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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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20. Mai 2026

Die Nornenmasche

                 Gehießenheit
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__________________|_____   ___________
 Establishment  Ehrgeiz \ /
                  |      Widersetzung
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                  L____/   \
                 Studium    \

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Gemeinschaftlich interpretierte und gewährte Gehießenheit

Es ist der (subjektive) Glaube eines Gläubigen, daß die Gehießenheit durch Vorliebe, (subjektiven) Glauben und Gewissen die Leitschnur des menschlichen Handels sein sollte, und dies hat Gläubige
  1. dazu geführt, sich zu fragen, welche gesellschaftliche Gestalt ihnen gehießen sei, und
  2. , wodurch sie dem Gehießensein dienen können.
Ersteres mündet in das Himmelreich interpretierende Reichsvorstellungen. Letzteres nimmt wieder zwei verschiedene Formen an:
  • Das Gewissen heißt uns, uns gegen die Unterdrückung der Gehießenheit zu stellen, und
  • die Vorliebe, möglichst wesentlich zu sein, da die eigene Gehießenheit mit der eigenen Wesentlichkeit zunimmt.
Und dies führt zu drei militärischen Zielen:
  • Die Ausdehnung des eigenen Reichs,
  • die Unterstützung andernorts unterdrückter Gläubiger und
  • die Verbündung mit der militärisch schwächeren Seite, sofern die stärkere als gehießenheitsunterdrückend empfunden wird, da die eigene Hilfe für erstere wesentlicher und sie also zu größeren Konzessionen bereit ist.
Freilich, diese Hilfe ist Ungläubigen nicht recht geheuer und in jedem Falle ein Menetekel, wiewohl Gläubige natürlich über jede Hilfe bei Gehießenem froh sind, wobei sich die Gehießenheit germanischer Völker mehr in der Verwerfung fremder Reichsvorstellungen als in der Gestaltung ihrer eigenen zeigt, was sie zur friedensgewährenden Ausgleichung entstehender Machtungleichgewichte und überbordender Reichsbildungen prädestiniert.

In ihrer unschuldigen Form haben wir die Ausdehnung des eigenen Reichs bis zum Ersten Weltkrieg erlebt. Die heutige ist das zynische Werk von Rechtsverdrehern und Werbefuzzis bar jeder Gehießenheit, am gehießensten sind da noch die Chinesen in ihrem Materialismus.

Und was die Unterstützung unterdrückter Glaubensbrüder angeht, so handelt es sich dabei um das Ideal der muslimischen Welt, also sich nicht in die Händel ferner Glaubensbrüder einzumischen bis eine Seite unterdrückt wird und dieser dann beizustehen, was wirklich gar kein schlechtes System ist, da es dazu führte, daß Nachbarn mit einander auskommen,
  1. weil sie sich nicht über fernen Konflikten zerstreiten und
  2. weil sie fürchten, auf fernen Abschußlisten zu landen.
Heute kommt die muslimische Welt diesem Ideal sogar ziemlich nahe, früher war sie freilich wie die übrige weniger vernetzt. Natürlich wird dabei bisweilen ein Unterdrücker durch einen schlimmeren ersetzt, hoffentlich nur für eine kleine Weile, wie es auch bis zur Ersetzung des ersten hoffentlich nur eine kleine Weile dauerte.

Auf dem Papier sind die Germanen also barbarischer als die Muslime, aber in der Realität ist es oftmals segensreicher, sich gegen die Pläne Vermessener zu stellen. Ironischerweise ist letzteres nicht nur sogar Einzelnen möglich, sondern darüberhinaus oftmals erfolgversprechender für sie, indem sie Funktionen ausfüllen, welche als brachliegend angenommen wurden.

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19. Mai 2026

12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '84

The year I left elementary school. Felt like heaven.

1. Opus: Live is Life


2. Glenn Frey: The Heat Is On


3. John Parr: St. Elmo's Fire (Man in Motion)


4. Murray Head: One Night in Bangkok


5. Harold Faltermeyer: Axel F


6. Pointer Sisters: Jump (for My Love


7. Foreigner: I Want to Know What Love Is


8. Alison Moyet: For You Only


9. Deniece Williams: Let's Hear It for the Boy


10. Tears for Fears: Shout


11. Patti LaBelle: Stir It Up


12. Madonna: Borderline

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Imperiale und kleinstaatliche Wirtschaftsdynamik

Zunächst möchte ich die Behauptung im vorigen Beitrag, daß die meisten Wirtschaften es vorzögen, die höchsten Zölle auf Nießgüter zu erheben, präzisieren: Kleine Wirtschaften ziehen dies vor, da sie auf den Import von Komponenten und Instrumenten angewiesen sind, während hinreichend große Wirtschaften es aus machtpolitischen Gründen, also um nicht von auswärtigen Komponenten und Instrumenten abhängig zu werden, nicht tun, siehe auch meine diesbezügliche Betrachtung zur statischen und dynamischen Verbündung.

Es gibt nun zwei Situationen: Entweder die globale Wirtschaft wird von Kleinstaaten dominiert oder von hinreichend großen Imperien, und zu diesen gehören zwei verschiedene Wirtschaftsdynamiken.

In der von Imperien dominierten Situation verlegen sich alle Wirtschaften auf den Export von Nießgütern, jedoch findet ein für den Bedarf der Kleinstaaten hinreichender Export von Komponenten und Instrumenten statt, so daß diese aufgrund ihrer diesbezüglichen Flexibilität von der Gesamtsituation profitieren, allerdings auf Kosten ihrer Sicherheit, denn ihre Mittel, sich der Annexion durch ein Imperium zu erwehren, sind begrenzt, also leichtsinnig, man denke etwa an die heutige Schweiz.

In der von Kleinstaaten dominierten Situation verlegen sich alle Wirtschaften auf den Export von Komponenten und Instrumenten, jedoch findet ein für den Bedarf der Imperien hinreichender Export von Nießgütern statt, auf welche Weise jene ihre wirtschaftliche Entwicklung leichtfertig vernachlässigen, man denke etwa an das Perserreich vor Dareios III.

Indem die wirtschaftlichen Situationen also die ihnen nicht entsprechenden Teile zur Nachlässigkeit verlocken, stabilisieren sie sich, was die Lage am Übergang von einer zur anderen Situation instabil macht, wie ein Baumstamm, welcher seine Lage aus der senkrechten dadurch stabilisiert, daß er geradenwegs eine horizontale einnimmt.

Freilich, wie das Beispiel Alexanders des Großen zeigt, gibt es stets die Möglichkeit, daß die kleinstaatliche Verbündung versagt und Kleinstaaten zu größeren heranwachsen, üblicherweise infolge waffentechnischer Durchbrüche, der Balliste im Falle Alexanders, wie auch umgekehrt größere Staaten in kleinere zerfallen, wenn ihre Herrschaft erdrückend wird, doch entspringen diese Entwicklungen nicht der elementaren wirtschaftlichen Dynamik der jeweiligen Situation.

Der gegenwärtige Aufstieg Chinas verdankt sich seiner überheblichen Einschätzung als Kleinstaat, dem so genannten unipolaren Augenblick, und infolge Chinas Aufstieg wird die Wirtschaftsdynamik zunehmend imperial; daß sie es nicht schon mit jenem Amerikas und der Sowjetunion wurde, liegt daran, daß die beiden Wirtschaftsräume weitgehend getrennt blieben, so daß Europa einzig das Gegengewicht zu Amerika bildete.

