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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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2. Juli 2026

The Line between Genius and Madness

Not only is there a fine line between genius and madness, thanks to the Minnesota Multiphasic Personality Inventory we can also say what genius and what madness are separated by it.

Hypochondriasis

Depression

Hysteria

Psychopathic Deviate

Masculinity/Femininity

Paranoia

Psychasthenia

Schizophrenia

Hypomania

Introversion

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Zur Wagner'schen Prophetie

Im Gegensatz zur Dostojewskij'schen betrifft die Wagner'sche Prophetie nicht einen der im vorigen Beitrag genannten Staatsbetriebsänderungsauslöser, auch wenn sie die Erwartung der Regierten betrifft, was an Wagners politischer Deutung der Schopenhauer'schen Resignation liegt, wozu ich etwas weiter ausholen muß.

Wie Philip Kindred Dick in VALIS schreibt:
#2. The Mind lets in the light, then the dark; in interaction; so time is generated. At the end Mind awards victory to the light; time ceases and the Mind is complete.
[...]
The universe is contracting into a unitary entity which is completing itself. Decay and disorder are seen by us in reverse, as increasing
,
was so zu verstehen ist, daß die Ordnung, welche wir durch Selbsterkenntnis erlangen, auf der Analyse des unseren Erfahrungen begegnenden Willens beruht, und somit einen immer schon vergangenen Standard darstellt, vor dessen Hintergrund die Welt ihre Ordnung zu verlieren scheint, während wir unsere Ordnung erlangen, und dies hat natürlich auch generationale Auswirkungen, insofern es ja möglich wäre, die Ordnung der vorigen Generation als eigene zu akzeptieren, in welchem Falle die ganze Welt in Ordnung wäre.

Genau das ist Wagners Deutung von Schopenhauers Resignationsversprechen, also daß wir alle unsere erbärmlichen Probleme los würden, wenn wir unsere Art nur selbst erkennten und uns nicht von welschem Dunst und welschem Tand verführen ließen, vom Golde gekirrt nur noch nach Gold zu gieren.

Dies nun nimmt die Haltung ein, daß das Zeitalter der Werke weit genug vorangeschritten ist, und wir wunschlos glücklich ein könnten, wenn wir bloß unsere Seele polierten und Minderwertigkeitskomplexen etwa und dem aus ihnen erwachsenden Drang zur Selbstbestätigung, gemeinhin durch Erniedrigung anderer, abschwüren.

Ich schrieb wiederholt zu diesem Thema, daß wir dazu einer Bescheidenheit bedürften, welche wir nicht besitzen, und ob wir nun
  • beginnen uns in einer When the Bough Breaks-artigen Welt zu langweilen und neue Erfahrungen zu suchen, welche uns unsere Technologie ermöglicht, oder
  • zu neuen Erfhhrungen gezwungen werden, um den zunehmend Skynet-artigen Repressionen des Zeitalters der Werke zu entkommen,
in beiden Fällen gewinnen wir ein Interesse am Fortschritt des generativen Zykels des Zeitalters der Wunder, welches heute noch schläft.

Wagner täuscht sich also, was die gegenwärtige Erreichbarkeit der ewigen Glückseligkeit angeht, doch auch wenn er das nicht täte: Diese Resignation verträte einen Fortschritt, und wie die Fortschritts-, so wirkte auch diese Resignationserwartung im Rahmen eines Freiheitskampfes gegen eine sie verweigernde Regierung. Und an der Stelle wird Wagners Fehleinschätzung natürlich offensichtlich.

Und so ärgert sich Wagner auch über Bismarck, welcher die nötigen Staatsbetriebsänderungen vornahm, ohne die Wagner'sche Resignation voranzutreiben, und auch Hitler tat es später nicht. Wir leben heute tatsächlich in der wagnersten aller deutschen Zeiten bisher, wobei der Grund für seine fortgesetzte Relevanz darin besteht, daß Wagner hinsichtlich der Erstrebenswertheit des Fortschritts des generativen Zykels des Zeitalters der Werke Recht hat, aber gleichzeitig arbeitet er auf eine Revolution hin, welche frühestens in ein paar tausend Jahren stattfinden kann, und bis dahin ignoriert er alle tatsächlichen Staatsbetriebsänderungsauslöser - wie auch die Kirchen und die Juden, welche die Geduld verlieren: Welche Optionen haben sie? Doch nur eine, nämlich den neuen Menschen zu züchten, welcher Aldous Huxley's Brave New World akzeptiert.

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Staatsbetriebsänderungsauslöser

Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt!

Matthäus 23:24
Welche Erwartungen hegen die Regierten gegenüber ihren Regierungen?
  • Allgemein gesprochen eine Ehrbarkeitserwartung, speziell
  • eine Fortschrittserwartung,
  • vorzugsweise eine Gesellschaftsförderungserwartung,
    • jedenfalls aber eine Gesellschaftsgewährungserwartung,
  • eine Formierungserwartung, und zwar
    • in Armut eine passive und
    • im Reichtum eine aktive.
Erwartungen an die Betriebsweise selbst hegen die Regierten nicht.

Bemerkungen.
  • Genau dann erfüllt eine Regierung die Fortschrittserwartung nicht, wenn die Regierten eine Kolonie im Sinne des (fälschlich so benannten) Kolonialismusses bilden, und entsprechend führt ihre Nichterfüllung zu Freiheitskämpfen wie jenem in Vietnam.
  • Erst wenn die Gesellschaftgewährungserwartung (absehbar) nicht mehr erfüllt wird, kommt es zu Staatsbetriebsänderungen, wie etwa der sie absehenden Bismarck'schen Sozialgesetzgebung 
  • Die Nichterfüllung der
    • passiven Formierungserwartung führte zum Englischen Bürgerkrieg, der Französischen und der von Dostojewskij vorhergesehenen Oktoberrevolution und
    • aktiven zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, dem Reform Act von 1832 und der ihr durch die Respektierung der Rechte der Stadtstaaten vorbeugenden Bismarck'schen Reichsverfassung,
    wobei die passive Erwartung darin besteht, daß die Gesellschaft formiert werde, und die aktive darin, selber die Gesellschaft zu formieren, was im Falle des Englischen Bürgerkriegs nicht ganz sauber von einander getrennt werden kann, da auch das eine zum andern führt, aber ich glaube, daß man nicht sagen kann, daß Charles I der Gentry im Wege stand, sondern daß man eher sagen muß, daß er ihre Erwartungen nicht erfüllte.

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30. Juni 2026

Die priesterliche Betreuung der Gesellschaft

Was ist die Homogenität von Predigt, Beichte und Handauflegen? Nach etlichen Jahren des Schulterzuckens vermag ich es nun zu sagen.

In einer Gesellschaft
  • wird Wissen ergänzt,
  • verdrängen sich Zugänge und
  • überlagern sich Mächte,
und also ist mit
  • gesellschaftlichen Betrauungen,
  • Gesellschaftsverträgen und
  • gesellschaftlichen Übereinkünften
zu rechnen und fernerhin mit
  • Gesellschaftsgarantien,
  • Gesellschaftsauskünften und
  • Gesellschaftsprozeduren,
und daß es sich bei der Beichte um die Gesellschaftsauskunft handelt, welche es erlaubt, Brüche des Gesellschaftsvertrags zu inspizieren, liegt auf der Hand.

Bei der Gesellschaftsgarantie handelt es sich nicht um eine Fortschrittsgarantie, sondern lediglich um eine Garantie, welche einen zivilisatorischen Standard sicherstellt, welcher die Beratschlagung in gesellschaftlichen Foren betrifft, nämlich daß sie hinreichend rational, problemorientiert und staatsdienlich erfolge, und genau das sind die Gegenstände der Predigt: Rechtschaffenheit, Friede und Verbundenheit.

Und was das Handauflegen betrifft: Es erzieht zur Passivität, wie auch die Schule und mehr noch der Arztbesuch zur Passivität erziehen, und Passivität ist die Prozedur, auf welche eine gefährdete Gesellschaft am meisten angewiesen ist, um nicht in Ansicht der Vorkehrungen, welche die übrigen treffen, selbst den Gelassensten zu seinen eigenen zu zwingen und dadurch zu zerfallen, also um in der Gefahr nicht den Kopf zu verlieren.

