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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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2. August 2026

Daddy, why is mathematics the language of the universe?

Every formula sign in mathematics stands for a relation in which we conceive of the objects it connects, like 3+4 means 4 besides 3 and 3*4 means 3 groups of 4, and the reason, why mechanics are most readily described by it, is that the relations that are fundamental to our understanding are, for the most part, fundamental to our understanding of mechanics.

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Zur marxistischen Auslegung der Offenbarung

Wir haben im vorigen Beitrag gesehen, daß ein schwacher Herrscher nicht unbestechlich sein kann und daß Bestechlichkeit einen Herrscher schwächt. Also liegt der Gedanke nahe, die Nationen der Erde durch Bestechung so weit zu schwächen, bis eine Weltrevolution Erfolg verspricht, und das ist auch eine mögliche Auslegung der Offenbarung.

Es heißt ja immer, daß man die Zukunft nicht vorhersehen könne. Ich glaube, daß der Grund für diese Auffassung darin besteht, daß die Menschen weit mehr an Texten interessiert sind, welche ihnen erklären, was die Zukunft sein sollte, als an solchen, welche bemerken, was die Zukunft wahrscheinlich sein wird.

So haben etliche Landadelige im 18. Jahrhundert die Folgen der Industrialisierung mit erstaunlichem Tiefblick vorhergesehen, gerade wie Dostojewskij jene einer objektiven, wissenschaftlichen Weltanschauung in Rußland, nur daß erstere lediglich Briefe hinterließen und keine Weltliteratur.

Und wenn es sich denn so verhält, warum sollte nicht auch die Offenbarung als Fingerzeig auf eine sein sollende Zukunft verstanden worden sein?

Die Kirchen in ihrem Anspruch, den Ruhm der von ihnen etablierten Einrichtungen in die Ewigkeit zu tragen, können eine solche Auslegung natürlich nicht autorisieren, aber wenn der Papst auch kein Marxist wäre, böte ihm die marxistische Auslegung doch eine willkommene Rechtfertigung, um den Grad der Bestechung zu justieren, sei es als Kämpfer gegen den Marxismus oder ihn stillschweigend tolerierend.

Ich bin wie gesagt anders veranlagt. nicht daß ich Utopien nicht zu schätzen wüßte, aber zutreffende Beobachtungen beeindrucken mich weit mehr, und außerdem enthält die Offenbarung nur minimale Hinweise darauf, was zukünftig sein soll - was das angeht, folgen wir immernoch Jesaja.

Wenn der Fleiß der chinesischen Arbeiter die ganze Welt bestechen soll, bis daß hunderte Millionen Menschen nicht mehr die Kritik und Initiative von tausend Unbestechlichen aufbringen, während sich Amerika zum Affen macht, welchen Grund hat die kommunistische Partei Chinas dann, die Zügel aus der Hand zu geben?

An dem Punkt stimmt die marxistische Auslegung der Offenbarung dann nicht mehr mit der Wirklichkeit überein, sondern wird durch die Aufgabe der gelenkten Sozialisierung der Welt ersetzt.

Ich bin zu unbedeutend, als daß je jemand über mich gelacht haben könnte, aber über manche meiner weiter verbreiteten Ansichten wurde gelacht: Wie nützlich ist das korrupte Knäuel, der korporalistische Filz heute? Wer zieht an seinen Fäden? Und wie entschlossen kann es sich überhaupt bewegen?

Daß lange nichts passiert, liegt in der Natur der Sache: Mitgefangen, mitgehangen!, nicht erst einer und dann noch einer und so weiter, sondern alle auf einen Schlag, und entgegen der naheliegenden Vorstellung muß das, was fängt und hängt, noch nicht einmal ein menschliches Agens sein, bildlich könnte es etwa auch ein Wasserfall sein. Freilich, oftmals ist es von Vorteil, künstliche Abhängigkeiten zwischen den Menschen zu erzeugen, um ihrer Disziplin auf die Sprünge zu helfen, und sie daran zu hindern, ihre Herrischkeit auszuleben, aber das sind individuelle Schwächen, welche weder Gemeinden und schon gar nicht ganze Völker besitzen, wenn sie vernünftig verfaßt sind.

Das sind die Pläne der Menschen: Sie erwachsen aus ihrer Praxis, nur was ihnen während derer begegnete, haben sie jemals bedacht.

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1. August 2026

Bevorzugung und Einbringung

Ich sprach davon, daß wir uns
  • der organisierenden Dynamik eines Staats anvertrauen,
  • uns in seine Entscheidungsprozesse einbringen und
  • uns in die von ihm vorgesehenen Rollen einfinden,
wobei der Staat selbst um so dynamischer ist, je umfangreicher die Determination nicht bloß von den Rollen über die Entscheidungsprozesse zur Dynamik voranschreitet, sondern auch umgekehrt von der Dynamik über die Entscheidungsprozesse zu den Rollen.

Um die Rollen eines Schwarmes, welchem ich selber angehöre, bin ich instinktiv nicht besorgt, entwickeln sie sich doch im täglichen Umgang, und etwaig nötige Korrekturen scheinen möglich. Dahingegen sorge ich mich sehr wohl um die Entscheidungsprozesse, und zwar genauer gesagt darum, daß sich nicht hinreichend viele Bürger im Stande sehen, Opfer zu erbringen, um die sie betreffende Dynamik zu verbessern.

Ich schrieb davon im vorigen Beitrag: Auch mein Ehrsinn gebietet mir, das Gebührende zu begünstigen, aber dazu brauche ich Gleichgesinnte, und wenn ich sie nicht finde, fühle ich mich fehl am Platz, wobei es um so schlimmer ist, je voller der Platz ist.

Dabei gibt es zwei Klassen von Bürgern, nämlich die Organisatoren und die Arbeiter. Zwischen diesen besteht eine ewige Spannung, welche daher rührt, daß die Organisatoren sich Vorteile durch die Organisation verschaffen, welche das Interesse der Arbeiter an einer mit ihr konkurrierenden Organisation nähren.

Da die Arbeiter auf ewig über ihre Arbeitskraft verfügen, als Klasse, versteht sich, sind sie grundsätzlich stets in der Lage, die genannten Opfer zu erbringen, wohingegen es die Organisatoren nur zu dem Grade können, welchen ihnen ihre Motivationsmittel erlauben.