Indes sind Hopfen und Malz noch nicht verloren, und China könnte die Rolle des einstigen Perserreichs einnehmen, doch müssen die zu ihr Neigenden ihrer Selbstbestimmung Ausdruck geben, um die nötigen wirtschaftlichen Anreize zu schaffen, um eine Orwell entsprechende imperiale Aufteilung der Welt zu verhindern - wobei der einfachste Weg dahin weiterhin darin besteht, daß ein imperiales Aufbäumen Amerikas gegen den seine Sicherheit untergrabenden Freihandel zunächst diesen beseitigt, bevor es selbst dem Modell der kleinstaatlichen Verbündung weicht, da der antiimperiale Kampf andernfalls nicht nur gegen einen imperialen Hegemon geführt werden müßte, sondern gegen ein lokal etabliertes Imperium, welches wahrscheinlicherweise solider, da aus weniger freiheitlicher Tradition erwachsen, wäre, oder, um es anders zu sagen: Der Freihandel ist eine Absurdität aus amerikanisch-imperialer Sicht, also möge Amerika ihn aufheben, bevor eine Reevaluation der Lage in, relativ zu China, kleinstaatlicher Verbündung münden wird.

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18. Mai 2026

Die Dialektik der wirtschaftlichen Güter und güterbezügliche Zölle

Unter einem wirtschaftlichen Gut sei eines verstanden, welches im Rahmen einer wirtschaftlichen Aktivität den Besitzer wechselt.

Abgewonnene Güter sind entweder Ressourcen, wenn sie sich im Laufe eines Menschenlebens regenerieren, oder Reserven, wenn sie es nicht tun. Erdöl ist also eine Reserve und keine Ressource, auch wenn sich so genannte Ölquellen wiederholt wiederauffüllen mögen, bis das Öl aus dem umgebenden Gestein gequetscht ist.

Güter, welche im Rahmen deren Herstellung in andere Güter eingebracht werden, sind deren Komponenten. Güter, welche zu wirtschaftlichen Aktivitäten verwendet werden, aber keine Komponenten sind, sind Instrumente. Und Güter, welche weder Komponenten, noch Instrumente sind, sind Nießgüter für den Eigenbedarf eines Wirts..

Reserven und Ressourcen sind also zugleich entweder Komponenten, Ethanol etwa von Long Drinks, Instrumente, Ethanol etwa zur Desinfektion, oder Nießgüter, Ethanol etwa nach hinreichender Verwässerung, wobei Ethanol freilich natürlicherweise Äpfeln und dergleichen in verwässertem Zustand abgewonnen wird.

Zölle auf Ressourcen dienen dazu, die Ausnutzung der eigenen Ressourcen zu maximieren, wohingegen Zölle auf Reserven als solche einzig den Zweck verfolgen können, die Erzeugung von Instrumenten zur Abgewinnung dieser Reserven anzuregen, und also stets zurückgefahren werden, um die eigenen Reserven zu schonen.

Generell regen Zölle auf Güter deren Abgewinnung oder Herstellung an, wobei im Vergleich zu den alternativen Güterklassen, wozu im Falle von Komponenten auch auf ihnen aufbauende Komponenten gehören mögen, höhere Zölle auf
  • Komponenten die Kosten derselben in die Höhe treiben und damit komplexere Formen der Herstellung zugunsten primitiverer erschweren und also den eigenen Export auf elementare, vergleichsweise wenige Komponenten enthaltende, Güter beschränken,
  • Instrumente die Kosten derselben in die Höhe treiben und damit die gesamte Erzeugung von Gütern zugunsten der Garantierung ihrer Flexibilität erschweren und
  • Nießgüter zu einem sparsameren Lebensstil führen, welcher die Erzeugung von Gütern im allgemeinen und von Nießgütern im besonderen erleichtert.
Ich möchte behaupten, daß sich die meisten Wirtschaften für die dritte Alternative entscheiden werden, und indem sie dies tun, eröffnet sich ein Markt für Komponenten und Instrumente, welcher die globale Industrie auf natürliche Weise modularisiert, um dem Bedarf der lokalen Gütererzeugung im kleinen Maßstab gerecht zu werden. Freilich, im realexistiert habenden Sozialismus hat sich die Sparsamkeit in Form von jahrzehntelangen Wartezeiten für Autos gezeigt, aber wenn heutzutage spottbillig Drohnen hergestellt werden können, sehe ich nicht recht ein, was der fortgesetzten Motorisierung der Menschheit im Wege stehen sollte, selbst wenn die Fertigungsprozesse weniger effizient verlaufen sollten, wobei mir schon klar ist, daß einige Fabriken, Hochöfen zur Stahlherstellung etwa, hinsichtlich ihrer Operierbarkeit im kleinen Rahmen (Hammer, Meißel, Fresnellinse?) gewisse Herausforderungen darstellen.

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16. Mai 2026

Die Dialektik der Wirtschaftssektoren und die Funktion von Zöllen



Die erste Unterscheidung, welche wir vornehmen, besteht darin zu fragen, ob der Sinn der wirtschaftlichen Aktivität darin besteht, etwas Erwünschtes zu erzeugen oder etwas Unerwünschtes zu verhindern. Den Wirtschaftssektor, welcher sich mit letzterem beschäftigt, nennen wir die (Verhaltens-)Unterbindung, üblicherweise handelt es sich bei ihm um die Regierung.

Besteht der Sinn der Aktivität hingegen in ersterem, so fragen wir, ob in das erzeugte Gut erworbene Güter eingehen oder nicht. Ist letzteres der Fall, so nennen wir den entsprechenden Wirtschaftssektor die (Güter-)Abgewinnung. Im Falle der Landwirtschaft führt der Einfluß von Dünger und Heizung dabei zu einer bedingten Zugehörigkeit. Der Friseur gewinnt dem Kunden den gewünschten Haarschnitt ab, aber der Chirurg braucht wenigsten den Faden, um den Einschnitt zu nähen.

Ist hingegen ersteres der Fall, so fragen wir, ob aus den erworbenen Gütern neue Güter erzeugt werden oder ob die wirtschaftliche Aktivität lediglich im Tausch von Gütern besteht. Ist ersteres der Fall, so nennen wir den damit befaßten Wirtschaftssektor die (Güter-)Herstellung, im entgegengesetzten Fall die (Güter-)Vermittlung.

Es ist bei alledem unerheblich, ob ein Gut materiell ist oder nicht. Ein Berater, etwa, gewinnt seiner eigenen Intelligenz seinen Rat ab, aber wenn er dabei die Expertise von anderen Beratern erwirbt, so stellt er ihn her.

Wir erhalten also die folgenden vier Wirtschaftssektoren, von welchen die ersten beiden den üblichen wenigstens ähneln:
  1. Abgewinnung,
  2. Herstellung,
  3. Vermittlung und
  4. Unterbindung.
Per Definition führen Zölle zur Austarierung (wobei der Zoll das Zünglein an der Waage ist) des Profitabilitätsgleichgewichts verschiedener wirtschaftlicher Aktivitäten und insbesondere der Wirtschaftssektoren untereinander, wobei uns nicht stören soll, wenn der Profit bei der Unterbindung nicht durch freiwilligen Tausch entsteht, sondern den Regierten unter Gewaltandrohung abgenommen wird, oder keine Zölle auf die Unterbindung erhoben werden können, denn ungeachtet dessen wirken sich die Zölle auf die Güter der ersten drei Sektoren auf den vierten aus.

Wir unterscheiden die willkürliche von der unwillkürlichen Unterbindung. Der wirtschaftliche Wettbewerb führt zu unwillkürlicher Absatzunterbindung von Gütern, deren Erzeugung unprofitabel ist. Ebenso unterscheiden wir die globale von der lokalen Unterbindung.