Die Mißbrauchsmöglichkeiten liegen wiederum auf der Hand, wobei die Kirchen selbst wohl nur die Passivität mißbrauchen, Beichte und Predigt wohl größtenteils nicht. Die Presse mißbraucht offenbar die Predigt, und die Ärzte haben während Corona die Passivität mißbraucht, ob die Rechtsanwälte die Beichte mißbrauchen, vermag ich nicht zu sagen; wenn es so wäre, zum Zwecke der Erpressung, setzte es große kriminelle Energie voraus.

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29. Juni 2026

Der die Glaubensweisen institutionalisierende Staat

Ein wesentliches Problem der Staatskunst besteht darin, daß es keine Lehre derselben gibt, welche erklären würde, wie ein Staat einzurichten und zu regulieren ist. Auf dem Beitrag Willensaffinität geteilter Güter aufbauend gehe ich von dem Ansatz aus, daß ein Staat (einige) seine(r) Bürger
  • ermächtigt,
  • involviert und
  • betraut
und sie entsprechend
  • Prozeduren befolgen müssen, um Mißverständnisse zu vermeiden,
  • Auskünfte geben, um Verdachtsmomente zu entkräftigen, und
  • Garantien, um sich für jene geglaubten Gesetzmäßigkeiten rechtfertigen zu müssen, welche den Fortschritt einer gelobten Entwicklung gemäß der durch die Garantien sichergestellten Strategie betreffen, wobei das Gelübde durch die Garantien impliziert wird.
Der Staat wird dabei den Glaubensweisen (oder auch den Gesinnungen) entsprechend in die folgenden drei Bereiche eingeteilt:
  • seinen Betrieb, welcher ein engagiert integrierendes Aufbauen auf seinem Ansatz darstellt,
  • seine Formierung, welche eine (formierende) adaptive Etablierung von materialistisch verwandelnden Fähigkeiten darstellt, und
  • seinen Fortschritt, welcher ein reflektiert vervollkommnendes Aufbrechen gemäß einer bekannten (von bekennen) Strategie darstellt,
wobei
  • die Betreibenden ermächtigt sind und durch Betriebsprozeduren kontrolliert werden müssen, sofern sie nicht
    • als Unterbetreibende eingespannt wurden und Betriebsauskünfte (etwa Steuererklärungen, in den Vereinigten Staaten generell im Rahmen von so genannten audits) geben müssen,
  • die Formierenden ermächtigt und durch Verkehrsprozeduren kontrolliert werden müssen, und
  • die Fortschreitenden betraut und durch Fortschrittsgarantien kontrolliert werden müssen.
Die Betreibenden betreiben den Staat im allgemeinen Interesse und nicht in ihrem eigenen, weshalb es unerwünscht ist, daß sie Verträge unter einander schließen. Tun sie es, so heißt dies Korruption, und um derselben vorzubeugen, werden Betreibende bisweilen explizit (offiziell) von der Auskunftspflicht befreit, insbesondere die Kirche und ihre weltlichen Vertretungen, Ärzte als Wundertäter, Journalisten als Prediger und Rechtsanwälte als Beichtväter, auf welche Weise die Macht dieser Parteien (insbesondere, wenn sie über ein verdauungsstarkes Gewissen verfügen) aufgewertet wird in der Hoffnung, ein für den Staat günstigeres Gleichgewicht zwischen den Betreibenden zu erzeugen.

Was allerdings die Unterbetreibenden betrifft, so ist es gefährlich, sie nicht zu inspizieren, insbesondere, wenn es sich nicht um Eckkneipen, sondern um Geheimdienste oder Notenbanken handelt. Andererseits kann durch die Auskunftspflicht das Machtgleichgewicht zwischen den Betreibenden aus den Fugen geraten, etwa wenn die halbe Bevölkerung als Spitzel für das Innenministerium arbeitet, so daß die gesamte Einspannungspraxis kritisch zu durchleuchten ist.

In jedem Falle müssen die Betreibenden aber das durch die Betriebsprozeduren erzeugte Machtgleichgewicht verstehen und die jeweiligen Umstände ihnen gemäß in den Staatsbetrieb integrieren, während die Unterbetreibenden als solche vorgesehenermaßen schlicht den Vorrang der mit ihren konkurrierenden staatlichen Betriebsansprüche akzeptieren.

Hierzu ist folgendes zu sagen: Die Begrifflichkeit des Betriebs im Gegensatz zur Formierung nimmt die Perspektive des Staats ein, welcher einmal betrieben und das andere formiert wird. Natürlich gehört seine Formierung zu seinem Betrieb, aber sie betrifft seine Bürger, welche sie auch unternehmen, ohne sich dabei Gedanken über seinen Betrieb zu machen. Zugleich mag sich der Staat aber Gedanken um die Auswirkung dessen, was sie betreiben, auf den Betrieb des Staats machen, und sie als in seinen Betrieb eingespannt betrachten, wobei er ihnen vertragliche Bedingungen auferlegt und sie durch Inspektionen auf der Grundlage von Selbstauskünften überprüft, was Landwirte im besonderen für gegenstandslos halten, da sie nicht einsehen, wie ihr Betrieb den Staatsbetrieb negativ betreffen könnte, und es stimmt ja auch: Je mehr wächst, desto besser für alle. Andererseits zeigt das Beispiel der Industrialisierung der Sowjetunion, daß der Staat ein Problem damit haben mag, daß sie einfach zu dick sind und zu viel essen, weshalb sie ausgehungert werden sollten. Eine etwas humanere Lösung dieses Problems bestünde etwa darin, ihnen einzureden, daß sie nur jemand sind, wenn sie einen Mercedes-Benz fahren, was die Preise von Nahrungsmitteln und Industriegütern auf für letztere günstige Weise austariert.

Die den Staat formierenden Bürger also im Gegensatz zur ihn betreibenden Verwaltung, wobei letztere natürlich auch ehrenamtlich erfolgen könnte und wir also nicht die Person, sondern ihre Rolle betrachten, werden dadurch, daß sie Fähigkeiten etablieren, nicht als den Staat Regierende ermächtigt, sondern als Handeltreibende, und die sie kontrollierenden Verkehrsprozeduren müssen also dafür sorgen, daß Täuschungen bei Handelsabschlüssen vermieden werden,  etwa durch Qualitäts- und Erbringbarkeitsbeweise.

Und alles was dabei verstanden werden muß, ist, daß die Verkehrsprozeduren also die materielle Ausstattung der Gesellschaft durch legale Gewerbe betreffen.

Was den Fortschritt angeht, so erwachsen die ihn sicherstellenden Garantien aus den (subjektiven) Glauben der Gesellschaft, welche in dieser Hinsicht eine Gemeinschaft (genauer gesagt ein Bekenntnis) darstellen muß, da jemand nur das zu garantieren bereit ist, was einen Fortschritt sicherstellt, an welchen er glaubt, und die Garantien sind von allen Mitgliedern einzuhalten.

Im wesentlichen gibt es nur drei Fortschrittsweisen, nämlich die generativen Zykel der drei Zeitalter, deren Garantien mittlerweile geklärt sein dürften, aber dies wird natürlich nicht allgemein verstanden, ebensowenig wie der Sinn der Betriebsprozeduren allgemein verstanden wird, welche sich etwa für Erlebnis-, Repräsentations- und Willenskulturen unterscheiden.

Und so ist die allgemeine Bevölkerung nur in der Lage, die Verkehrsprozeduren zu beurteilen. Alles andere liegt im Nebel und wird entsprechend vage angegangen, heute etwa der Deep State, was dem allgemeinen Unbehagen mit der Einspannungs- und Auskunftspraxis Ausdruck gibt, Betriebsprozeduren werden kurzsichtig (blöd...) zusammengeworfen und der Fortschritt nicht auf strategische Garantien, sondern auf mutwillige Gelöbnisse gegründet.