Typischerweise handelt es sich bei letzteren um Kontakte, welche Profit versprechen, so sind manche Eppendorfer, etwa, stolz darauf, Kunden und Reeder zum Zwecke der Einfuhr von von afrikanischen Kleinbauern angebauten Kaffeebohnen verkuppelt zu haben, womit sie ihr Klasseninteresse übrigens schützen, indem sie den lokalen Industrialisierungsdruck mindern und Afrika weiterhin als Rohstofflieferanten belassen.

Ich will mich aber nicht an Stelle der Afrikaner darüber empören, mir geht es vielmehr darum, daß die Gemeinnützigkeit der Organisatoren stets auf den Kreis der unmittelbar an ihr Beteiligten beschränkt ist, während sie innerhalb der Arbeiterklasse als ein allgemeines Potential besteht, welches bei Bedarf aktualisiert werden kann.

Ausnahmen bilden dabei nur jene Arbeiter, welche von der Organisatorenklasse privilegiert werden, wie exemplarisch die Inder in den einstigen britischen Kolonien in Afrika.

Nun habe ich in der Schule von der Überlegenheit der römischen Kultur gegenüber der phönizischen gehört, hier Straßen und Aquädukte, dort Handlanger, aber worin besteht sie genau?

Die Römer haben, als Organisatorenklasse, auf ihren militärischen Zusammenhalt vertraut, welcher es ihnen erlaubte, Forderungen zu stellen, und jene zu bestrafen, welche ihnen nicht nachkamen, ohne daß sie gezwungen waren, sich bei wichtigen Partnern beliebt zu machen.

Das ist die zweitbeste Lösung, wenn es darum geht, als gesonderte Organisatorenklasse das Gebührliche zu begünstigen: Nur das Nötige für sich zu nehmen und jene zu töten, welche die Organisation angreifen, denn so bleibt der Rest bei den Andern, welche sich lokal in den Entscheidungen, welche sie betreffen, weitestgehend frei einbringen können.

Die beste besteht darin, die Angreifer nicht zu töten, sondern am Pranger und mit anderen Mitteln zu demütigen, aber diese setzt nicht nur bei den Organisatoren erheblichen Ehrsinn voraus, sondern auch bei den Arbeitern.

Die Chinesen besitzen weiterhin den meisten und können also auf diese Weise regiert werden, da hat sich nicht viel getan in den letzten 2000 Jahren.

Die Engländer haben sich hingegen, bis es sie nach Indien verschlug, an das römische Vorbild gehalten: allgemeine Freiheit unter allgemeiner Furcht der Staatsdiener. Dann aber begannen sie damit, sich um Partner zu bemühen. Zunächst nur in der Fremde, und heute auch im Innern, wobei die Inder ironischerweise in beiden Fällen auf den Zug aufgesprungen sind und eine kuriose Kontinuität begründen.

Doch kehren wir zu den Phöniziern zurück. Warum haben sie sich nicht wie die Römer verhalten? Weil sie sich ihrer Klassenmitglieder weniger sicher sein konnten und insgesamt militärisch schwächer waren. Und das ist auch heute der Fall: Nur deshalb werden Partner gesucht, weil die Organisatorenklasse zu schwach ist.

Die Bürger müssen bei Laune gehalten werden. Ich schrieb davon, wie Prinz Edward den Engländern ein Forum bot, um Kontakte mit den Amerikanern zu knüpfen, doch als dieses Forum dazu führte, daß sich die Engländer gegen ihre Organisatoren stellten, wurde es schleunigst zurückgefahren.

Dabei könnte die Organisation ja auch durch so ein Forum erfolgen. Aber wie gesagt, der bevorzugte Ansatz heute ist der feudale in Gestalt der korporalistischen Erlebniskultur, weil er den Weltstaat erlaubt. Sehen wir uns also auch ihn unter dem hiesigen Gesichtspunkt an.

Die Feudalherren sind begünstigte Partner, welche, wenn sie ebenfalls begünstigten, die Gesellschaft schwächten, indem sie ihre Einbringung in Entscheidungsprozesse hemmten, und wenn sie maßlos wären, einen Klassenkampf provozierten. Klaus Schwabs Ansatz der Einbindung Betroffener seitens der Feudalherren ähnelt doch sehr der Selbstinszenierung von Fürsten, bei welchen der Fürst seine Kenntnis der Sorgen seiner Untertanen zur Schau stellt. Tatsächlich aber ist die Frage der Betroffenheit die schwierige, welche die größtmögliche Einbindung erfordert.

Nur der eurasische Ehrsinn der Germanen ließ den nach Karl dem Großen begonnenen feudalen Ansatz gelingen, in Anatolien, wo er den Sassaniden abgeschaut worden war, scheiterte er mit dem Überlaufen der Bevölkerung zu den Seldschuken, und ich gehe nicht davon aus, daß unsere Wirtschaftskapitäne spartanischer leben und härter sind und weniger geneigt, Partner zu bestechen, als die byzantinischen Ritter, so daß sich manchenorts in einer weiteren Ironie auch die Turkisierung wiederholen könnte.

Wie sollte ich nicht wissen, was seit mehreren tausend Jahren jeder weiß?

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31. Juli 2026

Kirke

Ich schrieb bereits einen Beitrag über die von Silvana Mangano im Film Ulisse, welcher zu meinen Lieblingsfilmen zählt, dargestellte Zirze, und in den letzten 9 Jahren hat sich mein damaliges Verständnis zu jenem im drittletzten Beitrag zusammengefügt, so daß ich nun an mir selbst die inspirierende Wirkung der Odyssee, wenn auch im Gewand jenes Films, bezeugen kann.

Nachdem ich die entsprechende Stelle nun ebenfalls bei Homer gelesen habe, möchte ich sagen, daß der Topos derselbe blieb, wenn der Film ihn auch psychologisiert und ihm eine dem Starkult Hollywoods geschuldete Dimension gibt.

Homer thematisiert also, was Männern und Frauen gebührt, und in wiefern das sexuelle Begehren es gefährdet:
  • Männer müssen das Gute schaffen und Frauen dazu fähige und gewillte Männer,
  • Frauen gelüstet es danach, Kandidaten durchzuprobieren, und Männer, sich dienen zu lassen,
  • damit eine Frau einen Mann achten kann, muß er sie also bezwingen können,
  • und dann stellt der Eheeid sicher, daß sie ihm als Mutter in ihrer Funktion dient.
Andernfalls verwandelt sie Männer in Schweine, so aber schafft sie jüngere und keckere Versionen des müder werdenden Alten.

