, und
  • erwogenes Verhalten, welches der Haltungsannahme zu Grunde liegt.
Und im Falle des Vorhabens mag das subjektive verfolgend heißen, wenn es objektiven gegenübergestellt wird, und letztere zerfallen nicht, sondern bilden nur eine Klasse, namentlich
  • verfolgte Vorhaben, welche verfolgt werden und der Vertiefung zu Grunde liegen.
Der Grund für diese Unterschiede besteht darin, daß die Bildung
  • der Bekanntschaften exogen zuzüglich optionaler endogener Ausrichtung und endo- oder transgener Abgleichung erfolgt,
  • eines auslösenden Verhaltens
    • transgen imitierend, frei begreifend, das heißt bedingt, aber nicht erzeugt, ersinnend oder endogen verstärkend im Falle der Angewöhnung und
    • frei begreifend im Falle der Haltungsannahme, und
  • eines verfolgenden Vorhabens impulsiv* beginnend oder endogen verstärkend,
wobei die Anschauungsmodalität, also ob ein Objekt
  • anschaulich ist oder
  • veranschaulicht wird, sei es
    • analytisch erinnernd oder
    • synthetisch vorstellend,
im Fall
  • erinnerter Erfahrungen zur Verwertung anwendbarer Verhältnisse ähnlicher exemplarischer Bekanntschaften bei der endogen abgleichenden Gewöhnung an prägende Erfahrungen benötigt wird und zur transgenen Weitergabe von Bekanntschaften an Andere,
  • vorgestellter Erfahrungen zur Aufnahme transgener Bekanntschaften Anderer und zur Verwertung anwendbarer Verhältnisse auf diese Weise empfangener ähnlicher exemplarischer Bekanntschaften bei der transgen abgleichenden Gewöhnung an prägende Erfahrungen, und
  • erwogenen Verhaltens zur Haltungssynthese bei deren Annahme.
Natürlich liegt darin nicht unbedingt der Grund, warum wir des Erinnerns und Vorstellens mächtig sind, jedoch durchaus ein Grund, warum die Anschauungsmodalität in die Unterscheidung der Objektklassen eingehen sollte.

* über die Erzeugung der Impulse läßt sich wenig allgemeingültig sagen.

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26. Juli 2025

Bewußte und unbewußte Evokationsroutinenbildung

Ich verspüre wieder einmal das Verlangen zu sagen, was die Dinge sind, anstatt welche Rolle sie spielen..

Die Bildungen also sind Evokanten von Besinnungsroutinen, Routinenevokanten, namentlich
  • Erfahrungen,
  • Verhalten und
  • Vorhaben,
und diese Evokanten werden bewußt oder unbewußt gebildet, und zwar durch bewußte oder unbewußte Assoziation.

Bewußte Assoziation erfolgt durch Zuordnung, hier von Verhalten zu Situationen, und eine solche Zuordnung heißt eine Haltungsannahme, wenn sie als Akt, und eine Haltung, wenn sie als mathematische Funktion verstanden wird.

Unbewußte Assoziation erfolgt durch Verstetigung, und zwar im Falle von
  • Erfahrungen durch Gewöhnung an sie,
  • Verhalten durch seine Angewöhnung und
  • Vorhaben durch Vertiefung in sie:
Erfahrungen gewinnen durch Gewöhnung an Detail, bis der Detaillierungsgrad hinreicht und wir sie nicht mehr beachten, bleibt er hingegen unbefriedigend, so können wir uns auch bewußt vornehmen, auf einzelne Verhältnisse zu achten, in welchem Fall die Gewöhnung bewußt ausgerichtet, jedoch unbewußt veranlaßt verläuft, Verhalten siedeln sich  in interessierenden Situationen an, sei es durch Imitation oder einen sonstigen Einfall festhaltend, und Vorhaben beginnen uns zu erfassen und auf sie hinarbeiten zu lassen, wodurch sich die Routineimpulse versammeln, wie es das Sprichwort Der erste Schritt ist immer der schwerste. ausdrückt.

