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„Daß du nicht weißt, was dir frommt, des faß ich jetzt deines als Pfand!“
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18. August 2026

Zur Förderung des Individuums unter dem Paradigma der Marktwirtschaft

für Grace Wing und Rick Davies

Wir ehren unseren Nächsten im Zeitalter der Werke, indem wir
die der Vorliebe entsprechende Anvertrauung der vorgezogenen Entwicklung des Geehrten (in dem Maße, wie er sie unter versatilen Voraussetzungen selber bestimmen kann)
erlauben, und wenn wir darüber hinaus gehen wollen, so können wir das offensichtlich nur dadurch tun, daß wir ihn dadurch fördern, daß wir seine Voraussetzungen versatiler gestalten, welche unter dem Paradigma der Marktwirtschaft lediglich durch zwei Faktoren bestimmt werden:
  1. Geld und
  2. zum Verkauf stehende Güter,
welche sich so ohne weiteres nicht fördern lassen, aber streng genommen sind es auch nicht die richtigen beiden Faktoren, denn es zählen nicht die zum Verkauf stehenden Güter, sondern die zum Verkauf stehenden bekannten Güter, welche sich auf offensichtliche und einfache Weise fördern lassen, indem wir unsere Güter, etwa Popmusik aus den '80er Jahren, anderen präsentieren, also an dem Prozeß teilnehmen, welcher als word of mouth bezeichnet wird.

Die Förderung des Geldbesitzes des Einzelnen ist wie gesagt schwieriger, aber wenn wir ihr ein konkretes Ziel geben, nämlich jenes des vorigen Beitrags, also daß das Geld der Einzelnen einen hinreichenden Überschuß (über das zum Leben Notwendige) bildet, um die Entwicklung der Wirtschaft auf eine geliebte Ordnung zuzusteuern, können wir mit großer Genauigkeit sagen, was in den letzten 41 Jahren schief gelaufen ist, nämlich
  1. was das Geld betrifft,
    1. daß das Bankgewerbe, indem es Geld schöpfen kann, von dem Kriterium, ob es jemandem gefällt, befreit ist (was a posteriori Gefallen finden mag, aber auch wieder verlieren), und
    2. daß das Geld, welches als Überschuß zur Förderung hoffnungsvoller Gewerbe zur Verfügung stünde, stattdessen, nicht zuletzt aufgrund des inflationären Effekts der Geldschöpfung, den giergetriebenen Ausbau von Gewerben über den Aktienmarkt finanziert, und
  2. was die bekannten Güter betrifft, daß
    • die Idee, als Käufer ein Interessee an anderen Käufern zum Zweck der Steuerung der wirtschaftlichen Entwicklung entlang geteilten Vorstellungen zu haben, welche ein freundschaftliches und Informationen austauschendes Verhältnis zwischen Käufern stiftet, durch
    • die Praxis, sich durch Gelderwerb in einen anderen Stand zu versetzen, durch die Idee, es mit Wettstreitern um begrenzte Ressourcen zu tun zu haben, ersetzt wurde.
1.1.) wurde bereits von Woodrow Wilson mit den Worten kommentiert:
I am a most unhappy man. I have unwittingly ruined my country. A great industrial nation is controlled by its system of credit. Our system of credit is concentrated.
und 1.2.) verschlimmerte sich durch die Aufhebung der Trennung zwischen dem Privatkunden- und dem Investitionsgeschäft der Banken, das heißt des Glass-Steagall Act's im Jahre 1999.

Den Ungeist, etwas besonderes sein zu wollen, kritisiert John H. Carpenter in They Live.

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17. August 2026

Von 1985 bis 2026: Wer warum Recht behält.

Eine bessere Welt wächst im Schatten bis sie zur Sonne gelangt:
Rühm' nicht Vorhaben!, welche ihren Wert noch erweisen müssen,
Fördere sie!, bis ihr Ruhm dem erkannten Wert folgt.

Ein Gewerbe wächst, indem es in Welten eindringt,
ihr Lebensblut durch seine Adern fließt.

Und so wird Geschichte:
vom Überschuß geliebt gefördert und
von Ansätzen gierig durchtrieben.

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Bloody Do-Gooders

16. August 2026

12 More Songs from 12 Bands or Artists More Released in '85

13. Supertramp: Brother Where You Bound


14. Cock Robin: When Your Heart Is Weak


15. Dionne & Friends: That's What Friends Are For


16. USA for Africa: We Are the World


17. Starship: We Built This City


18. David Cassidy: The Last Kiss


19. Bad Boys Blue: You're a Woman


20. Double: The Captain of Her Heart


21. Princess: Say I'm Your No. 1


22. Maima Sound Machine: Bad Boy


23. Kool & the Gang: Cherish


24. Agnetha Fältskog: I Won't Let You Go

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Geborene Führer

Bisweilen kommt es dahin, daß sich das Volk selbst
  • perfektionistisch an der Verschleppung der historischen Chance,
  • puristisch an der Verwahrlosung der Staatsdoktrin oder
  • idealistisch an der sklavischen Aufgabe der Staatsinteressen
stört und dann schlägt die Stunde der geborenen Führer, welche
  • sich als Fordernde hyänisch in der historischen Chance verbeißen wie Alexander der Große oder Oliver Cromwell,
  • sich als Gestimmte schlangengleich winden, bis sie der Staatsdoktrin genau entsprechen, wie Maximilien François Marie Isidore de Robespierre oder Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili, oder
  • als Erregte löwengleich unerschrocken auf das Staatsinteresse losgehen wie Napoleone di Buonaparte oder Adolf Hitler.
Würde ich mich als Deutscher fühlen, ich fühle mich als holsteinischer Bauernsohn als (Nieder-)Sachse, würde ich mich nicht für Hitler fremdschämen, sondern dafür, das Staatsinteresse bis zu dem Punkt aufgegeben zu haben, an welchem Hitler als natürliche Lösung erschien.