Die männliche Herausforderung wird etwas subtiler dargestellt, nämlich die Heimat nicht zu vergessen, das heißt die konkrete räumliche und zeitliche Verortung des zu schaffenden Gutes: Mag sich das Weib an gesunden Kindern freuen, der Mann als Potential kann es nur an seiner Aktualisierung tun, und diese ist naturgemäß nicht größer als er selbst, sondern durch seine existentiellen Bedingtheiten begrenzt, von welchen die Heimat die situative Beholfenheit darstellt.

Soweit Homers die männliche und weibliche Göttlichkeit begrenzende Lehre. Der Eheeid ist dabei eine der Einsicht in die Begünstigung des Gebührenden geschuldete Einrichtung, und diesbezüglich läßt sich einiges anfügen, wobei ich die Griechen für ihren Ehrsinn bewundern muß, welcher ihnen verbat, etwas zu tun, was das Gebührende nicht begünstigen würde.

Indem Frauen in staatlichen Aufgaben aufgehen, also die Welt zu verbessern, kann ein Mann eine ihn derart bezirzende Frau allenfalls nach drei, vier Jahrzehnten für sich gewinnen, da es so lange braucht, um die staatlichen Kräfte auf Linie zu bringen, und dann ist sie natürlich zu nichts mehr nutze.

Das ist also so ziemlich das genaue Gegenteil einer das Gebührende begünstigenden Einrichtung. Es gibt nur zwei Weisen, dies aufzulösen:
  • entweder die Frau willigt in eine riskantere Verbindung mit einem nicht als überlegen erwiesenen Mann ein,
  • oder die Fortpflanzung findet zwischen alten Männern und jungen Frauen ohne persönliche Verbundenheit statt.
Ersteres ist oftmals peinlich, letzteres auf seine eigene Weise gewagt, indem die Staatsdoktrin direkt zur Zucht von ihr entsprechenden Bürgern führt, und wenn man sich so ankuckt, zu was der menschliche Pragmatismus den Wolf umgeformt hat, ist das auch nicht unbedingt anzuraten, und insbesondere dann nicht, wenn die Staatsdoktrin nicht, wie im Zeitalter der Wacht, auf als göttlich angenommenen Gesetzen beruht, sondern sich erst durch ihre Früchte erweisen muß, wie im Zeitalter der Werke, weil der Erweis dann, ob gewollt oder nicht, immer schon auch in den Erbanlagen seiner Bürger steckt: erweist sich der Erfolg des Bürgers nach drei, vier Jahrzehnten, sind es bei der Staatsdoktrin zwei, drei Jahrhunderte.

Ach würden wir nur von solch ungebührlichen Einrichtungen abstehen! Aber was schert dies die Machtgier?

Ich war nicht sonderlich situativ beholfen in meiner Heimat, und darauf baue ich auch nicht. Meine kognitive Versetztheit habe ich im Laufe der Jahrzehnte verbessert. Und obschon die zeitliche Betroffenheit nie etwas ist, auf was man bauen kann, so nehme ich sie doch als weniger widrig wahr, wiewohl dies einzig daran liegen mag, daß ich weniger über sie erschrecke, was wiederum seine Gründe hat.

Doch noch einmal zurück zum Film. Auch wenn Homer die Mutter Odysseus nicht explizit zur Gattin zurückrufen läßt, so ist es doch klar, daß sie genau das tut, indem sie deren und des Sohnes Treue betont, und das ganze Unsterblichkeitgedöns ist eh an mir abgeperlt. Wirklich über die Vorlage gehen nur Manganos Fragen hinaus, und dies ist ein intelligentes Spiel mit dem Gebührlichen, welches die Frage nach der eigenen Wirkstätte unseren modernen Auffassungen anpaßt, vielleicht etwas zu sehr ins moralische, hier die christliche Treue, dort die aufgeklärte Versuchung, ziehend, aber doch unzweideutig auf die homerische Antwort weisend.

Mit anderen Worten dürfen sich sowohl Homer, als auch Ulisse rühmen, weiterhin Antworten zu geben. Ich habe von Nolan's Film nur gehört, und nichts davon hatte den geringsten Wert, aber wenn ich also wohl auch nichts wertvolles zu ihm beizutragen habe, ist er doch eine zeitige Erinnerung an meine eigene Beschäftigung mit der Odyssee.

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29. Juli 2026

12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '88

1. Narada: Divine Emotions


2. a-ha: Touchy!


3. Jack 'n' Chill: The Jack That House Built


4. Vangelis: Message


5. The Moody Blues: I Know You're Out There Somewhere


6. Yello: The Race


7. Bobby McFerrin: Don't Worry, Be Happy!


8. Mike + The Mechanics: The Living Years


9. Boy Meets Girl: Waiting for a Star to Fall


10. Robert Palmer: Simply Irresistible


11. The Mission: Tower of Strength


12. Herbert Grönemeyer: Was soll das?

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Controlling knowledge and its application.

As we progress, knowledge emerges from the sea of ignorance like a volcanic island:
as it gains in height, so it does in breadth.
Hence, what was once known only to a few draws ever wider circles.
Will we then attempt to reverse the flow of time?
And how can we control its application?, unless we know of it.
Will we then survey everything?
And if that doesn't meet with general approval,
will we reshape the world to fit our ability by removing our knowledge from it?

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Regressive und progressive Herbeiführungsweisen

Insofern die
  • Kursvollendung zu einer aufgedeckten Position,
  • Seinsherstellung zu einer verfassenden Ordnung und
  • Einfallsverwirklichung zu einer angewandten Funktion
führt, und also von der vorgefundenen fort, läßt sich die Annahme machen, daß letztere nicht hinreichend vorbereitet wurde, wobei
  • Gleichgültigkeit und Bedeutsamkeit die Begegenbarkeit einer Position mit einer Ordnung,
  • Verdruß und Eifer die Befriedigbarkeit einer Ordnung durch eine Funktion und
  • Ungunst und Gunst die Umsetzbarkeit eines Vorhabens in einer Position
beurteilen.