So geht es aber nicht. Das Problem ist nicht, daß uns die Medien irreführen, das Problem besteht darin, daß wir überhaupt nicht wissen, was der Staat ist und wie sich unser(e) Glauben(sweise), sofern wir wenigstens ihn (beziehungsweise sie) kennen, in ihm widerspiegelt und widerspiegeln muß: Wer weiß, wofür er Sorge zu tragen hat, der wird immer die nötigen Informationen finden, um es verantwortlich zu tun, auch wenn versucht wird, sie zu verheimlichen, aber wer es nicht weiß, der kann nur von einem Impuls zum andern springen, und hoffen, daß er dadurch die richtige Gegensteuer gibt, um wenigstens halbwegs auf dem richtigen Kurs zu bleiben, aber wie im Gleichnis handelt es sich dabei um eine erbärmliche Angelegenheit, welche darüberhinaus noch durch gezielte Provokationen gestört wird.

Und nein, es ist völlig aussichtslos, dies durch die etablierten Kanäle zu lehren, da das Interesse an diesem Verständnis ein politisches ist und Verständnis also nur von einer entsprechend interessierten politischen Partei gesucht wird. Aber von welcher Partei reden wir hier? Die Partei derer, welche sich nicht blind an der Nase herumführen lassen wollen? Abzüglich natürlich jener, welchen es gefällt, Andere blinde an der Nase herumzuführen. Und zu dieser Partei bekenne ich mich einstweilen, das heißt, dieses Bekenntnis ist einstweilen das dringlichste, das heißt, während unsere staatlichen Einrichtungen versagen, denn die nötigen Korrekturen müssen von hinreichend Vielen beurteilt werden können, um die von ihnen Betroffenen hinreichend detailliert berücksichtigen zu können.

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27. Juni 2026

Kollektiver Industrialismus und liberaler Soldatenstaat

Die korporalistische Erlebniskultur stellt eine Form des kollektiven Industrialismus dar, insofern sie die Gesellschaft in deren eigenem Namen zu profitabler Arbeit zwingt, was ihr in Friedenszeiten allenfalls durch die Geschwindigkeit des Wandels, welchen sie dabei erzeugt, erschwert wird.

Andererseits bewirkt die Automatisierung des Krieges im Gegensatz zu jener der Arbeit, welche für die zunehmende Menschenfeindlichkeit des kollektiven Industrialismus verantwortlich ist, einen Rückfall in die militärische Lage von Marken: Die allgemeine Bevölkerung ist ständig feindlichen Überfällen ausgesetzt und nur die Soldaten in ihren Befestigungen sind einigermaßen geschützt.

Da die Soldaten sich in ihren Befestigungen verschanzen und die allgemeine Bevölkerung sich selbst überlassen, verhalten sie sich ihr gegenüber natürlicherweise liberal nach dem Prinzip, daß, wer wenig garantiert, auch wenige Ansprüche hat: Eine Mark war seit jeher ein wilder Raum und wird es auch immer bleiben, einst ein Vorposten der Staatlichkeit und heute ihre Nachhut.

Allerdings eine Nachhut, welche wächst, indem die korporalistische Erlebniskultur die klassische Staatlichkeit zertrümmert, und zwar nicht nur absolut, sondern auch im Vergleich zu ihr.

Der Grund dafür besteht darin, daß die Menschen mit jedem weiteren Fortschritt der Automatisierung zu immer weicheren Zielen werden, welche immer umfassenderen Schutzes bedürfen, und gleichzeitig die effizienteste industrielle Verfassung immer weniger Menschen ihrer Art entsprechend einsetzen kann.

Außerdem werden konkurrierende kollektivistische Industriestaaten Soldatenstaaten immer nützlicher finden, um militärischen Druck auf einander auszuüben.

Und so werden wir einerseits Zuckerbrot und Peitsche gegenüber der allgemeinen Bevölkerung im Einsatz für kollektivistische Industriestaaten sehen und andererseits von liberalen Soldatenstaaten ausgehende Überfälle im Einsatz gegen sie - ein Szenario, welches die postapokalyptische Science Fiction, etwa Mad Max: Beyond Thunderdome (naja, so ungefähr), beherrscht, wiewohl es in Wirklichkeit nicht dem Mangel an staatlicher Ordnung entspringt, sondern der automatisierten Zuspitzung derselben als Teil einer die Automatisierung priorisierenden übergeordneten, deren Achillesferse ihre durch Konformität erworbene Sicherheitsgarantie darstellt.

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Gesinnung, Handlungsweise und kommentierende Selbstspiegelung

Die Selbstspiegelung durch entlohnende transzendente Akte hängt von der Handlungsweise und diese wiederum von der Gesinnung ab.

Es gibt drei Handlungsweisen,
welche im Großen und Ganzen den Gesinnungen entsprechen, insofern wir
  • zwar beziehungsherbeiführend erwachsen und uns beziehungsbeachtend formieren, Herbeiführung und Beachtung dabei aber größtenteils unwillkürlich erfolgen,
  • beziehungsheachtend aufbauen und aufbrechen und
  • beziehungsherbeiführend suchen und klären,
und den drei Zeitformen nach verstanden werden,
  • spontane der punktförmigen Zeit nach als (auslösend) verwandelnd,
  • beziehungsbeachtende der linearen nach als (verfolgend) integrierend und
  • beziehungsherbeiführende der netzförmigen nach als (einlösend) vervollkommnend,
und diese Verständnisse werden entlohend gespiegelt,
  • Geben durch Geben und Nehmen durch Nehmen: Kommentar durch Buße und Verschonung,
  • Stärkung durch Versicherung und Schwächung durch Verunsicherung: Kommentar durch Umschlagen der Lage und
  • Verfehlung durch Erniedrigung: Kommentar durch ironischen Spott.
Natürlich ist nicht jedes Wunder die Folge einer Spiegelung, diesbezüglich ist Vorsicht walten zu lassen. Als ich den letzten Beitrag schrieb, hatte ich fürwahr nicht daran gedacht, aber die 7.2 und 7.5 später am selben Tag sind der vorigen Liste hinzuzufügen, mit anderen Worten also das Produkt eines Gebets um die Gnade unter fortbestehender spiritueller Bevormundung, wie sie Tucker's Gast hier an den Tag legte. Es ist mir etwas unangenehm, ihn zum Anlaß genommen zu haben, aber ich hab's - ich sollte wahrscheinlich damit aufhören, mir Dinge anzuhören, von welchen ich weiß, daß ich mich doch nur über sie ärgern werde. Ich weiß, was Johannes 18:4-5 sagt, und auch was der Koran 18:4-5 sagt. Der korrekte Bezug ist Matthäus 18:6.

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24. Juni 2026

Zur Zweinaturen- oder -substanzenlehre

Das Problem der Konzeptualisierung Christi als wahrer Mensch und wahrer Gott besteht darin, daß er sich selbst als solcher verstanden haben müßte, und es nicht vorstellbar ist, wie jemand wahrer Mensch bleiben kann, nachdem er erkannt hat, daß er der wahre Gott ist.

Natürlich behauptet Christus das auch gar nicht von sich selbst, und unterscheidet beispielsweise das, was er will, von dem, was Gott will, und Johannes sagt von ihm, daß er den Vater an dessen Brust verdeutlicht hat.

Deshalb ist es auch notwendig, daß Johannes klarstellt, daß die Kinder Gottes es durch den heiligen Geist sind: Alles, was er in den ersten 18 Versen des 1. Kapitels seines Evangeliums sagt, dient dazu, die spirituelle Realität oder Metaphysik Gottes nachvollziehbar zu machen, um phantastischen Projektionen vorzubeugen, welche einen Affront gegen die Ahnung der Natur Gottes darstellten.

Freilich kann sich die Kirche herausreden, indem sie beispielsweise sagte, daß Christus als wahrer Gott erkannt hat, daß er als wahrer Gott genau auf diese Weise unter den Menschen wandeln will, aber wozu steigen dann noch Engel zu ihm herab und von ihm auf? Oder sie zieht sich gar darauf zurück, daß Gott in seinen Geschöpfen gegenwärtig ist. Rein logisch betrachtet wird die Luft, in welche die Advokaten der unterschiedlichen Auffassungen ihre Argumentationen sprechen, sehr bald zu dünn, um die Unterschiede zu übermitteln.

Die Evangelien enthalten dergleichen nicht, aber sobald die Kirchenväter den Stoff in ihre Finger bekamen, drehte sich für sie alles um Substanzen und Naturen und die substantiellen und natürlichen Unterschiede, zunächst in der Person Christi, aber untrennbar damit verbunden auch unter den Menschen allgemein.