Zölle unterbinden die freie Vermittlung auswärtiger Güter lokal und verhindern damit, daß die globale Absatzunterbindung lokal im globalen Wettbewerb nicht profitabel erzeugbarer Güter auf den lokalen Markt durchschlägt.

Es gilt aber ganz allgemein, daß Unterbindung und Stabilität antiproportional zu einander sind, weil die Verhinderung von Aktivitäten es überflüssig macht, mit ihnen umzugehen, man denke etwa an ein Kind, welches in einem sterilen Umfeld aufwuchs, und entsprechend die Einstellung auf sie verhindert.

Also gilt der folgende Satz, welchen ich auch schon zuvor behauptete: Die im Rahmen des Freihandels unwillkürlich bestehende globale Absatzunterbindung schlägt auf die lokalen Märkte durch und erzwingt willkürliche lokale Unterbindungen von unprofitablen Erzeugungen und führt damit zu lokaler Instabilität.

Oder im Umkehrschluß: Nur eine im freiheitlichen Rahmen bleibende lokale Unterbindung erlaubt lokale Stabilität und, um in demselben zu bleiben, muß die freie Vermittlung auswärtiger Güter unterbunden werden.

Natürlich hat dies etliche Anwendungen in der Gegenwart und mehr noch in der Vergangenheit, aber ich schreibe es mit Blick auf eine kommunal geordnete Zukunft, in welcher sich die Bürger auf kommunaler Ebene über die Erfordernisse ihres Wirtschaftens klar sein müssen, da sie andernfalls unter der bestehenden Absatzunterbindung unmöglich im kommunalen Rahmen wirtschaften könnten.

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14. Mai 2026

Beachtung und Herbeiführung von Beziehungen

Es gibt zwei Möglichkeiten zu beziehen:
  1. Zu einem gegebenen Gegenstand a wird ein Bezug genannter Gegenstand b und das Verhältnis φ beachtet, in welchem b zu a steht.
  2. Zu vorgegebenem Begriff B und Verhältnis φ wird ein Bezugspunkt genannter Gegenstand a herbeigeführt, zu welchem b im Verhältnis φ steht, wobei b ein Inbegriff von B ist.
Wir nennen die beiden Gegenstände a und b dann auch (etwas ungenau) im Falle der
  • Beachtung Gegebenheit (oder Datum) und Bezug und
  • Herbeiführung Bezugspunkt und Vorgabe.
Stattfinden tut die Beziehung in den drei Zeiten und bezogen werden insbesondere in Revisionsverhältnissen zu einander stehende Bildungen auf einander, womit ich mich im Rest des Beitrags beschäftigen werde. Der größeren Übersicht halber verzichte ich dabei auf sprachliche Einkleidung.

Erfahrungsrevision

beachtend herbeiführend
Handlungs- Verwenden
strategie Nutzbarmachen
Anwenden
revidiert umgehen vorsetzen
revidierend aufgreifen studieren
passend umsetzbar
Zielzeit
Anspruch*
Datizeit Gegenwart
bilden erwachen (des Interesses und Gedankens)
vorbereiten sicherstellen

Haltungsrevision

beachtend herbeiführend
Handlungs- Entdecken
strategie Bemerken
Aufdecken
revidiert angehen aussetzen
revidierend freilegen umgehen
passend begegenbar
Zielzeit
Gegenwart
Datizeit Bedingung
bilden planen
vorbereiten erkunden

Vorhabenrevision

beachtend herbeiführend
Handlungs- Einstellen
strategie Aktualisieren
(sich) Fassen
revidiert studieren
bewerten**
revidierend einsetzen angehen
passend befriedigbar
Zielzeit
Bedingung
Datizeit Verantwortlichkeit***
bilden substantiieren
vorbereiten entstören

* vormals Ausstand; es handelt sich um einen Anspruch an sich selbst, nämlich die ausstehenden Aspekte eines Interesses, welche in ihrer Gedanken baumförmig verbindenden Struktur eine Methode bilden, in einen konkreten Gedankengang zu überführen.

** die Revisionsverhältnisse zwischen Vorhaben und Haltung waren bisher fehlerhaft; richtigerweise werden Vorhaben in Haltungen eingesetzt und Haltungen bewerten Vorhaben.

*** im Gegensatz zu den anderen beiden Zeiten muß man bei der punktförmigen zwischen Aussicht und Rückschau streng unterscheiden:
  • Bedingungen sind gültig und
  • Abhängigkeiten gegenwärtig, aber
  • für Ansprüche sind wir nicht verantwortlich. 
Gegen das Beachten von Beziehungen ist nie etwas zu sagen, und tatsächlich gehen wir stets so vor, selbst wenn wir Beziehungen herbeiführen, es handelt sich dabei lediglich um eine Frage der Perspektive, aber das ist ein technischer Punkt, welchen wir hier getrost übergehen können, wichtiger scheint mir, darauf hinzuweisen, daß die Herbeiführung von Beziehungen oftmals in vergebliches und geistloses Durchprobieren mündet und deshalb nur unternommen werden sollte, wenn es Hinweise auf (der Chiasmus ist didaktisch bedingt: es wäre falsch, mit dem schwierigsten Fall einzusteigen)
  • Bedingungen gibt, auf welche wir gefaßt sein müssen,
  • Gegenwarten gibt, welche wir aufdecken wollen, und
  • Ansprüche gibt, deren Methoden sich anwenden lassen.
Zum Beispiel verdankt sich dieser Beitrag einem Hinweis auf die Anwendbarkeit der Methode des Zurückführens auf den Unterschied des Übergehens von a zu b von jenem von b zu a nicht zur Unterscheidung des sich dabei umkehrenden Verhältnisses zwischen diesen, sondern zu jener der Übergänge selbst, an welcher unser Verstand ein ähnlich großes Interesse haben sollte und eine ähnlich etablierte Praxis. Zu welchen Verrenkungen der Wunsch, erlernte Methoden anzuwenden hingegen üblicherweise führt, läßt sich exemplarisch an der mathematischen Forschung beobachten, doch auch wenn die meisten dies nicht wie ich aus nächster Nähe gesehen haben oder jemals sehen werden, ist die Problematik dieses Vorgehens doch sprichwörtlich geworden: It is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail. (Abraham Maslow) oder auch in der deutschen Redensart davon, sich die Hose mit der Kneifzange anzuziehen.

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11. Mai 2026

Kulturelle Herrschaft durch Vermittlung willkommener politischer Aussichten

Die kulturellen Herrschaften mögen der politischen (ureigenen) Aussichtsbildung dienen:
  • Wenn die politische Entscheidung erwogen wurde, bis sie das politische Ordnungsideal befriedigt, kann die Herrschaft nach dem Modell einer Willenskultur durch Planung einer gemeinschaftlichen Routine, auf derem Kurs sie umgesetzt wird, in ihrem Namen und zu ihrem Zweck willkommen erfolgen,
  • so lange die politische Schöpfung bereinigt wird, um die Umsetzung der Vorhaben der Bürger zu ermöglichen, kann die Herrschaft nach dem Modell einer Erlebniskultur als Bereinigungsspiel, bei welchem das Interesse darin besteht, durch Bereinigung im Interesse Anderer Zugang zur politischen Entwicklung zu gewinnen, in ihrem Namen und zu ihrem Zweck willkommen erfolgen, und
  • wenn die politische Betrachtung verwoben wurde, bis sie der politisch erwünschten Entwicklung begegnet, kann die Herrschaft nach dem Modell einer Repräsentationskultur durch hierarchisch angeordnete Verkörperung der Reife der Betrachtung in ihrem Namen und zu ihrem Zweck willkommen erfolgen,
wobei geschichtliche Phasen, in welchen
  • das politische Ordnungsideal im Mittelpunkt steht, chaotisch (politische Beklommenheit),
  • die Vorhaben der Bürger im Mittelpunkt stehen, abgeschnitten (politische Betretenheit) und
  • die politische Entwicklung im Mittelpunkt steht, gelähmt (politische Besessenheit) sind,
und die jeweilige kulturelle Herrschaft dann also angemessen ist. Freilich, eher führten kulturelle Herrschaften die jeweilige politische Bestürztheit herbei oder wähnten sie wenigstens, um sich zu legitimieren, als sich als unangemessen zu betrachten.