Die regressiven Herbeiführungsweisen bestehen dann darin, auf eine hinreichend vorbereitete Position, Ordnung oder Funktion zurückzugreifen, was Ersatzstolz im weiteren Sinne spendet, namentlich
  • die Willkür darin, einen bedeutsamen Kurs um seiner Stolz im engeren Sinne spendenden Bedeutsamkeit Willen zu vollenden, wie etwa wenn Kinder aus Langeweile Dinge zerbrechen,
  • die Unbeirrbarkeit darin, ein eifererlaubendes Sein um seines Genugtuung spendenden Eifers Willen herzustellen, wie etwa wenn Kinder sich weigern, etwas neues zu probieren, und beim Altbekannten bleiben, und
  • der Eskapismus darin, einen begünstigten Einfall um seiner Freude spendenden Begünstigung Willen zu verwirklichen, wie etwa wenn Kinder zu unsichtbaren Freunden sprechen oder Erwachsene zu einem Glas Rotwein und einer Schallplatte greifen,
wobei es natürlich auch zu Apathie statt Regression kommen kann, womit die vier Temperamente vollständig wären:
  • willkürliche Sanguiniker,
  • unbeirrte Choleriker,
  • eskapadische Melancholiker und
  • apathische Phlegmatiker.
Und die progressiven Herbeiführungsweisen beruhen darauf, ihren Sinn zu erkennen, namentlich
  • das Erwachsen darauf, daß die der Formbarkeit wehrende Gleichgültigkeit der Ordnung sich durch eine entstörte eifrige Funktion auflösen mag, etwa jener, wenn der Regen den Lehm aufweicht, gleich was man tut, das Feuer eifrig immer heißer zu schüren, bis der Backstein ihm widersteht,
  • das Suchen darauf, daß die der Erhabenheit wehrende Verdrießlichkeit der Funktion es durch eine sicherstellende günstige Position tun mag, etwa jene einen Speer zu werfen durch jene auf einem Hügel, und
  • das Klären darauf, daß die der Unerschöpflichkeit wehrende Ungunst der Position es durch eine begegnende bedeutsame Ordnung tun mag, etwa jene fortwährender Blutfehden durch jene eines Rechtssystems.
Die reflektierende (philosophische) Phase der Glaubensweisen führt also zu den existentiellen Bedingungen, nach welchen die Gesinnungen streben,
  • das Erwachsen zum Kurs des formenden Wissens, wobei es wie gesagt meist unwillkürlich erfolgt,
  • das Suchen zum Sein des erhabenen Maßstabs, und sei es in einer Folge von Schritten, bei welcher die Erleichterung in einer Position benutzt wird, um weitere erleichternde Voraussetzungen zu finden, wie es sich beispielsweise in der Mathematik und Physik beobachten läßt, und
  • das Klären zum Interesse der Funktion des unerschöpfenden Fazits, indem die Ordnung erkannt wird, nach welcher der Mensch sich selbst im Wege steht oder nicht.
Im übrigen ist
  • die Anwendung der Ordnung resonant, so daß das Versprechen einer bedeutsamen Ordnung infolge einer eifrigen Funktion davon abhängt, daß in der ausgelösten Position etwas neues anklingt (erwacht),
  • die Formulierung der Funktion determiniert, so daß das Versprechen einer eifrigen Funktion infolge einer günstigen Position nur von der passenden Einlösung der erwachten Ordnung abhängt, und
  • der Übergang zu einer Position inkrementell, derart das Versprechen einer günstigen Position infolge einer bedeutsamen Ordnung von der vorgesehenen Auslösung der eingelösten Funktion abhängt,
und hinsichtlich der Charaktere ergibt sich, daß
  • Erregte an progressive Kursvollendung oder die Formbarkeit glauben,
  • Fordernde an progressive Seinsherstellung oder die Erhabenheit und
  • Gestimmte an progressive Einfallsverwirklichung oder die Unerschöpflichkeit.
Die im vorigen Beitrag betrachtete oberflächliche Positionsbejahung stellt also in ihrer ostentativen Begünstigtheit für apathische und eskapadische Gestimmte eine schmerzvolle Mahnung dar, und für klärende oder aufbrechende eine erschreckende Leere und zugleich Grenze der als unerschöpflich angenommenen Menschlichkeit.

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27. Juli 2026

Zur Unvergänglichkeit der Gefühle

Der vorige Beitrag wirft die Frage auf, welche Gefühle es wohl seien mögen, welche uns dazu bringen, an einer Stelle verweilen zu wollen.

Offensichtlich sind es weder Gefühle der Achtung, noch der Lust, da uns diese, sofern angenehm, denn Leid, Erschöpfung, Übelkeit und Schrecken lassen uns wohl auch verweilen, doch nicht, weil wir es an sich wollen, sondern nur, weil sie unsere Bewegung hindern, unentwegt vorantreiben.

Und was nun also die angenehmen Gefühle der Sorge angeht, so
  • ist die Einsicht zwar so beständig wie unser Gehirn, jedoch ein vergleichsweise schwaches Gefühl,
  • ermißt die Wertschätzung zwar explizit die Idealität einer Verlegenheit, jedoch sind die Verlegenheiten selbst flüchtige Positionen, selbst jene infolge unserer Haltung, welche wir durch unsere Stimmung bewerten,
  • richtet sich der Stolz im weiteren Sinne zwar auf die Vergangenheit, welche nicht vergeht, doch er selbst vergeht sehr wohl nach einer Weile, erlaubt jedoch die Annäherung an die gesuchte Position, indem er uns allabendlich zeigt, wie ideal die derzeitige angesichts des voraufgegangenen Tags ist, was Pythagoras, etwa, zur vorzüglichsten Richtschnur erklärt,
  • ist die Liebe im weiteren Sinne zwar zeitlos, doch
    • stellt die Verbundenheit Anforderungen an den sie Empfindenden, welche im Alter zunehmend nicht mehr erfüllt werden, wobei die Verbundenheit mit Gott am längsten aufrecht erhalten werden kann, worum es etwa in Hexagramm 52 des I Chings geht,
    • stellt sich bei der Liebe im engeren Sinne stets die Frage, ob die erreichte Ordnung der Welt in Auffassung und letzterer Anwendung nicht übertroffen werden könne, wiewohl die eigene Schwäche hier natürlich beruhigend wirkt und es gut sein lassend, und
    • verpflichtet die Zufriedenheit zu ihrer Bewahrung, was es sündig erscheinen läßt zu verweilen, es sei denn, daß ein anderer diese Verpflichtung übernimmt.
Wir sehen also, daß die ideale Position dem Menschen nicht einfach als Ziel vorgegeben ist, sondern daß sie sich aus der Reflexion der eigenen Bewertung des eigenen Bemühens um sie ergibt.

Freilich, manche Menschen bestimmen die ideale Position vorschnell nach oberflächlichen Gesichtspunkten, etwa ihrer sozialen Stellung oder der Perfektion ihrer Unternehmungen, und diese sind gefährlich, und insbesondere, wenn sie sich auf oberflächliche Ordnungen stützen, um die Welt zu formen.