Was ich meine ist dies: Wenn Christus eine subjektive Denkunmöglichkeit darstellt, das heißt, wenn sein Bild ein solches ist, daß es niemand an sich selbst wiedererkennen kann, weil es im Widerspruch zur Beziehung des Menschen zu Gott steht, ein Widerspruch, welcher sich in den Evangelien gerade nicht findet, aber eben in der Zweinaturen- oder -substanzenlehre, so wird die Beziehung zu Gott dadurch entweder
  • aufgehoben, indem der Mensch seine Göttlichkeit an Christus abtritt, oder
  • sie gerät in Feindschaft zu jenen, welche sie auf diese Weise aiufzuheben gedenken.
Letzteres läßt sich nur dadurch verhindern, daß die angemaßte Autorität der Erwartungshaltung Gott gegenüber genügt, in welchem Falle auch eine autoritätsachtende Inspiration auftritt, da
  1. Gott nichts an ihr auszusetzen hat und
  2. die Achtung sie hinreichend von der Göttlichkeit Christi unterscheidet.
Mit anderen Worten besteht die Funktion der Zweinaturen- oder -substanzenlehre darin, die Christenheit zu Richtern der Christoähnlichkeit ihrer Autoritäten zu machen, anstatt sich Christus selbst zum Vorbild zu nehmen, wodurch in gewisser Weise die Göttlichkeit des Kaisers fortbesteht - entscheidend ist ja nicht, daß er als Gott verehrt wird, sondern, daß Gott durch ihn und nicht durch die Gehießenheit seiner Untertanen die Welt gestaltet, wobei sich beides durchaus vereinbaren läßt, jedoch der Gestaltungsanspruch des Kaisers den Vorrang hat.

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23. Juni 2026

Die korporalistische Erlebniskultur und ihre internen Kriege

Unter der korporalistischen Erlebniskultur verstehe ich den Globalismus und ihre internen Kriege vervollständigen das Schicksal der Nationen unter den Bedingungen des Freihandels.

Jene Unternehmen, von welchen die Wirtschaft am meisten abhängt, bilden die korporalistische Führungsriege, indem sie diese Abhängigkeit benutzen, um sie zu regieren, das heißt das Recht zu diktieren, welches sie regelt.

Dieses Recht muß formal als nationales Recht übernommen werden, damit seine Brüche mithilfe der Staatsgewalt geahndet werden können. Wiewohl der korporalistischen Führungsriege selbst bereits erhebliche Ahndungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, tritt die Nation also als Rechtsumsetzer in Erscheinung, und das begründet eine charakteristische Spannung im Korporalismus,
  • einerseits, da die korporalistischen Interessen sich nicht unbedingt mit den bürgerlichen decken (die traditionelle Begründung faschistischer Herrschaft, e.g. Mussolinis, Hitlers), und
  • andererseits, da die verschiedenen nationalen Rechtsumsetzungen unabhängig von einander erfolgen.
Die rasante Entwicklung der digitalen Verwaltungstechnologie spiegelt sich im korporalistisch diktierten Recht wider, indem neue Abhängigkeiten alte Gewohnheiten ablösen mitsamt deren Rechtsvorstellungen. Entsprechend besteht zurzeit eine brodelnde ethische Selbstverständlichkeit statt einer soliden.

Diese wiederum motiviert (korporalistisch) interne Kriege um die dominante nationale Rechtsumsetzung,
  1. da die bisher dominante als (national) interne Gefahr betrachtet wird, und
  2. da es neuerdings möglich scheint, sie an sich zu reißen,
wobei sich ein Krieg dadurch als korporalistisch intern entpuppt, daß er die Strukturen der korporalistischen Führungsriege, von welchen die Wirtschaft abhängt, nicht angreift, also zum Beispiel Satelliten.

Der Iran gehört selbstverständlich nicht zur korporalistischen Führungsriege, und deshalb kann er den Ölhandel angreifen. Gleichzeitig kann China Iran seine Satellitendienste anbieten und dadurch den amerikanischen militärischen Vorteil ausgleichen, was darauf hinausläuft, daß China die Dominanz der amerikanischen Rechtsumsetzung in diesem Krieg bricht.

An der allgemeinen Drift Richtung totalitärem Irrsinn ändert sich dadurch nichts, jedoch ist der letzte Irrsinnsschub sozusagen auf Grund gelaufen, was aber auch vorhersehbar war - ich möchte mir lieber nicht vorstellen, welche Mittel beim nächsten bereitstehen werden, die Pager-Attacke gibt aber einen Vorgeschmack.

Technolgie und kulturelle Herrschaft treiben zur Radikalität und letztere zugleich zur Abzielung auf die Abhängigen beim Ringen um die nationale Dominanz der Rechtsumsetzung, und die Abhängigen dienen dabei dazu, ihnen ihre Grenzen aufzuzeigen, gleich wo sie verbluten.

Die Einrichtung ähnelt den Vereinten Nationen in der Hinsicht, daß auch sie Vetomächte kennt, nämlich jene, welche über hinreichend abhängigmachende Technologien verfügen, aber im Gegensatz zu ihnen erfolgt die Rechtsumsetzung in ihr im kriegerisch ausgetragenen Wettstreit, und seit dem Ende des Kalten Krieges stellt sie das globale Regime dar

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20. Juni 2026

12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '86

1. Stevie Winwood: Higher Love


2. Luther Vandross: Stop to Love


3. Company B: Fascinated (Club Mix)


4. Curiosity Killed the Cat: Down to Earth


5. Gregory Abbot: Shake You Down


6. Genesis: Invisible Touch


7. Bruce Hornsby and the Range: The Way It Is


8. Peter Gabriel: Big Time


9. Huey Lewis & The News: Hip to be Square


10. Hipsway: The Honeythief


11. Pet Shop Boys: Love Comes Quickly


12. Sandra: Innocent Love

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Zur bekenntnisbasierten Parzellierung im Zeitalter der Wunder

Ich habe wiederholt den Vorschlag gemacht, Grundbesitz der Popularität von Bekenntnissen nach zu verteilen, um Kriegen das Wasser abzugraben, und werde ihn nun konkretisieren.
  • α (Ablegestärke): Notwendige Anzahl von Familien, um eine souveräne Gemeinde zu bilden
  • π (Parzellenzahl): Anzahl der verfügbaren Parzellen
  • σ (Stabilitätsfaktor) > 1: Vielfaches der Ablegestärke, welches Abtrünnigkeitsschutz verspricht
  • b (Bekenntnisstärke): Anzahl der Häuser (Familienoberhäupter), welche ein Bekenntnis geloben (idealerweise bekennen, aber de jure geloben)
Somit können απ Häuser mit Anrechten auf Grundbesitz versehen werden, wobei eine Parzelle so zu dimensionieren ist, daß sie 2σα Familien mit dem zum Leben Nötigen versorgen kann, und ein Bekenntnis Bi hat entsprechend Anspruch auf
ni ≤ bi / α
Parzellen, welche den jeweiligen Grundbesitz ihrer einzelnen Gemeinden bilden.

Wenn nun ein Bekenntnis durch Übertritte aus anderen Bekenntnissen wächst, so steht immer eine Parzelle für seinen Zuwachs frei.: Sind zum Beispiel 100 Parzellen vorhanden und 10 Bekenntnisse mit jeweils 10 Häusern, so verliert ein Bekenntnis bereits beim ersten Übertritt das Anrecht auf eine ihrer 10 Parzellen, so daß diese (oder eine andere...) also später für ein anderes frei steht. In jedem Falle gilt:
Σ ni Σ bi / α π,
letzteres, da maximal απ Häuser mit Anrechten auf Grundbesitz versehen wurden.

Der Faktor 2σ hat die Funktion, Bekenntnissen die Einrichtung von Stammgemeinden zu erlauben, in welchen sich die Bevölkerung konzentriert, so daß sie ihren Grundbesitz nicht gleich auflösen müssen, wenn es zu Austritten kommt, was zu erheblicher Investitionsunsicherheit führte: Realistischerweise wird niemand einem Bekenntnis beitreten wollen, dessen aufnehmende Gemeinde bereits nach ein paar Austritten ihren Grundbesitz auflösen müßte, so daß wir nicht α, sondern σα als Standardgröße einer neuen Gemeinde annehmen müssen, und entsprechend muß eine Standardgemeinde bis zu 2σα anwachsen können, um eine neue Standardgemeinde abspalten zu können, was die Dimensionierung der Parzellen widerspiegelt.