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9. Mai 2026

The Book of Enoch

The Book of Enoch obviously describes an undifferentiated society living in the age of wonders as orchard farmers coming into contact with a differentiated society ruled by a warrior class living in the age of watch - actually, watchers is what it calls the warriors.

This fits with my assertion that the time before Noah in the bible refers to the age of wonders. It is however curious that a text literally demonising the age of watch should have been written in 300 BC, by which time Jewish society had long become differentiated itself, and it is doubly so considering that Plato gave an account of the daimonic origins of differentiated societies only 52 years earlier in the Nomoi.

Of course, whereas in Plato's account the daimons are the basis of the golden age, in the Book of Enoch they wreck it, but since a polytheistic pantheon is linked to the differentiation of society and the division of labour and daimons are its forerunners or conceptual underpinnings it seems that the Jews of the time were willing to interpret their own understanding of angels within the Greek framework, only that they were blaming the daimons for the excesses of contemporary society, which means that there'd really be no reason at all to seek information about the nature of demons in Jewish texts.

Also, this idealisation of the age of wonders comes near the end of the age of watch and is as such foreshadowing the age of works which lies on the path that returns to the former.

On the other hand, putting all that aside and considering the Book of Enoch simply as Ethiopian literature, the correspondence with the Yoruba religion is striking: Whereas the Yoruba accepted modern technology and the orisha Ogun who brought it, the Ethiopians rejected it and its mythical progenitors and both after contacts with people from the Levant, the Phoenicians in case of the Yoruba and the Jews in case of the Ethiopians, who where living at the time in the age of watch, whereas they themselves were still living in the age wonders, well, at least the Yoruba were, considering the connection between Egypt and Punt I can't be sure in the case of Ethiopia, but it appears to me that the Book of Enoch became canonical there, because it was understood as a contemporary political message.

To say that the idealisation of the age of wonders in the Book of Enoch informed the New Testament might well be true, although similar ideas were expressed by Jesaja. In any case there is no equivalency between the seals, trumpets and vials in the Revelation and the works of the watchers. However, if someone would've known both texts in the first century, he'd surely've been tempted to agree with the so called gospel of Judas in interpreting the visions of the future that Christ's disciples had as premonitions of the results of their ambition to make the world a better place by overcoming τοῦ κόσμου τούτου, for according to the Book of Enoch we're supposed to stay on our paths like the sun and the moon in another apparent borrowing from Plato's Nomoi.

The pitfalls are legion. When man learned to leave orchards for his children, he had learned an important lesson and after he had accepted it it became a metaphor for civilisational innocence and bliss. And yet, other lessons continue to having to be learned. on man's path through the ages.

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Die Tragik der tatsächlichen und die Chimäre der fabrizierten Zustimmung zum Krieg

Damit eine Bevölkerung einem Krieg (im undifferenzierten Sinne) zustimmt, muß sie
  1. an ihre Tradition glauben, also der Bahn, welche sie durchläuft, vertrauen,
  2. den strategischen Wert des Krieges für diese Tradition verstehen und
  3. die Kriegskosten für diesem Wert angemessen halten.
Die Staatspropaganda zielt auf den ersten Punkt, die Kriegspropaganda auf die übrigen beiden, auf den zweiten mit Fortschrittsausmalungen, um strategische Gewinne zu verdeutlichen, und Gefahrenbeschwörungen, um es mit ebensolchen Verlusten zu tun, und auf den dritten mit Über- und Untertreibungen der eigenen Stärke, beziehungsweise jener des Gegners.

Die beiden Verteidigungsmechanismen, mit welchen sich eine Bevölkerung gegen die Kriegspropaganda wehrt, sind entsprechend die Sympathie für den Schwächeren, den Underdog, und die nüchterne Erfassung der Kriegskosten, über welche Goebbels sls deutschen, aber leider nicht russischen Wesenszug klagte.

In der Tat sind Sympathie und Nüchternheit nicht bei allen Völkern gleich stark ausgeprägt, und entsprechend sind einige
  • rücksichtsvoller (Sympathie +),
  • rücksichtsloser (Sympathie -),
  • pragmatischer (Nüchternheit +) oder
  • fanatischer (Nüchternheit -).
Ungeachtet dessen haben die eurasischen Bevölkerungen den Kriegen ihrer Regierungen in den letzten 200 Jahren ausnahmslos deshalb zugestimmt, weil der tatsächliche strategische Wert des Krieges für ihre Tradition die tatsächlichen Kriegskosten ihrer Einschätzung nach überstieg und nicht, weil sie über Wert und Kosten getäuscht worden wären. Das einzige Mal, daß dies in der Moderne geschehen ist, war Napoléons Einbindung des Rheinbunds in den Rußlandfeldzug.

Und die einzigen Menschen, welche ihr Urteil an der Garderobe abgeben, sind die Propagandisten selbst, wenn sie in ihre Kunst eingeführt werden: Des Lied ich sing', wes Brot ich ess', was heute indes angesichts des Verlockung, online groß zu tun und den Meinungsführer zu geben, weitere Teile der Bevölkerung erfaßt als zuvor, muß man sich doch am Stammtisch kritische Einwände gefallen lassen.

Trotzdem glaube ich nicht, daß sich Zustimmung zu Kriegen mittlerweile herbeizaubern läßt. Im Falle Israels mag es so scheinen, daß die Zustimmung an- und ausgeschaltet werden kann, aber das liegt daran, daß Juden in erster Linie anderen Juden vertrauen und deshalb bereit sind, die vorherrschende Strömung unter ihnen bis auf weiteres mitzutragen, selbst wenn sie wenig von ihr halten*.

Nicht Wenige versuchen heute indes, Zustimmung zu Kriegen dadurch herzustellen, daß sie sie einfach beginnen und dann an das Prestige appellieren, welches nun auf dem Spiel steht. Mich überzeugt das nicht: Eine Machtdemonstration aus einem Versehen heraus ist nicht wirklich förderlich für das Prestige. Man stelle sich nur vor, man ohrfeigte ein Kind, weil man sich verhört hat und forderte anschließend seinen Respekt. Allenfalls bekäme man sein Mitleid, wahrscheinlicher aber sein Mißtrauen.

Nein, in einer solchen Situation ist ein anderer Weg aus der Verfahrenheit der Lage gefragt und das ist auch gar nicht so schwer einzusehen. Ich kann nur daran appellieren, sich nichz von bezahlten Wichtigtuern irre machen zu lassen.