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26. Juli 2026

Die Ausrichtung des Menschen an der Welt

Die Menschenführungsanstöße beruhen auf unseren existentiellen Bedingtheiten,
  • das Anbieten auf unserer kognitiven Versetztheit,
  • das Belohnen auf unserer zeitlichen Betroffenheit und
  • das Behelfen auf unserer situativen Beholfenheit,
welche wir uns für die Herbeiführungsweisen bewußt machen, unsere
  • kognitive Versetztheit für die Seinsherstellung,
  • zeitliche Betroffenheit für die Einfallsverwirklichung und
  • situative Beholfenheit für die Kursvollendung,
insofern uns unsere
  • kognitive Versetztheit auf die ideale (von uns bedachte) Ordnung,
  • zeitliche Betroffenheit auf unsere ideale Funktion und
  • situative Beholfenheit auf unsere ideale Position
führt, wobei jene
  • Ordnung ideal ist, welche die Formulierung von im Mittel idealen Funktionen,
  • Funktion ideal ist, welche den Übergang zu im Mittel idealen Positionen, und
  • Position
    • mittelbar ideal ist, welche die Anwendung von im Mittel idealen Ordnungen erlaubt, und
    • unmittelbar ideal ist, in welcher wir am liebsten verweilen (vergleiche Sokrates' und Agathons Auffassung der Liebe im Symposion),
derart wir uns also an der Welt ausrichten, wobei Mittel je nach Kontext als langfristiges und/oder gesellschaftliches zu verstehen ist.

Das Zeitalter der
  • Wunder strebt also zu den idealen Funktionen unserer Leben,
  • Wacht zu den idealen von uns bedachten Ordnungen und
  • Werke zu unseren idealen mittelbaren und unmittelbaren Positionen,
wobei die letztere Dichotomie für die Entzweiung von Recht und Macht verantwortlich ist:
Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.

Matthäus 23:11-12

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24. Juli 2026

Natürliche und willkürliche Lagen

Die Lagen, Stände, Verlegenheiten und Gesetzmäßigkeiten, werden von den Rückschauen, Verantwortlichkeiten, Abhängigkeiten und Gültigkeiten gebildet, wobei ich die Gültigkeiten auch als Gesetze oder Begleiterscheinungen bezeichne und die Abhängigkeiten kontextuell auch als Voraussetzungen.

Infolge der Herbeiführungsweisen im Rahmen des generativen Zykels des entsprechenden Zeitalters werden die natürlichen Lagen um einen willkürlichen Teil erweitert: infolge
  • der Einfallsverwirklichung die natürliche Verantwortlichkeit um die willkürliche dem entwickelten Fazit geschuldete, wobei eine Verantwortlichkeit genau dann willkürlich ist, wenn das Ziel, welchem sie gilt, kein unwillkürliches ist,
  • der Kursvollendung die natürlichen Voraussetzungen um die willkürlichen dem entwickelten Wissen verdankten und
  • der Seinsherstellung die natürlichen Gesetze um die willkürlichen die entwickelten Maßstäbe reflektierenden,
und diese Erweiterungen erlauben die allmähliche Erweiterung der Basen der Zeitalter, die willkürlichen
  • Verantwortlichkeiten jene der Gewährung,
  • Gesetze jene der Anerkennung und
  • Voraussetzungen jene der Unterstützung.
derart die basalen Kulturbeachtungen die Herbeiführungsprobleme schrittweise reformulieren,
  • das die weitere Fazitentstörung (Einfallsverwirklichung) angehende Erforschen jenes des Aufspürens,
  • das die bisherigen Maßstabssicherstellungen (Seinsgeleitungen) studierende Aktualisieren jenes des Sichfassens und
  • das mit den bisherigen Wissensreflexionen (Kurseinkehren) umgehende Implementieren jenes des Aufdeckens,
wobei Verwenden
  • beachtend
    • Nutzbarmachen mit Blick auf die Entwicklung und
    • Implementieren mit Blick auf die Vorhaben und
  • herbeiführend
    • Aufspüren mit Blick auf die Entwicklung und
    • Anwenden mit Blick auf die Vorhaben heiße.
Die Herbeiführungsweisen entsprechen dabei den Gesinnungen (Reihenfolge hier: materialistisch, engagiert, reflektiert), welche sich auch als Fortschrittswillen verstehen lassen, 
  • die Einfallsverwirklichung der reflektierten (ursprünglich philosophischen), welche den Fortschritt durch entdeckte Verantwortlichkeiten,
  • die Seinsherstellung der engagierten (ursprünglich heroischen), welche den Fortschritt durch befolgte Gesetze, und
  • die Kursvollendung der materialistischen, welche den Fortschritt durch geschaffene Voraussetzungen sucht,
wobei der Fortschrittswille
  • der Unerschöpflichkeit der (durch Fazite) zu überblickenden Entwicklung,
  • der Erhabenheit der (nach Maßstäben) zu läuternden Vorhaben und
  • der Formbarkeit der (durch Wissen) zu durchdringenden Materie verbunden ist.
Ich nahm gestern derer zwei wahr, zunächst die Erhabenheit der Musik des 77-jährigen Sängers und Komponisten Tõnis Mägi, welcher über seine Gebrechlichkeit scherzte, aber Töne und Tasten traf, und später am Abend, als die Sonne unterging, die Unerschöpflichkeit der Zeit im Anblick des leichten Blautons der Johanneskirche in Viljandi und auf dem Turm auf der anderen Straßenseite gegenüber dem Ugala Theater, sowie auf den Blättern einiger alter Weiden: stumme Zeugen eines anderen, mir verwandten Willens.

Bisweilen wird der Fortschrittswille personalisiert, etwa
  • die Erforschung von Verantwortlichkeiten (erlaubenden Entwicklungen) in der Biographie eines Gurus und Siddhartha Gautamas im besonderen,
  • die Implementierung von Gesetzen (entsprechenden Vorhaben) in Heldenepen, der Odyssee und auch Alexander des Großens,
aber, wiewohl es auch im Zeitalter der Werke Personalisierungsbeispiele gibt, werden sie dort lieber beschwiegen, denn die Aktualisierung von Voraussetzungen (schaffenden Haltungen), damit die Form der Welt Gefallen finde, etwa Blutgruppe, Haut-, Haar- und Augenfarbe der Menschen, wirft kein gutes Licht auf diesen Willen, wenn sie in einer einzelnen Person erfolgt, was natürlich daran liegt, daß
  • des Gurus Wissen jedermanns Wissen ist,
  • des Helden Zugang auch den Seinen offensteht, aber
  • des Herrschers Macht nur widerstrebend abgegeben wird.
Zu sagen, daß es jedoch in Ordnung geht, wenn die Aktualisierung in einem Computerprogramm erfolgt, oder, was dasselbe ist, gemäß einer Formel, welche auf der natürlichen Ordnung der Welt eine künstliche baut, entzogen jeglichen menschlichen Zutuns und Dafürhaltens, ist die Art von Lösungsvorschlag, welche die Decke 10000 Mal einstürzen läßt, bevor sie einen Weg aus dem Verlies findet.