Emotional betroffen werde ich hingegen von Robespierre, über dessen Darstellung in Les Visiteurs: La Révolution ich aus dem Lachen nicht mehr herauskam (Hiermit sei beschlossen, daß fortan jeder Zeitungsredakteur auf seine charakterliche Übereinstimmung mit Robespierre hin überprüft werde.) und Stalin, dessen wändepflasternde Photographien im nämlichen Raum des Museums für estnische Geschichte im ehemaligen Bischofssitz in Kuressaare mich jedesmal unwillkommen fühlen lassen, wiewohl ich auch über von Stalin überlieferte Anekdoten lachen kann, wie folgender:
Nachdem Bulgakow Meister und Margarita geschrieben hatte, beschwerte sich der Schriftstellerverband der UdSSR bei Stalin über ihn, woraufhin Stalin Bulgakow zu sich rief und ihm mitteilte, daß er hinfort keine Erwachsenenliteratur mehr schreiben dürfe, daß er ihn aber persönlich schätze und ihn deshalb zum Chefzensor für Kinderbücher mache.
Wie gesagt, bisweilen kommt es dahin, daß Journalisten, welche Ähnlichkeiten ihres Chefredakteurs mit Robespierre entdecken, ihn aufrichtig als Kanzler- oder Präsidentschaftskandidaten vorschlagen, aber bis es dahin gekommen ist, ist ein solches Robespierre oder Stalin'sches Verhalten gesellschaftlicher Selbstmord, wessen Stalin sich auch stets akut bewußt war, weshalb er jedesmal, wenn er wieder einmal das getan hatte, was er seinem eigenen Urteil nach für richtig hielt, etwa erstmal Lemberg anzugreifen, bevor es weiter nach Warschau geht, und damit seine Vorgesetzten brüskierte, seinen Rücktritt anbot.

Mein Sohn hat in der Grundschule übrigens auch schon Stalin ähnliche Züge gezeigt, als er auf die gegen Wanderzirkusse gerichtete Tirade hin entgegnete, daß es schon schlimm für die Tiere sei, er sich aber trotzdem darauf freue, hinzugehen, woraufhin die Lehrerin murmelte Rahva suu rääkis (Volkes Stimme hat gesprochen.)

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Gehießenheitsvergewisserungen

Der vorige Beitrag legt den Schluß nahe, daß
  • Erregte besonders holzschnittartig wären,
  • Fordernde besonders generisch und
  • Gestimmte besonders konform,
aber so ist es ganz und gar nicht. Dem entgegen stehen die Gehießenheitsvergewisserungen, also die Neigung, sich der jeweils dominanten Gehießenheit dadurch zu vergewissern, daß die an sie angepaßte Bildung ihr nicht widerspricht, namentlich im Falle
  • des Perfektionismusses die umsetzende Entwicklung nicht der Vorliebe,
  • des Purismusses die begegnende Haltung nicht dem (subjektiven) Glauben und
  • des Idealismusses die befriedigenden Vorhaben nicht dem Gewissen,
wobei der Purismus darin besteht, das Gefühl zu haben, auf dem falschen Weg zu sein, wie Buffalo Springfield hier:


Da also
  • Erregte zum Perfektionismus neigen,
  • Fordernde zum Purismus und
  • Gestimmte zum Idealismus,
entspricht die epische Glaubensweise zwar ihrer, aber oftmals nicht der Glaube. Und wenn sie sich dem epischen Glaubensgefäß also unverbunden fühlen,
  • die holzschnittartige Hoffnung als verschleppend empfinden,
  • die generische Hinwendung als verwahrlost oder
  • das konforme Bekenntnis als versklavend,
so wenden sie sich verständigerweise dem bittenden des generativen Zykels des Zeitalters zu und versuchen
  • auf vorgezogenen Entwicklungen aufzubauen,
  • aus ihrem (subjektiven) Glauben entsprechenden Haltungen aufzubrechen oder
  • ihrem Gewissen genehme Vorhaben zu formieren,
so daß die Unverbundenheit mit dem epischen zur Triebfeder der Entwicklung des bittenden Glaubensgefäßes wird.

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15. August 2026

Bittende und epische Verbundenheit

Ich mußte den vorigen Beitrag in einem Punkt berichtigen, ich hatte Stäbe und Cliquen vertauscht, und werde ihn nun unter einem anderen Aspekt erweitern.

Bei der Verbundenheit im Bau und in der Gegenwärtigkeit handelt es sich um bittende Verbundenheiten, insofern
  • die an einer Gruppe Teilhabenden ein Bekenntnis teilen und die gewährten Vorhaben klärend entstören und
    • die Schule der Bildung aus diesen Bekenntnissen heraus aufbricht,
  • die eine Aufgabe Erfüllenden eine Hinwendung teilen und mithilfe der anerkannten Gesetze die beste Technik suchend begegnen und
    • die Clique der Partnerschaft aus diesen Hinwendungen heraus aufbaut und
  • die eine Lehre Bildenden ein Hoffnung teilen und aus der unterstützten Entwicklung heraus durch Planung im (Begleitungs-)Wissen erwachsend umsetzen und
    • der Stab der Kultur (die Banken) dieselbe aus diesen Hoffnungen heraus formiert,
und bei der Verbundenheit in der ersten Phase des generativen Zykels der drei Zeitalter handelt es sich um eine epische im das bittende Glaubensgefäß versehenden epischen, wobei
  • die Hinwendung der Gewährung das Bekenntnis der Teilhabe mit aufbauenden Vorhaben versieht,
  • die Hoffnung der Anerkennung die Hinwendung der Aufgabe mit formierten Haltungen / Gesetzen, siehe Wirkung und Entfaltung und
  • das Bekenntnis der Unterstützung die Hoffnung der Lehre mit aufgebrochenen Entwicklungen,
und die Epik
  • der Hinwendung der Gewährung auf der Generizität beruht, welche sicherstellt, daß das Vorhaben, zu welchem wir uns hingewandt haben, umgesetzt wird, das heißt darauf, daß seine Voraussetzungen stets in erreichbarer Entfernung liegen,
  • der Hoffnung der Anerkennung auf der moralischen Eindeutigkeit, welche sicherstellt, daß die hoffnungspendende Haltung befriedigt wird, das heißt darauf, daß die Welt so in Schwarz und Weiß eingeteilt ist, daß stets klar ist, was zu tun ist, und
  • des Bekenntnisses der Unterstützung auf der Konformität, welche sicherstellt, daß der bekannten Entwicklung begegnet wird, das heißt darauf, daß die Erreichung des (Karriere-)Ziels nur davon abhängt, durch alle nötigen Reifen zu springen, so daß es sich bei diesem Bekenntnis also um die Obrigkeitshörigkeit oder um jenes zur staatlichen Ordnung handelt, wie es die sogenannten Radfahrer, nach oben buckeln und nach unten treten, aufweisen.
Also, um es noch einmal explizit zu sagen: Der generative Zykel der drei Zeitalter beruht auf einem epischen Glaubensgefäß als seiner Basis, welche das bittende Glaubensgefäß, welche ihn entwickelt, mit dem episch Gebildeten versieht, und die beiden Glaubensphasen des bittenden bilden die zweite und dritte Phase des Zykels, wobei die dritte mehrere alternative zweite zusammenführt.