* Owen Shroyer gefällt es zu sagen: If it can't be applied universally, it's propaganda. Das ist natürlich eine dumme Regel:  Wenn ich sage, daß die Post am Vormittag kommt, und dann kommt sie aber am Nachmittag, so handelt es sich nicht um Propaganda, sondern um eine Ungenauigkeit der Formulierung. Natürlich vertrauen auch Christen in erster Linie anderen Christen, aber es macht bei dieser Praxis einen großen Unterschied, wie groß die Gruppe ist, welcher man vertraut, und was verhältnismäßig kleine Gruppen dieser Art angeht, so verhalten sie sich in der erwähnten Hinsicht alle wie Juden.

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7. Mai 2026

Some comments on Lawrence Wilkerson

Although my previous post is testament to my growing sense of alienation vis-à-vis the Iran war coverage, or maybe rather my unyielding sense, since I've been uncomfortable with it from the start, fleeing to the least bad coverage I could find, I'll comment on some of the things that Lawrence Wilkerson dangled in front of Glenn Diesen, though I'll not link to the interview, because it is upsetting.

So, Wilkerson revived the idea that people need a common enemy to bind them together. That argument was very popular in the early '90s and I remember it well, as well I should given that I mandatorily served my year in '93-'94.

Wilkerson was 48 then, so with the wisdom that comes with being four years older I'm stating now that civilisations simply aren't built on that: Whatever allowed the United States to flourish, it wasn't that, and if the United States are falling apart today, then they must have lost whatever it was along the way.

Glenn Diesen acts like a professor who lets other professors talk. Having spent a good many years in universities myself, I actually like his style. However, the devil must have gotten into Wilkerson trying to start an argument with Diesen. So Wilkerson in effect tested Diesen, putting forth an outright evil suggestion, which Diesen recognised as such but evaded rather than fight it.

Couldn't we overcome the fear of the other with the fear of the sun?

Couldn't we replace Christian ethics with: Thou shalt not pump oil?

There is one thing worse than tribalism. Tribalism is the mistrust of foreigners and the only thing that is a priori, without further analysis, worse than that is the mistrust of everybody. What, then, results in the mistrust of everybody? Well, obviously the unreliability of everybody. And how does that show most commonly? In the ubiquitous readiness to lie, to not defend the truth, to bear false witness against others, to defend lies. And by what are people like that ruled? By a government that shares this trait and incentivises it in its subjects, that is by a tyranny.

People have been slain so that the sun would rise the next morning before, at least that's what we've been told by the Catholic Church. But even if that were a fabrication, people acting out of fear of their fellow citizens certainly are not. So, in the face of the great, though elusive, evil that people are visiting on the earth by producing carbon dioxide, we sure would overcome the fear of foreigners by the fear of watchful neighbours.

The way the people of the United States behave today is most like that of the Danes, if I had to compare them to another nation, maybe with a little bit of Italy thrown in there. Anyway, if the United States were as big and populous and powerful as Denmark is, then that behaviour shouldn't cause them any serious problems, but it makes no sense to demand that
  1. one's nation should reflect the private choices of its citizens and
  2. be the dominant empire on earth,
either
  • separate the nature of the citizens from the nature of the empire or
  • mould the nature of the citizens according to the needs of the empire or
  • give up the empire.
The problem with atheists though is that they have no way of determining what an acceptable risk is and are hence wont to subscribe to maxims, theories and formulae, and that diminishes their responsibility. In particular in the situation the United States are in today they don't make good reformers, because they don't know on what they can count and on what not.

Protestants are co-operating with anybody who supports their respective cause and that effort lifted the fate of the United States over the obstacles in their way. If the United States have made a historic mistake, then it's to trust money more than good will, because money lends itself to a very calculating mindset that was never more than a convenience  in their affairs. That is not to say though that opportunities would otherwise not have diminished, only that the United States are now in a more traditional place as an empire than they'd otherwise have been.
 
Well, and with that I end my little excursion.

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Fujairah

Laut shipnext.com geht es in Fujairah geschäftig zu, und dies hat einige interessante Aspekte.
  1. Da der Hafen in Reichweite von Irans Artillerie liegt, kann Iran die dort anlegenden Schiffe derselben Behandlung aussetzen, wie jene, welche die Straße von Hormus passieren, was dazu führen würde, daß auch sie nicht mehr versichert würden. Iran könnte indes auch heimlich Schutzgeld kassieren, insofern keine der beiden Seiten ein Interesse an der Offenlegung der Praxis hat, was dazu führen würde, daß sich die globale Versorgungslage normalisieren würde und Iran seine Reparationen erhält.
  2. Unabhängig davon, ob dabei Schutzgeld an den Iran gezahlt wird oder nicht, würde ein Florieren des Umschlageplatzes Fujairah keinen Zweifel an der Strategie der Vereinigten Staaten lassen, wenn die Energieinfrastruktur Irans bombardiert wird und die der gesamten Golfregion infolgedessen zerstört - möglicherweise abzüglich jener Staaten, welche bis dahin ihre Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten aufkündigen.
  3. Es ist also möglich, daß zwei der Bedingungen Irans, Reparationen und ein Abzug des Militärs der Vereinigten Staaten aus der Region, wenn auch mit Ausnahme der Vereinigten Arabischen Emirate, vor dem Hintergrund einer aufrecht erhaltenen Drohkulisse erfüllt werden, jedoch mit dem Makel, daß die Weltwirtschaft dabei fortgesetzt in Geiselhaft gehalten wird, und zwar von beiden Seiten, woran die Welt nicht das geringste Interesse haben sollte, wahrscheinlich aber darauf hofft, die Zeit bis zu den Wahlen im November auf diese Weise zu überbrücken.
Das I Ching ist allerdings optimistisch:
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5. Mai 2026

Die Formen der Anschauung und des Verständnisses

Seit vielen Jahren, den ersten Versuch, die Frage zu beantworten, machte ich 2014, drücke ich mich vor der Frage, wie wir Zeitspannen wahrnehmen, und auch hinsichtlich des Wesens des Vorstellens weiche ich seit jener Zeit aus.

Durch Verfolgen, Einlösen und Auslösen können wir uns zyklisch voranschreitend auf Aufmerksamkeiten, Verständnisse und Bedachte besinnen, und die Aufmerksamkeit ist natürlich die Anschauung und das Verständnis die unreflektierte verstandes-(begriffs-)mäßige Erfassung. Daß ich dies etwas verschleiert habe, liegt in erster Linie daran, daß ich nicht recht zu sagen wußte, um was es sich beim Bedacht handelt. Sicher, um einen Angriff, welcher es einem erlaubt, Muskeln anzuspannen, und um eine Absicht, welche es einem erlaubt, Handlungen mit ihr abzugleichen, aber was ist der Ursprung und das Wesen dieser Eindrücke?

Ich habe meinen Blick einmal wieder von einem Daumen zum andern schweifen lassen, und mir ist dabei aufgefallen, daß die Bewegung meiner Augen eine bewußte Auslösung darstellt, welche, sobald sie erfolgt ist, eine Art Erschrecken darüber auslöst, sich auf einen anderen Ort zu konzentrieren, welches wir je nachdem als (Begriffs-)Eindruck des Näheren oder Weiteren deuten, und, dies ein paar Mal wiederholend, bin ich mir darüber klar geworden, daß es sich dabei um eine auf einen Verstandesbegriff reduzierte Absicht handelt, welcher sich von dem Verstandesan-(oder zu-)griff, welcher die Augen ausrichtet, unterscheidet, und welcher sich verstärkt, sobald sich die Augen ausgerichtet haben.