Freilich wird die Versuchung bestehen, den Stabilitätsfaktor möglichst nahe 1 zu wählen, aber anfangs dürfte das Interesse an Stabilität überwiegen und ein Wert von 3/2 vernünftig sein, und später, nachdem die statistische Verteilung der Bekenntnisstärken bekannt ist, lassen sich, bei hinreichend wenigen kleinen Bekenntnissen, weit effektivere Ressourcenoptimierungen vornehmen, allerdings auf die Gefahr hin, daß Freiheit und Frieden der politischen Ordnung in Widerspruch zu einander geraten.

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19. Juni 2026

Bekenntnisvermittlung durch landessippliche Darstellung

Die Landessippe besteht aus
  • Landesvater,
  • Landesmutter und
  • Landeskindern,
wobei
  • die Verkörperung der erkorenen Herrlichkeit dem Landesvater,
  • der Reigen des begnadeten Umgangs der Landesmutter und
  • gesegnete Ergebenheit den Landeskindern obliegt.
Diese drei Verhaltensweisen entsprechen den darstellenden Lebensmodellen, nämlich
  • die Herrlichkeitsverkörperung der menschlichen,
  • der begnadete Reigen der himmlischen und
  • die segenempfangende Ergebenheit der zweckmäßigen Darstellung,
oder, anders gesagt,
wobei sich die Ehrbarkeiten (oder Geister Gottes) in den begnadeten Umgangsformen niederschlagen und der Segen der Landeskinder ihrem Bemühen, sich durch ihre Verpflichtungen als würdige Kandidaten zu erweisen, entspringt - freilich, es ließe sich einwenden, daß sie nicht ihren Segen, sondern ihr Los empfangen, und letzteres fällt in der Tat mehr ins Gewicht, wenn die landesväterlich verkörperte Herrlichkeit mangelhaft ist. Traditionell ist sie allerdings so unkontrovers, daß es mehr auf die jeweiligen Bemühungen der Landeskinder ankommt, den Landesvater stolz zu machen.

Damit dies wahrhaftig dargestellt werden kann, muß
  • der Landesvater also den gläubigen geistigen Horizont,
  • die Landesmutter den philosophischen oder persönlichen und
  • müssen die Landeskinder also den körperlichen geistigen Horizont
besitzen, aber da wir hier von einem Zeremoniell sprechen, wollen wir diesem Punkt besser kein ungebührliches Gewicht verleihen: Eine Gesellschaft wählt ihr Bekenntnis und erinnert sich an es als Gemeinschaft - um mehr geht es nicht.

Es ist ganz interessant, daß mein sexuelles Interesse von jeher nur solchen Frauen galt, welche bereit waren, sich als Landesmütter oder -kinder in die landessippliche Darstellung einzufügen, und bei Männern ist es ihre Bereitschaft, den Landesvater zu geben, welche sie mir sympathisch macht.

Mir ist Prinz Edward nicht gänzlich unsympathisch. Verfolgen wir einmal zurück, welchen Wurzeln die Teilnahme an der landessipplichen Darstellung bei ihm entspringt (wie es mir scheint, ich bin vielleicht etwas parteiisch).
Der Vater gibt das Landeskind, verfolgen wir lieber die Mutter weiter.
Schwierig. Ich sehe da in beiden Fällen Potential, aber wenig aktualisiert. Beginnen wir mal mit der Großmutter und sehen, was sich Interessantes findet.
Ich hab' mich da mal für den Urgroßvater entschieden, weil ich Eiszicke nicht als Landesmutter durchgehen lasse. Aber ich muß schon sagen:  Zwei Männer nach meinem Geschmack! Von Alexander II aus extrapolierend ließe sich vermuten, daß Elenas Urgroßvater Zeus persönlich war. Aber verfolgen wir lieber Marinas Vater weiter.
Das Ideal ist hier weit weniger jovial als auf Marinas mütterlicher Seite, mehr ein fürsorgliches Haushalten, wie es auch Edward, mit einer Note der mütterlichen Abfälligkeit, ins Gesicht geschrieben steht. Es wird schwierig, Christian IX noch weiter zurückzuverfolgen, da es um die dänischen Porträtisten nicht sonderlich gut bestellt ist, aber es lohnt dennoch.
Ich würde an dieser Stelle Friedrich Wilhelms Mutter weiterverfolgen, da mir Friedrich Karl Ludwig in erster Linie gierig scheint, aber weitere Wikipedia-Einträge gibt es nicht. Was sie selbst angeht, drückt sie in der Tat ein sehr warmes und fürsorgliches Ideal aus, welches sie als Gastgeberin gewiß auch zur Norm des Umgangs ihrer Gäste mit einander erhob.

Ich würde folgende Genese postulieren:
  1. Friederike Amalie: fürsorglich,
  2. Friedrich Wilhelm - Georg I: erst draufgängerisch, später fürsorglich,
  3. Elena: unterdrückt,
  4. Marina: abfällig und
  5. Edward: fürsorglich abfällig;
Nicholas kann ich nicht einschätzen. Natürlich läßt sich George nicht außenvor lassen, aber hinsichtlich Edwards spezieller Ambitionen mag diese Genese den familiengeschichtlichen Hintergrund bilden.

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17. Juni 2026

Zur staatlichen Brotausgabe

Ich hatte gesagt, daß die Wissenschaft den Haltungsfundus einer Gemeinschaft darstellt, aber neben der aufbewahrten gibt es auch eine einstweilige gemeinsame Haltung, welche traditionell (tägliches) Brot genannt wird, und welche ich ebenfalls traditionell im Rückgriff auf den Hêliand (Tages-)Rat nennen möchte.

Der modernen Politikwissenschaft ist dieses Konzept als Information bekannt, welche in verschiedenen Informationssphären besteht, über welche verschiedene Staaten Hoheit beanspruchen. Ich denke, Tagesrat stellt einen ganz guten Kompromiß zwischen diesen beiden Extremen dar, Nachrichten mißfällt mir in seiner beamtendeutsch höhnenden Zweideutigkeit, welche der von In-Formation in nichts nachsteht.

Es gibt zwei Weisen, auf welche eine Gemeinschaft ihren Tagesrat erhalten kann, entweder
  • sie berät sich oder
  • sie wird beraten,
und entsprechend versteht sich ihre Regierung entweder als
  • forum- oder
  • ratgewährend,
wobei die Hol- und Engländer traditionell an letzteres gewöhnt sind.

Ich habe im vorigen Beitrag die Abfälligkeit des Begriffs Peergruppe gegenüber seinen Gegenständen gestreift, und zurselben möchte ich hier weiter ausführen.

Ein nicht unwesentliches Problem der Ratgewährung besteht darin, daß der Tagesrat unter Umständen wesentlich der Aufrechterhaltung derselben gilt. Betrachten wir dazu die letzten 80 Jahre der britischen Geschichte.

Der Bedeutungsverlust Großbritanniens gegenüber den Vereinigten Staaten hatte 1946 einen Grad erreicht, welcher die britische Klassengesellschaft gefährdete, was bereits zuvor zu einem gewissen Defätismus geführt hatte, wie ihn etwa Agatha Christie in One, Two, Buckle My Shoe zu Markte trägt und wie er sich auch in A Matter of Life and Death (1946) (Stairway to Heaven...) und SOS Pacific (1959) niederschlägt, nämlich daß das viktorianische Zeitalter nun wirklich vorbei war.

Und weil das verstanden wurde, machte sich Prinz Edward, Herzog von Kent, daran, die britische Jugend in die Swinging Sixties zu führen, in der Hoffnung, die britische Klassengesellschaft und ihre Ratgewährung aus der Schußlinie des amerikanischen Tagesrats zu nehmen, darauf spekulierend, daß die derart akklimatisierten Briten eine kulturelle Brücke zu den Vereinigten Staaten bauen würden, anstatt schlicht überzulaufen.