Ich bin natürlich befangen, bedeuten mir doch Erhabenheit und Formbarkeit wenig, aber ich überblicke die Entwicklung.

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22. Juli 2026

On the Cave of the Nymphs in the Odyssey

Piece of cake.

and at the head of the harbor is a slender leaved olive Athena
and near by it a lovely inspiring and murky fictional cave the Odyssey
sacred to the nymphs called Naiads.
Within are kraters and amphoras
of stone, where bees lay up stores of honey
morals of fables.
Inside, too, are massive stone looms and there the nymphs
weave sea-purple cloth tales, a wonder to see.
The water
inspiration flows unceasingly. The cave has two gates,
the one from the north, a path for men to descend
provide the pinch they're in,
while the other, toward the south, is divine. Men do not
enter by this one, but it is rather a path
dealing with the problem for immortals.

I don't even have to think about it. It's as if it was written in plain English, everything, except for the reference to Athena of course, honey: the sweet stuff derived from what you suck out of the impressive - everything.

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21. Juli 2026

Zur bürgerlichen Wiederherstellung der Staatlichkeit

Wenn die Bürger eines Staates befürchten, daß sich seine Staatlichkeit auflöst, wofür insbesondere Advokaturvereine ein Indiz bilden, und sich zu ihrer Wiederherstellung in Staatlichkeitsrefugien versammeln, welche informelle Staaten seien, in welchen die aufgegebenen Prinzipien fortgesetzt gelten, so können sie zur Wiederherstellung entweder
  • legale,
  • friedlich illegale oder
  • militärische
Mittel anwenden und grundsätzlich auch auf jede der drei Weisen erfolgreich sein, so daß also nicht von Anfang an von einem Blutvergießen auszugehen ist. Aber wenn sie sich nicht versammeln und die Aufgabe der fraglichen Prinzipien auf eine der drei genannten Weisen bestrafen, sowohl in ihrer Mitte als auch im Rest des Staates, so können sie bei hinreichend weit fortgeschrittener Auflösung nicht mehr erfolgreich sein, und das gilt insbesondere auch für das Prinzip des zwischenmenschlichen Zusatzes des höchsten Gebots, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst.

Wenn dieses Gebot also vom eigenen Staat mit Füßen getreten wird, wie es Roger Waters beklagt, so kann es ab einem bestimmten Grad der Aufgabe weiterer Prinzipien nicht mehr durch bloß individuelle Bemühungen wieder zur Geltung gebracht werden, aber das heißt nicht gleich, daß dazu Blut vergossen werden muß.

Eigentlich sollte die katholische Kirche dies organisieren, aber sie verwendet den Korporalismus lieber als trojanisches Pferd, welches ihr dazu dient, im Gegenzug für die Amerikanisierung der Welt die Kontrolle über den inneren Zirkel der Vereinigten Staaten zu erlangen, vergleiche Jody Foster's Rolle in Eylsium, welche um Vergebung für diesen Schritt bittet.

Den Mächtigen geht es um die Weltherrschaft, der Fortschritt der Technologie rückt alles näher heran und sie fühlen sich zunehmend beengt. Und deshalb fallen Feststellung, Einschätzung und Lösung des Problems mangelnder staatlicher Prinzipien unter bürgerliche Zuständigkeit, wobei sich, wie schon gesagt, manche Probleme leichter als andere lösen lassen und zur sachgerechten Begutachtung, etwa, bereits in Internetforen versammelte Dilettanten brauchbare Dienste leisten.

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20. Juli 2026

Kindness and Realism



As a matter of principle I reject any cause that doesn't explain what it tries to achieve and how. There are two ways how kindness can be abused:
  1. by suppressing caution (cf. the spider daimon) and
  2. by translating it into a title that provides special rights.
The latter is common in British society. However, British society suffers at the same time from a lack of kindness.

Instead of pursuing this further through the imposed lens of kindness, let me point to the heart of the matter as I see it: There's the implicit agreement in British society that fools should pay for their folly, for that will help them wisen up.

Whether that is a clever idea or not entirely depends on the circumstances. It is certainly not a good idea, when you allow an institution to fool you in the national interest and leave oversight over it in the hands of people with questionable loyalties.

In other words, so called tough love can only be a good thing, as long as those applying it possess some desirable quality to which they help those receiving it in the process.

But when ostracising so called crazies, you better check your own sanity first, so as not to find yourself on the wrong side of the sanity divide cutting yourself off from it.

Or, differently put, when in doubt about the possession of some desirable quality, change your perspective and find a way in kindness to make it easier for imperfect beings to acquire it. And as far as 9/11 is concerned, this would be easy enough, you may for instance build a 1:10 scale model and see what happens when airplanes fly into it (if only after a special permission to use asbestos).

This is however not an individual responsibility, but one of whatever organised group could make good on its commitment. In my opinion 5040 organised families, as Plato suggests, should suffice: Would there be uncertainty among such groups about some catastrophe, they would have long made the necessary investigations to overcome it looking back at it 25 years later. And only on this basis can we even begin to tackle security concerns, making up for lacking common self-restraint.

Even so, there would be considerations leading people away from their sovereignty, but it would be possible to defend it, understanding that losing it endangered all, for it replaces human agency with system dynamics.

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19. Juli 2026

A Matter of Racial Pride


Postscript from the following day. I came across this picture of Stéphanie de Monaco and couldn't help it. But there's less irony involved here than I originally thought, for this look announces that you've got a mind of your own and that really is a matter of racial pride or rather that of paternal descent, provided the latter's connected with the character (originally suchend, since gestimmt).

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17. Juli 2026

Zur Vollendung des göttlichen Willens auf Erden

Der Kern der Frage von Christi Herrschaft über die Welt steckt in Johanni Anfrage
Bist du der da kommen soll oder sollen wir auf einen anderen warten?
und Christi Antwort
Die Blinden sehen und die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein und die Tauben hören, die Toten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt.
Mit anderen Worten, sie ist ein Prozeß, welcher Christo gemäß abläuft.