Alle unsere Begriffe sind von dieser Art: Sie beschreiben Zustandsänderungen, daß etwas wird, was vorher nicht war und nun gilt. Das (Geworden-)Seinsverständnis ist eine unwillkürliche Reaktion unseres Verstandes auf unsere Anschauung, während das Werdensverständnis aus willkürlichen Verstandeseindrücken besteht, welche wir den Punkten einer vorgestellten Zeitstrecke anschaulich zuordnen, derart wir einen Begriff davon formen, was sich während ihres Ablaufs ändern muß, um der Absicht zu entsprechen.

Wir besitzen also einerseits die natürliche Anschauung des Augenblicks und das zugehörige Seinsverständnis und andererseits die künstliche Vorstellung einer Zeitstrecke und das zugehörige Werdensverständnis, und der Grund, warum wir uns Klänge vorstellen können, besteht darin, daß die zeitliche Variation ihrer augenblicklichen Begriffe genügt, um sie zu identifizieren, wobei uns im Falle von Klängen die mit dem Begriff verbundene Zustandsänderung nicht immer klar ist, wiewohl ein dumpfes Krachen auf einen fallenden Baum hinweist, ein Summen auf das Schwirren von winzigen Flügeln und dergleichen mehr.

Auch ist es so, daß, wenn wir den Wipfeln dabei zuschauen, wie sie sich im Wind wiegen, wir unser Seinsverständnis in ein Werdensverständnis einer parallel vorgestellten Zeitstrecke übersetzen, weshalb uns diese später durch die uns dabei markant erschienen seienden Zustands- (im Beispiel Richtungs-) Änderungen gegliedert im Gedächtnis bleiben, wie auch, wenn wir anderen zuhören, wobei für mich die Versfüße ebenso eine markante Markierung sind, wie die Sprachmelodie, weshalb ich auch keine Sprachen mag, welche zu strenge rhythmische oder tonale Vorgaben machen.

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Die Militäreinsätze der kulturellen Herrschaften

Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, meinte Clausewitz, und ein Korollar dessen ist, daß unterschiedliche Herrschaftsformen auch unterschiedliche Kriege führen, von welchen im übrigen nur einer die Bezeichnung Krieg verdient.

Wenn kulturelle Herrschaften aus subkulturellen Aktivismen erwachsen, so liegt die Vermutung nahe, daß es sich bei den Militäreinsätzen der kulturellen Herrschaften um die gewaltsame Variante dieser Aktivismen handelt, und in der Tat ist es so, daß
  • Erlebniskulturen zu Militäroperationen greifen, um Anreize zu schaffen,
  • Repräsentationskulturen zu Kriegen, um eine neue Ordnung zu etablieren, und
  • Willenskulturen zu Revolutionen, um die Macht zu ergreifen,
vergleiche auch die öffnend-verschließenden Glaubensverhandlungen, wobei Willenskulturen andere Kulturen dabei nur dann angreifen werden, wenn sie einen unterdrückten Verbündeten in letzteren haben, Repräsentationskulturen bei hinreichendem Ordnungsanspruch und Erlebniskulturen, wann immer es sich lohnt.

Daß der Ordnungsanspruch in Europa hinreichend hoch ist, hat, wie ich sagte, historische Gründe, namentlich daß die katholische Kirche die europäischen Völker dazu erzogen hat, siehe auch Lukas 12:51-53.

Seit dem Zweiten Weltkrieg haben die Europäer ihre nationalen Ordnungen an einander angeglichen und dadurch die sie motivierenden Kriegsgründe vermindert. Gleichzeitig haben sich die Gründe, welche die Militäroperationen der Vereinigten Staaten motivieren, beständig vermehrt, wobei Westeuropa infolge des gewonnenen Kalten Krieges davon profitieren konnte, indem es zum Vermittler des Zugangs zur kapitalistischen Welt wurde.

Wenn auch nicht mit militärischen Mitteln, setzt Europa bei alledem seinen Ordnungsanspruch aggressiv um, und steht nun vor der Frage, wie es mit amerikanischen Militäroperationen, welche Europas Attraktivität als Wirtschaftsstandort schmälern, einerseits und konkurrierenden russischen Ordnungsansprüchen andererseits umgehen sollte.

Meiner Meinung nach darf eine Repräsentationskultur dabei nie das moralische Recht überschreiten, denn ohne es kann ihre Ordnung nicht bestehen, und das beinhaltet insbesondere, Völker nicht gegen ihren Willen in Kriege zu pressen. Das sei an dieser Stelle wiederholt, mehr möchte ich hier indes nicht wiederholen.

Stattdessen möchte ich noch einmal auf die Vereinten Nationen zu sprechen kommen. Formal handelt es sich bei ihnen ja um einen rechtlichen Rahmen, welcher also dem Interesse von Repräsentationskulturen dienen sollte, indem sie ihre Ordnungsansprüche in ihm verwirklichen können. Andererseits wies ich bereits darauf hin, daß die Durchsetzung des internationalen Rechts durch das Militär der Vereinigten Staaten willenskulturelle Züge trägt, und an dieser Stelle möchte ich folgende, nicht sonderlich originelle Theorie vorstellen, welche dies erklärt: Der rechtliche Rahmen der Vereinten Nationen wird in seiner Unverbindlichkeit natürlicherweise von den Vereinigten Staaten im Rahmen ihrer Militäroperationen für ihre Zwecke ausgenutzt, was zur Etablierung von globalen Wirtschaftseliten führt, welche schließlich alle Nationen unterdrücken, so daß der Weltrevolution der Weg bereitet würde, wenn nicht eine Kritik dieser Verhältnisse zur Etablierung einer anderen Ordnung führte, was meiner Ansicht nach der Plan der katholischen Kirche ist, also vor dem Hintergrund des fortgesetzten Mißbrauchs mit Blick auf den wachsenden Unmut Änderungen der politischen Ordnung durchzusetzen.

Mit anderen Worten bieten die Vereinten Nationen allen kulturellen Herrschaften verlockende Perspektiven, jedoch nicht auf der Basis gemeinsamer Interessen, sondern auf der Basis der Möglichkeit, die jeweils anderen beiden zu hintergehen. Der Iran mag dabei gerade einen vernünftigen Krieg für die Neuordnung seines Weltteils führen, aber die Welt als Ganzes ist weit davon entfernt, vernünftig neu geordnet zu werden, und eine Weltrevolution sehe ich auch nicht am Horizont. Es ist bei alledem unumgänglich, sich, um größeres Übel abzuwenden, darüber klar zu werden, mit wem man es zu tun hat und wofür man sich selber einsetzt.

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3. Mai 2026

Lacking resonance as a communicational barrier

When something, or someone, is weird or off, we tend to avoid becoming involved with it, or him or her, and the most fundamental reason for this, from a subjective perspective, is that we understand people via the issues they have and issues to the degree that they resonate within us.

Even though some people are restricted to the issues they've encountered and others are able to define issues from scratch, a function of the difference between the personal and the philosophical mental horizon in my terminology, all people use per se meaningless sounds or images, that is signs, to stir associated meanings in others, and whereas one exposition builds meaning by the unambiguous combination of unambiguously defined blocks another mentions seemingly unrelated phenomena that refer to an issue in which they all feature and that can only be identified when one has already encountered it and it resonates.

When you have issues that other people don't share, you'll notice that you'll say one thing and people hear another, acting as if you misspoke. Also, when you've reached the philosophical mental horizon, although this is not a certain indicator that you have, you start noticing all the times that people misspeak whereas before you were unconsciously correcting them.

Prophecies by their very nature can't be instructions that allow you to understand an issue before you've encountered it, because in that case they would change the development they predict. Of course, who is to say that a text doesn't? But if a text is considered off or weird and people avoid to concern themselves with it, chances are that it doesn't.