Ich möchte mich nicht über die dadurch entstandene musikalische Landschaft beschweren, aber die britische Regierung selbst wurde ihres Werkes nicht froh. Bereits in den `50ern zeichnete sich ab, siehe etwa I'm Alright Jack (1959), daß die vorhandenen öffentlichen Foren, sprich die Diskussion in bürgerlichen Peergruppen, die Gesellschaft nach links trieben, bis 1979 denselben unter wirtschaftlichem und bald auch militärischen Druck der Kampf angesagt wurde, indem Expertenmeinungen aufgewertet wurden. Hatte David Niven den Engländern eine himmlische Zukunft an Amerikas Seite vorausgesagt, so hatte sich nun herausgestellt, daß England nicht amerikanischer geworden war, sondern sowjetischer und obendrein ein sowjetisches Einfallstor nach Amerika - wohl gemerkt, aus Sicht der britischen Klassengesellschaft.

Um nun längerfristig sicherzustellen, daß die Engländer keine unerwünschten Tagesräte mehr unterhalten würden, griff die britische Regierung zu zwei Maßnahmen, nämlich
  1. Immobilienverteuerung, um der materiellen Seite des Lebens mehr Gewicht zu verleihen, und
  2. Peergruppenproblematisierung im Rahmen von Bullying oder Mobbing und der Gefahr der Sittenverderbung infolge von Kontakten mit derben Milieus, und der Herbeiführung all dessen durch wirtschaftlichen und militärischen (einschließlich sozialbehördlichen) Druck.
Und nun, nachdem die britische Gesellschaft das alles ertragen hat, ändert sich die Arbeitswelt auf eine Art und Weise, welche das Verdienst an anderen, sich darum zu bemühen, ihr Vertrauen zu gewinnen, auf die Oberschicht beschränkt.

Und alles nur deswegen, weil sich die Regierung als Autor des Heils der Regierten versteht und diese Rolle aus diesem Grunde nicht abgeben mag. Das ist der einzige Vorteil, welchen die römisch katholische Welt besitzt: Sie achtet Foren.

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16. Juni 2026

Die endzeitliche Verhofschranzung

Lukas 14:12
Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde noch deine Brüder noch deine Gefreunden noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf daß sie dich nicht etwa wieder laden und dir vergolten werde.
drückt im Grunde genommen eine Trivialität aus, nämlich daß soziale Anerkennung darin besteht, daß sich andere von einem abhängig machen, und daß man also die soziale Anerkennung derer suchen sollte, welchen man am meisten dient.

Bisweilen steht aber nicht die soziale Anerkennung im Zentrum des Interesses, sondern von Reichen vergebene Güter, wobei jene, welche sie
  • von Etablierten zu erlangen trachten, Höflinge sind,
  • von Autoritäten,  Streber, und
  • von Souveränen, Handlanger,
wobei
  • sich Höflinge dadurch, daß ihnen Etablierte Zugang gewähren, selber (als Hoflieferanten) etablieren, aber
  • Streber nicht unbedingt durch das verliehene Wissen selber zu Autoritäten und
  • Handlanger nicht unbedingt durch ihre Ermächtigung selber souverän werden.
Daß Höfling, Streber und Handlanger dabei einen schlechten Klang haben, liegt also daran, daß man diesen Reichen weniger dient als den einfachen Leuten (insbesondere Klassenkameraden), welche sie leiten, wobei das Konzept der Peer-Gruppe die (scheinbare) Abweichung der Gruppe derjenigen, deren soziale Anerkennung gesucht wird, vom christlichen Ideal, also daß nicht der Dienst an ihnen, sondern ihre Affinität im Mittelpunkt steht, betont, und nicht ihre relative Nähe zu ihm im Vergleich zu dem Umwerben Reicher.

Natürlich ist es kein Laster, gelehrig zu sein, sondern eine Tugend. Es sollte einem aber klar sein, daß sie hinsichtlich der sozialen Anerkennung zunächst einmal nichts einbringt.

Auch ist es so, daß die soziale Anerkennung den Fordernden mehr gilt als den anderen menschlichen Geistern, was aber nicht hindert, daß letztere ihren Wert auf Umwegen ebenfalls erkennen.

Die endzeitliche Industrieskalierung betrifft sachlogischerweise nicht alle Güter im gleichen Maße, sondern den Bedarf der Masse, während jener des Hofs (des Establishments) ein Refugium für im Vergleich zu Maschinen teure menschliche Arbeiter darstellt, ob nun als Physiker im Auftrag des Militärs oder als Influencer zur Verbreitung von Talking Points oder woran auch immer der Hof Bedarf hat.

Und es ist diese Verhofschranzung, diese Abkehr von der sozialen Anerkennung, welche Fordernde asozial macht, was in diesem Ausmaß in der bekannten Geschichte ein Novum ist und entsprechende Irregularitäten bedingt.

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9. Juni 2026

Das Schicksal der Nationen unter den Bedingungen des Freihandels und des sich effizienzbedingt verschärfenden Wettbewerbs unter Ausklammerung von Kriegen

Kriegen im engeren Sinne.

Nationen sind deshalb das Objekt der hiesigen Betrachtung, da sie darüber entscheiden, ob die Ausstattungsentwicklung oder die Ausstattungsverbreitung im Vordergrund steht.

Auf diese Entscheidung wirken drei Kräfte, zwei militärische und eine wirtschaftliche, unter den Bedingungen des Freihandels:
  1. die Revolutionsanfälligkeit der Nation, welche die Ausstattungsverbreitung in den Vordergrund rückt,
  2. die Sabotageanfälligkeit (infolge militärischer Operationen) der Nation, welche die Ausstattungsentwicklung in den Vordergrund rückt, und
  3. der wirtschaftliche Wettbewerb, welcher die Ausstattungsentwicklung in den Vordergrund rückt.
Nationen unterscheiden sich dabei hinsichtlich ihrer Möglichkeiten, die Industrie anderer Nationen zu sabotieren, und es steht zu erwarten, daß sie bisweilen von ihnen Gebrauch machen, um den wirtschaftlichen Wettbewerb zu ihren Gunsten zu beeinflussen, und ebenso mögen sie dies dadurch erreichen, daß sie Revolutionen in anderen Nationen unterstützen.

Abhängig und unabhängig davon unterscheiden sich Nationen durch ihre wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, und je größer diese ist, desto wichtiger ist die jeweilige Nation als Absatzmarkt (zur Devisengewinnung).

Die ausstattungsentwicklungsfreundlichste Politik bestünde darin, alle nutzlosen Esser, um erneut zu Stalins Terminologie zu greifen, verhungern zu lassen, und verhindern würde eine solche nur eine Revolution.

Einstweilen ist es noch nicht wieder dazu gekommen, wiewohl ich manche Deutsche mutmaßen hörte, daß Corona den Chinesen zu diesem Zweck diente. Unstrittig ist aber, daß der globale Wettbewerb zur (Hoch-)Skalierung der Industrien führt und diese zu einer Wirtschafts-(entwicklungs-)politik, welche Großkonzerne unterstützt, deren Besteuerung der nationalen Ausstattungsverbreitung zu Grunde liegt.

Und da es nunmal so ist, wächst mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten das Interesse daran, den nutzlosen Essern an den Kragen zu gehen, um die Steuerlast zu senken, wobei allerdings ihre Kaufkraft zu berücksichtigen ist, was im internationalen Vergleich dazu führt, daß
  • die Industrie einer wettbewerbsunfähigen Nation auf die Reduzierung deren Bevölkerung drängen wird, bis sich die Nation in eine entvölkerte Steueroase für die Arbeiter ihrer heimischen Großkonzerne verwandelt hat,
  • während die Industrien wettbewerbsfähiger Nationen durch den Widerstand der Industrien anderer Nationen, welche ihren Absatzmarkt nicht verlieren möchten, daran gehindert werden.
Die Dynamik dieser Einrichtung ist natürlich im höchsten Maße pervers, fordert sie die Eliten wettbewerbsunfähiger Nationen doch dazu auf, ihre Nationen zu verschlingen, um ein Anhängsel wettbewerbsfähiger zu werden, und entsprechend große Feindseligkeit schlägt ihr entgegen.

Und bisweilen weckt dies Zweifel, zum Beispiel bei Managern, welche Saudi-Arabien bereisen, ob sich die theoretisch vorhergesagte Transformation tatsächlich vollzieht, also ob nur die wirtschaftlich Wettbewerbsfähigsten überleben und sich den wirtschaftlich Vorherrschenden anschließen, wonach es ja in dem Fall auch überhaupt nicht aussieht, aber wer seine Kultur derart gegen die Natur wendet, ironischerweise darwinistisch motiviert, jedoch Organisationen mit Organismen verwechselnd, der darf sich nicht über die Abirrungen seiner Einrichtungen wundern.