Dies führt augenblicklich auf die nächste Frage, nämlich ob es alle Zeit so sein wird.

Vieles von dem, was Christus gesagt hat, ist zeitlos. Soweit es das betrifft, können wir die Frage getrost bejahen. Und manches läßt sich als stets zyklisch wiederkehrend interpretieren, etwa daß derjenige, welcher seinen Auftrag vergessen hat, gestraft werden wird, wenn dessen Relevanz wiederkehrt.

Andererseits habe ich im vorigen Beitrag gezeigt, daß eine imperiale oder explizit imperial dienliche Kirche nur nach Vollendung des Zeitalters der Wacht im Zeitalter der Werke bestehen kann.

Und die Verlegung von Christi Herrschaft ins Geistliche ist natürlich nicht unabhängig von der imperialen Praxis, sondern dient vielmehr dem Zweck, einen interpretativen Verteidigungsring um sie zu ziehen.

Wären wir zufrieden, so bräuchten wir keinen weiteren Fortschritt, und wenn wir nimmer satt sind, so wird unser Fortschritt die Hölle entfesseln. Wie, also, kann unser Fortschritt immer währen?

Es ist vor diesem Hintergrund nicht nur zulässig, sondern logisch erforderlich, die Erreichung des göttlichen Vorbilds auf Erden zu bekennen, um den Grundstein für die nächste Entwicklungsphase zu legen, sofern es noch eine weitere gibt.

Es nicht zu tun, heißt zu predigen, daß das Ziel des Fortschritts die Zerstörung der Welt ist, und daß Christus und die Heiligen im Himmel und die Kirche hier auf Erden darüber wachen, daß dieses Ziel auch erreicht wird.

Ich habe keinen Zweifel daran, daß es sich nicht so verhält. Und niemand, der die Offenbarung unvoreingenommen liest, kann einen daran haben.

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Die drei Zeitalter stellen unterscheidbare und auf die menschliche Geschichte anwendbare Konzepte dar.

Oder einfacher ausgedrückt:
Wir haben bisher wirklich, soweit es uns bekannt ist, stets in einem der drei Zeitalter gelebt.
Nach den letzten beiden Beiträgen zu den Haltungsextrakten und Herbeiführungsweisen läßt sich eine Zeit den drei Zeitaltern gemäß wie folgt als einem von ihnen entsprechend charakterisieren: dem Zeitalter der
  • Wunder entsprechend durch ein Fazit der Umstände, welches auf der Anwendbarkeit bestimmter feststehender Fähigkeiten beruht,
  • Wacht entsprechend durch ein Maß der Einstände, welches auf der Verfaßbarkeit gemäß bestimmten feststehenden sozialpsychologischen Gesetzen beruht und
  • Werke entsprechend durch ein der Kenntnis der Zustandsübergänge abgewonnenes Wissen, welches auf der Erforschbarkeit aus bestimmten feststehenden hierarchischen Abhängigkeiten heraus beruht.
Die Konzepte sind unterscheidbar, da
  • die Fähigkeiten im Zeitalter der
    • Wacht im Rahmen seines Verfassungsbemühens entwickelt werden und
    • Werke sich aus dem entwickelten Zustandsübergangswissen ergeben,
  • die (insbesondere sozialpsychologischen) Gesetze im Zeitalter der
    • Werke im Rahmen seines Forschungsbemühens entwickelt werden und
    • Wunder sich aus dem entwickelten Umstandsfazit ergeben, und
  • die (insbesondere hierarchischen) Abhänigigkeiten im Zeitalter der
    • Wunder im Rahmen seines Anwendungsbemühens entwickelt werden und
    • Wacht sich aus dem entwickelten Einstandsmaß ergeben.
Das Wissen des Zeitalters der Werke ist koerziv, seine Gesetze betreffen erzwingbare Resultate, während das Wissen des Zeitalters der Wunder ermöglichend ist, seine Gesetze betreffen begünstigende Voraussetzungen. Das Zeitalter der Werke setzt Pläne um, und dazu muß feststehen, wer oder was plant und wer oder was geplant wird, und das sind eben die feststehenden hierarchischen Abhängigkeiten, also daß der Zustand des Geplanten von dem Zustand des Planenden abhängt, aber nicht umgekehrt.
It was I who led you to the Wizard of Oz book.
It was I who gave you access to the stone.
It was I.
I bred you.
I led you.


Arthur Frayn (ZARDOZ)
Deshalb verfolgt das Zeitalter der Werke notwendig die Planung der Weltgeschichte durch einen Intellekt, welchem die Menschheit zu unterwerfen ist. (Traditionell die Rolle des Papstes, welcher zu diesem Zweck Katechismen autorisiert, Könige von Gottes Gnaden einsetzt und Missionierungszuständigkeiten absteckt.)

Die Abhängigkeiten des Zeitalters der Wacht sind hingegen gegenseitig, insofern das Wohl des Ganzen vom Zusammenspiel seiner Teile abhängt.

Sobald
  • sein Umstandsfazit mit dem Hinweis auf seine Fähigkeitsbeschränkung verworfen wird, endet das Zeitalter der Wunder,
  • sein Einstandsmaß mit dem Hinweis auf seine gesetzliche Beschränktheit verworfen wird, endet jenes der Wacht, und
  • sein Zustandsübergangswissen mit dem Hinweis auf seine Planungsabhängigkeitsbeschränkungen verworfen wird, endet jenes der Werke.
Und läßt es sich leugnen, daß
  • die Fähigkeiten der Jäger und Sammler, sobald sie beides gelernt haben, feststehen und die Basis ihres Umstandsfazits bilden, welches ihre Entwicklung bestimmt?,
  • die sozialpsychologischen Gesetze des Polytheismus feststehen und die Basis des Verfassungsmaßes darstellen, welches die gesellschaftliche Entwicklung bestimmt? und
  • die Planungsabhängigkeiten des Universalismusses feststehen und die Basis Zustandsübergangswissens darstellen, welches die imperiale Entwicklung bestimmt?
Nein, läßt es sich nicht. Die Zeitalter sind Realität. Ihre zuvor entwickelten Ausgangsbasen sind Realität, die Fähigkeiten jenes der Wunder, die sozialpsychologischen Gesetze jenes der Wacht und die imperiale Hierarchie jenes der Werke, und ihre Grenzen sind es auch.