Considering the Revelation in particular, on the first level the events it describes can only be identified with events that have already been encountered and there are too many possible matches to reach any certainty, that is the resonance is frivolous and we can feel that.

Hence the Revelation feels like a forbidden book. It is only when we start looking at the world as τοῦ κόσμου τούτου, a place that is at odds with the divine expectation for (and of) the future, the place that we've been send to go to, that the issue that connects all the phenomena described in the Revelation can resonate in us and the book opens itself to us, the book with the seven seals that only the lamb that was slain can open.

On the one hand there are those who see the divine expectation become reality, on the other there are those who see the difference between this world and it and the latter see the fuller picture and it is them who recognise the path laid out in the Revelation as the trajectory of their mission.

America is all about pretending, or larping as it's recently been dubbed, it's the foundation of its maturity, that one is mature enough to pretend to be professional, and recently it has been creeping into religion as well, not just in the guise of professional preachers, but into the question of how to please God: Isn't Doug Wilson saying that you should pretend to be David in order to render your heart more favourable in the eyes of the Lord when he talks about earthly and divine anger? What would David do when someone cuts into his lane? You see the difference, don't you? You don't get to become Jesus, when you ask yourself what Jesus would do, but you would get to become David, when you asked yourself what he would do, just like with Thomas Edison or any other role model. Here it's the man, and there the cause and the cause is shared by virtue of divine calling.

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2. Mai 2026

On the division of church and state

I've recently talked about the division of church and state in a more general sense, encompassing the divergence of long from short term interests, but since this issue is such a political football in the United States today, I'd like to set some things straight.

I appreciate Daniel Davis' YouTube channel, mostly because his guests respect him and he doesn't turn his interviews into a show either. However, his argument here is missing the point.



Whenever you fall back on an established view that isn't held anymore, you are missing an essential transformation. Now, the view here, that earthly authority is bestowed from above, is, in its original sense, an eternal truth, but that sense deviates from the moral imperative, that is, it is stoic and states that the true alone stands the test of time and hence a stable order can't be all wrong. The moral imperative, however, asks for compliance and is thus stabilising even an awful order.

That is the traditional Christian view though, not withstanding that Jesus might well have been stoic when he told Pilate: Thou couldest have no power at all against me, except it were given thee from above: therefore he that delivered me unto thee hath the greater sin.

According to the traditional Christian view, Attila is the scourge of God and the Vikings were a scourge of God. Self-flagellation is still going on in Iran, but nobody holds that traditional Christian view anymore, for otherwise somebody wouldn't take offense when confronted with the statement that Adolf Hitler was a scourge of God.

So, I don't believe that Daniel Davis is that somebody, but rather that he's lazy when invoking that view, that is, that he means something else, something weaker: not that it's wrong to ever impose one's morality on those in power, but that Christianity flourishes most readily when staying in its own sphere.

This little extra effort in stating the thesis pays off handsomely when asking the question why anybody would seek to abolish the division of church and state, for now it's not any longer about dogmatic heresy, a lacking trust in an eternal guidance that in earnest nobody considers as such, not even a practicing pacifist like an Amish, who trusts man's love of peace and not just any order, but about a collapse of the respective spheres, a change in their interplay that creates problems that ask for a structural change.

Having seen this kind of thing over and over, I've stated that those in power will always defend the way they govern by its historic achievements, repeating ad infinitum how its different parts all work together in perfect harmony, and, seeing this now in Daniel Davis' case, I'll add that they're wont to elect perspectives that don't even allow them to intellectually follow criticisms of it.

I prefer to be cautious when it comes to stating what other people think though maybe because of that I'm more qualified to do it than anybody else, so right now I'll leave it at that. However, generally speaking, and not about Daniel Davis in particular, let me point out that when the kingdom of heaven is supposed to be otherworldly, again, when Christ says: My kingdom is not of this world: if my kingdom were of this world, then would my servants fight, that I should not be delivered to the Jews: but now is my kingdom not from hence. he might very well mean that it hasn't been established just yet, but is still in its conceptual state from whence Christ rules, sticking to one's own sphere is the safest way to get there, for everything is morally clear there, whereas, when God's will be done on earth as in heaven, the results here on earth matter and we have to risk moral ambiguity at times.

Anyway, as for my personal sphere, I don't really have one and neither can I conceive of one. Mainly I'm aware of the degree of my understanding - and that of other people - and my entire life, and the life of all humanity as I see it, is to delve into the truth so as to walk in it.

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1. Mai 2026

12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '85

1. Mr. Mister: Broken Wings


2. Paul Hardcastle: 19


3. Level 42: Something about You


4. a-ha: Take On Me


5. Simple Minds: Don't You (Forget about Me)


6. Eurythmics: There Must Be an Angel (Playing with My Heart)


7. Depeche Mode: Shake the Disease


8. Duran Duran: A View to a Kill


9. Matia Bazar: Ti Sento


10. Sandra: (I'll Never Be) Maria Magdalena


11. Grace Jones: Slave to the Rhythm


12. Yello: Oh Yeah

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Subkulturelle Aktivismen

Unterhalb der kulturellen Herrschaft liegt der subkulturelle Aktivismus, wobei es sich bei den Subkulturen um Kulturkeime (Herrschaftspotentiale ohne Beherrschte) von Aktivisten handelt, welche aufgrund der Tatsache, daß eine Gehießenheit von der ihr zyklisch voraufgehenden Gehießenheit als an sie angepaßt abhängt, darauf hinwirken, die erstgenannte Gehießenheit auf der Basis ihres Einsatzes für die letztgenannte zu verbreiten.

Demgemäß bestehen
  • organisatorische Abspaltungen darin, daß sich Opportunismussubkulturen (Erlebniskulturkeime) dafür einsetzen, daß die Berücksichtigung jener Verpflichtungen, welche das von ihrer Vorliebe Gehießene geloben lassen, selber wiederum gelobt wird oder, um es anders zu sagen, dieselben nicht zu vergessen,
  • direktionale Prägungen darin, daß sich Einschärfungskulturen (Repräsentationskulturkeime) dafür einsetzen, daß die Zwangsläufigkeit jener Entwicklungen, welche das von ihrem (subjektiven) Glauben Gehießene anerkennen lassen, selber wiederum anerkannt wird oder, um es anders zu sagen, die Allgemeinheit ihrer Modelle, und
  • legislative Kampagnen darin, daß sich Inquisitionssubkulturen (Willenskulturkeime) dafür einsetzen, daß die Anerkennung jener Auffassung, welche zu dem von ihrem Gewissen Gehießenen verpflichtet, selber wiederum als Pflicht verstanden wird oder, um es anders zu sagen, das Verschließen der Augen vor ihr als gewissenlos,
und aus den
  • Gewissenslenkern der Opportunitätssubkulturen erwachsen die Entwicklungslenker der Erlebniskulturen, beispielsweise Wilhelm der Eroberer (zeitlebens, ohne bleibende Etablierung),
  • Vorliebegurus (-aufgleisern) der Einschärfungskulturen die (Haltungs-) Experten der Repräsentationskulturen, etwa die Kirche aus Jesus Christus, und
  • Glaubensorganisatoren der Inquisitionssubkulturen die Vorhabenorganisatoren der Willenskulturen, etwa Wladimir Lenin.
Die zeitgenössische politische Wissenschaft subsumiert politischen Aktivismus allgemein unter dem Begriff der Metapolitik und setzt dabei Ungleiches gleich, was insbesondere auf der politischen Rechten zu Verwirrung angesichts der Verwechslung der eigenen Opportunitätssubkultur mit der Inquisitionssubkultur der politischen Linken führt. Es gibt nicht viele Vorliebegurus, und die meisten von ihnen arbeiten heute am Mainstreaming, aber neu daran ist angesichts
Weh euch Schriftgelehrten! denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr kommt nicht hinein und wehret denen, die hinein wollen.