Theoretisch lassen sich auch die beiden Phasen des epischen Gefäßes so unterscheiden, also in unserem Zeitalter in Karriereratsuchende und -durchlaufende, aber sonderlich interessant ist das nicht.

Wir haben also die im Potentialen und die im Aktualen herausgefordert Verbundenen, sowie die in Sicherheit Verbundenen, und letztere bilden das Volk, von welchem Johannes in 11:52 spricht.

Das Problem mit der Verletzung der Privatsphäre, von welchem Herr Greenwald hier spricht,

besteht darin, die Gewichte zwischen der Regierung, dem Volk und den Kindern Gottes zu verschieben:
  1. nimmt die Regierung an Gewicht zu, was
  2. das Volk strafft, in dem Sinne, daß es versteht, daß es der Regierung immer leichter fällt, zu jedem Volksgenossen ein Verbrechen zu finden, so daß es sich entsprechend bei ihr anbiedert, um auf der sicheren Seite zu stehen, und
  3. die Verantwortung der Kinder Gottes beschneidet, indem die Regierung mehr und mehr aktual Erfaßtes reguliert und weniger und weniger Raum für potential Gebildetes läßt.
Es ist durchaus keine Verschrobenheit, welche mich zu diesen doch sehr komplexen Zusammenstellungen bringt, sondern die Notwendigkeit der platonisch dialektischen Aufbereitung, um die wesentliche Perspektive nicht zu verlieren, beziehungsweise das Wesentliche nicht aus den Augen, aber je näher ich dabei der praktischen Anwendung komme, desto umfangreicher werden die zu berücksichtigenden Zusammenhänge.

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13. August 2026

Verbundenheit im Bau und in der Gegenwärtigkeit

beziehungsweise im Potentialen oder Aktualen.

Das erste Mal, daß ich ein Hemd trug, war zur goldenen Hochzeit meiner Großeltern mütterlicherseits, ich war 6 Jahre alt und empfand Ehrfurcht gegenüber dem die Zeiten überbrückenden Werk, auch wenn ich mich damit beschäftigte, durch die Schwingtür des Lokals in den Festsaal zu laufen, ohne sie mit den Händen aufzustoßen, was damit endete, daß ihre Scheibe zerbrach und ich eine Narbe auf der Wange unter dem rechten Auge davontrug - Ehrfurcht ist eine Sache, Langeweile die andere.

Als ich später Mathematik studierte, trug ich wieder Hemd als Uniform der Ehrung des Zeitenüberbrückenden.

Auch heute trage ich Hemden, wenn ich unter Leute gehe: Es ist eine Erinnerung daran, im Bau am Zeiten überbrückenden Werke verbunden zu sein.

Allgemein betrachtet sind Menschen entweder im Aktualen oder im Potentialen verbunden, und letztere Verbundenheit besteht darin, zum Bau von etwas beizutragen. In dem Sinne sagt Johannes:
und nicht für das Volk allein, sondern daß er auch die Kinder Gottes, die zerstreut waren, zusammenbrächte,
also daß Christus den Grundstein für einen Bau gelegt hat, in welchem die Kinder Gottes verbunden sind, gleichsam als idealisiertes Muster, welches der Geist Gottes werden läßt, indem er sagt: Es sei! (man übersehe nicht den gestrigen Nachtrag dazu).

Im Kern besteht die Verbundenheit im Bau stets in der Auslieferung im Rahmen des generativen Zykels eines Zeitalters, also sich auszuliefern, um im Zeitalter der
  • Wunder das Fazit aus der Teilhabe mitzuteilen,
  • Wacht die Technik in der Aufgabe und
  • Werke das (Begleitungs-)Wissen der Lehre,
wobei eine Katastrophe die Menschen lokal zeitweilig in ein früheres Zeitalter zurückversetzen mag und der Kern zumeist von lokalen Einrichtungen umgeben wird, in unserem Zeitalter etwa dem Ruhm von Universitäten und dem nationalen Lebensstandard, an welchen mitgebaut wird.

So wichtig ist es Menschen, im Bau verbunden zu sein, daß die Regierenden bisweilen eine bloße Hülle idealisieren, das nationale Prestige, getragen von modischen Einrichtungen und Leistungen zur Schau, und sei es im Sport, an welchen die Menschen bitte mitbauen möchten.

Aber auch dafür gibt es stets einen wahren Grund, welcher nur eben nicht in der Verbundenheit im Potentialen, sondern in jener im Aktualen besteht.

Die Verbundenheit in der Gegenwärtigkeit besteht zwischen den Verantwortungsübernehmenden und betrifft dasjenige Gut, welches im jeweilen Zeitalter die Verantwortungsübernahme erlaubt, derart es sie im Zeitalter der
  • Wunder in einer schulmäßigen Aristokratie um das entwickelte Wissen um Fazite herum verbindet,
  • Wacht in einer cliquenmäßigen Timokratie um den entwickelten Zugang zu Techniken herum und
  • Werke in einer stabsmäßigen Oligarchie um die entwickelte Macht infolge des (Begleitungs-)Wissens herum,
wobei
  • die aristokratische Schule jenes Voraussetzungs- oder Umgangswissen aufbewahrt,
  • die timokratische Clique die Organisationspläne jener Zugänge und
  • der oligarchische Stab die jene Macht besitzenden Vorhaben
und
  • eine Aristokratie dadurch definiert sei, daß diejenigen herrschen, von welchen bekannt ist, daß sie es am besten können, also im Zeitalter der Wunder die Ältesten, weil sie die größte Erfahrung besitzen,
  • eine Timokratie dadurch, daß diejenigen herrschen, von welchen befürchtet wird, daß sie es am besten tun, also im Zeitalter der Wacht die überzeugendsten Führer, und
  • eine Oligarchie dadurch, daß diejenigen herrschen, welche über die größte Macht verfügen, also im Zeitalter der Werke die Reichsten oder Vermögendsten.
Insbesondere handelt es sich beim Feudalismus um eine solche Oligarchie, wobei der materieller Reichtum zwar ein Klasseninteresse begründet, aber nicht geteilt wird, während die Führungsschicht einer Polis gemeinsam von deren technischer Versiertheit profitiert.