Wenn wir im letzteren Fall ein Verfahren aufstellen, so nehmen wir die Haltung an, es fortschrittsbedingt anzuwenden, und dieses verfahrens-, beziehungsweise haltungskonforme Fortschreiten beginnt mit jedem Schritt ein neues Vorhaben, wobei auch die Bestimmung des Fortschritts und des anzuwendenden Verfahrens Vorhaben beginnen.

Eine Routine ist grundsätzlich natürlich ein Verhalten, ja, üblicherweise sogar ein Verfahren, aber hier ist mit ihr lediglich eine durch komplexe Evokanten evozierte Besinnung gemeint, welche routiniert, also ohne über sie nachdenken zu müssen, erfolgt.

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25. Juli 2025

Zur Bedeutung der evokativen Eindrücke für das selbständige Denken

Die evokativen Eindrücke, kurz Evokanten, sind jene, welche Besinnungen evozieren, namentlich
  • Impulse Verfolgungen,
  • Begriffe Einlösungen und
  • Spannungen Auslösungen.
Die Bildungen bestehen kraft Evokanten,
  • Vorhaben kraft den Impulsen, sie umzusetzen,
  • Erfahrungen kraft der Begriffe, welche die Veränderung der Verhältnisse, welche sie auszeichnen, erfassen, und
  • Haltungen kraft der Spannung, sie anzunehmen,
und zugleich filtern sie Evokanten, wobei einzig
  • jene Begriffe, welche deren Voraussetzungen betreffen, den Filter der Vorhaben passieren,
  • jene Spannungen, welche sich auf deren charakteristische Verhältnisse beziehen, jenen der Erfahrungen, und
  • einzig die von ihnen vorgeschriebenen Impulse jenen der Haltungen.
Die Abhängigkeit des Denkens nimmt drei Formen an,
  • Voraussetzungsabhhägigkeit: impulsiv probierende Verfolgung, welche der Belohnung bedarf, um ihre Voraussetzungen sicherzustellen,
  • Dynamikabhängigkeit: begrifflich beleuchtende Einlösung, welche der Behelfung bedarf, um ihre Kenntnisse kennenzulernen, und
  • Harmonieabhängigkeit: angespannt übernehmende Auslösung, welche der Angebote bedarf, um ihre Verwickeltheit zu entstören,
und die Befreiung aus ihr erfolgt durch
  • die Ausfilterung verwickelnder Impulse durch Haltungsannahme einer- und die Evokation harmonischer durch sie andererseits,
  • die Lenkung der Begriffe auf für Vorhaben strategisch relevante und
  • die Informierung der Haltungsannahme durch dynamisch erhellende Erfahrungen.
Zum Beispiel predigt die westliche Welt ihren Bürgern von klein auf, ihr Glück in der Verfolgung ihrer Impulse zu suchen, wozu sie sich als Auftragnehmer belohnen lassen müssen, um sich hinreichend ausstatten zu können, und für solche ist die Einsicht, daß sich die eigene Verlegenheit durch die eigene Haltung ändern läßt, quasi eine monastische Befreiung.

Ein Beispiel für die Behelfung zur begrifflichen Beleuchtung stellen die Vortragsreihen der Max Planck Gesellschaft dar, und die Befreiung aus diesem Karussell basiert auf der Einsicht, daß auch die eigenen Vorhaben Grips benötigen.

Dafür, Leute in Rollen zu zwingen, gibt es viele Beispiele, und die Befreiung aus ihnen erfolgt durch die Erkenntnis, daß der Zwang nicht willkürlich ist, sondern daß die Menschen, wie die Welt, Gesetzen gehorchen, deren Kenntnis es einem erlaubt, seinen eigenen Weg zu gehen.

Letzteres wird mit zunehmender Macht der Herrschenden freilich schwieriger, aber hoffnungslos ist es nicht, da sich diese Konzentration der Macht schließlich selbst unterhöhlt. Analog wird ersteres schwieriger, wenn die sozialen Verhältnisse starr sind, und mittleres, wenn die Gesellschaft zerstritten ist, was beides ebenfalls selbstunterhöhlend wirkt, wobei wiederum
  • Decken die Anmaßung der Ordnung,
  • Verständigen jene des Wissens und
  • Zusammenhalten jene der Macht
überwinden hilft.

