Der die Glaubensweisen institutionalisierende Staat
- ermächtigt,
- involviert und
- betraut
- Prozeduren befolgen müssen, um Mißverständnisse zu vermeiden,
- Auskünfte geben, um Verdachtsmomente zu entkräftigen, und
- Garantien, um sich für jene geglaubten Gesetzmäßigkeiten rechtfertigen zu müssen, welche den Fortschritt einer gelobten Entwicklung gemäß der durch die Garantien sichergestellten Strategie betreffen, wobei das Gelübde durch die Garantien impliziert wird.
- seinen Betrieb, welcher ein engagiert integrierendes Aufbauen auf seinem Ansatz darstellt,
- seine Formierung, welche eine (formierende) adaptive Etablierung von materialistisch verwandelnden Fähigkeiten darstellt, und
- seinen Fortschritt, welcher ein reflektiert vervollkommnendes Aufbrechen gemäß einer bekannten (von bekennen) Strategie darstellt,
- die Betreibenden ermächtigt sind und durch Betriebsprozeduren kontrolliert werden müssen, sofern sie nicht
- als Unterbetreibende eingespannt wurden und Betriebsauskünfte (etwa Steuererklärungen, in den Vereinigten Staaten generell im Rahmen von so genannten audits) geben müssen,
- die Formierenden ermächtigt und durch Verkehrsprozeduren kontrolliert werden müssen, und
- die Fortschreitenden betraut und durch Fortschrittsgarantien kontrolliert werden müssen.
Was allerdings die Unterbetreibenden betrifft, so ist es gefährlich, sie nicht zu inspizieren, insbesondere, wenn es sich nicht um Eckkneipen, sondern um Geheimdienste oder Notenbanken handelt. Andererseits kann durch die Auskunftspflicht das Machtgleichgewicht zwischen den Betreibenden aus den Fugen geraten, etwa wenn die halbe Bevölkerung als Spitzel für das Innenministerium arbeitet, so daß die gesamte Einspannungspraxis kritisch zu durchleuchten ist.
In jedem Falle müssen die Betreibenden aber das durch die Betriebsprozeduren erzeugte Machtgleichgewicht verstehen und die jeweiligen Umstände ihnen gemäß in den Staatsbetrieb integrieren, während die Unterbetreibenden als solche vorgesehenermaßen schlicht den Vorrang der mit ihren konkurrierenden staatlichen Betriebsansprüche akzeptieren.
Hierzu ist folgendes zu sagen: Die Begrifflichkeit des Betriebs im Gegensatz zur Formierung nimmt die Perspektive des Staats ein, welcher einmal betrieben und das andere formiert wird. Natürlich gehört seine Formierung zu seinem Betrieb, aber sie betrifft seine Bürger, welche sie auch unternehmen, ohne sich dabei Gedanken über seinen Betrieb zu machen. Zugleich mag sich der Staat aber Gedanken um die Auswirkung dessen, was sie betreiben, auf den Betrieb des Staats machen, und sie als in seinen Betrieb eingespannt betrachten, wobei er ihnen vertragliche Bedingungen auferlegt und sie durch Inspektionen auf der Grundlage von Selbstauskünften überprüft, was Landwirte im besonderen für gegenstandslos halten, da sie nicht einsehen, wie ihr Betrieb den Staatsbetrieb negativ betreffen könnte, und es stimmt ja auch: Je mehr wächst, desto besser für alle. Andererseits zeigt das Beispiel der Industrialisierung der Sowjetunion, daß der Staat ein Problem damit haben mag, daß sie einfach zu dick sind und zu viel essen, weshalb sie ausgehungert werden sollten. Eine etwas humanere Lösung dieses Problems bestünde etwa darin, ihnen einzureden, daß sie nur jemand sind, wenn sie einen Mercedes-Benz fahren, was die Preise von Nahrungsmitteln und Industriegütern auf für letztere günstige Weise austariert.