Deshalb hält die katholische Kirche den Feudalismus eben auch für kontrollierbar: weil er nur über einen schwachen Zusammenhalt verfügt und sie mit der Einigkeit der im Bau Verbundenen sprechen kann - theoretisch, sofern dem nicht nationale Vereinnahmungen des Baus entgegenstehen, weshalb sie eben seit 1763 versucht, sämtliche nicht katholischen christlichen Staaten zu vernichten, von welchen die Vereinigten Staaten von Amerika nun als letzter an der Reihe sind.

Sie handelt formulaisch, nach dem gleichen Rezept wie seit 2000 Jahren - und leugnet die Existenz verschiedener Zeitalter. Daß sie dabei ebenfalls Hüllen idealisiert, etwa in Form der Klimarettung, abgesehen davon, daß Philadelphias Tür für immer offen steht, da es auf immer Arme geben wird, zeigt indes, daß sie ihre Macht über die Kinder Gottes verloren hat, was erklärt, warum sie dem Marxismus ideologisch nichts entgegenzusetzen hat.

Letztlich habe ich es seit dem Anfang meines Blogs gesagt: Es gibt keinen überzeugenden Zukunftsentwurf mehr, welcher uns in eine bessere Zukunft führte. Alles, woran die Alten denken, ist, daß die Jungen verwöhnt sind, und man es ihnen nur übel genug zurichten muß, damit sie das Leben wieder schätzen - und wenn sie's nicht tun, tun's halt die Armen aus aller Herren Länder. Es ist nicht unbedingt ein gutes Omen, wenn diese Sicht regiert.

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12. August 2026

Nachtrag zum Anstreben

Mein Ziel gestern war es, den vorletzten Beitrag zu schreiben, zu welchem jener zum Anstreben nur eine Steighilfe war, weshalb er zu kurz gekommen ist und unfertig blieb.

Anstreben bedeutet nach dem vorigen, eine Aussicht zu nehmen und sich zu ihr zu besinnen,
  • aufmerksam die Foki zu verfolgen,
  • verständig die Belange einzulösen und
  • bedacht die Absicht auszulösen,
jedoch nicht unbedingt sofort, sondern wenn es an der Zeit ist. Ein Belang ist wie gesagt ein Begriff, welcher sich aus dem Bezug eines Verhältnisses auf einen Gegenstand ergibt, und ihn einzulösen heißt, einen zweiten Gegenstand zu finden, welcher im fraglichen Verhältnis zum ersten steht: Welcher Gegenstand B verhält sich so zu A?

Unter einer Symptomatik verstehen wir einen Belang, dessen gegebener und erkennbarer Gegenstand als Symptom des nicht sogleich erkennbaren Verhältnisses, in welchem er steht, bezeichnet wird, Fieber etwa im Verhältnis zu einer Störung, welche das Immunsystem bekämpft: Fieber als Symptom dieses Kampfes.

Bei den Anstreben der durch Eventualitäten bedingten idealen Muster handelt es sich also um das Werdenlassen
  • einer Vorfallsbeachtung, bei welcher die Vorfälle die Eventualitäten bilden, welchen zu beachtende Foki zugeordnet sind (ich nannte den Vorfall, daß es etwas zu heiß ist, um es anzufassen),
  • die Symptomatiken, deren Symptomen sie Belange zuordnen, welche wir als zu beantwortende Fragen betrachten (ich nannte die Frage nach der Ursache eines Fiebers), und
  • die Haltungen, bei welchen den Eventualitäten des Seins Absichten (oder Verhaltensweisen, wobei letztere, wenn sie komplexer sind, die Absicht im letzten Schritt enthalten) zugeordnet werden.
Worte werden von den Symptomatiken dessen, was sie bedeuten (also von Begriffen im weiteren Sinne), belangt und allgemein stellen willkürliche Zuordnungen solche Symptomatiken dar, das heißt solche, bei welchen das Zugeordnete die Antwort auf die Frage gibt, was dem Symptom zugeordnet wurde.

Freilich, Symptom ist der Begriff nur beim Sprechen, beim Hören ist es das Wort, wobei, wenn wir B A zuordnen, wir A B als dasjenige, welchem B zugeordnet wurde, mitzuordnen.

Natürlich sind Worte auch Vorfälle, insbesondere Hallo!, Hilfe!, Alarm! und Da!, aber auch alle anderen, indem sie uns wie Hallo! zuhören lassen, und wenn wir damit Schwierigkeiten haben, mag das sie zu Vorfällen Werdenlassen Teil unserer Haltung sein, also uns beizeiten daran zu erinnern, daß wir eigentlich zuhören wollten.

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11. August 2026

12 More Songs from 12 Bands or Artists More Released in '86

13. Stéphanie de Monaco: Flash


14. Bon Jovi: You Give Love a Bad Name


15. Cameo: Word Up!


16. Sigue Sigue Sputnik: Love Missile F1-11


17. Marietta: Fire and Ice


18. Mike + The Mechanics: Silent Running (in honour of B.A. Robertson)


19. The Gap Band: Big Fun


20. Vesta Williams: Once Bitten Twice Shy


21. Aretha Franklin: Jimmy Lee


22. Kenny G: Songbird


23. Raze: Jack the Groove


24. Lionel Richie: Dancing on the Ceiling

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Revisionen als Konfrontationen