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21. Juli 2025

Der Fluß des guten Willens in den drei Zeitaltern

Flumen est Arar, quod per fines Haeduorum et Sequanorum in Rhodanum influit incredibili lenitate, ita ut oculis, in utram partem fluat, iudicari non possit.
Réfléchissons alors.

Wir zerlegen einen Staat den Seinsebenen nach in
  • die Tradition seiner Schaffenden,
  • den Schwarm seiner Verfaßten und
  • die Art seiner Intelligenz.
Insofern
  • die Schaffenden die Intelligenz im Namen freiwilliger Vorhaben nötigen, sich ihnen gegenüber zu verantworten, mögen sie Aufsässige Ansässige heißen,
  • die Verfaßten die Schaffenden im Namen einer freiwilligen Erfahrung, ihre Abhängigkeit von ihnen zu bekennen, Cosa Nostra ein Milieu, und
  • die Intelligenz die Verfaßten im Namen einer freiwilligen Haltung nötigt, Gesetzmäßigkeiten anzuerkennen, ihre Mitglieder Hintertreibende.
Nicht alle Bürger eines Staates sind am generativen Zykel eines Zeitalters beteiligt. Beteiligt sind
  • die Schaffenden bei der Gewährung, Aufgabe und Kultur(stiftung),
  • die Verfaßten bei der Teilhabe, Partnerschaft und Unterstützung und
  • die Intelligenz bei der Bildung, Anerkennung und Lehre,
und so lange ein Zeitalter nicht an sein Ende gekommen ist, bedarf es der Nötigung nicht, da im Zeitalter
  • der Wunder die Gewährenden ihre Abhängigkeit von den Teilhabenden freiwillig bekennen und jene die (vornehmlich geistigen) Gesetzmäßigkeiten anerkennen, welche der Haltung der Bildenden zugrunde liegen, und jene wiederum sich freiwillig verpflichten, für die Gewährenden Verantwortung zu übernehmen,
  • der Wacht die Anerkennenden sich freiwillig verpflichten, für die Aufgabenbewältigenden Verantwortung zu übernehmen, und jene ihre Abhängigkeit von der Partnerschaft bekennen und jene die anerkannten (vornehmlich sozialen) Gesetzmäßigkeiten anerkennen, und
  • der Werke die Unterstützenden freiwillig die gelehrten (vornehmlich physikalischen) Gesetzmäßigkeiten anerkennen, und die Lehrenden sich freiwillig verpflichten, für die Kulturstiftenden Verantwortung zu übernehmen, und jene freiwillig ihre Abhängigkeit von den Unterstützenden geloben.
Sollten die am generativen Zykel Beteiligten dennoch untereinander an Nötigung denken, so
  • wäre sie im Falle der Gewährenden, Anerkennenden und Unterstützenden staatsfeindlich, da gegen die Verwaltung gerichtet,
  • können Teilhabende, Aufgabenbewältigende und Lehrende sie von ihr enthoben getrost der Verwaltung überlassen und
  • nötigen Bildende, Partnerschaften und Kulturstiftende, ob von sich aus oder im Namen der individuell Entwickelnden von Staats wegen.
Um etwa den Fluß des guten Willens im Zeitalter der Werke über eine Zeit der Nötigung in jenen jenes der Wunder zu überführen, müssen also
  • Unterstützende verstärkt geistige statt physikalischer Gesetzmäßigkeiten anerkennen und, sich auf ihre Umstände spezialisierend, sich durch ihre soziale Verfassung für die unter denselben Schaffenden verdient machen,
  • Lehrende ihre Verantwortung vom Staat ab- und seinen Bürgern zuwenden und die Verfaßten für ihre Einsichten gewinnen, und
  • Kulturstiftende Abhängigkeiten von spezieller Verfaßten bekennen und die Intelligenz dazu bewegen, Verantwortung für sie zu übernehmen
Alle Teile des generativen Zykels folgen der Rotationssymmetrie der Zeitalter, abhängig davon, was im fraglichen generiert werden soll: Bildungen des Menschen, Partnerschaften seiner oder Ermächtigungen.

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