Die den Staat formierenden Bürger also im Gegensatz zur ihn betreibenden Verwaltung, wobei letztere natürlich auch ehrenamtlich erfolgen könnte und wir also nicht die Person, sondern ihre Rolle betrachten, werden dadurch, daß sie Fähigkeiten etablieren, nicht als den Staat Regierende ermächtigt, sondern als Handeltreibende, und die sie kontrollierenden Verkehrsprozeduren müssen also dafür sorgen, daß Täuschungen bei Handelsabschlüssen vermieden werden, etwa durch Qualitäts- und Erbringbarkeitsbeweise.
Und alles was dabei verstanden werden muß, ist, daß die Verkehrsprozeduren also die materielle Ausstattung der Gesellschaft durch legale Gewerbe betreffen.
Was den Fortschritt angeht, so erwachsen die ihn sicherstellenden Garantien aus den (subjektiven) Glauben der Gesellschaft, welche in dieser Hinsicht eine Gemeinschaft (genauer gesagt ein Bekenntnis) darstellen muß, da jemand nur das zu garantieren bereit ist, was einen Fortschritt sicherstellt, an welchen er glaubt, und die Garantien sind von allen Mitgliedern einzuhalten.
Im wesentlichen gibt es nur drei Fortschrittsweisen, nämlich die generativen Zykel der drei Zeitalter, deren Garantien mittlerweile geklärt sein dürften, aber dies wird natürlich nicht allgemein verstanden, ebensowenig wie der Sinn der Betriebsprozeduren allgemein verstanden wird, welche sich etwa für Erlebnis-, Repräsentations- und Willenskulturen unterscheiden.
Und so ist die allgemeine Bevölkerung nur in der Lage, die Verkehrsprozeduren zu beurteilen. Alles andere liegt im Nebel und wird entsprechend vage angegangen, heute etwa der Deep State, was dem allgemeinen Unbehagen mit der Einspannungs- und Auskunftspraxis Ausdruck gibt, Betriebsprozeduren werden kurzsichtig (blöd...) zusammengeworfen und der Fortschritt nicht auf strategische Garantien, sondern auf mutwillige Gelöbnisse gegründet.
So geht es aber nicht. Das Problem ist nicht, daß uns die Medien irreführen, das Problem besteht darin, daß wir überhaupt nicht wissen, was der Staat ist und wie sich unser(e) Glauben(sweise), sofern wir wenigstens ihn (beziehungsweise sie) kennen, in ihm widerspiegelt und widerspiegeln muß: Wer weiß, wofür er Sorge zu tragen hat, der wird immer die nötigen Informationen finden, um es verantwortlich zu tun, auch wenn versucht wird, sie zu verheimlichen, aber wer es nicht weiß, der kann nur von einem Impuls zum andern springen, und hoffen, daß er dadurch die richtige Gegensteuer gibt, um wenigstens halbwegs auf dem richtigen Kurs zu bleiben, aber wie im Gleichnis handelt es sich dabei um eine erbärmliche Angelegenheit, welche darüberhinaus noch durch gezielte Provokationen gestört wird.
Und nein, es ist völlig aussichtslos, dies durch die etablierten Kanäle zu lehren, da das Interesse an diesem Verständnis ein politisches ist und Verständnis also nur von einer entsprechend interessierten politischen Partei gesucht wird. Aber von welcher Partei reden wir hier? Die Partei derer, welche sich nicht blind an der Nase herumführen lassen wollen? Abzüglich natürlich jener, welchen es gefällt, Andere blinde an der Nase herumzuführen. Und zu dieser Partei bekenne ich mich einstweilen, das heißt, dieses Bekenntnis ist einstweilen das dringlichste, das heißt, während unsere staatlichen Einrichtungen versagen, denn die nötigen Korrekturen müssen von hinreichend Vielen beurteilt werden können, um die von ihnen Betroffenen hinreichend detailliert berücksichtigen zu können.
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