Den Anfang der Handlungen habe ich als ideal angenommen,
  • einen willkürlichen Fokus für das Zurechtfinden,
  • willkürliche Belange für das Beschäftigen und
  • eine willkürliche Absicht für das Vorgeben,
während die Berichtigungen aus bestehenden Aussichten heraus erfolgen,
  • das Rechenschaftgeben aus einem bestehenden Fokus,
  • das Ausrichten aus bestehenden Belangen und
  • das Berücksichtigen aus einer bestehenden Absicht.
Ebenso ist der Anfang der Absicherungen ideal,
  • der willkürliche Fokus des Umgehens,
  • die willkürlichen Belange des Angehens sind es und
  • die willkürliche Absicht des Studierens,
und diesen entsprechen wiederum Konfrontationen genannte Varianten, welche von bestehenden Anfängen ausgehen,
  • das Bewältigen von einem bestehenden Fokus,
  • das Reagieren von bestehenden Belangen und
  • das Versuchen von einer bestehenden Absicht,
und um solche Konfrontationen handelt es sich bei den Revisionen, um
  • ein Bewältigen beim Freilegen,
  • ein Reagieren beim Einsetzen und
  • ein Versuchen beim Aufgreifen,
so daß nach dem mnemonischen Ansatz
  • Aufdecken aus Aussetzen und Bewältigen besteht,
  •  Sichfassen aus Bewerten und Reagieren und
  • Anwenden (oder Aufspüren) aus Vorsetzen und Versuchen,
wobei die Stationen bei alledem
  • die Wirkung als Fokus begrenzende auf sie gemerkte,
  • die Erfassung als Belange begrenzendes Verständnis und
  • die (willkürliche) Auffassung
bilden, wobei letztere die Absicht betrifft, indem sie sie zur Absicht erklärt, aber deswegen keine Form des Bedachts ist, sondern in gewordener beliebiger Gestalt des Verständnisses, wiewohl sie selber durch den Einstand des Es sei! bedacht wird.

Mit anderen Worten erklärt die Beschäftigung zum Ziel, zu wem die Berücksichtigung eine Entwicklung sucht, welche in es mündet, oder die Ausrichtung, das Umgehen oder die Bewältigung.

Genauer gesagt
  • bewältigt das Freilegen nach dem Angehen durch Erfassung der Wirkung als vorhersagbare Folge der Verwirklichung der Wirkungsabsicht unter den während dieser erfaßten Umständen die nämliche Wirkung,
  • reagiert das Einsetzen nach dem Studieren durch Haltungsidealisierung auf die rechenschaftliche Erfassung der Wirkung und
  • versucht das Aufgreifen nach dem Umgehen, die auf die vorhandenen Mittel zugeschnittene Absicht zu verwirklichen.
Mit anderen Worten betrachtet das Freilegen das Angehen als eine Wendung zur freigelegten Einkehr und integriert es, und mit ihm die ihm zugrundeliegende Haltung, dadurch in eine Entwicklung. Die Integration in den übrigen beiden Fällen ist offensichtlich, wobei Mittel eine benutzte Voraussetzung bezeichnet, welche zusammen die integrierte Entwicklung kennzeichnen, während die Rechenschaft das Kriterium der Haltungsannahme bildet; vergleiche die erste der beiden Einübungsstrategien im ersten Beitrag heute.

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Zum Anstreben

Es fehlt, was ich bisher zum Anstreben geschrieben habe, die letztgültige Klarheit.

Der Belang des Anstrebens ist das Werdenlassen in Bezug auf ein ideales Muster, welches unsere Aussichten beschreibt, genauer gesagt
  • unsere Aufmerksamkeit  in Form von Foki,
  • unser Verständnis in Form von Belangen und
  • unseren Bedacht in Form einer Absicht,
wobei dies alles auch durch verstandene Eventualitäten bedingt werden kann, nämlich
  • die Aufmerksamkeit in Form der Benennung von Gegenständen und Abläufen,
  • das Verständnis in Form der Benennung von Anschauungsformen und Begriffen und
  • der Bedacht in Form der Haltung,
wiewohl es nicht immer ganz einfach ist, die Benennungen auseinaderzuhalten, also etwa Heiß! als Benennung von etwas Heißem und Heiß... als Benennung eines Begriffs (insbesondere im medizinischen Kontext), und der Einstand, welcher ein ideales Muster werden läßt, wird unter den Worten Es sei! ausgelöst, woran sich im Falle des Bedachts die Frage anschließt, welche Entwicklung ihm in ihm mündend entspricht, während etwaige Entsprechungen in den übrigen Fällen, also der Aufmerksamkeit und des Verständnisses, nicht kanonisch sind.

Generell ist die Erfassung des durch Aufgriffe aufgegriffenen Belangten beliebig in dem Sinne, daß es sich auch anders hätte erfassen lassen, und somit eine Auffassung seiner, aber willkürlich ist nur die Auffassung des Idealen als Angestrebtes, vom eigenen Werdenlassen durch den Einstand des Es sei! zu  verwirklichend Belangtes.

Nachdem es aber geworden ist, wird es wiederum beliebig aufgefaßt.

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Wirkung und Entfaltung

Wenn wir eine Entwicklung objektiv betrachten, können wir nicht sagen, was in ihr wirkt, sondern nur, wie sie sich entfaltet, wie es Schopenhauer in Die Welt als Wille und Vorstellung am Beispiel der Wechselwirkung auseinander gesetzt hat und wie es sich in den infinitesimal lokal bedingte Zustandsänderungen beschreibenden Gesetzen der Physik, welche also die Form von partiellen Differentialgleichungen annehmen, ausdrückt.

Die Frage ist also, wodurch sich Wirkung und Entfaltung in der subjektiven Wahrnehmung unterscheiden. Nun, eine Wirkung ist, was verantwortet wurde: Sie besteht zwischen einer Absicht und dem auf sie Zurückgeführten, welches stets eine Anstrengung beinhaltet, welche als Einstand abgesehen würde, aber meistens nicht wird.

Meistens beschränkt sich die Absicht auf räumliche Folgen, und diese stehen in auf die Anstrengung nicht übertragbaren Verhältnissen zueinander: Wir können erkennen, daß ein bewegter Stab seine Länge nicht ändert, also wenn der Abstand von B zu A derselbe ist wie jener von D zu C, aber wir können nicht erkennen, wieviel weiter wir einen Ball werfen werden, wenn wir unsere Anstrengung um ein bestimmtes Maß vergrößern.

Wenn wir uns Rechenschaft geben, wissen wir also nur ungefähr, in wiefern unsere Anstrengung unzureichend war, wiewohl die Feststellung ihrer Unzureichendheit alleine unser Leben bereits erleichtert, wie jeder, der sich einmal verlaufen hat, bezeugen kann. Bei einer unzureichenden Anstrengung gibt es nun zwei mögliche Strategien, dieses Mißverhältnis zu beheben:
  1. den Einstand zu variieren, bis die Anstrengung zureicht, oder
  2. zunächst einmal zu erforschen, wie sich eine Klasse angestößener Entwicklungen ohne weiteres Zutun entfaltet, etwa wie es der Flug geworfener Bälle in einem konstanten Wind tut, un schließlich die gewünschte aufzudecken.
Wenn man erstere unter die Handlungsstrategien bringen möchte, so handelt es sich bei ihr um Ansatzintegration, nämlich der sukzessive aktualisierten Einstände, also darum, sich durch sie zu fassen, aber diese Auffassung ist hier nicht weiter von Belang, wiewohl zur Erreichung des Zieles oftmals beide Strategien kombiniert werden.