Übrigens ist beides falsch:
  • Weder sind Nationen Organismen, welche sich darwinistisch betrachten lassen,
  • noch Konzerne,
ersteren fehlt (normalerweise, sofern es sich nicht um als Wanderarbeiter wandernde Nationen handelt) die ökologische Spezialisierung und letzteren die Reproduktion.

Die Chinesen neigen zu ersterem, wobei sie alle auswärtigen wirtschaftlichen Spezialisierungen intern nachzubilden trachten, und das System zu letzterem, wobei es Konzerne mit Familien zu identifizieren trachtet.

Im Falle Chinas ist es erschöpfend, im Falle des Systems spricht es der menschlichen Natur Hohn, und in seiner nächsten Entwicklungsphase auch dem Menschen selbst, indem autonome Kampfroboter für die wirksamsten militärischen Operationen zur Durchsetzung der Ausstattungsentwicklungsinteressen eingesetzt werden werden.

Indes, erschöpfend ist es für China nur so lange, wie Chinesen die wirtschaftlichen Spezialisierungen nachbilden müssen. Nach der Übertragung dieser Aufgabe auf Maschinen wird es langweilig. Ja, es ist ein ein bißchen krasses Bild, welches ich hier zeichne, aber wenn der Westen seine Werte weiterhin wie bisher verkörpert, wird es sich genau so ergeben.

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7. Juni 2026

12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '73

There must be something out there.

1. Maria Muldaur: Midnight at the Oasis


2. ABBA: Ring Ring (Vierzehn Null Sieben Null Drei)


3. The Doobie Brothers: Long Train Running


4. Alice Cooper: Raped and Freezin'


5. Pink Floyd: The Great Gig in the Sky


6. Genesis Firth of Fifth


7. Elton John: Candle in the Wind


8. The Allman Brothers Band: Come and Go Blues


9. Atlanta Rhythm Section: Conversation


10. Steely Dan: King of the World


11. Stevie Wonder: Living for the City


12. Lynyrd Skynyrd: Tuesday's Gone

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Die Beachtungs-Herbeiführungsumkehr bei den ureigenen Besinnungen

Da ureigene Betrachtung, Entscheidung und Schöpfung als ureigene Aussichten bezeichnet werden, mögen Verwebung, Erwägung und Bereinigung derselben entsprechend ureigene Besinnungen heißen.

Weiters unterteilen wir die Gedanken in zwei verschiedene Klassen:
  1. ausbreitende Gedanken: Entsprechungen, Verbindungen und Anstreben und
  2. einholende Gedanken: Erlebnisse,
wobei erstere der Beachtung in Gedankengängen dienen und letztere die Kriterien erfolgreicher Herbeiführung darstellen:
  • Abhängigkeit der Anwend- oder Umsetzbarbarkeit,
  • Gültigkeit der Aufdeck- oder Begenbarkeit und
  • Verantwortlichkeit der Sichfass- oder Befriedigbarkeit,
und die Beachtungs-Herbeiführungsumkehrung darin besteht, daß die Beachtung antizyklisch von der Aufmerksamkeit voranschreitet, während es die Herbeiführung zyklisch tut:
  • die Verwebung
    • setzt aus der Aufmerksamkeit erwachte Gedankengänge in die dadurch substantiierte Haltung ein,
    • bis sie gültig ist und die Entwicklung aufdeckt oder ihr begegnet,
  • die Erwägung
    • plant Entwicklungen auf der Basis der Haltung und legt sie sie derart angehend frei,
    • bis die Verantwortung für sie die Haltung befriedigt oder wir uns gefaßt haben, und
  • die Bereinigung 
    • erweckt Vorhaben auf der Basis der von ihnen aufgegriffenen Entwicklungen,
    • bis ersterer Abhängigkeiten von letzteren sie anwend- oder umsetzbar machen.
O müßig-musische Trauer! Glaubt mir jemand, wenn ich sage, daß allein Zurückgelassene die glücklichsten Menschen sind?

Dabei ist es völlig trivial: Alles, was wir erschaffen, landet in Bibliotheken oder Museen, und nur allein Zurückgelassene verirren sich jemals dorthin, oder in die Natur, und sei es die menschliche, welche Gottes Schöpfung aufbewahrt.

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6. Juni 2026

Die Verbundenheitsgefühle in Gehießenheits- und Glaubensgefäßen

Die Mitgliedschaft in einem Gehießenheits- oder Glaubensgefäß erzeugt Wertschätzungs- oder Zuwiderheitsgefühle, abhängig davon ob sich die persönliche Gehießenheit mit der gemeinschaftlichen Bildung deckt, nämlich in
  • Traditionen
    • Getragenheit, wenn die gemeinschaftlichen Vorhaben dem persönlichen Gewissen entsprechen, und
    • Gezwungenheit sonst,
  • Schwärmen
    • Aufgehobenheit, wenn die gemeinschaftliche Erfahrung der persönlichen Vorliebe entspricht, und
    • Gezwängtheit sonst, und
  • Arten
    • Verstandenheit, wenn die gemeinschaftliche Haltung dem (subjektiven) Glauben entspricht, und
    • Bedrängtheit sonst,
und in
  • Hoffnungen
    • Beflügeltheit, wenn die gemeinschaftlich entwickelte Erfahrung der persönlichen Vorliebe entspricht, und
    • Verschlepptheit sonst,
  • Hinwendungen
    • Bezauberung, wenn die gemeinschaftlich entwickelte Haltung dem (subjektiven) Glauben entspricht, und
    • Verwahrlosung sonst, und
  • Bekenntnissen
    • Befreiung, wenn die gemeinschaftlich entwickelten Vorhaben dem persönlichen Gewissen entsprechen, und
    • Versklavung sonst.
Das neue Jerusalem (im linken unteren Sektor)?


Wenn die Sonne ein Wurmloch ist. Es sieht allerdings weniger wie ein Borgschiff aus und mehr wie ein Würfel, dessen Seiten den Blick auf verschiedene Sonnensysteme freigeben, wobei die Planeten wie Perlen scheinen. Mich beunruhigt dabei allerdings der Dinosaurier, welcher rechts oberhalb des Würfels auf denselben zu warten scheint. Er sieht freundlich genug aus, wie ein Hund, welcher auf sein Herrchen wartet. Die Frage ist nur, was ihm sein Herrchen mitbringt. Aus irgendeinem Grund drüngt sich mit der Gedanke an Happa-Happa auf.

Hier gießt es gerade in Strömen, wahrscheinlich kein Augenblick großer geistiger Klarheit, aber Paulus' große Hoffnung geht mir mächtig auf den Senkel. Wahrscheinlich habe ich zu viel Kult gespielt

und zu viele Demos angeschaut

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5. Juni 2026

Zu was die Apologetik der Offenbarung führt

Ich habe in den letzten beiden Beiträgen viele moralisch fragwürdig scheinende Dinge geschrieben, wobei der letzte Beitrag den vorletzten ins rechte, unschuldige Licht rückt, was die generationalen Veränderungen betrifft, zum Ende aber auch wieder moralisch fragwürdig erscheint.

Der Grund dafür besteht in beiden Fällen in der Annahme, daß erkannte Dynamiken änderbar sind.

Daß es sich beim popkulturellen Zykel anders verhält, soweit es den Übergang von seiner vorigen sozialen Phase zur gegenwärtigen ideologischen betrifft, dürfte nach dem vorigen Beitrag klar sein. Sprechen wir also hier über die Auslegung oder Verteidigung der Offenbarung und sehen, wie es sich bei ihr verhält.

Zunächst folgende, einfachere Betrachtung. Angenommen es besteht eine Übereinkunft zwischen Partnern, welche alle Seiten zufriedenstellt. Also kooperieren sie. Wenn sie sie nun nicht mehr zufriedenstellt, beginnen sie miteinander zu streiten, und weil sie ihre Kräfte dabei von einander subtrahieren, statt sie zu addieren, wird es umso schwieriger, zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

Es ist dasselbe Prinzip wie bei einer chinesischen Fingerfalle: Das Bemühen, die eigene Position zu verbessern, verschlechtert sie und erschwert die Verbesserung.