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16. Juli 2026

Die Herbeiführungsweisen während der gewerblichen Phasen des I Chings

Bei den gewerblichen Phasen des I Chings handelt es sich um die Zeilen des oberen Trigramms, namentlich um
  • die Schicksalslenkung (oberste Zeile),
  • die Umfeld- oder Wegessuche (5. Zeile) und
  • die Gesetzesausfüllung (4. Zeile).
Das Gesetz im Sinne des ethischen Sollzustands wurde in der obersten Zeile des unteren Trigramms, also in der 3., bestimmt, und der es anerkennende junge Mann versucht, sich ihm gemäß zu fassen, wobei er bereit ist, es mit diversen Haltungen zu probieren, was ihn anfällig für (beispielsweise der von Tucker Carlson projizierten) Daimonie macht. Wenn er den Maßstab des Gesetzes hingegen nicht aus den Augen verliert, wird er sich der Lösung des (Sich-)Fassungsproblems gemäß überlegen, welche Fundierung das gesetzgemäße Sein erfordert und in wiefern die erwogene Haltung ihm ent- oder widerspricht, wie ich es am Beispiel im vorigen Beitrag vorgeführt habe.

Hat er schließlich genügend viele passende Teilhaltungen gefunden, um das Gesetz in seiner gewerblichen Gesamthaltung das gesetzgemäße Sein geleitend zu substantiieren, so kann er das Fazit ziehen, inwiefern sein Umfeld sein Gewerbe begünstigt und gegebenenfalls ein günstigeres suchen, wozu er seine Einfälle verwirklicht und die von ihnen geschaffenen Umfelder bewertet, bis er ein ihm genehmes aufgespürt hat.

Und nachdem er also weiß, wie er sein Umfeld zu wählen hat, stellt er sich dem Problem, das beste aufzudecken, wozu er erforscht, wie Umfelder aufgedeckt werden können, bis er Kurse planen kann und ihre Einhaltung überprüfen und davon abhängig den ausstehenden einschlagen und somit sein Schicksal lenken.

Mit anderen Worten liefert
  • das Gesetz den Maßstab, welcher dem Gewerbe ein gewissenhaftes Los bescheidet,
  • das Gewerbe das Fazit, welches seinem Betreiber ein erfahrenes (und somit vorzügliches) Los bescheidet und
  • die Erfahrenheit die Fragen, deren sie beantwortendes Wissen ihm ein glaubenserfüllendes Los bescheidet,
und das ist die natürliche Hierachie:
  1. sei gewissenhaft, damit du
  2. erfahren werden kannst und dies seiend
  3. deinen Glauben in Erfüllung gehen sehen,
wobei Christus im besonderen darauf hingewiesen hat, daß man sich dabei nicht unbedingt einem Gewerbe widmen muß, sondern daß sich der gewerbliche Aspekt, wenn man es richtig anstellt, nebenbei ergibt, wobei man wiederum ehrlicherweise sagen sollte, daß dies
  1. ein Marschbefehl ist und
  2. für gewöhnlich als Kriegserklärung empfunden wird,
so daß die Gangbarkeit dieses Weges tatsächlich in Gottes Händen und in Gottes Händen alleine liegt, wobei Gott ihn freilich auf vielfältige Weise öffnen kann.

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15. Juli 2026

Der Daimon, den Tucker Carlson an die Wand malt.

Nennen wir ihn den Völkerreiter.

Der Völkerreiter, also, betrachtet sich als Teil einer Gesellschaftsschicht, welche aus Seinesgleichen besteht, und deren Mitglieder ihmgemäß die Gesellschaft als eine Pferdeherde betrachten, welche sie reiten, unterhalten und zurüsten.

Da der Mensch ein wandelbares Tier ist, muß der Völkerreiter seine gesamte Aufmerksamkeit darauf richten, im Sattel zu bleiben, und lebt nur für den Augenblick, ohne seinen Nachkommen eine eigens für sie eingerichtete Welt hinterlassen zu können, wie es der Mensch kann.

Entsprechend betrachtet er Familien auch als rein diplomatische Zusammenschlüsse, um den Zusammenhalt der Völkerreiterschaft zu gewähren.

Normalweise hält er sich zurück und fordert von den Menschen nur, was er von ihnen braucht. Wenn er sich hingegen vergißt und ihr Bewußtsein darüberhinaus bestimmen will, sägt er schließlich den Ast ab, auf welchem er sitzt.

Umgekehrt muß der Adel, welcher die Seele seines Volks formt, alle Form achten und seine Möglichkeiten aus ihr ableiten, statt umgekehrt die Forderungen an sie aus seinem Bedarf, denn wer in der Hoffnung mit den Menschen verbunden ist, kann sich nicht über sie erheben.

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14. Juli 2026

12 Songs from 12 Bands or Artists Released in '89

Immer wieder: Gehießensein, Aufbrechen, Festhalten und Aufrufen (1-4 subjektiver Glaube, 5-8 Gewissen, 9-12 Vorliebe).

1. Guru Josh: Infinity


2. The Stone Roses: Fools Gold


3. Fine Young Cannibals: I'm Not the Man I Used to Be


4. The B-52's: Love Shack


5. Madonna: Cherish


6. Nine Inch Nails: Down in It


7. Tone Loc: Funky Cold Medina


8. Aerosmith: Janie's Got a Gun


9. Curiostiy Killed the Cat: Name and Number


10. The Soup Dragons: Backwards Dog


11. 808 State: Pacific State


12. Beatmasters feat. Betty Boo: Hey DJ, I Can't Dance (to That)

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The machine grinding on

Firstly, a winner looks like one,
but now that even losers do, let us add that
secondly, the winner's beliefs are better-founded,
which makes it easier to eventually come around to them,
so, advocates of haste and drastic action
would have fools ride their own waves
and others chase their tails
in a distracting maelstrom
before the flood comes in.

Where a hammer comes down on an anvil,
what's in between is being forged.
Apart from drained oil reserves and pie in the sky
I wonder what has been:
Refineries to process sweet crude for diesel and kerosene?
and the heavy one from Canada and Venezuela?
A deepened protectorate in Arabia?,
where trade henceforth is taxed by the US?
The cliff to push the world economy over?
and the refuge for the US to retreat to?
The social catalyst to void the established wisdom?
and bring in the new guard?
Wouldn't someone already've asked the smith what he's doing,
if the world really was a global village?
It seems though it's more of a global metropolis,
where everyone goes his own way,
until, of course, there's reward in alliance.

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