Mit anderen Worten neigen wir dazu, zunächst einmal die Verwirklichung unserer Absichten als unsere Wirkung zu betrachten, bis wir beginnen, den Einfluß der Umstände abzusehen, in welchem Fall wir nur noch das Anstoßen unserer Absichten als unsere Wirkung betrachten und den Rest als die Entfaltung der partiell bewirkten Entwicklung; vergleiche dies auch mit warum die Mathematik die Sprache des Universums ist und der Ontologie des Stoßes.

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9. August 2026

Granulare und ganzheitliche Seinsauffassung

Es mag verwundern, warum ich im vorletzten Beitrag nicht geschrieben habe:
  • uns gemäß durch einen Schwierigkeitszusammenhang erleichterten Haltungen uns in ihm bewegend fassen können.
Der Grund hierfür besteht darin, daß ich der ganzheitlichen Seinsauffassung anhange, welche darin besteht, eine Haltung für das ganze Sein anzunehmen, was auch Einfalt genannt wird.

Es ließen sich aber auch je nach Lage unterschiedliche Haltungen annehmen: When in Rome, do as the Romans do. oder But when the blast of war blows in our ears, Then imitate the action of the tiger: Stiffen the sinews, conjure up the blood, Disguise fair nature with hard-favoured rage: Then lend the eye a terrible aspect; Let it pry through the portage of the head, Like the brass cannon; let the brow o'erwhelm it As fearfully as doth a galled rock O'erhang and jutty his confounded base, Swill'd with the wild and wasteful ocean. Now set the teeth and stretch the nostril wide; Hold hard the breath and bend up every spirit To his full height.

Nun mag man einwenden, daß es sich bei diesen nicht unbedingt um gesonderte Haltungen handelt, sondern lediglich um Spezialfälle einer, aber das müssen wir hier nicht entscheiden, sie könnten gesonderte sein, das genügt, und wenn sich Haltungen widersprechen, müssen sie gesonderte sein.

Nach kurzer Reflexion wird man finden, daß es genau genommen nicht die Lage ist, nach welcher unterschiedliche Haltungen angenommen werden, sondern die Rolle, oder gleichbedeutend damit, die eigene Funktion, um welche naturgemäß eine Blase aus Parametern und möglichen Funktionswerten besteht, welche die Eventualitäten der Haltung bestimmt, und welche ich Funktionsblase nennen möchte - Rollenblase führte nur zu schlimmstenfalls tagelangen Spekulationen darüber, wie sich Seifenblasen wohl rollen ließen.

Diese Funktionsblasen also bilden das granulare Sein der granularen Seinsauffassung, und sie erklären, warum der Abgrund in den Einfaltslosen blickt, wenn der Einfaltslose in ihn blickt, nämlich weil der Abgrund jenseits der Funktionsblase liegt und sich die Funktion des Einfaltslosen ändert, wenn er sich mit Gegenständen außerhalb seiner Funktionsblase beschäftigt.

Ich denke, es ist besser, die der granularen Seinsauffassung Anhangenden einfaltslos zu nennen als etwa schizophren oder vielfältig.

Grundsätzlich schätzen wir Menschen nach ihrer Haltung ein, einschließlich, wenn auch zu einem geringeren Grade, uns selbst, und so kommt es bei Einfaltslosen zu Selbst- und Fremdbildtransformationen, worüber ich im vorigen Beitrag gescherzt habe: B und D sind einfältig, C ist es nicht und A trachtet, letzteres auszunutzen.

Das Sprichwort: Was ich selber denk' und tu', das trau' ich auch den andern zu.  macht sich allgemein über diese Transformationen lustig, also daß die bloße Verdächtigung des Andern ausreicht, den Einfaltslosen in das zu verwandeln, wessen er den Andern verdächtigt, indem sich seine Funktionsblase ändert - in Gedanken wird ihm stets ein: wenn noch nicht jetzt, so doch bald! hinzugefügt, was auch seine Reduktion auf Was ich selber mach' und tu', das trau' ich auch den andern zu. erklärt.

Betrachten wir exemplarisch zwei nahe verwandte, doch grundsätzlich verschiedene Selbst- und Fremdbildtransformationen infolge des Ukrainekriegs, nämlich
  1. Demokraten verteidigen die Demokratie,
  2. indem sie die russische Regierungsmafia bekämpfen.
Daß sich eine Mafia am besten mit Mafiamethoden bekämpfen läßt, ist eine vertretbare These, welche ein Einfältiger unterstützen mag, wiewohl sie den Einfaltslosen natürlich in einen Mafioso verwandelt, aber kein Einfältiger, welcher ein prinzipientreuer Demokrat ist, würde ein Volk jemals zwingen, seine Freiheit zu verteidigen, selbst wenn sie tatsächlich auf dem Spiel stünde. Er wird es vielmehr als gegeben ansehen, daß Freiheit Voraussetzungen besitzt und Opfer erfordert, und zu einem entsprechend vorsichtigen Vorgehen raten, siehe auch meinen nun schon 13 Jahre alten Beitrag zur Gesellschaftspsychologie der Marktwirtschaft. Mit anderen Worten können jene, welche es dennoch tun, entweder keine prinzipientreuen Demokraten gewesen sein, oder sie sind einfaltslos. In letzterem Falle wären sie vor kurzem noch Demokraten gewesen, aber jetzt sind sie es nicht mehr.

Die interessante Frage ist natürlich, wie hoch der Anteil der Einfaltslosen an der Bevölkerung ist, welche ich einstweilen nicht beantworten kann, da es gesellschaftlich akzeptiert wird, diesbezügliche Verdachtsmomente nicht auszuräumen, so daß sich viele aus Bequemlichkeit widersprüchlich verhalten. Das müßte sich zunächst ändern, uns müßte die Wichtigkeit der Einfalt bewußt werden und dann müßten wir unsere Politiker auf sie hin überprüfen.