- Lukas 11:52
nur der Ausdruck.

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28. April 2026

Glaubenszykeltiefen

Der Glaube, welcher sich im Glaubenszykel entfaltet, ist der Glaube an eine Strategie, das heißt eine Weise, Fortschritte zu machen, und damit natürlich auch an ein Ziel, welchem wir dabei näherkommen, und zwar zusammen, als Gemeinde.

Im Zeitalter der
  • Wunder entwickeln wir dabei unsere Haltung,
  • Wacht unsere Erfahrung und
  • Werke unsere Vorhaben
zusammen, wobei die gemeinschaftliche Entwicklung dadurch erfolgt, daß sie an ausgewählte persönliche Entwicklungen angepaßt wird, namentlich im Zeitalter der
  • Wunder die gemeinsame Haltung an ausgewählte Erfahrungen, welchen sie begegnet,
  • Wacht die gemeinsame Erfahrung an ausgewählte Vorhaben, welche sie nutzbarmachen, und
  • Werke die gemeinsamen Vorhaben an ausgewählte Haltungen, welche sie befriedigen,
wobei diese persönliche Entwicklung wiederum an de fundamentale Selbstfestlegung des Zeitalters angepaßt ist, namentlich im Zeitalter der
  • Wunder die persönliche Erfahrung an die fundamentalen Vorhaben, welche sie nutzbarmachen,
  • Wacht die persönlichen Vorhaben an die fundamentalen (göttlichen) Haltungen, welche sie befriedigen, und
  • Werke die persönliche Haltung an die fundamentale Erfahrung, welcher sie begegnen,
bei
  • den Sammlern und Jägern die Erfahrung an das Sammeln und Jagen,
  • den klassischen Griechen die Vorhaben an den Gott des Gewerbes und
  • den Christen die Haltung an die christliche Bruderschaft.
Der Glaubenszykel geht dabei davon aus, daß
  • diese persönlichen Entwicklungen einer gemeinschaftlichen Verfassung zur Hinwendung bedürfen und
  • die verfaßte Hinwendung eines dogmatischen Bekenntnisses, von welchem sie aufbricht,
und im Zeitalter der Werke ist es auch so:
  1. Muß die Doktrin fixiert werden,
  2. die gesellschaftliche Verfassung und erst
  3. kann die persönliche Haltung an die fundamentale Erfahrung angepaßt werden und damit der generative Zykel beginnen,
letzteres in unserem Zeitalter in Form der Industrialisierung nach der Einführung von Bürgerrechten.

In den anderen beiden Zeitaltern findet diese Argumentation hingegen allenfalls eingeschränkt Anwendung. Im Zeitalter der
  • Wunder beruht die persönliche Entwicklung der Erfahrung auf der gemeinschaftlichen Entwicklung der Haltung als ihrem Bekenntnis, und somit gelangt der Glaubenszykel bereits in der dogmatischen Phase an sein Ziel, an welchem der generative Zykel des Zeitalters beginnt, und
  • Wacht beruht die persönliche Entwicklung der Vorhaben auf der gemeinschaftlichen Entwicklung der Erfahrung als ihrer Hinwendung und dieselbe auf der fundamentalen Haltung als ihrem Bekenntnis, so daß der Glaubenszykel die dogmatische Phase überspringend sein Ziel augenblicklich in der gemeinschaftlichen erreicht.
Allerdings gibt es Beispiele dafür, Echnaton in Ägypten, oder Moses ebenda, daß der Glaubenszykel im Zeitalter Wacht in die dogmatische Phase zurückfällt, da es notwendig wurde, die aus dem Zeitalter der Wunder übernommenen Götter, insbesondere in Folge des Kontakts mit fremden Kulturen, zu ordnen und das Dogma zu reformulieren. In mythischer Gestalt findet sich dies auch bei den Griechen, wobei der Gegensatz zwischen Titanen und Göttern allerdings politischer Natur ist, indem die Rolle der Vorbildlichkeit für die Freiheit, also freiwillig und nicht gezwungen zu folgen, betont wird - es ist schon seltsam zu beobachten, wie sehr sich diesbezüglich das Verhältnis zwischen Europa und Persien verkehrt hat.

Während das Zeitalter der Werke also erst nach erheblichen Vorarbeiten beginnen konnte, war dies bei den anderen beiden Zeitaltern nicht so: die Glaubenszykeltiefe jenes
  • der Werke ist 3,
  • der Wacht 2 und
  • der Wunder 1.
Und auf dieser Schwierigkeit, das Zeitalter der Werke zu beginnen, beruht auch meine Unterscheidung zwischen Ideologien und Pseudoideologien:  Eine Ideologie wird durch den Glauben an das gemeinschaftlich zu entwickelnde bestimmt, und nur dann kann sie also neu sein, wenn sie etwas anderes als das bisher gemeinschaftlich Entwickelte gemeinschaftlich entwickeln will.

Im Falle der anderen beiden Zeitalter sind Pseudoideologien, welche dies nicht wollen, im allgemeinen nicht weiter bemerkenswert, da sie oftmals schlicht als andere Namen für die bereits bestehende Ideologie verstanden werden können, aber im Zeitalter der Werke gibt es einen substantiellen Unterschied zu ihr, nämlich daß die bestehende Ideologie, damit sie überhaupt aktiv (generativ) geworden sein kann, seit 1000 Jahren erprobt und verbessert worden sein muß, das Christentum (als solches) nach Christo (als Judentum seit Jesaja), der Islam in der Spanne zwischen Platon und Damaskios vor Mohammed, während Pseudoideologien daraus entstehen, daß die Verwaltung erschwerende Elemente über Bord geworfen werden, um schneller Resultate zu erzielen, und durch, philosophisch gesehen, Schund ersetzt werden.

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26. April 2026

On the edge of the precipice

The moral of the Purim story in my opinion is twofold: It tells Jews to suck up to kings and convince them that they can be a better staff for them than their own administrations, which is a very appropriate message for a people with a banking monopoly living as a diaspora among other peoples, and it tells kings that they can protect their infallibility by relying on competing staffs and letting them fight it out amongst each other, which is what the Pope does and Trump doesn't.

Trump now faces Iran fighting back after Israel convinced him to go after it, for which Iran doesn't need his permission, but because Trump involved the United States themselves, the entire gulf region and not just Israel is being targeted and hence the interest of the entire world is concerned.

When the supreme court struck down Trump's tariffs, he said that he's allowed to destroy nations, but not to impose tariffs, and began to try to destroy nations, starting with Venezuela, the idea being to motivate companies not by tariffs, but by energy security to invest in the United States. It's not that I didn't pick up on that, it's just that I don't think that you can win a war by confrontation without preparation, when you couldn't even prepare it, because of the resistance you are facing.

On the other hand the entire green movement celebrates the rising energy costs as it looks like Donald Trump is saving the world from climate change. At some point Trump will declare petroleum a resource of national security concern and stop its export from the United States. So any silent globalist support for Trump now will turn into unmitigated disaster later or, to put it in military terms, Trump has left his cover and is now in plain sight, but if he isn't stopped, he'll be in a position to wreak havoc.

So, at this point a successful and easily observable Iranian nuclear test might very well be the best step to avoid that.

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