In dieser Formulierung läßt sich das Problem als materiell annehmen:: Die Ressourcen sind begrenzt, und wenn sie nicht mehr friedlich geteilt werden können, werden sie kriegerisch verschwendet - von einem wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen.

Nehmen wir nun zusätzlich an, daß es einen Weg gibt, die Kooperation so umzugestalten, daß alle Seiten weiterhin zufriedengestellt werden. Wenn dieser nun propagiert wird, so entwickelt das Problem eine ideelle Komponente, da es moralisch falsch ist, die vernünftige Lösung auszuschlagen.

Und auch diesbezüglich entwickeln sich die Dinge wieder wie bei der chinesischen Fingerfalle:: Je länger die vernünftige Lösung ausgeschlagen wird, desto klarer wird das Unrecht und desto schwieriger wird es, sie auszuschlagen.

Der Witz nun ist, daß die Offenbarung die tatsächliche Lösung enthält und diese häßlich ist. Indem sie verteidigt wird, muß der höhere Zweck dieser Häßlichkeit herausgearbeitet werden, das heißt die vernünftige Lösung, welche also propagierbar wird und den sich durch Rückschläge verstärkenden Effekt auslöst, welchen ich im vorigen Absatz beschrieben habe, und von welchem wir bereits wissen, bis zu welcher Eskalationsstufe er sich aufschaukeln wird.

Wenn ich also sage, unangenehme Prophezeiungen müssen vage bleiben, um sich zu erfüllen, so bewahrheitet sich dies im Falle der Offenbarung dadurch, daß sie erst ernstgenommen werden wird, wenn die Lösung hinreichend häßlich geworden sein wird.

Und zugleich ist diese Häßlichkeit der Kontrast, in welchem Christus wiederkehrt. Würde also ich oder sonstwer dafür sorgen, daß die Offenbarung vorher ernstgenommen wird, würde die Häßlichkeit abgewendet, welche die Wahrheit als solche bezeugt.

Aus meiner Sicht heißt das, daß es nicht falsch sein kann, die vernünftige Lösung zu propagieren, aber auch wenn dies so ernsthaft getan wird, wie es nur möglich ist, wird es die weitere Eskalation nicht verhindern, sondern bis zu dem Grade begründen, welcher nötig ist, um der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen.

Wenn ich also, wie ich im vorigen Beitrag schrieb, den Fettsack in dieser Frage nicht angreife, so nicht deshalb, weil ea klug ist, die Bedeutung der Offenbarung zu verheimlichen, sondern weil sie bis zur fraglichen Zeit unüberzeugend scheinen wird.

Was darüberhinaus geht, die genauen Umstände, welche die Hure und später der Tier zu Fall bringen, ist uns sowieso nicht bekannt

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Die glaubensgefäßmäßigen Gebrechen der Phasen des popkulturellen Zykels

Das Gebrechen der Glaubensgefäße in den drei Phasen des popkulturellen Zykels besteht darin, daß sie durch das Gehießenheitsgefäß, welchem sie entspringen und welches sie zu verbessern trachten kontrolliert werden, derart sie das verbleibende Glaubensgefäß ausschließen, indem
  • das Bekenntnis der ideologischen Phase auf der Analyse einer vorbildlichen Verfassung beruht, nach welcher es zu regieren trachtet*, und dabei Hoffnungen, welche sie änderten, vormundschaftlich unterdrückt,
  • die Hoffnung der praktischen Phase auf der fachlichen Anwendung einer vorbildlichen Anleitung beruht, nach welcher sie zu verwalten trachtet*, und dabei Hinwendungen, welche sie änderten, unduldsam unterdrückt, und
  • die Hinwendung der sozialen Phase auf dem mannschaftlichen Umgang mit einer vorbildlichen Ausrüstung beruht, durch welchen sie die höhere Gesellschaft zu bilden trachtet*, und dabei Bekenntnisse, welche die Ausrüstung änderten, maschinell unterdrückt,
wobei
  • die Vormundschaft zur Erstarrung,
  • die Unduldsamkeit zur Erschöpfung und
  • das Maschinelle zur Verstrickung führt,
und, wo wir gerade das Stricken am Wickel haben, die Nornenmasche also in allen drei Fällen zuschlägt, und den Riegel bricht, welchen
  • der Regierungsehrgeiz in der ideologischen Phase die praktische aufschiebend vor die Hoffnung geschoben hat,
  • der Verwaltungsehrgeiz in der praktischen die soziale aufschiebend vor die Hinwendung und
  • der Ehrgeiz zur höheren Gesellschaft zu gehören (I'm in with the in crowd, I go where the in crowd goes...) in der sozialen die ideologische aufschiebend vor das Bekenntnis (näheres dazu im vorigen Beitrag),
wobei
  • die Regierung der obersten Zeile des I Chings entspricht,
  • die Verwaltung der vierten und
  • die höhere Gesellschaft der fünften,
und der popkulturelle Zykel heute nicht deshalb an sein Ende kommt, weil die 1000-jährige Herrschaft der Heiligen bereits hinter uns liegt und also der Tod in den feurigen Pfuhl geworfen werden wird, derart die Boomer das ewige Leben erlangen, sondern weil die vorbildliche Verfassung an dieser Stelle die Hoffnung, also die persönliche Entscheidung, nicht aus-, sondern im Rahmen der Verfassung des Zeitalters der Wunder miteinschließt, wohingegen die EPCOT-mäßige Regierung mithilfe künstlicher Intelligenz, welche die Antwort des Systems auf die gegenwärtige ideologische Phase darstellt, es nicht nur nicht täte, sondern mit Sicherheit zur Ausrottung von Homo sapiens führte. Es ist also nicht ganz unwichtig, ob jemand ein Prä- oder Postmillennialist ist, wobei es sich freilich um einen zyklischen Vorgang handelt, bei welchem das Ideal zunächst als solches, sprich himmlisch regiert, und dann etabliert irdisch, während ein neues Ideal erwächst, indem alte aus dem Himmel geworfen werden. Nun, das habe ich alles im Detail ausgeführt, und auch, daß unangenehme Prophezeihungen hinreichend verwirrend sein müssen, um wie ein Dieb in der Nacht eintreten zu können, denn andernfalls träfen die unangenehm Betroffenen Vorkehrungen, weshalb ich mit meiner überschaubaren Leserschaft auch ganz zufrieden bin. (Da will ich den Fettsack also nicht angreifen, aber den Vorgesetzten wie Christus zu gehorchen, geht zu weit: Niemand gehorcht Christus, sein Vorbild wird akzeptiert, und in Israel wird niemand gesund, weil es ihm sein Hauptmann befiehlt; sich hinzustellen und derart transparent mit gespaltener Zunge zu sprechen, muß ich verurteilen. Meint er tatsächlich, danach in Ruhe gelassen zu werden? Und gleichzeitig erzeugt er Naiven Gewissensqualen.)

* ein Trachten, welchem der so genannte Intendant (das System) eine neue Form gibt, ohne die Grundlage, auf welcher es beruht, zu ändern.

Post Scriptum vom 7.6.2026
. Der tiefere Grund für die Gebrechen der Glaubensgefäße der Phasen des popkulturellen Zykels besteht darin, daß die Teilung des zur Verbesserung seiner Grundlage zu entwickelnden Gutes technische Probleme bereitet, welche die persönliche Gehießenheit hinter ein Vorbild zurücktreten lassen, also in der
  • ideologischen Phase den (subjektiven) Glauben hinter ein Verfassungsvorbild, aufgrund von Ergänzungsschwierigkeiten der (subjektiven) Glauben im Rahmen einer anvertrauten Verfassungsentwicklung zur Begnung der Schwarmentwicklung,
  • praktischen Phase das Gewissen hinter ein Anleitungsvorbild, aufgrund von Überlagerungsschwierigkeiten der Gewissen im Rahmen einer übereinkommenden Anleitungsentwicklung zur Befriedigung der Arthaltung, und
  • sozialen Phase die Vorliebe hinter ein Ausstattungsvorbild, aufgrund von Verbindungsschwierigkeiten der Vorlieben im Rahmen einer vertraglichen Ausstattungsentwicklung zur Umsetzung der Traditionsvorhaben.

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