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8. August 2026

Non sequitur

What's going on here?
A: Every person has homosexual and heterosexual tendencies.
B: That's gay enough for me.
C: Wouldn't it be that for everybody if it was true?
D: The more so when it isn't.
cf. Hiding Out.

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Handlungsstrategien

Ich habe mich so durchgewurschtelt. Das muß aufhören.

Die Handlungsstrategien bestehen schlicht gesagt darin, so lange zu beachten, bis wir herbeiführen können, wobei die Revision den Wert des unmittelbaren Werts des revidierten logischen Zusammenhangs für die revidierende Bildung enthüllt, also
  • die Möglichkeit der Vorhaben, welche Imstandesein spendende Voraussetzungen aufgreifen,
  • die Vorhersagbarkeit der Entwicklung, welche eine verwendbare Begleitung freilegt, und
  • die Leichtigkeit der Haltung, in welche leichte Vorhaben eingesetzt werden,
welcher also optimiert wird, bis wir
  • die von einem Voraussetzungsteilzusammenhang ermöglichten Vorhaben uns in ihm bewegend anwenden können,
  • die durch einen Begleitungsteilzusammenhang vorhersagbaren Einkehren uns in ihm bewegend aufdecken können und
  • uns gemäß einer durch einen Schwierigkeitszusammenhang erleichterten Haltung fassen können.
Die bisher so genannten Handlungsstrategien müssen also Revisionsanknüpfungen genannt werden, und bei den Handlungsstrategien handelt es sich um die bisher so genannten Herbeiführungsweisen, denn bei der
  • Einfallsverwirklichung
    • macht die Einfallsverfolgung nutzbar, bis
    • die Einfallsbewertung in Form des Fazits die möglichen Vorhaben und den sie ermöglichenden Voraussetzungsteilzusammenhang bestimmt,
  • Etappeneinteilung (vormals Kursvollendung)
    • erforscht die Kurseinschlagung, bis
    • die Kursüberprüfung in Form des (Begleitungs-)Wissens die vorhersagbaren Entwicklungen und den ihnen zugrundeliegenden Begleitungsteilzusammenhang bestimmt, und
  • Ansatzintegration (vormals Seinsherstellung)
    • aktualisiert das Ansetzen (vormals Seinsfundierung - gedankliche Kontinuität fraglich), bis
    • die Umstellung (vormals Seinsgeleitung - gedankliche Kontinuität fraglich) in Form der Technik (welche weiteren Maßstäben neben der Leichtigkeit genügen mag) den erleichternden Schwieirgkeitsteilzusammenhang der Haltung bestimmt.
Maßstab als Haltungsextrakt ist zu kurz gesprungen, es ist immer die Technik, welche sich in den Prioritäten der Bestreben niederschlägt, und auch wenn sie dies naturgemäß in (sehr vielen) Maßstäben tut, etwa wie man beim Singen zu atmen hat, wann die Stimmbänder (mit Ananassaft) zu entschleimen und so weiter, kann man das Extrakt doch höchstens ein Gestell nennen, welches die Technik festlegt - oder eben auch Technik, wobei
  • das Fazit der Frage gilt, wann die Technik gelingt,
  • das Wissen durch das Fazit relevant wird und
  • die Technik durch das Wissen formuliert
- bei der
  • Position handelt es sich schlicht um den Fokus der Aufmerksamkeit,
  • Ordnung um die Art des Verständnisses und
  • Funktion das Bedachte,
lediglich more geometrico.

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7. August 2026

Aristotle as the common foundation of Catholics and secular Jews.

Since that post yesterday I understand what Catholics and secular Jews mean. I could have done without, but it saves me a lot of head-scratching.

There was this time when an irate Catholic asked me whether I knew what the Eucharist meant. Communion with the Christian community? A sombre remembrance of the role of our life? No, nothing like that: The presence of the divine substance, that which made Christ God on earth, in the food we shared.

It's really rather decent and considerate: Instead of transferring the divine substance directly into us, a transfer left to the holy spirit, the priest lets Christ transfer it into bread and wine and those fill us then with it.

Of course, so could the holy spirit in sombre remembrance - the difference is: the holy spirit couldn't accidentally end up in a church mouse and these kinds of accidents seem to possess a strong fascination: If God is present as a substance, it would seem that we possess a certain amount of control over Him, which both angers and compels the faithful Catholic depending on who gets his hands on it.

And it's not just Catholics and that is where it gets very weird - and the more so since substance as the quality that distinguishes matter has taken quite a beating: all substances are convertible into energy and different forms of energy into each other so that there's really just different constellations of bumps on the quantum level.

Despite that Star Trek treats thought as an energy (Where No One Has Gone Before) and awareness as a substance (Errand of Mercy, Star Trek: The Motion Picture, Lonely Among Us, Power Play, Transfigurations and probably many more). And it's not just Roddenberry: In the recently discussed Disclosure Day Steven Spielberg uses light as the medium to bestow telepathic abilities and mathematical comprehension, treating awareness and intelligence again as substances.

Considering how remote Aristotle's scientific understanding is from ours and seeing that he's not exactly fashionable, this is mighty peculiar. Now, when you say it's like Paris being the city of love, one of these American conventions to signal culturedness, you're probably right, but then again considering that this is not about encouraging people to visit the Louvre, but to stick to a particular understanding of divinity, namely that of a potion that can be filled into bottles and experimented with, creating life, sentience and good fortune in the process, this is not so innocuous, but a decidedly alien foothold in our culture, one that should be experienced as such by anyone concerning himself with it, so I must conclude that those who don't act accordingly are part of a common tradition that consciously keeps it alive.

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Ehrbarkeiten und Ehr(ung)en

Die Frage, wie
führt auf die den Ehrbarkeiten als Nächsten- der Gottesliebe entsprechenden Ehren, nämlich
  • die dem Gewissen entsprechende Einfindung in die gewissenhafte Lebensweise des Geehrten,
  • die der Vorliebe entsprechende Anvertrauung der vorgezogenen Entwicklung des Geehrten (in dem Maße, wie er sie unter versatilen Voraussetzungen selber bestimmen kann) und
  • die dem (subjektiven) Glauben entsprechende Einbringung in die Haltung, an welche der Geehrte glaubt (gleichbedeutend mit der begrüßten Einlassung auf sie),
denn genau das bildet die Basen der drei Zeitalter: im Zeitalter der
  • Wunder die gemeinsame Einfindung in die gemeinsame gewissenhafte Lebensweise,
  • Werke die gegenseitige Anvertrauung der individuell vorgezogenen Entwicklungen, zu welcher natürlicherweise auch antizipative Dienstleistungen gehören, und
  • Wacht die gegenseitige Einbringung in die individuell aus den als göttlich anerkannten gewählten Haltungen.

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Die unmittelbaren und mittelbaren Werte der logischen Zusammenhänge

Ich habe im vorletzten Beitrag bereits meine Verlegenheit gegenüber der Bezeichnung Rechtfertigungen ausgedrückt. Wie es steht, sind
  • Zurechtfinden,
  • Beschäftigen und
  • Vorgeben
Handlungsschritte,
  • Rechenschaftgeben,
  • Ausrichten und
  • Berücksichtigen
Rechtfertigungen und
  • Umgehen: Zurechtfinden & Ausrichten,
  • Angehen: Beschäftigen & Berücksichtigen und
  • Studieren: Vorgeben & Rechenschaftgeben
Handlungen. In erster Linie sind Rechtfertigungen indes zunächst einmal Berichtigungen und Handlungsschritte also Handlungen und Handlungen Absicherungen, und trotz der Unannehmlichkeit nehme ich diese Begriffsbegradigung lieber vor.

Die unmittelbaren Werte der logischen Zusammenhänge erweisen sich damit an der Unbedenklichkeit der Handlungen,
  • die Leichtigkeit des Schwierigkeitszusammenhangs an jener des Zurechtfindens,
  • das Imstandesein des Voraussetzungszusammenhangs an jener des Beschäftigens und
  • die Verwendbarkeit des Begleitungszusammenhangs an jener des Vorgebens.
Ist der unmittelbare Wert hingegen nicht hinreichend, so berichtigen wir, handeln also nicht aus Mutwillen sondern weil wir uns vor dem zyklisch nächsten logischen Zusammenhang rechtfertigen müssen, und der mittelbare Wert der logischen Zusammenhänge besteht dann also in ihrem Wert für den zyklisch nächsten, welcher die Berichtigung nicht Vergebens sein läßt,
  • die Instandsetzung des Schwierigkeitszusammenhangs das Rechenschaftgeben,
  • die Versatilität des Voraussetzungszusammenhangs das Ausrichten und
  • die Einfachheit des Begleitungszusammenhangs das Berücksichtigen,
und diese mittelbaren Werte kennzeichnen die willkürlichen Lagen,
  • die Instandsetzung die Verantwortung vor dem Fazit,
  • die Versatilität die Voraussetzungen für das Wissen, etwa die Schiffahrt betreffend reffbare Segel und ausfahrbare Ruder, und
  • die Einfachheit die Mustergültigkeit für den Maßstab, etwa den Maschinenbau betreffend die symmetrische Gestaltung physikalischer Prozesse (zylindrische Räder, Kolben, Röhren et cetera),
welche durch die reflektiven Phasen der Glaubensweisen herbeigeführt werden,
  • die Instandsetzungsverantwortung im Rahmen der Klärung,
  • die Verwendungsvoraussetzungen im Rahmen des Erwachsens und
  • die Mustergültigkeit im Rahmen der Suche.

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6. August 2026

Eine kleine philosophische Geschichte der Universalien

Gegenstände unserer Vorstellung, an welchen wir eine Gemeinsamkeit erfassen, regen unseren Verstand allesamt zu dieser Erfassung an, das heißt, sie bilden eine Klasse, welche, wenn sie von uns verstanden wird, einen ihr eineindeutig zuordenbaren Eindruck wachruft: { g | V(g) |-> e } = V-1(e) und stehen somit in einer bestimmten zeitlichen Konstellation zu ihm und jenem Eindruck, das heißt, wir können alle Gemeinsamkeiten als zeitliche Konstellationen über unseren Verstand zu ihnen eineindeutig entsprechenden Eindrücken auffassen, welche indes Begriffe und keine Namen sind.

Mehr läßt sich nicht mit Sicherheit sagen. Angenommen, unsere Vorstellung und unser Verstand funktionieren körperlich, wogegen in der Regel nichts spricht, also so lange wir keine passive Besinntheit betrachten, oder, um dies gleich davon zu unterscheiden, sie funktionieren auf der körperlichen Ebene, so besteht zwischen Gegenständen verschiedener Begriffe die gleiche Andersartigkeit, welche zwischen den Fasern verschieden harter Hölzer besteht: diese erzeugen unterschiedliche Erfassungen, wenn sie auf den Verstand treffen, und jene unterschiedliche Teile, wenn sie die Axt trifft.

Insofern dies gesetzmäßig erfolgt, können wir die Gesetze erforschen und versuchen, das Verhalten der Materie auf sie zurückzuführen. Alle körperlichen Gemeinsamkeiten beruhten danach auf der Anwendung dieser Gesetze auf geeignet erfaßte Körper, und diese zusammen, Gesetze und abstrahierte Eigenschaften, bildeten das physikalische Modell, dessen Vorhersagen das Begreifen unserer Vorstellungen ersetzten wie der Gregorianische Kalender das Beobachten der Sonne und in welchem aus der erfaßten Gemeinsamkeit eine rechnerisch abgeleitete wird.

Die letztere Auffassung ist die Platonische, welche das unbewegt Bewegende sucht, die mittlere Aristoteles' Hylomorphismus und die erstere der deutsche Idealismus, der Ockham'sche Konzeptualismus oder auch die Parmenides'sche.

Gott in der Substanz zu suchen, als etwas, was sie göttlich macht, kann nur einem Schüler Aristoteles' einfallen: Es ist von atemberaubender Verbohrtheit.

Post Scriptum vom folgenden Tag.
  • Die Parmenides'sche Betrachtung läßt sich auch als unmittelbare,
  • die Aristoteles'sche auch als externalisierende und
  • die Platonische auch als theoretische (der externalisierenden) bezeichnen,
wobei sich Platon aber der unmittelbaren bewußt ist und sie mit den Gesetzen der theoretischen in Verbindung bringt, und sei es nur in Form der scheinbaren Vollkommenheit der gesetzlichen Ordnung, etwa am Beispiel der Bahnen der Planeten.

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